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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, August 09, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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kmmuzMxm-nymi
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fum eraebenft an daß er vas bisher von Herrn
tto Monnia geführte Geschäft übernommen
und alle Waaren zu sehr niedrigen Preisen
neaen Baar verlaufen wirv.
Christian Eberlm.
Die Gebeine des großen französischen
Patrioten und Kriegsministers der er
sten Republik, Carnot, sollen von Mag'
deburg nach Paris überführt werden
Die Militär und Civllbehorden Mag
deburg's haben Befehl erhalten, in Ga
la zugegen zu sein, und dem Sarge das
Geleite bis zum Bahnhof zn geben.
Derartige öfters von Deutschland ge-
nommcne Rücksichten sollen die Franzo,
fen von den guten Gesinnungen der
Deutschen überzeugen, werden aber von
Jenen gewöhnlich als Schwäche ausge
legt. Die gesammteWeizenernte dieses Iah
reS in den Ber. Staaten wird auf 475
Mill. Bushels geschätzt. Es ist dies ci-
ne g u t e Ernte und unsere Farmer kön-
nen sehr wohl zufrieden sein, besonder
da in denLändern, welche sonst e'nen gro
ßen Ueberschuß an Weizen über den ei
genen Ertrag haben, die diesjährige
Ernte schlecht ausgefallen ist. Voraus
sichtlich werden von unserem Ucbersluß
in den nächsten 10 Monaten große Mas-
sen Weizen nach Europa geschickt wer
den, und unsere Farmer dürfen gute
Preise erwarten. Gar manche Hypothe-
ken, die auf Farmen lasten, düif.'en in
nächster Zeit gelöscht werden, und man
cher Farmer wird mit frohem Herze
nach Bezahlung drückender Schulden
wieder erleichtert aufleben.
Als die Preife der Farmproduktc in
Folge der schlechten Erndten stiegen,
weil das Angebot kleiner war, da war
und ist nach demokratischen Zeitungen
H:rr Cleveland für die besseren Preise
verantwortlich. Er müßte also auch
für die schlechten Erndten verantwortlich
sein. Heuer haben wir ein außerordent-
lich fruchtbares Jahr, Preise für Weizeu
:c. sind in Folge des großen Angebotes
etwas gesunken und für dieses Sinken
der Preise macht nun jedes demokratische
Wechselblatt die republikanische Bundes
Administration verantwortlich, folglich
müßte sie auch die Schuld an dem reichen
Erndtcseegen tragen und da möchten
wir unseren demokratischen College
doch nahe legen, daß wohl jeder Farmer
lieber viel, wenn auch etwas billiger, als
wenig oder auch gar nichts zu verkaufen
hat.
m-m
Die von Kriegssekretär Noble vcr
fügte Untersuchung aller in den
letzten zwölf Monaten vorgenommc-
nen PensionScrhöhung kommt der
Oppositionspreffe äußerst ungelegen.
Die Liberalität" des jetzigen Pen-sions-Commissärs
war für sie eine
wahre Wohlthat, da dieselbe täglich
neuen Stoff zu Angriffen auf die Re
gierung gab, und wenn es auf die
demokratischen Organisten angekom
men wäre, hätte Herrn Tanner kein
Haar gekrümmt werden dürfen, weil
er ein zu werthvolles Hetzobject für
sie war. Die Administration des
Präsidenten geht aber ihren geraden
Weg und kümmert sich weder um den
Beifall gewisser Penfionsgrabscher,
noch um die Wünsche einer unaufrich
tigen Opposition. Sie will eine ehr
liche Verwaltung in jedem einzelnen
Departement, und wie sie bezüglich
der Civildicnstrcform mit rücksichtslos
ser Strenge handelt, geht sie auch in
den Pensionsangelegenheiten vor, wo
für die bereits erfolgte Absetzung all
zugcsälliger Aerzte und die Herrn
Tanner gewordenen Warnungen schon
deutlich genug sprachen. Letzterer hat
sich aber damit zu entschuldigen oer
sucht, daß die während seiner Amts
führung vorgekommenen Pensionscr
höhungen lediglich eine Fortsetzung
der unter feinem demokratischen Amts-
vorganger Black eingcsuyrten Praxis
sei, und demzufolge hat Sekretär
Noble die Herren Dr. Geo. Ewing
und H. L. Bruce vom Board für
Pcnsions - Berufungen", sowie den
Richter Campbell vom Hilfs General
Anwaltsbureau zu Commissären er
nannt, welche sämmtliche Pensionscr
höhungen der letzten zwölf Mo.
naten zu untersuchen haben. Das
hatten die oppositionellen Schreier
nicht erwartet, viel weniger gewünscht,
denn sie haben jetzt zu befürchten, statt
eines republikanischen Sündenbockes
ein demokrati'chcS Karnickel zu bekom
men, das mit der unerhörten Ber
schlcuderung der Gelder deS Volkes"
angefangen hat, gegen die aber
weder der damalige Ober-Reformer
im Weißen Hause, noch die demokratische
Reformblase im Congreß oder die
Vatcrlandsretter in der Reformpresse
auch nur ein Sterbenswörtchen einzu
wenden hatten. Und deshalb befindet
sich die ganze Gesellschaft jetzt in einer
Katzenjammerstimmung, die schrecklich
sein muß, denn uon der Freude über die
angeordnete Untersuchung, welche jeder
ehrliche Republikaner empfindet ist bei
der Opposition nichts zu merken.
In Jndiana hat die Legislatur dafür
gesorgt, daß den Leuten reinerEssig"
eingeschenkt wird. Nach einem kürzlich
erlassenen Gesetze darf nur Essig ver-
kauft werden, der aus Apfelwein (eiZr)
zubereitet ist. Regenwasser und Schwe
felsäure thut's dort nicht!
Der nächste Census.
Der Census von 1890 wird nich
blos eine erhebliche Bcvölkerungszu
nähme ausweisen, fonderif auch andere
merkwürdige Thatsachen vor Augen süh
ren.
Ueber sechzehn Millionen Acres Land
wurden im letzten Fiskaljahr unter dem
Heimstätten- und Forstculturgcsetz vcr-
kauft. Mehr wie 124 Millionen Acres.
welche ein größeres Gebiet, als die
tacitcn Jndiana, Illinois, Ohio und
Michigan repräscntiren, wurden in den
letzten 8 fahren besiedelt.
Die größten Veränderungen gingen
in den nordwestlichen Staaten- und Ter
ritorien Grnppc, ivelche Dakota, Nebras
ka, Minnesota, Wyoming und Montana
u.nfaßt, vor sich. In dieser Gruppe
wurden während der letzten acht Jahre
nahezu sechszig Millionen Acrcs besic-
delt. In der südwestlichen Gruppe.
welche Kansas, Colorado und New
Mexico umfaßt, wurden nahezu dreißig
Millionen in Besitz genommen.
An der pacifischen Küste wurden wei-i
tere zehn Millionen Acres besiedelt und!
dreizehn Millionen Acres müssen für die ,
Südstaatcn zu beiden Seiten des Mis
issippi hinzugefügt werden. Mit ande-
ren Worten, die Regierung und die Pa-
cific Eisenbahn haben in den letzten acht
Jahren für die Besiedlung ein Gebiet
geöffnet, welches größer wie die New-
England-, die Mittelstaaten und Süd
Carolina zusammen genommen, größer
wie Teutschland oder Frankreich, zwei-
mal so groß wie England und
ist-
Irland
Einmachgläfer kauft man am billig
sten bei Wm. Eberlin; '70 Cents bis
51.25 das Dutzend.
Ein ungemein frecher Eisenbahn
Raub wurde am Samstag Abend bei
Harlem in Clay County (nördlich von
Kansas City am Missouri-Flusse gele
gen) ausgeführt. Der Expreß-Zug der
Wabash'Western Eisenbahn, der um 8
Uhr 2 Minuten von Kansas City ab
gefahren, hatte eine halbe Stunde später
das Depot zuHarlem verlassen, als zwei
mit Revolvern bewaffnete junge Män
ner, die Taschentücher vor ihre Gesichter
gebunden hatten, im Schlafwagen er
schienen und den Passagieren befahlen,
die Hände in die Höhe zu halten."
Die füuf Passagiere waren so erschrocken,
daß sie sich, ohne Widerstand zu leisten,
Geld und Werthsachen abnehmen ließen.
Die Räuber erbeuteten etwa 173 in
barem Gelde und zwei goldene Uhren.
Vom Schlafwagen aus wandten die Ker
le sich nach dem nächsten Wagen, um da
selbst dasselbe Manöver zu wiederholen;
auf dem Trittbrette der Car begegnete
ihnen der Condukteur John Roach.
Einer der Räuber hielt ihm feinen Re-volv.-r
unter die Nase und befahl ihm
mit einem Fluche, die Hände hoch zu hal
ten. Der Condiltteur beant
wortete die Aufforderung damit,
daß er dem Burschen mit seiner Laterne
einen heftigen Schlag auf den Kopf ver
fetzte; darauf sprangen die beiden Räu-
ber vom Zuge, nachdem sie ein paar
Schüsse, die glücklicherweise nicht trafen,
auf den Condukteur abgegeben hatten.
Die Räuber wurden bis jetzt noch
nicht eingefangen.
Stadtrathß-Bkrhandlungrn.
Regelmäßige Versammlung am 5.
Aug. 1889.
Anwesend die Herren Rieger, Eitzen,
Leisner und Harfner.
In Abwesenheit des Vorsitzer, wurde
Herr Eitzen als Vorsitzer pro temp. er
wählt.
Die Protokolle der Versammlungen
vom I., l5. und 16. Juli und vom I.
August wurden verlesen und angenom-
men.
Die folgenden Rechnungen wurden
zur Zahlung angewiesen:
Henry Sohns $97.44
Chas. D. Eitzen 4.80
John Guttmann
Anton Bargahr
A. Bohnert.
M. E. Will
Louis Klee
Gro. Meyer
John Fischers Arinenhausfond)
Dr. G. Ettmueller ..
83.00
3.25
20.95
2035
27.50
02.40
0.30
9.00
Beschlossen, das Markthaus außen
und innen mit Oelfarbe anstreichen zu
lassen Das Material soll von der
besten Qualität sein, die Thüren, Trep.
pen, Geländer uno Thurm sollen drei
Anstriche das Uebrige zwei Anstriche
erhalten; die Arbeit soll am
15. August an den Mindestfordernden
vergeben und versiegelte Angebote dem
Vorsitzer vor dieser Zeit eingereicht wer
den. Der Stadtrath reservirt sich das
Recht alle Angebote zu verwerfen.
2) Daß die HerrenBensing undÄlenk
mit dem Bau eil s Brunnenhauses übe
den Brunnen an der südwestl. Ecke der
I. und Marktstraße betraut werden.
Hierauf Vertagung.
C. D. E i tz e n Vorsitzer pro temp.
Theo. Graf, Clerk.
SatineS.
Wunderschöne Muster in Satines
von L bis 14 Cents pro Yad bei Pru
tyt& Scherer.
Von Drh Hill und Umgegend.
Es wird allgemein geklagt, daß der
Klee, welcher zum Gewinn von Samen
stehen gelassen wurde nur sehr wenig
Samen enthält und wird es sich sehr
schlecht lohnen denselben dreschen zu las-
sen.
Frau Margarethe Michaelis hatte
letzte Woche das Unglück von einem ge-
ladenen Heuwagen zu fallen und sich ei-
ne schwere Verletzung an der Schulter
zuzuziehen. Frau Michaelis befindet
sich uuter der Behandlung des Herrn
Dr. Ettmueller, welchem es hoffentlich
gelingen wird, die verletzte Dame bald
wieder gänzlich herzustellen.
Die Gattin des Hrn. Chrisostomus
Will ist schon seit einer Woche durch
Krankheit an's Bett gefesselt. Wir
wünschen ihr baldige G.'ii esung.
Die Frls. Mina Walkerund Tilde
Muudwiller von St. Louis befinden sich
gegenwärtig hier auf Befnch.
Frau Margaretha Henze kam letzten
Sonntag von St. Louis hier her um ih-
re Mutter, Frau Michaelis, welche sich
durch einen Sturz vom Wagen erheblich
verletzte, zu verpflegen.
Frau Julia Kruse, welche sich mehre-
re Wochen hier zu Besuch bei der Fami-
lie Schmidt befand, kehrte diese Woche
wieder in ihre Heimath, St. Louis, zu-
rück.
Herr John Schmidt ist gegenwärtig
mit der Vollendung seines Wohnhauses
beschäftigt.
Als neulich beim Dreschen in unserer
Nachbarschaft ein geiiisser Herr eine
Wette verlor, mußte er ein Fäßchen
Bier zur Ausgleichung der Wette lie-
ern auf das sich die Herren Drescher
schon im Voraus freuten. Das edle
Naß langte auch glücklich gegen Abend
an und wurden alle Vorbereitungen ge
troffen um sich an demselben zn Gute zu
thun. Als man aber mit Hammer und
Krahnen bewaffnet zurückkebrte um sich
an das Fäßchen zu machen, war das
felbe verschwunden. Nun wurde in al
lrn Fenzccken und Winkeln, ja sogar un
ter den Betten gesucht, aber vergebens,
das Bier war nirgends zu finden und
zwar zum größten Verdruß deS liber
alen Gebers, der endlich, da die Nacht
fchon weit vorgerückt war, mit durstiger
Kehle seinen Heimweg suchen mußte.
Am nächsten Morgen fand man das
leere Fäßchen hinler dem Hühnerstalle
des Herrn ., und sollte man bei-
nahe meinen die Hühner hätten den
Streich gespielt, merkwürdigerweise
aber gackerten" die Hühner wie ge
wöhnlich und die Hähne krähten schon in
aller Frühe "ganz nüchtern, während ei
nige der Herren über Kopfweh, Appe
titlosigkeit und um der Wahrheit die
Ehre zu geben, über galiz furchtbaren
Katzenjammer klagten.
Wenn nicht bald ein guter Regen
kommt, wird auf Dry Hill seine beson
ders große Kornernte zn erwarten sein.
Die Traubenernte wird dieses Jahr
in hiesiger Gegend eine recht ergiebige
sein.
Correspondeut.
Ans dem Friedenöthal.
Ein guter Regen wäre unsern Far
mern jetzt die angenehmste Ueberrasch
ung die ihnen der Wetterclerk bereiten
könnte.
Im letzten Jahre hat eine Dresch
Maschine die ganze Ernte iil unserem
Thale ausgedroschen, wahrend in diesem
Jahre vier Maschinen hier im Gange
waren.
HcrrFerd. Oclschläger, von hier, wel
cher sich inSedalia mitFrl.M.Wallmeier
einer Adoptivtochtcr des verst. Chas.
Hochn verehelichte, kam am letzten
Donnerstag mit seiner jungen Gattin
hierher und wurde von der Friedens
thaler Horn- und Kuhglockeubrigade
mit einem Ständchen bewillkommet.
Nachträglich auch unsere Glückwünsche
für's zukünftige Wohlergehen dcsBraut
Paares.
Herr Fr. Lcibach liegt gegenwärtig
au ciucm heftigen Ficbcraufallc darnic
der. Dr. Brockhauscn hat den Paticn
ten in Behandlung.
Eine ansteckende Krankheit grassirt
gegenwärtig unter den Hunden und hat
bereits eine gute Anzahl unserer treuen
Wächter dahin gerafft.
Herr August Schuetz feierte letzten
Freitag im Kreise seiner Familie seinen
38. Geburtstag und wurde anläßlich
dessen von unserer Musik-Kapelle mit
einerScrcnade bedacht. Möge dem Ge
burtstagskiude uoch manche fröhliche
Wiederkehr diefes Tages vergönnt fein,
ist der nachträgliche Wunsch deS Corre
spondcnten, M u r p h y .
Eine höchst interessante Scene trug
sich kürzlich in Richter Squele's Ge-
richtszimmer zu Jndependence zu. Es
handelte sich um einen Rechtsstreit, in
welchem derRechtsanwalt I. A. Prewitt,
einer der angesehendsten Bürger von
Jndependence, ein Fräulein Alwilda
Strahl, eme reiche Erbin von einigen
3Q Sommern um 5250 verklagt hatte.
Während des Verhörs stellte es sich her
aus, daß die Dame sich bei ihren Aus
sagen nicht sehr strikt an die Wahrheit
hielt und die Entdeckung diefes bescha
mendcn Umstandes machte die Jungfrau
so tvild, daß sie sich erst auf einen der
Zeugen, dann aber auf Herrn Prewitt
stürzte, der auf einen Tifch sprang, um
sich zn retten. Doch die erzürnte Dame
kriegte ihn beim Kopfe und verwendete
ihre Fingernägel mit Erfolg. Der ge
ängstigte Advokat wüßte sich endlich kei
nen anderen Rath mehr, als feiner
kratzenden Widcrsacherin um den Hals
zu fallen und sie mit dem Feuer eines
Liebhabers an sich zu drücken. Nur mit
Mühe gelang es, die enge Umarmung
der Beiden zu lösen und Herr Prewitt
ist jetzt gezwuttgeu, sein Gesicht mit zahl
reichen Pflastern zu bekleben.
Das Missourier Jazdaesctz enthält
folgende Bestimmungen: Jagdgesetz für
Prairichühner und Quails: 15. Okto
ber bis 1. Februar; Hirsche: 1. Sept.
bis 10. Januar; Turkeys: 15. Sept.
bis 1. März; Waldschnepfen: 1. Juli
bis 10. Jan.; Meadow Lark", Plovcr
und Turteltauben vom 1. August bis 1.
Februar.
Nenn Millionen Hexen verbrannt!
pienaer iiat ausaerecknet. dak seit Be-
ginn dcS christlichen Zeitalters nicht weniger
als neun Millionen Herrn verbrannt rour
den. An England fand die letzte Herenver
brennlllig im Jahr 1716 statt ; in Illinois
aber mußten noch 178 bis 179 mehrere die
ser unglücklichen (eschöpse den Scheiterhau
fen beiteigen. Ties i,i ein schrecklicher Re
fler stuf die gerühmte Aufklärung der Neuzeit ;
aber wir dürfen nicht allzu strenge in's Ee
richt gehen, während wir täglich theure Zreun
de inä (rad sinken sehen, die durch Unwissen-
yeit ooer 'orurtyeli verhindert wnrdeN Heil
mittet zu gebrauchen, durch die sie hätten ae-
rettet werden könne. Manche Erkältnna
artet in Schwindsucht aus, während Verdau
ungsbcschwerden nnd unreines Blut das Sy
stcm entkräften und ernstliche Krankheiten
herbeiführen, wohingegen der Gebrauch von
r. PierceS Golden Medical Tiscoverv"
dem Patieilten Gesundheit und Glück wieder
gegeben hätte.
Somnicrgedankcn.
Nur keine Aufregung bei die Hitze"
Immer ruhig Blut! Wenn die Frau
Schwiegcrmllttcr auf einen kurzen Besuch
von 3 Monaten kommt, rausc man sich
weder die Haare aus, noch schieße man
sich eine ttugel durch den Kopf,' souicrn
gehe ohne Aufsehen auf's Land. Wenn
Ihr das große Loos in der Lousiana
Lotterie gewinnt, dann doch dieser Fall
ist nie dagewesen, deshalb ist es unnö-
thig bestimmte Berhaltungsmaßregeln
anzugeben.
Auch die Diät ist ein höchst wichtiger
Punkt in der heißen Jahreszeit, der gar
uicht sorgfältig genug beobachtet werden
kann, man vermeide vor allem alle schwe-
ren Speisen: halb ausgebackcncs tatschi
ges" Kornbrod, ranziger Speck, zähes
Kuhfleisch, uncrwcichliche Erbsen und
Bohnen sind durchaus nicht geeignet, den
TyrannMagcn iu ciue roscnfarbcneLaunc
zu versetzen, man genieße deshalb blos
leichte Speisen, z. B Springchickens,
SoflfhellCraps, Tenderloin Trout, ganz
junge Turkcyö, Salat oder Spargeln
als Zugabe schaden nicht. Als Gc
tränke bediene man sich hauptsächlich
leichter einheimischer Roth- oder Weiß
weine den Tag über und Abends kann
man auch einige Gläser Bier, wenn's
gut ist, vertragen.
Prickclhitze" ist etwas fehr Unange
nchmes, läßt sich aber nun einmal nicht
vermeiden. Man hüte sich aber sorgfäl
tig, das Sprüchwort Wen's juckt, der
kratze sich" zu befolgen, denn durch
Kratzen wird das Uebel blos ärger ge-
gen Weihnachten hin wird ohnedies
Niemand mehr über die Prickelhitze"
klagen!
Schwitzen ist ebenfalls eine unangc-
nehme Geschichte, sowohl sür die Men-
scheu als die Halskrägcn, aber die Her-
ren Aerzte sagen es sei gcsnnd und das
muß wohl auch so sein.
Lassen wir zum Schluß dieser Be-
trachtungen noch die Mosquitos folgen.
Jedermann kennt die Mosquitos, denn
die lieblichen kleine Sänger der Nacht
machen sich in liebenswürdig zudringli
cher Weise mit Jedermann bekannt, un
sere Mosquitos sind übrigens eine weit
bessere Sorte als ihre Namensvettern
in Kansas, von denen sechs einen Och'
sen umbringen. Am besten schützt man
sich gegen die Angriffe der Mosquitos,
wenn man sich den ganzen Körper mit
rohem Petroleum cinreibt, man komme
aber dann dem Feuer nicht zu nahe,
denn sonst ein Puff, eine Flamme,
und von dem Eing.'riebenen bleibt
nichts übrig als ein Job für den Co-
roncr und ein Item für die Zeitungen!
m m m
Regen - und Sonnenschirme von 50
Cents bis zu bei John H. Pfautsch.
Abonnirt
Volksblatt."
auf das Hernlanner
Frische Bananas bei Wm. Eberlin
Chas. Kirnmel
hat fein
Wein und Bier Saloon
ilach der Marktstrahe, neben Niehoff's Store
verlegt, wo er sich freuen ird seine geehrten
Runden und Bonner im neuen rocaie vegru
Ken ;u können.
Tie besten Weine, frisches Bier. Liquöre
uno ausaezricynrre Cigarren ricia an rcuio.
Aug 2..
Dy.AMtKoHtt5g55
BÜRG
iV
MARlC
TR ADE' M
-v- fm
rA Js-
TROPFEN
Zur Blutreinkgung.
Immer an Hand.
Ottawa. 311.. 39. Mai. Iggg. Neb
zwei Zc.Zre litt ich a Unreinigkeit de Blute.
Nachdem ich eine kurze Zeit Dr.Sugust König'
Hamburger Irovfc anqewandt hatte, war Ich
wieder vollständic, hergestellt. Wm. F. guchö.
Hilf stet.
Davenvort, Ja.. 22. Mai. Iggg. Ich
halte stet Dr. Aug. König'S Hamburger Trop
fe im Hause orrathig. da sich dieselbe schon
häufig alS ein ausgezeichnete BlutreinigungS
mittet erwiese haben. Tb. E. Jansen.
Regelmäßiger Gebrauch.
Rochester. N. S., 19. Juni. 1883. Ja
jedem Frühjahre gebrauche ich regelmäßig Dr.
August König'S Hamburg Tropfen zur 0teini
ung des BlutkS. Diese ausgezeichneten Trop
fcn sollten in kcim Hause fehlen. Gottlich
Konsth, Zgz Lvell.Avenue.
Wirklicher Freund.
St g ton, Tal., 20. April, 1887. Al
ein wirklicher Helf in der Noth bei alle Blut
krankhettc könne Dr. August König'S Hsm
turger Tropfe angesehen werden: sie helfe
immer. Ad. Glascr.
Vrelk 50 Centt ; l tütn pitheke ,u habt.
THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Hl
Dr. August König'S
& Hamburger
Xrzeuterpflaster
ist in ganz vorzügliche Heilmittel gegen
Geschwüre. Lchuittwunden, Vrand ud ruh,
Kunden. Frostbeulen, Hühneraugeu, cic
25 TtS. das PaSet. I allen ApotheKn zu haben.
TOE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. II.
Neue Anzeigen.
Danksagung.
Unterzeichnete fühlen sich verpflichtet, allen
Denjenigen, die dein Begräbnisse ihres innigst
geliebten Söhnchens, beiwohnten nnd somit
ihr Beileid bekundeten, sowie auch Denen die
uns hilfreich und tröstend ;ur Seile standen
den wärmsten Dank ansziisvrecken. Eben
falls herzlichen Dank für die reichen Blumen
spenden. Die tiefbetrübten ältern,
Geo. D o l l n . Gattin.
Achtung ;
An der letzten regelmäßigen Versammlung
des Stadtraths wurde n. A. folgender Be'-
kcliliii: nrlrtiil
Beschlossen, das Aiarllhaus außen und
, It C1 I An (rii J. . . ... 177 , . .
innen um lliuiut IUI1UIUIUI ,11 IU1'!I.
Das Material soll von der besten Qualität
sein, die Thüren, Treppen, (Geländer und
Thurm sollen drei Anstriche das Uebrige zwei
?lnstriche erhalten ; die Arbeit soll am IZ.
?lll1int an dnt 'WiithiMtfnrhprithint mM-.irfciMt
mii versiegelte Angebote der: Borscher vor
oieiei : cii ringcrcia)i weisen. 4 er lavl
rath reservirt sich das Recht alle Angebote zn
verwerfen.
Am Auftrage,
Theo. Graf, Clerk.
Zn vcrkanfcn.
tLin großes 3 Aahre altes Pferd, gesund
und gut in jeder Beziehung, arbeitet überall.
Kann besichtigt und geprobt werden bei
Franz Ludwig.
auf Dry Hill.
REGULÄR WEEKLY PACKET
Dampfer Helena".
eiiutji ci. loum tuiu x'iuuuoaj vioeiio.
Wegen Fracht- nnd Passagierraten wende
man sich an
- .". l rr l o..:a : . cyy:.. . I v
E. W. Wild. Ägcnt.
(in antes kaaerlians für wrackt am WKark
in Hermann. aug!)
810. verloren.
Der Unterzeichnete Andreas Padrutt, ein
MtlllVfc .M Vj V V V XIII IM ß -
mittag in Berger Stationlv.O, sein Tage-
s... r.- i 4 tf t. : . . f. t : r. - o-:..
strmur T rtJipTftfimr irsstr nrn & fimRino 51?rtrfi-
luyu ui i-i iiitjc .iirnu. -Lii ti;uiu)e ,vni
hr mirS nphptpri fnlsfiPÄ Vlm nrnipn n?i,np
zurückzuerstatten und n Herrn August Boe
ger in Bcrgcr Station abzuliefern.
inorcas Paoruii.
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ebäulichkeiten auf dem Platze. 40 Acker
sind schönes Holz- und Weideland. DerKän
fer kaun sofortigen Besitz von der Farm neh
men. Wm. Kolks,
Nhincland, Mo.
Entlanfen.
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mittclinäßiqcr(röße, mit abgeiägtenHörnern
ist mir seit dem 15. Anli entlause,!. Die Kuh
wird seitdem ein Kalb geworfen haben.
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oder Denjenigen der sie mir wieder bringt
zahle ich $3.0 Belohnung.
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wünscht Unterzeichneter seine Farm zu ver
miethen oder zu verkaufen. Dieselbe ist 40
Acker gro uno liegt an ver ,tavlgrenze ; so
Acker stnd klar, j Acker ZLeinbelg mit den
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Weizen, Eorn, und Klee. Ebenfalls schönes
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eine große, scheckige Kuh. mit kleinen krum
men Hörnern. 4 oder 5 Aahre alt. ein (be
schwur an der linken Kuibacke. Auch hat
Dieselbe eine Glocke anhängen. Für AuS
kunft wo ich dieselbe finden kann zahlt eine
liberale reloyrmng.
0. T. Hilkerb ämer.
Trake, Mo.
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Mehl, per Sack, 2. Qualität. ... 2 25
Kornmchl, per 100 Pfund 90
Kleie, pcr 100 Pfund 40
shlpstuss. per 100 Pfund C0
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Eier, ver Dutzend 19
Hühner, per Dutzend l 802 50
Uten, per ulzcno 2 752 50
Hänse ver Dukend n n; nn
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