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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, September 20, 1889, Image 1

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Jahrgattg SS. Hermann, Mo., Freitag, den 20. September, 19, Nummer S.
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geg aufen wird.
Christian Eerliq.
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Unglattblich
Bischof" Newman möchte, wie schon
erwähnt, die Eingewanderien aller ihrer
politischenRechte beraubt sehen. Solche
Helfershelfer zur Sammlung und Ein
igung des Deutfchthums können wir jetzt
gerade brauchen.
Der New Yorker Herold" frägt, wie
lange die Republic in Amerika noch
dauern wird. Wenn man die jetzige
Prohiditionstyrannci betrachtet, möchte
man bezweifeln, daß überhaupt noch eine
Republik existirt, meint dazu ein Sech
felblatt auS Kanfas.
Der in Manchester, England, erschei-
nepde Examiner" erklärt, wenn die
Ver. Staaten den Zoll auf baumwollene
Waaren aufheben sollten, fo würde Eng
land die amerikanlschen Fabriken in we
Niger als zwei Jahren schließen."
Hierzu bemerkt der Milw. Herold":
DaS wohl nicht, aber die Fabrikanten
würden gezwungen fein, um ihren Mit-
bewerbern begegnen zu können, die Löh
ne um vierzig Prozent oder mehr herab
zusetzen.
Entsetzliche Stürme herrschten zu
Anfang letzter Woche auf dem atlanti
scheu Meere, und der ganzen Küste ent
lang von Florida bis Mainz lu.uöe j
durch Fluthwellen großer Schaden an
gerichtet. Zahlreiche SchiffStruininer
sind an's Land gespült worden, doch
sind bis jetzt keine Nachrichten übec den
Untergang größerer Fahrzeuge eingc.
troffen. Die großen transatlantischen
Dampfer kamen sämmtlich um mehrere
Tage verspätet in hiesigen Häfen an.
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Auf Antrag des Pfarrers Cluse von
Germantown, Jll.. hat der deutsche
KatholikenTag in Cleveland, die Pro-
hibition verdammend und vernünftige
Mäßigkeit empfehlend, noch Folgends
beschlossen: Da eine heuchlerische Pro-hibitionS-Manie
ebenso verwerflich ist,
wie die Trunkenheit, und nichts ein
glückliches Familienleben so sehr stört
und untergräbt, als jeneS Laster, fo fei
es beschlossen, daß wir, den mäßigen
Gebrauch aller Gottesgaben nicht miß
billigen, den Mißbrauch geistiger Ge
tränke auf das Entschiedenste verur
theilen und mit diesem Mißbrauch auch
alles Jene entschieden verwerfen, was
zu demselben führt, insbesondere das
amerikanische, nicht deutsche Treatcn"
und daS Verweilen in öffentlichenTrink
Lokalen bis in die Nacht hinein, um so
mehr, da es nur zu oft auch zur Ent'
Heiligung des Sonntags führt."
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Gatt Aussichten.
Die KansaS City Presse" bringt in
Nachfolgendem einen wahrhaft wohlthu
enden Artikel, welcher, wenn die darin
enthaltenen Angaben in Erfüllung gegen
sollten, für unsere Farmer ein Segen
wäre:
Unsere Geschäftswelt giebt sich mit
Vorliebe der Ansicht hin, daß die Zeit
der mageren Jahre" sich einmal wieder
ihrem Ende zuneigt, und daß schon in
den kommenden Herbstmonaten das Le
den wieder einen bcdeutendenAufschwung
nehmen wird. Im Osten und im
Westen mehren sich nach der Angabe der
Sachverständigen, und zumal der Han
delöagenturcn, die ihre Berichte aus
hundert und mehr einzelnen Beobacht
ungcn zusammensetzen, die Anzeichen,
daß mit der kommenden Herbstsaison
abermals eine Periode geschäftlichen
AufschtvungeS ihren Anfang nehmen
wird.
In erster Linie sind es die günstigen
Ernteergebnisse der.Ber. Staaten und
die hinter der Erwartung weit zurück
gebliebenen europäischen Ernten, welche
zu dieser Wendung zum Bessern bcilra
gen werden; denn bekanntlich ist d.,3
Geschä'ftölebeu sehr empfindlich für
starke Impulse dieser Art.
Aber auch von Seiten des Congiesses
wird allem Anschein nach dem Geschäfts-
leben des Landes eine große Erleichtcr
ung zu Theil werden. Niemand be-
zweifelt mehr, daß derselbe bereits im
Herbst zu einer Extrasitzung einberusen
werden wird und für ebenso sicher hält
man, daß derselbe, sobald er sich organi
sirt haben wird, von Neuem die Taris
frage aufnehmen wird, welche der letzte
Congreß, als er sich vertagte, unerledigt
liegen ließ.
Nun ist es ja natürlich bekannt, daß
Tarif-Debatten im Cougrlß für das Gc
schäftsleben des Landes eher alles An
dere als sehr heilfam sind. Im Gegen-
theil haben dieselben fast jederzeit einen
mehr oder weniger lähmenden Einfluß
ans daS GeschaftSleben ausgeübt, und
auch der gegenwärtige schleppende Ge
schäftSgang nahm seinen eigentlichen An
fang, olS man im Congreß im März
vorigen JahreS die Tarifdebatte her
aufbeschwor. Gegenwärtig aber liegen die Dinge
anders, als gewöhnlich. Da die Tarif
frage in die Congreßdebatten hineingc
zogen worden ist, ohne daß dieselbe zu
einem endgültigen Abschluß gebracht
ivorden wäre, so kann eine Wiederauf?
nähme der Tarifdebatten und cie Er
ledigung dieser Frage für die Dauer
von Jahren für daS GefchäftSlebe des
Landes nur von günstigem Einfluß sein,
indem sie unsere Geschäftswelt auS ei
nem Zustande schädlichster Unsicherheit
reißt.
Da die Republikaner im vorigen
Congreß in beiden Häusern sich so
ziemlich einig waren über eine Tarif-
bill, welche Eingangszölle fowohl, wie
die Jnlandstcuern, um annähernd gleiche
Beträge von jährlich $30.000.000 rcdu
ziren sse, und die Republikaner in
beiden Häufern des gegenwärtigen Con-
gresseS eine kleine, aber entscheidende
Mehrheit haben, so braucht man nicht
zu erwarten, daß das endlose Tarifgc
zänk, wie im letzten Congreß, von Neuem
beginnen wird. Außerdem hat die
Nattdall'sche Faktion der Schutzzoll-
Demokraten feit dem Ausfall der letz.
ren Wahl fo starke Fortschritte gemacht,
daß allem Anschein nach diese wichtigste
aller dem Congreß vorliegenden Fra
gen rasch in einer sür die Geschäfts-
welt vortheilhaften Weife im oben
angedeuteten Sinn erledigt werden
wird.
Damit wird aber dem größeren Ue-
bcl im nationalen Leben unseres Lan
des, dem gemcinschädlich.'N und sich von
Jahr zu ahr mehr anhäufenden Ueber
fchuß im Bundesamt, der Lebensnerv
abgeschnitten sein. Die vorige Admini
stration hat schwer dafür büßen müssen,
daß sie cS unterließ, ihren ganzen Ein-
fluß mit vollem Nachdruck zur Vermin.
derung des gemcinschädlich.'n Surplus"
aufzubieten. Die gegenwärtige Ad
lniuistratioil müßte blind sei, wenn sie
nach den Erfahrungen der letzten in den
nämlichen Fehler hineinstolper wollte.
So wird man vermuthlich von dem
Congreß nach sciaemZusainineiitrilt noch
weitere entscheiöcude Maßregeln zur
Verminderung des Surplus" crwar
ten dürfen. Damit aber würde das
Gkfchäftslebcn dci: denkbar kräftigsten
Impuls erhalten. Es hat lange daran
gekränkelt, daß diese Summen dem gc-
schäftlichen Verkehr bisher entzogen wa
ren. Wenn die vielen Millionen erst
wieder im Umlauf sein werden, so wird
dadurch das Geschäftslcbcn eine Stei-
gerung erfahren, die für das Land eine
Periode flotten und regen Gcschäftslc
benö für die Dauer langer Jahre bedeu
tet.
Ich habe soeben zwcihunderttausend
Schindeln erhalten, die ich zu sehr nie
deren Preisen verkaufe; wer jetzt Schin
dcln braucht, wird gut thun bei mir vor
zusprechen. E. B l n m e r ,
Äierger Mo.
Ganz in der Ordnung.
Unsere Nachbarn jenseits des Rio
Grande fühlen sich schrecklich gekränkt,
daß Waaren und Güicr aus Mexico,
welche in mexikanischen Schiffen nach
den Ver. Staaten gebracht werden, noch
einer besonderen Einfuhr-Steuer von 1 0
Prozent des Werthes untcrworfrn sind,
welche nicht erhoben tvird, wenn solche
Waaren in englischen oder deutschen
Schiffen nach amerikanischen Häfen ein-
geführt werden.
Der Schatzamts Minister Windom
hat aber darin ganz Recht, und hat vor
einigen Tagen einem mexikanischen
Schiffe in New Aork die Extra-Stcucr
von 10 Prozent richtig und gewissenhaft
auferlegt. Darob hat die mexikanische
Gesandschaft große Beschwerde erhoben.
Es ist ihr aber dann ebenso gewissenhaft
gezeigt worden, daß unsere Einsuhr-Gc-setze
neben der bestimmten Steuer auf
die verschiedenen Handelsartikel noch
eine Steuer von 10 Prozent ben dem
Werthe der gann Ladung vorschrci-
ben. n'rim solche SUmmn in einem an
deren, als encm a:iuiif .iich 11 Schiffe
kinzeftt rt weiden, ciid ha! der Schatz-
air.t Ministe, d ,s Zieckt ö.)c l f Teurere
Zteu den Schiff n s)l,',l'l- ött.r zu
rr!ass-tt, dnen ))Uu rniain ; ihren
Häfen von anienf ini;; ii Schifft keine
besondere Steuer nlulnn, iaO leinen
Unterschied machen, ob Waaren in
Schissen ihres eigenen Volkes oder in
amerikanischen Schiffen eingeführt wer
den. Jetzt hat aber Mexico seit Jahren
auf Waaren welche rn amerikanischen
Schiffen nach Msxico eingeführt werden,
einen bedeutend höheren Einfuhrzoll er
hoben, als wenn diese Waaren auf mex-
ikanischcn Schissen gebracht worden wä
ren. England, Deutschland, Rußland,
Frankreich, Italien, Spanien und die
jkandinavischen Länder erheben diesen
besonderen Zoll nicht von amerikanischen
Schiffen, ebensowenig wie die Süd-
Amerikanischen Republiken, und so hat
man in den Ver. Staaten weder von
diesen noch von mexikanischen Schissen
solchen Zoll bis jetzt erhoben. Herr
Windom hat aber die Sache aufgestöbert
und untersucht, und halt dem Schwester-
lein im Südwcstcn den schönen Spruch
vor die Augen:
.Was Dn nicht willst, das man Dir thu'
.as sug aucy reinem Anoeren zu.
Und Herr Windom ist in seinem vol-
len Rechte. (Texas Vorwärts.)
SknverSrV'ren ar$ Vlt:Zrr'? CsstcrU
Vady war lYW!, wir gaben ihr Eaftsri,
I! sie On itinb war, tief sie nach GtJUri.
Sie teotbc et gilnlfin, und hlklt ,u
lUI sie Iftfra hatt, gab sie ihnen frt.
Einigkeit ift nothwendig.
Es sind drei gefährliche Unwetter im
Anzüge gegen die Deutschen in Amerika,
welche, wenn wir uns nicht gegen sie rü
sten, die deutsche Sprache, die deutschen
sozialen Sitten und die dentsche Ein
Wanderung vernichtend bedrohen. Es
ist nothwendig, daß man den hiesig en
Deutschen diese Gefahren vor Augen
hält, damit sie ans ihrer Gleichgültigkeit
und Lethargie zur Thätigkeit und zur
Sclbstvcrtheidigung angetrieben werden.
Wir Deutsche stehen alle auf der Basis
der Bundesvcrsassung, welche uns das
amerikanische Bürgerrecht und die größte
persönlicheFreiheit verbürgt. Es macht
sich aber in diesem Lande eine mehr und
mehr wachsende Bewegung gegen die
Deutschen unter den Amerikanern gel
tend obgleich diese sog. Amerikaner ohne
Ausnahme nichtsAnderes als selbst Ab
kömmlinge einer fremden Einwanderung
sind. Diese feindliche Bewegung ist in
der anglo-amcrikanischen Presse, in den
verschiedenenStaatsgesetzgebungen, selbst
im Congrcße, im Bundesgouvernement,
in geheimen amerikanischen Gesellschaften
und namentlich auch unter den ainerika-
nischen Predigern deutlich sichtbar. Be
züglich der amerikanischen Prediger wei-
sen wir unter den vielen Gegnern der
Deutschen namentlich auf di' beiden Bi-
schöfe Newnan und Cox.' hin. Bischof
Coxe von N-;w Jzrk, d:c anzesche.idste
Reverend, erklärt.', in der Monats-
schrift Forum" die Einw.indernng
und namentlich auch die deutsche alZ den !
Aussatz" von Europa, an welchem dies
Land zn Grunde gehen müsse. Diese,
eingebildeten, amrrikan schen Narren
sollte von der gesammten deutschen Presse
zu Leibe gegangen und gezeigt werden,
daß dies Land seine jetzige Größe nur
der Einwanderung verdiurt, welche die
Wildnisse zu blühenden Gefilden umge
schaffen, die Eisenbahnen gebaut, dicFa
briken emporgebracht und überall ihre
fleißigen Hände gerührt ja selbst die
Schlachten zur Befreiung der Republik
und ihrer Union vom Untergänge ge
schlagen hat. Die Bevölkerung Ame
rikas ist ein Gemisch von allen Rassen
welche hier eingewandert sind; es
giebt hier keine besonderere amerikanische
Rasse.
Es handelt sich nämlich um die deut
sche Sprache, deren Einführung in den
öffentlichen Schulen, sogar in Privat
schulen von den sogenannten geborenen
Amerikanern in der Presse wie in den
Gesetzgebungen mit aller Macht opponirt
wird; es handelt sich ferner um die deut
fchen sozialeu Sitten, um die sonntägliche
Erholung, um unsere deutsch: Lieb
lingsgctränke Bier und Wein, welche
durch die strengsten Prohibitionsmzß
regeln für immer ns entzogen werden
sollen; es handelt sich um die freie deut
fche Einwanderung, weiche ein Segen
dieses Landes gewesen ist und deren Au f
höreu dem gesammten Deutschthum, sei
ner Sprache und seinen sozialen Sitten
den Todesstoß geben und die Deutschen
zu politischen Pariahs des Amerikaner
thums erniedrigen würde.
Wie der deutsche Dichter sagt: Seid
ein einig Volk von Brüdern", so sollte
sich das gcsammte Deutschthum, ohne
Unterschied derParteien, ohneUnterschied
der Religion, ohne Unterschied von Arm
und Reich zu seiner Rettung vor den bc
schriebcnen drohenden Gefahre l vereini
gen. Denn nuc dann, wenn wir ver
einigt eine geschlossene Phalanx bilden,
nur dann sind wir eine Macht; unsere
Stärke, unsere Entschlossenheit, unsere
Ausdauer im Bunde wird die drohenden
Wolken verjagen. Nehmen wir uns ein
Beispiel an den Jrlandern Ni.it ihrer
über da? ganze L.ind verl'reiteten Jri !
ich'!: i'i ia, 11 111 deren 0) inst illc a 1 -r- i
kani'chc Politiker in i'tio ii H l,p:p
seien luh'en.
Auf taö deutsch- Ri-iiCfliiif
oicic verächtliche Solle io.i SJJi-njujiit,
dürfen wir in diesem Falle allerdings
niäit rechnen. Dieselben haben alles
Deu:sche abgestreift und sind fchon langst
zum Spielball, deS über sie lachenden
und sie verachtenden Amerikanerthums
geworden und werden sich nicht zu ehren-
hasten Hzndlungen aufraffen können.
Allein es gibt noch genügend wirklich
Deutsche, die wenn sie einig zusammen
stehen, ane nicht zu unterschätzende
Macht sein werden, vor welcher der den
Mantel nach dem Wind hängende mx
ikaner bald den nöthigen Respekt haben
wirb.
Die Gegner des deutsch : amerikani.
scheu Feft-Tages.
Diejenigen Deutschen, welche den Be
sürwortern eines deutsch-aincrikanischen
Zesttages mit allerlei Flausen von
Deutschlhülnelei, Sonderstellung u. dgl.
entgcgel'trcten,' denen eigentlich nichts
weiter zu Grunde liegt als das Bedien
tcnwoit: Die Deutschen hi?r fürchten
die S!ativistcn und sonst Niemanden
die da fürchten daß die Amex;kansr einen
solchen sIedenktag uls eine LoStrennung
vom Amerikanerthum betrachten könnten,
und dadurch ihr Mißtrauen hervorrufen
würden, fettigt ein Tauschbkatt kurz und
bündig so ab :
Wenn die Deutschen nu.r ha) zu föx-
dern streben, was dem gesammten Lande
von Nutzen ist, dann werden die Ameri
kaner keinen Grund zur Klage haben,
sondern durch das solidarische Auftreten
der Teutschen wird ihnen vor Augen
geführt, wie edel und lobenSwerth die
Bestrebung derDeutfchen sind. Wenn
sie fehen, wie die Deutschen für Freiheit,
Ehrlichkeit und Fortschritt kämpfen, so
müßten sie bornirte Menschen sein,
wenn sie dagegen eifern sollten. Ver
nünstige Amerikaner werden ihnen nur
Beifall fp:nden und an beschränkte Fa
natiker braucht sich kein Mensch zu keh
ren. Mit dem Hinweis auf die fchlech
ten Erfolge der Jrländer ist der deutsch
nationale Gedenktag nicht abgefertigt.
Die Jrländer vertreten kein amerikani
fches Prinzip. Auf ihren Nationalta
gen bildet Home Rule den einzigen Ge
genstand ihrer Debatten und ihr einzi
ges Bestreben ist, das Land in Ungele-
genheiten mit fremden Nationen zu
bringen. Es wäre eine Beleidigung
für die Deutschen, ihnen eine ähnliche
Verkennung ihrer Aufgabe zuzumuthen.
Von welchem Gesichtspunkt wir daher
den deutschamerikauischeil löedenktag be
trachten mögen, finden wir, daß er nur
dem Wohle nicht blos der Dcutfch:n in
Amerika, sondern des ganzen Landes er
sprießlich sein kann."
Das uns heute zugegangeneBelletrist-
ische Journal sagt am Schlüsse eines
Artikels: Was sich dagegen geltend
niachen ließe, ist nicht schwer wiegend
genug, um Gehör zu finden. Vor Al
lem sollte man es nicht ängstlich vermei-
den wollen, den Amerikanern, die nur
von den Hesseit" des Revolutionskrie
ges wissen, durch eine derartige Kund
gebung zu imponiren. Daß aber dasFest
nicht zn einem gewöhnlichen Saufgelage
im Style des St.PatrickstageS ausarte,
dafür wird der gesunde Sinn der Deut
schen sergen. Und da es trotz mancher
Zeitungen auch noch Männer gibt, welche
einer solchen deutsch amerikanischen Feier
den Stempel der Weihe ausdrücken kön
nen, ohne in Plattheiten und Zeitungs-
Phrasen zu verfallen, darf wohl auch als
gesichert betrachtet werden. Wir stim
men daher dem Phil. Demokrat" voll
kommen bei, wenn er den Zauderern
und Scheelsehern ein Nicht zu ängstlich"
zurust.
Morlgago Sale.
WlirreaH August H. Mosteniaker flixl C. M.
MeMt-iiiiiker, lii wise. I.y Ilieir cortiiin worl
K.ie ler. ilateil llie 5,1 1, ilay olOctolier, 1885 an!
r.-,.nleJ in KecoMers oHice ot" Ciasconade
Countv , Mnie of Missouri in Book 5, rase
AM, Ii coiivpy to Henry Anrens tlie sollowliiK
liesciibed ical-eslata, ftituate In tlie cotiDty ol
Uascouurie aiul statt of Missouri, to-wit:
The south-easi tjuarter of the south-east quar
ter aiul I south hall of tlie north-east quartnr
ofthe Kouth-east quarter of sectioD flve 51.
township foi ty-one 41. ranjte sour 4 webt.
Also tlie east half of tlie north-eabt quarter ol
nection eiftht s, townsliip l'orty-one(41), ränge
four rl weht, contaiuiiis one-hundred aud
forty 140 acre.s nioi e or !.
Wlnch eaiil coiiveyance was made to secure
the puyinnnt ol a ceiialn proinisftory note Hiere
in tlesrribed, 'and whicli said not was for
value reeeived iluly iiHsiDcd to Jacob Jordan
and wherea del'uult has been inade In the pay
mont of sai.l n te seiuired by said niortjjage
deed, I. the uii,Ierixned, Jaoob Jordan, in
perforina of th o-er in ne vested by said
iort?ajc doed, will on
SATl'HDAV, '-'nd DA Y OF KOVEMBEN 1889,
between the liours U o'olock in the forenoou
and 5 o'clock in the afteruoon of that day nro
ceed to seil the real eslate herein described, at
miblic vendue for cash in handln ihn hitrli.at
bidder at th Court Jlouse door in the Town of
Hermann, t,ourity ol (iasconade, State of Mis
souri to satisfy the said proiuissory note with
theintereht du thereon. togethea with the ex-
lieusud oi iueäo )irocceaiDpH.
JACOB JORDAN,
Mortgagee.
MORTCAGE SALE.
Whereas Theodore Berguer and
Charlotte Bergner, his wise, by their
certain mortgage deed, dated the 16th
day of July, A. D. 1884, and recorded
in the Recorders Office of Gasconade
County, State of Missouri, in Book No,
5, Page 419. did convey to H. I.
öcharlf the following described real
estate, dtuate in the County of Gas
conade, and State of Missouri, to wit:
Lot No. Eleven (11) on East Second
Street in the Town of Hermann, as
per platof said xowu.
W hich said conveyance was made
to secure the payment of a certain
promisory note in said mortgage deed
fully detciihed; and, whereas default
hax hfi'ii made in the imvment of
:uid jiroinissory note, I, thu undersig
iio1 nsoitgagec, 11. r. Schaxll, i
-'rMiaüce ol the powi-r in 1110 vested
y s.tnl nioi tjige deed I will on
.satukuay, Ot'Touiut Cth, 189
li-twfii l he houis of 9 o'clock in the
soieitoon and 5 o'clock in the after
uoon of that day, procced to seil the
real estate befot e described, at public
vendue, for cash in haud, to the
hiebest bidder, at the Court House
door. in the Townof Hermann, Coun
ty or Uasconade anu State of Missouri
tu satisfy the said promissory note
vilh the interest due thereon. to
gether with the expenses of these
proceednigs.
II. P. BCIIAEFF.
iiept 4. Morteagoe.
OKDEI OP PUBLICATION.
Id the Gasconade Connty Circnit Court.
Ia Vacation, September 21, 1SJ.
State ns Misrtouri. Ex. Rel. and to thu n e
George Kraetüy. 0,1 lector of the Usvenue of
Uaaconade County, Missouri ts. The Unkoowo
heirg of Charles Gronenieyer deeeaaed .
inow, at inis iay comes tne l'Uintiss by his
Attorney, and üles a Petition and affldavlt srora
whicli it appears that the delendant, the un
known heirs of Charles Gronemever, dec'd.
are nou-re,i.piii of this State. Whereof. on
niotion or naintiti bv his Attornevit u nr,lrH
by the clerk in Vacation, that the defendants
th unknown heirs of CharlesGronemeyer dec'd
be notisled that a civil action has been corn
menced against them the obiect and troneml
nature of which is to obtain a Judgement for the
following- aiuount of Taxes due for the year
ldS7 and assessed aaint the said defendants
npon the followin described Real Estate, situ-
ate in ine county of Gasconade. State of
Missouri, to wit: z.2S ae,,ed for the year 18S7
all on Lot No.37 on Eat 4th Srrt in ha th
ol Hermann, County of Gaxnade m State of
oxiasuuii, as per fiiiii oi Mia lown together
with all the interest and cogf ibereon, ad to
enforce the lim ot tt,a State of Missouri against
said real eta.te fur xiri iitu im.ri
coets. aud uniesk they be and appear at the
next November term ol this Court, to be begun
and held at Hermann. w:t ,in and for Gasco
nade County. Mo. on the first MnnHar nf Vn.
vember next. nd 011 or betöre the bixtb day
thereof, if the term shall so long continue, and
if not then before the end of the term. and ans
wer rUinliff's Petition the same will be tkm
againiit them aa coulesse 1. And It U further
ordered that a copy hereof be pubJUhed aveord-
ing tO law, in the Adverttaer.Cmirier nav.
paper printed and, putiUsoed ia the County of
Yjacy-iLi 1,
A true copy. Attest
Aüocst Mktkk Clerk.
L SJE. M. CUlEK, Plainüff' Attornej.
ORDER OF PUBLICATION.
In the 8asconade County Circuit Couit.
In Vacaüon, August, 30tta 168.
State of Missouri, Ex. Rel. and to the nseof
ueo. Jiraettly Joliector ofthe Koveoueos Uas
conade County, Missouri, vs. M. C. Uyao,
Anirust Smith, aud M. 2. Rrown.
Now, at this day comes the l'laintlss by hl
Atiorney anu nies a retiuon irnrn wnich 11
anpear that the defendaiits M. C. Ryan and
M.C. Brown are non-residents of thu State.
Wherenf, on niotion of l'iaintilfby his Attomey
it i orderet! liy the Clerk in Vacal Ion, that the
defendant M. C. liyaa aml M. C. Brown be
notined that a civil ar.tion bas been cornmenced
against them the object and genrral nature ot
whicli is to obtain a jtnlgnient lor the following
nnumavi itunnue ior ine years issi, letfi,
läKi. 1884. 1885. 18(5 nd 18hi. and a.nI
against the said defendants unon tlie following
described lieal Kstate, situate in the County of
(iasconnde, Mate t Jlitwmrl, to wit: GZ.Z
assessed for the year 1881. $3. 3 assessed so, the
year 188-2, 91.05 assessed tor the year 1883. $2.38
assessed for the year 1881, $i.5o assessed for
the year ISSTi, $2.! nsseased lor the year 1886,
and (-2.14 asBensed for the year 1887, all on the
aoutn-wesi qr. oi teciiou 21. ana the Snuthl
east qr. of north-west qr. of said Section 24, I.
in '1'ownshii41, liange (S west, together with all
interest andeosts thereon, aud to enforce the
lienof the State of Missouri against said real
estate lor said taxes, interest and costa, and
nnless they be and apuear at the next Novem
ber term of this Court, to be begun and Iield at
Hermann, within and for Uasconade County,
Mo. ou the First Monday f November next,
and on or betöre the eixth day thereof 11 the
term hall so long continue, and if not thenbe
fore the end of the term, aud answer PlalutifTs
Petition, tho same will be taken ngninst them
as cor.fessed. And it 1 further orderet! that a
copyhereof be piiblished aecording to law, in
the Advertiser - Courier a newapaper printed
and piiblished in the County f Uasumade.
A true Copy,
Attt: Aiccst Mkyku, Clerk.
K- M. Clauk, riaintiff's Attoruey.
(L. Ö.)
ORDER OF PUBLICATION.
In tho Oasconade County Circuit Court.
In Vacation, August 30th 188.
State of Missouri ex. rel. and to the use
of Gorgo Kraettly, collectorof the revonue
of Gaseonft'le county Missouri, vs. Robert
llaeburn nd James Haebunu
Now at this dav comes the plaiiitiff by his
altorney and liles a Petition srora which it
appears that tlie dcscndantJames Kaeburn
is a non-rcidont ot this tat. Whereof,
on niotion of plaintitT by his altorney it is
ordered by the clerk in vacation, that tue
defendant James Kaeburn be notined, that
a civil action has been cornmenced against
him, the object and goneral nature of which
is to obtain a ludirotncnt for tho following
amounts of laxes, due for tho year 1887,
and assesised against Ihn said defendants
upon the followinc described real eslate
situato in the County of Uasconade, State of
Missouri to-wit ; $5.01 assessed for the
year 1887, all on the North half ofNorth
East qr. and South "West qr. of North East
qr. osKection 18, and South half of South
Enst or. and north west qr. of south east qr.
of Section 7, all in Townahip 41 Range 6,
west together with all interest and costa
thereon. anu lo enforce the lien ofthe State
of Missouri against said real estate for said
taxes interest and costs, and unless ho he
and appear at tho next November term of
this court, to be begun and hold at Her
mann, within and for Gasconade County on
the first Monday of November, next, and on
or betöre tho sixthday thoreof if the term
shall so long continue, and if not then be
fore the end of the term and answer plain
tifi's Petition, the same will be taken
against him asconsessed. And it is further
ordered that a copy hercof be published
aecording to law in the Advcrtiser-Couricr
a newspnpcr printed and published in tho
county cf Uasconade.
A true copy, atlest :
August Mkvkk, Clerk.
E. M. Clakk, riaintilTs Attorney.
(1 Ö.)
OliDER OP PUBLICATION.
In the Gasconade County Circuit Court.
In Vacation, Aujfuut 30th 1889.
Stute of Missouri, Ex. Hol. and to the
use of Georpro Kraettly collector of the
Rsvenue of Gasconade County, Missouri
vs. James C. lticc.
Now, at this day comea tte Flaintiff by
bis Attorney, and filos a Petition from
which it appears that the defendant James
C. Rico is a non-resident of this State.
Whereof on motion of Plaintiff Ly his
Attorney it is ordored by the clerk in
Vacation, that the defendant James C.
Hice be notificd that a civil action has been
cornmenced against him the object and
general natuie of which is to obtain a
judg.mentfor the following amounts of
Taxes due for the year 1t7, and assessed
against the said defendant upon the solle
wink? described Real Lstate, eituate in the
county of Gasconade, Stato of Missouri to
wit : $2.34 assessed for the year 1887 all
on the South West quarter, of Section 14,
Townstiip 44, Ranre b, west together With
all interest and coita thereon, and to en
force th lien of tho State of Misaoun
against said real estate for said taxes,
interest and costs, and unless he be and
appear at the next November term of this
court, to be begun and held at Hermann,
within and for Gasconade county Mo. on
the first Mondtv of November next, nd
on or betöre the sixth day thereof if the
term shall 80 long continue, and if not then
beforo the end 01 the term and answer
Plaintiff s etition the same will be taken
asraiust himas ronfessed. And itis further
ordered that a copy hereof bo published ae
cording to law, in thcAdvertiser-Courier
a newspaper printed and published in the
county of Gasconade.
A tiue copy: Attest.
AuausT Meykh, Clerk.
E. M. Clakk, Plali.till"s Attorney.
L. S.
Wöchrutlichkr Mürktöericht.
Gktrridc, Mrhl usw.
Jtdcn Freitag corrigirt von der
UEIIMAXX STAR MILLS.
Weizen, 2. Qualität CS
Weizen, 3. Qualität 6ü
Korn, in Kolben 30
Geschältes Korn 35
Hafer 2ü
Mehl, pcr Sack, 1. Qualität 2 50
Mehl, per Sack, 2. Qualität 2 25
Kornmchl, per 100 Pfund .... ÖO
Kleie, per 100 Pfund 40
Shlpstuff. pcr 100 Pfund 60
Produkte.
Corrigirt von
GEORGE KRAETTLY, Grorer.
Die angegebenen Preise werden von den
Handlern meistens 'm Tausches bezahlt.
Butter, pcr Psund 12415
trter, per uyeno 15
Huhner, pcr Pfund 7 8i
Enten, per Dutzend 2 752 50
Gänse per Dutzend .3 505 00
Kartoffeln, per Bushel. ... 30
Samcn-Weizen.
ansaZ Gold Trov Weiien. rein und von
der besten Qualität, besonders für diese
v?egenv geeignet, rer Wetzen kann der Un
terzeichnetem besehen und in allen Quantitä
ten von mir bezogen werden.
SÄ. Jordan.
ctatmtmaä)mxQ.
Laut Beschluß deS SchulratbS soll di
Stelle deS Pedells der önentlicken Sckule
durch Neuwahl besitzt werden, Reflektanten
haben sich schriftlich vor de Iften Oktober
bei dem unterzeichneten zu melden.
Robert Baum a aertner.
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