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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, September 27, 1889, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras. Herausgeber. ; Preis : $2.00 per Jahr. Office : Ecke der Vierten und Schiller 'Straße.
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Jahrstang 33 Hermann, Mo., Freitag, ben 27. September, 1 889, Nummer 46.
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wo man durch
Oelfarben Anstrich
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an Haus und Hof viel ersparen kann. White Lead.
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Ire l
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Der Unterzeichnete zeigt hiermit dem Publi
kum ergebenst an daß er das bisher vsn Henn
Otto Monnig geführte Geschäft übernommen
und alle Waaren zu sehr niedrigen Preisen
geg aufen nro.
Christian Cberlin
Letzten Samötag herrschte in den Ge
dirgs'Segenden westlich von Denver der
erste Schnee-Sturm und trieb die Tour
lsten aus dem Osten nach Hause. Die
ganze Ebene von Laramie wurde mit
Schnee bedeckt.
Die unausgesetzte Hetze der St. Louis
Republic" gegen die G. 81. R. wird
dadurch am besten charakteristrt, daß sie
während des National - Lagers der G.
A. R. den Bericht darüber unter kleiner
Ueberschrift auf derJnnen-Seite brachte;
den Bericht über eine Zusammenkunft
Cx-Conföderirter in Missouri aber an
der Spitze des Blattes unter großen
Titel-Zeilen.
UM MM
Im Juli und Angust ist die Bundes-
chuld um dreimal größere Beiräge ver
mindert worden, als in den nämlichen
Monaten des Vorjahres, als Cleveland
noch am Ruder war. Trotzdem schreien
die Bourbonen über die Zunahme der
Schuld, die nur auf der eigenthümlichen
Form des Bundesschuld -Ausweises bc-
ruht, also nur auf dem Papier besteht.
Die Schuld wurde in den beiden Mona-
en um etwa 22 Millionen verringert
und auch die Zinsenzahlung ist eine dem
entsprechend niedrigere. Der denkende
Leser versteht die Sache, ein Bourbone
aber denkt nie. Central Missourier.
In Frankreich fanden am Sonntag
die Wahlen zum Abgeordlu-telihanse
att. Soweit die Berichte darüber bis
etzt vorliegen, wurden 369 Republl.
encr und etwa 200 Gegner der Rc
publik (darunter 86 Royalisten und 51
Bonapartisten) erwählt. Die Anhän
ger Boulanger's erwählten nur 22 Ab-
geordnete. Graf de Mun gehört zu den
Erwählten; Fcrry und Goblet wurden
geschlagen. Die deutschen Zeitungen
freuen sich über die Niederlage des
Boulangismus ; die Vossische Zeitung"
beglückwünscht die französische Repnblik
auf Grund eines unzwelselyaslen (sie
ges innerhalb beschränkter Grenzen."
Ueber den Charakter der neueren
deutschen Einwanderung berichtet unser
bisheriger Gencralconsul in Frankfurt
a. M. einige interessante Zahlen: Von
je 1 000 Auswanderern sind durchschnitt
lich 900 vollauf ausgerüstet, den Kampf
um's Dasein in Amerika aufzunehmen.
Weniger als 15 Prozent sind unter 10
Jahre alt; 65 Prozent zwischen 20 und
öl), darunter indeß die große Mehrheit
näher den Zwanzigern. Durchschnitt
lich sind die Einwanderer gesund, gut
unterrichtet und intelligent. Am mei
stcn fehlt ihnen die Kenntniß der eng
lifchen Sprache. Sie haben in ihrem
refp. Erwerbszweige eine gute Erzie
hung genossen. Es sind dabei 25 Pro
zent Maschinenhände, Tagelöhner 12
Prozent, Kleinfarmer 25 Prozent,
Kaufleute 10 Proz., Handwerker und
Gelehrte 12 Proz., Bergleute 6 Proz.
und 10 Prozent ohne bestimmte Be-
schäftigung.
Der Preis dek Weizens.
Nachrichten aus fast allen weizcncr-
zeugenden Gegenden deS Landes lassen
darauf schließen, daß viele Farmer, so-
eit sie nicht zum Verkaufen gezwungen
sind, ihren Weizen in Erwartung höhe
rer Preise auS dem Markte zurückhalten.
Der Dollar für den Bushel, welcher auf
einer neulichen Farmversammlung zu
Topeka in Aussicht gestellt und verlangt
wurde, spukt ihnen in den Köpfen.
Werden sie den begehrten Preis erreichen
oder wird auf ein vielleicht vorübergehen
des Steigen ein, dann voraussichtlich um
so nachtheiligeres und anhaltenderes,
Sinken folgen? Das ist die Frage, mit
deren Beantwortung sich gegenwärtig
viele Volkswirthschafter beschäftigen.
Um sie auch nur mit annähernder Be
stimmtheit beantworten zu können, müßte
man g2z genau wissen, wie es mit den
Weizenvorräthen der Welt steht. Ge.
naue ÄNgaven oaruoer liegen avn
nicht vor. Man weiß zwar, daß in
Rußland, wie im ganzen Osten Euro-
pa's, eine theilweise Mißernte stattgefun
den hat. Aber wie groß der Ausfall,
namentlich in dem ausgedehnten Gebiete
Rußlands, gewesen ist, darüber fehlen
alle verläßlichen Angaben. Es wird
vielfach behauptet, die Nachrichten über
den Ausfall der Ernte in Rußland seien
absichtlich übertrieben worden, weil dort
noch große massen alter Frucht lager
ten. Durch die Vorbereitung übertrie
bener S!achrichten über die diesjährige
Mißernte hoffe man bessere Preise sür
dicse zu erzielen.
Australien hat im letzten Jahre eben-
falls eine Mißernte gehabt: Während
es sonst Getreide ausführt, und zwar
von Jahr zu Jahr mehr, hat eö im
Laufe des verflossenen Sommers meh
rere Schiffsladungen Weizens von Cal
ifornien kommen lassen. Aber es ist
doch die Frage, ob man den Ausfall in
der vorjährigen Ernte ,n Folge jener
Bestellungen, die vielleicht nur für einen
lokalen Bedarf bestimmt waren, nicht
überschätzt. Außerdem ist zu bedenken.
daß die neue Ernte Australiens, welche
in den November und Dezember fällt,
die dort unserem Mai und Juni ent
sprechen, nahe bevorsteht.
Auch die südamerikanischen Länder
Chili und Argentinien, welche Weizen
auszuführen pflegen, haben letztes Iah
eine tbeilweise Mißernte gehabt. Ar
gentinien, welches in den jüngsten Iah
ren seine Ausfuhr stätig zu erhöhen
pflegte, hat in der letzten Zeit Weizen
aus den atlantischen Häfen der Ver.
Staaten bezogen. Doch darf man auch
daraus vielleicht keine weitgehenden
Schlüsse ziehen. Jedenfalls ist der Be-
darf dort in Folge der ungewöhnlich
starken Einwanderung aus Europa ge-
wachsen, und man mag in Folge der
Ausfuhr der alten Ernte nicht darauf
vorgejehen gewesen sein. Auch ist. zu
bedenken daß dort wie m Australien die
neue Ernte nahe bevorsteht.
Aber wenn man auch alles Dieses in
Abzug bringt, so bleibt doch nach der
Ansicht aller volkswirthschaftlichen Auto-
ritäten die Thatsache bestehen, daß die
Weizenvorräthe der Welt seit langen
Jahren nicht so knapp gewesen sind,
wie eben jetzt. Wenn sie Vorräthe und
Bedarf zusammenstellen und die Bilanz
ziehen, so kommen sie günstigsten Falls
gewöhnlich zu der Annahme, daß die
Vorräthe den Bedarf knapp decken wer-
den und nichts übria bleibt.
Freilich haben alle diese Berechnun-
gcn den vvjen Haien, daß der viedarf
des Weizens zum Verbrauch als Nahr
ungsmittel keine, nach Köpfen der Be
völkcrung zu berechnende, f e st e Menge
ist, sondern daß er nach dem Preise des
Weizens einerseits und nach der Kauf
fähigkeit der Bevölkerung andererseits
steigt und sinkt. Wenn der Preis des
Weizens niedrig und die Kanffähigkeit
der weizenvcrbranchendin Länder in
Folge guter Geschäftslage eine hohe ist,
so ist der Verbrauch des Weizens auf den
Kopf der Bevölkerung ein weit g rö h c-
rer, als wenn das Umgekehrte der
Fall ist. In letzterem Falle müssen
eben bei den Aermeren andere Nahr
ungsmittel das gewohnte Weizenbrod
ersetzen.
Als einer der hauptsächlichsten Aulori
täten im Getreidehandel gilt derHeraus
geber der Corn Trade List" in Liver
pool. Er schätzt in einer, bis in's
Einzelne gehenden Berechnung den Bc
darf der weizencinführcnden Länder auf
2S0 Millionen Bushels. Dem gegen
über berechnet er die für die Ausfuhr
zur Verfügung stehenden Ucbcrschüsse
der weizeaussührenden Länder auf nur
244 Millionen. Dabei find Indien 24
Millionen gut geschrieben, und 32 Mill
ionen kommen auf die alten Vorräthe
Rußlands. Auf Australien rechnet er
6 Millionen, obgleich es, wie wir ge
sehen haben, fragtich ist, ob dieses über
Haupt Ueberschiisse hat. Ist die Rech
liutig aber anch nur annähernd richtig,
so würde man bis zur nächsten Ernte
mit Sicherheit auf ein bedeutendes
Steigen der Weizcnpreisc rechnen !ö;i
ncn, dem selbst eine wesentliche Ein
schränkung des Verbrauches nicht ganz
Einhalt thun würde. Aber freilich die
vcrhättgnißvolle Frage bleibt immer:
ist die Rechnung auch wirklich richtig?
Indessen die Dinge liegen einmal so,
daß man cs dem Farmer nicht verdenken
kann, wenn er seine Weizenvorräthe,
falls feine Verhältnisse cs gestatten, in
der Hoffnuna auf höhere Preise vor-
läufig zurückhält. Braucht er deshalb
keine Schulden zu machen, beschränkt rr
sich auf feine eigene Ernte und läßt sich
auf keine gefährlichen Speculationcn
durch Aufkaufen anderen Weizens ein,
so ist sein Versahren vollkommen in der
Ordnung. Warum soll der Farmer nicht
versuchen, auch einmal den Prosit zu
machen, den sonst die Ankäufer zu machen
pflegen?
Wir wollen damit Niemanden zum
Zurückhalten feines Weizens ermuntert
haben. Jeder Farmer muß darüber, ob
dieses rathsam sei oder nicht, nach den
allgemeinen Verhältnissen des Marktes,
nach der Lage der Dinge, wie cr sie in
seiner Nachbarschaft sieht, und nach den
Bedürfnissen feiner eigenen Wirthschaft
selber urtheilen. Darauf kann cr sich
aber verlassen, daß alle verständigen
Städter darüber einig sind, ihm die best
möglichen Preise für seine Erzeugnisse
(so lange cS nicht gerade Hungerpreise
sind) zn gönnen. Denn die Erfahrung
hat sie längst gelehrt, daß, wenn der
Farmer in der Wolle sitzt, auch der
Städter etwas davon abbekommt, und
daß andererseits die Brote bei niedrigen
Kornpreisen nicht größer werden.
Anz. d. W.
Lumpengesindel.
Zu dem größten Lumpengesindel, wel-
cheS unsere schöne Welt schon durch seine
bloße Gegenwart besudelt, gehören un
bedingt jene. Leute vom Schlage deSMe
thodistenbischofS Newmau von Omaha
und der Reformisten" H. O. WillS,
Brady und Major Camp. Gegen sol
che Kerle ist der ehrliche Knownothing,
der da in seiner grenzenlosen Bornirt
und Vernageltheit, gcpaatt mit dem
Mangel jeglicher Erziehung und Schul,
bildung, daö großartigste Blcch zu Tage
sördlrtundseineDummheitsgenossen zum
Kampfe gegen Alles, was ihm böhmische
Dörfer sind, aufreizi, noch der vollstan-
dige Säugling, ein Engel der Unschuld
und Reinheit.
Denn übersteigt eö nicht alle Grenzen
wenn solch ein Kerl, der sich Bischo
schelten läßt und vorgibt, ein Diener des
GotteS zu sein, der die Nächstenliebe als
höchste Tugend hingestellt haben soll, er
klärt, er wolle lieber mitten Negern des
Südens zu thun haben welche seiner
Bebauvtuna nach ebenso gebildet und
wohlerzogen sind, als die dortigen Wci
ßen und nebenbei noch Eingeborene"
als mit den Worden dummer ungezoge
ner Ausländer, die in Schwärmen in
uitZer Land kommen, um es in Besitz zu
nehmen!"
Welch' grenzenloser Hochmuth, welche
Blasphemie" liegt in diesen Worten
Denn der Gott, dessen Lehre er vcrkün-
dct, wendet sich nicht naserümpfend von
den Armen und Elenden ab, sondern
licht sie auf und reicht ihnen seine Hand,
um sie zu erheben, auf den rechten Weg
zu führen. Der Herr Bischof Newman
edoch befürchtet wahrscheinlich seine
weiße Rechte zu beschmutzen, wenn cr sie
in die harte, aber ehrliche Hand eineZ
armen Aicheiters legt. Daß sein Gott
mit lauter Stimme ruft: Kommt her
n mir, alle die ihr mühselig und beladen
eid!" will der Oberpriester natürlich
nicht wissen, da eZ ihm nicht in seinen
Kram paßt. Und wenn der Herr Bi-
chof von Omaha in Chicago erklärte:
Mit Ungeduld tvarte ich auf die Zeit
und ich hoffe, sie ist nicht mehr ferne
da wir fagen können: Kein Fremd-
geborener soll fürderhin mehr das Recht
haben, sich an der Gesetzgebung unseres
Landes zu betheiligen!" so ging der
Renegat, der Major Camp, in De-
roit noch einen Schritt weiter u. prahlte:
.Obwohl mein Vater in Deutschland ge-
boren ist, so bin ich doch ein Amerika
ner" und stimme mit in den Ruf ein:
Amerika für die Amerikaner! Wenn
dieses Volk, dessen Weiber Abfälle zur
Nahrung und als Heizmaterial zusam
mensammeln; wenn diese Leute, die
allein es den Saloon-keeperV mög
lich machen, durch dasSpundloch einAmt
zu ergattern; wenn dieses Vieh die
amerikanischen Sitten und Gebräuche an
nehmen will: dann mag es hier bleiben;
wenn cs aber als Vieh weiterleben will,
dann bin ich dafür, daß es znrückgetrie-
ben werde!''
Also, weil er hier geboren ist, ist rr
Amerikaner" und verlangt: Amerika
für die Amerikaner! Und dann: Was
versteht diefer Renegat unter: amerika
nische Sitten und Gebräuche? Etwa die
hier zu Mode gewordene unnatürliche
K inderlosigkeit der amerikanischen Ehen?
Oder gar den widerlichen Schwindel,
das Ucbelkeit erregende Gebahren seines
Gesinnungsgenossen O. H. Wills und
neuesten Freundes Brady und ähnlichen
Gelichters, das mit den begangenen
Sünden und Verbrechen prahlt, wic eine
abgelebte Kokette mit ihren einstigen
Eroberungen? Das sich im 5koth einer
ruchlosen Vergangenheit mit großem Be
Hagen herumwälzt, wie das Schwein im
Mist?
Und Wenn er mitFingern darauf hin
weist, daß es unter den Eingcwandcrten
so arme, unglückselige Menschen giebt,
daß sie Abfallstoffe sammeln müssen, um
sich durchzuringen, so sollte er bedenken,
daß diese Leute noch tausendmal besser
sind, als viele seiner Freunde, die wegen
Dicbstahls und sonstigerVerbrechen schon
auf Kosten der Steuerzahler gefüttert
worden find; daß cs nicht immer
Schuld der Leute ist, wenn sie Hunger
und Noth zu leiden haben. Um zu faul
lenzen sind sie gewiß nicht herüber gekom
mcn, sondern mit der ehrlichen Absicht,
ihr Leben durch harte Arbeit zu fristen
und, wenn möglich, voranzukommen.
Die Trusts undMonopole sind auch eine
.amerikanische" Institution, nnd was sie,
aus den armen Arbeiter machen, das
kann man an den Kohlengräbern in
Pennsylvanien und Illinois sehen, deren
Mehrzahl auS neuen Landsleuten" des
Majors Camp, aus Amerikanern" be
steht. Lieber als ihre Armuth zu verhöhnen,
sollte cr hier seine Bruderhand" aus
strecken und den armen Leuten Nahrung,
Feuerung und ein menschenwürdiges Da
sein verschaffen. Aber das wäre ja mit
Unbequemlichkeiten verknüpft und dazu
wäre obendrein noch nöthig, tief in den
eigenen Beutel zu greifen, was viele
Leute nicht sehr lieben sollen. Wenn
der Bischof Newman, H. O. Wells,
Brady und Major Camp die Blüthe
der amerikanischen" Sitten und Ein
richtungen sind, dann fort mit dem
ganzen Schwindel und lieber zu den
Sitten nnd Gebräuchen desRothen Man
es zurückgekehrt, als solche Cultur,
die eine Schmach sür das Menscheuge
schlecht ist. (St. Jos. VolkZbl.)
Das geologische Staatsbüreau. wel-
ches provisorisch in Jesserson City zu
sammengctret.en ist, hat sich noch nicht
endgültig für eine Stadt entschieden, in
welcher der Sitz deS Bureaus sein soll.
Die Wahl liegt zwischen St.' Louis,
Jefferson City, Sedalia und Columbia
und wird durch Professor WinSlow bis
zum 4. Oktober entschieden werden, an
welchem Tage das Bureau seine Arbei
ten beginnen wird.
Werdet Bürger!
In Missouri steht zwar dieses Jahr
kcineStaatswahl bevor, aber dasStimm
recht für Advptivbürger ist in unserem
Staate an die Bestimmung geknüpft, daß
zur Stimmenabgabe das erste Bürger
Papier" am Wahltage wenig tens ein
Jahr alt sein muß.
Wer daher bei der nächstjährigen
Staatswah! (3. November 1890) stim
men will, aber noch keine Bürgerpapiere
besitzt, hat nur noch wenige W ochen Zeit
sich die nöthigenQualisikationen zu sichern
indem er in der ersten Woche des näch-
stcn Monats (Oktober) in dem in Sitz-
ung befindlichen Kreisgericht das erste
Papier" erwirbt, welches jeder Mann,
der über 21 Jahre alt ist, sür H1.S cr-
halten kann. '
Um das volle Bürgerpapier (zweites
Papier) zu erhalten, muß ein Mann un
tcr jeder Bedinauna mindestens volle
ünf Jahre in den Ver. Staaten gewohnt
haben, davon wenigstens ein Jahr in
dem Staate, in dem cr sein Bürgerpa
Pier erlangen will. Ferner muß der-
selbe seine Erklärung, Bürger werden zu
wollen (erstes Papier) wenigstens zwei,
aljre voiher gemacht haben. Das
zweite Papier kann man bloß vor einem
zuständige Gerichtshöfe erhalten und
zwar nur, wenn derselbe gerade in offe
ne? Sitzung ist. Vorgehendes bezieht
ich selbstverständlich nur auf Einge-
wanderte, Hicrgeborene brauchen keine
Papiere.
Solche Männer oder junge Leute,
welche als Kinder oder Jünglinge unter
21 Jahren allein, oder in Begleitung
ihrer Eltern, eingewandert sind, und
deren Vater fein volles Bürgerrecht
(beide Papiere) ehe der minderjährige
eingewandert Sohn 21 Jahre alt
wurde, erwarb sind mit erreichtem 21.
Jahre in Folge dessen ebenfalls volle
Ver. Staaten Bürger nnd brauchen
keine weiteren Schritte zu thun um solche
zu werden. Nun ist aber dieser letztere
Fall verhältnißmäßig sehr selten, indem
nämlich die meisten cingewandcrten al
leren Männer erfahrungsmäßig versäu
men obige Bedingungen zu erfüllen, und
meistens blos ihr erstes Papier (und oft
nicht das) herausnehmen. In solchem
Falle nun, der wie gesagt ist, ist der be
treffende Sohn, auch wenn fein Vater
sein eiste Papier hat, völlig rechtlos
hier zn stimmen, ein Amt zu bekleiden
oder r,n einer Jury zu sitzen und da be
kannllich die Ausrede, ein Gesetz nicht
gekannt zu haben, nicht vor der betref
fendeu Strafe bei Verletzung solchen
Gesetzes schützt, so setzt sich Jeder, der
trotzdem stimmt, Strafen und sonstigen
Unannehmlichkeiten aus.
Zwei ahrc litt ich an Unreinheit
des Blutes und erst nachdem ich Dr.
Angust Köuig's Hamburger Tropsen
gebraucht hatte besserte sich meinZustand.
Ich möchte jetzt nicht ohne diese ausge
zeichneten Tropfen sein. Wilhelm F.
Fuchs, Ottawa, Jlls.
. mm
Von Drh Hill und Umgegend.
Unsere Farmer sind immernoch fleißig
mit der Weizensaat beschäftigt.
Die Fräuleins Minna und Bcrtha
Wild reisten letzten Mittwoch nach
Kirkwood und gedenken den Winter
über dort zu verweilen.
Herr Eduard Stoehr, welcher sich
längere Zeit in St. Louis aufhielt, kehr
te letzte Woche wieder nach seiner Hei
math zurück.
Letzten Sonntag fand das Prcisfchie
ßcn bei Hrn. Teichmann statt. Die
glücklichen Gewinner waren folgende
Herren: Victor Lauer, Fritz Flake,
Peregrin Ludwig, Louis Leboub, John
Will und August Kloppenburg.
Die älteste Tochter des Herrn John
Zöller, welche sich längere Zeit bei ihren
Verwandten in St. LouiS zu Besuch be
fand, kehrte letzten Sonntag wieder nach
Hause zurück.
Letzten Samstag sand ein gemüth
liches Tanzvergnügen in der Wohnung
des Lerrn Fritz Wild statt, bei welcher
Gelegenheit sich alle Anwesenden aus's
Beste amüsirten.
Die öffentliche Schule in unserem
Distrikt wurde am letzten Montag er
öffnet. Dieselbe steht unter Leitung des
Herrn Louis Amand.
Herr Karl Stoer hat letzte Woche
eine neue Hoosier Säemaschine von Rie
ger und Neuenhahn gekauft.
Bei Herrn Paul Schmidt an der
First Creek, fand am letzten Samstag
die Einweihung seines neuen Wohnhau
fes statt. Zu gleicher Zeit fand auch
die Abschiedsfeier seiner btiden Töchter,
Frls. Bertha und Martha, welche diese
Woche nach St. Louis reisten, statt, und
hatten sich viele der Nachbarn und
Freunde der Schmidt'schen Familie ein-
gefunden die unter dem gastlichen Dache
derselben einen recht vergnügten Abend
verlebten.
Corr esp onde nt.
um iw
Alle Diejenigen deutschen Zeitungen
und deutschen Bürger, dieses Landes,
welche die Feier eines deutschen natio
nalen Gedenktags, z. B. die Feier d es
6. Oktober für nicht im Einklang mit
unseren Pflichten als Amerikaner stehend
erachten, sollten sich die trefflichen Worte
Gustav Donald's merken, welche derselbe
in einem längeren Artikel über die Frage
im Davenport Demokrat ausgesprochen
hat. Dieselben lauten:'
Und angesichts der Großthaten der
oeut seyen Einwanocrer, die zu den besten,
loyalstenBürgern dcs großcnFrcistaates
geworden sind, wollen gewisse Zeitungen
usw. von Deutschthümclei" bei dieser
Feier sprechen? Unsinn! Wir wollen
den Tag der Landung unserer Pilger
Väter" in der Concorde ebenso als
Amerikaner", feiern, wic die Neu Eng
land Aankecs, die im Laufe der Zeit viel
stärker verkeilet sind als dicEinwandrrer
deutscher Abkunft, die ihrer Pilgcrväter
in der Mayflower." Lange genug hat
das Deutschthum dieses Landes sein
Licht unter den Scheffel gestellt." Laßt
es einmal leuchten und in seinem ganzen
Glänze strahlen."
Wir fügen bei, daß die Feier eines
folchen Gedenktages ganz zweiffellos so
gar von großem Nutzen für das deutfche
Element dieses Landes sein würde. Das
Deutschthum hat aus gar verschiedenen
Gebieten der Cultur hier xu Lande die
Wege geebnet und nicht in Selbstüber
Hebung, sondern in berechtigtem Stolze
olltc cs dies den übrigen in der Union
vertretenen Nationalitäten von Zeit zu
Zeit in's Gedächtniß zurückrufen, was
wir wiederholen cs hier nochmals, durch
nichts Besseres geschehen kann, als durch
die Vcranstaltnng einer alljährlich wie
verkehrenden deutschen Feier, bei welcher
in Wort und Bild der edlen Thaten ge-!
dacht wird, die Deutsche in diesemLande
vollbracht und ferner auch die deutschen
Leistungen auf wissenschaftlichem und
vor allem künstlerischem Gebiete unseren
Mitbürgern anderer Nationalitäten vor
Augen geführt werden.
Das Deutschthum dieses Landes hat
allen Grund auf feine kulturelle Thätig-
eit stolz zu sein ; warum sollte eS diesem
Stolz nicht einmal gemeinsam Ausdruck
verleihen dürfen?
Eine glückliche Frau.
,Die glücklichsten Frauen haben, wie
die glücklichsten Nationen, keine Ge-
chichte," sagt jene wunderbare Scbrist-
stellerin, George Eliot: aber keine Fran
kann glücklich sein, welche mit den ihrem
Geschlechte elgepthumlichen Unregel
Mäßigkeiten und Schwächen" behaftet
ist. Dr. Pierce's Favorite Prescrip
tion" beruhigt die aufgeregten Nerven
und stellt die verlorene Gesundheit und
Krast wieder her. Die Rosen werden
aus jenen erbleichten Wangen wieder cr-
blühen. Es ist ane positive Kur für
die komplizirtesten und hartnäckigsten
Fälle von Muttervorfall, Rückenschmer-
zen, weiblicher Schwäche" Verschiebun
gen, niederziehenden" Gefühlen, chro
nischer Kongestion, Entzündung und
Verschwörung, sowie Schmerzen jeder
Art.
Zeitungsschreiber haben gewöhnlich
viele B ücher ; aber ein Buch fehlt ihnen
mehifchtcndeels", das Bankbuch !
MedcrvilleZa., 5. August, 1889.
Mit einem Beil verletzte ich mir den
Fuß und drei Wochen plagten mich die
heftigsten Schmerzen. Endlich ge-
brauchte ich St. Jakobs Oel und voll-
ständigeHeilung erfolgte. Ich empfehle
es wenn immer eine Gelegenheit sich da-
zu bietet. Ernest Sturm.
Ein energischer Beamter ist Herr
Gustav Leftwich, der Bürgermeister von
Miami, der kürzlich einen schwärzen
Desperado, der daselbst eine Kneipe
halt, ohne Weiteres niederschoß, da man
seiner nicht anders habhaft werden
konnte. Der Farbige hatte einen Kun
den mit einem Revolver bedroht nnd
follte verhaftet werden. Keiner der re
gulären Beamten war jedoch im Stande,
den desperaten Kerl zu fassen, weil sich
dieser in seiner Shanty verbarrikadirt
hatte und auf alle, die einzudringen such,
ten, fchoß. Der energische Bürgermeister
nahm endlich die strafende Gerechtigkeit
selbst in die Hand, kletterte, während der
Sheriff die Aufmerksamkeit deS Negers
ablenkte, durch ein Hinterfenster und
schoß den Desperado, als diefer ihn an
griff, über den Haufen. Der Neger ist
schwer, wenn nicht tödtlich verletzt. Die
öffentliche Meinung ist auf Seiten des
Mayors.
Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jiden Freitag corrigirt von der
ILERilANN STAR MILLS.
Weizen, 2. Qualität
Weizen, 3. Qualität
Korn, in Kolben
Geschältes Korn
70
67
30
85
Hafer 25
Mehl, pcr Sack. 1. Qualität. ... 2 50
Mehl, per Sack. 2. Qualität 2 25
Kornmehl, per 100 Pfund .... 00
Kleie, per 100 Pfund. ........ 40
Shlpstuss. per 100 Pfund 00
Produkte.
Corrigirt von
GEORGE KRAETTLY, Grocer.
Die angegebene Preise, werden von den
Handlern tmeistenS m Taufchel bezahlt,
Butter, per Pfund.. 12j 15
Eier, per Dutzend . .... . 1 s
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