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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, October 18, 1889, Image 2

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hmMmerVMMktt.
Entere. af.lie Poai OfHr jt Ilenusrn. Mo., and
Uusitteit Iorti.ns;nisslon throiiKh Ibe ruaila
econ.l-el.ns raie
SluS arze?Zclt.
In Cin.unati ist soeben ein alter bra
vür deutscher Mann gestorben, dessen
schwere Juzendschicksa'e lebhaft an die
Zelt der ärgst.' deutschen Schmach und
Unterdr5lZunz erinnern.
J,n Laufe der dreißiger Jahre dieses
Jahrhundert! brachen auch über das
Groscherzogthum Hessen die grimmigsten
politischen Verfolgungen herein, obgleich
in jenem Ländchen die durch die franzö
fische Juli-Rcvolution herbeigeführte Er
regung der Geister gar nicht zu eigentli
chen Unruhen geführt hatte. Die Re
gierung des damaligen Großherzogs
Ludwig des Zweiten lieh den darmstädti
scheu Untersuchungsrichter Georgi in
semer blinden Verfolgungswuth schalten
und walten, wie er wollte, weil dieser
sich auf die schändlichen Beschlüsse des
damaligen deutschen Bundestages stützte,
welche auch in anderen deutschen Län
der zu schweren Verfolgungen führten.
Schnell füllten sich in der Hauptstadt
Darmstadt die Kerker mit politisch Ver
dächtizen. Ter hervorragendste der Ge
fan'genen war der evangelische Pfarrer
Friedrich Ludwig Weidig, ein Mann von
der strengsten Sittlichkeit, der edelsten
Aufopferungsfähigkeit und der reinsten
Vaterlandsliebe.
Mit Weidig wurde besonders auch eine
Anzahl tüchtiger und gebildeter junger
Männer verkästet, darunter der Theo
lege August Becker und der Mechanicus
Carl Zeuner. Während Becker schon vor
achtzehn Jahren als einer der Redacteure
des dortigen VolksblatteZ in Cincinnati
starb, ist daselbst Zeuner soeben im Alter
von 7 Jahren gestorben.
Die erwähnten politischen Untersuch
ungen in der Hauptstadt Darmstadt
wurden nach dem geheimen schriftlichen
Jnguisttionsverfahren geleitet, im schnei
denden Gegensatz: zu Nheinhessen, wo
der einst vom, fremden Eroberer einge
führte freisinnigere Code Napoleon",
wie im bayerischen und preußischen
Rheinlands, mit seinem öffentlichen
Nechtöverfahren, wie ein fürchterlicher
Hohn auf das Nechtswesen im übrigen
eutjchland, fortvestanv.
Fünf Jahre lang mußten Becker, Zeu
rier und andere Unglückliche in der greu
lichsten Untersuchungshaft in Darmstadt
zubringen. Im Vrrglelche mit lhrem
Schicksal ist die harte Behandlung,
welche gleichzeitig in anderen deutschen
Lindern so manchem Burschenschafter
widerfuhr und welche Fritz Reuter in
11 r mine Festungstid" fo ergreifend ge
schildert hat, sowie die Behandlung der
meisten s. g. Hochverräther nach dem
Jahre lsl j alZ ziemlich mild zu bezeich
nen. Das Scheusal Georgi wollte aus den
Gefangenen in Darmstadt durch grau
same Härte alle möglichen politischen
Verbrechen herausinquiriren. Und doch
battcn sich die Bestrebungen der Unglück
liehen auf das Verlangen nach einer ge
setzlichen Einigung Deutschlands nnd
nach einer deutschen Gesammtoolksvertre
tung beschränkt. Was sie damals be
scheicen anstrebten, das hat der streng
monarchische Staatsmann Bismarck fpä
ter durch eine blutige Revolution von
Oben weit gewaltiger und gründlicher
durchgeführt.
AlZ die geheimen Untersuchungen in
Tarmstadt vor sich gingen, drang nur
selten etwas über sie in die Oeffentlich
seit. Da wurde im Laufe des Jahres
1837 ganz Deutschland, ja die ganze ge--sittcte
Welt, durch die Kunde erschreckt,
daß der hervorragendste der Darmstädter
Untersuchungsgefanacnen, Pfarrer Wei
dig, todt in seinem Blute schwimmend in
seiner Zelle gefunden worden fei. Das
düstere Geheimniß dieses Todes ist erst
später durch geschichtliche Forschungen
über die Geheime Inquisition zu Darm
stadt" aufgeklärt worden. Der greuliche
Unmensch Georgi hatte an dem selbst vor
dem damaligen Gesetze unschuldigen
Untersuchungsgefangenen Weidig, weil
dieser sich kein unwahres Bekenntniß ab
pressen ließ, durch einen seiner Henkers
knechte cine Prügelstrase vollziehen lassen.
Das Bewußtsein dieser Schmach war für
den feinfühligen Dulder unerträglich ;
er öffnete sich mit Glasscherben die Adern
und starb so als einer der edelsten Blut
zeugen der Einigung Deutschlands.
Unter so gräßlichen Umständen schmach
tete auch Carl Zeuner fünf Jahre im
engsten Kerker. Icichts konnte daselbst
seinen Muth erschüttern. Selbst der
wilde Spürsinn eines Georgi hatte ihm
keine ungesetzliche Handlung, geschweige
Hochvcrrath, nachweifen können. Einige
Zeit nach Weidig'S schrecklichem Tode
hörten endlich Zeuncr's Kerkerqualen
auf. Doch obgleich seine Unschuld fest
stand, durfte er nicht als Freigesprochener
zu den Seinigen zurückkehren. Georgi
ließ ibn Rachts durch Gensdarmen aus
dem Gefängnisse holen, und er mußte
sich verpflichten, alsbald nach Amerika
auszuwandern, widrigenfalls er sogleich
wieder eingesperrt werden würde. Nicht
einmal von seinen nächsten Angehörigen
durfte er Abschied nehmen, sondern die
Gensdarinen brachten ihn über die
Grenze.
So kam Zeuner gegen das Ende der
dreißiger Jahre nach Amerika ; und seine
neue Heimath wurde und blieb Cincin
nati, wo er sich als trefflicher Maschinen
zeichne? und Modellmacher in großen
Eifengicßcrcicn eine ehrenvolle gefchäft
liche Stellung und durch sein edles Wc
sen einen großen Kreis treuer Verehrer
erwarb.
Ter Völkerfrühling von 1843 führte
ihn noch einmal nach Deutschland; aber
enttäuscht mußte er im folgenden Jahre
nach Cincinnati zurückkehren, wo er dann
seine alte Stellung wieder einnahm.
Er starb mit der Gewißheit, daß seine
deutschen Jugendideale, für die er so
Schweres gelitten hat, wenigstens theil
weise erfüllt sind.
Wer seinen Egoismus, seinen wohlbe
gründeten, nothwendigen aufgiebt, opfert
nur dadurch dem Egoismus eines An
deren.
Gedankcnspäne.
Die meisten Menschen sind nur dann
Freunde des Gesanges, wenn ihr eigenes
Lob gesungen wird.
Wenn Blätter und Frauen sich färben,
beginnt für beide der Herbst.
Ter Lichtfreund und der Dunkelmann
haben Eines mit einander gemein : Beide
verfolgen die Forschungserlebniffe der
Naturwissenschaften mit Eifer.
Daß Einigkeit stark macht, jeden Tag
Die eigene Hand Dich's lehren mag ;
Sie zemt am stärksten ihre Gewalt.
Wenn sie zur Faust die Finger bellt.
Ein guter Einfall ist, der, wenn Du ihn
vernommen,
Znegt Dein Staunen, daß erDir nicl.t
selbst gekommen.
Des dritten Napoleon's Geliebte.
Durch den kürzlich erfolgten Tod der
berühmten Gräfin Castiglione, der Ge
liebte Napoleon's des Dritten, ist die
Erinnerung an dieselbe wieder aufge
frischt Korden. Aus ihrer Jugendzeit ist
wenig bekannt ; man weiß nur, daß sie
in Italien geboren wurde und dort einen
Grafen beirathete, dessen Namen sie
führte. Sie machte zuerst von sich reden,
als sie im Jahre 1859 mit ibrem Ge
mahl nach Paris kam, wo sie ein Pracht
volles Palais an der Avenue du Bois de
Bologne bezog. Durch Empfehlung
hochgestellter Personen fand sie Zutritt
. krt. L X si circ .rsi- r... w ' .
fu vcii 'Veiten noelvireiien uno lyre
Schönheit war bald in Aller Mund.
räfiit Eastigltone.
Die Gräsin war auch wirklich berückend
schön. Rabenschwarzes Haar bcd'ckte in
üppiger Fülle den schön geformten Kopf.
Die dunkelblauen Augen, die römische
Nase und der feingeschnittene Mund ver
liehen dem an und sür sich schon schönen
Gesichte einen bezaubernden Reiz. Und
im schönsten Verhältniß zu allem diesen
stand der ganze Bau ihres Körpers. Die
italienische Schönheit, wie man die
Gräfin zu nennen pflegte, zog die Auf
merksamkeit des kaiserlichen Hofes auf
sich und Napoleon der Dritte erkor sie
zu seiner besonderen Freundin. Von
dieser Zeit an bis zum Sturze des Kai
sers im Jahre 1870 spielte sie eine wich
tige Rolle m den Tuilerien. Nur ein
einziger Vorfall soll hier zeigen, wie sie
das Leben der Kaiserin Eugenie ver
bitterte. Einst wurde die Gräsin zu einem Hof
ball eingeladen. Sie erschien in einer
so schamlosen Kleidung, daß Euge
nie sie aus dem Ballsaal entfernen ließ.
Dies verursachte einen stürmischen Auf
tritt zwischen dem Kaiser und der Gräfin.
Sie tobte und raste über die ihr wider
fahrene Schmach; sie drohte sogar mit
der Rache der italienischen Carbonari",
welche ihm den Tod geschworen hatten.
Der damals noch mächtige Kaiser mußte
klein beigeben und sich dazu verstehen,
in der nächsten Oper sich vor der Gräfin
zu verbeugen. Dadurch sollte bezeugt
werden, daß sie sich noch der kaiserlichen
Gunst erfreue.
Diese Huldigung hatte zur Folge, daß
Eugenie zrant'reich verließ und sich län
aere Zeit in Schottland aufhielt. Man
behauptet, daß sie damals fest cntscl'lossen
gewesen sei, sich von Napoleon scheiden
zu lassen. Nur die Tazwischenkunft der
Königin Victoria foll diesen Schritt ver
hindert haben.
Als die Carbonari" später die Grä
sin zur Ausführung ihres Complott.'s ge
brauchen wollten, machte sie der Polizei
Anzeige, was die Verhaftung und Bcstra
fung derselbe zur Folge hatte. Ueber
das Leben der Castiglione nach dem Sturze
Napoleon's ist wenig in die Ocffentlich
keit gedrungen.
Ca3 griechische KönigSpaar.
Binnen Kurzem findet in Athen die
Hochzeit des griechischen Thronfolgers
Constantin, Herzogs von Sparta, mit
der Prinzesnn
Sophie vonPreu
ßen, Schwester des
Kaisers Wilhelm,
statt. Das bringt
die griechische Ko
nigSfamil:e für
den Augenblick in
den Vordergrund
des Interesses.
Das Haupt dersel
den ist König Ge
ön,a von r7chnlad orglvs I. Er ist
der .Sohn des Königs von Dänemark
und wurde im Jahre 1815 geboren. Als
Griechenland vor '26 Jahren durch Ab
dankung des Königs Otto hcrrscherlos
wurde, wählten Frankreich, England und
Rußland, welche das Protectorat über
genanntes Land ausübten, den I8jähri
gen Prinzen zum Kenig und erhoben
ihn auf den Thron.
Gcorgios hat es verstanden, sich daS
Zutrauen und die Liebe der Griechen zu
erwerben, und seine Regierung ist eine
segensreiche für das Land. Er ist ein
stattlicher Mann von imponirendem
Aeußern. In seinem.Venehii.cn ist er
sehr herablassend ; häusig sieht man ihn
ohne alle Begleitung in den Straßen
Athens, wo er mit dem geringsten Vür
ger ein Gespräch anknüpft.
Seine Frau, die Königin von Grie
cbenland, ist eine Tochter des Großfür-
sten Constantin
von Rußland. Sie
soll eine der schön
sten Rcgentinnen
Europas sein.Auch
sie ist sehr herab
lassend in ihrem
Benehmen und
wird bäufiq ohne
'xtenenn in den
Ic Straßen der arie-
!M bischen Säurt-
' O VSQr' ftslSt arUKen ihr
ni"",uv''
Königin v. riechtulan Kleidung ist sehr
einfach, außer bei festlichen Anlässen, wo
sie Prachtkleidcr anlegt und sich mit Per
len und Diamanten schmückt.
Ter neue Blceköttig.
Die Königin von England hat in der
vsrfloffenen Woche den Torv Lawrence
Dun des, Earl
von Zetland, zum
jLord - Lieutenant
von Jrlrnd er
nannt. Derselbe
wurde am 1tt.Au
'gust1314inSter
',1mg geboren nnd
'steht somit im 46.
Lebensjahre. Sei
,ne Mutter, die
Tochter des amcö
nati vou Jela. Talbot von Wex
ford, ist Jrländerin. Der Earl von Zet
land heirathete 1871 Lady Lilian Lum
ley, die dritte Tochter des Earl von
Scarborough, welcher Ehe mehrere Kin
der entsproen sind. Er war früher
Ofsizier m einem königlicben Leibregi
ment und wohnt abwechselnd in Aske
Hall bei Richmond und im Kerse House
bei Falkirk in Schottland.
Lady Zetland ist die dritte Tochter des
verstorbenen Earl of Scarborough und
steht letzt n ihrem 37. Lebensiabre. Sie
M
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V TvT-fc'A4
Äil
0 f&jpj&fSiia
Jh j,
MJsfe&&i3k
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rnemeyoqoegavie'
X3v
iDarne, vou (senk
und Witz, und war
in ihrer Jugend
eine Schönheit er
sten Ranges. Als
Freundin derPrin
zessinLouiseGattin
des Carl v. Lorne,
mit welcher sie
heute noch ein
warmes freund
fchaftliches Ver
haltnig unterhalt I.- '
kam sie viel an den Hof, wo der Herzog
von Edinburg, zweiter Sohn der Kcni
gin, in heftiger Liebe zu ihr entbrannte.
Umsonst wies sie seine Werbungen zu
rück. Ter junge Herzog wurde immer
ungestümer und folgte rhr eines Tages
nach Brighton, wo sie die Hilfe der
Badegäste gegen seine Zudringlichkeit in
Anspruch nehmen mußte. Nur seine
Stellung rettete den Prinzen vor einer
Tracht Prügel. Er mußte eine Woche
später mit seinem Schifse eine Reise nach
Ceylon antreten. Bei seiner Rückkehr
war Lady Lillian Lomley die Gattin des
Carl of Zetland.
Deutsches Zusammenwirke.
Der von Philadelphia ausgegangene
Vorschlag, den 6. Oktober, den Jahres
tag der Ankunft der deutschen Pioniere,
welche Germantown gründeten, zu ei
nem deutfch-amerikanischen Feiertag für
das ganze Land zu machen, hat nicht ei
nen so allgemeinen Anklang gefunden,
daß eine baldige Verwirklichung des
Planes in Aussicht gestellt werden kann.
Es wäre aber zu bedauern, wenn die
durch die eingehende Besprechung des
selben gegebene Anregung fruchtlos fein
würde. Selbst in seiner ursprünglichen
Form braucht das Project nicht völlig
aufgegeben zu werden. Für die Deut
fchen von Pennsyivanien sollte die Erin
ncrung an die Geschichte der ersten deut
schen Einwanderer, die sich in dem Staate
niederließe", von hinreichendem Inte
reffe und Bedeutung sein, um für eine
jährliche Fcur durch die deutschen
Vereine von Philadelphia, Pittsburg
und anderen penns.)lvanischen Städten
und Ortscha'ten mit zahlreicher deutscher
Bevölkerung eine passende Grundlage zu
bilden.
Ein solcher Gedenktag würde nicht
ohne Einfluß auf die Deutschen in ande
rcnStaatcn bleiben können, sondern diese
veranlassen, mit ihren deutschen Mitbür
gern von Pennsyivanien gemeinschaftlich
dahin zu w',rken, daß die hohen Verdien
sie, welche sich die Teutschen um die Ent
Wicklung des Landes und seine Fort
schritte auf allen Gebieten erworben ha
ben, nicht in Vergessenheit gerathen,
sondern zur Kräftiguna deutschen Lebens
und Wesens in den Vereinigten Staa
ten und zur gebührenden Geltendmachung
desselben den nichtdcutschen Volksele
menten gegenüber in ehrender Erinne
rung gehalten werden. Geeignete For
men sür ein Zusammenwirken der Deut
schen aller Staaten würden sich dann
ohne besondere Schwierigkeiten finden.
Auch ohne eine sofortige feste Organi
sation können sich die Deutschamerikaner
alsbald zur Wahrung gemeinsamer In
teressen einigen. Namentlich sollten sie
dies thun in der Bekämpfung der vorge
schlagenen Maßregeln zur Beschränkung
der legitimen europäischen Einwanderung
und zur Erschwerung der Erwerbung dcS
Bürgerrechts durch die Eingcwandcrten.
Die deutsche Einwanderung ist eine
Lebcns.iuelle für das Deutschthum in den
Vereinigten Staaten. Wenn die d.ut
schen Bürger für ihre Fortdauer wirken
und ihre:i ganzen Einfluß zur Erhaltung
derselben aufbieten, so leisten sie damit
dem Lande eine.l wichtigen Dienst. Wir
Deutschamerikaner sind ?tcts gute Amcri
kaner, wenn wir gute Teutsche sind.
Kitzliche Frage.
Können Soldaten bei Sozialdemo'ra
ten einquartirt werden ' Diese kitzliche
5vraie lieat den Staatsrettern in Teutsch-
, land vor und zrar ist sie von sozial-
rcmotrali'cyer eile tivi ausgeworfen
worden.
Nach der Wurzener Zeitung" hat ein
dortiger Sozialdemokrat gegen die Ein
quartierung reklamirt mit der Aufüh
nng, daß die Militärbehörde den Sol
daten streng den Verkehr mit Sozial
demokrate,l verboten habe und daß sie in
Folge dessen unmöglich damit einvcrl'tan
den sein könne, wer. ein Soldat ciien
galten Tag lang diesen gefährlichen
Umgang" genieße. Außerden, lägea auf
seinem Zimmer eine ganze Menge zwar
nicht verbotener, aber nach Meinung der
Militärbehörde doch höchst gefährlicher
Schriften herum, die zu verschließen er
keine Veranlassung habe. Der Gemeir.de
vorstand bat darauf noch keinen Bescheid
ertheilt.
Noch interessanter hat sich die Frage
Ossenburg zugespitzt. Nzch Mittheilun
gen ter Franks. Zeitu.'.g" sind dcrt zwei
Wirthschaften, ein Hntcl ersten Nangcs
und eine Bierbrauerei, deren Besuch den
Soldaten sonst v rb. ten ist, auf Ansuchen
der Besitzen nachträglich auch vo.l der
Einquartierung befreit worden. Nun
hatten aber mit demselben Hotelbesitzer
andere mit Einquartierung belegte Pri
vatpersonen eine Vereinbarung wegen
Ausquartierung der bei ih i.-n ch' uar
tirten Mannschaften in dem be.iiglichen
Hotel getroffen.
Die Militärbehörde rahm sie ron dort
weg und die Ortsbehörd.', Nelchr die
Soldaten unterbringen mußte, verlangt
nun drei Mark Verxflegu gslosten per
Tag von den Quartierpslichtigen. Ta -aus
wird sich ein nette? Pr?ze) ent
wickeln. Der alte Terfstinzer ?l!znherr
BiSmarö's !
i
In einem Vom Scheidergesell.n zum
Feldmarschall" l titelten Auf, atz, welcher
zur Veronentlt?ung gelangte, war u. A.
mitgetheilt, daß der Name des alten
Haudegens im Etammbaum der Familie
v. Tewitz figuriite. Ein Angehöriger
dieser Familie, der Rittergutsbesitzer Hr.
Werner v. Dewitz auf Cramonsdorf bei
Daber (Regierungsbezirk Stettin), hat
nun der Saale-Zeitung, ivelche den oben
erwähnten Artikel ebenfallZ zum Abdruck
brachte, die interessante Mittbeilung zu
gehen lassen, daß der alte Derfflinzer
auch der direkt Ahnherr des Fürsten
Reichskanzlers sei und diese Behauptung
durch folgenden Auszug aus der Fami
liengeschichte Derer v. Tewitz erwiesen :
2 alt Sersftigr.
jo'
bnn. Säailo'.tc on
Dkij'linan. kwahli, de
Qfenctaii ein 3c Heu auf
Tvch'er
Luise von Derfslingn,
dn'ie Gemeh in de fax
fnrfllii drantenburgischen
Gkneraüieuienom?, florr
santeut de ffibrrri
nien' it Pteide Joachim
g'U.
deren lodrtt
9tiif ffmift Irinn 3i,-K,fl
emahii des Cbetflca'
und tfanbtatfc ttsban'
aiiyoiar 0 3.etr,;
(iv5 16SW).
Stete Ute worlinderl.
Bernd ort Dewiy auf
Hgffelde bei Haber,
Der edenftehende Oderft
S'ephan Bernd, von De
wiy war in 5?n au
der Etc mit Hedwig tmn
deren Zo&ttt I
tekbona Charlotte
Dcwis, Semidlin de
Oberfie uguft Friedrich
Bimarik auf LchI
Hausen, de Urgrjatn,
ittofincr.
oe vIeil ara.
EW;
Vernrthettt fiY seldst.
Ein Gutsbesitzer hatte eines schönen
Tages auf seinem Gute am Rhem eine
Quelle entdeckt, deren Wasser die ältesten
Magenkatarrhe wegzuschwemmen und die
staubigsten Luftwege reinzuwaschen ge
eignet erschien. Die nach gewissenhafter
chemischer Untersuchung in die Welt ver
sandte kostbare Flüssigkeit mach den
Eigenthümer bald zum reichen Mann.
Nach einiger Zeit sprach Graf Z., -der
Gutsnachbar des Quellenbesitzers, bei
Letzterem vor und machte demselben die
wichtige Mittheilung, daß auch in seinem
Grund und Boden, der sich ja so nahe bei
der berühmten Quelle besinde, ein söge
nanntes inneres Erdleben walten müsse,
dem es nur an dem nöthigen Ausfluh
fehle ; er erklärte weiter, daß er bereit?
einer Quelle aus der Spur fei und sie ge
wiß an's Tageslicht bnngen werde.
Kam schon die Ankündigung einer
Concurrenz dem Gutsbesitzer sehr ungele
gen, so war er vollends niedergeschmet
tet, als ihm sechs Monate später der
Nachbar eine versiegelte Flasche mit fol
gendem Begleitschreiben überschickte :
Lieber Freund '. Die Quelle ist gefun
den. Anbei sende ich Dir eine Flasche
des neuentdeckten Wassers und bitte
Dich, dasselbe einer genauen Analyse
unterziehen zu lassen. Ich verlasse mich
ganz auf Deine Erfahrung in Mineral
wässern und bitte Dich, mir das Gutach
ten umgehend zukommen zu lassen."
Der Empfänger dieses Briefes schnitt
ein Gesicht, als hätte er eben drei Liter
Bitterwasser getrunken, und war nahe
daran, die Flasche in Scherben zu schla
gen. Man kann sich denken, welcher Jlxt
das Gutachten war, das er in dieser
Stimmung zu Papier bringen ließ, und
in der That befand sich bald darauf der
Graf im Besitze einer Analyse, welche
besagte, daß daS nach bestem Wissen und
Gewissen untersuchte Wasser im höchsten
Grade gesundheitsschädlich sei, daß eS
eine Reihe der gefährlichsten Substanzen
enthalte, und daß zwölf Flascben genüg
ten, einen ganzen Welttheil zu ver
seuchen !
Nach einigen Tagen sahen sich der
Gutsbesitzerund der Graf wieder, und
es entspann sich folgender Dialog :
Gutsbesitzer: Nun, bist Du über
Deine merkwürdige Entdeckung schon ge
tröstet?"
Graf fächelnd) : Umsomehr, als ich
nie eine gemacht hatte."
Gutsbesitzer: Was ist's denn mit
Deiner Quelle?"
Graf : Eine solche hat es auf meinem
Gute nie gegeben."
Gutsbesitzer: Und iooher stammt
denn das Wasser, welches Du mir zur
Untersuchung geschickt ?"
Graf: Das war aus Deine,
Quelle !"
Der arme Gutsbesitzer war wie vom
Schlage gerührt und der boshafte Gras
zeigt nun Jedermann das von Herrn K.
über dessen Quelle abgegebene Gutachten.
Vorstehende Geschichte beruht auf Wahr
heit, sie stammt aus guter Quelle.
Interessante Netse.
In aller Stille hat ein norwegische,
Missionar eine höchst wichtige und inter
essante Reise ausgeführt, welche, obwohl
sie bereits in der zweiten Hälfte dej
Jahres 1837 vollendet wurde, doch ersZ
jetzt in weiteren Kreisen bekannt wird.
Der Missionär I. Nielsen Lund bat
nämlich von Ende Juli bis Ende No:
vember 1887 als erster Europäer da
südliche Madagaskar durchkreuzt. Auf
einer bis jetzt noch nicht aufaenommeneri
Route reiste er quer durch das Baraland,
anfänglich in nordwestlicher, dann abe,
in südlicher Richtung, befuhr den Qui
Iaht), den Oberlauf des St. Augustin,
Flusses bis zur Landschaft Tanosy, welch,
er in östlicher Richtung durchschnitt; dann
wandte er sich nach Süden und kreuzt
anfänglich eine menschenleere und was
serarme Wildniß, später dichter bewohnt
Gebiete.
Entgegen der bisherigen Annahme isl
der südliche, bisher unbekannte Theil
nicht eine weite, von einzelnen Hügeln
besetzte Ebene, sondern ein Gebirgsland
von über 4000 Fuß Höhe. Bei Fort
Dauphin erreichte die Reise durch uner
forschtes Gebiet ihr Ende. Die Rückkeh,
nach dem Norden der Insel Madagaska,
wurde längs der Küste fortgesetzt. Eine
recht baldige kartographische Bearbeitung
von Nielsen's wichtiger Reise ist sehr zu
wünschen, da dadurch eine große Lück
auf der Karte von Madagaskar ausge
füllt würde. l
- m m
Antike Speisekarte.
Die Speisekarte zu dem großen Baw
kett, welches den in Stockholm weilenden
Orientalisten zu Ehren gegeben wird,
kann als ein Unikum ganz besonderer
Art bezeichnet werden. Die Karte ist in
Leyden gedruckt und in altorientalischen
Sprachen abgefaßt. Die gelehrtesten
Herren der Welt haben sich vereinigt, aus
die einzelnen Gerichte, die aufgetragen
werden sollen, einen kleinen Lobspruch
zu versassen.
So preist Max Müller ci r Lachsaericht
in der Sanskritsprache, Prof. Dillmann
aus Berlin besingt ein Reisragout in
der Geez-Sprache. Es wechseln mit den
Gerichten die syrische, hebräische, japa
nische, mandschurische, alt-javanische und
endlich auch, um das Sprachgewirr ganz
vollständig zu machen, die babylonische
ab, in welcher der berühmte Baltimore?
Professor Haupt zum Schluß keinen Ge
ringeren mit seiner Gelehrsamkeit beehrt
als den allgewaltigen Kater.
In deutscher Uebersetzung heißen die
babylonischen Schlußwzrte, die sich an
die Gerichte des aufzutragenden Kater
frühstücke? anschließen, wie folgt : Gott
Ea sprach zu seinem Sohn : Gehe zur
Mündung deS Flusses u.id nimm aus
ihm den Fisch, bin man Hering nennt,
und schöpfe das Wasser, so da Soda
wasser heißet, und bekämpfe damit den
Dämon Tiamat, der da bei den Kindern
er modernen Welt Kater genannt wird."
Erst befinn'S, dann vcglnu'S.
Die gerichtliche Bestrafung von Schul,
kindern in Deutschland wegen gröberer
Vergehungen gegen die Person des
Lehrers während des Unterricht ist in
einigen Fällen seitens der Lehrer be
antragt worden und erfolgt. Die Stra
fen sind aber, entsprechend dem jugend
lichen Alter der Missethäter, sehr mäßig
ausgefallen und verlieren deswegen in
den Augen des Publikums und besonders
der Schüler die ernstliche Bedeutung,
die sie haben sollen und müssen.
Die Koblenzer Regierung, in deren Ve
zirk drei solcher Fälle kürzlich vorge
kommen sind, sieht sich deswegen veran
laßt, in einer Verfügung zu bemerken,
daß durch solche Borkommnisse die Schul
zucht leicht geschädigt und das Verhält
niß zwischen Lehrer und Schüler getrübt
wird. Andererseits, heißt es rn der
Verfügung, muß vorausgesetzt werden,
daß in der Regel auch schwere, während
bei Unterrichts dem Lehrer gegenüber be
gangene Vergehungen von Schulkindern
durch eine, nöthigenfalls in Gegenwart
des Lokalfchulinspeltors oder eines an
deren Mitgliedes deö EchulvorstandeS
innerhalb der Grenzen des Züchtigung
tti?3 w vollziehende sofortige Be
ftrasung bn angemessene Sühne sinken
sonnen, outen sicy aber dennoch rn
Zukunft solche Fälle ereignen, in dencn
Lehrer oder Echulinspektoren die gericht
liche Verfolgung derartiger Vergehungen
von Schulkindern für unbedingt geboten
erachten, so ist über die Sachlage zuvor
an die Regierung Bericht zu erstatten.
ES sind sicher seyr seltene Ausnahmen,
um die cS sich hier handelt, und sie
können nur da eintreten, oo das persön
liche Verhältniß zwischen Lehrer und
Schüler sich gelockert hat.
In der preußischen Volksschule ist die
Schulerziehuna in den meisten Gegenden
leider noch Massenairichtung, bei der
einem Lehrer nicht selten 100 Schüler
und darüber anvertraut werden, und die
Verhältnisse haben sich in dieser Be
Ziehung verschlechtet, daß 1836 nahe an
11,000 Klassen keinen besonderen Lehrer
hatten. Unter solchen Umständen ist
eine erziehliche Wirksamkeit des Lehrer?
fast ausgeschlossen, und besonders können
m so großen Schülermassen einzelne ver
wahrloste Kinder die Arbeit des Lehrer
geradezu untergraben; aber erst nach
eingetretener gerichtlicher Bestrafung
werden derartige Schüler in Besserungs
anstrlten aufgenommen. Die erziehliche
Wirksamkeit der Volksschule kann auf
keinem andern Wege so sicher erhöht wer
den, als durch Verkleinerung der Klassen
und Besetzung sämmtlicher Klassen durch
besondere Lehrkräfte.
Europäische Lokalnatizen
o
Khlrv,n.
Köln. Nach langer Unterbrechung
ist endlich der Dom auf der herrlichen
Südseite gänzlich v?n Gerüsten befreit.
Namentlich das Südportal macht nach
verschiedeuen Erneuerungsarbeiten einen
prachtvollen Eindruck.
Altendorf. Mit einem Kosten
aufwande von 100,000 M. soll hier ein
städtisches Schlachthaus errichtet werden.
Essen. Der UnrerleibStvphus ist
hier in erschreckender Weise ausgetreten.
Die Krankenhäuser sind überfüllt. WaS
in Essen nicht untergebracht werden
konnte, ist nach Werder und Haus Berge
gebracht worden. Von ärztlicher Seite
soll das starke Auftreten der Krankheit
auf ungesunde Bodenverhältnisse zurück
geführt werden. Seit Anfang Juli
sind 524 Typhuserkrankungen zu verzeich
nen gewesen.
EnSkirchen. Eine in Zweiter Ehe
lebende Frau in Schwersen beauftragte
ihre beiden Kinder im Alter von 15 und
11 Jabren, ein von ihrem Manne in die
Ehe gebrachtes ISjährigeS Mädchen zu
züchtigen, da letzteres sich angeblich meh
rere Eier angeeignet hatte. Die beiden
Kinder schleppten ibre Stiefschwester in
die Scheune und schlugen es mit Besen
stielen todt. Die Stiefmutter wurde
sammt ihren beiden Kindern verhaftet.
K Y l l b u r g. In der ganzen Eifel ist
die Ernte in diesem Jahre so reich, wie
seit Mei.schengedenken nicht mehr. Nach
so vielen Mißernten während der letzten
Jahren ist den Landwirthen eine volle
Ernte gewiß zu gönnen.
Pro', Schleiwiz Holstein.
A p e n r a d e. Die hiesige Bark
Christine" ist, wie nunmehr unzweifel
haft feststeht, mit Mann und Maus un
tergegangen. Das Barkschisf war von
Guayaquil in Eeuador nach Amsterdam
mit einer Ladung Cacao in See gegan
gen, hat c,ber ihrem Bestimmungsort
niemals erreicht ; auch ist seit Monaten
keine Kunde über den Verbleib des Drei
masters in die Heimath gedrungen. Die
Besatzung des verschollenen Schiffes be
stand aus 12 Personen, vorwiegend
Schlezwigern.
Hadersleben. In Skrudstru
hat der bei dem Hofbesitzer Pctersen be
schäftigte Knecht seinen Dienstherrn auf
freiem Felde überfallen und mit einer
eisernen Schaufel demselben tödtliche
Verletzungen beigebracht. Wabrschein
lieh hat er die That in einem Anfall von
Wahsinn verübt.
I tz e h o e. Um eine Jnspizirung der
inzwischen im Barackenlager auf der
Lockstedter Haide eingetrossenen Jnfante
riereginicntcr vorzunehmen, wird Prinz
Albrecht von Preußen, Regent von
Braunfchweig, hier nächster Tage ein
treffen. S t e i n b e r g. Der Kaufmann B ött
cher aus Nordby auf Fanö, welcher sei
ner Zeit nach Dänemark ausgewandert
ist, kürzlich aber zu seinem Bruder hier
selbst zurückgekehrt war, ist aus dem preu
ßischen Staatsgebiet ausgewiesen wor
den. Sach'en.
N a u n o r f b. Großenhain. kgor
Kurzem starben, die 70jähr. Ehefrau des
Berginvaliden Wagner u. deren 8jährige
Enkelin unter den Erscheinungen statt'
gehabter Vergiftung. Durch die gericht
liche Sektion ist denn auch Vergiftung
durch Arsenik festgestellt und der Ehe
mann bezw. Großvater der Verstorbenen,
gegen den schwerwiegende Verdachts
gründe vorliegen sollen, gefänglich ein
gezogen worden.
W i l l s d r u ff. Eine furchtbare
Blutthat ist hier verübt worden. Die
etwa 34 Jahre alte ledige Domann,
welche anscheinend geisteskrank ist, hat
ihren Vater, de i in den 60er Jahren
stehenden Hausbesitzer und Tagarbeiter
Domann, in der gemeinsamen Wohnung
mit einer Radehacke erschlagen. Die
Domann wurde vorläusig festgenommen.
Der Mord ist von ihr ausgeführt wor
den, während der Vater auf dem Sopha
schlief.
Z i t t a u. Die feierliche E t ckllung
und Uebergabe des Brunnendenkmals
aus derTiedgestiftung hat stattgefunden.
Der Feier wohnten die Mitglieder der
beiden städtischen Kollegien, die Vertreter
des Tiedqe Comites mit dem Oberbürger-
meiste? Stübel an der Spitze, Geh. Rath
Dr. H.iberkorn, Reg'.erungSrath Dr. pon j
Scydtitz, Prof. V.irkner u. A. bei. j
Z w l ck a u. D.e Rohrlegungsarbel
ten für das hiesig Wasserwerk, die eine
Länge von 146 Kilometer baben werden,
sind bereits bis Marienthat durchgeführt,
können jedoch vsr Jahresfrist nicht be
endigt werden.
LZmerikanisches Allerlei.
Die Hochzeit deß Zungen
Emmons Blaine, Sohnes des StaatS
secretärs, mit Frl. McCormick soll am
20. d. MtS. zu Richfield Spring?, R. Z).,
ftattsinden.
Das erste Schiff, das von
Amerika nach China segelte, war der
Canton", Cavt. Thomas Tn-rton, der
im Winter 1786 von Philadelphia nach
Canton abging und im Mai 1797 zurück
kehrte.
Auf dem Schulfchrfs New
Hampshire, welches im Hafen von New
dort liegt, ist der Tvphus au?gebrochen z
drei Jungen sind gestorben und die ganze
Mannschaft ist auf dem Lande einquar
tirt worden.
, In NewAork will man' einen
riesigen Palast au? Glas und Eisen für
?500,000 errichten, der vielleicht zu einer
dauernden Kunstausstellung dienen soll Z
O nein, er soll eS ermöglichen, bei jedem
Wetter .und. das ganze Jahr hindurch
Baseball zu spiele
Auf Befehl deS Kriegsministe
riumS ist bei La Grange der Illinois
Fluß für Schiffe geschlossen worden, da
dort gegenwärtig eine Schleuse gebaut
wird eine sehr üble Sache, da der
Fluß" voll von Getreidekähr.en ist, die
herauf oder hinunter wollen, und man
befürchtet, daß die wcrthvolle Fracht
durch den Aufenthalt verdirbt.
Ein werthvolles Monu
ment wird auf den Ausstellungen in
Minneapolis und New ?)ork zu sehen
sein. Es wird als Sockel vier riesige
Bleiblöcke haben, darauf werden sich vier
Blöcke Kupfer erheben, darüber vier
Blöcke Silber und die Krone wird die
694ö.Unzen schwere Goldphramide bil
den, welche dieser Tage in Helena in
Montana gegossen wurde, einen Werth
von über S1V0,000 hat ' und Eigenthum
der Montana Nationalbank ist.
Di .Kohlengewinnung in
Illinois in dem am 30. Juni 1869 en
denden Jahre hat den der Behörde für
Arbeitsstatistik vorliegenden Berichten
zufolge um 257,000 Tonnen gegen das
Vorjahr abgenommen. Dieser Ausfall
kommt ausschließlich auf die nördlich von
den Counties Morgan, Sangam-n und
Maeon liegenden Bezirke, wo er 694,000
Tonnen beträgt, während die südlichen
Bezirke einen Mehrgewinn von 437,000
Tonnen aufweisen können.
Der all-amerikanische
C o n g r e ß", von dem man sich so
Großes für die Förderung des Handels
veikehrs unseres Landes mit Central
und Südamerika tersvricht, tritt am
2. Oktober, Mittcg', 12 Uhr, in unserer
Bundeshauptstadt zusammen, wird jedoch
schwerlich vor dem 14. November zur Er
ledigung wichtiger Geschäfte kommen, da
fast die ganze Zeit vorher zu we.ten Aus
flügen über das Unions-Gebiet hin be
stimmt ist.
Mit einem jungen Advokaten
durchgebrannt ist Anna B. Sweetzer, die
hübsche Tochter eines Bankiers und her
vorragenden demokratischen Politikers in
Marion in ndiana. Fräulein Sweeter
unterhielt mit dem Advokaten Fuld W.
Swezcy seit längerer Zeit ein Licbesver
hältniß und da ihr Vater sich iher Hei
rath auf das Heftigste widcrfetzte, so ließ
sich das Paar heimlich von emem Metho
diztenvrediger trauen und entfloh nach
Chicago, wo es die FKtterwochen verle
ben will. Der Vater der jungen Frau
ist über den Schritt seiner Tochter so er
b'.ttert, daß er den Entschluß kundgethan
rat, sie zu enterben. Swezey gehört
einer angesehenen Familie an.
Wegen T h e i l n a h m e an der Er
mordung deZ Chinesen Sang Wo hat sich
jetzt die Dirne Belle Elgan in Taylor
ville in Illinois vor den Geschworenen
i verantworten. Das Frauenzimmer
hatte dem Chinesen die Ehe versprochen
und iha überredet, sich mit ihr von ihrem
gemeinschaftlichen Wohnorte Pana nach
Taylorville zu begeben wo die Trauung
stattfinden sollte. Unterwegs soll nun
der Suhälter der Dirne, Wm. Williams,
den Waschonkel überfallen und mit
einem Revolver niedergeschossen haben,
worauf das saubere Paar nach Pana
zurückkehrte und aus dem Waschkeller des
Ermordeten $65 stahl. Beiden Ange
klagten wurde ein besonderer Prozeß be
willigt.
Zweimal getraut an einem
Tage wurden George Haven jr. und
Fräulein Ettzabeth Jngersoll, die jüngste
Tochter des E.GouverneurS Jngersoll in
New Nork. Die Trauung sollte in dem
Jngerfoll'schen Hause durch den Pastor
Harwood vollzogen werden, plötzlich be
m,rkte der Bräutigam aber, daß er kei
nen Kochzeitsring hatte und um die
Feierllchkei nicht zu verzögern, half
Frau Jngersoll ihren vergeßlichen
Schwiegersohn mit ihrem Ringe auS und
nun ging die Trauung von statten.
Nachdem dieselbe vollzogen war, kaufte
der iunge Ehemann sofort einen Ring
und ließ sich gemäß dem Sprichworte:
Doppelt genäht hält besser" ganz in
der Stille von demselben Pastor nochmals
trauen.
Zauberer" H e r r m a n n b
schwindelt. Professor Herrmann,
der bekannte Zauberer", stattete kürzlich
dem Oberinspector ByrneS im New Sor
ker Polizei-Hauptquartier einen Besuch
ab. Er meldete, daß ihm ein Mann
Namens Lighthauer vor Kurzem in Phi
ladelphia einen Posten Waaren zum Be
trage von S650 verkauft habe, die sich
spater als werthlos erwiefen hätten. Er
bat nun den Inspektor, ihm bei der Fest
nähme deS Schwindlers behülflich zi
sein. Her ByrneS sagte, daß er sem
BefteL versuchen würde. Ehe der Pro
fessor sich verabschiedete, nahm er eine
halbaufgerauchte Cigarre vom Tisch, zog
eine ganze aus dem Stummel hervor,
ließ sie verschwinden und zog sie dann
einem der umstehenden Clerks aus dem
offenen Mund. Man sollte eigentlich
picht glauben, daß ein so vielerfahrener
Zauberer" auch noch die Hülfe der Po
lizei in Anspruch nehmen müßte.
In Cooperstown in New York
sollte dieser Tage die Hochzeit eines Frl.
Beam mit Robert McKin aus Fort
Wayne stattfinden. Aber der Bräutigam
erschien nicht. Er war einige Tage vor
her nach CooperStown gekommen, und
hatte sich augenscheinlich auf die Hochzeit
vorbereitet, denn sein Hochzeitsanzug lag
ausgebreitet auf dem Bett seines Zim
mers aber er ist verschwunden, wie man
sich zuflüstert auf Veranlassung einer
Dame rn Troy, die allein Rechte an ihn
yatte.
Eine weite Reise hat der wohl
habende Farmer Walter Billings aus
Holland rn Michichan gemacht. Vor
zwei Jahren machte r sich mit Pftrd und
Bugay auf, um die westlichen Staaten zu
bereisen, und soeben ist er, mit demselben
Pferd und demselb-n Vuggy, zurückae
kehrt, nachdem er jeden bedeutenden Ort
in Kansas, Colcrado, Nebraska und Iowa
besucht und über z?h:ita'lscnd Meilen zu
rückgelegt bat. Nächstes Jahr will er
eine zweite derartige Reise durch die
neuen raaren antreten.
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NälMischillk
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-Sollleu ViKoorery" heilt Ue krankes
Qafte. von den gewöhnlichen SflätMxi,, ?,l;tt(n ttxt
klilSschlügni btt n den schlimmste Skr?pb:lo oder Blut
schwären. Besonders erprobt sich i?re !ir'i..,n'ktl in der
Oeiluna ko SaliUuh ctr flechten, loferfif-iriren,
HSfNrey, sknrbnlöse Geschwüren und Lr,süivelli!nzen,
terqrkßerte Drüse und sresienden QchlrSren.
-lcleii UI DinoovcTj " heilt Q.ittinlj&l
(elfte eine Ekrexbelitldung in der Lun tst, turch
ibre wunderbare tlutreinigende, krästizende un näh
de Wirkung. 8km kchi-abe Lungen, Blutsxeiea,
5i . athmiakeit, Sntirinbunq der Lustbrchen. iBre,
iAtii-' cnifle fcnften, athron.-: j (üätiret und rer
Tjt'.it Leide, ist sie ein obMulr Htllmittel. Sie
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nigstenS 20 bis 25 Prozent billiger anfertii
kann, als diese von Agent. n von Älöärtt rk
zogen werden können.
Henry Tchuch.
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Honry Honocb,
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Haupt zige ich hiermit aa, daß ich pet kl
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