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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, October 25, 1889, Image 2

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erMN!mVolk5blntt.
Entered at the PostOfflc tHennaro, Mo., and
arnitte.llortiansinlasion througb U noalla
ecoud-class rat
Die Deutschen bei Sttty?bU7g.
Die Schlacht bei Gettysburg am 1.
bis .'). Juli 1863 war nicht blos eine der
größten, sondern auch eine der entscheid
densten Schlachten des letzten Bürger
Krieg Z. In derselben wurde der letzte
Ansturm der südlichen Armeen gegen den
Norden zurückgeschlagen.
Damit war die Angriffs Macht des
Südens gebrochen unv es folgte nun
blos noch ein gewaltiger Widerstands
Kampf gegen das Eindringen der nordi
fchen Heere nach Süden, trn Osten und
Westen, bis zu dessen Ende in Appoma
tor. Vorzüglich waren es die Truppen
Pennsylvaniens, welche unter dem
tapfern Pennsylvanier General Hancock
und dem andern Pennsylvanier, dem ed
len Ober-General Meade, die Helden deö
Taes waren.
TaZ weite Schlachtfeld zu Gettysburg
ist nun ein groper National Park, den
Hunderte von Monumente zieren, zu Eh
rcn der dort gefallenen Helden, zu denen
man auf wohlgepflegten Wegen gelangt
und wo überall Inschriften auf Pfählen
angebracht sind, die angeben, welche Re
qimenter an den betreffenden Stellen ge
kämpft haben.
Am 9., 10. und 11. September wurde
dort der Pennsylvania Tag" gefeiert,
zu Ehren der tapferen Söhne des Key
stone Staates, die dort kämpften und
fielen, und zu Ebren der braven Bete
ranen selbst, welcye vom Schlachten-Tod
verschont, sich 25,000 Mann stark dort
sammelten. Ihre Reihen lichten sich mit
jedem Jahr mehr und mehr, nnd gar
Mancher, der noch vor Kurzem stramm
daher marschirte, kündete diesmal durch
sein Auftreten an, daß er bald zum Ab
marsch zur großen Armee abbeordert wer
den wird.
Bei dieser Gelegenheit soll wieder ein
mal in Erinnerung gebracht werden,
welchen heldenhaften Antheil die deutschen
Negiinenter an dieser großen, furchtbaren
Schlacht gehabt haben, welche der Süd
macht das Rückgrat brach, und deshalb
als die Entscheidungs-Schlacht zu'be
trachten ist, welche den Sieg des Nordens
anbahnt?.
Dieser Antheil deutscher Regimenter
wurde in einer Rede geschildert, dieser?
Ä. T. Hennighausen bei der Feier hielt,
welche der Dcutsch-amerikanische Klub"
aus Baltimore am I. August dieses
Jahres auf dem Schlachtfelde zu Gettys
bürg gehalten hat. Derselben ist Folgen
des entnommen:
E war am sonnigen I.Juli 1863 um
die Mittagszeit, als die erste und dritte
Division des I I. Korps unter General
Schurz durch Gettysburg marschirte, um
die nördliche Verlängerung jener Semi
nar Anhohe zu besetzen und gegen den
mit großer Macht vom Norden kommen
den südlichen General Ewell, welcher
Stoncwall Jackson's altes Korps kom
mandirte, zu vertheidigen. Der Kampf
wüthete schon südlich von und in nächster
Nähe deö Seminars, und ehe das II.
Korps die Anhöhe erreichen konnte, hatte
der Feind dieselbe in großer Zahl besetzt.
Da) I I. Korps entfaltete sich schnell in
Schlacht - Linie, und ein mörderischer
Kampf entspann sich mit dem überlege
nen, immer mehr Verstärkung erhalten
den Feinde.
Da stand am äußersten rechten Flügel
unserer chlachtlinic General Leopold v
Gilsa mit der ersten Brigade, bestehend
aus dem 4 1. New Yorker Regiment,Oberst
v. Einsiedel, dem 54. New Yorker Re-
glment, kommandkrt vom MaiorRovars,
dem i8. New Jorker Regiment, Oberst
Gotth. Bonroy, dem 153. Pennsylvania
Regiment, Oberst Fruauss ; an diese an
schließend links die Brigade unter Gen.
Krozanowski mit dem 53. New Jorkei
Regiment, Oberst August Otto, dem 119.
New Yorker Regiment, Oberst Lockmann,
dem 75. Pennsylvanier Regiment, Oberst
Wranj Mahler, und dem Wisconsin
Regiment, Oberst Hans Böbcl. Aus
diese General Schimmelpfennig's Bri
gade mit dem 82. Jllinoiscr Regiment,
Oberst Ed. S. Salomon, dem 45. New
Yorker Regiment, Oberst v. Amts
berg, dem 157. New Yorker Regiment
Oberst Philipp N. Braun, und das 74
Pennsylvania Regiment (Pittsburg)
unter dem Kommando des tapferen
Obersten Adolf Härtung.
Lauter deutsche Männer in der Füllt
ihrer Kraft, bereit, ihr Leben für die hei'
ligc Sache deö Vaterlandes zu opfern
Der Kampf tobte bald die ganze Lini
entlang. Das erbarmungslose, tobt
bringende eiserne Geschoß der Feldbatte
rien durchsauste die Luft. Der Donne,
der Kanonen, das Geknatter der Gewehr
salven, der erstickende Pulverdampf be
täubten die Sinne. Der Komandorus
der Offiziere, das gellende Geschrei der
Südlichen, das laute Hurrah der Union
kämpfer und das Aechzen der Verwunde
ten und Sterbenden ertönten dazwischen.
Unerschrocken, muthig und tapfer bt
haupteten diese deutschen Männer an je
nem heißen Juli-Nachmittage ihre Stelle
gegen die Uebermacht des Feindes von
2 Uhr Nachmittags bis 10 Minuten nach
4 Uhr, als General Howard den lang
samen Rückzug nach der inzwischen vom
General Steinwehr besetzten und befe
stigten Kirchhofs-Anhöhe befahl.
Der Feind folgte aus den Fersen. Ge
neral Steinwehr schob die tapfere Brigade
des General Koltes (Philadelphia) vor,
um den Rückzug zu decken. In den
Straßen von Gettysburg kam es durch
Zusammentressen mit dem sich gleichzeitig
zurückziehenden ersten Korps, welches
südlich vom Seminar in der Stadt ge
standen hatte, zu einer Verwirrung und
Vermengunz der Truppen, welche jedoch
bald beseitigt wurde.
Der Feind drang in die Stadt, aber
unsere Truppen befanden sich bald in
nerhalb der vom General Steinwebr ein
genommenen festen Stellung auf dem
ttirchbofshügel. Der Gegner machte ei
nen Versuch, die Kirchhofsanhöhe vom
Nordosten der Stadt aus zu erstürmen,
wurde aber von Kapitän Windrich's 1.
)!ew Yorker deutschen Batterie fo warm
::npfangen, daß sich seine Reihen sofort
auflösten, und damit der Kampf des er
pen Tages endete.
Schwer hatten die deutschen Truppen
gelitten, welche dem überlegenen Feinde
hartnäckigen Widerstand leisteten, damit
die Bundesarmee, welche in weitgestreck
ter Marschordnung meilenweit entfernt
trar, das Schlachfeld erreichen und dann
die günstige Position auf der Kirchhofs
anhöhe befestigt und besetzt werden konnte.
Mehr als 1100 Todte und Verwundete
waren von diesen deutschen Kriegern in
kurzer Zeit gefallen. Gleich im Beginn
des Kampfes wurde Oberst von Härtung
an der Spitze seines Regiment? (des 74.
,Pennsylvania, Pittsburg) schwer der
wundet, und noch heute leidet er an den
Verletzungen, welche er in diesem Kampfe
für die Rettung unseres Landes erhielt;
auch die Obersten Lockmann, Mahler und
Wobei waren schwer verwundet. Ich sage,
'nicht genügend sind die Heldenthaten die
erMänner anerkannt worden.
r Als gegen Muiag beSersten Tage?
daL 11. Korps die Taneytown Straß
entlang heranräckte, hatte General von
Steinweyr augenblicklich den Kirchhofs
'Hügel als eine höchst vortreffliche Position
rkannt und General Howard darauf
aufmerksam gemacht.
I Der Letztere befahl Steinwehr, den
Hügel als Reserve zu besetzen und zu be
festigen, wahrend die anderen Truppen
des 11. Korps dem Feinde eNtaegenrück
ten und ihn aufhielten. Während des
ganzen Tages war Steinwehr mit seinen
Truppen unablässig thätig, diese natür
liche Position durch Aufwerfung von
Schanzen noch mehr zu befestigen und
seine Kanonen in Ordnung zu bringen,
und als General Lee am Abend dem
General Ewell Order sandte, er solle,
falls er eS für unausführbar halte, die
Stellung mit seinen Truppen stürmen,
unterließ es dieser erfahrene General, da
er nach einer Besichtigung der Stellung
dieselbe als uneinnehmbar mit seinen
Truppen erkannte.
rä Fässer.
Daß unsere Vorfahren in dem alten
Vatttlande gern Eins getrunken, die Keb
lerwirthschaft verstanden und große Be
'sitzungen in Weinbergen gehabt haben,
Das beweisen nachstehende große Fäsier :
! 1. Das Königssteiner Faß: 45 Fuß
lang und 33 Fuß hoch. Es besteht auö
157 Stück Dauben, jede 8 Zoll dick, und
faßt 3709 Dresdener Eimer, circa 63,000
Gallonen.
2. Das Faß im Schloßkeller zu Lud,
wigsburg, Württemberg, hält 3200
Eimer, crrca 53,400 Gallonen.
I 3. Das Heidelberger Faß, 36 Fuß
lang, 24 Fußhoch. Eine bequeme Treppe
jführt hinauf zu einem kleinen Tanzsaale.
!Die eisernen Reifen und Bänder wiegen
110 Centner. Gebaut wurde es 1664
,1666. Es enthält 2040 D. Eimer, circa
'47,000 Gall.
I 4. Das Nikolauöburger (oder mäh
,rifche) Faß. Es faßt 2000 Eimer, ca.
134,000 Gall., hat 22 eiserne Reifen, wo
.von jeder 7 Ctr. wiegt, und wurde 1613
!erbaut.
5. DaS Faß zu Dotis (Tata) in Un
garn, 14 Fuß boch, 24 Fuß lang, hat 6
Zoll dicke Dauöen und faßt 1500 Eimer,
ca. 25.000 Gall. Die Dauben werden
mittelst armdicker, eiserner Schrauben-
jstangen und ungeheurer eisener Reifen zu
!sammengehalten. Auf einer Leiter steigt
man zum Spundloch hinauf, welches
jstatt des Spundes mit einem Eimer
Fäßchen verschlossen wird.
! G. Das Faß im Schlosse bei Tübin
gen, Württemberg, 24 Fuß lang und 16
Fuß hoch: erbaut 1538.
j 7. Da Gröninger Faß, 30 Fuß lang.
iDie Dauben sind am Ende 8 Zoll dick,
jeder Boden ist 18 Fuß 1 Zoll hoch.
iDie Reifen, Schienen und Schrauben,
durch welche es zusammengehalten wird,
wiegen 124 Centner. DaS Faß selbst
soll 636 Centner schwer sein. Der Rech'
nung nach, ohne den Werth des Holzes
in Anschlag zu bringen, hat es übn
6000 Thaler gekostet. Das Faß hält
161 Fuder, ca. 4,000 Gall.
Auch Amerika hat schon ziemlich viele
große Fasser aufzuweisen, z. B.:
1. Kelley.Jsland-Wein-Co." in Kel.
ley's Island, Ohio, besitzt ca. 20 Fäffe,
von 6 10,000 Gall.
2. Stone-Hill-Wein-Co." in Her
mann, Mo., 12 Stück, je 12,000 Gall.
(genannt die 12 Apostel).
3. Wchrle Weinzüchter und Händler
in Middle-Baff.-Jsland, Ohio, 2 Faß.
je 24,000 Gall.
4. Lenk-Wein-Co.", Toledo, Ohio, 1
Faß, 33,000 Gall. Ein prächtiger Kel
ler mit Kreuzgewölbe ist für dieses wirk
lich meisterhaft von zwei Brüdern
(Schweizern) gebaute Faß hergestellt.
5. Vom Küfer Rudolph Stecher in St.
Louis, Mo., wurde vor einigen Jahren
ein Faß gebaut, welches 58,000 Gall.
faßt. Es ist 23 Fuß lang, 23 Fuß hoch
und hat 131 Stück Dauben, am Ende 6
Zoll dick und aus gespaltetem Holz. Herr
Stecher osserirte es zu $4000. Dieses
Faß wurde von Fritz Stöckli, einem
Wirth in Ost'S!. Louis, vor einigen
Jahren gekauft und dient als Trink
stube.
Daß in Californien solch' große Fässer
gebaut wurden oder vorhanden sind, ist
nicht bekannt.
Große Weinfässer haben Vortheile vor
kleineren. Die Gährung erfolgt in den
selben vollkommener, gleichförmiger, die
Luft hat weniger Einfluß, sie sichern
mehr vor dem Umschlagen der Weine,
weil ihre Tauben sehr dick sind. In der
Praxis rechnet man bei kleineren Fässern
im ersten Jahre einen Verlust an Wein
durch das Zehren und Verdunsten von
3 10 Prozent, bei größeren Fässern,
1 2 Prozent.
In München soll am 23. Septembe
kin Kathölikencongreß stattfinden, wo die
Wiederherstellung der weltlichen Macht
)es Papstes erörtert werden soll.
Fürst Bismarck leidet noch immer an
er Venen-Entzündung an be:: slii:c.:.
. Mostindien.
Die braven Bewohner des KantonZ
Thurgau, der wegen seines großen
Obstreichthums auch Mostindien" ge
nannt wird, stehen vvi, jeher bei den
übrigen Eidgenossen in dem bösen Ruf,
daß sie gern den Unterschied zwischen
Mein und Dein verwechseln. Der Sag
nach soll kein Thurgauer in die Höll
kommen, weil der Teufel befürchtet, sie
würden ihm die Kohlen stehlen. Als
letzten Sommer ein Verein aus dem
Thurgau einen Ausflug nach der Stadt
St. Gallen unternahm, ging die Sage,
man habe sämmtliche Landjäger (Poli
zisten) des Kantons ufgeboten, sich in
St. Gallen einzusinde:, um die Thur
gauer zu beobachten.
Warum die Thurgauer, wenn sie in
die Stadt gehen, sich den Regenschirm
umbinden, wird dahin erklärt : damit sie
die beiden Hände zum Einschieben frei
haben.
Nachdem der Beschluß gefaßt worden,
daß das eidgenössische Schützenfest im
Jahre 1890 m Frauenfeld (Thurgau)
abgehalten werde, hieß es gleich : der
Gaben temstel müsse während des Schü
tzenfesteS nach Winterthur (Zürich) ge
stellt werden, weil er im Thurgau nicht
sicher sei.
Eine Unmasse ähnlicher Scherze macht
auf Kosten der thurgauer bei dem
Schweizervolk die Runde. Kürzlich zeigte
der Nebelspalter" an : Die Thurgauer
Regierung zahlt allen Thurgauern die
Neise nacä Paris unter der Bedingung,
daß sie AlleS abliefern, was sie heim
bringen!" In Philadelphia ist jetzt ein
Exemplar der berühmten tropifchen Was
serLilie Victoria Negia" in dem Bas
sin in der Mitte der versenkten Gärten
im West'Park" in voller Blüthe zu
sehen. Die Blüthe besitzt eine bedeu
tende Größe, und ihre , Blätter, deren
Ränder aufgerichtet stehen, so daß daS
Ganz einem großen runden Präfentir
teller nicht unählich ist, haben einen
Durchmesser von-mehreren Fuß.
Tit BrillanteN'KSniSiN."
Im vorigen Monat inacbte in Fran
Iensbad eine Französin Aufsehen, welche
tetS nach der neuesten Mode gekleidet,
urch ihren oftmaligen Toilettenwechsel,
noch mehr aber dadurch allgemeines Auf
sehen erregte, daß dieselbe einen geradezu
verblüffenden LuruS in Brillanten
schmuck trieb. Jeder Tag brachte dem
Kurpublikum eine neu Äugenweide an
Madame R., welche stets mit anderem
kostbaren Geschmeide im Parke erschien
und zur Vermuthung Anlaß gab, daß sie
zum Mindesten eine Millionärin, wenn
nicht gar eine exotische Prinzessin fei.
Die Dame bediente sich ausschließlich
der französischen Sprache und hatte im
Hotel angegeben, daß sie aus Paris ge
kommen und Wittwe sei. Die Kurgäste
besprachen natürlich die ungewöhnliche
Erscheinung, welche nur interessant, nicht
aber sehr hübsch war, und nannten die
selbe scherzweise die Brillantenkönigin".
Seltsamer Weise wurde die Dame nie
mals obne einen Herrn in gesetzten Iah
ren gesehen, der achtungsvoll mit ihr
verkehrte, jedoch nicht einen Augenblick
von ihrer Seite wich. Die Bediensteten
des Hotels gaben neugierigen Frage
stellern zur Antwort, daß die Französin
äußerst zurückgezogen lebe und der Be
gleiter zu derselben in keinen näherem
Beziehungen stünde. Eine Ressource",
welche das gesammt Kurpublikum von
Franzensbad vereinigte, sollte eine un
vermuthete Aufklärung bringen.
Einige Herren wollten eS sich nämlich
zur Aufgabe machen, die Dame von ih
rem unzertrennlichen Begleiter wenig
stens für Minuten zu entfernen. Sie
versuchten alles Mögliche. Sie verwi
ekelten die Fremde in eine Konversation
und ignorirten den schattenhaften"
Mann aber er blieb. Die Dame stellt,
ihn als ihren Verwandten vor. Die Her
ren erbaten sich einzeln den Arm der In
teressanten zu Promenaden- der Beglei
ter folgte. Endlich wollten sie den
treuen Fridolin" fast gewaltsam zu ei
ner Spielpartie fortzerren er aber
wehrte sich energisch dagegen, und es
fiel auch auf, daß seine Blicke von dem
Strahlenmeer der Brillanten der Fran
zösin wie gebannt waren, da ftine Augen
unablässig darauf achteten. Kurz, es ge
lang nicht Madame R. und ihren Schat
ten" zu trennen.
Plötzlich tauchte unter den lustigen
Gästen ein Pariser Geschäftsmann auf,
welcher erst mit dem Abendzuge angekom
men war und sowohl die Brillanten
königin" als auch deren Cousin" be
grüßte. Der Kaufmann, der alljährlich
nach dem Kurorte kommt und dort be
kannt ist, wurde bestürmt zu sagen, welche
Bewandniß es mit dem geheimnißvollen
Paare hätte. Und der Kaufmann theilte
vertraulich mit, was in wenigen Tagen
ganz Franzensbad erfuhr, nachdem rec
lautbar geworden, daß Madaine R. einen
Theil ihres Schmuckes zu veräußern ge
denke. Die Pariserin stand nämlich in
Kondition bei einer Pariser Juwelenfirma
und war gleichsam ein Auslagekasten
auf Reisen," während der sie begleitende
Herr, welcher Kompagnon des betreffen
den Juweliers ist, nicht nur die Dame
selbst zu überwachen, sondern auch auf die
Schmucksachen Acht zugeben hatte.
Der Hafen der Ebe! Und gerade
hier kommen oft die ärgsten Sturme
vor.
M.
Merkwürdig Laufbahn einer
Amerikanerin.
In einem der neuesten Konsularbe
richte, welche die Bundesregierung pu
blizirt, geschieht einer merkwürdigenFrau
und ihrer noch merkwürdigeren Carriere
Erwähnung. Es ist dies Frau Emma
E. Forsvthe, die Tochter des früheren
amerikanischen Konsuls Coe auf Samoa.
Die Mutter der Genannten war die
Tochter eines famoanifchen Häuptlings.
Frl. Coe wurde die Gattin eines jungen
Engländers, Namens Forfyte. Sie war
eines der schönsten Mädchen der Schiffer
Inseln, und hatte es eben ihrer Schön
heit zu danken, daß der englische Lord
Pembroke in seinem bekannten Buche:
South Sea-Bubbles" ihrer erwähnte
und ihr Bildniß in sein Buch aufnahm.
Frl. Coe, die spätere Frau Forsythe,
erhielt ihre Bildung in San Francisco,
wo sie lange Zeit wohnte, und ist ihrer
ganzen Denkungsweise und ihrem Cha
rakter nach eine Amerikanerin. Sie
zeigte schon früh große Fähigkeiten und
war, wie der frühere amerikanische Kow
sul Grissin auf Samoa erzählt, schon
als Mädchen über die Ressourcen und
den Handel des südpacisischen Gebiets
besser unterrichtet, als viele Amerikaner;
sie sah dort viele Gelegenheiten, um
Reichthümer zu erwerben, und beschloß
nach dem Tode ihres Mannes, jene Ge
legenheiten auszubeuten. Sie hatt
darin auch einen ganz überraschenden
Erfolg.
Vor 10 Jahren besuchte sie die Insel
New-Britain bei Neu-Guinea, und ofr
gleich diese Insel von Papuanern be
wohnt ist, die zu dem niedrigsten Schlag
von Wilden zählen, so war doch Frav
Forsythe fest überzeugt, daß sich daZ höh
und verhältnismäßig gesunde Tafelland
am östlichen Ende der Insel zu gewinn
bringenden Plantagen sehr gut eigne.
Ihre lange Bekanntschaft mit den Ein
geborenen der Südsee-Jnseln kam ihr bei
ihren Unterhandlungen mit den Häupt
lingen natürlich sehr zu Statten. Si
lauste von den letzteren für eine bloß
Bagatelle einen großen Complcr von
Ländereicn und gründete dann ein
Pflanzer und Kaufmannsfirma unt
dem Namen Thos. Farrell & Coinv., di
sie selbst leitete und an der sie den Hauvt
theil eignete. Die Firma entwickelte sich
nach und nach zu der bedeutendsten im
ganzen westpacisischen Gebiete. Frau
Forsvthe lat von Anfang an auf dei
Insel Nelo-Britain gewohnt und ihre
Plantagen und ihren Grundbesitz immer
weiter ausgedehnt. Ihr Besitzthum un
ihr Geschäft sind bedeutender, als di
aller anderen Ausländer, die Handels,
Interessen auf der Insel haben, zusam
mengenommen.
Ihr Grundbesitz umfaßt 150,00c
Acker ; ihre größte Plantage, die zu Ra
duan, besteht aus 14,500 Ackern des
besten Landes, daS auf der Insel zu sin
den ist. Sie exportirt Copra (Cocus
Kerne), Perlmuscheln, Baumwoll usw.,
und hat mehrere Fahrzeuge für die Aus
fuhr dieser Produkte bauen lassen, darun,
ter einen Dampfer. Ihr Unterneh
mungsgeist erstreckt sich auf die anstoßen
den Inseln. Sie beschäftigt beständig
50 Europäer und mehrere Hundert Ein
geborene. Kürzlich war sie in der Lage,
der amerikanischen Regierung 20 Acke,
Land auf der Insel Maluta für ein,
Kohlenstation anzubieten. Ihre Lände
reien liegen meist innerhalb des Gebiets,
über welches das Protektorat Deutsch,
land's sich erstreckt, und eS wird behaup,
tet, daß sie den deutschen Kaufleuten auj
den Schifferinseln lebhafte Conkurrenz
macht.
Diefe merkwürdige Frau zählt erst 3ö
Jahre und hat große Reichthümer erwor
ven ; ihre Klugheit, ihre Energie und ih,
Unternehmungsgeist sind von ganz außer
ordentlicher Art.
Eines SoldgräberO Entdecknns.
Jedem Bewohner des künftigen Staa
tes Montana und vielen anderen Leuten
ist es bekannt, daß die Beltgebirge stets
die Wiege geheimnißvoller Geschichten
gewesen sind, und daß in ihren Thälern
und Schluchten sich sehr viele wunderbare
Reliquien gefunden haben.
Zu den merkwürdigsten dieser Ueber
ste gehören menschliche Kinnladen und
Zähne, die sich zu Achat (?) versteinert
haben und von riesenhafter Größe sind.
Ueber einen solchen Fund liezt neuer
dings ein interessanter Bericht eine?
Goldgräbers vor.
Die Belt-Gebirge sind nämlich auch
goldhaltig ; auch will man da und dort
Rubine, Saphire und sogar Diamanten
gefunden haben obwohl man sich hüten
muß, auf solche Berichte hin sich zu
großartige Vorstellungen zu machen,
sintemalen von Montana aus jetzt AlleS
aufgeboten wird, das Territorium zu
puffen.
Doch kommen wir auf unseren Gold
gräber zurück. Derselbe erzählt Folgen
des, was durch eine Anzahl glaubwür
diger" Personen bestätigt wird :
Als ich eine? Tages eine gewisse
Stelle im Gebirge nach Edelmetall un
tersuchte, bemerkte ich eine sonderbare
Vertiefung im Boden. Ich grub und
gelangte zu einer geheimnißvollen Höhle,
zu welcher 23 Stufen hinab führten.
Am Fuße dieser Stufen lag auf der einen
Seite des Durchweg? da? Skelett eines
Menschen von riesiger Statur. Dasselbe
maß genau 9 Fuß Zoll (englisch) in der
Höhe. Der Schädel war einige Aoll
von dem Rumpfe entfernt, und zwischen
Beiden lagen 27 Goldkörner. Letztere
waren auf einen feinen, goldenen Draht
gereiht, und sie wogen eine bis zehn Un
zen.
Auch um die Arme, die Lenden und die
Schienbein gingen solche Goldkörner
schnüre ; keiner dieser Klumpen wog in
deß mehr als vier Unzen. Noch mehr
lagen herum, und zwar von verschiedener
Gestalt, jedes aber hatte ein Loch in der
Mitte. Zu beiden Seiten des Schädels
fand ich eine Art Edelsteins ; sie lagen in
kleinen, goldenen Körbchen, und ich muß
annehm n, daß sie dazu bestimmt waren,
an den Ohren getragen zu werden. Wel
chen Namen ich ihnen geben soll, weiß ich
wirklich nicht, aber ich halte sie für Ru
bine.
Neben dem Rumpfe des SkeletS fand
ich eine kupferne Atf, die aber eine fchär
fere und härtere Schneide hatte, als jedes
Stahlwerkzeug dieser Art, das mir je
vorgekommen ist.
An der gegenüberliegenden Seite ruhte
eine Keule, ebenfalls aus Kupfer; in
ihrer Gestalt ähnelt dieselbe einem Base-ball-Schlägel.
Unter dem Rumpf lag
eine zehn Zoll lange, sechs Zoll breite
und Zoll dicke Goldplatte ; dieselbe
war mit seltsamen Bildern oder Schnör
keln bedeckt.
Nicht weit davon entdeckte ich ein an
deres Skelett, offenbar das einer Frau :
neben dem Schädel desselben fand ich
ebenfalls einen Strang aufgereibter
Goldkörner; diese waren alle von der
selben Größe und vollkommen rund, sie
wogen drei Unzen.
Beim Weiterschreiten stieß ich noch
öfters auf andere Skelette : obwohl aber
auch diese fast sämmtlich Halsscbnüre
hatten, bestanden die letzteren merkwür
diger Weise nur auö aneinander gereih
ten Kupferkügelchen.
Die Katakomben, so habe ich diesen
Raum getauft, sind etwa 300 Fuß lana,
14 Fuß breit und 30 Fuß boch und schei
nen aus solidem Felsgestein gehauen
worden zu sein. Am Ende des Ganges
besindet sich noch eine besondere Stube,
die 40 Fuß hoch und 60 Quadratfuß
weit ist.
Mitten in dieser Stube erblickt man
einen großen Granitblock, welcher 4 Fuß
hoch ist und eine Fläche von etwa zwölf
Quadratfuß hat.
Es scheint, als ob der Fels um den
Block herum ausgehauen worden wäre.
Letzterer ist auf allen Seiten gleich weU
von der Wand entfernt und vollkommen
viereckig. ES sind auf der einen Seite
Stufen in das Gestein eingehauen, welche
bis an die Decke der Halle führen ; oben
sah ich einen anderen Granttblock stehen,
der 10 Fuß lang, 4 Fuß breit und 3 Fuß
hoch war. Aber was das Merkwürdigste
an ihm ist er ist in der Gestalt eines
Menschenkörpers ausgehöhlt.
Rings in der Stube lagen noch Thon
gefäße herum, darunter manche, welche
25 Gallonen halten können. Dieselben
sind leicht, aber stärker, als Schmiede
eisen. Ich versuchte eines zu zerbrechen, indem
ich es mit aller Macht gegen den Granit
block schleuderte, aber es bekam nicht
einmal eine Ritze. Was meine Gold
ausbeute in diesen Räumen anbelangt,
fo betrug sie im Ganzen 500 Unzen. Es
ist anzunehmen, daß eS noch mehr solch
Todt enkammern in diesen Gegenden giebt
und noch manche im Laufe der Zeit ent
deckt wird."
DaS Milchverdickungs Ge
schüft in Elgin in Illinois muß blü
hen. Dort hat die Illinois Condensing
Co. soeben einen Contrakt für die Liefe
rung von 90,000 Quarts Milch täglich
an sie, vom 1. Oktober bis zum I. April
April, zu 1ji2 Cents per Gallone ab
zeschlossen, während die Elgin Conden
ing Co. so glücklich war, einen Contrakt
ür 20,000 Quarts täglich während der
elben Zeit für nur 9, Cents die Gal
one zu erlangen.
Der Farmer Friedrich Gleim
am Otter Creek in der Umgegend von
Ottawa in Illinois erhielt dieser Tage
Besuch von zwei Männern, die ihn be
schwatzten, Z5000 zu einer Spekulation
herzugeben, die sie alle drei zu Millio
nären machen würde." Erst als sie mit
den L5000 fort waren, ging Gleim ein
Licht darüber auf, daß er beraubt worden
sei, und er machte sich auf, die Schwind
ter zu verfolgen. Aber sie waren ver
schwunden. Knfftscher reu, schuh.
Von der russischen Grenzbewachung
aibt das in Jnfterburg erscheinende In
sterbburger Tageblatt ein Bild. Unter
dem 27. ds. berichtet daS genannte Vlatt
von der Grenz, u. a. folgendes : W
wir schon früher gemeldet, sind in den letz
tenJahren bis in die jüngsieZeit hinein die
russischen Grenzsoldaten auf allen drei
Linien bedeutend vermehrt, und allem
Anscheine nach ist e daran noch nicht ge
nug, sondern wird noch eine weitere Ver
starkung geplant. Während in den fru
deren Zeiten, trotz deS umfangreichen
Schmuggels, für jeden Cordon 6 bis 7
Mann als ausreichend befunden wurden,
beträgt ihre Zahl heute in jedem der
etwa einen Kilometer voneinander ent
kernten Cordons das Zwei und Drei
fache.
Die Grenzwachthäuser sind schlichte,
m:t Schindeln gedeckte Holzhäuser ohne
jeglichen Anstrich, daneben ein kleiner
Holzstall und noch einige Stroh und
Futterbaracken. Früher durften die Sol
daten, welche nicht auf Wache oder Pa
trsuille waren, der beharrlichen Ruhe
pflegen, wogegen sie heute weit mehr zu
militärischenLebungenwie Patrouillen
dienst u. s. w. beranaeloäen werden:
lese' , Soldaten, welche meistens aus
recbt entfernten Gegenden, ja, mitunter
mehrfach aus Kaukasien stammen, stehen
in einem ganz eigenthümlichen, für unS
kaum denkbaren Verhältniß zu den Land
bewohnen, an unserer Grenze, die sich
hauptfächlich aus Littauern, Deutschen
und Polen zusammensetzen. Ihre Sit
ten, Sprache und Gewohnheiten sind an
dere, sie werden von denneisten Grenz
bewohnern gar nicht betrachtet als die
Vertheidiger des Vaterlandes, sondern
als etwas Fremde; und Aufgetwungenes,
dem man mitunter ängstlich aus dem
Wege gebt. Man nennt sie einfach die
Ruffen , und damit ist genug gesagt.
Im Cordon erhalten diese Grenzsolda
ten auch ihre Beköstigung, diemeist dürf
tig genug und deren Hauprbeftandtbnl
der Sauerlohl ist, mitunter in einer Zu
bereiwng, die unS ein Gruseln verur
sachte. Eine sehr wichtige Persönlichkeit
ist der die Wirthschaft führende Unter
vfsizier, Arteltschit" genannt. Er hat
die Kiksse und kauft sämmtliche Natura
lien ein. Ist ein guter Fang geglückt
und sind werthvolle Schmuggelwaaren
beschlagnahmt, so ist im Cordon eitel
Freude und Wonne, dem Alkohol wird
nach Kräften zugesprochen und herrscht
bei Spiel, Gefang, Tanz u. s. w. die
ungebundenste Lustigkeit. Solcher Freu
dentage gab es früher, als noch von un
erer Seite viel Spiritus hinüberge
chmuggelt wurde, nicht selten, heute ist
jedoch ihre Zahl bereits sehr gering. In
wenig beneidenswerther Lage befinden
sich die Ofsiciere auf den abgelegenen
Stationen. Ohne allen Umgang mit
Gebildeten sind sie allein und meistens
nur auf den Verkehr mit den Dorfbewoh
nein angewiesen, deren Sprach sie in
der ersten Zeit kaum verstehen, s Es xsl
daher auch nicht zu verwundern, daß d
rneijten derselben darnach streben sobald
wi möglich fortzukommn.
Theater Seandal.
AuZ Nürnberg w'.rd der Frankfurter
Ztg. geschrieben : Am Samstag gab es
im hiestaen Saison-Theater einen argen
Scandal. An dem genannten Tage
zaftirte dort als Mikado der Tenorist
terr Adolph Brakl aus Frankfurt am
kam. Da? Rauchen, welches im Sai-son-Theater
gestattet ist, schien den Gast
sehr zu stören, und plötzlich brach der
selbe seinen Gesang ab, trat an die
Rampe und stellte in sehr erregter Weise
einen vornsitzenden Heidelberger Ge
schäftSreifender darüber zur Rede, daß er
ihm dem Sänger fortwährend den
Qualm seiner Cigarre auf die Bühne
Hinaufblase.
' Der Reisende erwidert, das Publikum
ist erst förmlich bestürzt, hann klatscht,
zischt und pfeift eS der Vorhang fallt.
Nach einigen Minuten, während welcher
eS hinter den Coulissen eine lebhafte
iScene zwischen dem Directvr und dem
Gaste gab, der sich weigerte, weiter zu
.singen, hob sich der Vorhang wieder, und
jvje Boxstellung tmnde ruhig zu Ende ge
sführt. Da aber glaubte Herr Brak! sich
pvt dein Publikum entschuldigenzu sol
ten, er trat nochmals an die Rampe,
feine Cnbschuldignngsrede nnhm aber
wieder einen so erregten Charakter an
und das Publikim wue dermaßen un
ruhig daß dk Direktion sich entschloß,
den eisernen Vorhang h?rabzukaffen.
Da Braks gerade unter diesem stand,
wäre n ffl beschädigt wVrden.; im letz,
ten Augenblick noch riß ih ee Sänge
rin amÄm zurffci auf die Bahne. DaS
Publikum sammelte sich draußen vor dem
Theater in dichten Gruppen, das Verbal
ten des Sängers erörternd, dem beiläu
sig. bemerkt, bekannt war, daß in dem
Theater geraucht wird. Polizei und
Feuerwehr zerstreuten schließlich das Pu
blikum.
Der junge Schulze.
Täglich kam der junge Schulze
In die traute kleine Kneipe,
D'rin die schöne Alma waltet'.
Eine wunder'ame Hebe.
Täglich trank vom braunen Biere
Dort der Jüngling große Humpen,
Die ihm sichtlich gut bekamen.
Denn er wurde immer dicker.
Täglich wartete die Schöne
Jllma, daß Herr Schulze endlich
Auch einma.l bezahlen sollte.
Was er frohen Muth'S verzehret.
Schließlich faßtest e ein Herz sich
Als sie Beide 'mal alleine ;
Und sie mahnt ihu sanften Blickes.
Daraus sprach er diese Worte :
Schwerlich wirft Du, holdes Wesen,
Jemals Geld von mir bekominn.
Denn mein Stamm sind jene Schulze,
Die da pumpen, wenn sie kneixen I"
Wahrheit oder Dichtung t
Eine recht romanhaft klingende Affän
soll, wie dem Neuen Wiener Tagblatt"
geschrieben wird, im nächsten Monat vor
dem Tribunal in Ragusa zur VerHand
lung kommen. Vor ungefähr zwanzig
Jahren faßte ei ar. ner Landmann aus
der Umgebung der -Stadt, der sich und
feine Frau mit bestem Willen nicht er
nähren konnte, den Plan, nach Amerika
auszuwandern und dort sein Glück zu su
eben. Er vertraute sein Weib dem kroa
tischen Priester deS Dorfes an und der,
sprach, nach Kräften für ihren Unterhalt
sorgen zu wolle.
Das Glück lächelte ihm in der That
und monatlich kam cr den Priester aU
Vertrauensperson ein Geldbrief vnt fünf
zig Gulden für die verlassene Frau an,
welche deS Lesens und Schreibens un
kundig war. Der Mann in Amerika
brachte es nach und nach zu einem bedeu
tenden Vermögen und erhöhte seine Sen.
düngen alljährlich ; allein der betrügeri
sche Geistliche gab der Frau monatlich
nur fünf Gulden und behielt den Rest
8
ür sich. DS gmg so durch fünfzehn
ahre fort, btS der Geistliche aus Furcht,
die Sache könn; herauskommen, dem
Manne einen gefälschte Todtenschein
seiner Gattin sandte und der Frau einen
Brief au? Amerika mit der angeblichen
Todesnachricht ihres Mannei vorlas;
wenige Taae darauf verschwand er, um
sich in Korsu niederzulassen.
Die unglückliche Frau war inzwischen
ganz herabzekommen und fristete ihr Le
ben durch milde Spenden, die sie so von
den Reisenden der Lloydschisse erhielt,
wäbrend der Mann in Amerika sich bald
tröstete und ein reiche, schöne Amerika
nerin heirathete, welche ihn mit zwei
Kindern beschenkte. Nach jwanzigjähri
f tx Abwesenheit beschloß der Mann end
ich, seine Heimath wieder aufzusuchen
mit seiner Familie betritt er Europa,
weilt in Paris, Wien und Tiest und
landet endlich in Ragusa da tritt
ihm eine Bettlerin " entgegen ein
Schrei Mann und Frau haben sich
erkannt ! . Der betrüaerische Geistlich
ist in Korfu ausgeforscht und aüsgelie
fert worden und wird vor seinen Richtern
erscheinen; die zweite Ehe deS Ausge
wanderten dürfte nur ungiltig erklärt
werden, die Erhaltung von Frau und
Kindern dagegen tfrn zur Last fallen.
HveMHlU
Ln lei andere Zeit, wie Herbst sollt
mcyr iiail
gtachtkt wnden, -baj
Mtt
Qlt U ant
Ordnung sind.
Akltiuyalbe.
besdns aas
dem Lande,
sttrbt die Lege
i arten tb nnd
erwtst, da,
kommt R
gcn und sch
rer Tiau, um
disea V,ei
Itfäfainf. Dn Farmer ist hiusig im
a am ftSbk Morgen sowohl ie am sile
nid im Freie ,u sein, und t dn Etadkund
auf dem Lande schlafen die Meusche dri off
not Srnster. Die SÜft ist gestiH deu.
feftnfbtfiÄtlt ,! dtrfiulabta gflan. ffi
HmI dieselbe wachend und schlafend cift,
durch da $ft langsam durck Leber und Lun
gen in unftrSI gelangt, elbft der stärkste ,
Ran füllt abgespannt und kann nicht arbei
te; n ist krank. Die Leber kan idre Funk.
oticht mehr versehen, erOopsu, tritt
ei und xp,ttNost folgt, da Blut wird
nrei. Viele Vensch: ernachlSMae diese
Sympthome bick e ,u sott ist. Sie hoffe
- ergeblich daß kühlere Wetterst, iedkrberstrt
Ic iid. kschrvöcht durch ist und Krank
Irit find sie leichter Erkälmnge auögesedt.
Wa ist jetzt am beste ,a thun? Man nehm
ach kbrau-chtanveisung, wie e ia viele'
Tausend, do deutschen Familie geschieht, da
beste Vorbeugung- und Heilmittel nämNcht
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die Preise zu ivformiren, ehe er VefttlikH
macht.
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Marmor Granit-
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Sandstein-Werke,
d
KerrhSch
Ecke der Viert,, u)
Marklraßk.
Hermann. U
Da ich fast alle mir üdertiuaeue Irirfia
mittelst Maschine selbst serfertige, s, liest
auf der Hand, daß ich di:se iktiUn
nigstenS 20 bis 25 Prozent billiger nferti
kann, als diese von Agent. von äutoirtl M
zogen werden können.
Henry Schnch.
Schmiede- und
Wagnerwerkstätte
von
Henry Honool
Hermann, Mo.
Meinen Kuuden, und dem PubllkuR lb
Haupt zoige ich hiermit oa, daß ich stet ei
Vorrath von
Wffüge
halte, welche aus dem besten Stahl gecht
sind und ich daher jeden Pflug gartttir
kann; auch halte ich Wagen vorräthig.
stellungtn und Reparaturen werde pllnkttls
und i illig besorgt.
Henry Honeck.
Farm- und
Sprittgwage
r . rr. . tl!trt
P fl u g e, g g e n u. , i i -sttS
an Hand und werte aufLkftelinnistft
billig hergestellt von
w . -1
kiitleLerger, Vi
m (S ti.
Mai10
Ueber
2,000,000
sind mit den Dampfern de ;
Norddeutschen Lttyd
sicher und gut über daSMeer befördert kvordk.
SchneSdamPsersahrt! .
Kurze Seereise in nenn Tage'
..T,.,..
Bremen nnd New Aork.
Tit berühmte Schnelldampfer
Aller, Trave, Saale, jjms,
Werra, Fulda, Lahn,JSU
Sonnabends und Mittwoch "
Bremen. .'aJk
Sonnabends und Mtttwoq, r-.
New Aork.
Bremen ist sebr bequem für Reisend' I
. m . .. aill IilNIl
kgrn no vvn jr(nv' " .rwi. Tuni
sehr kurzer Zeit sämmtlich. &Mt I
'and-, Oesterreichs ? w i ;-
Cie Scyaelldampser '"wyjirXlZ. des .
sind mit htottt VttWW
Zwischendecks - W'iZürt'
lU.e.Passag.er. Maut, flf,.Kf ,,4)
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OelrichS Ä? o.,
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H.ElausseniuF
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ßraße. hieago. Iit- , . .
Theodor
Hermann. Mo.
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