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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, November 01, 1889, Image 2

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hermnnttVolKsblntt.
Entere! I tlie Post Offic t Hermann, Mo., nd
.luilttp.t lurtinsrnlssion throush th nialls
e.v.itut-ciaM rat
Sein Sata.
Een Weib tann mitunier een Engel
sind, meine Olle aber, die is et bloß sor
fremde eitc, for'rnir is se der leidije
2atan, un ick mechte et meinem ärgsten
Todfeind n'wh wünschen, bat er so eenen
Drachen zur Jattin Hätte."
TieS war der Cchluk der LertHeidi
Iungsrcde, irelche neulich der des Haus
friedenibruchcs und der Körperverletzung ,
angeklagte Maurer Friedrich Helmer vom
Stapel gelassen, als ihm der Vorsitzende
des Berliner Schöjsengerichts den auf
obige Vcrgehn lautenden Erösinungsbe
schluß vorgelesen.
Vors.: Angeklagter, ich mache Sie
gleich zu Anfang der Verhandlung dar
auf aufmerksam, daß eZ für Sie sehr
dienlich ist, wenn sie sich aller faulen
Ausreden enthalten. Man kennt Sie
schon. Bereits zum zweiten Male stehen
Sie heute wegen Mißhandlung Ihrer
jyrau vor den Schranken des Gerichts ;
Sie scheinen mit Ihrer zweiten Gattin
eben so schlecht auszukommen, wie mit
hrcr ersten, die sich von Ihnen scheiden
ließ.
Anzetl.: Tct schtimmt ausjezeichnet,
verel-r:cr Herr Jerichtshof! Bei mich
bewahrheitet sich dct Sprichwort: Et
kommt niemals n'.chtZ Besseres nich
nach." Ick mochte nur befürworten, dat
meine Gischt? jejcn oic Zweete een reener
W.iise.'.nlä.i'en war. Ick sage Ihnen,
mei"c 'di hat mehr Haare uff de Zahne,
wie'n feanzc'fchet Karnickel uff de Pelle.
Äsrs.: Mag c$ nu sein, wie es will,
es steht durch die Aussagen bereits verei
detcr Zeugen so viel fest, daß Se ein un
austehlichcr Mensch sind, mit dem selbst
ein Engel vom Himmel nicht auskommen
kannte. Sie sollen, wenn Sie betrunken
sind, gezcn ihre Frau der reinst- Wüthe
rich sein.
Angctt.: Wat, ick betrunken? Nee,
so wat lebt nich. 3!ich cenmal an mei
i,e:n Ieburtstaae, der jewissermassen
mein bester Festtag is, jieße ick zu ville
hinter die Binde. Betrunken?! Juter
U, det renn die Leite betrunken, wenn
man mal eenen Klecnen weg hat. Von
ec.i paar Jroße mit Morjcnroth mang
v:xb man nich betrunken, verr Jenchtö
i-f, da jehort schon een Bisken mehr
da,u, biö man wie'n anjeschlaaener Ochse
in Llinnstcin licjen bleibt. Det iS bei
mich betrunken ändert aber nich ; so
lang ich noch krauchen kann, hab ick hoch-
st.'ns Irenen weg.
Vors.: In der Klassifizirung derartiger
Zustände scheinen Sie eine sonderbare
Aufsagung zu haben, die Zeugen gehen
von einer anderen aus.
Angekl.: Zeujen, wat Zeuien? Een
Mensch, der hinter meinem Buckel mit
meiner Ollen anbandelt, der is for mir
mein ebtag noch nich maßgebend jewe-
sen. ,uk mecyte bitten, mir die leehrte Je
fellschaft vorzustellen. Is et vielleicht
der Portich, oder de olle Müllern, dle
Bcede un den Ziorrtdor schtehen?
Vors.: Das werden Sie schon sehen ;
wenn Sie die Ihnen zur Last gelegten
Thaten nicht eingestehcn wollen, dann
w.rocn wir dle Zeugen vernehmen. Wie
steht s, baben S,e Ihre Frau am 13
Juli mit einem Stocke mißhandelt, und
sind Sie dann mit Gewalt in die Woh
nung des Portiers gedrungen, wohin sich
Ihre Frau geflüchtet ?
Angekl.: Ick sehe schon, die janze Je
schichte is eene Komedje von Mißver
ständnissen, un ick fühle mir veranlaßt,
jenügendet Licht mang det Düstere zu
bringen. Also von wejen dir Miß
Handlung mit'n Schtock mechte ick dem
verehrten Herrn Jerichtshof fragen, wat
Se wohl mit cenem Weib dhun dhäten,
det sich von ihre Kiche abkehrt, un sich
mang de Pulletik mischt? Ick konnte
mich nich anders helfen, ick wickste ihr
cene mit meinem selben Schpanier run
ter, un det dhat ick detwejen, weil ick ihr
nich wehe dhun wollte. Hätt ick ihr eene
Backpfeife mit meine schweren Hände
runterjehauen, dann wär sie ohne Jnade
Karbolz jcschossen wie'n Karnickel, aber
so dacht ick bei mich : Strafe muß sind,
wenn du ct ihr eemal Hinsehen läßt, pul
litesirt sie feste weiter, un so is et det
Beste, du jibst ihr Eene mit's Rohr, det
ii se schon jcwöhnt, un Bange kriegt se
denn doch."
Dct se deswegen jlcich Mord schreitun
zu de Portichs rennt, dct is ccnfach cene
Jemeinhcit. Det Weib hat fchon jar
Manche mit's Nohr abjekriegt un is doch
nich jcloofen, warum denn jerade jetzt ?
Se wollte sich cenfach ehmmanncepiren",
aber damit kam se bei mich schlecht an,
denn noch hab ick, Jott sei Dank, de Ho
sen uf de eijcncn Beene un lasse se mich
ooch so leichte nich wegnehmen. 9Ju
kommt der zweete Punkt. Hat so een
?st Hcrrjott, nu hätte ick dem Ochsen
balde beleidigt! hat der Mann, wat
der is, der sich Portjeb schimpfen läßt un
so dämlich is, det er rnch eenmal den Hof
reine feien kann, bat der det Recht, een
fahnenfluchtijet Weib ufzunehmen un den
uf seinem Rechte schtehenden Ehemann
de Dhüre vor de Nase zuzuschmeißen ?
Jcchrtcr Herr Jerichtshof, ick habe bei
Versammlungen schon jar manche Rede
jcredet un wecß janz jut, wat een Haus
friedcnsbruch sind dhut. Man muß
dreimal ufjcfordert werden un nich jchen,
dct is Hausfriedensbruch. Wenn ick mir
aber blos cenmal uffordern lasse, un
dann de Dhüre inhaue, um mich mein
kirchlich anjctrautcS Weib rauszuholen,
det is unmeglich een Hausfriedensbruch.
Ick bitte mir daher von alle beede Ankla
gen freizusprechen, denn sonst bin ick je
zwungen, bis an't Kammerjericht zu
jehn."
Der Gcrichtöhof ließ es jedoch auf die
Drohung" des Herrn Helmer ankom
men. Da das Geständniß des Ange
klagten die ihm zur Last gelegten Ver
gehen vollständig erwies, so ward er un
tcr Verzichtleistung auf eine weitere Be
wcisaufnahme und mit der Hinzufügung
einer Anklage wegen Sachbeschädigung"
zu einer Woche Gefängniß verurtheilt.
..Bong. Herr Jerichtshof," murmelte
der Angeklagte finsterer Miene, als er
nach Schluß der Verhandlung den Ge
richtösaal verließ: Nu zwingen Se mir
wirklich, coch noch jejen Sie vorzusehen.
Aber Recht muß Recht blciben, un wejen
meiner Ollen brummen t ! Nee, det dbu
ick uf keenen Fall nich. Uf Wiedersehen,
Moricn."
Sprechende Zahlen.
Die wirthschaftliche Umwälzung, die
sich ln den letzten Jahrzehnten ?m Deut
schen Reicbe vollzog, und die dasselbe zum
rndustriellsten Lanoe deS europäischen
Kontinents machte, wird durch nichts
besser beleuchtet, als durch einige Ziffern,
die züngst veröffentlicht wurden.
Unzweifelhaft gibt die Anwendung
von Dampfmaschinen einen Maßstab für
die Höhe der großindustriellen Entwicke
lung eines Landes, und daß diese Ent
Wickelung in Deutschland eine rapide ist,
geht aus folgenden Ziffern hervor, die in
der Zeit chrift deS Sächs. Statistischen
Bureaus" erschienen, und die eineUeber
Lcht gebenüber die Zahl der Damvkkel
gesund Dampfmaschinen im Königreich
Sachsen.
Diese Statistik umfaßt die feststehen
den Dampfmaschinen, die Lokomobilen
und beweglichen Dampfkessel, sowie die
Schiffsdampskessel und Schiffidampfma
schinen, während die Uebersicht über die
feststehenden Dampfkessel bereits früher
rn der betreffenden Zeitschrift veröffent
licht wurde. Aus dem reichen Material
können hier nur einige der Hauptzahlen
hervorgehoben werden. Am 1. Januar
1386 waren in Sachsen 6244 feststehende
Dampfmaschinen vorhanden gegen 4543
am i. Januar i7i. 'üte Zahl der
Maschinen hat sich also um 37.29 Pro
cent in diesen 7 Jahren vermehrt, die
der Kessel um nur 31.68 Procent.
Welch' ungemeinen industriellen Auf
schwung diese Zahlen bedeuten, wird
klar,wenn man sie mitErgebnifsen früherer
Erhebungen vergleicht. Ende 1846 wa
ren erst 197, Ende 1856: 550, Ende
1861: 1003 Maschinen vorhanden.
Noch bedeutender stellt sich jedoch die im
mer stärkere Verwendung der Maschinen
kraft dar, wenn man die Leistung der
Maschinen in's Auge faßt; Dieselbe be
zifferte sich am 1. Januar 188 auf
96382.5, am 1. Januar 1879 auf
66410.7 und am 1. Januar 1862 auf
15633.5 Pferdestärken, ist somit von
1362 biS 1385 um 522.53 p?t. und von
3879 bis 1886 um 45.13 pCt. gewachsen,
stärker als die Zahl der Ma'chinen. Die
auf eine Maschine entfallende Leistung
betrug am 1. Januar 1 8S : 15.44,
dagegen 14.64 Pferdekräfie.
Interessant ist Kr Vergleich der Ma
schinenarbeit mit der menschlichen Ar
bt: zur Erzeugung der 96,382.5 Pferde
stärken betragenden Gesammtleistung wä
ren 1,003,981 Menschen erforderlich,
d. h. daS Königreich Sachsen bedürfte
beinahe noch einmal soviel arbeitsfähiger
Erwachsener, als es schon besitzt, um vie
Maschinen entbehrlich zu machen.
Obenan steht die Textilindustrie, in wel
cher 1761 Maschinen mit einer wirklichen
Leistung von 33.351.9 Pferdestärken be
schäftigt werden, 28.20 Procent aller
Maschmen, 34.60 Procent der gesamm
ten Leistung. Dann kommt die Jndu
strie der Nahrnngs- und Genußmittel
mit 1039 Maschinen und 10,340.5 Pfer
destärken (16.64 Procent bez. 10.73 Pro
cent); dann der Bergbau und das Hüt
tenwesen u. f. w.
Mit der größeren Entwickelung der
Industrie geht eine entsprechende Ver
schiebung der Bevölkerung Hand in
Hand. Die Großindustrie braucht trotz
ihrer vermehrten Maschinerie doch auch
vermehrte und besonders billige Arbeits
kraft. Die Folge ist eine starke Ein
Wanderung von bäuerlichen in indu
strielle Gegenden, vom Lande in die
Stadt. Dasselbe Schauspiel, das Eng
land Ende der dreißiger und Anfang der
vierziger Jahre bot, daß nämlich die
Stadtbevölkerung auf Kosten des Landes
in rapider Weise zunahm, dasse'be Schau
spiel zeigt uns heute das deutsch: Reich.
Wenn man als Großstädte ijrte von
mindestens 100,000 Einwohnern, als
Mittelstädte die von 20,000100,000,
als Kleinstädte d e von 20005000, als
Landorte (Dörfer) endlich die von weni
aer als 2000 Einwohnern bezeichnet, so
lebten am I. Dezember 188" von der
Gesammtbevölkerunz des deutschen Rei
chcs in
Einmoliiier.
... 4,44o,31
... 4,171,874
... 6,1151,629
... .ri,S)j,SS
... 20.376, W
21 GrbftädkN
Ilri tt!telnad,en
5 leinstldien
19M andstädier,
den twrizeil Vauboitcn.
.3 irf a m ms n 46.SÖÖ, 194
Danach kamen auf die Landbevölke
rung 46.3J10 Prozent, auf die Stadtbe
völkerung 43.7J10 Prozent der gesamm
ten Einwohnerschaft deZ Reiches, und
zwar auf die Großstädte 9.5J10, die
Mittelstädte 8.9 10, die Kleinstädte
I2.9t.10 und auf Landstädte 12.4JIO.
Seit dem I. 1871 ist der Prozentsatz der
städtischen Bevölkerung und namentlich
derjenige der größeren Städte ein immer
höherer geworden. Es lebten unter
1000 Einwohnern des Reiches näm
lich in
1871 175 IXSO lR
KrohstSdte 6.2 7,2 !',r
Mittels, en 7,7 K.i 5,9
IkinstZdien 11,2 12 12,6 K',9
andftadlkn 1?,4 1:',6 l.',7 12,4
kandorlen 63,9 61 5,6 56,3
Währenddem sonach die Einwohner
schaft der Landgemeinden in dem kurzen
Zeitraume von 15 Jahren mehr als h
Prozent abgenommen hat, erfuhr die Be
Völkerung der Großstädte einen Zuwachs
von beinahe 100 Prozent. Die radikale
Veränderung in dem Charakter der Be
völkerung wird bei der Volkszählung von
1890 jedenfalls in noch größerem Um
fange als bisher zu Tage treten und da
durch der städtischen und industriellen
Bevölkerung in einigen Jahrzehnten das
unbestrittene Uebergewicht sichern.
Adolf Neuendorff hält sich in
New ?)ork auf und arbeitet fleißig an sei
ner, neuen Oper.
Militärische Kaiserreise.
Ueber die Reise des Kaisers Franz Jo
sef nach Galizien wird aus Wien ge
schrieben :
Von amtlicher Seite wird von dieser
Reise möglichst wenig Aufhebens ge
macht. Geradesowenig jedoch, als es
glkichgiltig wäre, wenn Zar Alerander
seine Truppen in Südpolen inspicirte, ist
es ohne Bedeutung, wenn unser Kaiser
sich gedrängt fühlt, sich persönlich von
dem militärischen Stande der Dinge an
der Nordgrenze feines Reiches zu über
zeugen. Seitdem der Kaiser das letzte
mal in Galizien war, sind dort ganze
Heerlager von Militärbaracken errichtet
und neue Eisenbahnen, eingestandener
maßen zu ausschließlich strategischem
Zwecke, gebaut worden ; die Truppen im
Lande tourdcn an allen Punkten ver
stärkt und neu: Kommanden errichtet,
wie dies noch vor wenigen Tagen durch
eine kaiserliche Entschließung geschah,
welche die Verlegung des Briinncr Land
wehrkominando's nach Przcemysl, einer
der allcrstärkstcn Festungen Galiziens
und des Reiches, verfügt.
Die galizischeil Festungen wurden um-
f ebant und frisch armirt, und alle Was-en-
und Mundvorräthe auf Kriegshöhe
gesetzt. Es ist begreiflich, daß unter sol
chen Umständen Kaiser Franz Joseph den
Wunsch hegen mußte, unbekümmert um
etwa in Rußland cntstebendeS Geschrei,
die galizische Situatio.l selbst in Augen
schein zu nehmen, um mit seinem schar
sen Soldatenauge", wie es Kaiser Wil
Helm in seinem Trinkspruche genannt, die
Ergebnisse der bisherigen Thätigkeit des
KriegSministeriums und des General
stabes zu prüfen und etwaige Mängel zu
eruiren. Dies die, obwohl nur halb zu
gegebene, doch thatsächliche Absicht der
bevorstehenden Kaiserreise nach Galizien ;
denn daß die großen Herbstmanöver Heuer
ebensowohl als vor einem und .wei Iah
ren auch in Ungarn und Mähren hätten
stattfinden können, wenn es sich blos um
die Manöver handelte, leuchtet ohne wei
teres ein ; man hätte dazu nicht die so
überaus empfindliche und heikle russische
Grenze zu wählen gebraucht.
Es ist übrigens auffallend, welche in
tensive Thätigkeit ' der Kaiser gerade
hzuer aus militärischem Miete, entwi
rkelt. Stichs als"vb sich d!e allgemein
Lage unerwartet verschlimmert haben
mußte; viel eher scheint es, daß der Stau
ser aus eigenem Antriebe Arbeit und
wieder Arbeit sucht, um den Schmerz um
den Tdd seines einzigen Sohnes, den n
noch lange nicht verwunden hat, zu be
täuben. Kaiser Franz Josef ist seit dem
Januar weiß von Haar geworden ; von
Zeit zu Zeit, wenn er sich allein glaubt,
gibt er sich noch immer seinem stumpfen
Sebmerze hin, und Thränen treten ihm
in die Augen. Cr lebt jetzt entweder
seiner allerengsten Familie seiner Ge
mahlin, seiner Tochter Valerie und de
ren Bräutigam oder er überbürdet sich
mit Geschäften. Sein früheres Lieb
lingsvergnügen, die Jagd, hat er fast
ganz aufgegeben.
Vor einigen Tagen beging er in aller
Stille feinen neunundfünfzigsten Ge
burtötag. Mit bald sechzig Jahren be
sitzt man nicht das Feuer ker Jugend,
und auch sonst ehrgeizige Monarchen den
ken in solchem Alter selten an Kriege und
Eroberungen. Kaiser Franz Josef war
zudem nie sehr kriegerisch aesinnt, und
wenn er jetzt seine Fürsorge lebhafter als
sonst dem Waffenhandwerk zuwendet, so
weiß doch alle Welt, daß niemals er es
sein wird, der einen Krieg vom Zaune
bricht.
Von den politischen Akten, welche der
Kaiser in der letzten Zeit vollzogen hat,
ist der wichtigste die Ernennung Emerich
Ioslpovichs, an Stelle des verstorbenen
Berekovich, zum kroatisch slavonischen
Minister bei der Regierung in Budapest.
Josipovich scheint beiden Parteien, Ma-
gyaren und Kroaten, eine genehme Per
sönlichkeit zu sein, und man darf deshalb
erwarten, daß daZ Verhältniß Kroatiens
zu Ungarn, das den Keim zu so vielen
Zwistigkeiten bot, das aber seit einigen
Jahren starke Besserung zeigt, durch den
neuen Vertreter des südslavischen König
reiches bei der ungarischen Regierung
einer immer gedeihlicheren Entwicklung
zugeführt werden wird. Die Kroaten
können, wie die Südslaven innechzlb
und außerhalb des Habsburgerreiches
überhaupt in einem Zukunftskriege eine
wich'.ige Roll: zu spielen berufen sein.
Es liegt deshalb stark im I .teresse Un
garns und des ganzen Reiches, daß sich
das trotzige Kroatenvolk unter Habs-
burg's Scepter Wohl fühle; andererseits
bleibt gar nichts anderes übrig, als jene
gewissen Träume und Projekte von der
Gründung eines großkroatischen Reiches,
die so oft unter den Kroate.! auftauchen,
zu ersticken. Tisza ist ja indessen ganz
der Mann, die Kroaten nach dem bekann-
ten Recepte von Zuckerbrod und Peitsche
mit Erfolg zu behanceln.
.
S!ü!;ttHeS Gewächs.
Die wichtigste Pflanze für den Mon
golen ist der Bambus. Man ist wirklich
geneigt, zu glauben, daß die Chinesen
ohne diese Pflanze aufgehört yav.m wur
den. eine Nation zu sein. Sie essen das
Rohr, sie benutzen es zum Bau ihrer
Häuser, zur Verfertigung ihrer Kleider,
sie bewegen ihre Boote damit fort, sie
! . n.r.. . . - f.. L
rragen lyre xauen oamn, ne machen iyre
Segel daraus, sie gehen in Schuhen ein
her, die aus demselben Stoff verfertigt
sind, sie schreiben auf Papier, welches
aus Ba.nbuS gemacht ist, und schreiben
mit einer Feder, welche aus Bambus be-steht-,
sie höhlen das Rohr aus und ge
brauchen cs als Wasserröhrcn, sie verfcr
tigen Speere daraus, den andringenden
Feind damit abzuwehren, und werden
schließlich mit dem Rohre von ihren
eigenen Rcgicrungs-Behörden geprügelt.
Es wäre in der That schwer zu sagen,
wozu der Chinese das Bambusrohr nicht
gebraucht und wie er sich ohne dasselbe
hätte behelfen können.
Halbe Freunde sind weit schlimmer als
gane Feinde.
Die Jeftspiele in Bsyreuth.
Ueber den finanziellen Erfolg der dieS
jährigen Festspiele in Bayreuth wird dem
B. T." Folgendes berichtet : Die Ein-
nähme aus dem Verkauf der Billets für
1H Vorstellungen betrug rund 522,000
mn.. c .. v. r. -1 .
i niari, oie erraairuna ocr cciucu
Neztaurattonen ani Fe'tjpietyaufe ergav
8000 Mark. (Der Vertrag mit dem
Restaurateur Herrn Lebmann lautete
dahin, daß derselbe acht Prozent der ge
sammten Bruttoeinnahme an das Unter-
nehmen abzuliefern hatte: dafür hatte
ihm der Verwaltungsrath das gesammte
Wirthschaftslnventar zu stellen.)
Von der Bruttoeinnahme aus den
Billeten bezicht daZ Bankhaus Friedrich
Feustel drei Prozent gleich ! 5,660 Mark.
(Für diesen Betrag hatte genanntes
Haus den Verkauf der Billete vor und
und wahrend der Aufführungen zu ve or
gen, alle Correspondenzen p erledigen
und das Bureaupersonal zu stellen :c.)
Die Familie Wagner beziekt eine Tan
tieine von 52,000 Mk. Die Gesammt
kosten für Künstlerhonorare, Beleuchtung,
Garderobe :c. :c. belauseü sich auf rund
250,000 Mk.
Zu bemerken ist hierbei, daß Frau
Materna-Wien und Herr Betz-Berlin
auch diesmal auf jedes Honorar' verzich
teten, wie dies Herr Be) schon 1876
und Frau Materna seit 1376 i i jedem
Aufführungscvclus gethan haben. Hier
nach ergiebt sich eine Reineinnahme von
205,000 Mark. Aus derselben sollen
die Neuanschaffungen für die 1391 statt
findende Aufführung des Tannhäuser"
bcstritten werden, die sih jetzt natürlich
noch nicht bemessen lassen. Der Rest
fällt dem Richard Wagner - Stisc..dien'
sonds und dem Reservefonds zu.
Ein Racheakt.
Zwei alte Junggesellen, ??ameni
Wakesield, haben in Rcidoille, S. C.,
einen merkwürdigen Akt der Rache voll
führt. In einem Anfalle von Generosi
tät schenkten sie der Gemeinde ein Stück
Land in der Hoffnung, daß man der dar
auf zu errichtenden Schule ihren werthen
Namen, für dessen Erhaltung sie in an
derer Weise nicht gesorgt hatten, beilegen
werde. Darin sahen sie sich getäuscht,
denn die Gemeinde nahm zwar das Ge
schenk an, unterließ es aber, die Ver
ewigung des Namens der Geber anzu
ordnen. Vor Aerger, vielleicht auch aus andern
Gründen, starben die Brüder innerhalb
zehn Tagen und hinterließen einer
Schwester 5000 Acres Land zur Nutz
nießung für Lebenszeit mit der Bestim
mung, daß das Land nach dem Tode der
Dame 99 Jahre lang vom Nachlaßrichter
des CountyS verwaltet ur erst nach Ab
lauf dieser Zeit an ihre dann Vorhände
nen Erben fijll solle.
Da daS Wakesield'sche Land rings um
die Ortschaft liegt und dieselbe eng ein
schließt, verhindert das Testament, wenn
es als rechtsgültig anzusehen ist, aus
mindestens 93 Jahre jede Ausdehnung
des Ortes nach irgend einer Richtung.
So sucht sich gekränkte Eitelkeit zu rächen.
Die Bewohner von Reidville aber hoffen,
daß es gelingen werde, . das Testament
umzustoßen, weil es zwei alten Jung
gesellen unmöglich gestattet sein könne,
das Wachsthum eines Gemeinwesen!
auf ein Jahrhundert unmöglich zu
machen.
Vornehme verbrecherinuen.
' Die englische Gesellschaft ist noch im
mer in böckster Aufregung über daS gegen
Mistreß Mavbrick , gefällte TodeSurtheil.
Während die Gräuelthaten Jack deS Auf
schlltzers d Werber der unteren wem
Nassen zittern machen, erregt bei den le
ganten Lunchtafeln nur der Prozeß May
brick die Gemüther.
Dieser Zustand der Geister erinnert an
eine ähnliche Aufregung, welche im Jahre
1853 der Prozeß gegen Miß Dondet her
vorrief. Das war eine Lehrerin, welche
angeklagt war, durch grausame körper-
Uche .Züchtigungen ooer Dielmeyr ?vllß
Handlungen, für welche kein Motiv ge
funden werden konnte, die ihr zur Er
Ziehung anvertraute Tochter eines angli
kanischen Geistlichen um das Leben ge
bracht zu haben. Seitdem haben die
körperlichen Strafen für Mädchen, welche
früher in den vornehmste.: Häusern
üblich waren, auch in England so ziem
lich aufgehört.
Miß Dondet wurde freigesprochen und
nach ihrer Entlassung aus der Haft mit
Heirathsantrügen bestürmt ; sie heirathete
in der That einen ebenso reichen als ver
rückten Engländer. Auch Mistreß May
brick bat bereits für den Fall ihrer Frei
lassung eine Anzahl von Heirathsantra
gen erhalten; allein zwischen den beiden
Fällen Dondet und Maybrick ist der Un
terschied, daß der Letzteren auch die
Frauen ihre Sympathien zuwenden und
die Petitionen zu ihren Gunsten von
zahlreichen Frauennamen bedeckt sind.
Miß Dondet aber konnte nur das Jnter
esse der Männer erregen ; denn wenn eS
sich um mißhandelte Kinder handelt, füh
len alle Frauen zu ihrem Ruhme sei
es gesagt nur mütterliche Regungen.
Eine andere berühmte Giftmischerin
war Madame Lafarge, geborene Marie
Capelle. Sie wurde von ihren Ver,
wandten gezwungen, den reichen Lafarge
zu heirathen. Dieselben waren sehr reiche
Leute, bei welchen sie als arme Ver
wandte in einer Art Dienstverhaltniß
lebte, und unter welchen sich vielumwor,
bene Erbinnen befanden. Sie war nicht
ausgesprochen schön, allein ihre Erschei
nung übte einen eigenthümlichen Reiz
auf die Männer und ihr Geist machte sie
geradezu furchtbar. Sie selbst sowohl,
als auch ihre Verwandten suchten eine
Gelegenheit, durch die sie sich aus dieser
schiefen Stellung befreien konnte.
Man wandte sich an ein HeirathS
bureau, was zu jener Zeit geradezu als
eine Ungeheuerlichkeit betrachtet wurde.
Herr Lafarge war gleich, als er sie zum
ersten Male sah, geblendet von dieser Er
fcheinung einer vollendeten Pariserin,
welche in ihrem ganzen Wesen die Ele
ganz der Familie Garat zeigte, der sie
angehörte, und einen persönlichen Zau
ber, mit dem sich nichts vergleichen läßt.
Sehr einfach in ihrer Torlctte, wußte
sie jedoch den Reiz eines tiefschwarzen,
üppigen und glänzenden Haares geschickt
faltend zu machen, das ihr bleiches und
anftes Angesicht umrahmte, ein Gesteht,
das bei ihrer Schlußverhandlung selbst
die Richter mit tiefer Bewegung erfüllte.
Bald nach der Hochzeit wurde sie ihres
Gatten überdrüssig und vergiftete ,h.
Zu langjährigem Kerker verurtheilt, starb
sie an den Folgen ihrer Koketterie. Sie
konnte sich nämlich nicht dazu entschlie
ßen, sich die Haare abschneiden zu lassen
und den wollenen Rock der weiblichen
Sträflinge zu tragen und so lag sie fort
während zu Bette, indem sie heftige Kopf
schmerzen vorschützte. Die berühmte
Schauspielerin Rache! besuchte sie einmal
im Gefängniß; sie war tief ergriffen von
ihrem Anblicke und schlug ihr vor, daß
sie ihr eine Szene deklamiren wollte, um
Verzeihung für ihre Zudringlichkeit zu
erhalten. Madame Lafarge lehnte ab,
indem sie sagte :
Nein, denn ich würde mich dann noch
unglücklicher fühlen eine Gefangene zu
sein und Sie nicht mehr hören zu kön
nen. Man wird sich nock an Madame Boc
carme erinnern, welche mit ihrem Gat
ten angeklagt war, ihren Schwager und
Bruder vergiftet zu haben. Sie hat be
kanntlich in ihrem Lande glühende Ver
theidiger gefunden. Auch ne besaß einen
gebildeten Geist und ihre Schönheit und
Heiterkeit machten sie sehr sympathisch.
Was aber bedeuten diese einzelnen Gift
morde, gegen die Giftmischerin pr
excellence, die Marquise von Brinvil
liers, die eine Unbefangenheit und einen
leichten Sinn zur Schau trug, wie da?
wobl noch kaum bei einer Verbrecherin
der Fall war?
Neuerliche Studien über ihre Zeit zei
gen diese Frau in einem ganz neuen
Lichte; sie war gelehrt, fast eine Theo
login, und ihre Schönheit war eine ge
radezu berückende. Sie liebte einen
Edelmann, Namens Sainte Eroix, der
eines Vergehens wegen in die Bastille
gebracht wurde und daselbst den Gift
mischer Exili kennen lernte, der in Rom
unter dem Papste Jnnocenz X. mer als
200 Personen vergiftet hatte. Sainte
Croir lernte von dem Italiener diese
teuflische Wissenschaft und lehrte, nach
dem er das Gefängniß verlassen hatte,
diese tödtliche Geheimnisse der Marquise,
welche sich mit Hülfe derselben in einem
Zeitraume von 4 Jahren ihrer ganzen
Familie entledigte. Sie floh nach Lüt
tichz allein es gelang der französischen
Polizei, sich ihrer zu bemächtigen; sie
wurde enthauptet und auf Befehl des
Königs verbrannt.
Bei Malad City an der süd
lichen Grenze Jdaho's haben sich Ab
raham Likes und Jude Spring, zwei
junge Leute, eben in den Zwanzigern
und Partner im Viehzüchten, gegenseitig
im Duell um ein hübsches Bauernmäd
chen. Namens Jennie Teruts, erschossen.
Das arme Mädchen war beiden herzlich
zugethan, ohne sich zwischen ihnen ent
scheiden zu können, und ist über den
furchtbaren Ausganz halb auS dem
Häuschen.
Künstlerempfang.
Schon etwas früher als die fashiona
ble Welt, schreibt die New Yorker Re
vue", beginnt derjenige Theil des Kunst
lervolkeS, welcher die Sommermonate in
Europa zugebracht hat, hier einzutreffen.
Ist der Zurückkehrende ein Künstler von
Bedeutung (d. h. wird er vom Publikum
als solcher anerkannt, denn in seiner
eigenenSchätzung hält sich jeder Künstler,
und wenn er auch nur als Statist mit
macht", für hoch eminent), fo hält eS
fem Manager für seine Pflicht, ihn bei
seiner Ankunft mit einer Ovation zu
überraschen. Daß diese Ovation vorher
zwischen Künstler und Manager biS in'S
kleinste Detail verabredet worden ist,
thut der Aufrichtigkeit derselben keinen
Abbruch.
Die beliebteste Zform einer solchen
Empfangsfeierlichkeit ist. daß der Mana
ger einen kleinen Dampfer miethet und
mit den speciellen Freunden des Künft
lers und einer Anzahl Reporters demsel
ben entgegenfährt. Unter dem Einfluß
reichlicher Libationen stellt sich dann nach
kurzer Zeit ein unbeschreiblrcher Enthu
siasmus für den zu empfangenden Thea
terhelden ein, und venn der Dampfer,
der ihn trögt, in Sicht kommt, ertönt
von dem Boote, auf welchem sich der
Manager und seine Gesellschaft befinden,
ein kannibalische? Bewillkommnungsge
schrei. Der große Mime, dem w Ehren
der ganze Humbug in Scene gesetzt wor
den ist, steht, sofern da Wetter eS er
laubt, in malenscher Stellung am Bug
spriet des Dampfers, die Gramlocke
hangt ihm schön arrangirt über der
Stirne, und von Rührung überwältigt,
weht er mit dem Taschentuche.
Dann erklettert die Bewillkommnungs
f esellschaft den Dampfer, der Manager
Sklt dem Mimen um den Hals, derselbe
hatt, unvorbereitet, wie er sich bat, eine
kurze wohleinstudirte Anrede und es er
folgt allgemeines Handschütteln. Der
gleichen Empfangsfeierlichkeiten sind jetzt
an der Tagesordnung, und wenn der
geneigte Leser die vorstehende Schilde
rung, welche auf alle ahnliche Vorgänge
paßt, im Gedächtniß behält, kann er sich
die Lectüre späterer Beschreibungen in
den Tageblattern sparen.
Frecher Dicbstahl.
Im Bundespalast zu Bern wurde un
längst ein frecher Diebstahl verübt. Wie
gewohnt, brachte ein Postbote zwischen 9
und 10 Uhr die fast täglich einlaufenden,
für daS Finanzdepartement bestimmten
Werthsendungen. Nachdem er seinem
kleinen Wägelchen, mit dem er bis vor
die Thür der Bundeskassen Verwaltung
gekommen war, einige Packete entncm
men hatte, trat er zu ihrer Abgabe einen
Augenblick in das Bureau, und diese
kurze Zeit benutzte ein Dieb, um ein
3,000 Franken, theils Silber, theils
Banknoten entbaltendes, 18 Kilogramm
schweres Kistchen vom Rollwagen zu
nehmen und damit zu verschwinden.
Natürlich wurde das Fehlen des Kist
chenS sofort entdeckt, Lärm geschlagen,
die Polizei herbeigerufen und das ganze
Gebäude sorgfältig untersucht. Endlich
fand man, ivie die Straßburgcr Post"
berichtet, bei einer zweiten Durchsuchung
der Räumlichkeiten hinter einem Glas
schlüsselkasten das vermißte Kistchen un
versehrt. Da aber die Nachricht von
dem Funde ebenso schnell verbreitet
wurde wie vorher die des Verlustes, so
wird der Dieb, der augenscheinlich seinen
Raub später zu holen gedachte, sich kaum
einstellen und fangen lassen.
Wer er immer gewesen, der Kerl war
offenbar mit den Räumlichkeiten sehr
vertraut. Die Hausordnung ist freilich
eine sehr lockere. Den ganzen Tag ge
hen Leute mit Packeten, Körben, Taschen
ein und auS, ohne daß sie Jemand beauf
sichtigte. Wie es heißt, soll auf diesen
beilsamen Schrecken hin eine strengere
Aufsicht eingeführt werden. Und das ist
sehr gut, denn es macht nie emen amen
Eindruck, wenn Derartiges in Folge
lockerer Zucht am Orte der höchsten
Staatsgewalt vorkommen kan.
Wettstreit von uftschissern.
In Brüssel fand am 26. August unter
einem gewaltigen Zulauf von Zuschau
ern ein Wettstreit von Luftschiffern statt.
Von 20 eingeschriebenen Luftschiffern
nahmen 13, 11 Franzosen und L Belaier,
an der Wettfahrt theil. Dreizehn Luft
ballons waren zur Abfabrt bereit ; als
Zielpunkt war die Stadt Diest bei Löwen
angegeben ; die Stadt Brüssel hatte für
die drei zuerst daS Ziel erreichenden Luft
fchiffer Preise ausgesetzt. Der größte,
1000 Kubikmeter fassende Ballon L'Jn
dustrie" wurde von Herrn Godard gelei
tet ; die übrigen Luftb. llo is hatten e n
Große zwischen 800 und 390 Kubik.ne
ter. Unter allseitigem Jubel erhoben
sich gegen 4 Uhr die 13 Luftballons ; es
war ein prächtiger Anblick. Bald ent
schwanden sie in östlich-nordöstlicher
Richtung den Blicken der Zuschauer; da
aber kurze Zeit darauf ein sehr heftiges
Gewitter ausbrach, so war man um daS
Schicksal der Luftschiffer um so mehr be
sorgt, als sich Frauen und selbst Kinder
in den Gondeln mit befanden. Noch am
Abend spät erlangte man die Gewißheit,
daß Niemand zu Schaden gekommen,
obwohl das Landen sich bei mehreren
Ballons sehr schwierig gestaltet hatte.
Als Sieger gingen aus dem Wettstreit
hervor: Capitän Portet mit dem 560
Kubikmeter großen Ballon Pro Patria",
er erreichte 6Uhr Alends Waenr.de, dicht
beiDiest; ibm folgle alszwe t r G.dard
mit dem Ballon 'Industrie" und als
Dritter kam Vuaquelin mit dem 390
Kubikmeter fassenden Ballon Trikolore"
an das Ziel. Diest selbst erreichte kein
einziger Ballon.
Der Teufel im Setzkasten.
Dr. med. Gustav JeitteleZ beehrt sich
seinem Patienten hiedurch anzuzeigen,
daß er von seiner Studienreise aus
Stockholm zurückgekehrt ist und seine
Praxis wieder ausgenommen hat.
3 n M a r s b a l l in Cla k County in
Illinois sind in karzer Zeit vierzig bis
fünfzig Kahe gefallen, und zwar, nach
dem Urtheil des herbeigerufenen Staats i
thierarztes CaSwell, am teanifchen Fie !
ber.
(ii n a e l t t d e 1 .t 11 tt ii in die :)i i p !
p e sann , wenn nn der lechten Erite und
nntkihalb des ZwcichfelkS applt;irt, auch dem
langinüthi'islen '.'.'ienschrn von der Welt einen
derben Segenswunsch entlocken, tvennsei:
nk 'eber nicht ganz ,,nnr dein Tamtn" ist.
Wenn die 'ebergcgend wttnd odei entzündet
ist, schmerzt sclb,t der leiseste Stosz oder Truck.
Svai?voa.cl. die gerne f itcln, sollten deshalb
ent ihrem Cpier in 'S (esicht blicken, ehe sie
sich an dessen Kippen zu schassen machen.
Üvcni' seine Haut und Ängäpsel eine blasse
oder gelbliche Färbung haben, könnt ihr dar
ans wetten, dap auch seine Zunge belegt ist.
daß sein Athcm sauer riecht und das, er nicht
nur unter den Nippen, sondern auch unter
dem rechten Schnlterblatt Schmerlen hat, das?
seinei.ingeiveide nicht regclmäsiig sunktioniren
und das? seine erduttung gestört ist. Anstatt
handgreifliche Späk-e" aii seinen Rippen zu
treiben, empsehlt ihm, Hostetter's Mageubit
ters zu nehmen jd dabei zn bleiben, denn
es ist in der -that die beste und bei hastigste
Medizin für Magen- und l'cbeileiden in der
Welt. "Jlnch wirkt es unvergleichlich in allen
Fällen von T,)dpepsie, NHeumatismits, Ner
vosität, :ciereubeschwcrden, kaltein Lieber
lind anderen organischen Krankheiten.
Reinigt lZaer Bku:, euv?s tU Qvklle ?r PefartSea
ifl, rurch den Gebrauch ven 'i)r. ttsi, Ooldeo
Medical Discorery." und cule Jcrdauui.z, fir.e
Hauttard. Ubhatrc Veiii. LebenSksft, uad Isesnd
it dn Sonstitutioa xcixb taluid tjcvnrilf.lt pritra
"Golden Medical Discovory" hti'J alle kraul
Catle.tcn den gevihniuhea BiUck-e, fltdn tUi
klaischlazea bis an de schlt,ften Gtrrphn'n eta i.'I::t
tzckwüreu. Besonders erprobt sich ihre 2I!r?sa-.!,i i
Heilung ven Eskflu odr lcZ:. ?u'. tz6nlrra,
Hüftmey, skrovbnöse Geschwünu uze SzSwktiuJges,
derqriherte Trügen v?d freffknd?,, StHrKnn.
"Golden Medical DisooTerr" itilt iSöisrintfii'l
s welche eine Skxvpbeiiildung w ttt i$, turch
litt wunderbare blutreintzent. krüsliznite ent r hbi
nie Wirkung, gut schwache Su??, eluttrein,,
p,-.athu',ikeit, Sntzttndinig d Lustrcbrchen. ikren
CflM '. v-tta Hüften, tthenrrekh (Aiiömz, und rer,
Cclt, ist sie ein absrlutk HkilniUtkl. Ei
fyCL Mevm die ttaittlern HustenfaS.
trajer Leb, cIaltia?klt eUx Vtintntn, DrS
pexst uud BdauungSbbde ist sie e rnr
giSIichk Heilmittel. Bei all &v?tbrtnn tu bade.
Dr Plärre PelietSr nthbtliöd. ttn
bführ. 25 Ct. Pst ZMichchk.
Bei alle otbkkmi.
Gesucht sofort.
i voi tü htioe Hauepaii.ter für ai s vendige
Arbeit ; itr solchc draucheti )i5) ju melden
bei
H. M. Ewald.
en
. rS P
uno ariuuv
werde sicher geheilt durch
MAÄgÄUÄmM ;
Au,edrung geheilt.
Vkvria, JZö.. 25 Mai, 1883.
Dr. August König' Hamburg Drusttl)c,
UU ich hiufig t meiner Famille gegen stark
Ekttuunge angewandt und jedesmal mit fix
fl. (Sin Dik'nstmidchen, welches an tcr n
ßkdrung litt, wurde durch dcu Thee gänzlich
KKrt. Pb. W.lf. -
Stechende Vruftschiner geheilt.
Richester, R., 1. 12 Juni. 1883.
Ei halbe Zahr litt ich an einer stärkn Er
tiltung ertunvea mit stechende Schmerjcn in
der Vrust und tonnte ich in gvlge dessen nicht
schlafen, aber nach dem (gebrauch von Dr. Aug.
tnia' Hamburger Brustthee verschwanden
alle Schmerlen und wurde ich oUständig wir
d hergestellt. EhaS. L. Zimmermann.
yrei. 25 Cents; in alle tzkkenznljaie.
TOS CHARLES A. V0QELE3 CO., Baltimore-, ISO.
Dr. August Kvnig'K
Hamburgc? $
KrasuicrpHcistoi?
ist ein gatt) rzkigUchrs Heilmittel gegen
VkschKre, nittddeu,' Brand und Hxt
wnade, lZttZiienlen. H2!zner,g,n, rte.
S5 St, da Packet. In allen ApctZeken zn haben,
I SliARLES A. VOCELES CO.. Baltimore., Ul
Christian Lcibads,
chtthtnnchc?,!
1. ti,ße, i'tl'cn Äl j? i1 tu st riii V -ibuHium. j
IIE5l?I.i.:. 2fIO.
schuhe uno öticfcl aller Art r.eikr!'
Z kstellun,, gut paffcti?, daukrliaft ttv tik ss,,m
angeskrtigs. tftinc ftcul):f il teit eine Dp.'ztt.
Ittat. Ncparaiurcii wr:re: prompt an? rtl'
l!g b.'i'orqt. JÄ lie'crc iwr rir .'.! r.cztc
Äibrit.
juli., i5 li i i l'l. L e i b a ch.
Di!. H. st. HIOSAFiD,
OZZice im Battk.Gcbaudc,
HERMANN, MO.
liin vokständigksGcbiß sltt.0.
axä) Sufjil eftr 8.iutuij slrr,rt,xcclitn(
Z.ihne fönänt zu ihrer naiilrliHcn örro aus
gebaut werken.
Anzeigc-Ratcu.
icsch.iftcno!iz.-.i, erste j;ijaa:;j;i 10 5:te
rtv jtilf.
;.tüüfu,:iot j-:it, i.e u;id irre fol;;emc JU
fer.iitjn h 'Stmi.
Stehend zeigen.
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In rnae Totir rii;;i t i? ; ,,r r-Li,j'rri fi tn l!?o Pat
ent iiBce, np;:y ., . ., ;it.it i'i-.n.ro
irnuiodiate prtituoi t-:rn-1 i-.r l.it:u;lo.A.
C'oiviti;in s 5. ? b ,.-!., ,.1,!,',.
tf., quiekiy er j Aui.- .. .s .
BlirSX &' f'., :::c-.:; ;tc:K.
Gt.si.uAi. i; : i i ! :;..;i.-.:ivv. v. u. T
Otto Neuenhahn,
Dettlschcr Advokat,
Cfffrnindjir Notar, Gruudci-
geuthums - ?'lgct und
Title -Ä-"bstra.ct.
Slav.fi und verkauft Pändertieit für unttrt
P s'oii.n und b csergt k!?elrat:leiben.
O f s c e : Frontstr.ißr. gegcniibrr dem Louit
?,'.n-. Hermann, Ä'o.
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j Giganett-idablikant
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P eise find sdjr M'ß g. Icrnmt un: üit:.
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sowie dessen große
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i'fttrt den Iarmern on Mattonsre und rank
iiii Äounly dle besten Verihi.e INI Einkaufe
re'i Uebeln. Polster,?aarcn, Bauholz. Brei
'er, Ecdindela usw.
Fatj meine Waare, die besten und meine
i'r.i'k ixt niektigiien sind, können Solche die
?o mir ersauft haben, bezeugen.
irr'chi bei mir vor.
I ij.ii "j . 231 um er.
eil) Statt
von
FRITZ OCHSNER,
2. Straszc, Hermann, Mo.
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-ii-irt- V. Ot-. . ..
rkriüübrwrrre
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!r?5 n sm, r.n &i'.Hruck,
Lh i ' ' '
i.Intartmitlu oder Schniprzhnfto FcrioiU'
vVeiwer Flu, 7.11 rfichlicho l'oriodi'n....
roup, KaMin. Athcini)psliwcrduii
-inlr.lmss, llütUlauf. AiihcIiIuckj
'OiPtitnütiKnius. l(houinlisclic Kr''"ierr.fi
i'if lffr und Apne, rrost-anfitello, 5!ir;rir.. .
tieinurrf:(iuU-ii, jiliml oter BlLtvud
rtttjirrh, Orippf, Kcbnnpfi-n ,
Kuur'ihuKten, HeitiKor llimlen
Allvrimnn und körperliche faehwnecho...
XiHrnliiiden ,
Hrrenscli waech
Blb8enscbwneclie, Bottnnowieii
ilrFkrankh'i-n. KtnT'f'n
i'nlet.ilu. AiaMeiiVtfinciiit iiuLiiiii. . . .
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Verkauft von Apothekern, oiler (jeduu i-ahlucj
3iafwandt narh Kmpfat'if de Vi'ertliea.
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Pueblo und Denver.
2 Tägliche Zuge 2
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H. C. Townsend,
Ikniral Passagier und Ticket.Agent,
St. LouiS. Mo.
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Schwache Männer,
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Geistes iecer zu ertinakn tiiinf tPiT, s'Ulcn ri.1t
sjumen, denJuzkk'rku?" 1 1 tcjen. T:f
mit tit'.tn Ifraut:n;tii':''i eitlttfrie, t.i:i
au5ftattftf HOntjiM -nfi l t:'i: über irt lic:e
Hkilversal,ren.?ds1Z,s.cii wbzld h-r-tltx
Htt !) 4'eriif-ti:iim v!"Z (vefl(dt-
rtanttirtlen t:t filiet !. Jvgrii?
(üuüctl rrllsl'.nciz icif:-:ihf:;-(!:t:-t r:ntn.
nfabten ienk, einfach e 1 l-'X'l. 7,'? '" "
Schickt 'Sem tttQ.lf.r-xi si.:ii:
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Etablirt seit 1859.
Bfeijeii (ßo.,
No. 154 Nassau Street,
(Tniune Bnildinc.) IIEW YORK,
besorgen nll Arten Tn
Gesch&ftaanf eigen, PeraonalaufTorderunffta
etc. für diese Zeitung, so vie für
alle deutschen Blätter in den
Ver. Staaten und Europa.
Bun'mtliche Dentscb-Amerskanlwh ZettirntM '
liegen in unserem OfwcbafU-Iioksl nur
freien Einsicht des Publikum ut.
Die geehrten Herausgeber duacher BUttet
erden schtungsTOll ersuoht, uns Ihr PmbUJta.
Uonea (Ur unsere Benistntur su tlhsrsnii
liiMil TJliliürAlTE;
Händler in
Bauholz aller Art
Latten,
Thüren.
Fensterrahmen,
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Schindel . .
3. Straße, iw. Scdiller u. lBuH.uk,.
Hermann, . , 53 f
Ich s've hiermit da Publikum
nade und angrenzenden Eountys in e,t,i
daß ich die Holz, und Waarkn.ZlenLida.
welche ich Jauf.ä von G. La,a ttber,.
haoe. bedeutend vermehrt habe und zu mäli
Preist verkaufen erdk. Reelle Bedie'
Bestellungen erden prompt ausgeführt.
un85-6-rn. :
Irischer KM
iju hdben bei .
Slerxxr Solins.
R. H.Hasenriti
Agent für den Verkauf aller Arie ,'. .
Denkmälern, Grabsteinen, sv.
ans
Bhitc Bronze, Granit u.
Marmor
verseitigt. Ebenso Agent für eis,, QJüi
oder Fenjin,
Ta mit alle Arbeit ton rrvßen kftlkcit
Firmen, welche die Arbeit meistens mit U,'.
schinen herstellen, geliefert wird bin ich i
Stande meinen Kunden erste Classe Arbeit )
sehr mäßigen Preisen ju liefern. ÖS liegt da
t)cr im Interesse eines Jeden der etwa
obigen Branchen nothig hat voriuspreche
sich meine Zeichnungen an.usehe u,d fibcc
die Preise zu ir.formiren, ehe er Beftelluig
macht..
R. H. HASENRITTER.
Her tu ann
Marn:or - Granit-
und
andstein- Werke,
OB
MAßrvrhCchxq
Vekt der Vierte!,
?j " n .' M, .
sarntaie,
Hermann, ' M
Ta ich fast alle mir übertrugeue Arbeit
mittelst Maschine selbst verfertiae. f, liegt ,
auf der Hand, daß ich di:se Arbeiten um ,
nigstens 20 bis 25 Prozent billiger anfertt,
kann, als diese von Agent.n von ÄuSwärtS he
zogen werden können. .
y(iU9 Ufuuft
Schmiede- und
Wagnettverkstätte
von
Henry Honeebf
Hermann, Mo.
Meinen Kunden, und dem Publikum ttttr
bauet zeige ich hiermit an, daß ich stets ei
Vorrath von
CU
halte, welche auS dem besten Stahl gemacht
sinv und ich daher jeden Pflug garaotire,
kann; auch halte ich Wagen vorrälhig. Be
steUungen und Reparaturen werde pünktlich
und lillig besorgt.
Henry Honeck.
Fnrm- und
Springwagcn
Pflüge.Eggcn u. Cultivator
stts an Hand und werde auf Beflellung fthe
billig hergestellt von
y e o. (f rn
MallO Little Berger, Vke.
2,000,000
sind mit den Tamvfern deS
Norddeutsche Lloyd
sicher ltild gut über daSMeer befördert morde.
Schnelldampferfahrt!
Kurze Seereise in neun Zntv
zwischen
Bremeu und New York.
Tie berühmten Schnelldampfer
Alter, Trave, Saale, Errtf, hiOti,
Worra, Fulda, Lahn, Elbe.
Sonnabends und Mittwochs tt
Bremen.
Sonnabends und Mittwochs raq
New York.
Bremen ist sehr bequem für Reisende l
legen und von Bremen kaan
r ? i.:. n.r;. O-.knMt Deutio
1vr kurzer 3m luuiuimm Jr:,.,tÄtk.
land-. Oesterreich und der Schwe , erreicht.
Die Schnelldampfer des Norddeutsche WP
sind mit besonderer Berücksichttguns '
... . . . rr. . t . . MMW tMtrff 111
iiwtscdeilveas . vaag,err . ".'.,.
jüte-Passag.ere gebaut, habe hohc
' -s , ix? 01....1..I. .k in AÜtitltW
vorzugiiaic jiniiiunw
nele Verpflegung.
OelrichS ä? Co., .
' 2 Bowling Green, New Fork.
. ..rr...t..M JU, fT' (RtntliU
. fjtiaunfniue SL .fcfff.rf.
genten für ren heften No. 2 --Uly "
strafte, hicago. Jll. , .
Theodor Bergik', ''
Hermann. Vko. ,
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