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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, May 16, 1890, Image 2

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jermnlltrVolKMntt.
Entereil al the Post Offlca t nermaen. Ho
and
drnlttedlortiansmlsaion IßrougD in
econd-class rat
Furft ViSmarck über
frage.
die Vrieiter-
Fürst Bismarck ist endlich von seinem
vor 12 Jahrrn bei der Unterzcichung
des Berliner Vertrags aufgestellten
Grundsatz, sich nicht von Zeitungsleuten
interviewen" zu lassen, abgewichen.
Kürzlich bewilligte er dem Vertreter deS
New Nor! Herald" eine Unterrednng,
in welcher er sich zu folgenden Aeußer
ungen über die brennende Zeitfrage her
bcilicß:
Wenn ich noch Minister wäre, würde
ich bestrebt sein, mich jeder Einmischung
zu enthalten, die Dinge ihren natürlichen
Lauf nehmen lassen und eine Politik
der Beobachtung verfolgen. Wenn
etwas gegen das Gesetz zu thun versucht
würde, dann würde ich mit den Waffen
auftreten, andernfalls aber ruhig zu
sehen. Wenn der Arbeiter den Wunsch
hat, sich einen Tag zum Vergnügen und
zum Herumziehen in Prozession zu wäh
Ich, würde ich nichts thun ihn daran zu
verhindern.
Mit der Zwangsgesetzgebung ist eS
immer dasselbe. DaS Einschreiten, um
Unheil zu verhüten ,,t ost der einzige
Srulid. daß das Unheil besteht. Mehr
Unglück wird zuweilen dadurch gethan,
daß man eine in gefährlichem Zustand
erscheinende Straße absperrt, wenn die
selbe überfüllt ist, als wenn mau den
Verkehr in derselben überwacht und
leitet. Wie wir manchmal in Berlin
und anderen großen Städten sehen, er
solgt oft mehr übel daraus, daß man
jede mögliche Vorsichtsmaßregel gegen
j?den möglichen Uebclstand ergreift, als
wenn man das Kommende ruhig ab
wartet. In solchen Fällen ist es die
Grundregel, so wohl Drohungen wie
Vcrsvrccbunacn an vermeiden. Wenn
der lärmende Strcikcr sieht, daß di
Behörden außerordentliche Maßregeln
zur Erhallung des Friedcus treffen, s
weiß er, daß sie ihn furchten, uno je
mehr er dessen getvahr wird, um s
schärfer spitzt sich der Gegensatz zwischen
dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu
Meiner Ansicht nach ist dieser Gegen
satz ein Naturgesetz und wird niemals
enden. Wir tverden niemals in eine
Lage kommen, wo der Arbcitsmann
sagen wird: Wir sind zufrieden, sowohl
für un?, wie für unsere K inder und Die,
so nach uns kommen werden." Es kann
als ei anerkannter Grundsatz angcnom
wen werden, das der Wunsch des Arbei
ter, seinen Zustand zu verbessern und
vorwärts u kommen, so lange dauern
wird, als er Jemanden sieht, dessen Lag
besser ist als die scinige.
Eini bedeutende Besserung hat wäh
rcnd der letzten Hälfte dieses Jahrhun
dcrts in der Lage der Arbeiterklassen
stattgefunden. Vor 50 Jahren gingen
die Kinder der Armen in Deutschland
im Sommer barfuß und hatten bis zum
Alter von 10 oder 12 Jahren wenig
mehr als ein Hemd, um ihre Bloße zu
decken. Heute sind die Kinder der ärme
rcn Klasse anständig gekleidet und bc
schuht ; ihr Eßcn ist besser und sie brau
chcn nicht so lana? zu arbeiten. Dies
trifft, wie ich glaube, auf alle civilisirten
Länder zu.
Die Demonstration am 1. Mai, um
die Stärke der socialistischen Idee zu
zeigen, wird nicht ohne Vortheile sein
Bis jetzt ist der Haß jeder Partei gegen
die ihr in der Politik zunächststehende
noch weit stärker als ihre Furcht vor der
socialistischen Herrschaft, weil sie nicht
an die Stärke der Socialisten glaubt
und in ocm Kampfs zwischen den Par
tcicn selbst buhlt eine jede um die Gunst
der Socialisten, um ihre Allianz und um
ihre Stimmen. In ihrer Gier und Jagd
naci) llmmen senken sie gar nicht an
die Gefahr und die Leiden, welchen die
civilisirtc Gesellschaft ausgesetzt wäre,
wenn dieselbe von dem am wenigsten ge
bildeten und am wenigsten intelligenten
Theil der Bevölkerung beherrscht würde,
der sich in seiner Unwissenheit leicht von
jedem mundsertigen Lügner führen läßt.
dcs,cu ganzer Weisyeitskram (stock in
traue) in den tausend natürlichen
Uebeln besteht, die das Erdtheil deö
Fleisches sind und für welche sie jede
bestehende Regierung als verantwortlich
verdammen, wahrend ste selbst sich in
großartigen, aber äußerst billigen Ber
sprechungen ergehen. TieS ist, waS ich
unter Lügner in diesem Falle verstehe.
Ein Pöbcl ist ein Souvcrain, welcher
der Schmeichelei geradeso zugänglich ist,
wie irgrnd ein Sultan.
Nein, dieser Conflikt der Klassen
wird nie aufhören. Ihn zu lösen zu
versuchen, heißt nach dem Problem der
Quadratur des Eirkrls suchen. Es ist
der utopische Traum von 1000 Jahren,
ein Millenium herbeizuführen, das nur
dann möglich wird, wenn alle Menschen
Engel sind. Keine Vereinbarung einer
Lohngrundlage zur Erneuerung der Ar
bcit, sagen wir 5 Shilling (5 Mark)
den Sag ist durchführbar. Kein solches
Uebcreinkommcn könnte diejenigen bin
den, welche 10 Jahre nach uns leben.
noch auch wurde der Arbeiter von heute ,
zusneden sein. Man gewähre die
Shilling (oder Mark) und die Forder
ung von C oter 7 würde rasch folgen.
Es ist Thorheit zu denken, daß in dieser
orage eine dauernde Lözung gefunden
werden könne, so daß aller fernere Kampf
ausgeschlossen bleibt.
. Der Socialismus wir!, noch ein gut
Theil Unruhe verursachen. Regicrun.
gen ist manchmal der Vorwurf gemacht
worden, entweder der Energie oder der
Milde ermangelt zu haben. Ich nenne
eS nicht Milde, wenn ein Mann ein
Feigling ist und dem Druck einer Mani-
estation nachgiebt. Die wabre Wohl
hätigkeit besteht manchmal darin, das
Blut einer aufrührerischen Minderheit
zu vergieße zur Betheidigung einer
riedlichen und gesetztreuen Mehrheit.
Das erste Erforderniß an eine Regier
ung ist Energie; sie darf nicht den Man-
el nach dem Winde hängen; nicht die
Zukunft für ein Uebcreinkommcn von
nur zeitweiliger Zweckmäßigkeit opfern.
Eine Regierung muß standhaft sein.
Die Festigkeit, ja die Strenge der Herr-
chcnden Gewalt ist eine Friedensbürg-
chaft nach Innen und nach Außen.
Eine Regierung, die stets bereit ist, einer
Majorität nachzugeben, ob dieselbe nun
eine parlamentarische oder aufrührerische
ei; eine Regierung, welche ihre Auto-
rität durch Zugeständnisse zu erhalten
sucht, deren jedes den Weg zu neuen
Zugeständnissen pflastert; eine solche
Regierung ist in einer traurigenKlemme.
Es droht keine Gefahr am 1. Mai.
Ein Feind, wenn wir die Socialisten als
Feind betrachten wollen, ivelchcr den
Tag des Angriffs vorher nennt ist nicht
zu fürchten. Es ist nur ein Scheinge
fecht, eine Kraftprobe, wie bei der Heils-
armee, und der Erfolg oder Fehlschlag
wird zum großen Theil vom Wetter ab
hängen. Es ist wenig Gefahr für einen
Zufammenstoß; aber ob es zu einem
kommt oder nicht, dies hängt von dem
Tackt der Behörden ab. 5ch erwarti
indessen keine Unruhen und der 1. Mai
wird mir meinen Schlaf nicht rauben."
Zwei Jahre litt ich an einem hefti
gen Magenleiden und keines der vielen
angewandten Mittel brachte mir Lin
derung. Schließlich wurde ich jedoch
durch die Anwendung von Dr. August
König's Hamburger Tropfen dauernd
geheilt. Bertha Woolfe, Stockton, Cal,
Ausländisches.
Berlin.. Mai. Es ist beschlossen
worden, daß der Csngreß der deutschen
Bergleute am 15. Juni in Halle zu
sammcn treten soll. Je 10,000 Berg
leute werden durch einen Delegaten ver-
treten sein.
Die Amendments der Socialdemo
kratcn zur Arbeitvorlage schlagen vor
oav die tägliche Arbeitszeit von zehn
Stunden ,m Jahre 1894 auf neun
und im Jahre 1893 auf acht Stunden
ermäßigt werde. Ferner fordern die
Socialdemokraten daß ein Reichs-Ar-beitcrbureau
creirt, die Nachtarbeit
in den Bergwerken verboten und eine
achtstündige Schicht für Bergleute ein
geführt werde. Ihre Forderungen
gemäßigt, als man erwartete.
Paris, 9. Mai. Vor den Asfisen
stand dieser Tage Frau Josephine Ho
gell wegen Ermordung ihres 8jährigen
Töchterchens. Die unnatürliche Mut
ter hatte das Kind sein Leben lang in
teuflicher Weise gequält und gestraft
endlich todlgeschlagcn. Das Gericht
verurtheilt sie zu Zuchthaus auf Lebens
zeit, obgleich die Verbrecher! selbst um
Todesstrafe gebeten hatte.
Paris, 9. Mai. Der Köniq von
Dahomeh war, wie neue Briefe melden,
so wüthend über die Niederlagen, welche
seine Amazonen erlitten, daß er der
Generalin und mehreren ihrer ersten
Offizierinnen den schönen Kopf -abschla.
gen ließ. Die franz. Regierung soll
entschlossen sein, beim Abschluß des vom
schwarzen Könige gewünschten Friedens
Vertrags die Abschaffung der schändli.
chen Menschenopfer zur Hauptdedingung
zu machen.
Paris, !). Mai. Im Eiffclthurm hat
heute der Blitz mal eingeschlagen.
Madrid, 9. Mai. General Salcedo,
der wegen aufrührerischer Schriften zu
drei Monaten Gefängniß vcrurtheilt
war, ist begnadigt worden.
London, 10. Mai. Großes Aufsehen
erregt in Rußland die Entdeckung, daß
große und systematische Dicbstähle von
Bomben und Munition aus den Magc.-
zinen in Sebastopol seit längerer Zci
verübt worden sind. Zahlreiche Ange
stellte wurden verhaftet.
St. Petersburg. 9. Mai. Rußlands
Handel mit China ist im Jahre 1889
gewaltig zurückgegangen. Die Ausfuhr
zeigt im Vergleich mit 1883 eine Abnah
me von 2 Millionen Rub.'l und die Ein
fuhr eine Abnahme von ö Millionen
auf.
Rom, 9. Mai. Die Kammer nahm
hente Jmabrinias Antrag auf Einsetz
ung einer Comm,iiion an, um das Be
stehen eines angeblichen Tabakeinfuhr
Monopols zu untersuchen. Jmabrinia
behauptet, daß das Monopol, Italien
mit Taback zu versorgen einem Herrn
Hatjentoel von Kentucky gegeben worden-
sei, weil dessen Agent Großmeister der
ltalienlichen Freimaurer sei, deren pol
tischen Einfluß die Regierung fürchte.
Er behauptete ferner, daß die Freimatt
rer alle Tabakcontrakte der Regierung
controlllrcn.
London, 10. Mai. Der Telegraph"
meldet, daß die Verhandlungen mit
Deutschland über die afrikanische Frage
guten Fortgang nehmen. Deutsche Blät
tcr erklären, daß Deutschland den Nil
vom Victoria Nyanza nordwärts als die
Grenzlinie zwischen der englischen und
der deutschen Sphäre beanspruche.
Eine Times".Depesche aus Unganda
meldet, daß die Araber König Mwanga
uud die Missionäre wieder aus der
Hauptstadt verjagt haben, daß diese
aber eine uneinnehmbare Stellung auf
der Jnfel Sesse innehätten.
Die Einnahme KilwaS durch dieDeut.
fchen, sagt dieTimeS", werde der Civi
llsation nützen. Eine ungeheure Masse
Skalvenketten seien dort gefunden wor i
wssa
den, was für die Thätigkeit der dortigen
Sklavenhändler spreche.
Montreal, 6. Mai. Der ehemalige
kath'olischePriester Martin, oer zum
Protestantismus übergetreten war und
sich verheirathet hatte, ist wieder katho
lisch geworden. Er ist als Büßer in rr
gend einKloster geschickt worden. Sei
ne Heirath wird von der Kircke als
nichtig betrachtet. Da daS plötzliche
Verschwinden Martins großes Aussehen
erregt, hat der Erzbischof Farbe selbst
diefen Thatbestand veröffentlicht.
Westki. 1. Mai. Die Bäcker und
ihre Gesellen haben sich noch nicht eini
aen können uno oer isireir vauerr
ort.
Berlin. 10. Mai. 3000 Weber in
Greitz sind am Streik.
Sofia, 10. Mai. Ein leichtes Erdbe
ben wurde heute dahier verfpürt. Di-
mitrvff ist zum bulgarischen Geschäfts-
träger in Serbien ernannt worden.
Rom, 10. Mai. Die Regierung hat
den auf morgen hier anberaumten radi-
calen Wahlcongreß verboten.
St. Petersburg, 10. Mai. Der ame
rikanische Gesandte Charles Emcry
Smith ist hier angekommen.
Paris, 10. Mai. In der Kammer
tadelte beute der Sociallst Boyer die
Regierung wegen ihres Verhaltens am
1. Mai. Minister Constans ciividerte,
die an jenem Tage unterdrückten Demon
strationen seien politischer Natur gewc
sen. Er ersuche die Kammer nm ein
Bertrauensvotum. Das Lcrfahren der
Regierung wurde fodann mit 394 gegen
57 Stimmen gerechtfertigt.
Brüssel, 11. Mai. DaS AllfiscFor
bei Namur wird zur Zeit umgebaut
Heute stürzte ein Theil des Werkes ein
und 20 Personen wurden verschüttet.
blieben todt auf dem Platz und 12 wur
den mehr oder weniger fchwer verletzt
Paris, 11. Mai. Sarah Bernhard
ist krailk. AIS Jeanne d'Arc" stieß sie
sich in der Gesängnißsccne einen Splitter
ins Knie und eine Entzündung ist ringe
treten.
Madrid, 11. Mai. Ter srühcre
Kriegsminister, General Cassola, ist ge-
storben.
London, 11. Mai, Der römische
Correspondent der Daily News" mel
det, daß der Papst mit den Zugeständ
nistender deutschen Regierung an die
Kirche zufrieden sei und die Haltung der
deutschen Centrumspartei, welche immer
noch mehr verlangt, mißbillige.
Ter Palast de? Fürsten Tharn und
Taxis in Frankfurt a. M., cinst Stätte,
von welcher aus das vielgestaltige
Deutschland regirt wurde, verödet im
mer mehr. Während der letzten Woche
sind daraus in aller Stille eine Anzahl
von Gemälden und anderen Kunstwer
ken entfernt und in das fürstlich Thurn
und Taxis'sche Schloß nach Regensburg
geschafft worden. Der Bau des um.
fangreichcn Palastes, welcher außer
zwei achteckigen Sälen 140 Gemächer
umfaßt, wurde 1730 nach den Plänen
des Italieners Dell'Opera begonnen.
Hier rcsidirte dann der Fürst PrimaS
Karl Theodor von Talberg, so lange er
Großherzog von Frankfurt war. Im
Jahre 1815 ließ sich der deutsche Bun
destag darin häuslich nieder und blieb,
bis ihm die Ereignisse des Jahres 186k
das Lebenslicht ausbliesen. Seitdem
stehen die Räume leer uud werden es
wohl auch für die nächste Zeit bleiben.
Jttlandichcs.j
972 Zwischeudcckspassagiere
sind
gestern in New Aork gelandet.
In Topcka, Ks., haben Geo. W. Cra
ne & Co., Drucker und Fabrikanten von
Geschäftsbüchern, mit 120,000 fallirt.
In New Jork haben sich zwei bctrun
kcnc italienische Arbeiter Namens Mi-
j. ,...v an.....i...(. . .tv.
uiuiii unu iviuirctfiuiu yiieui Älvrge'l
auf dem Heimwege mit Messerstichen ge-
genscitig tödtlich verwundet. Die zwei
Männer waren vorher beim Kartenspiel
m:t e-.nandcr in Streit gerathen.
tfn Ellicolville, N. 9) , 12 Meilen
nördlich von Salamanka, brannten
gestern das Crawfordhotel, das Post
amt und ein Dutzend Geschäfts- und
Wohnhäuser an der Hauptstraße ab.
Verlust 50,000. Ohne die Hülfe der
Feuerwehr vonSalamanca und Buffalo
würde das ganze Städtchen abgebrannt
sein.
Columbia, S. C.. 0. Mai. Zwei
Negerjunzen. Namens Joneö, 13 und
15 Jahre alt, sind in Oiangeburg zum
Tode verurtheilt worden. Sie hatten
letzten Dezember ihre Stiefmutter grau
fam ermordet. Der Gouverneur wird
wahrscheinlich denJüngeren begnadigen;
der 15jährige aber wird baumeln müs
sen.
Lynn, Mass., 9. Mai. Der kleine
McCane, etwa 4 Jahre alt, ging mit
seiner 3 Jahre alten Schwester
chen über das Bahngeleise, als er den
schrillen Pfiff einer daherbrausenden
Locomotwe vernahm. Sofort packte er
die Schwester und stieß sie hinaus über
das Geleise. Ihn selbst riß im nächsten
Augenblick die Locomotive nieder.
civislvii, y. iviai. jyor einl
.. : mi rvv r-v .v .
gen Wochen war JameS B.ivard von
einem Hunde gebissen worden. Da man
den Letzteren für toll hielt, so legte man
auf Bavard's Wunde einen Mad
Stone", der das Gift aufsaugen sollte.
Hat aber leider nichts geholfen. Gestern
bekam der arme Mann Wuth'aufälle
und nach 10 Stunden war er eine
Leiche.
Montreal. 9. Mai. Die Regierung
hat beschlossen, ohne Verzug ein neues
Irrenhaus zu bauen und für die einst
weilige Unterbringung der aus dem
Feuer Geretteten Holzbaracken auffüh-i
ren zu lassen. Zur Zeit des Brande
befanden sich l2S7Patienten in der alten
Anstalt. Jetzt, zählt man ihrer noch
1 32 ; eS. fehlen noch über 100. Einige
von diesen mögen sich noch in den 83351
dern verborgen halten; die Meisten
aber sind ohne Zweifel in den Flammen
umgekommen.
Los AngleS, Cal.,S. Ma,. Zwischen
zwei feirdlichen Parteien von Chinesen
am es gestern Nacht zu einem Kampfe,
in welchem von beiden Seiten etwa 40
Schüsse abgegeben wurden. Ein Chinese
wurde getödtet, ein zweiter schwer ver-
vundet und ein weißer Zuschauer er-
hielt einen Schuß in'S Bein. Etwa
100 Chinesen, die im Besitz von Revol
vern waren, wurden verhaftet.
Atlanta, Ga., 9. Mai. . Eine Brand-
stifter- und Mondscheinbrennerbande in
Georgia, die sich den Namen des ehr
liehen ManneS Schützer und Freund"
beigelegt hatte, geht jetzt ihrer Bestraf.
ung entgegen. Die zu schützenden ehv
lichcn Leute" waren die Mondschein
brenner. Angeber und Spione wurden
von ihnen für vogclfrei erklärt uud soll
ten durch Mord uud Brandstiftung ab
geschreckt werden. Jack Lansdomn war
der Hauptmann der Bande; David
Wliceler und Geo. FieldZ waren die
Lieutenants; Joe Richard bekleidete das
Amt des SccretärS und Schatzmeisters.
Nachdem mehrere Häuser von der Bande
niedergebrannt waren, wurde eines der
Mitglieder, Geo. Coffee, erwischt. Um
sich selbst zil retten, wurde Coffee zum
Staatszeugen. Er führte die Beamten
nach dem Versteck der Bande, wo ihre
Verkleidungen und ihre Statuten" ge
funden wurden, und aab die Namen
sämmtlicher Mitglieder an. 17 Per
soncn wurden dann gcfänglich eingezo
gen.
John Forrester und Jack LanSdown
wurden schuldig befunden und auf Le
benszeit vernrtheilt. Ein Dritter will
sich schuldig bekennen nnd die Prozesse
gegen die andern werden so rasch als
möglich eingeleitet.
Aberdecn, S. 9. Mai. Eine
Pferdehecrde wurde gestern Nacht bei
vrnoover aus eiuer Brücke von einem
Frachtzug der Milw. Bahn" übersah
ren. wie Pseroe yalken oie Brucre zu
kreuzen versucht und waren stecken gebli
ben. Der Zug wurde von den Schienen
geworfen, der Ingenieur Diron wurde
tödtlich verletzt und 8 Pferde wurden ge
tödtet.
Utica, N. Y., 9. Mai. In den Rui
ncn des gestern abgebrannten Armen
Hauses von Chenango County, N. F. sind
heute 1 3 Leichen gefunden worden. Dies
war genau die Anzahl der Vermißten
und ist somit der Verlust an Menschen
leben festgestellt.
Mazeppa, Minn.. 9. Mai. Der
Meilen von hier in Tomn Ehester
wohnhafte Farmer Constantin Schaffer,
hat heute, wahrscheinlich in einem An
sall von Wahnsinn, seine Frau und sein
Kind umgebracht und dann Selbstmord
begangen.
Santa Je. . Mai. Lee White und
Frank Cody, die jungen Desperados,
welche am letzten Mittwoch in Lamy
Junclion das Personal zweier Fracht,
zuge ausgeplündert haben, wurden
gestern in den Sandia-Bergen eingeholt
und festgenommen. Sie werden mor-
gen hier ihr Verhör zu bestehen haben.
White war erst letzte Woche auS dem
hiesigen Zuchthause parolirt" worden.
Quray, Col.. 9. Mai. John M.
Winstead ging heute in die von seiner
Frau betriebene Speifcwirthfchaft und
verlangte Geld. Als sie eS ihm per
weigerte, jagte er ihr inGegenwart ihres
? 2jährigen Sohnes eine Kugel durchs
Herz und tödlcte sich dann selbst mit
zwei Schüssen in die Brust.
Vinccnnes, Ind., 9. Mai. In
Edwardsport stieß gestern Nacht AmoS
awson seinem ZwlllmgSbruder John
ein Messer tief in die Seite. Die
Wunde ist wahrscheinlich eine tödtliche.
Beide Brüder waren durch die Politik
entzweit. John ist Republikaner,Amos
ist Demokrat. In der letzten Früh
jahröwahl suchte John seinen Bruder
mit der gewaltigen" Summe von 1
zu bestechen, das republikanische. Ticket
zu stimme. Amos wies den Antrag
mit Verachtung ab und seitdem herrschte
Unfriede zwischen den Brüdern. Ge.
stern Abend gab es wieder einen kurzen
Wortwechsel und AmoS griff zum Mcs
ser. Der Brudermörder ist hierher in's
Gefängniß gebracht worden.
Aus der Bundeshanptftdt.
Washington. 10. Mai. Congreß.
Der Senat nahm den Pensionsetat mi
Äyerman's Antrag an, die Zahl der
Pensions-Agenten von 18 auf 20 zu er
Höhen. Die Kriegsacademie-Bill wur-
de ohne Debatte und ohne Veränderung
pasfirt. Hierauf kam der Armee-Etat
zur Berathung. Hale beantragte, daß
keine alcoholizchen Getränke, auch kein
Wein und Bier, in den Militärbaracken
an Soldaten verabreicht werden dürften.
Frye unterstützte ihn. Cockrell wollte
wenigstens Bier und Wein gestatten
Da kein Quorum vorhanden war, unter
blieb definitive Abstimmung. Nachdem
das Haus den Wittwen Parnell und
AycrS je $50 und 575 Monatspea
sion bewilligt hatte, setzte es die Tarif.
debatte fort. Kerr, Rep. von Jndiana.
sprach gegen Zuckerprämien.
Washington.-10. Mai. Repräscn
tant Caldwell von Ohio beantragt ein
Gesetz, welches den Gebrauch der Bun
desflagge für den Zweck öffentlicher An
zeigen als Vergehen erklärt und jede
Ueberlretung mit Arrest bis zu 30 Ta
gen und Geldbuße bis zu tz50 bestraft.
In Südcarolina finden sich endlich
Neger, welche bereit sind, nach Afrika
zurückzukehren. Sen. Butler ist rai Be.
h einer von 9 Familien semeS Staates
unterzeichneten Petition um Unterstütz
ung zum Zweck der Rückwanderung.
Sie verlangen für zedes Familienglied
$ioo.- " ':'T-' r
Paragon, Ind.. 30. Juli, 1883.
In Folge eines Sonnenstiches litt ich
22 Jahre an heftigen Schmerzen im
Kopfe. Durch die Anwendng vo St.
Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt.
Samuel B. Shiplor.
GaleSburg. Jll.. 10. Mai. Um Mit
ernacht entgleiste bei Wyanet ein Ac
commodationszug der Burlington-Bah
und stürzte die Böschung hinab. Meh
rere CarS gingen in Trümmer und 3
Personen kamen um; die Zahl der Ver
letzten soll bedeutend, sein. Nähere Nach
richten fehlen noch.
AnS Missouri.
Der neue StaatS-Geologe er
klärt, daß Lafayctte County ein einziges
großes Kohlenbecken ist, wovon man
bisher noch keine Ahnung hatte. Mij
souri'S Naturschätze sind noch nicht zur
Hälfte bekannt, geschweige denn ausge
beutet.
Kreisrichler Edwards hat entjchie
den, daß alle gerichtlichen Anzeigen
(auch in deutschen Zeitungen) in engli
scher Sprache veröffentlicht lverden müs
sen, da sonst die auf solche Anzeigen
folgenden Verhandlungen ungiltiz er
klärt werden können.
Die Stcuer-Ausgleichungsbehörde
von Clinton County hat den auf 60
Prozent angegebenen Werth von Bank-
Aktien auf 100 Prozeut, wirklichen
Werth, erhöht, wogegen die Banken pro
testiren, da all-s andere Eigenthum nur
zu 30 Prozent des wirklichen Werthes
abgeschätzt ist.
Eine höchst lebhafte Scene spielte
sich im Gerichtssaalezu Kansas City ab,
wo bei Gelegenheit der Verhandlungen
im Wrightman Mordprozeß die briden
gegnerischen Advokaten, Maj. Wm
Warner und W. C. Graystone (von
Springfield, Mo.) in Wortwechsel ge
riethen. Graystone wollte einen Revol
ver ziehen und auf Warner schießen, doch
dieser schlug ihn mit der Faust zu Bo
den.
In Vertheidigung ihrer Geschwis
ter gegen ihren brutalen Stiefvater,
Col. I. G. Graham, den Schulcommis
sär von Buchanan Co. zerbrach Fräu-
lein Nora Shaw von Agency Ford einen
schweren Stuhl über den Schädel ihres
Stiefvaters, der sie felbst thätlich ange
griffen. Der Alte ließ die junge Dame
verhaften, doch wurde dieselbe wieder
freigelassen. ,
Eine gelungene Gerichtsscene
spielte sich neulich vor Friedensrichter
Holt in Gallatin ab.. Ein jungerMann,
Namens R. C. Hill hatte den Schneider
Rivon Simmon aus Entschädigung ver
klagt, weil ihm ein paar Hosen nicht paß-
ten. Der weise Richter zwang den Klä
ger, die Hosen im GerichtSsaale vor al-
len Zuschauern anzuprobiren und ent-
schied dann, daß die Hosen vorzüglich
paßten, dcn angeklagten Cchneidermei
ster freisprechend.
In Lebanon wird Propaganda
zur Gründung einer Verbindung von
Fruchtfarmern gemacht, die unter dem
Namen Southwest Missouri Fruitgro-
wers & Ly,ppers Yioctaiion rncorpo-
rirt werden soll. Der Hauptzweck der
Bereinigung, an der die Farmer von
Pulaski, Webster und Camden CountieS
vor Allem interessirt sind, soll es sein,
den Früchtebau nach Kräfte zu fördern
und vor allem Früchte billiger auf den
Markt zu bringen, als jetzt der Fall
Der Stadtrath von Lebanon, Mo.,
hatte vor eiuiger Zeit eiue Verordnung
ungenvmmen, oerzuiolge oie siaol in
Zukunft elektrisch beleuchtet toerden soll
Die Verordnung bedarf jedoch noch der
Bestätigung durch daS Volk, und zu die
sein Zivecke ist kürzlich eine Special-Wahl
ausgeschrieben worden. Die Agitation
ist bereits i,, vollem Gange, und so weit
man es bis jetzt beurtheilen kann, sind
bie Freunbe ber elektrischen Beleuchtung
bebeutenb iu ber Ueberzakl. Die be.
treffenbe Verrbnung giebt Herrn B. F
Hobart auS St. Louis einen Freibrief
auf LO Jahre zur ausscklienlickeik
uu, u 0uyiC jm uu9iyucBiicgeii -oe
f . . J. 1. . . U V. , A. - C C M . .
trucyiung orr siaoi ourcy Elektricität.
Herr Hobert hat außerbem versprochen.
falls die Verorbnung jur Gültigkeit ge.
langt in Lebanon ein schönes Hotel unb
ein Baveyaus au bem magnetischen
Brunnen" zu enlchten.
Einen schrecklichen Tob hat bieser
Tage ber ISiähnge Joer Brabney aus
Paris. Mo., gefunbcn. Er ritt auf
eincui Pseroe Uss ano, um ern anoe
: mev ?. n w .
r3t hon (nrn Mr, . cn:.v
;"'Z riZr1
acy ver Stabt zu holen. Auf bem
Rückwege banb er sich ben Halfterriemen
beö lebigen Pferdes um baSHanbgelenke
unb steckte bann bie Hanb in bie Tasche,
um sie w:rm zu halten. Aus irgenb
emem Grunbe scheute jeboch baS frembe
Pferd; eö ging burch, zog be Unglück-
lichen Knaben von bem Rücken seines
PferbeS herab unb schleppte ihn unge
fähr eiue Biertelmeile in ryilpem Galopp
über Stock unb Stein, bis ber Aermste.
auf bas schrecklichste entstellt, tobt liegen
6lub.
Frl. Bettie Sira erhielt im Kreis
gericht von Montgomery County ei
Urtheil im Betrag von H3000 gegen bie.
Wabafh Bahn, weil sie vor etwa einem
Jahre von einem Zuge ber Bahn in
cm i.. ......i. rr'.iL. .r...ri. i r
iwvwrnuuiuciu &iui uuucicmi wmoe. 00
wohl sie ein Billet nach Benton (5ity
hatte, a-i welcher Station ber Nachtzug
jeboch fahrplanmäßig nicht anh iclt.
t,f.fii,, r
saTUU LLIIU V 1J I, ä. IU1I . 111 , I I irIITT. I
, ,
mer be? Depots in Montaomerv itn
aufzuhalten gezwungen war, würbe sie I
' ' 7 I
von einem gewissen Dusenberry verge
wältigt, welcher deshalb zu 35 Jahren
Zuchthaushäft' verurtheilt wurde, aber
die Haft noch' nicht angetreten hat, weil
der Fall noch vor dem' StaatSoberge
richt schwebt.- '
; In Hamburg stehen 40.V00 Maurer
und Zimmerleute aus. In Köln haben
die Brauarbeiter die Arbeit eingestellt.
Die Schuhmacher fordern einen Lohn
von mindestens 15 Mark wöchentlich und
Ermäßigung der täglichen Arbeitszeit
auf elf Stutden. . In Leipzig haben die
Arbeitsgeber einen dauernden Verein zur
Bekämpfung der Striker gegründet. Die
hiesigen Eisenfabrikanten und Metalbur.
gen haben ein Uebereinkommen unter
zeichnet, durch welches sie sich verpflich
en, keinen Strikern Beschäftigung zu ge
ben. DaS BolksUatt" stellt m Abre
de, daß ein internationales Comite die
Strike-Agitation im Gange erhält und
sagt, Angesichts des Zusammenhaltens
der Arbeiter bedarf es keines solchen
Comites.
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ge ZcttungSNeporter) ' von i,7ö
und William Waldorf Astor von $23.
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anderen hier genannten Herren mit ein-
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Sie denken wahrscheinlich von ihm, was
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