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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, July 18, 1890, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras, Hcrausgcbcr.
Preis: $2.00 per Jahr.
Office : Ecke der Vierte und Schiller Straße.
Hermann, Mo., Freitag, den 1. Juli, 190,
Jahramzg .
Nummer 3.
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Farben,
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zgir erlauben uns das Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß wir die
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Gebrüder
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Fertige
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Henry Binkhoe lter, Morrlson.Mo
er R o b e r t i$ p. lker, Hermann, Mo.
Die
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Berger, Mo.
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,r gerauft haben, bezeugen.
Erecht bei mir vor.
luSS E. B l u m e r
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wonen haltend für 1.75.
blässer. 25 (ollonen. 8 Reife für 1
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aus Kavm b-A..ir. i:..s s. i rrnin
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eine Waaren sind lämmtlich handgemacht.
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nkstätte an 3. Strahe nahe Markt.
Henry Bock, 5t'üfer.
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xxfa vutit c ic aupnicine ainijiorcvuut vv
Norddeutschen Llohd.
Tie rühmlichst bekannten, sowie die neuen
und erprobten, v')00 ?onS großen Postdam
pfer dieser Linie fahren regelmäßig wöchentlich
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Baltimore nnd Bremen
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und nchincil 'l-aiaqicrc ,ii sehr billigen ei
sei,. iiite rpflrgung! röptmöglichile
Sichkrkcit! ?olmetsch.'r''bkglciteil die (Jut
wandt'vr aiis dcr .Hcise nach dcm Wcnen.
inibc 1S8.S nrnidcn von l'soiib-i ampiern
l .885,51:! Passagiere
glücklich über den Cccau befördert, ewip
ei auu'3 .Sengnii? sin die 2-clicbtheit diesel
'inu'.
'A'eitere ÄnStinut ertheilen:
A. Schumacher & Co., 'eneral Agenten
s)lo. st (iiit lay Ztr.allin,ore,Md.
oder deren Vertreter im Inlande.
Eugen F. ?kippsteiu, Hermann, Mo.
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Ich habe soeben eine große Sendung
Tapeten crlialten; alles die ionstcn
und neuesten Muster; eine prachtvolle
Auswahl die ich zu sehr niederen Prei
scn verkaufe. Wer Tapeten braucht
wird es iu seinem Interesse finden wenn
er bei mir vorspricht.
E. B l u in c r .
Bcrgcr, Mo.
llmn!8tkatJ7's Notice.
Noticc is Lereby piven, that tlio uniltr
nigni'd Tublic Adininietratoc of Gasoonad
C.rnniy, Missouri, liaa taten chargo es the
Estate of Fritz Merk deceased, on the löth
dav of May, ISA 0, bv Order of the Probate
Court ot U-4sconaae ,ouniy, iuwuui'.
AU persons having claiins againtit said
listate, are required to exhibit thora for
allowanco to the administrator within one
vc.ir akter tho date of said letters, or they
inay be precluded from any boneftt of paid
listate; and if such claiins be not exhibited
within two ycars from the dato of this Pub
lication, they hall be forever barred.
This 4th day of June, liSÜl).
Fmrz Koch,
rublio Administrator
Final Seülement Notice.
Notice is hereby given to all creditors
and othera interested in the Estate
Tiprthram. ' deceasod. that the
.,,i.,;.vT,ßl Administrator of said estate in
tends to make final settlement thereof at
the next term of the Probate Court of Gas
orU' rmuitv. State of Missouri, to be
hcld at Hermann on the eecond Monday in
August 1800. j H. Meter,
Administrator,
Nicht mit Unrecht weisen die ameri-
kan'ischen Zeitungen darauf hin, daß,
wenn das Panama-Canal-Project ame-
rikanischen Ursprungs gewesen wäre ,die
europäischen Zeitungen jetzt von Artikeln
über Jankee - Schwindel" wimmeln
würden.
Kein Tag vergeht jetzt, an dem die
Zeitungen nicht über verheerende Stür
me, schreckliche Gewitter oder sonstige
Heimsuchungen durch das Wüthen der
Elemente zu berichten hätten. DaS
Jahr 1890 wird somit mit jedem Tage
mehr in Unglücksjahr, das sich seinen
Vorgängern würdig anreiht und diesel
den wenn es in dieser Weise fortfährt,
noch übertreffen wird.
m m m
Es geht doch nichts über die Prinzi
pien der demokratischen Partei. Vor
fünf Wochen nahmen die Demokraten
von Maine eine Platform an, in welcher
sie sich ganz entschieden für strenge
Durchführung der bestehenden Prohibi
tionsgesetze erklärten. Nachdem der
damals nominirte Bannerträger mitt
lcrweilc gestorben, habcu fie am vorigen
Mittwoch einen neucil Gouverneurskau
didateu in'S Feld gestellt und dabei zu
gleich einen Zusatz zu der vier Wochen
alten Platform angenommen, in welchem
sie eine Abstimmung darüber verlangen,
ob Maine ein Prohibitionsstaat bleiben
oder ein Licensestaat werden soll. So
vernünftig diese neue Planke auch ist, in
so lächerlichem Widerspruch steht sie doch
mit der ursprünglichen Platform und
dokumentirt in greller Weife die Jncon
sequenz und Prinzipienlosigkeit derPar
tei. Das republikanische Staats'Comite
das in letzter Woche in St. Louis zu
sammentrat beschloß die nächste Staats
Convention am L8. Nngust in Jefferson
City abzuhalten. Die Versammlung
war eine äußerst zahlreich besuchte, in
welcher die schönste Harmonie waltete
und allseits das größte Interesse an
dem Erfolge der Partei beknndet wurde.
Ter Vorfitzer des Staats-Comites,
.?)err Chauneey I. Filley eröffnete die
Versammlung mit einer beredten, wie
derholt von allseitigem Beifall unter
brochenen Ansprache die wir nachfol
gend im Auszüge wiedergeben :
Herr Filley wies zunächst darauf hin,
daß das republ. Staats-Committe am
1. Sept, 1863 in Jefferson City ge-
gründet und im Jahre 1864 von der
Baltimore Convention mit 440 gegen
4 Stimmen anerkannt wurde. Die
Partei sei mit Muth. Vertrauen und
Stolz in den 5kampf gegen die Bourbo
nen eingetreten und dürfe mit Stolz
auf die Vergangenheit und mit Hoff.
uung iu die Zukunft blicken. Jeder
demokratische Sieg sei ein Pyrrhus
Sieg gewesen; denn er habe der demo-
kratischen Partei unverhältnißmäßig
schwere Verluste, der republikanischen
aber Gewinne gebracht. Seit fast zwei
Jahrzenten habe die repnbl. Partei in
Missouri, trotz der scheinbaren Siege
ihrer Gegnerin, stetig Erfolge zu ver-
zeichnen gehabt. So in 1872 während
der ersten Wahleampagne nach der de
mokratlschen Fusion, als der demokrati-
sche Gouverneurs-Kandidat eine Majo
rität vw 25,000 Stimmen erhielt; 1874
betrug die Majorität allerdings 37,000
und 1876 fast 52.000. 1880 aber war
bei einer Pluralität von 54.000 nur
noch eine SNajorität von 17,000 zu der-
zeichnen, 1884 schmolz die Pluralität
auf 10.846 und die Majorität auf 418
und 1888 endlich ging der demokratifche
Gouverneurs-Candidat an der Spl
einer'gedehmüthigten und demoralisirten
Partei aus dem Wahlkampfe mit einer
Minorität von 6,864 Stimmen hervor,
Durch die Erwählung repudl. Congreß
Abgeordneten in Missouri sei der Partei
die Uebermacht im nationalen Rathe
der Volksvertreter für viele Jahre hin-
aus gesichert, das Abgeordneten-Haus
fei im Sinne der Republikaner organi-
firt, und die Aufnahme von 4 neuen
Staaten mit 5 republ. Abgeordneten
und 8 republ. Bundes-Senatoren fei da-
durch ermöglicht worden.
Da wir mehr republikanifche Stimmge
ber haben, als unser Nachbarstaat Kan-
fas mit seiner Majorität von 81,000,
fo dürfen wir hoffen, im wohlverstande-
nen Interesse unseres Staates bald auch
eine republikanische Majorität aufwei-
fen zu können. Eine Aenderung m der
Buchführung" und ein Wechsel m dem
Personal der Buchhalter" ist drmgeno
erforderlich. Die ehrlichen Steuerzah
ler verlangen danach, und ihr Wunfch
soll erfüllt werden. Treten Sie ein für
Missouri und werfen Sie die Schurken
hinaus' Die berrsckende Wartei: die
Diebe imSchatzamt,die Mißverwalter"
der öffentlichen Anstalten können ebenso
wenig dem stürzenden Wasser des Ria
gar 'Falles Einhalt gebieten, wie der
Entrüstung eines beleidigten nnv dop
pelt betrogenen Volkes. Die öffentlich
Meinung fordert, daß die Bücher gezeig!
und genaue Rechnung über die Vermal-
tung der Staatsangelegenheiten abgeleg
werde. Zweifel und Ungewißheit Herr
schen vor, und das 'H'ylk, welches die
Regierung ist, verlangt Kenntniß der
Thatsachen. Es wird dieselbe erhal-
en! Ich kann Ihnen die Versicherung
geben, daß es an guten und annehmba
rem Material für das Staats-Ticket,
und für alle Aemter auf demfelben, nicht
ehlt. Auch herrscht überall in unseren
Reihen dieAnsichtor. daß die Jnteres-
en des Staates über denen irgend ei-
nes Individuums oder einer ttlique
stehen. Die Interessen, Wünsche und
Enttäuschungen des Individuums müf-
en dem Gemeinwohl und den Jnteres-
en der ganzen Partei und des Volkes
untergeordnet werden. Wenn w:r ein-
stehen für Missouri, so treten wir auch
ein für die Partei. Der einzige Zweck,
den wir im Auge behalten müssen, ist
die Förderung der Interessen des Staa-
es durch litte Niederlage der herrschen
den Partei, unser Ziel können wir er-
eichen, wenn wir gemeinsam mit den
unzufriedenen Elementen in der demo-
ratischen Partei und mit den organisir-
en uttztlfriedeuen Elementen unter den
Farmer- und Arbeiter-Klassen im gan
zen Staat arbeiten usw.
Die Stunde der Erlösung Missouri's
vom demokratischen Joch wird kommen;
bereiten Sie sich darauf vor! Erlauben
ie sich keine Eingriffe in die politischen
oder sozialen Rechte des Volkes, achten
Sie die Gesetze und forgen Sie für de-
ren unparteiische Ausführung! Unter-
nehmen Sie nichts Unmögliches und
chten Sie die öffentliche Meiilung'
Die Sitten und Gebräuche der Deutschen
önnen nicht geändert werden, ebensowe-
nig die Gewohnheiten der Puritaner
Stellen Sie sich auf die Seite der Un
terdrückten, treten Sie ein für ehrliche
Ausübnng des Stimmrechtes und für
ehrliche Zählung der Wahlzettel, bekam-
pfen Sie den Wahlbetrug, wo Lie ihn
finden. Treten Sie ein für den Muth
und die Gerechtigkeit des jetzigen repub-
ikanischen Congresses und Senats!"
Die Silberbill.
Die vom Conferenzausschuß verein-
barte Silberbill enthält, wie gemeldet,
auch die ausdrückliche Bestimmung, daß
die neuen Silbereertifikate gesetzliches
Zahlungsmittel sein sollen. Ein
Washingtoner Correspondent meint, daß
dies in Wirklichkeit nichts zu bedeuten
habe. Er schreibt darüber: Die gegew
wärtigen Silber Certifikate sind gesetz-
liches Zahlungsmittel für alle öffent
ichen und PrivatSchulden, ansgenom
men, wenn durch besonderen Contrart
anderweitig bestimmt. Die Absicht der
Silber-Leute, die neuen Silber-Certift
ate auch frn"iull legal ternier" zu
erklären, ist vielleicht, den Eindruck zu
chaffeu, als wenn künftig Bonds und
Zinsen auf Bonds in Silber ausgezahlt
werden sollen. Allein dies wird weder
unter Windoul noch irgend einem ande
ren Sekretär geschehen, bis entweder
Silber auf Par im internationalen
Verkehr gekommen ist, oder die Ver,
Staaten sich für bankerott erklärt haben
I) fact würden die neuen Certifikate
einen anderen Charakter als die gegen
wärtigen baben, die auch nur fo lange
nicht zur Bezahlung von Bonds und
Zinsen auf BoudS benutzt werden kön
nen, als das Schatzamt so entscheidet.
Der Wortlaut des neuen SubstitutS
ist der folgende:
1. Der SchatzamtS-Sekretär wird
hierdurch beauftragt, von Zeit zu Zeit
Silberbarren in der Durchschnittshöhe
von 4,500,000 Unzen per Monat, oder
so viel, als ihm von diesem Betrage an-
geboten werden mag, zum Marktiverthe,
der jedoch einen Dollar für 37$ Gran
Feinfilber nicht übersteigen darf, anzu
kaufen und als Zahlung dafür Schatz-
amtsnoten anszugebeu, die auf nicht
weniger als einen Dollar und auf nicht
mehr als tausend Dollars lauten sollen.
Zur Herstellung dieser Noten wird dem
Sekretär ein entsprechender Credit zur
Verfügung gestellt.
2. Die solcherart ausgegebenen Schatz.
amtsnoten sollen auf Verlangen in ge-
münztem Gelde eingelöst und können
dann neuerdings verausgabt werden,
doch muß die Summe der im Umlauf
stehenden solcher Noten jederzeit dem
Kostenbeträge des 'dafür angekauften
BarrensilberS, bezw. der daraus gepräg
ten Standard - Silberdollars im Besitze
desSchatzamteS völlig entsprechen. Diese
Noten sollen vollen gesetzlichen Werth
(Legal Tender) bei Zahlung aller öffent-
lichen und Privat-Schulden haben, aus-
genommen wo durch speciellen Betrag
anderweitig bestimmt; sie können an al
len öffentlichen Kassen für Zölle. Steu-
ern und öffentliche Abgaben an Zahl
ungSstatt gegeben und dann wieder in
Umlauf gesetzt, auch von Nationalbanken
als Tbeil der gesetzlichen Reserve be
nützt werden.
Auf Verlangen dcr Inhaber solcher
Schatzamtsnoten soll der Schatzamts-
fekrctär dieselben nach Matzgabe der von
ihm diesbezüglich aufzustellenden Regu
lationen nach seinem Ermessen (at bis
liscrotion) in Gold- oder Silber
Münze einlösen, w.'il es die feste Politik
der Ver. Staaten ist. die Parität der
beiden Metalle nachdem jetzt bestehenden
oder einem eventuell durch Gesetz spater
hin festzustellenden Werthverhältnisse
ausrecht zu erhalten.
3. Der Schatzamtssekretär hat bis
zum I. Juli 1891 allmonatlich Mil-
lionen Unzen des angekauften Barren
silbers zu Standard Silberdollars prä-
gen zu lassen; nach diesem Zeitpunkte
ist die Prägung. nur nach Maßgabe des
Bedarfes für Zwecke der Einlösung der
Schatzamtsnoten fortzusetzen.
4. Das anzukaufende Barrensilber
muß den entsprechenden Verordnungen
des Münzamtes entsprechen.
5. Die Bestimmungen des Gesetzes
vom 23. Februar 1878 (die Bland-Akte)
bezüglich des Ankaufs und der Prägung
von Silber werden hiermit aufgehoben.
6. Die am Tage der Passirung die-
fer Bill zu Gunsten von Nationalbanken
im Schatzamte deponirten Beträge für
Einlösung von Nationalbank-Noten, so-
wie alle weiteren unter gleichem Titel
einlaufenden Beträge sollen in den allge.
meinen Baarbestand des Schatzamtes
eingezahlt werden, aus welchem der
Bundesschatzmeister jeweil'g die Ein
lösung solcher Noten zu effektuiren haben
wird, welche vernichtet werden sollen.
Diese Bestimmuttg bezieht sich jedoch
nicht auf das unter Absatz 3 des Gesetzes
vom 20. Juni 1874 vorgeschriebene De-
pot von fünf Prozent des Gesammtbe
träges deö Notenumlaufes der National
danken, welcher Betrag nach wie vor in
dem MonatS-AusweiS über den Stand
der Bundesschuld als unverzinsliche
Bundesschuld aufgeführt werden wird.
7. Dieses Gesetz tritt 'SO Tage nach
seiner Annahme in Kraft. W. P.
Goldene Worte waren es, die General
Hermann dieser Tage den jungen Da
men in oer iskaals-znesormicyuie von
New Jork bei der Schlußfcier fagte:
M eine lieben Kinder! bemerkt der
freundliche alt? Herr ihr habt hmrei-
chendZcit. Beeilt euch deshalb nicht
ins vcrbelrathete Leben einzutreten;
bleibet jung, so lang ihr könnt. Und
wenn ihr euch verheirathet, dann sucht
euch den richtigen Mann aus. Vor
Allem aber bleibt immer Frauen! Ver-
sucht nicht, euch die Rechte der Männer
anzumaßen. Mann und Weib haben
grundverschiedene Sphären. Bleibt
ihr innerhalb dcr eurigen, fo weit es
euch die Verhältnisse gestatten. Das
glücklichste Leben ist dasjenige, welches
an Arbeiten reich ist. Ihr habt auch ei-
nen Lebenszweck. Darum thuet freudig
eure Arbeit und ihr werdet größere Zu
sricdcnheit ernten, als wenn ihr den
Tag über auf dem Divan euch ausge
streckt und sranzösiche Romane gelesen
hättet. Arbeit ist in Amerika ehrenvoll.
Es ist besser, die Seitenwege zu kehren
oder Brombccrbüschc zu pflegen, als'bcl
Freunden Geld borgen gehen!"
Eine Gefahr für die Ver. Staaten
sind die übereilten, krampfhaften scnti
mentalen Rcformversnche gewisser
Stimmgeber." Diese Aussage machte
Bundcsscnalorcn Best in Washington.
Und der Malm hat keineswegs Unrecht.
Alles, was denMaschinenpolitikern jetzt
von außerhalb ihres gewohnten Gesetzes
in die Quere kommt selbst die bisheri
gen Arbeiterparteien nicht auSgeuom
men verdient obige Qualifikation.
5lurzfichtige Uebereilung, krampfhaftes
llnklammcrn an rückständige Ideen und
gefühlspolitische Phraseumacher und in
allen Fällen baare Ziellosigkeit haben
bisher fast noch alle sicks ho"
charakterisirt. Auch eine Gefahr liegt
darin allerdings für die herrschende
Macht, denn die immer 'häufigere Er-
scheinung und ihr immer intensiveres
Auftreten deuten auf nichts Geringeres
als auf den sich vollziehenden Zersetz-
ungsprozeß in der dominirenden Gesell
schaft hin. Sedalia Journal.
Von Red Bird.
Frau Aufderheide und deren Sohn
Albert, liegen beide fchwcr am Nerven
fieber erkrankt darnieder. Wir wün
schen baldige Genesung.
Dem bei Red Bird wohnhaften Far-
mer Joseph Caldwell wurden am 4. Iu
li, während er mit seiner Familie ein
Picnic besuchte, SO Pfund Honig aus
feinem Bienenstocke gestohlen.
Die neue Methodisten-Kirche wurde
am 27. Juni von den Deutschen ringe-
weiht und die Amerikaner werden die-
selbe nächstens noch einmal einweihen
C o r.
Ich litt zwei Monate an Magen-
krämpfen, doch wurde ich durch den Ge-
brauck von Dr. August König's Ham
bnrger Tropfen dauernd geheilt. Au
gust Albers. San Antonio, Tex. In
allen Apotheken zu haben.
William Schricker, einer der alte
stcn Bürger von Warrensburg, Johnson
County, ist am SamStag Abend beim
Tranken seiner Pferde in einem verlas
senen Steinbruch ertrunken.
Die lutherische Missouri Synode"
zählt 1555 Gemeinden, 1088 Prediger.
290,000 Couimunikantcn und 509,915
Seelen. In 1153 höheren und niede
ren Schulen sind 1657 Lehrer und Leh
rerinnen thätig.
Jrremiak Klagelied über die Dürre.
Die Sonne sticht mit ihren Spitzen
Bis auf des BourboiS Flusses Grund,
Die Fische fangen an zu schwitzen,
O, Sonne mach's doch nicht zu bunt!
Des MenschenKräfte sind im schwinden
Denn Brod und Fleisch schmeckt ihm
nicht mehr.
Dabei muß er sich täglich schinden,
Und seine Scheunen bleiben leer.
Das Kornlaub kräuselt sich in Locken
Gleich wie der Mode-Damen Haar,
Nur Drespcn steht im Weizen-Hocken
Den Haser fraß die Laus sogar.
Die Frühkartoffeln sind gebraten
Im Erdreich von der Sonuenglut
Die Gartenfrucht wird schlecht gerathen
Wenn's nicht bald tüchtig regnen thut.
Dann fehlts an allem nächsten Winter.
. u l l. -j m. ouC ..ii m t
Sogar am deutschen Sauerkraut;
Folgt Schweine-Chol'ra noch dahinter,
Wird wenig Wurst und Speck gekaut.
Was Wunder, wenn wir bei dem Lei
den. Das Volk der schönen Htrmann Stadt
Von ganzem Herzen nun beneiden
Weil's Ueberfluß an Allem hat.
Der K eller an dem stein'gen Hügel
Ist voll vom besten Rebensaft;
Das Kropp'sche Bier in volle Kübel
Wird wie's vertrunken hergeschafft.
Dazu der Freilunsch jeden Morgen,
Bei allen Wirthen delikat.
Schmaußt man vergnügt und ohne
Sorgen
Fleisch, Brod und allerhand Salat.
Und nun das Geld zu den Gelagen,
Rührt meistens von den Bauern her,
' . " l
Denn Hermann will, man darf s wohl
' 7 I
rÄ. ä
lagen
Zugleich auch das Beamten-Heer
Und alles Geld was in der Kasse,
Wird nah um Hermann angewandt,
Dem Städter baut man fchöne Straßen
Im Dreck fahrt man bet uns tm Land.
Drum wählen wir uns County-Väter
Die uns bedenken künft'aes Jahr.
Und wachsam sind bei Sturm u. Wetter
"v " . 9 ' i v rr
tfur uu?, itjre $5uquuuci-cyuur.
I e r emi a s.
Missouri ist das einzige Gebiet in
den Ver. Staaten, in welchem Regie-
rimnässinhfrPTPn hu
Durch private titntra
gunq oder direkten Kauf zu $1.25 per
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xmer zu yavrn nnv.
crTtOertrtrttnn tnurhi (Thrt3.91oimfl.
V' C"D"" - - -7 - t- or
welcher am 18. Dezember 1837 in Cvr-
der Steve Ferguson ermordete, zum
zweiten Male des Mordes im ersten
Arade lckiuldia bekunden.
Die Viehhöfe in St. Jofeph. Mo.
sind dieser Tage an eine Gesellschaft
1 1 .a ...
von Kansas Cliyer iSescyaflsieuten ver
kauft worden. Die neue Gesellschaft
wird ihre Geschäfte mit einem voll einbe
zahlten Capital von einer Million Dol-
lars beginnen, nnd man erwartet davon
einen großen Aufschwung für das St
Josepher FleischGeschäft.
- Der Sträfling Turlington in
Boonvllle, Mo., welcher vor einiger
Zeit den Sheriff Tom Cramer im Ge-
fängniß ermordete und damals beinahe
gelyncht tvorden wäre, Hut dieser Tage
da Gestättdniß abgelegt, daß er sich
früher an mehreren Zugberaubungen im
Jndianer-Gebict bctheiligt habe.
der 41 Jahre alte Schwede Mo
ritz Hall beging am Freitag am hellen
Tage in St. Louis einen kaltblütigen
Mord, indem er seinen Landsinann,
den Wirth Gustav Carlson. in feinem
eiaeuen Lokal niederickiok. weil Carllon
J 1 f 1
ujui oie Aijute iuiep. yau. iagi, oap et
... v:- o-t.-i- .rr r..i vc I
die Tkat mit Ueberlcauna verübt babe
' J J - J
uno oa es tunt elnerict fet, aus weicye
. . . ... . , . . , ,
Art er sterben.müsse. da er auf der Erde
doch nur Ardeit uuö Plackereien habe.
Im Schlafe ist dieser Tage Herr
William Wair in Caßville. Mo., ein
,..: tr, sf w .-Of-
UilVlVUl IU VMV UUU VUllfcU'MII"
' 7
,...i.i . rv If ... ...3
au von arii) ollinn, aus einem
Fenster des Attaway-Hotels gestürzt
und bat dabei so schwere Verletzungen
davon getragen, daß an feinem Aufkom-
men gezweifelt wird. Er ist nicht im
Stande Auskunft darüber zu geben, wie
sich der Unfall zutrug. Wahrscheinlich
ist er von dem unmittelbar am Fenster
stehenden Betti aus hinausgerollt.
Als Robert F. Neiden, ein jun
ger Mann von 28 Jahren aus Slater,
Mo,, dieser Tage eine Dreschmaschine
nach seiner Farm bringen wollte, scheu-
ten die Pferde und gingen durch. Rei-
den fprang herab, fiel unter die Mafchi
ne und wurde zu Tode gedrückt.
CV- m.,--. srrt,.lw G..v.
IN Buchanan County wurde vor-
letzte Woche ein Farmer, Green
viiun vvii um tiiiv aiivwyi.ii. I
frfioU Sor CSnrfi npir fn OTitfrnr?J
I W V 1114t V 'IV V V V V VM tv f
. . .. . .
samkeit. allem nach ein paar Minuten
mußte er sich ins Haus
ck ins .?.auS htathrn. e
, , "S"" .
hatte sich eine dicke Gefchwulst gebildet.
In sünf Minuten wurde er ohnmächtig
und in zehn Minuten war er eine
Leiche. Der Körper nahm eine Art
dunkelgrüne Farbe an, ein Beweis, daß
ibm durch den Bienenstich ein schlimmes
Gift beigebracht worden tvar. Man
' ' ' '
bat bis iekt nocki nie davon aebölt. dak
i K ' ' '
ein Bienenstich so plötzlichen Tod verur-
sachen kann.
Bei Alexandria, Clark County,
soll sich ein wilder Mann aufhalten, des
sen Aussehen von dortigen Gewährs
männern gar schrecklich geschildert wird.
Der Alte, denn sein Haupt wie Bart.
hiar ist schneeweiß, ist bcinahe nackend
und eine alte rothe Decke trägt er mit
sich. Seine Augen rollen ild im fah-
len Antlitz herum und besonders häusig
wird er in der Nähe der Eiscnbahngelei-
se gesehen. Man vermuthet, daß der
Alte, welcher die ganze Umgegend er
schreckt hat, William Mars sei, ein pro
minenter alter Bürger von Palmyra,
der vor mehreren Wochen schon spurlos
verschwand.
St. Jakobs Oel ist allgemein bekannt
als bestes Rhcumatismusheilmittel.
In allen Apotheken zu haben.
Unter den Beiträgen zu einem Denk-
mal für den Fürsten Bismarck sind zahl-
reiche von Zustimmungsschreiben, ge-
reimten und nicht gereimten, begleitet.
Den rührenden Erauk eiueS sächsischen
Arbeiters wollen wir uns uicht. versagen.
hier mitzutheilen:
..Den anten BiSmarck. den ich liebe.
Den ich im Schtillen heiß verehrt,
Der krieche von mir, aus freid'gem Triebe,
tr Tcherflem zu sein Bild veichccrt.
Viel es es nicht, doch gab' ich'S gerne,
S' war meerschtendeels t richt ger Mann,
Ja, ich vergleich' en mit en Schtarue,
z?er nimmer unlergeyen rann.
Drum all' Ihr Deitfchen, in allen Welten,
Ihr wünscht gewiß, sein Denkmal wachse,
,eevt doch en joui, tsott wlrv s vergelten,
Das hofst von Eench e dreier Sachse!"
0FFICIAL STATEMENT
of tlie l'lnaacial condition ostbe
M CTL'AL SAV1NQ FCÄD ASSOCIATION.
Ilerinanti, Ho., July 1, 1800.
CREDIT: .
Loaus on Real Estate c, nndoulitetlly
eood $11,383.00
r . V.. U1 IM1
incuilAfiauvu w
Ezlpu I!- 2Z
UJTk. CUtltnoru tri liunil 1 S tt
j.njjma um ui.iium.ij
Shares withdrawn 10.V.00
Cash oq band.
4.4U4.75
Total $ 47,202.98
DEBIT:
Capital Stock paid In $10,222.00
iniuauon im
Premium reeeived lss.oo
Interest " 6,640.48
l'lnea 63.0t
Total
$47,202.98
föJSS!2?..
I , . . .. . , ,. .. t v..,! a
Walker,
or tue
Hermann Mutual Suvlnars Fund Association,
de solemly swear that the foreRoing Statement
Is tme to tn beut oi niy acknowieuge anu oe
Ues. witness my slgnnture thU I4th day oi Juiy,
lm-
A. 15. WALKER,
Secretary.
Sii)iariliil nml rnrn tn liesnie m this llth
arpf juiy, i8x.
I iVlfn.aa mir hanll Ami nnfnrlfll Aul hArplintO
I amxed. at Mce In Hermann the date last
I aforesald, CommiBsioned and qtiahned for a
I . IV- 1. ctAi L 10IA
irm expinng oTeiiiug ALKER
tary l'ubllc.'
i wm ,
finaneial Liatemsnt
of Dist. School of Hermann for the
year ending June 30th 1890
Vawalwn okvlstrlct 50s.88i.
Hat osTax
atlon 40 cents on $100.00 valuatiou.
TEACHERS FUND
Ju,y 5th lö8st To l)a,1-on.ha,i ff-8
Sepf 24 To Public fund Wfl.4S
To UxM ,1
, durlng the year 1928.05
' Tulllon, B. Tetrus 3 cuildren 54.00
Tultion Hertha Mertens 18.00
' Chan. Gust 18.00
" Wm. Uorneiser 18.00
Wm. Flnklan 9.00
" Alex Lesneur 9.00
By A. n. Walker (teaches wages) ......
T.W.OO
G.A.Freund ' "
Joseph Meyer " '
Emma Stickel " "
Louise Weikusat " "
700.00
00.00
400.no
400.00
.xiy 7,1,1'. tty wi. ou i,d 410.07
P 30. 07 S 3!i.07
ixciuLXf Fl?xr.
uly 5tli IM'-K lo liul. on band 25 !Mi
Oct.4th ' Gennan School 100.00
Dec. tb. ' ' " " 120.00
June 2, 'OOG. KraettlyCol. Rev. .OH
7, Gerniau School 200.00
Oct.l, '83, By Mrs. Johanna Biaendle.
37.50
94.50
Aug. Schuetz Iwood.
By F. Staude Ist Jd and 3quar sal Janitor 112 SO
Expentes of May festival 79.0)
other incidental ex,ene 101.55
July 7. '90 By bal. on band 20.91
$ 445 .9tS $ 445.96
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July 7, ', bai. onbaud
... .80
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July 7 ,90t bal. on band 203.50
l CoxaAB Ku,
, . X.
I um. vici.
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kaufen: .wei ..Champion" Ernte' und
yampton- urnte-uno
Mähmaschinen, mit dem sog. Dropper
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im ,. ,, . T rt sin p . t
I to1 CrVAriinu sFitrttni" tintt Z vRtprftPi
IU ..Vj... , - , -
irlittpn mit .inm33-!ölliaeit ..Nibrator
Separator": ich werde sämmtliche
Stücke sehr billig verkaufen. Diese
Maschinen sind schon gebraucht worden,
befinden sich aber noch in vollständig
gutem und brauchbarem Zustanoe.
istmon Bveger,
Bay.Mo.
Nähschule.
Uni,niibnte wird in ibrer Wobnuna am
Montag, den 7. Juli eine Nabschule eröfjnen
urd Unterricht im eahen, Varein und anoe-
ren roeibllchen vanoarveiten ertheilen.
Mau i n a ry n e i o e r.
Achtung Soldaten.
Da die neue Pensionsbill nunmehr He-
setz geworden iit ro erden alle Soldaten
und , isoloaten Wtkiwen oie
. ml M Vsi ansi At a Van
I um vnjivi mjhu vii iuui
tsekk einzukommen wünschen, es zu ibrem
M
Brtnar euren Avicnieo luiscuargej nui.
olffle die bereits Aniprüche im Pensivnsde-
I , . . . . . . ,
partement eingereicht und die vom Departe-
ment verlangte Information nicht aeben kön-
?en. werden e evemaus in ihrem nkeree
itiiit h mir niininrnrtim.
N. ii. Mumorauer,
PensionS Agent,
Buch fen schmied,
I n "n. r - C v . . r
M;..
ren werden gut und billig auSaefübrt. TaS
i I ..:.. ay:a. ... ar...c
usjicucu uuii i-ijic un .auaQun von
cyrvlsnnirn rinc vpriiainar
benfalls besorge ich das Schleifen von
Mkk,rn. Sfin und Sckärk nun hätten.
'Ct)it Arven zu veir nieortgilen reien
Blech- und Stahldücher.
LauluKiae möckte ick biennit darauf auf-.
merkiam'machen, da sie 25 Prozent svareu
werden wenn sie mir ihr' Aufträge sürDächer
anv:rrrauen.
Geo. Emo,
rittle Lerger, Mo.
sftAriArC$ V4t
? W
fiirors
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'"; sechI Jayre Ntdlltd aedeilt.
. . . Ma. Vtom.. ktt Un
Tln!:-.!(9mtsr bezeugt fturwlt ka n 141 Iah
kang dk?gkbl,ch dnluchk. nU tIf txt Ut ml,
tn turiAttbentn 6tübttn feint loch ton Hut t
14ttriMfR ntrsenUibtn ,n surrn. ,d ItrU ba,
oa d.'n faftox önia. welcher iolch Ld on oft
'holt hiden IcCe. fl snut mich nun. sag , n
nrn. l:h durch 'eine ausgezeichnet VehaKua et
lod.tft lebt balb vollständig wied hngeftellt uxbt.
nb baS ber Herr Paftor sich weigert, irgend et
labluna fnr feine wertddolle Steu sie onjunebrne,
w'ttalb ich tbn Jebem. der Inner Xurnftt Ubart Ht
mpsrblkn tan.
Ich nb rnrn lochtet werben rnil bei rwkrbi
Cfrvr. 3af!Ptl immer mit Taittgetutzl rinn?. .
.v. 3 t)toij.
fSi'cel bei 5M4Tn unb ntschr,bn
rku'i'ipnI.Eerich: bor mir. g. . avi,.
von Vanf,ta, Mnn. OerichI.ktmr.
tf Da Buch für SKrvKibeb wirb Lbe. be,
e verlangt, frei zugefandt. und S&tmtU auch bit SU
bij nif st gtsiirt.
7)v SKetuzt würbe feit zh Iah ton Hattet
flftmg t ffork Bonn, Juk, (ubttttUI unb it Bntci
seiner Kntveisung von bet
Aöntg ZNeöictne Co.,
50 lgft'klNdifo tr. hicag, Jll.
Pnt ., per Flasch. fech für $5 00.
rod 1.75 'Y " " 9.00.
Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jeden Freitag corrigirt von der
HJBKMAtfX STAR MILLS.
Weizen, 2. Qualität
Weizen, 3. Qualität
Korn, in Kolben
Geschältes Korn
Hafer
Mehl, per Sack, 1. Qualität .... 2
Mehl, per Sack, 2. Qualität .... 2
Kornmehl, per 100 Pfund. . . .
Kleie, per 100 Pfund
Shipstuff. per 100 Pfund
77
73
30
35
25
50
25
90
50
60
Produkte
Corrigirt von
HERZOG & WILD, Grorer.
Die angegebenen Preise werden von den
Händlern meistens m Tausches bezahlt.
Butter, per Pfund 710
gier, per Dutzend . . . . ; . . . 9
Hühner, per Pfund 010
Enten, per Dutzend 2 50 3 75
Gänse per Dutzend 5 00
Kartoffeln, per Bushel.... 85 1V0
MORRISON
BRICK YARD
von
Sohns & Becemahh,
Morrison, Mo
Wlr haben in Morrison eine neue Ritas
lti elnaerichttt und sind on nun an ,m
Stande die besten Backsteine ,u sehr nlede
ren Preisen zu liefern und Bauluftige er
den kg in ihrem Interesse ffndeu unsere
Preise zu lernen. Ebenfalls liefern tr den
unübertreffliche Sohns'sche Kalk prompt.
billig und in allen Quantitäten.
18stpi90 Sohns ck Beg eman n.
51
y
SchMche' MSnner,
welch ihr, vUkrcks undSlattildk
iste witUt zu lang Onlifn, sollt, litt
rsium, b ,.Iufrd" u . tat
Mit ( KranknIch'cht rltulkrl, tili
aultfBittft SGJtrt fllbt Bluffcbtufi 01T H neu
HNefah odurch Xaulrnt innrtBat tar-
st 3it (bat CTufRorung v smlichl.
H
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it in tn ttn htt Jug,n,I
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Btifbrn ttnU tnl4 alt
rit. Schickt gknt inStamx undJdr bkkrmmi
billig. Idr Ikiniz,nrZ
da Bch kftilt und sianco ,gschickt on Ut l
lrtat fUlnlKttn 9iftnfotti,"
Wft IU Str., e getf, R. fl.
' SJ
RiegerMeucnhalin
Schmiede u.
Wagenmacher,
ersuchen alle garmer ihren Borrath on
Spring und 5 armwag en, Pflüge
us. zu besichtige ehe sie roo andnö kaufen
I Chas. Neuenhahn
ist Agent für die weltberühmten
, Tr, r:
UOLSZS VZ,tttMUflneN,
-(" ,l ,,,,, . if
,?r? , Jyf'. 5' '.'., v
j'V,:.m'VS-'- ' i'',.US
TjP'f -.v
MsM?:
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Hi-U
frt
VI
Star Dresch und Dampfma-
schinen.
nnd überhaupt für erste Elasse Farmmaschl
nen. ma,
1.
i. wiEJisrsErj
Nechts-Anwalt
Nr
sStaatSanwalt für Sajrvnade To.1
HSSÄXX . - MO
Frühjahrs- und
Sommer-Waaren
3ch babe für die bevorstehende Saison eine
überaus große und schöne Auswahl von
Putzwaaren
eingelegt, die das Neueste in allem mag in
einer erste last Piibmaarenhandiung tje
. -V . r,r t ... .m
, suyrl wtro, umlagr. ie Iieueiien
littet tn
IJK V l-rl II II 1?S
VinahamS. und leiderstofsei, : die schönste
iind beite Auswahl zu den niedrigsten Prei
sen.- Ebenfalls halte ich ZLollenstone und alle
bei Handarbeiten benutzten Artikel. Meine
Auswahl von Hüten umfast nur daS Neueste
ebenso mein onment von üsonneniazir
men, Blumen und Bänder.
E7 Trauerklkide, und Oute werke u ?
kurze Notkj angefertigt.
m gkvetgtk Zusprus) rillet.
Sra lar,lint Stl ,
Jv'
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' T'v,., !". , : J: :-
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Vw$S .. j'f-v".
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üi. J2'f0 '
l'ittle Berger, Mo
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