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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, July 25, 1890, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Graf, Herausgeber.
Preis : 52.00 Her Jahr.
Office : Ecke der Vierte und Schiller Straße.
Hermann, Mo., Freitag, den 23. Jnli, 18,
Jahrttg m,
Nummer 37.
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Farben,
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23ir erlauben un das Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß wir die
beste Auswahl und die beste Qualität obcngenannter Waaren führen und zn
wohlfeileren Preisen verkaufen als irgend ein Geschäft innerhalb 3C Meilen.
Wenn IKr ctwaö in dieser Branche gebraucht, so werdet Ihr es daher zu Eurem
Vortheile finden bei uns vorzusprechen.
GebVÜdöV Walker, Eigenthümer des
Eagle Drug Store,
Herrn gtxxxx, Mo.
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Fertigt Kleider aller Art,
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Hute und Kappen werde ich zu sehr
herabgesetzten Preisen verkaufen.
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Markistraße, zw. und 1. Hermann, Mo.
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Schuhe ! Schuhe ! Schuhe !
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Kommt nnd beseht das reichhaltigste nnd grojzte Lager Schuhe und Stiefel
das jemals in Hermann anszcstellt wurde nnd welche ich zn Preisen verlause die
aller Concurrcnz spotten.
Ich garantire alle von mir gekauiteu paaren.
Christoph Schlender,
nahe Kracttly's Ccke. ?as größte Schuhgcschäft in Hermann.
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pi Pfrtaitfeit.
Weqen 3IäI)crem wende man nch an
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der Robert W alle i , .'.vr,a, .'Ao.
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Romiiei & Sobbe
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Knaben und Kinder.
des heften
in der Stadt.
Vftnc vorzügliche Gelegenheit
zur lleberfabrl zwischrnDcntschland und Ame.
rika bietet die allbelicbte BaltimoreLinit des
Norddeutschen Lloyd.
Die rükmlickst bekannten, sowie die neuen
und erprobten, (i'XM) Tonö großen Postdam
pfcr dieser inie fahren regelmäßig wöchentlich
zwischen
Baltimore nnd Bremen
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und ckiiicil Passnqicre zu sehr billigen Prei
scn lwle Vtrpslequng! O'rösztmoglichne
Sicherheit! Dolmetscher begleiten die (5in
nianderer aus der Meise nach dem Weiten.
Bis ilde wurden von 'loyd-Tampfcrn
1.885,51:? Passagiere
glücklich über den Cceait besördert, gemiv
ein gutes Zeugnis! für die Beliebtheit dieser
'itti'e.
Weitere Auskunst eitheileu:
?(. Schumacher & 0., (ciieral-Agenten
k.'io. ö (iiit o'an 3ir. "altiHiore, i'ii.
oder deren Vertreter im Iulande.
Euacn Zv. Nippstciu, Hermann. Mo.
Chas. Kimmers
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Marklflr. neben i5. A. ?cichoff,
HERMANN, Mo.
'"ui meinein Saloon find stets die besten
selbstgekcltertcn Weine beim (las, Flasche
oder auch bei der 0'allone zu haben.
Farmer finden bei mir für sich sowie für
ihre Pserdc die besten Bequemlichkeiten.
dec278 . ;
P f e r d e f i, t t e r Haser, icn und Kork
stets an Hand.
Administrator's Notice.
Notice is liereby given, that the under
signed Public Administrator of Gaaconad
County, Missouri, has taken Charge of the
Estate of Fritz Merk deceased, on the löth
day of May, 1SÜO, by order of the Trobate
Court of Gasconade County, Missouri.
All persons having claim9 against a!d
Estate, nre required to exhibit them for
allowancc to the administrator within one
year after tho date of said letters, or they
inay bc precluded frora any benefit of 8aid
Estate; and if euch claims be not exhibited
within two year from the date of this Pub
lication, they fshall be forever barred.
This 4th day of June, 1890.
Ekitz Kocii,
Tublic Administrator
Final Settlement Notice.
Kotice is hereby given to oll creditors
and othtrs interestcd in the Estate
of Fritz Berthram, deceasedj that tne
undcrsi-'nedAdministratot of aid estate in
tends to mako final settlement thereof at
the next terra of the Probate Court of Gas
conade county, State of Missouri to be
held at Hermann on tfce second Monday in
August 18'JO.
Ä J. II. Meyer,
Administrator.
Durch Tornadoes und Cyclones ist,
einer Schätzung zufolge, in den mit dem
31. Dezember 1887 beendeten sieben
undachtzig Jahren dieses Jahrhunderts
in den Ver. Staaten Eigenthum im
Werthe von t941.272.S00 zerstört wor
den, wobei 3165 Menschen umkamen,
und 5049 Verletzungen erlitten.
Die Zahl unserer Veteranen auS dem
Kriege von 181215, welche Pension
beziehen beträgt noch 60; die Zahl
der Ueberlebenden aus den deutschen
Freiheitskriegen von 181315 betragt
nur 49. Sind die Amerikaner wirklich
langlebiger als die Deutschen, oder soll
ten viele unserer Veteranen" gar
keine sind?
In der Silbersrage haben sich die
Demokraten im Congresse wieder einmal
arg blamirt. Ausgezeichnet hat sich in
dieser Frage im Congresse nur ein
Mann : Senator Shcrmann von Ohio.
Er hat mit vollendeter Meisterschaft im
letzten Augenblick dem neuen Silberge-
setze eine Gestalt zil geben verstanden,
in der es, obwohl nicht ganz harmlos,
doch in der Hand eines halbwegs ver
ständigen Finanzministers besser ist als
die sog. Blandbill. Shcrmann hat der
Bill so zusagen die Giftzähne ausgc-
brochru und an ihre Stelle soviel Gold
gesetzt, daß die größten Besorgnisse der
Freunde eines stetigen und ehrlichen
Geldsystems verschwunden sind.
(Anzeiger des Westens.")
m m m
Der Streik der Kohlengräber in
Alabama ist geschlichtet, das heißt, sie
haben, von der Noth gezwungen, sich ver
pflichtet, unter den alten Löhnen noch
ein Jahr weiter zu arbeiten. Die Lage
der Leute ist eine traurige. Sie sind den
Grubenbesitzern sozusagen mit Leib und
Seele unterworfen und durch eiserneCon
trakte mit den abscheulichsten Bestimmun,
gen an sie gebunden. Sie müssen alle
ihre Bedürfnisse in den Comagny Stores
kaufen und dort geradezu unerschwing
liche Preise bezahlen. Sträflmgsarbeit
concurrirt mit der Arbeit der freien
Kohlengräber, da 1300 Alabama Straf-
linge in den dortigen Gruben arbeiten
müssen, was einen schädlichen Einfluß
auf dje srcie Arbeit und deren Löhne
ausübt.
In Deutschland beginnt man nackige
rade eine sehr schlechte Meinung von der
ersten diplomatischen Leistung deö neuen
Kanzlers, von dem deutschenglischen
Vertrag, zu bekommen, und das unan-
genehme Gcsühl, über's Ohr gehauen
worden zu sein, macht sich geltend.
Der Forschungsreisende Dr. A. Jick m
Bremen hat einen geharnischten Aufruf
gegen das deutsch-englische Abkommen
erlassen, der mit den Worten schließt:
Wir sind bereit, auf den Ruf unferes
Kaisers in Reih' und Glied zu treten
und uns stum und gehorsam den feindli
chcn Geschossen entgegen führen zu las
scu, aber wir können auch dafür verlan
gen, daß uns ein Preis zufalle, der deS
Opfers werth ist, uud diefcr Preis ist:
einem Herrcnvolk anzugehören, das sei
lten Antheil an der Welt sich selber
nimmt und nicht von der Gnade und
dem Wohlwollen eines anderen Volkes
zu empfangen sucht."
Die britische Regieruug will von dem
von vielen Fabrikanten England's ver-
langtcnProtest gegen Annahme der Mc-
KinleyBill durch den Congreß der Ber.
Staaten oder vonKampfzöllen gegen die
durch dieselbe zu erhöhenden Zollsätze
nichts wissen. Sie weiß ebenso gut als
wie die anderen Regierungen Europa's
daß siezu einem derartigen Protest auch
nicht die geringste Berechtigung hat und
daß derselbe völlig erfolglos sein würde.
Auch würden solche Proteste sehr lächer.
lich aussehen, so lange noch zu Gunsten
der englischen Viehzüchter dem amerika.
nischcn Rindvieh der Zutritt zu Eng
land, im Interesse der deutschen Schwei
nezüchter dem amerikanischen Schwein
und seinen Produkten der Zulatz nach
Deutschland verwehrt und in fast allen
europäischen Ländern durch hohe Korn
zölle der Import amerikanischen Getrei
des erschwert wird.
Das gegenwärtige Jahr ist wieder
reich an schweren Unglücksfällen, die
große Verluste von Menschenleben nach
sich ziehen. Namentlich in den letzten
zwei Monaten scheinen sich alle zerstö
renden Elemente der Natur Winde,
Wolkcnbrüche, Fluthcn, Hagelstürme,
und Blitz vereinigt zu haben, um
das Gebild von Menschenhand" nnd
den Menschen selbst zu zernichten. Am
13. Januar gingen bei einem Cyklon in
Kcntucky 11 Menschen zu Grnnde, am
22. Februar durch eine große Fluth bei
Prescot, Arizona, 65 Menschen; dann
kam am 27. März der entsetzliche Cy
klon in Louisville, wobei 440 Menschen
ihren Tod fanden: am 6. April verloren
im Süden durch Wasserfluthen 12, und
am 22. April durch einen Cyklon in Ar
kansas 15 Menschen ihr Leben. Am 5.
Juni brachte ein Cyklon in Nebraska
15, am 13. Juni ein Wolkenbruch in
Ke'ntucky 12, und am 20. Juni em Cy
klon im nördlichen Illinois 12 Men.
schen den Tod. Und nun kommt da
entsetzliche Unglück in Minnesota, wo
wahrscheinlich 200 Menschen umgckom-
men sind. Seit 1. Januar sind also
durch Cyklone, Wiudstürme u. s. w.
über 1,000 Menschen zu Grunde gegan-
gen gegen 163 im letzten ganzen
Jahr durch gleiche Ursachen.
Da Großartigste im Abbezahlen
einer Riesenschuld haben, so lange die
Welt steht, die Vereinigten Staaten gc-
leistet. Ihre Gesarnmtschulden sind
auf 5988,175,173 beruntergegangcn.
Bringt man davon in Abrechnung die
$64,623,512, welche die Pacific-Bahncn
schulden, von denen man ein Recht hat,
zu erwarten, daß sie ihre Schulden noch
selber bezahlen werden, ferner die H2ii,-
002.008 Scheidenmüne, welche im
Schatzamte als nicht zum Ausgeben be
stimmte Aktiva behandelt werden, und
t9,765,232 aufgelaufene Zinsen, so be-
laust die gesammte Nationalschuld
sich auf nicht mehr als K890,734, 371.
Kurz nach Schluß des Bürgerkriegs,
am 31. August 1865, stand die Na-
tionalschuld am höchsten, als sie H2,-
756.431,571 betrug. Also in einem
Zeitraum von nicht ganz 25 Jahren
hat sich die öffentliche Schuld um 1880
Millionen Dollars vermindert. Die
zinstragende Schuld beläuft sich jetzt
nur noch auf K725.313.110, gegen
$2.381,530,294 im I. 1865. Wäh
renddes verflossenen Jahres hat sich
die öffentlichen Schuld um 88 Millio.
uen vermindert.
Freihändler sind der Ansicht, daß die
Passirung der McK'inlcy'schen Bill zu
einer allgemeinen europaischcnZollspcrre
gegen amerikanische Ausfuhr-Artikel,
die fast ausschließlich landwirtschaftliche
Produkte sind, führen werde. In Eu-
ropa selbst ist man jedoch andercrAn-
sicht. Wenn der Verdienst der europäi
schen Arbeiter durch Mangel an Bc
schäftigung weiter geschmälert wird, so
bleibt den Regierungen nichts anderes
übrig, als die Zölle aus Nahrunzsmit
tel aufzuheben, damit der Ausfall an
Löhnen einigermaßen durch billigere
Nahrungsmittel ausgeglichen werden
kann, da bei niedrigeren Löhnen und
höheren Preisen von Nahrungsmitteln
die Arbeiter Europas der Gefabr des
Verhungerns ausgesetzt sind. That
sächlich haben eine Anzahl Gewerbkam
mern Deutschlands trotz der McKinley
Bill die Herabsetzung der Gctrcidezölle
und die freie Fleisch-Einfuhr für unbe
dingt nothwendig erklärt und in allen
Eingaben der Arbeiter an die Regie-
rung wird erklärt, daß nur billigere
Nahrungsmittel den Nothstand der
deutschen Arbeiter zu lindern vermögen
(K. C. Pr.)
Das südliche Missouri ist das einzige
Gebiet im Winterweizengürtel, wo die
Drescharbciten durch Regen verzögert
wurden. Immerhin ist aber genug
gedroschen worden, um eine Schätzung
des Gesammtertrags möglich zu machen
Derselbe beträgt in den verschiedenen
Gegenden 50 bis 75 Procent des vor
jährigen Erntcertragö. Die Qualität
der Ernte ist gut, doch befindet sich viel
tauber Weizen darunter. In Mittel
und Nord'Missouri ist der Ertrag der
Menge nach im Durchschnitt noch schlcch-
ter als im Süden des Staates.
Das Hauptinteresse wendet sich äugen-
blicklich dem Wclschkorn zu. denn diese
Feldfrucht steht gerade jetzt vor einer
Krise. ES sind nunmehr vier Wochen,
seitdcn im Welschkorngürtel kein allge
meiner, kräftiger Regen mehr gefallen
ist. Einzelne Counties haben ja vohl
das erwünschte Naß in ausreichendem
Maße erhalten, allein im Hinblick auf
das Ganze kann dies kaum in Betracht
kommen . Am meisten scheint in Kansas
das spät gepflanzte Wclschkorn gelitten
zu haben, und jeder weitere trockne Tag
wird den Schaden vergrößern. Ein
ordentlicher Landregen von 10- bis 12
stündiger und selbst längerer Dauer
könnte hier uoch Wunder wirken. Ne
braska hat nach fürchtliche? Hitze in der
letzten Woche zwar etwas Regen erhal
ten, er kam aber zu spat, um dasWelsch
korn vor Schaden zu schützen. In
Iowa, Missouri und Illinois steht es
ähnlich wie in Kansas.
Seitdem festgestellt worden ist, daß
der amerikanische Weinstock gegen die
Heimsuchung durch die Reblaus gesichert
ist. bat der Anbau desselben m Frank
reich großartige Dimensionen angenom-
men. Nicht nur die von derPhylloxera
heimgesuchten Weinberge sind mit am c-
rikanischen Reben neubegflanzt worden,
sonden auch zahlreiche neue Anlagen
hinzugekommen, in denen ausschließlich
aus Amerika eingeführte Schößlinge ge
zogen werden. Diese gedeihen auch in
Boden, in welchem die einheimische Rebe
nicht fortkommen konnte. Frankreich
hat zur Zeit 4,545,000 Acres Weiugär
ten und wenn die Ncubepflanzung so
fortdauert, wird, wie Generalconsul
Rathdon schätzt, binnen 4 Jahren die
weintragende Bodenfläche in' Frankreich
6,425,000 Acres umfassen.
Trotz der Dürre sind die Candidäten
gut gerathen.
In Kansas gewinnt die von Republi
anern ausgehende Resubmissions-Be
wcgung immer mehr Boden. Das Se
dalia Journal schreibt: Die gegen die
Prohibition auftretenden Republikaner
haben sich schon vor längerer Zeit orga-
nisirt und ihrWahlausschuß hat nun in
einer kürzlich zu Wlchita abgehaltenen
Versammlung beschlossen, am 9. Septem-
ber eine Staatsconvcntion abzuhalten.
Um dieselbe Zeit halten auch die Demo
raten ihre Staatsconvention ab und es
ind bereits Schritte gethan worden, um
beiden Richtungen genehme Candidäten.
die als Gegner der Prohibition bekannt
ind, aufzustellen. Wahrscheinlich wer-
den die Demokraten den tüchtigen ehe
maligen Gouverneur Robinson alsCan-
didat für das Gouvcrneursamt wählen,
und da diefer den freisinnigen Republi
kancrn auch zusagen soll, so hofft man,
daß Gouverneur Robinson auch gewählt
werden wird.
Auö New ßavrn.
Frau P. Willi, Tochter des Hotel-
besitzers L. Soissong, schenkte letzten
Samstag einem kräftigen Jungen das
Leben. Herr G. A. Schnell, von Her
mann, der Großvater der Frau Will,
kam am Sonntage hierher um seinen
leinen Urenkel zn sehen. Dem liebens-
würdigen alten Herrn zu seiner Urgroß -Vaterschaft
und dein glücklichen Groß-
Vater, sowie dem Herrn Papa zn dem
reudigcn Familicn-Ereignisse unsere
herzlichste Gratnlation.
Herr Julius Kraemer reiste am letz-
en Mittwoch von hier nach La Grange,
Mo., ab, wo er helfen wird die neue
Mühle in Gang zu bringen.
Herr John Schwccr, der hier sich
geschäftlich niederlassen will, langte am
etzten Samstag mit seiner Familie von
Windsor, Mo., hier an.
Die Firma Althcidc & Grnbbcl ist
diese Woche am Umziehen in ihr neues
Local, welches jetzt vollendet ist.
H. D.
m a m
Ans Miss ouri.
Bei Bevier, Macon County, hat
sich der 14 Jahre alte Sohn von John
Thomas auf der Jagd durch Unvorsich
tigkeit erschossen.
Unheilbare Leiden veranlaßten in
St. Louis die 45 Jahre alte Wittwe
Kafferwcttcr sich in der Dachstube ihrer
Wohnung zu erhängen.
Der Gouverneur offerirt eine Be-
lohnung von H200 sür die Verhaftung
von John Murphy, welcher in Stod-
dard County den Henry Burtou crwor
dete. Der 40 Jahre alte Juornalist
Chas. A. Taylor beging am Sonntag
in Folge von langwieriger Krankheit
in St. Louis Selbstmord durch Ver-
giftnng.
Um seine Schmerzen zu stillen
nahm am Freitag in St. Louiö der 45
Jahre alte John Roe eine DosisAconit,
aber zu viel davon, was den Tod zur
Folge hatte.
Ju Jesfcrson City hat sich unter
dem Namen Sängerbund" ein deutscher
Gesangverein gebildet. Prof. F. I.
Bürger wurde zum Dirigenten der 14
aktiven Sänger erwählt.
Der Mayor von Keytesville.Chari-
ton County, wurde wegen Übertretung
die Stadtordinanz, wtlche verbietet, Pa
picrabfälle auf die Straßen zu werfen,
verhaftet und strafte sich selbst um einen
Dollar.
' Theodor Miller und Hyatt Lind
sey fuhren letzte Woche auf der Farm
des ersteren bei Savannah, Andrew
County, eine Ladung Wcizengarben
nach Hause, als ein Gewitter heraufzog.
Der Blitz schlug in den Wcigen; Lind
say wurde augenblicklich getödtet und
Miller war längere Zeit bewußtlos, ist
aber, wie es scheint, nicht gefährlich ver
letzt. Lindsay hinterläßt eine Gattin
und vier Kinder.
Mit einer Schußwunde im K opf
und aufgeschnittener Kehle hat man die
ser Tage den Leichnam des aus Mine
ral Point spurlos verschwundenen Kauf
mannes E- B. Day unweit De Soto
aufgefunden.
Etwa 11 Meilen westlich von
Maldcn leben auf verschiedenen Besitz
ungen die vier Familieu Woods, White
head, Edwards und White, sämmtlich
vermögend und angesehen im County.
Seit Jahren schon halte zwischen einzcl
nen der genannten Familien eine Fehde
bestanden, die jedoch während der letzten
Jahre beigelegt schien. Neulich nun
fand bei der Familie Woods eine Fest
lichkeit statt, bei welcher die Löhne der
anderen Familien eingeladen waren.
Des Abends brach der junge Woods
einen Streit mit den andern vom Zau
ne'und bald war eine Schießerei znii
schen den einzelnen Fractionen im
Gange, wobei I. F. Woods erschossen,
L. Whitehead und W. Sullinger - ver
mundet wurden. Der Mord wird ein
gerichtliches Nachspiel haben und erregt
die Sache großes Aufsehen.
Eine Frau, die sich mit vier Kin
dern auf der Flucht vor ihrem Gatten
befand, kam dieser Tage durch St. Jo.
seph. Zwei Stunden nach ihr erschien
auch der Herr Gemahl dort; es war
schon zu spät, denn die Frau war bereits
mit ihren Kindern nach dem Westen ab
gedampft. Die Flüchtige ist die Gattin
eines reichen Mannes Namens Wm. S.
Kin.i ans Marshall, Mo. Sie hatte
mit dem letzteren 30 Jahre lang in
glücklicher Ehe gelebt. Da entstand
Zwietracht, als sich ihr ältestes Töchter
lein vcrheirathen wollte. Das Mäd
chcn liebte einen Mann, der wohl der
Mutter, aber nicht dem Vater genehm
war. Aber erstere setzte ihren Willen
durch. Damit war der Unfriede in das
Haus eingezogen,, and das Ende vom
Liede war, daß Frau King ihren Gatten
verließ, indem sie ihre vier jüngsten K in
der mitnahm, und um eine Scheidung
einkam. Diese wurde ihr vom Richter
verweigert, da durchaus kein triftigen
Grund dafür vorliege, und überdies er
hielt sie die Weisung, die vier Kinder
der Obhut ihres Vaters zu übergeben.
Anstatt diesem Beft'hl nachzukommen,
ergriff sie die Flucht und wird jetzt, wie
gesagt von ihrem Manne verfolgt.
Maryville befindet sich einigerma
ßcn in Aufregung über den plötzlichen
und wie es scheinen will, betrügerischen
Bankerott von Cyrus Craig, dem dorti.
gen Agenten für die St. Joseph'er Mak
lerfirma Bartlett Bros. Craig erfreute
sich des vollsten Vertrauens seiner Fir
ma, der er allerdings in den Jahren sei
ncr Agentur die Summe von ca. $300,-
00 in Hypothekengeschäften zugewiesen
hat. In letzter Zeit scheint es nun, daß
Craig schnell reich werden wollte nnd er
griff deshalb zn dem allerdings einfa
cheil, aber zweifelhaften Mittel. Hypo-
thekcngelder von Bartlett Bros, auf
Ländcrstrccken zu erlangen auf denen
schon andere Hypotheken lasteten, indem
er einfach die Urkunden änderte, tvas
ihm leicht ward, da seine Firma ihm
vertraute. Die Summe, um die es sich
b.'i diesen Transaktionen handelt, soll
sehr bedeutend sein und Craig selbst ist,
als man das Defizit entdeckte, nach Kcn
tucky gegangen, wie es heißt, um Gel
der aufzubringen, seine Verbindlichkel
ten zu lösen.
Es liegt doch nichts fo nahe, als gc
gen die Jnscktcnwclt aller Art, die un
sere Garten- und Feldfrüchte von der
Saat bis zur Ernte bedroht, dieses bil
lige Mittel, welches überall zur Haud
ist, in Anwendung zu bringen, denn bc
kannt ist es ja, daß das Petroleum jedem
Thlcr höchst widerlich ist und allen
Schmarotzern schnell den Tod gibt. Eiu
Sachverständiger schreibt: Ich ver
mischte Petroleum mit Milch und bc
spritzte damit cincn vor meinem Haus
frischgepflanzteu Lindcubaum, der all
abendlich von Hunderten von Maikäs:ru
unlschwirrt wurde, und dessen Blätter
den Thieren zur Aetznng dienten. Nach
dem ließen sich die Thiere auf dem
Baume nicht mehr nieder, und geschadet
hat den 8aum die Douche nicht. Ich
empfehle ein fleißiges Experimentiren
mit Petroleum gegen Ungeziefer.
m m m
(Eingesandt)
Von Berget;
Lange schon sucht mein Auge in Jh-
rer werthen Zcitnng nach irgend einem
Artikel von Berger; dennoch bietet un
ser Örtchen genug das immerhin werth
ist einer allgemeinen Obacht unterzogen
zu werden. Alle Ncuigkeit-.n aus dem
Auge lassend, die dennoch, wenn noch so
wenig, willkommen waren, möchte ich ei'
nes immerhin zur Sprache bringen an
dem es im wahren Sinne des Wortes
Noth thut; nämlich unser aller Beschrei
bung spottendes Pavement. Wir Ber
ger Leute mögen oder wollen das viel
leicht nicht einsehen, das beruht aber
nur darauf, daß wir in diesem Mlsera
bel zu eingelebt sind. Geht nur nach
irgend einer andern Stadt, oder besser
denkt Euch es käme Jemand bei Nacht
zeit und regnerischem Wetter nach hier,
der Hügel ist durchweicht und schlüpfrig
und zum Höhne dessen voller kleinen und
großen Steine, Pfützen, Löcher und der
gleichen halsbrecherische Gegenstände
mehr. In demFallewäre er genöthigtGe
brauch von unserem musterhaftcnPave
ment zu machen; doch o Web! Nach
dem er r.iit Glück ein kurzes Streckchen
zurückgelegt muß er mit dem schwierigen
und im hohemGrad" schlüpfrigenGrund
wo früher ein Pavement gelegen, Voc
lieb nehmen, glücklich auf die unterkroch
eneFortsetzung desselben gekommen, sinkt
Ihm nach wcnigenAugenblicken der rechte
oder linke Fnß fort; eben hier fehlt ein
Brett. Weiter gehtS wenn er auch
hier und da noch an kleine Unannehmlich
leiten stößt, meinetwegen den Hacken fei
nes Schuhes in eine beschädigte Planke
zurücklägt, demungeachtet keucht er müh
sam whiter den Hügel hinauf; da Wa
re der Grund nicht nah unter seinenFüß
en gewesen, dann hätte ein HokuSPo-kus-Verschwindikus
sein letztes an ihm
probiert; denn da fehlen nicht nur eilt?
sondern sage und schreibe 4 bis 5 Plan
ken. So kommt er, wenn er vom Glück
begünstigt, schmutzig, vor allem aber
todtmüde oben an, und schwörtbei Nacht
und Nebel niemals mehr ein solches
Wagniß zu unternehmen, welches in ge
gengesetzter Richtung nichts weniger als
Geschicklichkcit fordert; wollten wir uns
noch eine Dame in seiner Begleitung
denken, da weiß ich nicht unter welchen
Umstanden Sie den Gipfel erreichen
würden. Daß unsere Hauptbrücke
ein ' Ruin . und nur mehr
eine Nothpasage ist. ist wohl kaum der
Saumseligkeit der Einwohner zur Last
zu legen; dagegen aber verdient die
Nachlässigkeit worunter unser Pavement
leidet eine wohlverdiente Rüge; umso
mehr da gern Jeder seinen Beitrag zur
Hebung dieses allgemeinen Uebels zollt.
Jeder wie ich würde gerne sein Scherf
lein dazu beitragen und wenn es sein
müßte würde ich. jederzeit bereit sein,
Jemanden der mir einen Liebesdienst
erweisen wollte, bei klingender Münze
noch 5 Gal. Coaloil zugeben. Dann
würde es jedenfalls besser um di ch stehen,
O, Berger.
G. L.
Eingesandte
Zur Erinnerung
An August F. Bohl.
Endlich hast Tu überstanden
Manche schwere, harte Stunden,
Manche Tag und manche Nacht,
Hast Du in Schmerzen zugebracht.
Standhast hast Tu sie ertragen.
Teine Schmerzen, deine Plagen,
Bis der Tod dein Auge bricht,
Doch vergessen wir Dich nicht.
Weinend legen mir Dich nieder.
In Dein stilles Sch lasgemach ;
Niemals lehrst Du zu ring wieder,
Darum weinen wir Dir nach.
Doch cS schlägt sür nnS die Stunde,
Wo wir Dich einst wiedersehn.
Wenn vereint zuin schönsten Bunde,
2Lir vor Lottes Throne stehen.
H.J. M.
Probate Court Docket.
AvüusT Teum, 1890.
Muuday August 11, i890.
J.II. Meyer, Administrator, Barbara Acke-
inann, iec, final settlement.
j. 1'. Wiaemann, Administrator, Talitlia
riielps. dec. final settlement.
LouUe liartmund, ü. & C., Mincr liclrs of
Gottl Ilartmnnd, dec, Annual settlement.
Lindsey lloli, C. & Ü-, ElizabetU Ningesen,
ininor, Annual settlement.
Emil Kunow, ü. & C, li. i. & II. 1$. Holt,
minor, Annual ecUlement.
Henry Llesemeycr, ü. A C. LouiseLlescmeycr,
minor Ainual settlement.
Fiedeikli Meyer, G. & C. II . A.,'L., M., W.
A C. Meyer, minors, annual settlement..
Carl IIoie Administrator, Fredeiich Gnadt,
deceased, annual settlement.
Phillip Ilaessner, Administrator, I). A. Ilel-
mers, deccased, annual settlement.
Tuesday, August 12, 1890.
j. II. Meyer, Administrator, Fritz BerUiram,
decensep, final settelment.
Marie Gross, Administrator, F. C. Gross, de
ceased. final settlement.
Louise Dieckgracse, G. &C, F. & II. bleck-
graei'e, minors, annual settlement.
T. J. McMillan, U. & C, M. J. E. A. & E.
Seaicy, minors, annual settlement.
T.j. McMillan, G. & C, II. D. & E. J. Tay-
, minors, annual Statement.
Marg. ro,ienhouso, G. & C', j. II., II. E.,
A., A., M. & L. roiipenliou.se, minors, an
nual settlement.
1. A. Kicliardson. G. & C. J. G.. W.. M. M.
& ü. X. Iiicüardsou, minors, annual settle
ment.
LouisKuhne, Administrator, IlernianBaecker,
deceased, final settlement.
C. F. 1'o,,e. Administrator, II, nriett Krae
mer, deceased, final settlement.
"Weduesday, August 13, 1890.
Ü. II. Stites, Administrator, Mary F. Dayia,
deceased, final settlement.
Anuie Uead, Administratrlx, Edward McMil
lan, deceased, annual settlement.
Carl Schumacher, G. & C, E. Kurrelmeyer,
minor, annual settlement.
Toussoint Schnell, G. A C. , M. & M. Schnell,
minors, annual settlement.
Christoph Weber, G. & C, ., ü , A. AJ.
Naegelin, minors. annual settlement.
Williom I'ohlmann, G. A C, li. AH.Pobl-
mann, minors, annual settlement.
Arabella Hibler, G. C.F. M. Hibler, minor,
final settlement.
Florentine Austennann, Executrlx, Fred Aus
termann, deceased, annual settlement.
Marg. A. Ilomseldt. ExecuUlx, John Horn
seldt, deceased, annual settlement.
Thursday, August 14, 1890.
Aug. Oyczeschke, G. A C, Ida Iloppe, minor
annual settlement.
Caroline ItuesHler, G. A C. F. AA. Schrei
mann, minors, annual settlement.
Caroline KuesUer, G. A C, C. , M., C. A E.
Ruessler, minors, annual settlement.
Adolph Schmidt, G. A CA. Kahn, minor, an
nual settlement.
Hermann Keuper. G. A C. Frederich Buente
minor, annual settlement.
W. II. Maupin, Administrator, Ervin Maupln
deceased, annual settlement.
D. II. Stites. G. A C, C. F. A D. E. Davis
minors, annual settlement.
David Wittmann, G. AC, Emilie Lauer, ml
vor, final settlement.
Achtung SolbaUtt.
Da die neue Penfionsbill nunmehr Ge
setz geworden ist werden alle Soldaten
und , Soldaten Wittwen die
um eine Penston unter dem neuen
(esetze einzukommen wünschen, es zu ihrem
Vortheile finden, ihreGesuche sobald alSmög
lich durcl den Unterzeichneten einzureichen.
Bringt euren Abschkd (dtecliarg) . mit.
Solche die bereits Ansprüche im PenüonSde
partement eingereicht n.d die vom Departe
ment verlangte Information nicht geben tön
nen. werden es ebenfalls in ihrem Interesse
finden bei mir vorzusprechen.
R. C. Mumbrauer,
PensionS Agent.
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Weizen, 3. Qualität 78
Korn, in Kolben 30
Geschältes Korn 35
Haser 25
Mehl, per Sack, 1. Qualität .... M)
Mehl, per Sack, 2. Qualität 25
Kornmcbl. ver 100 Mund no
Kleie, per 100 Pfund 50
Shlpstuss. per 100 Pfund 00
Produkte
Corrigirt von
HEKZOG & WILD, rarer.
Die anaeaebenen Vreise werden von den
Händlern meistens im Tauschet bezahlt.
Butter, ver Pfund 71121
Eier, per Dutzend 8
Hühner, per Pfund 0
Enten, per Dutzend 2 502 75
Gänse per Dudend 5 00
Kartoffeln, per Bushel. . . . 85100
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