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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, August 01, 1890, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras, Herausgeber.
Preis: 52.00 per Jahr.
Office: Ecke der Vierten nd Schiller Straße.
Jahranng 3'i
Scrmanu, Mo., Freitag, den I. August, 1890,
Nummer 3
YJZM V y III ,
M WV V
Farben,
Firniß,
und
c tt st e
:0:-
Wir erlauben uns das Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß wir die
beste Auswahl und die beste Qualität obengenannter Waaren führen und zu
wohlfeileren Prcifcn verkaufen als irgend ein Geschäft innerhalb 3C Meilen.
Wenn Ihr etwas in dieser Branche gebraucht, so werdet Ihr es daher zu Eurem
Lortheile finden bei uns vorzusprechen.
Gebrüder WalVer, mw
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Fertige Kleider aller Art,
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OTEIST. CIfflLIENIlDlEIE
Hermann, 3VEo.
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zu erkaufen,
eqen Näherem wende man sich an
Henry B i n k h o e l t e r, Morrison. Mo
der RobertWalker. Hermann. Mo.
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Daß meine Waaren die besten und meine
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hlefiger Gegend sür gleiche Zwecke verwendet
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seh aeworden ist werden alle Soldaten
.nh Soldaten Wittwen die
um eine Pension unter dem neuen
Gesetze einzukommen wünschen, es zu ihrem
Vortheile finden. ihreSesuche sobald als mög
lich durch den Unterzeichneten emzureuhen.
Bringt euren Avicyieo (uiscuaigoj um.
xie !. hertim 9fnfnrii(fie im PenkionSde-
uiui i r
partement eingereicht und die vom Departe-
ntrlnnnt Vnf rtmirtttn MtAt flCDfn rons
nen. werden es'ebenfalls in ihrem Interesse
finden b mir vorzuiprecyen.
R. C. Mumbrauer,
PensionS Agent. .
Republikanische Counth Condentioa.
Laut Beschluß des republikanischen
Central Comites von Gaöconade
County findet die republikanische County
Convention amSamstagdenLO.
September, 1890, um 11 Uhr
Vormittags in D r a k e statt, um Can
didaten für die verschiedenen County
Aemter, die durch Wahl am 4. Novem
der zu besetzen sind, aufzustellen.
Die Basis der Repräsentation ist in
jedem Township ein Delezat für jede
25 für Harrison und Morton im Jahre
1883 abgegebenen Stimmen, was die
verschiedenen TownshipS zu der folgen
den Vertretung berechtigt:
Stimmen Telegaten
Boeuff 244 10
Bourbois 145 6
Brush Creek... 115 5
Boulware 202 8
Canaan 195 8
Richland 225 9
Roark 406 16
Third Creek... 207 8
Zusammen 70
Die Towuship Couventioncu werden
am S a m S t a g , den 1 3 . S e p t e m
b e r , 2 Uhr Nachmittags an den folgen
den Plätzen abgehalten:
Boeuff Henry Mittendorf's Woh
nung. Brufh Creek Tayloe's Schulhaus
Bourbois Smith's Schulhaus.
Boulware Simon Bocger's Store.
Canaan Sam Morgan's Schmiede.
Richland Lange's Store.
Roark Markthaus.
Third Creek Loeb's Schmiede.
Schon regen sich iu den verschiedensten
Städten des Landes, die eine größere
deutsche Bevölkerung bergen, die Vor-
bereltungen zu Feier des nächsten deut
schen Tages, und es darf wohl heute
schon als sicher gelten, daß das junge
Fest sich einen bleibenden Ehrenplatz im
Leben unserer deutschen Bevölkerung er
rungen hat. (B. I. )
Das republikanische Staats - Comite
deS Missouirer Senats-Distnkts ver
sammelte sich am 21. Juli in Montgo-
mery City und beschloß am Mittwoch,
den 20. August, in besagter Stadt eine
Convention zur Aufstellung eines repub
likanischen Senats-Candidaten zu hal
ten. Die Vertretung wurde wie folgt
festgefetzt : Callaway County 5, Mont
gomery Co. 7, St. Charles 9 und War
ren 5 Delegaten.
Das Phil. Tagebl." Organ der
dortigen Arbeiter, beurtheilt die Hal-
tung der Demokraten im Congreß wie
folgt: Seitdem Randall von den füd
lichen Rittern und den Tarifrefor
mern" abgethan wurde und nun nuch
todt ist, giebt es bei den demokratischen
Parlamentariern keine Leitung mehr.
blos noch ein stupides, planloses Hin
und Hergezerre der diversen Größen
dritten und vierten Ranges, die alle
Führer" spielen wollen und es nicht
können."
Wenn im Congreß in einem Wahl-
streit einem Republikaner ein streitiger
Sitz zugesprochen wird, so erheben die
demokratischen Blätter regelmäßig ein
großes Geschrei. Daß aber, wie kirz
lich geschehen, die rcpubl. Mehrheit im
nationalen Abgeordnetenhause zwei de
mokratischen Mitgliedern von Mississip
pi ihre Sitze zugesprochen und die bean-
standenen Republikaner abgewiesen hat,
wird mit Stillschweigen übergangen.
Dem Gegner gerecht zu werden, fällt
den Demokraten halt so schwer!
Demokratische Tölpelei" nennt die
demokratische New Yorker Staatszei-
ung" das Verhalten der demokratischen
Bundes senatoren und Hausmitglieder
in den Verhandlungen über die ver-
chiedenen Silberbills. Wir können,"
meint das tonangebende demokratische
Blatt unter Anderm, nicht umhin zu
gestehen, daß die Demokraten sich dabei
haben wieder einmal von der klügeren
Taktik der Republikaner überflügeln
lassen, und wir können den Letzteren
eine gewisse Berechtigung, sich über die
demokratischen Tölpel in's Fäustchen zu
lachen, keineswegs bestreikn."
Eine vernünftige Verwendung der
Sträflingsarbeit, die den Arbeitern so
viel Grund zur Klage gibt, ist in Min-
nesota in- Vorschlag gebracht worden.
Der Bindfaden zum Binden der Garben
kann aus Jute oder Flachs bedeutend
billiger hergestellt werden, wie aus
Manila oder Sijal. DaS Flachsstroh,
welches die Farmer verderben lassen,
genügt um allen Bindfaden, dessen
die Farmer von Minnesota bedürfen,
herzustellen. Der Vorschlag geht nun
dahin, in den Staatszuchthäusern Ma-
schinen aufzustellen, mittelst welcher die
Fasern aus dem Stroh gewonnen und zu
Bindfaden verarbeit werden. Das
würoe den Sträflingen Beschäftigung
geben, die mit der freien Arbeit nicht
konkurirt und überdies den Bindfaden
Trust matt setzen.
Einer der größten Männer im
Congreß ist der Missourier Abgeordnete
Mansur, welcher 6 Fuß 3 Zoll groß
und proportionirt gebaut ist.
Eine Karte an die Stimmgeler da
Gaöconade County.
Da mir von verschiedenen Seiten ge
sagt worden ist, daß gewisse Personen
es sich zur Aufgabe gemacht haben das
Gerücht zu verbreiten, Herr Theo. Graf
würde, im Falle seiner Erwählung als
Circuit Clerk, das Amt nur dem Na-
men nach verwalten, während in Wirk
lichkeit G. A. Freund die Stelle ausfül
len wuroe, io halte ich es sur meine
Pflicht, im Interesse der Wahrheit, mir
selbst, vor Allem aber Herr Theo. Graf
gegenüber, ganz bestimmt zu erklären,
daß nichts Derartiges der Fall ist.
Ich habe seit meinem Austritt aus
dem Schuldienst eine geschäftliche Stel
lung angenommen, und liegt es in mei
nem Interesse dieselbe zu emer perma
nenten zu machen.
Hätte ich mich fest entschlossen gehabt,
nach einer Stelle als Beamter zu stre
ben, so iväre ich selbst Kandidat geblie
ben ; und ebenso fest bin ich überzeugt,
daß Herr Theo. Graf nur für sich selbst
Kandidat ist, und sür Niemand anders.
Zum Schluß möchte ich jenen politi
schen Klatsck)bascn den gutcnRath geben,
sich nicht so viel um Sache zu kümmern,
die sie Nichts angehen; ganz besonders
aber keine Gerüchte oder Geschwätze zu
verbreiten, für welche sie nicht den ge
ringsten Beweis vorbringen können, und
von denen man ganz gut weiß, was da
mit bezweckt werden soll.
Achtungsvoll,
G. A. Freund.
Das Ticket der Farmcrs-Allianz von
Minnesota besteht aus vier Republik
nern, zwei Demokraten und keinem
Farmer. Unter den vier Republika
nern besinden sich 2 Zeitungsredaktcure,
einer davon em Schwede. Drei der
Herren sind stramme Prohibitionisten,
die anderen Drei trinken ihre Tropfen,
oder auch mehr, ganz offen. Sie
schafft seltsame Bcttgcnosseu, diese
Politik!" (Wbl.)
Herr W. I. Powell, der Census-Su-
pervisor des dritten Distriktes veröffent
licht einige unofficiellen" Zahlen über
das Ergebniß der neulichen Volkszäh
lung in seinem Distrikt, welchem folgen
de Counties angehören: Audrain,
Boone, Callaway. Camden, Cole, Craw-
ford, Dent, Franklin, Gasconade,
Lincoln, Maries, Miller, Montgomery,
Ofage, Phleps, Pike, Pulaski und War
ren. Laut diefen Zahlen hat G a s c o
nadeCountyzur Zeit 11.599 ge
gen 11,154 im Jahre 1880; Ofage
County hat 13,430 (11,824 in 1880) ;
Franklin County 28.393 (26,534 in
180); Warren 9,873 (in 1880 hatte
Warren 10,806, nach dem letzten Cen
sus also eine Abnahme von 933 Ein-
wohner); Montgomery 17,039 (gegen
16,249 in 1880).
Aus dein Saaten- und Wetter-Be-
richt der Staats-Ackerbaubehörde von
Missouri für die mit dem 25. Juli 1890
abschließende Woche geht hervor, daß
im Allgemeinen die Regenmenge im
Staate eine normale war. Während
es aber in einigen Gegenden reichlich
regnete, fiel dagegen in andern Gegen
den zu wenig Regen. In den Coun--
ties Crawford, Dent, Pulaski, Warrcn,
Lewis, Marion und Shelby leiden die
Staaten in Folge der Dürre. Was
Temperatur und Sonnenschein nu
Staate anbetrifft, so läßt sich hierüber
ein normaler Stand berichten. Der
Regen hat stellenweise den auf Haufen
aufgeschichteten Weizen und Hafer be
schädigt, und an solchen Plötzen wo die
Heu- und Hafer-Ernte noch nicht been
digt war, hat Beides Schaden gelitten.
DaS Welschkorn hingegen, sowie die
Spätkartoffeln und Futter-Gräser ha
ben sich sehr erholt und sind neu belebt.
Die durchschnittlichen AckerErträge
stellen sich, soweit berichtet, wie folgt:
Weizen 11 Bushel, Roggen 11 Bush.,
Hafer 18 Bush., Flachs 10 Bush.,
Kleeheu 1,5 Tonnen, Timothy 1,25
Tonnen.
Die erste gemeinsame, politische Con
vention der Farmers Alliance" und
Nniled Labor Party" fand am Donner-
stag in St. Paul, Minn., statt. Wäh-
rend einzelne der angenommenen Be
schlüsse ganz vernünftig sind, ergehen
sich andere wieder in allerhand demokra-
tischen Illusion?, die die neue Veremi-
gung zu einem rein demokratischen Able
ger stempeln. Die Beschlüsse fordern
nemlich radikale Revision des KnegS.
tarifs" und nennen die McKinley Bill
den Gipfelpunkt der Niedertracht des
Schutzzolles." Ferner fordern sie, dan
die Regierung die Controle über die Ei
fenbahnen übernehme, damit Diöcrimi
Nationen aufhören und billige Frachtsätze
festgesetzt werden, freie und offene Mark
te für das Getreide und gehörige Trans
vortation ach denselben, sprechen die
Ansicht aus. daß Hypothelenschulden
vom Stcuerwerth de? GrundeigenthumS
in Abzug gebracht werden sollten, soc
dern niedrige Zinsen uns strenge Be
strafung des Wuchers, befürworten eine
Vermehrung des Geldvolumens, fordern
unbeschrankte Silberpragung, erklären
sich gegen das Verschenken werthvoller
Gerechtsame von Seiten der Staats
und städtischen Behörden, befürworten
Verbesserung der großen Wasserstraßen,
fordern Einführung des australischen
Wahlsystems im ganzen Staate, spre
chen die Ansicht aus, daß die Bundesse-
natore? und die EisenbahncowmissSre
vom Volke erwählt werden sollten, for
dern ein Verbot gegen Kinderarbeit, be
fürworten schiedsrichterliche Schlichtung
von Arbeiterstreitigreiten und gleiche
Bezahlung für gleiche Arbeit ohne Rück
ficht auf das Geschlecht des Arbeiters.
Zur Taxiffrage.
Für die Campagne im Jahre 1888
hatte bekanntlich Herr Blaine von Euro
pa auS die SchutzzollJdee als Parole
ausgegeben und dieselbe bildete auch die
alleinige issue und führte zu einem voll
standigen republikanischen Siege. Nun
hat aber Herr Blaine noch ein Stecken
Pferd, das er sehr gerne reitet und dies
ist die Gründung eines all-amerikanischen
Zollvereins. Um diesem Ziele näher
zu kommen, fand vor einigen Monaten
in Washington der pan-amerikanische
Congreß statt, der zuletzt wie das Horn-
berger Schießen verlief. Aber Blaine
ist nicht der Mann, sich fo leicht entmu
thlgen zu lassen und als scharfsinniger
Politiker ist es ihm nicht entgangen, daß
er zwei Fliegen mit einer Klappe schla
gen könne, wenn er die im Werke bcgrif
fene Veränderung unserer Zollgesetze in
andere Bahnen lenke, umsomehr als
selbst in der republikanischen Partei
Stimmen gegen gewisse extreme Clau
seln in der McKinleyBill, die jetzt dem
Senat vorliegt, laut wurden.
Vor einiger Zeit empfahl der Präsi-
dent auf Betreiben Blaine'S dem Haufe,
in die McKinnley'fche Tarifbill eine
Claufel aufzunehmen, wonach mit unfe
ren süd- und mittelamerikanischen Nach'
baru ein Gegenseitigkeits-Vertrag abge
schlössen werden solle, nach welchem Ca-
cao, Jute, Kaffee, Häute, Gummi, Ma
nilla, Sisalgraß, Thee und Rohzucker,
welche in der McKinley-Bill auf der
Freiliste stehen, nur dann zollfrei in den
Ver. Staaten eingelassen werden sollen
wenn die betr. Ausfuhrländer gewissen
Ausfuhr-Artikelnder Ver. Staaten eben-
falls freie Einfuhr gewähren. Von be-
fonderer Wichtigkeit bezüglich dieser Re
ciprositätsklaüsel ist die Thatsache, daß
man Wolle nicht mit einbegriffen hat,
was als eine Concession an die Befür
worter der Wollzölle betrachtet werden
kann.
Wie die Demokraten aus dieser Clau
sel herausconstruiren wollen, daß Blaine
sich dem Freihandel zuneige, können wir
nicht einsehen, denn dasVcrlangen einer
Gegenleistung in Form von freier Ein
fuhr amerikanischer Produkte ist doch
nichts anderes als ein indirekter Zoll
oder Austausch von überflüssigen Han-dcls-Altikeln
unter gewissen Bedingn
gen. So lange die Tariffbill noch in der
Manche ist, es überhaupt für den Durch
schnitts'Bürger sehr schwierig, sich ein
Bild vom Ganzen zu machen und daher
ein Urtheil verfrüht, da sich beim Ver
gleich in vielen Punkten die extrem schein
nendenBestimmungen ausgleichen. Se
dalia Journal.
Ich habe soeben eine große Sendung
Tapeten erhalten; alles die schönsten
und neuesten Muster; eine prachtvolle
Auswahl die ich zu sehr niederen Prei
scn verkaufe. Wer Tapeten braucht
wird es in seinem Interesse finden wenn
er bei mir vorspricht.
E. B l u m e r ,
Berger, Mo.
Von Berger.
Dem Verüber des langen Einge
andt von Berget in Ihrer letzten Aus-
gäbe einiges zur Antwort. In Betreff
der Noth-Brücke hat er so Unrecht nicht,
es ist kein einziger Bürger hiesigen Or
tes, der nicht am Platze derselben einen
soliden Neubau herbeiwünscht. Was
dagegen die Steilheit deS Abhanges
zwischen der untern und obern Ortschaft
und das Pavement längs der Straße
betrifft, da hat denn doch der G. L."
unterzeichnete Einsender ziemlich über
trieben. Ganz so schlimm ist es denn
doch nicht. Die Straße selbst ist gut,
daS Pavement jedoch hat wirklich eine
Reparation nöthig. Dazu verpflichtet
ist freilich Niemand, auch ein Fond
existirt hierfür ebenso wenig ; doch ist
Aussicht vorhanden, daß die Kosten ei
ner gründlichen Herstellung auf dem
Wege freiwilliger Beiträge in Kurzem
aufgebracht werden und dann die Re
paratur gründlich erfolgt. Zu wünschen
wäre eS aber, wenn dieses Pavement
etwas breiter angelegt würde, nament
lich zum Schutze solcher, die öfters Aus
flüge nach Hermann machen und dann
bei ihrer Heimkunft ein schmales Pavc-
vxevX etwas beschwerlich finden. Uebri
genZ, lvenn dem Herrn G. L." die Er-
steigung deS erwähnten Abhanges so
viel Beschwerde verursacht, so möchte
eS seiner heilen Haut und werthen Ge ¬
sundheit halber für ihn besser sein, wenn
er bei den Kohlöl-Fässcru und Häring
Kübeln daheim bliebe. I. K.
AuS dem County.
Der Gesangverein Freiheit" von
Little Berger, der trotz seines kurzen
Bestehens Tüchtiges leistete, hat sich wie
wir zu unscremBedauern erfahren, wie
der aufgelöst.
Herr Felix Mundwiller, von Lit
le B:rger, welcher sich feit den letzten
paar Wochen auf der Krankenliste be
fand, schreitet jetzt rasch scinerGenesung
entgegen.
Herr Fritz Vollertzen hat einen
Theil der Farm des Richter Humburg' s
bei Little Berger gepachtet und beab
sichtigt sich der Farmcrei zu widmen.
Herr Henry Grccn, hat sein Kauf,
mannsgeschäft in Bourbois P. O. letzte
Woche an Herrn Wm. Wortmann von
Beemont verkauft.
Herr Geo. H. Boettchcr, von Tal
mage. Nebraska befindet sich zu Besuch
bei seinen in Third Crcck wohnenden
Verwandten uud Freunden.
Die Mitglieder der OwcnSville ge-
genseitigcn Versicherungsgesellschaft liiel
ten am letzten Samstag in Woollam ei-
ne Massenversammlung ab und erwähl
ten die Herrn Jos. H. Barbar'ck, Louis
Dieckgraefe und John D. Scba als De
legaten zu der am 2. Aug. in OwenS
ville abzuhalten en General-Versamm-
lung der Gesellschaft.
Die Mitglieder der deutschen Me-
thodisten Kirche zu Bland, erwählten
letzten Sonntag folgende Beamten der
dortigen Sonntagschule: E. H. Auf
dcrhaide, Superintendent und Died-
rich Essmann, Schatzmeister. Die La-
gerversammlung der Kirche wird zivei
Meilen nördl. von Bland und zwar am
Freitag den 1. August beginnen.
Herr Henry Ahring. von Drake,
wurde letzte Woche durch die Geburt ei-
nes Söhnchens bocherfrcut.
Die Lagerversammlung der Metho-
disten Kirche zu Drake wird am 15. Au-
gust ibren Anfang nehmen.
m m t
In St. Louis wurde letzte Woche
die Frau von Gottfried Meister von
Drillingen, zwei Knaben und einem
Mädchen, entbunden.
Die Großloge der Pythias 'Ritter
von Missouri hat einen Antrag, alle
Wirthe vom Orden auszuschließen, ..auf
den Tisch" gelegt.
In Hannibal hat sich der 12-jährige
Mellier Price erhängt. . Er hatte mit
seinem Alten" einen kleinen Disput
gehabt und dabei den Kürzeren gezo
gen. Vom 10. bis 16. September wird
in Lexington eine Reimion aller Bcthei
ligtcn an der Schlacht bei Lexmgton
während des letzten Bürgerkrieges statt
finden. Der neucnjnhrige Clair Conway
trat letzte Woche in Marshall, Saline
County, in einen rostigen Nagel und
starb nach wenigen Tagen am Kinn-backen-Krampf.
Ein elektrisches Phänomen wurde
in Americus, einem kleinen Dörfchen,
16 Meilen von New Floren, Mont
gomery County beobachtet. Bei völlig
hellerem Himmel zuckte plötzlich aus ei
ucm kleinen Wölkchen ein Blitz herab,
von rollendem Donner begleitet. Zwei
Männer, die gerade im Feld beschäftigt
waren, wurden von dem Blitzstrahl ge-
troffen, der Eine grtödtct, der Andere
gelähmt. Die Erschütterung, als der
Blitz in die Erde fuhr, wurde im gan-
zen Dorf verspürt und mehrere Perso
nen und Pscrde zu Boden geworfen.
Der Prozeß gegen den Mörder
des beliebten Sheriffs Cramer von Coo-
per Couuty. I. A. Turlington, ist nun-
mehr in Boonville zu Ende gebracht
worden. Unsere Leser werden sich des
seiner Zeit so grausamer und unprovi
cirter Weise begangenen Verbrechens
entsinnen. Turlington, der übrigens
seinem eigenen Geständniß nach an meh-.
reren Expreß-Raubereien betheiligt war.
leugnete seine That nicht, obgleich er
behauptete, daß er den Sheriff nicht vor
sätzlich habe tödten wollen. Das Ur
theil lautete auf Todesstrafe am 21.
September zu vollziehen.
Große Aufregung herrscht in
Springfield und Umgebung über daS
plötzliche Verschwinden von D. R. Bo
gue letzten Januar, welches man jetzt
durch eine Mordthat erklären will. Bo-
gue verschwand, wie gesagt, Ende Ja
nuar und schon damals vermuthete
man, daß er einem Mord zum Opfer
gefallen, doch ließ sich nichts erweifen
und die Sache schlief ein. Jetzt ist der
Verdacht auf Fred. Spencer gefallen,
der in einer Hütte bei Plainsield lebt.
Man untersuchte neulich dessen einsame
Hütte und fand im Feuerplatz unter
Asche mehrere menschliche Zähne, sowie
eine Anzahl halbverkohlter Menschen
knochen. Auch alte Papiere, die dem
Verschwundenen gehört haben sollen,
wurden aufgefunden und Spencer wurde
auf dem Verdacht des Mordes hin fest
genommen. Im Walde, einige Meilen nördlich
von Springfield, f.indcl ein paar Kna
ben denLcichnam eines etwa 70jährigen
MauneS an einem Baume hängen.
Reben dem Todten auf der Erde lagen
seine Schuhe, Hut und Rock, sowie eine
Reisetasche, mit seinem 9!amen, W. H,
Carpentcr von Stoddard, Kas., ver
sehen.' Im Hute lag von der Hand
des Verstorbenen ein Brief an den Co
roner, der in nur wenigen Worten eme
gar traurige Geschichte vom grausamen
Undank der Kinder des Alten erzählte.
Alt und hülflos hatten die Kinder den
Vater vertrieben, sie wollten ihn nicht
mehr ernähren und um ihnen nicht zur
Last zu fallen, griff der arme Alte zum
letzten Mittel, dem Selbstmord.
Scharfschutzen-Lerhandlungea.
Regelmäßige Versammlung deS Her
manner Scharfschützen-VereinS den 27.
Juli. 1890.
DaS Protokoll der letzten Versamm
lung wurde verlesen und angenommen.
An monatlichen Beiträgen gingen ein,
(einschließlich der Eintrittssumme von
den Herren Edwin Riek und 'Henry
Drusch) b5.L0..'
Die Herren Julius Strecker, Wm.
Eberlin und H. Bensing jun. wurden
als ein Comite ernannt, die Bücher des
Schatzmeisters und Sekretärs zu unter-
uchen.
Das Arrangements- und Preis-Co-
mite vom letzten Preisschießen wurde
mit Dank entlassen.
Hierauf erfolgte Vertaguug.
Fritz Lang.
Secretär.
Die neueste Krankheit ist die Stink-
hier (kiink) Wuth, welche in Arizona
ausgebrochen ist. Da die Hundötage
herannahen, dürfte die neueste Erschein
ung auf diesem Gebiet die Entenwuth
sein, mit der Jedermann auch ohne die
Hülfe des Dr. Gibier fertig , werden
kann.
probats Court Dockst.
August Tkrm, 1890.
Monday August 11, 1890.
j. II. Meyer, Administrator, Barbara Acke-
mann, dec, final settlement.
J. 1. Wisemann. Administrator, Talitha
rhelps, dec, final settlement.
Loulse Ilartmund, G. & C.Mlnor helrs os
Gottl. Ilartmund, dec, Annual settlement.
Lindsey Hol j, C. A G., Elisabeth Ringeisen,
minor, Annnal settlement.
Emil Kanow, G. & C, G. J. A II. H. Holt,
minor, Annual settlement. -Henry
Liesemeyer, G. A C. LoulseLiesemeyer,
minor, Annual settlement.
Frederich Meyer, G. ACH,, A., L., M W.
A C. Meyer, minor, annual settlement.
Carl Iloppe Admlnistrato r, Frederich Gnadt,
deceased, annual settlement.
Phillip Haessuer, Administrator, D. A. Hel
mers, deceased, annnal settlement.
Tuesday, August 12, 1890.
j. II. Meyer, Administrator, Fritz Berthram,
deceasep, final settelment.
Marie Gross, Administrator, F. C. Gross, de
ceased. final settlement.
Loulse Dieckgraefe, G. AC, F. A II. Dieck
graefe, minors, annual settlement.
T. J.McMillan, G. A C, M.J.E.A. AE.
Searcy, minors, annual settlement.
T. .7. McMillan, G. C, II. D. A E. J. Tar
loe, minor, annual tateincnt.
Marg. l'oeiiliouHe, G A C-, J. II., II. E.,
A , A. M. A L, l'oppeDlioutfe, minors, an
nnal settlement.
T. A. Uidiardson.-G. AC. J. G., W., M. M.
A tt. T. Uicliardöon, minors, annual settle
ment. Ixniis Kulme, Administrator, Ilerinnuliaecker,
deceased, liual settlement.
C. ('. Pope, Administrator, II, niiette Krae
iner, deccaied, final ettlcinent.
Wednesday, August 13, 1890.
D. II. SÜtes, Administrator, Mary F. Da via,
deceased, llual settlement.
Annie Kead, Adininietratrlx, Edward McMil
lan, deceased annual settlement.
Carl Schumacher, G. A C, E. Kurrelmeyer,
minor, annual settlement.
Touusoint Schnell, G. A C. , M. A M. Schnell,
minors, annual settlement.
Christoph Weber, G. A C, 11., i , A. AJ.
Naegelin, minors, annual settlement.
Williom Pohlraann, G. A C, L. A II. Fohl
maun, minors, annual settlement.
Arabella Ilibler, G. C. F. M. Uibler, minor,
final settlement.
Florentlne Austermauu, Executrix, Fred Aus
termann, deeffased, annnal settlement.
Marg. A. Homseldt, ExecuUix, John Ilom
seldt, deceased, annual settlement.
Thursday, August 14, 1890.
Aug. Oyczeschke, G. A C , Ida Uoppe, minor,
annual settlement.
Caroline Kuegbler, G. A C, F. AA. Schrei
mann, minors, annual settlement.
Caroline Bnesder, G. A C, C, M., C. AE.
Bnessler, minors, annnal settlement.
Adolph Schmidt, G. C. A. Bahn, minor, an
nual settlement.
Hermann Keuper. G. AC. Frederich Buente,
minor, annual settlement.
W. II. Manpin, Administrator, Ervin Manpln,
deceased, annual settlement.
D. H. Stiles. G. A C. C. F. A D. E. Davls,
minors, annnal settlement.
David Wittmann, G. AC, Emille Lauer, ml
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