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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, September 26, 1890, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Gras, Herausgeber.
Preis : $2.00 per Jahr.
Office : Ecke der Zierten und Schiller Straße.
3.0c
Jahrgang 3
Hermann, Mo., Freitag, den 26 September 1S90,
Nummer AS
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Farben,
Firniß,
und
enstergltts.
:0:
Wir erlauben uns das Publikum darauf aufmerksam zu mschen, daß wir die
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Eagle Drug Store,
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Fertige Kleider aller Art,
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Hute und Kappen werde ich zn sehr
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Das altetablirte
chuh-Geschäft m Hermann
meistqm Scm&mn&eb
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Hermann W e dep oh l.
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Rechts-Anwalt
und
Veffentlicher Notar I
sStaatsanwalt für GaSronade Ze.
RfCRMAM MO
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meid
Republikanisches Ticket.
StaatS-Bcamtc.
Für Richter der Supreme-Court :
Alexander W. Mullins.
Für StaatS:Schul-5ommissioner :
Frank P. Seever.
Für Eisenbahn- und WaarenhausEommis
sioner :
JanleS Merrifield.
Für den Congreß 11. Distrikt :
John L. Erwin.
Counth-Beamte.
Für Repräsentant:
BuellL. Matthews.
Für Sheriff :
John M. Shockley.
Für Collector:
Arnold Nhump.
Für Assessor:
Martin Kuntz.
Für Schatzmeister :
W m . C . Boeing.
Für County-Merk:
Georg K r a e t t l y .
Für Circuit-Llerk :
G. H. Homfeldt.
Für LountyAnmalt :
Fritz L. We nsel.
Für Probate-Richter :
Robert Robyn .
Für Vorsitzenden Richter der CountyCourt :
W m. Meyer.
FürCountu-Richter vom nördlichen Distrikt :
August Spohrer.
Für County-Richter vom südlichen Distrikt:
Wm. Bruer.
Für Coroner :
Dr. F . W . B r i n k m a n n .
Auf dem republikanischen Staatsticket
von Wisconsin stehen zwei Redakteure,
auf dem demokratischen gar vier, wäh-
rend ein fünfter Candidat Drucker ist.
Glücklichcrweile können sie nicht alle zu-.
,ammen gewählt werden, cö bliebe s.'nst
Niemand übrig, der die öffentliche
Thätigkeit der Anderen kritisiren könnte.
Sehr passend bemerkt eines unserer
Wechselblätter: Das ist eine schlechte
Regel, welche nicht beide Wege arbeitet.
Die Republikaner wurden für die nie-
drsgen Preise des vorigen Jahres bla-
mirt: also sollten sie jetzt, wo der Wei
zcn von 71 auf 9 Cents, Korn von 30
auf 39 Cents, Hafer von 20 auf 3
Cents und Kartoffeln von 15 Cents auf
$1.25 gestiegen sind, ihren gerechten
Credit bekommen. Die in hohem Grade
aufrichtigen demokratischen Zeitungen
werden selbstverständlich sich kiccilen, den
richtigen Credit zu geben."
Die deutschen demokratischen Zeitun-
gen von Ohio fordern ihre Leser auf, in
Betreff des demokratischen Congreß
Candidat.'n vom 11. Ohiocr Distrikt,
John M. Pattison, welcher sich in der
Legislatnr als Prohibitionist und eng
herziger Sonntagsinucker gezeigt hat,
alle Parteirücksichten bei Seite zu setzen
und für seinen republikanischen Gegen
candidatcn zu stimmen.
Die Anti-Lotterie Bill ist nun von bei-
den Häusern des Congresses angenom-
men und vom Präsidenten unterzeichnet
worden. Die Postbehörden werden die
Bestimmungen des Gesetzes streng durch
führen. Die Bill giebt dem General
Postmeister große Gewalt und es ist ge
fährltcki, sich mit Lotterieloosen zu besas
sen. Es ist verboten, durch die Post ir-
gendwelche Briefe, Postkarten,Circulare,
Listen :c., welche sich auf Lotterien be-
ziehen, zu senden und zu befördern, eben-
sowenig dürfen Zeitungen oder Publika
tionen irgend welcher Art, welche Anzei
gen für Lotterien enthalten, mit der
Post versendet werden.
In allen größeren und vielen kleinen
Städten tes Landes werden Vorkehrun-
gen zurFeier des deutschen Tages" ge-
troffen. Ueberall vereinigen sich die
amerikanischen Bürger deutscher Zunge
und deutscher Abstammung, um einen
Tag c.ls deu ihrigen" festlich zu bege
hen. Und gerade jetzt, wo das Deutsch-
thum hier im Lande wieder von allen
Seiten befeindet wird, wo die deutsche
Sprache, wo sie gesprochen lvird, die
Ohren der einfältigen Nichtswisser"
beleidigt, sollten die Deutsch-Amerika-
ner einjehen lernen, daß Einigkeit unter
einander dringend nöthig und die einzig
ricktiae und zweckmäßige Antwort auf
alle nativistischcn Angriffe ist.
Am 7. Juli 1890 gab es in den Ver.
Maaten 9666 Postämter, welch? inlän
dische Geldanweisungen (Money Or
dere und Postnoten ) auszustellen ve
rcchtigt waren. Zu diesen kamen 673
Aemter, die nur zur Ausfertigung von
Postnoten Ermächtigung hatten, zusam
men also 10,344. Unter diesen befan
den sich 1.V50. welche autori,lrt waren,
nach dem Auslande zahlbare Geldan
Weisungen auszustellen, ermann a
hört zu den Letzteren. Nach Frank
reich können durch eine Anweisung
98.75, nach Deutschland $97 und nach
der Schiiiz $100 geschickt werden
Einheimische können bis $10& betragen,
doch können drei am selben Tage von
einer Person auf das gleiche Postamt
und an den gleichen Adressaten ausge
stellt werden.
In unser Aller Adern rollt deutsche
Blut, und dieselben Gegner bedrängen
uns. Feiern wir also unsern deutschen
Tag wahrhaft brüderlichen Sinns und
im Geiste der Duldsamkeit, damit wir
auch auf politischem Felde einander
beizustehcn im Stande sind. (Am.)
Präsident Harrison hat die Anti-L ot-terie-Bill
und die Fluß- und Hafen-Bill
unterzeichnet und eine Proklamation er
lassen, die den Heerdenbesitzern im Ehe-rokee-Streifen
weitere Frist zur Räu
mung dicfcö Gebietes gewährt und zwar
foll die Hälfte bis zum 1. November und
die andere Hälfte vor dem 1. Januar
1891 das Gebiet verlassen.
m
Der Staatsthierarzt von Missouri,
Herr Paul Paquiil hatte vor einigen
Tagen einCiccular erlassen, in welchem
er auf die Maul- und Klauenseuche un
ter dem Vieh incinem Theile des Staa
tes hinwies. Der Inhalt des Circu
lars kam auch zur Kenntniß des Acker?
bausekretärs Rusk, und dieser hat den
Gouverneur Francis telegraphisch er
sucht, die Verbreitung desselben einst
weilen einzustellen, bis die Natur der
unter dem betreffenden Vieh herrschen
den Krankheit amtlich untersucht sei.
Die Veröffentlichung des Circulars fei
gerade im jetzigen Augenblick sehr nn
zeitgemäß, da letzteres geeignet sei, die
mit fremden Regierungen schwebenden
Verhandlungen behnfs Aufhebung
der Beschränkungen in der Einfuhr
amerikanischen VichS zn stören. Gou
vcrncur Francis antwortete alsbald in
zustimmender Weise und bemerkte, der
Missourier Staatsthierarzt habe nicht
behaupten wollen, daß die gefährliche
Krankheit hier schon ausgebrochen sei, er
habe nur die Symptome derselben ange
geben und die Mittel, um ihre Verbrei
tung zu hindern. Wahrscheinlich wird
Herr Rusk jetzt einen. Inspektor nach
Missouri senden, der die Sache genau
untersuchen wird.
Die Ozeandampfer-Gesellschaften ha-
den in einer gemeinschaftlichen Konferenz
beschloßen die Frachtraten auf die Aus
fuhr von Getreide um das Doppelte des
bisherigen Preises zu erhöhen. Es
wäre dies" meint die N. I. Staats-
zeitung ein ziemlich harter Schlag
für die Landwirthc, wenn cö ihnen nicht
zugleich die Aussicht eröffnete, einen er
klecklichen Theil ihres Produktes auf dem
Weltmarkte absetzen zu können. Wäre
eine bedeutende Ausfuhr nicht zu erwar
ten. so würde die Konferenz eö wohl
nicht der Mühe werth gefunden haben,
die Transportpreise zu steigern. Die
angegebene Erklärung für die Steige-
rung ist übrigens nicht recht klar: es
leuchtet nicht ein, was den Transport
etzt theurer machen sollte als früher;
und daß die Tampfergefellschaften mit
dem Gctrridctransport bisher ein Ver
lustgcschäft betrieben hatten, wird Man
chcm ein ungläubiges Lächeln entlocken.
Wenn sie Getreide als Ballast mitge.
nominell und nichts Gehöriges dabei ver
dient haben, so ist doch zu bedenken, daß
sie Ballast haben müssen und mit söge
nanntem todten Ballist erst recht nichts
verdient halten. Das Wahrscheinlichste
ist, daß von dem allgemeinen Gewinn,
der bei einem lebhaften Gctreideexport
gemacht wird, die Dampfcrgesellschaften
auch ihren Theil abhaben wollen."
Bei der Vorfeier des Katholikentages
in Pittsburz wurde eine Rede gehalten,
die jeder gute Deutschaicrikaner wel
cher Richtung er immer anzehörs 311t
heißest kann. Wir find hier als
Dcutsch-Amcrikancr", sagte der betr.
Redner, felsenfest und wie die Eichen
des Waldes. Wie unsere Voreltern im
alten Vaterlandc, so wünschen auch wir
in unserer neuen Hcimath frei zu fein.
Aufrichtiglcit, Ehrlichkeit und Gemüth-
lichkcit gehören zu den lvesentlichcn Ei
acnthümlichkciten unseres Stammes.
Dazu off.'llZ Würdigung alles Desjeni
gen, was andere Nationen Edles haben.
Intelligenz und Sittlichkeit sollten bei
uns imnlcr verbunden sein. Ebenso
Treue und Ehrlichkeit. Auch unsere
Sprache ist uns heilig und wer immer
uns dieser uatürlichen Gabe gewaltsam
beraubiN will, wird nns zur Ber-
theidigung gerüstet finden. JencrSprache
in der wir zuerst den Namen unserer
Mutter lallen ler.ltcn. Keine G.'walt
der Erde kann uns dazu nöthig:, daß
wir diele unsere liebe Mutteriprachz aus
Schule und Kirche v.'rbaniicn u:td Wer
das versuchen wollte, würde dem ent-
schlössen! Widerstand zahlloser tapferer
Männer begegnen. Wir erklären dies
hier als amerikanische Bürger, der gu
zcn Welt. Denn wir lind Amerikaner
und nicht Feemdlin.ie: Büraer und
Mitglieder dieser Union. D:e Bn'fzs
sung unseres Landes ist auch das Boll-
merk unzerer Rechte. Das B tnner mit
den Streifen u:lo Siecneü ist auch unser
Banner. Wir haben lhmTreue geschmo
ren, als wir amerikanische Bürger wur
den, und was wir geschworen haben
werden wir auch ncherlich halten."
$I,2(X werth neue fertige Kleider für
die Hcrbstsaison werden wir diese Woch
erbauen. Vollständige Anzüge von
D4 bisßLl). P rudotScherer
Von London aus wird seit einigen
Tagen die Nachricht in die Welt gesandt
daß die deutschen Behörden in Baga
mayo in Ostafrika die Bekanntmachung
erlassen haben, daß der Sklavenhandel
in jenem Distrikt gestattet und nur nach
dem Auslanv verboten, und daß es fer
ner den arabischen Sklavenhändlern ge-
stattet sei, auf entlaufen Sklaven Jagd
zu machen. Ganz England ist ob dieser
Nachricht in großer moralischer Entrüst
ung, denn während bekanntlich seit Jahr
und Tag englisches Geld überall den
Sklavenhandel gefördert hat, nahm die
britische Regierung sehr oft die angeb-
iche Bekämpfung des Sklavenhandels
als Grund für Kriege und Gebiets er
Werbungen in Afrika. JnBerlin schenkt
dieser Londoner Nachricht ebenso wenig
Glauben, wie wir dies thun, denn nach
unserer Ansicht geht diese von derselben
Clique aus, welche seiner Zeit Stanley
nach Afrika geschickt hatte und welche
noch jetzt alles aufbietet, um ihn auf
Kosten der deutschen Afrikaorscher zu
einem großen Manne zu machen. Kai-
er Wilhelm soll über die erwähnte Nach-
richt sehr aufgebracht sein und er hat ei-
ne Untersuchung derselben angeordnet.
Hat die Nachricht irgend welche Begrün
dung, was wir nicht glauben, so kann
dies? nur eine unverantwortliche Aeuße-
rung oder Handlung eines Beamten der
deutschen ostafrikanischenGescllschaft fein,
nicht aber die einesAngestcllten des deut-
chen Reiches. Die vom Kaiser ange-
ordnete Untersuchung wird schon den
wahren Thatbestand feststellen.
Ueber Rheinische Weinaussichten sagt
Eccard"in Kreuznach: Was die Aus
sichten für die Qualität anbetrifft, so
sind dieselben soweit gerade nicht unbe-
riedigend. Dank dem trockenen Früh
r und dem gesunden Zustand der
Reben konnte der wochenlange kühle
Regen die günstige Entwickelung der
Frucht nicht aufhalten und die zeitweise
herrschende grelle Hitze wirkte so för
dernd, daß die Trauben nun ziemlich
ausgewachfen sind. Gegen voriges
Jahr sind wir allerdings zurück doch
darf man nach so vielem Regen mit
einiger Zuversicht trockenes und warmes
Wetter erwarten, was aber nunmehr
dringend nothwendig ist, wenn noch et
was Rechtes aus dem 90er werden soll.
Die jetzige Lage hat große Aehnlichkeit.
mit der gleichzeitigen in den Jahren
1870 und 1874, in welchen bekanntlich
das herrliche Wetter im Spätsommer
und Herbste einen guten Wein reifte.
Auf ein Hauptgewächs ist nicht mehr zu
rechnen, schon wegen der ungleichen Ent
wickelung der Beeren, aber einen an
ständigen Mittelwein dürfen wir, aller
Wahrscheinlichkeit nach, erwarten, wenn
ich das Wetter einigermaßen günstig
gestaltet und kein frühzeitiger Frost ein-
ntt."
Ein parlementarischrr Strikc.
Dieser Ausdruck kennzeichnet die jetzi-
ge Sachlage im nationalen Abgeordne-
enhause. Jnsctnirt ist der Strike von
den Demokraten, von denen di: eine
Hälfte einfach heimgereist ist und die
andere zurückgebliebene Hälfte sich bei
eder passenden und unpassenden Gele
genheit aus dem Sitzungssaal entfernt
um die Beschlußfähigkeit des Hasses zu
vereiteln.
Ein prächtiges Bild, welches glück.
icherweise denn auch der Nachtwclt auf
bewahrt worden ist dadurch, daß man
den Sitzungssaal mit den wohlgefüllten
republikanischen und den fast leeren de-
mokratischen Bänken photographisch auf-
nehmen ließ. Ein vernichtenderesCam-
pagne-Dokuent gegen die Demokraten,
als ein solchen ..Bild", können sich die
Republikaner für die bevorstehenden
Congreßwahlen gar nicht wünschen.
Nur sollte, um das Bild vollständig zu
machen, zu gleicher Zeit das kümmsl-
hafte Betragen Derjenigen vcranschau-
icht werden, welche die auf Befehl des
Sprechers' geschlossene Thür eintraten,
um im entscheidenden Augenblick aus
dem Saale hinausgekommen.
Der republikanischen Mehrheit wie
dem Sprecher Reed ist es natürlich da
rum za thun, und darin entsprechen
sie ganz dem Wunsche des Volkes
die letztenGcschSfte prompt zu erledigen,
um so die Sitzung baldmöglichst schlie
ßen zn können. Und zunächst handelt
es sich um die Erledigung deS Langston-
Venabel-WahlcontesteS. Venabel ist
ein virginischer Demokrat, der den betr.
Congreßsitz jetzt innehat, aber die Re
publikaner behaupten, daß Langston, ein
gebildeter Farbiger, der thatsächlich Er
wählte ist. Die Entscheidung dieses
Balles wollen nun die Demokraten ver
eiteln, und darum nehmen sie zu den
obenerwähnten verwerflichen Mitteln
Zuflucht.
Sie sind natürlich vollständig auf dem
üolzmeae. wenn sie wähnen, daß die
große Masse des Volkes ihnen auf ihren
varteiklevvetischen Pfaden folgen und
ibr dummes Verfahren gutheißen werde
Vom republikanischen Standpunkt de
trachtet, giedt man viellelcyt ioaar eine
Waffe aus der Hand, wenn man die de
mokratischen Strikers" darauf aufmerk-
sam macht, aber eigentlich sollten sie sich
selbst sagen können, daß es der großen
Masse des Volke? ganz gleichgültig, ist
wer von den beiden Streitenden den Sitz
erhalt, so lange nur eine Partei für den
endgültigen Beschluß verantwortlich ge-
macht werden kann. Und verantwort-
lich in diesem Falle waren die Republi
kaner, die ja auch völlig bereit sind, die
Verantwortlichkeit zu übernehmen.
DaS Volk verlangt in erster Reihe, daß
seine Vertreter im Congreß ihre Pflicht
thun. d. b. den Sitzungen beiwohnen.
Soll ein Beschluß gefaßt werden, welcher
einer Partei nicht paßt, so hat diese das
Recht und die Pflicht, dagegen zu prote
stiren und ihren Protest zu begründen.
Damit hat sie ihrer Pflicht in jeder
Weise genügt. Das Volk selbst muß
dann bei Neuwahl urtheilen, welche
Partei recht gehandelt hat und welche
nicht.
So urtheilt man im Volke über sAche
rrs. ' v ä 1 fwj .
Ajinae. un oic erren ..Tiriiers" wer
den bald finden, daß wir die Volksstim
mung richtig verdolmetscht haben. Die
demokratischen Organe aber, welche das
Borgehen ihrer Parteigenossen oben
drein zu vertheidigen und zu rechtferti
gen suchen, wissen schon jetzt, daß der
Parteiklepperei auf Kosten derVernunst,
des Rechtes und der Volksinteressen tra
gen. Zum Schlüsse mag hier noch betont
werden, daß sämmtliche republikanische
Abgeordneten von Missouri auf ihren
Plätzen sind, daß dagegen die demokra
tischen Vertreter Bland, Hatch.Mansur,
Dockery, Wilson, Norton und Stone
den Staub der Bundeshauptstadt längst
von ihren Füßen geschüttelt haben.
(St. LouiS Tribüne.)
Bald im Reinen.
Die Tarifbill ist nun fo weit aus
dem Rohen herausgearbeitet, daß ein
Conferenz-Committee beider Häuser die
letzte Hand anlegen kann, um sie bis
Ende dieses Monats dem Congreß zur
Schlußabstimmung vorzulegen. Es
wird wenig mehr daran zu ändern sein.
Die Aenderung hat sich im Lause d?r
Verhandlungen unter dem 'Einflüsse der
ffentlichen Meinung vollzogen, so daß
ie Vorlage, wie sie vor einer Woche aus
dem Senat hervorgegangen ist, in vielen
Punkten anders aussieht, als am 17.
April dieses Jahres, wo sie das Comite
ürMittel und Wege nach viermonatlich.
er Arbeit dem Hause einberichtcte.
Dieses Committee hatte sich auf den
Standpunkt gestellt, daß eine Vermindc
tung der Zolleinahmen wie die For
derung in Folge der Cleveland'schen
,lebcrschußvermehrungsPoliik lautete
durch eine Erhöhung der Zollansätze
crbcizusühren ü. Dadurch aber war
eine Erfüllung der Versprechungen ge-
geben, die der Bevölkerung, namentlich
derjenigen des Nordwcstcns, vor der
Wahl von 188 gemacht worden waren.
Dem Volke lag wenig an der Verminde
rung derRegierungseinnuhmen es hat-
die Hohlheit der demokratischen
chwarzseherischen Prophezeiungen wohl
erkrnnt und sah gut genug, daß bei den
anwachsendenForderungen und sonstigen
Ausgaben das Land nicht in ftinem ei
gcncn Fett ersticken würde, wie die Be
merkungen der Demokratie zu befürch-
cn vorgab, es verlangte eine ,Hcrab.
etzung derZölle auf nöthigeVerb rauch? -
artlkel, und in dieser Beziehung bot ihm
die dem Hause eiuberichtete Vorlage we
nig Befriedigung. Das Haus, zum
großen Theile selbst wenig zufrieden mit
der Arbeit des Committecs, machte da-
mit kurzen Prozeß, hieß dieselbe nach
echzchntägiger Debatte einstweilen gut
und überwies -sie dem Senat in der Er
Wartung, daß derselbe eine wesentliche
Verbesserung daran vornehmen werde.
Das ist denn auch in beträchtlichem
Maße geschehen, zum Theil seitens des
Senats FinanzcommttterS, welches die
ihm am 24. Mai zugegangene Vorlage
am 19. Juni einberichtene. zum groß
eren Theile in den Debatten im Senat,
die, mit Unterbrechungen, zwei Monate
in Anspruch genommen haben. Die
hohen Ansätze der McKinley Bill haben
betreffs 123 Artikel eine wesentliche
Herabsetzung erfahren und, wo Erhöh-
ungeu vorgenommen wurden, betrafen
sie keine gewöhnlichen Verbrauchsarti
kel, sondern solche, wie z. B. importirte
Getränke, die sich der reiche Mann ge
statten, mithin auch dafür höheren Zoll
bezahlen kann. Die Forderungen deS
Westens und Nordwestens sind berück
sichtigt worden, wie unter Anderem d'e
Abschaffung deS Zolles auf Bindfaden
zeigt.
Die weseatliche Aenderung aber ha
die Vorlage, während sie sich in Händen
des Senats befand, durch die Amendc
mcntS erfahren, welche die vom Staats
sekretär Blaine befürwortete Gegensei
tigkeitspolitik als neuen Gesichtspunkt
einführten und die nun in der von Se
nator Aldrich vorgeschlagenen Form zu
einem Haupttheil derselben geworden
sind. In demselben ist verfügt, daß der
Präsident, wenn er erfährt, daß ein
Land, welches Z'icker, Molasses, Thee,
Kaffee oder Häute nach den Ver. Staa
ten ausführt, von Erzeugnissen der Ver.
Staaten einen Zoll erhebt, den er mit
Rücksicht darauf, daß jene Gegenstän
de hier zollfreie Einfuhr haben, nicht
billig und gerecht zwischen Ländern
mit wechselseitigen Handelsbeziehun
gen hält, verpflichtet sein soll, die
einschlägigen Bestimmungen dieses
Gesetzes außer Krast zu setzen und daß
alsdann von solchen Gegenstän
den die im Weiteren angefübrten
Zölle erhoben werden sollen. Dadurch
werden die Länder, welche für
ihre Produkte Absatz in den
Ver.Staaten suchen, sich gebunden sehen.
ihre Märkte unserenProdukten zu öffnen
und, während wir Produkte von ihnen
beziehen, welche Bodeu und Clima der
Ver.Staaten nicht in ge nügendem Maße
hervorbringen, uns einen Theil des
UcberschusseS unsererStapelprodukte ab-
nehmen, anstatt ihren Bedarf davon auS
andern Ländern zu decken. Die Gegen-
seitigkeitspolitik wird skr den Farmer
nnsercö Landes die Vortheile wirklich
bringen, welche ihm die Freihändler nur
als Lockmittel vorspiegelten.
Dem von Sen. Plumb gemachten
Vorschlag zur Einsetzung einer per
mancnten Zoll Commission sollte daö
Conferenzcommittee, welchem die Bill
nun vorliegt, sorgfältige Beacbtuna
schenken. Mit einer solchen Commision
wäre, jederzeit zuverlässige nmation
über die wirthschaftlichen Folgen irgend
einer beabsichtigten Zollveränderung zu
haben.
Little Bergcr Scharfschützenvereln.
' In seiner Versammlung am 14. Sep
ember, hat der Verein beschlossen, daß
ich alle Mitglieder an der Feier des
deutschen Tages in Hermann zu Pferde
bethciligen. Das Arrangements-Comi
c wird sorgen, daß die Mitglieder ihre
Abzeichen erhalten. Ferner wurde be
chlossen, daß imFestzuge der Verein von
!Qxn. A.B. P. Mundwlller, der zugleich
als Delegat ernannt wurde, geleitet wer
de.
Da derHermannerSchlltzenverein sein
Schützenfest ans den 28. Sept. verlegte
und die Feier des deutschen TageS am
S. Oktober, stattfindet, sieht sich der Ver
ein veranlaßt sein Schützenfest auf den
1?. Oktober zu beschließen. Als Ar
railgements Comite wurden die Herren
Fritz Flacke,;Henry Ruediger und Alvin
Mundwiller. ernannt. Es wurde be
schlössen H40 als Preise auszusetzen.
Schützen und Schützenfreuilde sind alle
reundlichst eingeladen sich so zahlreich
als möglich anzufinden, damit dieses
Fest, so spät es auch stattfindet, dennoch
gelingt. Auch Solche die sich nicht am
Schießen beteiligen wollen, können sich
gut amüsiren wenn sie sich nur fleißig
mit den nichtknallenden Waffen tüchtig
üben. Kommt also alle und probirt
An Speise und Trank soll's nicht fehlen.
Auch alle Caudidaten sind eingeladen
um zu versuchen wer den besten Treffer
macht am 4. Nov.
Wenn ihr Kaffee, Zucker, Reis,
Zwetschen,Syrup oder MolasseS braucht.
macht Eure Einkäufe bei Herzog &
Wild.
Ju Folge einer Dampftessel Ek'
plosion in der Fabrik von Chas. Wil
emsen in St. Louis kamen am Mitt-
woch der 18 Jahre alte Heizer Georg
Schettel und der Maschinist Casper
Beck uni's Leben.
5n erauson. rawkord riuntv.
beaiita Mromerv 5an?s ?Zrtn,ir,s d-r
dortigen öffentlichen Schulen. Selbst.
mord durch Erschießen. Zahnschmerzen
und Neuralaia sollen die Neranlassuna
gewesen sein.
. rst , tl .
-Sie 59 Jahre alte Margaret
Lawrence beging am Samstag m St.
Louis Selbstmord, indem sie eine Do
iö Rattcnaift cinnakim. weil ibr Katte
t,,rsirfi nn is,r tirfi am is,..
" wvv i'öa"'
Willen verheirathcte.
In der vom Präsidenten unter
zeichneten Fluß- und Hafen-Bill werden
über für Verbesserung der
Sewässer im Staate bewilligt, mehr als
je zuvor insgesammt für diesen Staat
bewilligt worden sind.
Der Staats - Thierarzt Paquin
hat an Gouverneur Francis hinsichtlich
der in verschiedenen Counties des Staa
tes nter dem Rindvieh herrfchendm
Krankheit einen Bericht erstattet, wo
raus hervorgeht, daß eS nicht, wie ge,
fürchtet, die Maalund Klauenseuche
ist; daß die Krankheit nicht ansteckend
und in Folge dessen auch keine Ursache
zu Befürchtungen für die Heerdenbe-
sitzer vorhanden fei.
Eines schrecklichen TodeS starb
dieser Tage das 4 Jabr alte Söhnchen
des einige Meilen westlich von Nevada,
Mo., lebenden Farmers Chappel.
Während das Kind mit dem Söhnchen
eines Nachbarn bei dem offenen Scheu
nenthor spielte, wurde zusällig derStein,
welcher das letztere aufhielt weggestoßen,
das Thor fiel zu und zerschmetterte dem
rrhnr er ,.. ,..k,.......
kleinen Chappel den Schädel.
Die Opfer eines Bankkrachs in
'
Stewartsville, Mo., der vor mehr alti Traunklekder und Hüte werde au.
Jahresfrist große Aufregung in jener LÄSffffi!fc ii.
Gegend hervor rief, scheinen von einem
ganz gewaltigen Haß gegen Henry S.
Buck, einen der ehemaligen Eigenthümer
dieser Bank, beseelt zu sein. Am ver
gangenen Freitag wurde Buck in Be
thany zu zwei Jahren Zuchthaus ver
urtheilt. Am Samstag wurde deshalb
in StewartSvllle seitens der damals
betrogenen Farmer ein Jubelfest gefei
ert. Abends kam Jemand auf den Ge
danken, einen alten Anzug mit Stroh
auszustopfen und den Strohmann als
ein Bildniß des Henry S. Buck zu ver
brennen. Diesen! Gedanken folgte bald
die That, und als die Flammen den
Strohmann verzehrten, herrschte großer
Jubel in den Reihen der Umstehenden,
und Manche führten eine Art Kriegs
tanz auf. Ohne Zweifel würden mehre
re der Betrogenen noch lieber zugesehen
haben, wenn Buck in eigener Person
verbrannt worden wäre, denn sie haben
durch ihn und seinen GeschaftStheilhaber
McCroskey die Früchte jahrelanger Ar
beit vollständig verloren.
Fritz Niehoff
BARBIER.
4. Straße neben Phillip Haeffner's Saloon.
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ö k0
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Handlern meistens m Tauschel bezahlt.
Butter, per Pfund 7j 1?z
Eier, per Dutzend 15
Huhner, per Pfund 68
Enten, per Dutzend S 502 75
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grtoffeln. verBusbel.... 85100
Speckseiten ver Pfund 67
Schmalz per Pfund 7
Zwiebeln per Bushel 1.00
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