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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, February 20, 1891, Image 2

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Hcrmllnncr Volksblatt.
Aus dem .Central Missourier.'
Ackerbau.
Der Ackerbau gehört wohl mit der
Jagd und dem Nomadenleben zu den 51
testen Beschäftigungen; während aber
die letzteren Beschäftigungen durch ihren
öfteren Wechsel des Wohnplatzes nicht
dazukamen, dos Land zu cultiviren,
gab der Ackerbau, Anregung zu Handel
Gewerbe, Kunst. Wissenschaft, zu bür
gerlichen und staatlichen' Einrichtungen.
Die Geschichte des Ackerbaues ist ' an
zene Völker geknüpft, von denen auch die
Verbreitung der Civilisation ansgegan
gen. Die ersten AckerdaugerSthe . ent
standen in Assyrien, Egypken7 Babylo-
nien, natürlich sehr primitiver Art, In
dien, China, Kleinasien, die Hebräer,
Phönizier, Karthager Griechen und die
Römer kannten sie und kamen sie von da
zu den Deutschen. Bis hierher, d. h.
bis einige Jahrhunderte vor Karl dem
Großen, waren allerdings die Hilfsmit
tel zum Landbau noch sebr voraltlicher
Art und die Gewinnung der Feldsrüchte
ebenso spärlich als mühevoll. Pflug
Egge, Walzen, auch eine Art sogenannte
Dreschmaschinen sind die ältesten land-
wirthschaftlichen Geräthe gewefcn.
In Karthago, Griechenland und Rom
wurde dic Landwirthschaft durch die Ge
sctzgebung geschützt. Auch Schriftsteller
haben sich schon in uralten Zeiten dem
Ackerbau gewidmet, z. B der Karthager
Magc", der Spanier Colomello"
In Deutschland brachte vorzüglich ' das
Christenthum den Ackerbau zur Blüthe;
den Klöstern, soN'ie den deutschen Kai
fern Karl dem Groszen und Heinrich I.
gebührt vor allen der Ruhm, den Acker
bau gehoben zu haben; auch die Kreuz
zügc nahmen einen Theil der Lasten
weg, die den L,indbau drückten.
Die fortdauernden Kämpfe während
und nach der Reformation hatten bis
1648 einen bedenklichen Stillstand, ja
Rückgang zur Folge. Um so erfreuli
chcr war es, daß schon in dem erstem
Friedcnsjahrcn die Landcscultur eine
bedeutenden Aufschwung erfuhr, ja da
im voriqcn Jahrhundert sogar die
Occonomic in die Sphäre der Wissen
schaft trat. Der erste Lehrer dieser Ar
war Chr. Thomasius in Halle. Die
neuere Zcit hat endlich die Leibeigen
schast und scl'lieszlich auch den Frohn
dienst beseitigt, welche mittelalterlich
Einrichtungen sich in Mecklenburg und
Rußland, beziehentlich Westfalen, Pom
inern und Wcstprcnßcii am längsten er
halten haben. Die letzten Jahrzehnte
brachten großen Aufschwung durch die
unterschiedlichsten Maschinen und sou
inge elrievS: croecrungcn. ax
nach ist erwiesen, daß die Landwirth
schast nicht nur die älteste, sondern auch
die auf sicherster Basis ruhende Bcscha
tigung ist.
Gehe wir mm auf die erst der neu
crcn Epoche angehörende Landwirth
schast der amerikanischen Staaten über,
so muß man über die weit schneller vor
gegangene Entwicklung derselben, bcson
ders des landwirthschastlichen Maschi
nenwescns, erstaunen, leider aber bei
diesen großartigen Hilfsmitteln und dem
noch jungen und kräftigen Ackerboden,
bedauern, daß, fovicl auch tüchtige
Oeconomen aus unserem deutschen Va
terlandc in den Ver. Staaten farmern.
doch noch größtentheils die alte Methode
des Raubbaues vorherrscht!
Was hilft es, wenn man mit einem
Pfluge in einem Tage 3 bis 4 Acker
herum wühlt, anstatt 1 bis I Acker gu
und tiefgründig ackert? Weiß doch
jeder gute deutsche Occouom ganz genau
daß ein tief und gut geackerter Boden
mehr Fruchtbarkeit behält und eine rci
ry:re urnie glvr, atö der lelcyt, zum
Theil kaum 4 Zoll tief, gefurchte Boden
und daß der 8 bis 10 Zoll tief gepflügt
Boden jeder Witterung, sei es zu nass
oder trockene, so wie der Kälte und dem
Frost mehr Trotz bietet als der zu seich
geackerte 'Boden! Dasselbe ist es mi
mehrjähriger Benutzung einer Fruchtgat
tung in ein und demselben Boden, an
statt jährlichen Fruchtwechsels. Wie
schnell könnte man sich ost bei dem noch
jungfräulichen Boden h'lfen, wollte man
arm gewordene Feldstücke mit Klee be
säen und dann, da Klee d.'m Boden aus
der Luft Nährstoffe zuführt und dcnsel
ben durch sciac sehr tief gehenden Wur
zcln ausschließt, dieses Klccland, nach
dem es abgeweidet oder nach dem ersten
Schnitte, gut und tief für Wintersaat
umackern. Wie wird ferner mit dem
Stroh thcilweifc gewüstet, wie oft liw
den Strohfeimen oder auch das Stroh
gleich beim Dreschen verbrannt, anstatt
das Stroh für das Vieh liegen zu las-
sen, wodurch ein guter Dünger für d.is
Maisland gewonnen wird, u. s. w.
Was hilft es wenn man Hunderte von
Ackern bestellt und kaum halbe oder drit-
tel Ernten macht!?
Unter meinen Feldschlägcn war ein
kleiner circa 20 Acker haltender Schlag,
dessen Boden durch mehrere Jahre hin
tereinandcr fortgesetzten Maisbau sehr
stoffarm geworden war, ich konnte kaum
eine drittel Ernte darauf erzielen; auf
dieses Stück säete ich im Herbste 1882
Weizen, streute aber vorher 12 Barrel
Landpflaster, welcher mich '1 Dollars
kostete, aus diese 20 Acker, im Frühjahre
1883 säete ich noch Klee in die Waizen
saat. Von , diesen 20 Ackern Waizen
wurden am 21. August 1883 auZgcdro
Ichen 630 Bushcl, und der Stoppelklee
war so dicht und groß geworden, daß
wir denselben mit einem neuen starken
Buckeye Mower nur mit großer Mühe
schneiden konnten. Gelöschter Kalk
pro Acker 3 bis G Bushelji nach
Bedürfniß, aus das geackerte Land ge
streut und eingeeggt, bringt außerordcnt-
jche Erfolge, desgleichen feingemahlener
Gyps und dcrgl., dcm.,c.usgcbrauchten
Ackerboden Pflanzcnnährstoff zuführende
Mittel mehr. W:e oft kommt es
etzt 'noch vor, daß die Farmer Rin-
der wochenlang auf den grünen Waizen-
eldern waidcn lauen! Es mag sein,
daß bei zu fett.'r Äaizcnsaat, was aber
nur selten vorkommt, ein kurzes Abwa',
den nichts schadet, aber Tage und sogar
Bodenlang d.,S ich ouf et W'izm.
iaatju .wt' ;
ländig. Besser ist eö, der Farmer laßt
ein Stück Land mehr zu Wcioeland lic-
gen und benutzt nur die Hälfte seiner
Farm zu Ackerboden und die andere
Hälfte zu Waidcpläjzen und etwas Wie
se ,nm Sen. ia:n t.v. er den Ackerbo-
w ?nitf fiMröHr? ii!id ina ei notb:
tnrahtn . dsiMPn .basier cnf dieser .fial?.
v I
te mehr erbzut. als er sonst aus der aan.
ton Znrm trx:U !vif ?luü?rdem kann
' i
0"' -- j -i v I
er auck einen 5 iähriaen Triftschlaa
t'Waidevlak'. w'.cder zu Ackerboden und
dafür ein 5 Jahr lang gebrauchtes Stück
- . ...(-. . I ....... w ....... I
l
Feld, was wieder arm geworden, in
Waideplatz umwnd.'ln, und auch durch
die ganze Farm ciillragucycc ma-
chen. Man bedenk nur, daß fortmäh-
rend von Jahr zu Jahr die Farmen
theurer vczayu lv.'roci:. no'ocm oa?
m I
viele Larmcn onrci) U7.wlriyza).isliicye
Bekandluna d.r öninbitucfc minder
werthig gewordi.".: sind '.Wachet auf,
Ihr jungen Landwirthe, schaart Euch
zusammen, gniud.'t ökonomische Vereine,
trefft Euch jährlich 1 b:s 0 Mal an ei
nem gewissen Platze, a:n besten in einem
Schulhause,nicht des Vergnügens halber
sondern nur zur crustlichen Besprechung
über Verbessrnüg Eurer wirthschaftli-
rfitt Piiftc' r.-, f uy'.-i hn h i:t ,i n rfiit innncn
strebsamen L.ndirt:) nnicr Euch, der
;mfs, ,v,
llll Litt VI l v .ivui i. mmv - . Q . V vj ,
und deren Nchtt! Bricht zu erstatten, im August 1890 den 82 Jahre alten brasilianischen, abgeschlossen, m der Strafe will das K.nd die Theil
. i, ... ftrrbt ,'m.sk.ltsam Neger Stephan L.ndsay m Kcnt County Die Ner. Staaten baten bisficr Pro- nähme und das Mitgefühl des Erzieh-
-! "-- IV I
vorwärts und Ihr itvibct in kurzen Jah-
ren Euer Elulommen vcrdovveln und
Euer Besitzlhum z-., einem wirklichen und
. . f
roaijrcit icni)c ciijij.i:.
Bergeßt nicht, d.'.st der Ackerbau, wenn
er rationell bctriel'cn wird, d.'r Grund-
Pfeiler, und der mit Ernst und Ucbcrle-
gung wirthschas:e:ide Jarmcr cincHaupt-
...
stutze Des Staats ijt, und jeder Staat
wird un) mus; einen solchen sich empor-
scbminacndcn Ack.'rbzn nicht nur sehüben.
sondern auch durch geeignete Gesetze
Verordnungen, i'n') sonstige Maßnah
men. als . B. durr) Mindernuz zu ho
her Steuerlast, 2:'y
dev des Aelerdes :
qeqen dic B.'drü-
vj., unterstellen,
ii. Treiber.
Lon nichts nichts! Aber wenn
du dicTrevpe hinunter fällst so bekommst
du die schönste:, culen am Kopf von
selbst, und da diese incht von i,clbt fort
gehen, so halte dir eine Flasche Lalva-
hon Sc
i
3
M.i:! :. l2S fOjtet nur
Cents.
Nicma
emanö tan:: k;;i : n aten iiacn-
,.! tu ?7. ,',!.?,' i:,r ivrf.iltillTn
gehen
eine schl
ffi V V " ;r j ; : . "f.
chlauoie Iv.ia . r)ujuuaa.t i)3t, i-
itii iu vytf'uujiiii iiU'nu um viu g
c ti...f..i ,", s.....
clti-
gen Gebrauch vo,l )r.
Syrup anrathen.
!i!.sl'?.
Husten
Ausländisches
Berlin, 13. FeOr. (Äeneral v. Braun
hat heute Morgen hier Selbstmord bc
gangen; er crschos; sich mit einem Re
volver. In den letzte:: 2:'v;üta, des hiesigen
Aerztevercins legte Professor Sl. Barde
leben in einem sehr energischen Protest
dagegen kBcrwahruug ein, daß man sich
schon jetzt ein abschlieszendes Urtheil über
Professor 5loch's neneS Heilmittel, das
nun endgültig Tuberkulin getauft ist,
bilde. Ter berühmlc Professor der
Chirurgie und Tireltor der chirurgischen
Klinik in der Ch.'.rit erklärte, cs sei ein
gründliches Studinui von mehrerenJah
ren nothwendig, ehe uia.l niit dem Ur
theil über diese neueste Entdeckung auf
dem Gebiete der inedieinischen Wissen
schuft zu einem abschließenden Resultate
gelculgcn könne,
London I I. Febr. J:n Wl)itcchapcl
Distrikt wurde heute früh wieder eine
Frau ermordet und man glaubt, das; der
furchtbare Jack the Ripper" der Mör
der war. Tie Eriuerdete war etwa 25
Jahre alt und hl'ibsch. Sie lz in einen:
bedeckten schmalen Tnrchgang, der als
Schwalbengarten" leekannt ist und von
Ministrcet nach C!:mbcrsstrect führt.
Der Kopf der Fran war fast ganz vom
Rumpf getrennt, die andern B.'rstüin
melungcn nach der Vlvt des greulichen
Aufschlitzcrs fehlieü, aber wahrscheinlich
nur deßhalb, weil der Äöeder zu früh
bei feinem Werke gestört wurde. Die
Gegend ist eine sehr tebhifte u.id zn al
len Nachtzeiten ge'.)e.i Fußgängsr durch
den Schwalbengarteu. Beinahe wäre
Jack the Ripper" ans feischer Th.lt ab-
gefaßt worden.
Von Petersburg wird berichtet, daß
der junge König Alexander von Serbien
an einer wahrscheinlich tödtlicheu, cheo-
Nischen Krankheit leise. Der 5lönig ist
jetzt IS Jahre alt.
In London haben gestern vormittag
die Stcvedores" die Arbeit an den dcr
Shipping Fcderakion" angehörenden
Schiffen eingestellt und sich dadurch den
'trikcnden Dockarbeiten angeschlossen.
Die Socialisten in Northampton wer-
den sich nicht an der Nachwahl bctheili-
gen. Sie plaudiren nzch dem Rücktritt
Aveling's für Wahlcnzltung.
In Cardiff dauert der Strike gegen
die Dock-Coinpagnie fort. Eine Anzahl
Scabs sind an der Arbeit. Viele wer
den durch die Energie der Striker von
der Arbeit zurückgehalten.
Die Voranschläge für das Budget der
britischen Armee für 1891 betragen 17,-
544.400 Pfd. Strl.. etwas weniger als
im Vorjahr.
AuS Kopenhagen kommt die Nachricht
hrtfi ViftfTfst wtittl twivtv s? orn tn-"
vp vuvti iiii IVwilllJH uiy ovu ipci' I
soneu au deu Blatter varmedkmegen.'
Dttrchschiiütfl
per Tag in Folge jener' Kranlhcit vor.
Prof. Lippmann, vvN jder sorvoime
in Paris soll ein Verfahreu zur Herstel.
lung ' von photograpischen Kopien von
Glasmalereien mzzarven entdeat yaven.
Einzelheiten werdin nicht berichtet. 7'
za zlnlm Funke. Rolle,
mn ... ... .ft ' hm,ttat bofi zr.
' 1 ySnig'i 5om6ut3,t rustth
M beste Mi..., gegen H.sten .st. 'Si.
gebraucht ihn häufig mit den besten El'
folgen. . -
Jnianoliaies.
.w..k.ir. .9 I
uawa, vnr., xo. ,5cvt. vii
ii.i t i r C
Ein schrecke s
siPÄ i7nsnftMittmock Nackt die
"") ..a. - 7 ' I
artm.sip arnnri bei St. Albert N
Rüssel Countv betroffen. " Ihr Häus'
- - ii - " I
fs Kn7.t- mitt,n .n d?r Nackt ab und
- " . -J- ' I
die rau rnit mei Kindern kam in den
i,? um mährenb bet Mann weil I
(I4HIH.I ... T W I
' 1
mit dem Leben, aber nur nothdürstig
bekleidet, entkam und fast zu Tode ge-
froren war, als man ihn fand.
Cbattanooaa. 13. Februar. Stadt-
Anwalt und Ex-Richter Werder, der am
r r-in? ckwieaersolm. ??u-
-V j V W-" jj-- ' V
gelte getödtet hat, ist für wahnsinnig er-

Evansville, Ind., 13. Febr. ChaS.
Ritter. Sülfskaskirer der 1. Natl. Bank
hier, ist als Unterfchleifer und Buch-
fälscher erkannt worden. Sein Defizit
wird vielleicht $50,000 erreichen, Er!
Ucgt. krank im.Bett und ist noch nicht
verhaftet. '
Dove, Del., 13. Februar. Zwei far-
bige Morder, Jee Proctor und red.
Vung sind heute Nachmittag hier 3
hängt worden. Seide zus:mmen hatten
v . t t f.
ermordet und beraubt.
oshcn, Ind., 13. Iebr
Die Pa-
Pierfabrik in . Elkhart wurde gestern
Wirfit iMirrfi iin? S?pi(TprhTnnntt ter
..Il...cr.,,....
rrummeri. Jweltanner g
wotet uno zwei Mver veneßr.
Namen der Todten waren Schuyler
Neswander und Gco. Hicksman. Erste-
iivS v frZ. (Jf. AYt ItttX O 9 1 f rt-
'v.vc z.i . U"',,"' ''
rer zcrma.mt
Eliicaao. 13. Februar. Die von Geo,
I. Gibson, dem Selretär-des Whiskey
Trust, dem Aichcr Dewar gegebene
Flüssigkeit, mit welcher er die zur
Sprengung der Schuseld-Dcstilleric bc
stimmte Höllenmaschine anzünden sollte,
,.VA ; raM w...
wurde heute n Gegenwart von G.b on s
mnvait von lricianwai! unicnn t,
Jiilpcctor Brooks und anderen Beam-
- -
tcn in einem Zimmer des BundeZgcbän-
dcZ untersucht.
Der Kork war versieaelt u,d ließ sich
1 '
' . '
nur Mit U(Ulie Dcraufucncn. Mll gro-
ücr Vorsicht wurde nur ein Trovsen aus
bcr g(fl. eist tück Papier gegos-
U 1 ' ' -r t j o i
sen. Im Nu blitzte eine blaue Flamme
' -o v
aus uno oas Zimmer suure nci) mir
Phosphordampf. Als man den Kork
wieder zurückdrückte fing auch dieser
Feuer und ein mehrfach darauf gcdrück-
tcs Handtuch brannte ebenfalls. Es
mußten einige Eimer Wasser aufgeschüt-
tct werden, um das Feuer zu löschen.
Alle Anwesenden waren nun von der
hohen Feuergefährlichkeit des Stoffes
i 5 "t
uocrzeugr.
Cliston. Arizona. Id. Februar. Nlch-
ter W. R. McCormack, cm an der Pa-
cificlüste sehr bekannter Rechtsanwalt
und hervorragender Freimaurer, hat ge
stern Abend aus unbekannter Ursache
Selbstmord begangen.
Ciucinnati, 13. F.ebc. In der Poli.
zcistation an Oliver Str. sitzt der Brau
er in der ..Buckeve.Brewery". Andrew
Widmen, unter der Anklage, feine Frau
und Kinder schwer mißhandelt zu haben
Er ist von den Polizisten Bocklctt und
Schneider festgenommen worden, welche
hörten, wie er im Haufe feine Frau
schrecklich mißhandelte und mit einem
Stuhle todt schlagen wollte. Die arme
Frau erzählt eine traurige Geschichte von
den Mißhandlungen, welchen sie und ih
re Kinder von Seiten des Mannes seit
langen Jahren ausgesetzt gewesen sind.
Sie ist mit ihm seit zwanzig Jahren ver
hcirathet und hat ihm fcchs Kinder ge-
boren, deren drei von ihrem eigenen Pa
ter durch Hiebe und Tritte so zugerichte
worden find, daß sie für Zeitlebens ver
krüppelt sind, ein Mädchen von 14
ein Knabe von 12 und ein Mädchen von
Jahren. Vor der Hand steht Wid
mer nur unter der Anklage der Miß
Handlung feiner Familie, doch sprich
man davon, ihn unter eine weit schwere
rc, die des beabsichtigten Mordes, z
stellen.
Am Freitag Morgen, den 13. d. M
starb in seiner Wohnung in der Staats
hiupttadt, Admiral David D. Porter
an einer Herzverfettung.
Der Admiral lvnrde im Jahre 1805
in Philadelphia geboren. Sein Vater
war ebenfalls Officier der Flotte und er
hatte sich wiederholt auf den Schiffen
Essex" und Constcllation" auszczeich-
nct. Im Jahre 1829 trat der junge
Porter als Midshipman in den Dienst
der Bundesflotte und zunächst wurde er
bei Künstenvcrmcssung beschäftigt. Die-
se Arbeiten wurden im Jahre 1841 be
endet. Porter w..r inzwischen zum
Lieutenant befördert worden und die
nächsten vier Jahre brachte er auf einer
Kreuzfahrt, die sich nach dem Mittellän
difchen Meere ausdehnte, zu. Im
Jahre 1845 wurde er dem Obfervatori?
um in Washington zugelheilt, woselbst
er bis zum AuSbruche des mexikanischen
Krieges blieb. Er wurde nach New
Orleans geschickt, fand dort abev gerin-
ge Beschäftigung. AIS daS Goldsieber
in Californien im Jahre 1849 auSbrach
ugd mit ihm die Völkerwanderung nach
dem.Goldlande wurde 'Lleulenänt Por-1
tx mit dem Kommando' eines der Post
dampfet, die von. hier nach dem Jsth
mus von Darien fuhren, betraut. Im
zayre ivsi, als ver Neoeuionsirleg ve-
knn, rückte Porter-zum Range eines
n-' c. o n ,..v ....
, . . - m . r- . 1
vinanoers ooi.uuu rs iuiuuc iyui uct i
Powhattan" anvertraut. Seine Dien
sie während des erwähnten Krieges wa
ren die werthvollster Art; er war es.
der die Flottenabtheilung befehligte,
welche beordert wurde, mit Admiral
Faragut bei dem ersten Augriff aus
Bicksburg mitzuwirken und seine Thu
ten bei der Einnahme von New Orleans
krackten leinen' Namen und seine Ver-
dienste auf Aller Lippen.' Nach dem
' '
Abschluß des Krieges wurde Porter zum
1'7" . 7 Z
Direktor der Flottenalabemle m Anna
.1.
p.ous ernannt, .einen Po ten. ven er mey-
rere Jahre lang bekleidete. Im Jahre
. . . , Lrr -
b würbe er zum Blceavmirat uno
. - , ... .
vier Jahre . Mter zum dmirat er-
.nannt.
I
r mi . I
waii aa litiQ, alte, 11. neor. 09.
Baudistel, der in den Armour'schen
chlächtereien beschäftigt wurde, kam
heute früh vor den Augen seiner Frau in
gräßlicher Weise zu Tode. Der Ge-
nannte hatte sich eben vom Haufe weg
.begeben und seiner Frau, die noch unter
der Thüre stand, Lebewohl gesagt. Er
Machte rinnt liprslnfnmmpnhpn na
D " " - " -7" ij
der State Line ZU erreichn: als rr ,n
dieser Absicht die Geleise der Santa Fe
Bahn überschritt, verwickelte sich sein
Fuß in einen Draht und er kam zu
ctft rcsio er ftrfi ,,srkk.' frn-nf
. . daherkommende Lokomotive
über ibn wea und sein Körver wurde
den Rädern in zwei Stücke getrennt,
gskinatn.1i. Kebr. D.i Krats.
devartemcnt hat auch mit der Republik
..',sK.
t
jrlick ans Nen.,uela einaenibrt und
vuue im vciiii uuu tiiya iu.uw.uw
ro..s. i..- -i,. iinststsinftA
dagegen nur Waaren im Werth von 2
I m-n . .
,..v , U
.Dli ö tuhu. ajdu. ooriuin aogeienr.
Durch den neuen Vertrag werden sich
die Beziebunaen der beiden Länder we.
ntlich zn Gunsten der Ver. Staaten
crn. Ter Präsident wird den Ab-
- . .
schill des Vertrags dinneii wenigen
Tagen durch Proclamation bekannt ge-
ben.
Die große Posaune
blasen Viele, die der Welt Nichts als
Wmd zu geben haden; ihr großes Gc
rausch verhallt wie das Echo, nur Dinge
I VUiK i niiuiu lii uuui VlClüCliUlii
gruck. Dr. P. Fahrney in Chicago.
ni sli-th sitiifi)s.M1..1 01 ii) it fifisArt,A
eQ. Wfiß .a slr0r.L, irit
i ' T '
Medizinen vor das Publikum zu brin-
gen. Er hat es nicht nothwendig, denn
dieselben empfehlen sich von selbst und
1 -t lllt. tAH!! CT u.
'.''"
neu uuih auuiU)ru v,s zum iiuni
Pivnn. Mir finden unter bm ffnnsiiJ
mentrn alle Klassen vertreten und briil'
gen heute einige Auszüge aus Briefen,
i f j,ji o : ...
vu" V' t"B
. ZZahruen in Chicago gerichtet wur-
, "
den.
Maine. Wisc. Forni's Alpenkräuter
Blutbelebcr ist eine treffliche Medi-
zin, ,ch spreche aus eigener Erfahr
ung." viev. H. K'arnopp
Florance, Ind. EineFrau meinerGe
meinde gebrauchte den Blutbelebcr
und zwar mit dem besten Erfolg."
Rcv. C. Becker.
Bergyoiz, vc. y. n meiner Familie
haben Ihre Medizin recht gute Dien-
ghan" Rev. H. Kvch,
mv Rochester, Ohio ..Da meine Frau
durch den Gebrauch von Forni's Al
penkrautcr Blutbelebcr ,hr Kopsweh
ganz verlor, so möchten wir nicht ohne
das Mittel lin Hause fein." Rev. C
Kornbuum. Blackley, Minn. Ich sehe jeden Tag
mehr ein, daß ich nicht mehr in mei
ncr Familie ohne Ihren Alpenkräu
ter Blutbcleber fertig werden könnte."
Rcv. Henry Danao.
Colchour. Jlls. Ich habe Ihre Me-
dizin Forri's Alpenkräuter Blutbele-
ber geprüft und als fchr gut gefun
den." Rcv. G. Mengel.
Linn, Kas. Aus eigener Erfahrung
in meiner Familie kann ich Forni's
Alpenkräuter Blutbelebcr allen Lei
dendeil aufs Beste empfehlen." Rcv.
. Theo.
Lcutwcin.
Warum heirathcn fo wenig amerika
nische Mädchen? Diese Frage macht
eine hervorragende englisch - amcrikani
sche Schriftstellerin, Kate Gannett
Wells, zum Gegenstände einer eigenen
Abhandlung in der neuesten Nummer
der North American Neview". Zu
nächst folgt hieraus wohl klar, daß man
in englisch-gmerikanischen Kreisen über
die Abnahme der Eheschließungen in
Unruhe gerathen ist. In der That
bleiben mit jedem Jahre mehr derartige
Ladies sitzen.
Worin ist aber der Grund dieser
Thatfache zu suchen, oercn Wirklichst
von den beteiligten Kreisen zugegeben
wird? Kate Gannett Wells findet dn
ersten Grund in der zunehmenden G
blldetheit unserer Damen. Sie lesen
nicht nur ungeheuer viel und schreiben
zum Theil selber, sondern sie stopfen
ihre Köpfe mit Romanen, in denen die
Männer eine erbärmliche Rolle spielen
Dies füllt sie mit Abscheu gegen die
Ehe. Ein zweiter Grund liegt nach
unserer Gewährsmännin in der Abnei
gung der heutigen Damen gegen die
schmerzvolle Sorge, welche daS Gebäh'
ren und Großziehen von Kindern macht.
Ihr Ideal ist die Stellung einer jun
gen Wittwe mit nur einem Kinds und
einem Bankaccount". Ein dritter
Grund liegt darin, daß unsere Ladies
alle niedrige Arbeit sch.'uen. Mit dem
helichen Leben aber ist die Führung
eines Hauswesens doch in der Regel
verbunden.
In der That hat Iran Well einige
Gründe richtig angegeben, warum so
viele moderne amerikanische Mädchen
nicht hskrathen. Nur einen könnt? man
noch hinzufügen: Weil Niemand sie ha
ben will! Denn Frauenzimmer, welche
den Zweck der Erde und ihre eigenen so
wenig' verstehen, wie die Putznärrinnen,
welche in unseren Modewaarenhandlur-
gen herumschnuppern und in den Schau
reiuumen ameruanl,kyer Parivrs ucy
wiegen, sind nicht dazu geeigneteinen
onft.HU .tf . Aa rcfiAH c 4
i. . : . ( . m 1 . 1- r I
jjtuiiu yuiuuu zu muujcn. j,ycju ü"1 I
könnte er sich mit einem Dämon
lusanl'I
1 '
mcnkoppeln.
Bei neuralgischen Schmerzen giebt eS
nichts beffereS wie St. Jakobs Oel,
Kieiier 2si W.
rv.- ,",f
Town-Straße, Celumbus, O
Wie sollen wir R,nver ve,M!Ms
. . . .. I
Texas Vorwärts:" Strafen wild es
geben müssen, so lange die Menschen
nicyr ais ungel gevoren merocn, aoer
" . .. ..
nur loicye Wirasen, meicy? zugiciiy
z,ey' uno HeliMiirel nno. egcn
. ... . ....II
Regel wird am meisten von Lehrern,
Cliern uno Crzieuern griunvi.
. rr..-.f. --s.-.V:..
r . . ?--C :..
or auen Gingen ,ouen .rscn ...
indem nicht das Eyrgesuyl loo.en,
K Bci4Jlcyi nc nh"-
. , j , .
..C:Atl .l. Z. j1 9 T1 ml.
sp'el vor anderen ertheilt werden. Wie
niederdrückend ist es, wenn wir in Ja-
milien zum Besuch sind und die Kinder
vor uns geschlagen und ausgeschimpfl
werden! Wie verletzend für unser
fühl, wenn auf den Straßen oder Ge
seMaficn das Kind zum Gehorsam
durch Prügel aezwunaen wird! Wie
w - V
schädlich l,t es. wenn Kliider M der
Schule vor allen Mitschülern etwa eine
träfe erleiden oder fort und fort geta
delt werden, so daß sie dem Gelächter
und Svvtt bet Qslineti Klasse ansnesckt
sind! Sie werden geistig gelnickt und
abgestumpft. So manche zarte Mensch-
heitsrlüthe ist an verletztem Ehrgefühl
i Grunde gegangen. Strafe vor An
deren macht das Kind oft zum Märtyrer
und erbittert gegen den Erzieher. Auch
tiioi i unu kuiv iiiüci in uuue-
v r . f. . . v - n. -l .fi
'
rechtigkeit, was Zuschauende ost zu M.t-
leid veranlaßt! Darum noch einmal:
Die Strafe soll ein Heilmittel sein:
aber sie bewirkt keine Besserung, sondern
Verschlimmerung, wenn man sie vor An
deren ausübt. Wenn Kinder so verdor-
ben sind, daß sie kein Schamgefühl vor
der Schande haben, so können wir an-
nehmen, daß sie unvernünftig gestraft
wurden. Mahnung und Strafe thun
unter vier Augen die beste Wirkung.
Gemeinnütziges.
Holzwerk, mit Ausnahme der
Spaliere, darf man nicht schwarz an-
I Tl.. - ! J. ... 1 VI
UlCiUIZil. iüCll Ul
;eM
Iarve Warme an-
(V.lltl.j.- . .. . . . ..
je uiuot aus oanunn ju
entfernen. Man nimmt etwas
Terpentingeist auf ein weißes Tuch und
I . . - -
reibt damit Die befleckte Stelle nach dem
W a s s e r d i ck t e r K i t t. Meniiia
und Leinölfirnis werden gut gemischt,
im p o i -7 r
f0 daß ein guter Brei entsteht. Die zu-
.... . : ' . ,
riilenoc icue mng vorl)er rein aoze-
putzt werden und trocken sein.
Heilfames Gurgelwasfer,
wennderHalsentzündet ist
Man bereitet einen Thee von Salbei
, blättern, mischt etwas Essig und Honig
hinein und gurgelt lauwarm damit tag-
lich 2030 Mal.
Lampe Cylinder sind halt
barer und widerstandsfähiger, wenn sie
stets trocken gereinigt werden. Man
wickelt einen dünnen Leinwandlappen
um den Cylindcrputzer und polirt da-
m't das Glas.
Reinigen vergoldeterSa-
ch e n. Lött man 5 chlorsaurcs Na
tron (Borax) in 100 G. Wasser und
lragr man vie e o unq mittels einer
weichen Bürste oder eines Schwam.ues
auf vergoldete Sachen auf, die der Rei
nigung bedürfen, fo werden diese wieder
wie neu ; man mub sie nur nach dem
Auftragen der Flüssigkeit mit reinem
Wasser abspülen und dann mit Hülfe
eines weichen leinenen Läppchens etwas
nachpoliren.
Eierschalen, ganz fein gcpul-
vert, können schwächlichen Personen in
kleinen Dosen mit der gewöhnlichen
Nahrung zur Stärkung des Knochen
baucs gegeben werden. Auch gegen
Magensäure ist das Pulver gut. Daß
das Eiweiß wirksam gegen Vergiftung
mit ätzenden Substanzen ist. dürfte be
karnit sein. Das eingenommene Eiweiß
hüllt das Gift ein und schützt die Ma.
geuwände vor dem Zerfressen.
Ein fchreckljches Unglück ist dieser
Tage durch die Explosion eiue Dampf
kesselö in der Mahlmühle von Churchill
& Owsley in Windsor, Mo., herbeige-
führt worden. Vier Personen wurden
sofort getödtet, nämlich der Machinist
Walter Beaman, der Arbeiter Charles
Sturdivant und die beiden Kesselmacher
H. L. Smith und Tom Tillberry auS
Sedalia. Die beiden letzteren waren
eben mit der Ausbesserung des Kessels
fertig geworden und wollten nun. noch
zusehen, ob wirklich alles in der Ord
nung sei, als plötzlich die Explosion er
folgte. Kessel, Dampfmaschine und
MaschinenhauS wurden vollständig zer-
trümmert und das Hauptgebäude der
Mühle schwer beschädigt. Dle Explo
sion wurde auf 10 Meilen in der Runde
gehört und verspürt. Ueber die Ursache
des Unglücks gehen die Ansichten auS
einander. Es scheint, daß der Maschin
ist unvorfichtigerweise in den fast ganz
leeren und außerordentlich heißen Kes
cl kaltes Wasser einließ, wodurch d:e
Explosion herbeigeführt wurde. Seine
chreckllch verstümmelte Leiche lag neben
der Pumpe. Andere behaupten, daß
die Schuld am Kessel gelegen sei.
Beaman und Smith waren verheirathet
und hinterlassen Familie, Tillberry und ,
Sturdivant waren ledig. Die Mühle 1
' '
&;Dn,?!c, w
nnir.l in d,e Lu?r c.e
-.-zr. -4-,- .r?srv
Jahren sch?n ein
flogen
(Kn. S.r Wl.Mnfitnftl'n.
e n - gehören ?u den peinlichfien unter dn
S'".
- j7 w - - f 2 '
w v m v 1 1
vtx janioiganc roerocn in iroetcn jauen
gewöhnlich nicht geheilt, aber man kann ih-
nen durch rechtzeitiges (tinareifen vorbeugen.
I n. . 1 j. . , . ' . . I . .
Ziis ein neis Nllyiiuzrs liMll.anzmiiiel iur
die Harndrüsen hat sich Hostetttt's Magen
bitters erwiesen, da es nicht nur d.e nothige
Anreauna aewäbrt. wenn die Trüscn untbä-
t:a weroen, ivnoern auq iyre Avivnoeiunas-
. .i . i . rr i 1. r 1t
fahlgttlt erdoyl ! uxcy. 'ryoyung. verha-.
,ink? t der Vieren und ia e bat. dleie Medi.
iakeit
anberdem noch dieWirkuna. das sie alleUu-
t r:4.i;j.Au..K
reinigtr'irn an vrni .uic ntiu, wo iu
' ' . . ..s w .1; 1 3 . . I
von Churchill '
käupich von G. Lang udernraime
Mauch die Eingeweide, siärtt den Ma-
. 1--. .... iljf-jt--nn-,. . I
gS
vorzemgem -Bnzau vor-uno.,,! ne rr
d. in Genuß tür beiabiteund schwäckl.che
P,.snen.
ifeStomÄ
AnlSIIJ'Df
Gegen Unverdaulichkeit.
Schon seit lauger
Zeit litt ich an Unser
daulichkeit.die mir viel
Beschwerde ermsachte
und allen dagegen an
gewandte Mittel
nicht eichen wollte.
Schließlich mach ich
eine ersuch mit Dr.
August König' Ham
iurger Tropfe, diese
auSgkzeichnete HanS
Mittel balf mir sofort
und sobald jetzt mein
Magen nicht in Ord
nung ist, greife ich ,u
diesen Tropfen. Hcn
nMormann, 189 S.
Broadway, Baltimore,
Md.
. Vor Jahrca litt ich
so besttg an Dysptpfle,
daß iä nicht im Stan
de war feste Nabrun
iu versaue, us an-
rathe eine Freunde
mach ich nen vtt'
such mit Dr. uauft .
Sti ig'ö Hamburger
Tropfen und nachdem
ick ein und eine bald
Flasche ausaevrauchk
alte war tat wiever
,ergestellt. Ich möchte
cbt nicht ebne diese ,
Tropfrn sein und tm
fkble dkeselbm immer.
wenn sich Gelkgknheit
da,n bietet.-. Better,
LteldSdorougy, . 3
9ni SO kknUz i pithekn, laben.
WE CHARLES A. V0GELERC0..BiltIor.M4.
Dr. August König's
i - - . m it. .
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mutellt V.alch,n st -kkfkriige. so liegt tt
auf der Hand, daö ich ti:se Lrbeite in wi.
i"girnv vis -co yxcitui billiger ansertißk
kann, als diese von Agent.- von ÄuSwart oe
zogen werden tonnen.
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Haupt zeige ich hiermit ax
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sind und ich daher jeden Pflug ggrantkeu
kann; auch halte ich Wagen erräthig. B.
Nkiiunge und Nkparaturen wirden pönkttkch
ukid l kllig bxforgt. ' l - rj Cl. . I
Henry Honeck.
MNIM!?f?ni s film
WWiÄD
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Neber
v;"Ä0Of"-:-
sind mit den Dampfern dS .. ,
Norddeutschen Lloyd
slcherund gutüberdaSZVteerbefsrdcrt worden
SchncSdapfersahrt !
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Aller, Tiavo, Saale, Z5m?, Kid
7 )Voi raj Fuldti s.alin, Elbe.
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Bremens M ' ."' ; - 7.1
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talttl6f ir mrfit In ?lcrtS.f :r.Vifl,('i. hriinUM
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Kntunft drrssire r- C. P. FAHRNEY. "
' .4 IU S.Horn A.,hit
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..: S a 1 0 0 n,
C. . v Philipp Haeffner.
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Ju ii I j- k vH?f p'
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