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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, October 06, 1893, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Graf, Herausgeber.
Preis : $2.00 jier Jahr.
Office : Elke der Vierte Vchiler Straße.
Jahrnng 37
Hermann, Mo., Freitag, den Oktober,
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Wöchentlicher Marktbericht.
Getreide, Mehl usw.
Jeden Freitag corrigirt von der
HERMANN STAR MILLS.
Weizen. 2. Qualität
Weizen. 3. Qualität
Nchl. per Sack, 1. Qualität. . ,
Kehl, per Sees, 2. Qualität . . .
Kornmcdi.prr 1"" 'Es und
Kleie, per 1 0 'wnd
S&ivituff. per 100 Pfund....
52
48
2 00
1 75
1
20
45
60
Produkte
ilorrigirt von
V1. EBERLIN, tot.
Die angegebenen Preise werden von den
Händlern smentcns im Tausches bezahlt
Butter, per Pfund 1
stJr ir Tllkeitd t
,.v, r -.-V- - I
Hühner, per Pfund
Spri.'q Ch ckens. per P.und . . . j
ttrtnuetu ner Bus fiel. 50 00
Ull v l -( t ' "
Speckseiten per Pfund .
Schinken
Schmalz per Pfund. . .
911
10-13
103
ftttnebcln per niDci
66-75
Wolle per PfnNd
1530
'Achtung Farmer:
X13 die beiicn (wnemafchineii und Binder,
artn stcts die
Söboriic
wen
bekannt. Iteidbeu find abec jetzt bedeut cnd
vervollständigt und verbessert morden und
amenllich ta Schneide und ideappa at
sind in jcdcr isc eb ing allen, andern 9Jia1ä)i
e voraus, iy.e Tlärke und Tauerhaftig
ke t und dabei cichtigfeit deS (emichtes
empfehle:: die CSborne jedem Farmer.
Ich bin bcmalB Jlcu-Utüi den
Thomas Heuwender,
Thomas und Noual Heurächen,
Jmpclial trohst älter,
Mcherry säemaschiuen,
ssmie für c:e beniij'.nioii (i Aaltinairil &
Eo'S
Star Dlcfchmaschine und
tar Dampfmaschine.
rf sükire sickö an Hand, die besten Farm
maichliien nd Wrätne, (5n'lvators. orn
Pflanzer, slüqc allcrÄrt.st''hsigemachte fca
ce, Luqgieö in'm. idjade.i io billig alä
lrqendioo.'
HENRY HONECK,
Juni 9 Hermann. Bko.
sjiue
MarmorGeschüft
von
Oroo Xjsirxgr,
gegenüber Henry lekotte'S Lumberyard.
HERMANN. " MO1
Kontinente, (rabsteine auS Marmor oder
Hranik sowie überhaupt alle in d e'es ffach
inschlageude (eonnembe werden ,n tunit'
,erechter Ze.se ausgeführt und zwar, zu den
niedrigsten Preiien.
Um geneigten Zusprach bittet,
'xrit12. George Lang.
uv s- hot:
Deutsches Gasthaus.
von
F. SLeinsoirL
Iroiitsiraüe neben der ermanner Star
tills.
tiefes tatthauS dielet Reisender und be
londers Farmern die besten Beque-ulichkeiteu
eine betten, aute Holt w ehr matziaen
Preisen. ,ir die Pferde der .varmer steht
lin geräu,!,,ges tallgebäude ;ur Verfüg
irna,' ?as '
u, &. scilqox
von
OTTO MEYER,
steht mit dein II. S. Hotel in Verbindung
Das geehrte Publikum findet hier stets die
testen (eträuke )owtc tgcuuii und Tabak.
Tanz besonders
feine Whiskeys
die ich in allen Quantitäten und zu den nie
drigslen Preisen verkaufe.
Gasthaus
u. Saloon
von
MttnMM!kk,
bkgenübkr kkm Marklhause, Hermaun, Mo.
Seiner l.'i'ich jdcn Morgen. Die besten
Weine, sniches B:er. Liquöre und lZigarren
ftetS an Hand.
ttST Farmer rverden in unserem Gasthaus
ets eine gute Heimaih sindeu und zwar zu
illigen Preiien,
7.
Die neue
UNION Nähmaschine
lt all ihren neuesten ZNerbessernngen ist die
kpe Nähmaschine im Markte und dabei sehr
' uerbaft und billig. Wer seiner Frau die
Arbeit erleichtern will der kaufe ihr eine
Union Näbmaichine, die nur bei dem Unter
ktchaeieu zu tiabea ist.
t,,EdesaUö liefere ich ulle Arte Näbma
lchnkkthci'.e, Reparaivren, Nadeln usw. zu
ffr? viUlgpc yntn.
Rasch
' "
xTSk sMkMi
f i i Stm Im P j
WttAl
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jS
Es ist wahrscheinlich, daß im Con
gresse demnächst Bills für die Zulassung
der Territoren Utah. Arizona. New
Mexico und Oklahoma eingereicht wer
den, und soll gute Aussicht aus Annahme
der Vorlagen vorhanden sein.
Unterstützt die heimische Industrie.
Trinkt Bier, das hier gebraut wudre;
taucht Cigarren die hier sabrizirt wur
den; kauft Eure Kleider von hiesigen
Kleiderhandler; leset (und bezahlt für)
die deutsche Zeitung die hier gedruckt
toiit. Weshalb in die Ferne schweifen
und das Geld nach auswärts senden.
In St. Louis hat sich eiz Verein
enttäuschter Liebhaber" gebildet. Die
ser Verein kann nicht von langem Be.
stand sein, denn die Opfer enttäuschter
Liebe wissen sich mit der Zeit an ein an
deres Opfer anzuschließen. Dagegen
hätte ein , .Verein enttäuschter Eheman-
ner schon bessere Aussichten auf viele
Mitglieder, die ihm lebenslang ongehö
ren würden.
Ein furchtbarer Orkan suchte die
Golfküste am letzten Sonntag heim und
richtete in den Staaten Louisiana. Ala
dama und Florida die schrecklichsten
Verheerungen an. Der Sturm blies
das Wasser aus dem Gols indie Küsten
städte, schwemmte Häuser und Menschen
weg und richtete unermeßlichen Schaden
an. Mehr als 1500 Personen sollen er
trunken sein.
Hopfen wird theuer, wie Consul
Mason in Frankfurt meldet, weil die
diesjährige deutsche Hopfenernte um
19.4S0.000 Pfund geringer ausgefallen
ist. als im Borjahre. Es foll in der
That die leichteste Ernte feit 50 Jahren
sein. Da auch die englische und die
amerikanische Hopfenernte infolge der
Dürre mißrathen ist, sind die Hopsen
preise bereits im steigen. An Bier
wird's aber deshalb nicht fehlen, denn
an Surrogaten die in dieser fort
schrittlichn Zeit selbst bei guten
Hopsenernten zur Genüge erprobt wer
den ist ja kein Mangel.
So viel sich auS den verschiedenen,
sehr gefärbten Berichten über Fürst
BiSmark's Besinnen entnehmen läßt,
ist der Zustand des greifen Ex-Kanzlers
bedeutend bedenklicher gewesen, als zu
erst angenommen wurde. Die Kräfte
scheinen rasch abzunehmen und selbst
wenn noch einmal eine Bksteruna ein-
tritt, hat die Riesennatur doch einen
schweren Stoß erlitten und der alle
Bismarck ist nicht mehr. Angesichts die
fer Thatsache wird hoffentlich jede
Polemik, die doch nur auf persönliche
Motive; urückzuführen sin), fchweigen.
Eine denkwürdige Periode deutscher
Geschichte findet mit Bismarck ihren
Abschluß.
In Pennsylvanien gab es im vor.
igeti Jahre nur 27 Strikes. von denen 'S
völlig und 4 lheilweife erfolgreich waren,
d'e andern aber für die Striker verlor
Ta GftnitifmittM tnird ,,ch
asanipsn,iiieiivironaai
eu gingen.
., ..nrfi rt,-int ni.a d.-r Mode kommen"
l..M,lwaukce Serold".) So lanae es
J ö I
nrfi 9ri.tr nrlmn wird die V0N der
' " '
Agitation und von dem dadurch herbei. ns unausweichlich zum weißen
geführten Elend Anderer leben; so lange Monometallismus sühren. Diese Er
' .a.t. s.:- tju f: wäauna bildet unstreitia einen der Grün-
"zizrz. z : ;e wmm ...
i- . I
Faulpelze giebt, die sich unter dem Vor
wand des Prinzipie.ikampfs" zeitwiil-
r ,1,,-it-I lan rnitbbnSlr.lt
M ... der Md Kmmc,,,
er amtliche Ernteberickt sür die ver.
gangene Woche lautet: Die Tempera,
' ' '
ur war niedrig, der Himmel bedeckt und
es regnete viel, wahrend die sonne
weniger oft schien, als es im Durchschnitt
in dieser Woche der Fall ist. Ver Zne.
genfall war in einigen Gegendn so
stark, daß dadurch die gewöhnlichen
Herbstarbellen aufgehalten wurdeu. In
Folge dessen scheint in diesem Jahre das!
mit Wint'rgctreide bestellte Gebiet sehr
klein zu werden. Indessen hat ver Re
hnA in, allgemeinen 'ebr aenüdt.
jj
rn,. .,., '7..,, sben iekt besser,
nd die schädlichen Folgen der Dürle
, s. frr.h.n 'Men
IIUIUUUIU'II.
oes 25. und 2tt. September fielen lcich!e
Fiöste in einiaen Gegcudcu, doch ist
n chts über ernstlichen Frostschaden be
richiet worden. Das Korn trocknet jetzt
schnell, und im aroßen und ganzen kann
m inr ffrnte ?nteenseb'en. die mebr
l. rrhtAnitrtra, ergeben
mii-d baleick die Weiden iekt besser
stehen, wird doch für die gegenwärtige
abresreit v.el BieK immer noch aefüt
ie artoffelerut fällt in den
" ' .
verschiedenen Geaenden ehr vcr
schiede., aus. Bor einigen Gegenden
wird über ausgezeichnete, von anderen
über sehr schlechte Aussichten berichtet,
Die Obsternte war, Weintrauben
asgenommen, seit vielen Jahren nicht
sz schlecht. Trotz alledem ist das letzte
Z,.hr 18vZ. olles in allem genommen,
immer noch besser als das letzte Jahr,
wo um diesi Zeit die Aussichten noch er
heblich schlechter waren.
Die Lage im westlichen Kansas wird
immer ernster. Die Bevölkerung geh
mit schnellen Schritten einer Hungers
noth entgegen und in einzelnen Gegen
den ist dieselbe schon zum Ausbruch fl?
langt. Ungemein groß ist die Zahl der
Farmer, welchen es an Saat.Weizen
fehlt.
Herr Denton, Vertreter von Rice
County, hat in einem Briefe der Presse
folgende Mittheilungen gemacht: Die
Aussichten sind die denkbar traurigsten
Aus drei verschiedenen Connties imwest-
lichen Theile des Staates sind mir Du
bende von rührenden Hilfsaesuchen der
Hungernden zugegangen. Gestern kam
ein Herr zu mir, der mit Beglaubig
gungsfchreiben vorlegte, wonach er für
die Farmer des Eounty Saatweizen rr
betteln foll. Unsere Farmer können
nichts mehr geben. Was sie entbehren
konnten, haben sie bereits gegeben.
Geld können unsere Farmer erlangen,
so lange sie dreißig Cents sür den Bushel
Weizen bekommen. Kommt nicht bald
Hilfe, fo wird es zur Aussaat zu spät
und nächstes Jahr ist die Sachlage dann
noch schlimmer'
Der eben erschienene Jahresbericht
des Pnisions Cvmmissärs erweist, daß
am Ende des abgelaufenen Rechnungs
jrbres (30. Juni 1893) die Zahl der
Pensionäre 966,102 betragen hat, wo
von 89,944 während des letzten Jahres
auf die Lifte gekommen sind. Im Lau
fe des Jahres wurden 24,175 Gesuche
um Erhöhung von Pensionen, und 31,.
990 Gesuche um weitere Pensionen un
ter dem Gesetz vom 27. Juni 1890 be.
willigt. Inder nämlichen Zeit wurden
115,221 Forderungen um neue oder
weitere Pensionen abgewiesen. Am 7.
Juli lagen noch 711,150 Penfions-An-spräche
zur Erledigung vor. Die Aus
zahlungen für Pensionen während des
Jahres beliefe,, sich aus bl5U.740.167
und für das Fiscal Jahr 189495
find $162,631,510 erforderlich. Von
jenem Jahre an rechnet der Pensions
Commissär auf eine Verminderung der
Pensionsliste. Er bringt in Anschlag,
daß bis dahin 30 Jahre seit Beendig,
ung des Krieges vergangen sein werden
und die Zahl der Todesfälle unter den
Pensionirten mit deren zunehmenden
Alter naturgemäß sich steigern mutz, wie
auch die Thatsache, daß jetzt schon eine
beträchtliche Abnahme in den Anmel'
du.lgrn m Pensionen zu verzeichnen
'st.
Zur Geschäftslage wird aus New
Jork geschrieben: Daß das Fortbcsteheu
des ShermanGesetzes einen gewissen
unmltttlbark'n Einfluß auf die Gestal.
tung und die Entwicklung der gegenwär
tigen Verhältnisse hat, das steht zur Evi
denz fest. Die Finanzweli hat ihr Herz
auf den Widerruf dieses Gesetzes gesetzt
ur.d scheint entschlossen, aus ihrer seit
Monaten beobachteten Reserve nickt der.
vorzutreten, insolange dasselbe in Kraft
bleibt. Noch viel weniger kann
f.n l
Zweifel über die Berechtigung der
Be-
'vrgnisse des Inlandes und der auslän-
01 ätuuaisiüm uuer uie eueiuueuen
p . i . ,n c i . pi r
'paicren Wirrnngen oes orloeileyens
lv :..:..; rttr,i.-s v....-f i...
y. : f. I
v uuiuum.i
lUlSfClUC
. r- . n. r . rr . , - . v 1 1 J. I
irerfS oer ?!iNia)assling qierianoiiiuer,
Werthe. Das zugestanden, dars und
muß aesaat werden, daß die neuerlich
00n ltanot 0U out womtn "
Wm f die Mugdes Seaa.,
das Siberankauisae etz zu w dcrru en.
kurückruiükren. wirtkickartlich salick und
ii u I---J -71--1 , i--'-- -i
direkt gefährlich ist. Die wahnsinnig
übertriebene Schreckensmalerei vor eint
gen Monaten war eine, und nicht die gc
ringstr, Ursache des elementaren Aus-
brucks der Panik; das Vertrauen ist
seither theilweise wiedergekehlt, man ist
zu sich gekommen; aber die neue Bange.
macherei könnte nur ollzuleicht die jetzt
nur schteichende Krisis abermals zu ei
er akuten gestalten
Trotz der überwältigenden demokra.
I
tischen Mehrheit des aeaenwärtiaer.
Kongresses-(die demokratische Partei
,ft m stets als der besondere .s,ort nnd
i -- , ' -i v
Schirm der Einwanderung gepriesen
wolden) hält der demokratische Blatl.
Korreip." die Annahme der kürzlich ein
gereichten Bill, wonach alle Einwnder-
I ung für die Dauer von fünf Jahren vel
l boten werden soll, durchaus incht für
nnmöalick. ...Zuerst schreibt, er -
..ist beute die Einwanderung nicht triebt
so nothwendig, als vor hunhelt, sechs.
üa oder aucb dreißia Jahren: der Elle...'
boaenrnum für die Einzelnen ist bedeu.
" ' '
tcnd kll'geeuat. und die Erwerbs und
NahrungS Verhältnisse liegen lange
nicht mehr so günstig. Die großen ArI
belterorganlsallone, obgleich zum größ
ten Theil aus Einwanderern bestehend,
haben seit mehrere Jahren offen und
verdeckt Krieg gegen die Eiwan:ciilng
geführt und auf eine Beschränkung der
selben hingearbeitet. Jetzt sollten nur
einige Cholera-Schiffe erscheinen, oder
die Seuche sollte hierher verschleppt wer.
den und die Bill, welche die Pforten des
Landes schließt, würde gar bald Gesetz
wenden' Hierzu bemerkt die Chic
Freie Presst: Was uns betrifft,
so
theilen wir die Befürchtung nicht. N ich
weil uns die demokratische Mehrheit be
sonderes Vertrauen einflößt (obgleich
sich nicht leugnen läßt, daß die demvkra
tische Partei im Großen und Ganzen der
Einwanderung gegenüber ,,liberaler"
als die republikanische sich erwiesen hat),
sondern hauptsächlich deswegen, wei
bereits die letztjährige zeitweise Stock,
ung mit der Einwanderung empfindlich
genug für große und wichtige Jntcres
fen des Landes sich bemerkbar gemacht,
um Werth und Unentbehrllchkeu dcr
Einwanderung sehr nachdrücklich emzr
prägen. Uebrigens ist auch der Blatt
Corr.avon überzeugt, daß, wenn es
wirklich zum Erlaß des Verbotes kom
mcn sollte, die Sache nicht lange dauern
würde. Weil eben dieses Land die
Einwanderung mit ihren billigen
Arbeitskräften für die nächsten htm
dert Jahre noch nicht t entbehren kann,
und jrder derartige Fehler bitter sich
rächen würde.
Es wurde schon früher berichtete daß,
deutsche Rübenzucker-Jnteressenten, 1o
wohl Theoretiker wie Praktiker, die
amerikanische Rübenzucker Jndushie
studire. Die Herren Prof. Dr.
Hcrtzfeld und Dr. Frentzel aus Berlin,
Geo. Schocller aus Breslan und F. He.
cker aus Magdeburg befanden sich vor
Kurzem auch in Chino, Californicn, wo
bekanntlich die größte Rübenzuckelfabnk
ia den Vcr. Staaten sich befindet. Nach
dem dortigen Blatte Champion"äußer-
e Dr. Hertzfeld sich wie folgt: Wir
haben in Deutschland 400 Rübenzucker
fabiiken. die jährlich 2,50g.000,000
Pfund Zucker produciren. Hiervon
werden jährlich Zweidrittel nach Eng.
ad und Amerika exportirt. Wenn ihr
Land aber die Bouiuy" 5 bis 10 Jah
re weiter bezahlen sollte, dann werden
Sie eine großartige Industrie haben
und wir werden unseren Markt für Zu.
cker sowohl in England wie in Amerika
verlieren. In allen Ländern, in denen
der Zuckerrübenbau ermuthigt ward,
wurden die Farmer reich. Rübenbau
verlangt durchgehende und gründliche
Bewirthschaftung und liefeite größere
Profite, als irgend ein anderes Product.
Wir waren stets der Ansicht, daß ameri-
anischcr Boden und das Klima sich nicht
ür die Zuckerrübe eig? eten. Wir glaub.
ten nicht, daß er so weit südlich Zucker
iefern würde, wir sehen aber, daß Sie
herrliche Rüben haben. Ihre Felder
ehe so gut aus, wie irgend welche, die
wir :n Deutschland haben, und Sie wer
den in wenigen Jahren viele Zuckerfa
briken haben, wenn Ihre Leute den
Werth des Products kennen gelernt."
Was sagen die Leute dazu, die
eiue
Zuckerprämie um keinen Preis mehr be-
willigen wollen? In weniaen Jahren
hlt sich unter dem Schutz repudllkani-
I r.i . rvv..ri:. I
mir cuif givßuiiigr ivlllie I
entwickelt und die foll einfach ruinirt
werden, weil es so in den demokratischen
U, t
vp-
T.,.,... MrPvt,- i V,v YS v
(?M,tM,4,s vv? iuviyuuv? 1 1 1 VVII VI
Staaten.
Nachstehend einige Angaben,
belres
- " .
" -
Es laaien. I
A4 Vl otv "uym ulC 4Utl
lahrllch um mehr als 10z MlU.o.
'SteTShirjr f'm
. ; .." .. ! . , ' .
" "r'ZlZA
" '
ar genug hervor, daß sie das noch
... ,P.n. r -... f.: I
ma)i ocikeuie sluculva ao . leinein
umsang .n oen ießien sauren oeoeuieno
vermindert hat. und daß wir an der
Äera angekomni' v sind, welche eine künst
liehe Befruchtung des meisten noch übn
gen Landes erfordert.
In den nordatlantischen Staaten hat
die Zunahme der bestellten Acker feit
1865 kaum um 4 Millionen betragen
r.on 20 Millionen auf 24 2j5 Mlllio
neu. In den Staaten an den seen da
gqrn hatte man eine Zunah-ue von 26
3U0 auf 471 Millionen Acker. D.e
Zunahme in den Süd ..Staaten war
noch großer. Aber am Pacisic und am
I . ff -
Missouri fand die größte Zunahme statt.
In 186 gab eS in ganz Calisornien
und den PacificTcrritorien nur 1,700.
00 bestellte Acker, ihre Zahl ,st letzt
auf 7.800.000 gestiegen'. Großartig
aber ist die Zunahme in den Staaten
am Missouri, von 6 H10 auf s?i Mil
Iioncn Acker. In den 8 Gebirgs
Stoaten ist hauptsächlich durch künstliche
Bewässerung he Zahl der Acker von
200.000 in 18ö auf Itö MillioziiN
....XI .
geviur wivm
Vermischtes.
Jnl Heirqtdbureai:.
Das Mädchen, das ich Ihnen ein.
pfehle. ist jung, schön, brav, häuslich
vorzügliche Köchin, hochgebildet. . . . !"
Zur Sache, zur Sache!"
Bin doch dabei!"
urruaus nieor sle ino immer
nur bei der Person!",
s Aus Missouri.
In Lutceville hrnscht die Diph
terttis epidemisch, und in Folge dessen
mußten die öffentlichen Sckulen geschlos.
sen werden.
Von Dresden, Mo., ist die junge
Lizzie Altmood spurlos verschwunden.
Man fürchtet, daß sie Selbstmord bt.
gangen hoben möchte.
.- Gouverneur Stone von Missouri
hat Toi. Will. F. Switzler zum Mitglied
des Curatoriums der Staats-Univerfität
statt des zurückgetretenen Herrn Dilley
ernannt.
Der bei Lamar, Mo., ansässige
Farmer M.B. Cook hatte in einem Koffer
tz 15,000 verborgen. Während seiner
Abwesenheit wurde der Koffer von un
dekanMk?Hand erbrochen und das Geld
ist fort.
John White, welcher bei den Fluß
vert'esserungs'Arbeiten in Ofage Couu
ty angestellt war, beging am Sonntag
bet Fredericksburg Selbstmord, indem
er sich mit einem Metzgermcsser den
Hals durchschnitt. White litt an Wer
solgungs-Wahnsinn.
- Der Farmer Geo. Johnson, wel
cher bei Ncvada, Mo., ansäßig ist, starb
infolge einer Verwechslung von Mcdi
zilifläschchc. Er war lraiik. Seine
Frau wollte ihm einige Tropfen Gin
jjei" geben, verabreichte ihm aber aus
Versehen Arsenick. Er war nach wem
gen Stunden eine Leiche.
Die beiden 14 Jahre alten Jun
gen Eimer Rce uud Homer Conger
pielten am Montag in der Nahe von
Columbia mit einer geladenen Flinke.
Elmi-i.' hielt d,is Gewehr in der Hand,
als es losging und die Kugel den an.
dcrn Jungen ln die Stirn traf. Sein
Tod trat nach einigen Stunden ein.
Ein vier Meilen nördlich von
Mrx,co wohnender deutscher Farmer
Namens Adam Kieffaber erschoß sich am
Montag Morgen mit uuer Schrotflinte,
während seine Frau das 'Frühstück lochte.
Er war 58 Jahre alt unö hatt? licfa vor
urzeni mit einer Wittwe Namens Bur,
amp verheirathet. Finanzielle Berte.
genheiten sind die Ursache des Selbst
mordes. Die Schwäger John Murphy
und Enoch gleicher geriethen am Diens
tag, als sie zusammen von Mae?, nach
Hause fuhren, in Streit. Dabei scheu,
ten die Pferde und gingen durch, und
zwei 8 und 5 Jahre alte Kinder Mur,
phy's wurden aus dem Wagen geschleu.
dert und überfahren. Ihre Veiietzung
en sind erheblich, aber nicht gefährlich.
Flechter erhielt sieben Messerstiche und
ist dem Tode nahe. Murp y hat sich
den Behörden gebellt.
- Die Bahnräuber von St. Joseph,
Mo. Henry Gleitze hatte vor Frie
densrichter Weaver seine Worunter,
Eichung zu bestehen. Er behauptet,
unschuldig an dem Raubzuge zu fein.
liir itruinsHarimfDr nhürimnii fi. ...SnrTt
' ...v,..,v, v.,v,? u; ju'i
an d.is CriNinalgericht nnd lii'ß ihn bis
Zur Sitzung der Graudjuru zurück in's
,ttn,i,k krin?n fsrst wrr
Gefängniß dringen. Hearst, Garver
und gredericks find aus dem Gefängniß
entlassen worden, nachdem festgestellt
wurde, daß sie nur die Lockvögel waren,
um die anderen ins Verderben zu brin-
gen. Sie wollen die Stadt verlassen,
.. . w
Z,l Zittv,vl, tliirvn uvuriiii, iai
f. an.-v, sf;..i rr ... . .
cm farbiges Dienstmädchen den Versuch
gemacht, die Familie des R. N. Ausl.y.
n.ü.Sfü 4iiü!,!i!i,i
""" , ." gnagniqen
S, in 6t" " h
uai,e vor einiger jeil der Samille
Melder aestoblen. dieselben an sich in
Nähe hcrumtleibettd'e Z.geuner ver-
.-. , , -
fsluf, uö süc einen scharfen Verweis
erhalte. Man glaubt nun, daß sie sich
dafür rächen wollte. Uebrigens h.,t
vaö Mädchen feine schreckliche That mit
dem Leben gebüßt, denn als die Frau
des HauseS den ciaeuthuinlichen e
lchmack an dem Kaffee merkte, veran-
taßte sie das Diestmädchen, einen Schluck
von demselben zu nehmen und dasselbe
starb bald darauf. Drei Mitglieder
genannter Familie liegen schwer krank
daruieder, und mau zweifelt an ihlem
Aufiommcn.Z . i
Am letzten Donnerstag eulkamen
in der Nähe voa Duulap zwei LSiveu,
zwei Leoparden und drei Tlgcr, die zu
dem CircuS der Gebrüder Sells oehör
tcn. An einer scharfen Ecke des Zegcs
fielen dl Käfige der Thiere von dem
Wagen und zerdrachen. Die Cirkus
lenke hatten bis zum D..e:stniz iescr
ORPfflCFS
rs i
nMüttimmw
iitsOa
DaS einzige reine Tremvr TartariPalver.' st in Ammoniak, kein Alaun.
i ' . .
In Millionen von HäuZern gcdrauht. Seil 40 Jahren yqs Slaupird.
i
Woche mit dem Einfängen der Thiere
zu thun, bis sie dieselben schließlich wie
der olle beisammen hatten. Ein schwär'
zer Panther, der ebenfalls entkommen
war, markte eine böle Erfahrung mit
dem Bullenbeißer eines bei Dunlap
wohnende: Farmers. Der Hund rich
tete den Panther scheußlich zu und hätte
ihn umgebracht, wenn die Circvsleute
das reißende Thier" nicht gerettet hat
ten. Nachher boten sie dem Besitzer des
Hundes $25 dafür, aber dieser schlug
sie aus, da er viel zu stolz auf seinen
Hund ist, der einem Panther so znsrtzen
konnte.
Aebcr die Verwahrlosung der ame
rikanischen Jugend
wie den Umstand, daß die große Mehr. I
zahter zur Kenntniß der, Behörden!
kommenden Verbrechen von jungen
Burschen verübt wird, die kaum trocken
hinter den Ohren sind, ist schon viel
geschrieben u d dispntirt worden, aber
eine rechte Ursache der merkwürdigen
Erscheinung hat man doch nicht lichtig
sestgestell'.
Die Einen sagen, cs fei der Umstand,
daß mau den jungn, Bcngeln gestattet.
sich Abends allein auf der Straße hei
uu,zutrkibc.; A'idrie dchiinpten (die
T'mperenzler natürlich), daß Rauchen
und Trinken die Jungen ve derbe, vnd
wieder Andoc meine '. sie würden von
Eiwachsenen verfühlt. Keiner dieser
Gründe ist ganz stichhaltig, wettn auch
Nicht geleugnet tverec kann, daß dos
abendliche 'Rumtreioe,:, das Trinken
und die Verführung mit zu dem Ver
derb der amerikanischen Uugend bei
tragen. Wir wissen zu unserem Leid
wesen, wie schlimm cs um einen großen
Theil uniercr Jugend beider Geschlechter
steht. Die halbwüchsigen Jungen sieht
man allabendlich auf den Sllaße sich
herumtreiben, wie Rowdies sich ' !ra
gen. Tadakjzuche fpucken und Erwachsene
infultiren.
Und die Mädchen? Sie gehen mit
grüiiiiasigen Jungen allein ans Ratten
bälle". machen einsame uud oft mitte
nächtliche Spaziergänge u d noch ein
famerc Boolsahrtcn in männlicher
Begleitung, kurz, auch sie betragen sich
in unziemlicher und für ihre Zukunft
gefährlicher Weise. Viele dieser Sorte
von leichtlebigen Mädchen gehen mora
lisch zu Grunde. Andeie treten wohl
in die Ehe, aber nicht zum Glück des
Gatten, dem ein Heim und eine Häus-
lich'eil zu schaffen sie nicht im Stande
si'id.
Der Hauptgrund der Zucht'osigkeit
eines feiles uneicr Jugend liegt m
der Erziehung, oser vielmehr in dem
Mangel einer solchen, denn in vichn
Familien ist von Kindererziehung über
haupt nicht die Rede. Die Eltern, oft
beide von früh bis spät in Arbeit, haben
keine Zeit, fich viel um ihre Sprößlinge
zu lümmcrn, oft auch keine Lust, glau-
bend, ihre volle Pflicht gelhau zu haben,
wenn sie die Kinder nähren und kleiden.
L'tz.i ie wachsitt daher wild auf; der
l,'ö,e Eli'stuß der S..aße wird nicht
dlilch gute in der Familie aufgehoben,
und die Fr'lge ist der Verderb d,r
Jugend, dessen Resultat wir täglich vor
Ul.ö sehen. Wenn die Eltern, selbst
iveiiu sie tagsüber keine Zeit habe, sich
viel um ihre Kinder kümmern, dieselben
doch wenigstens des Abends zu Hause
hlilleu und sich um ihren Umgang küm
mein möchten, so würde es besser um
Uiijcre Jvgend, besser um die Zukunft
des Landes stehen, in dem die Zahl der
jugendlichen Bcrbrecher immer große,
wird. Quincy Germania.
. Die leichlichkl, Niederschlagsmengen,
welche seit tch5 Wochen in fast allen
Theile Deutschlands niedergegangen
sii d, haben auf das Gesammtergebniß
der Futtelerute hebedu und bessernd ein.
gnv.rkl. DerErlrag des zweiten Gras,
nh.iiltrs ist, wweit sich aus den bezüg
llchcll Meldungen ersehen läßt, nameu'
1 llch in Nord und Nordoftdeuljchland
dulchivkg befliedigend, stellenweise sogai
qläzci,d auszufallen, w daß von einer
Fuilerilvth im Ernst keine Rede fein
kann. Da wird Deuischland also auch
nicht viel amerikanisches Heu gebrauchen.
Mwas tur ager. a nun n
Missouri auch die Jadg auf Hirsche Tur
und QuailS" wieder erlaubt ist
iiio unsere Nliurode frisch, frei und fröh
llch Löcher in die Natur fchießeu, so möch
ten wir ihnen behufs Bei hütung vor.
ligZücksfällen die jylgei'dcn beherzigens
ii,etlhru Jagd-Regeln in's Gedächtniß
zurückruft n:
.Ladc gut Dein Schießgewehr r
Dech Dich selbst nicht allzuschwer.
ZANachaezicit und vorgckrc.cht ES
'. Hat Manchem schon riet Leid gebracht
.Sch-rve. wie AU, wenn Du fehlst.
sinich'n wirst, gefchießl" zu ha'd'co.
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