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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, May 14, 1897, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Gebrüder Graf, Herausgeber.
preis : 52.00 per Jahr.
Office: Ecke der vierten und Schiller Straße.
Jahvgnttg 41
Hermann, Mn., Kreitcrg, den 14. Mcri. 189?',
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Kkiitw.is w.r s;i: !, "i- l, r was Hixxl's Sar
SÄriri''a k!!t. i-it von Widitigkoit. Alle An
noncen UI-it ll'!'s SarsaparilUi wie Ilcxxt's
Pftrsaj'.iriila -V-i, sind ehrlich. V,r haben
das Publvi'.ii iiietu.iU getäuscht, und es Ist
jclner gn.-i'ii Iieiii'inIVn Wirkung Euzuschrel
tMn, dass iU- L.utj ilautiuvles Zutrauen darin
haOtu, uii-i
Sarsaparilla
kaust n. f. ist au-ssi liüt sslU n von allen Anderen.
Vcrwln-u Sie s. Nur vn O. I. IIo'xl & Co.,
Loat-U, Mass . priii'ürlrt. ?l; sechs fiir
Hood's
GfcllenMtteu.
IiMn kinir, Tel elkt-lt,
I lllt.ll l' !l VfTlhlUÜclikOlt
."i reist. llt:i allu Droguistuu.
Xtt civii'cljii tiirünfjc Mricg naht
sich feiiiei:t Cii:t c i::id iuLbcttutttcv
nblimacit sind im 03 ange. Griech
en land l)iit tie ermittlif.ig der
Mächte niuicnoninini imb die Bot
schaftcr in Conslantiiiopel haben die
Skisuna. erhalten, mit der Pforte in
Berbindillia ut treten, um ,zn ermit
teln, unter welciien Bedingungen sie
geneigt ein iourdc, Frieden zu
schließen.
Tie iv Meines College Studcn
tcn (sämmtlich ?Nuerikancr) bcalzsich
tigcn in Bälde ein deutsches Theater
stück zur Urnchruno. ,;u bringen. Den
Löhnen und Töchtern von Teutsche
Äincrikancrn angelegentlichst zur
9!ach.-ch:::uu, empfohlen. Hier stud'
ircu StccT Amerikaner Teutsch,
tua()vci;ii tue Minder deutscher Eltern
sich -schämen, deutsch zusprechen. Und
tucr ist 'Schuld daran? Die Eltern!
(3. St.ltv,.
Ein xiecdiiclbl.itt gibt McKinley s
Wcncvai-Vauralt folgende Fingerzei
ge, em edertmsi iplltc er das Fell
gcrden. 7 ein U'-eitiust sollte er
da? Dasein uerbitU-t. Xen Nagel
Trust iollic er gerade ans den Mops
treuen. Den Eigareiten- Trust sollte
er ziviligen, sich seine eigeneuErzeng-
niiie anzuzunoeu und in .Kanch au?
gehen zu lauen Xcm Mohlen Trust
sollte er erst tüchtig ciinieizen und
dann glühende 5tohlen aus sein Haupt
sammeln.
'.'lud, das -J7. Bnndestnrnsest ge
hört nun der Vergangenheit an. Es
war wie die meisten seiner Vorgang
er so.vvhl in'ezng auf die turnerisch--cn
Leistungen, wie hinsichtlich der gc
sclligcn Genusie von dem schönsten
Erfolge begleitet. Besonders ersren
lid) war ci, die Fortschritte wahrzu
nehmen, welche seit dem letzten
Bnndesturnfest aus allen Gebieten
des turnerischen SUcbens und 2virk
cns gemacht wvrden sind. Ader auch
der Feststadt 2t. Louis und den Fest
Turkigemeluden sotvie dem Vorort ge
bührt die vollue und ioarmste VliieiN
kennung sur die mnftergillige Lösung
der ihnen gestellten schwierigen i?lnr
gäbe. Größere Hingabe, 2chaf-
cnsfrendigkeit,
Gastlichkeit, als
hätte schwerlich
könne ' .
Liberalität und
ie dabei bethätigt,
gesunden werden
liegen Tbce,wll und Bicrsteuer.
Einer Washiiitouer Spezialdcpeschc
der republikanischen Ehicago Tri
büne" ist folgende interessante ?, ')iitt
Heilung entnommen, sür derenuver
läijigkeit wir allerdings uidjt cinsteh
cn können:
,.E ist hier (in Waihington)allge
mein die Rede davon, das; Präsident
Meiinley und seine nächstenBerather
ganz entsd)ieden gegen diejenigen Bö'
stiinn'.ungen der Senatsbill sind, die
den Theezoll einfuhren und die Bier
steuer erhöhen. Ter Präsident soll
sich gegen diese Bestimmungen erklärt
haben, weil er dann einen Angrwl
auf die republikanische Schntzzollpoli-
tik erblickt. Tcr ganze Einfluß der
Administration, so heißt es, wird auf
geboten werden, um die Verwerfung
der betreffenden Amcndments durch
zusetzen, weil dercnBcibchaltung dem
Eingeständnis; gleick) käme, daß durch
eine HochsdnttzzvllVilI nicht genüg
gcndeEinkunstc beschafft werden kön
neu." Der controtlirbarc Wcizcnvvrrath
hat in der verflossenen Wockje um
2,550,000 Bushel abgenommen und
beträgt gegenwärtig nur noch 31,362-
000 Bushel.
Insolge dessen ist der Preis sür den
Bushel Cash-Weizen in St. Louis
aus 9'c gestiegen. Aber die aude-
ren Märkte wollen nicht mir. In
Toledo, O.. bewilligt man für den
Bushel Cashweizen 92c, in Chicago
bloß 90c und in New Aork gar nur
63c.
Die Welschkornausfuhr ist während
jes verflossenen Monats recht bedeu
iöJI
jl PP 31
tend gewesen, und so hat sich der con
trollirbare Welschkornvorrath auch in
letzter Woche wieder um 1,930,000
Bushel vermindert. Im Gesammtge
biet der Union beträgt er zur Zeit
nur 15.000.000 Bushel. Trotzdem
ist der Welschkornpreis auf 20Ze per
Bushel zurückgegangen. Alte 5?ar
toffeln bringen bei der Eisenbahn
Wagenladung imGroßverkauf nur 25c
bis 35c per Bushel.
Tie allgemeine Geschäftslage läßt
immer noch viel zu wünschen übrig.
Tic cvang. lutherische Synode von
Missouri, Ohio und anderen Staaten
beging lebten Sonntag den 50. Iah
restag ihres Bestehens in den Ver.
Staaten. Tie Synode zählte am 1.
Januar dieses Jahres 1.38 Pastoren,
1,1)15 Gemeinden, 62.043 Seelen,
u3,9l0 stimmberechtigte Gcmeinde
glicder. 1.527 Schulen mit V56 Lehr
ern und 7,90 Schulkindern, zwei
Prediger und zwei Lchrer-Seminar-ien,
usw. In Lehr-Einigkeit mit der
Missonri-Synode stehen: Tie nor
wcgisch luth. Synode, die engl. luth.
Synode von Missouri, Ohio und an
deren Staaten; die luth. Synode von
Wisconsin, die luth. Synode von
Australien, die sächsische Freikirche,
die Hermannöburgcr und die dänisdje
Freikirche.
Aus dem (Üounty.
S w i s s. HerrnPastor August
Petersen, von der hiesigen Presby
therianer Gemeinde ist Heil wider
fahren, denn vorletzte Woche wurde
er von seiner lieben Gattin mit einer
hübschen kleinen Kronprinzessin sie--schenkt.
Wir gratnliren.
LittleBerger. Frl. Erni
sie Tinnenieyer, welche welche läng
ere Zeit in St. Louis verweilte, kehr
te letzte Woche wieder zu den Ihrigen
Hierselbst zurück.
Herr John Beehrn reiste letzten
Mittwoch nach St. Louis um als
Telegat der evaugl. TistriktsEonfer
enz beizuwohnen. i
Herr F. Oberg befindet sick, auf
der j,trankcllliste und wünschen ihm 1
seine vielen Freunde recht baldigcGe-1
ncsuug.
Herr August Stoccklin reiste
letzten Samstag nach St. Lonis um
dem Begräbnisse seines Bruders, Al
bert Stvcklin. beizuwohnen. Derselbe
kehrte am Mittwoch wieder zurück.
Friedensthal. Tic nici
stcn Farmer in unserer Nachbarschaft
sind bereits mit dem Eornpflanzen
fertig.
Fran Leo Stein, von St. Louis,
befand sickz letzte Woche mehrere Tage
hier zu Besuch bei ihren Schwicgcr
eltern, Herrn Franz Stein und Gattin.
Frl. Mina Faerber, welche sick,
längere Zeit hier bei ihren Angehö
rigcn bcsand, kehrte letzten Sonntag
wieder nack, Kirkwood. Mo., zurück.
Tie Herren Theo. Tilthcy und
Gco. Kirchhofer, wclck,e sich vorigen
Tonnerstag nach St. Louis begaben
um als Mitglieder des Hermanner
Turnvereins dem Bundcs-Turnfestc
beizuwohnen, kehrten letzten Diens
tag wieder wohlbehalten zurück.
Herr Alfred Meyer hat seinem
Wohnhaus durch Hrn. Christ. Tilthcy
einen schönen Farbcnanstrich geben
lassen. Freund Christ, versteht sein
Geschäft aus dem ff.
S t o l p c. Am letzten Sonn-
tag hatten wir hier einen schonen
Regen.
Tie meisten unserer Farmer
sind mit dem Eornpflanzen fertig.
Am Mittwock, reisten Herr
Pastor Mohr und Herr Hy. Zastrow
nad) St. Louis, um der dort tagen
den Conserenz beizuwohnen.
Unser Schulvorstand erwählte
Herrn C. F. Pope als Lehrer und ist
letzterer bereits hier eingezogen.
Herzlich willkommen.
Frau Apcl, welche seit letzten
Winter bei ihrem Sohne. Herrn
Lehrer Apel, in Detroit, Mich., aus
Bcsud) war, kehrte diese Woche in die
Hcirnath zurück.
Unsere Sängerbrüdcr, die Her-
ren Win. Hoppe und Gustav Bohl.
singen jetzt noch einmal so schön, seit
der Klapperstorch jedem einen stram
mcn Jungen in die Wiege legte. Auch
wir gratuliren.
Tcr hiesige Gesangverein schenk
te der Gemeinde eine neue Kirchen
orgel im Werthe von 5113.50. Recht
so.
In den christlichen Ländern wird
der Sonntag heilig gehalten. Bei
den Griechen wird der Montag gefei
ert, bei den Persern der Dienstag
Mittwoch ist der Ruhetag der Assyrier
während die Egypter den Donnersftag
heilig halten. Be! denTürken ruhen
Freitags alle Geschäfte, der heilige
Tag der Jsracliten ist bekanntlich der
Sonnabend. Also wäre eigentlich je
der Tag ein Feiertag.
Lokale-
An billigen Fahrgelegenheiten für
die ländlichen Besucher der Großstadt
wird es allem Anscheine nach auch in
diesem Jahre nicht fehlen, denn schon
amSonntag bietet sichGelegenheit für
öl. 50 von Hermann nachSt.LouiZ u.
zurück zu fahren. Es findet nämlich an
diesem Tage eine Excursion von Cali
fornia. Mo., nach St. Louis statt
und wird der Zug Morgens um 9:20
Uhr hier eintreffen und Abends 8:50
Uhr wieder von derGroßstadt abfahr
cn. Auf der Nordfeite des Flusses hat
der Missouri beinahe das ganze
Hermann Island" sowie den ange
schwemmten Bottom vor Steck's
Landung wieder weggespültund wenn
der Strömung nicht bald eine andere
Richtung gegeben wird, so steht der
ganze Loutre Island Bottom in Ge
fahr vorn gefräßigen Fluß verfchluug
en zu werden, denn nur wenige Tage
wird es bei dem jetzigen Wasserstande
dauern, bis die Boole wieder, wie
vor 18 Jahren, an Steckt Storchaus
landen können.
X
In der hiesigen katholisdjcn Gc
mcindcschnlö fand gestern die jährliche
Prüfung der Sd)üler statt zu wcldjer
sich die Eltern und Gcmeindeglicder
rcdjt zahlreich eiugefunden hatten.
Tie Sd)ule steht unter Aufsicht sehr
tücktiger Lehrkräfte wie dies die aus
gezeickjnctcn Leistungen der Kinder
in allen Lehrfächern deutlich zu er
kennen gaben. Während dem deut
schen Unterricht die größte Aufmerk
sarnkeit geschenkt wurde, ist aber auch
der Unterricht im Englisä)cn nicht
vernad)lässigt worden. Tas Rcsul
tat der Prüfung war ein sehr bcfrie
digcndes und die Gemeinde hat alle
Ursache auf ihre Sck,ulc stolz zu sein.
Herr Bucll L. Maühews, unser ge
genwärtige Staatssenator, der sich um
die hiesige Postmcistcrstelle bewarb,
hat sick), wie wir voraussahen, cnt.
schlössen von seinerBewerbung sich zu
rückzuziehen und dnrd) diesen Sdjriü
hat er sich selbst sowie dem gan
zen Scnatsbczirk den bestenTienst er
wiesen, denn hätte er auf seiner Can
didatnr bestanden, so wäre dies für
ihn glcid)bcdeutcud mit politischem
Selbstmord gewesen und dem Sc
uatsdezirk, der ausGascouade, Frank
lin und St. Louis Couuties besteht,
wären unnöthige Wahlnnkostcn, die
sick) in die Tausende belaufen hätten,
ausgehalst worden. Herr Matthcws
hat sick, als sehr tndziiger Gesetzgeber
erwiesen und freut es uns das; er sick,
eines besseren besonnen hat und sein
Amt, zu dem er beinahe einstimmig
erwählt wurde, sich zu Ehren und
seinen Eonstitucnten zum Vortheile
weiter bekleiden wird.
Bei dem hcrrannahenden Sommer
mit seinen Freuden und mannigfachen
Leiden wird hier wieder stark gegen
die Staubplage agitirt und narncnt
kick, von unseren Geschäftsleuten die
Einführung eines Bcsprenkelungs
systcrns im Geschäftsthcilc der Stadt
befürwortet, denn seitdem unsere
Straßen wieder mit Kalksteinen au
statt dem Gasconadc Gravel gc
pflastert werden, nimmt bei trockc
nem Wetter die Staubplage so über-
Hand, daß nicht nur unsere Geschäfts-
cutc, sondern auch die Hausfrauen
berechtigte Ursache zur Klage haben
und deshalb einrnüthig zu Gunsten
er Einführung eines Sprcnkelsysterns
ind. Daß sie aber auch so cininüthia
n der Hauptsache, der Bestreitung
der dadurd) bedingten Kosten, sein
werden, möchten wir gelinde be-
zweifeln und dcnnod) ist dieses die
Hauptsadzc, da dem Stadtrath nid)t
die nöthigen Mittel zur Verfügung
stehen, um selbstständig für die Be
sprcnkelungSkosten aufzukommen, so
daß es nothwendig sein wird, daß die
Anwohner derjenigen Straßen, die
besprenkelt werden sollen, einen
Theil der Kosten tragen und wenn
dieselben sick) zu diesem bereit erklä-
ren, glauben wir, daß der Stadtrath
demWnnschc der Bürger entsprechend,
einen Apparat ansdzaffen und für Be-
prenkelung der Straßen sorgen wird.
Joseph Werner von Westphalia,
Ossgc County, welcher vergangenen
Freitag seinen Vater ermordete,
wurde von - den Geschworenen sür
wahnsinnig erklärt und wird einer Jr-
renanstalt übergeben werden. Tcr
Ermordete war über 70 Jahre alt
und ein geachteter und wohlhabender
deutscher Bürger unseres Nachbar-
County's.
Tcr Weltpost-Tongreß wird auch
über die Einführung von Weltpost
marken berathen,
solchen Einridztung
Ter Nutzen einer
liegt auf der
Hand. Die geschäftliche Correfpon
denz ist zum nicht geringen Theile ge
hemmt, daß Briefmarken behufs ge
wünschte? Beantwortung nicht der
Correfpondenz beigelegt werden kön
nen. Nüchstdem würden die Brief
marken auch die Stelle von kleineren
Geldsendungen einnehmen. Die
Haupt-Neuerung, dieDeutschland dem
Weltpost'Congresse vorschlagen wird,
ist die Erhöhung des Briefgewichts
von 15 auf 20 Gramm. Dies wird
von Frankreich und Belgien bekämpft
welches die beiden Länder sind, durch
die der größte Theil der Briefe geht,
und die daher bedeutend dadurch ver
lieren würden, falls das Gewicht gc
steigert werden würde.
Dr y Hill. Einen willkom
menen Regen hatten wir letzten Sonn
tag.
Tie Hühner-Cholera herrscht
hier ziemlich stark und haben unsere
Farmer schon bedeutende Verluste
unter ihrem Federvieh zu verzeichnen.
Wegaufseher Koeller hat währ
end dieser Woche viele Verbcsscrun
gen an unseren Straßen ausführen
lassen und bald werden dieselben
wieder in gutem Zustande sein.
Frau M. Schmidt erhielt letzten
Sonntag einen ihr lieben und werthen
Besuch in der Person ihrer Tochter,
Frau Jakob Schmidt, aus St. Louis,
welche die Reise hierher machte um
die alte liebe Mutter nach langer
Trennung wieder zu sehen.
Herr Otto Schmidt, ein Neffe
des Hrn. Carl Schmidt von hier, lacht
im ganzen Gesicht wie ein Maikäfer,
weil ihm der 5l lapperstord) am letzten
Mittwoch ein kleiner Republikaner in
die Wiege legte. Gratuliren.
Frl. Margareth Zoeller. Tock,
ter des Herrn John Zoeller, kehrte
letzten Mittwoch nach längerem Be
snde bei Freunden und Verwandten
in St. Louis wieder zurück.
5onntag-5chul-onr'cnticn.
Tas Comite des Gasconade Coun
tq Sonntag - Schul - Vereins ver
sammelte sich am 3. Mai, 1397, im
Hause des Herrn Louis Ncesc. Fol
gendcs wurde beschlossen: l.) daß die
jährliche Souutag-Schul-Vcrsamm-lung
in' dcr Methodisten Kirche in
Bland gefeiert werden foll und zwar
am 2. Juni. 10 Uhr Morgens be
ginnend. Folgendes Programm wur
de entworfen:
10 Uhr, Eröffnung, von Pastor G.
Zocher; 10:15, Zweck der Vcrsamm
lnng, Vorsitzer; 10:3, Wie soll die
Sonntagschul-Lcction von den Lch
rern studirt und erklärt werden
Pastor D. Froeschle und Pastor C.
Gncnther; 11:15, Der beste Lehrge
genstand in dcr Sonntag-Schule den
vcrsdjicdcncn Altersklassen anpassend
Pastor M. Roseneld und Pastor G.
Zod)cr; 1:30, Gefchäfts-Berfamm
lung; 2:30, Ist die Sonntag-Schule
unter obwaltenden Verhältnissen eine
Nothwendigkeit. Pastor I. Roscnan
und Pastor G. Zintmcrmann; 3:10,
Die Geschichte der Sonntag-Schule,
LouiZ Neese und A. I. Brinkmann.
Alle die ein Interesse an derSonn-
tag-Sckule haben, sind Herzlid) ein
geladen. E. H. A u f d erH e i d e,
Sccretar. L. Neese,
Präsident.
eucrwchr!?erhandlungen.
Regelmäßige Versammlung am 11.
Mai. 1397.
Das Protokoll de? letzten Ver-
ammlnng wurde verlesen und ange-
nommen.
An Beiträgen gingen ein 10.90
Eintrittsgeld 4.00
Baar in Kae 81.05
S95.95
Folgende Rechnungen wurden zur
Zahlung angewiesen:
Geo. Pfautsch, Arbeit s 1.50
Comite 20.00
521.50
Tie Herren Con. ttlinge und Con.
Gaus wurden einstimmig als passive
Mitglieder aufgenommen.
Herr Fritz Sckiarn wurde durch
Hrn. August Baer als aktives Mit-
glied vorgeschlagen.
Herr Fritz Siedler wurde als üähn
rich ernannt.
Beschlossen, mit Erlaubnis; des
0hV ?l3 O nöM rfymnl Irrt n,-vff-
ll4VVWMV VtllVil WUJ Vltik liii U'VMV&.
Hanse aufzustellen um die Fahne so
wie Feuerwehr-Montur aufzubewah
ren. .te zerren Jui. Mocuus uno
Chas. Honeck wurde als Comite er
nannt um einen passenden Schrank zu
besorgen.
H. Kropp, C. Ha n se n jr.,
Capltan. Sekretär
Ter Jnquest über die Leiche von
Frl. Hattie Boillot. welche am Mitt-
wod) Abend in St. Genevicve. Mo.,
ermordet wurde, ist jetzt beendet
Wie die Zeugenaussagen ergeben, er
hielt Frl. Boillot in der letzten Zei
regelmäßig anonyme Briefe. Sie
bewahrte dieselben auf, in der Hoff-
nung, daß sie ciyesTages zurEntdeck
ung des Briefschreibers führen würd
en. Tiefe Briefe find mit anderen
Schriftstücken verschwunden. Man
glaubt jetzt, den Namen des anony
men Brteffchretbers zu kennen. Tie
Familie der ' Ermordeten hat eine
Belohnung von 5250 und-der Ge
richtshof hat eine solche von 500 au
die Verhaftung und Ueberführung des
Mörder ausgefetzt.
Des verstorbenen Dichters E. A.
Zündt letzte dichterische Großthat
war sein Festsang für das Bundes
turnfest. Kommen darin vor Allem
die hohen Gedanken und Ziele des
Turnerbundes zum Ausdruck, so
schlägt das herrliche Gedicht doch für
jeden wackeren Deutschen so wohlbe
kannte Herzensklänge an, daß wir
uns nicht enthalten können, es zu
Ehren des Todten für alle Leser zum
Abdruck bringen auch die Nichttur
ner werden sich von der packenden
Gewalt und wunderbaren Schönheit
der Dichtung gefesselt finden.
Des Turners Maiensegen.
ffür das 27. BnildkZ.Tunlscft 1S'J7.
C1oa Eruft . Zündt )
Säume nicht, dich jii erdreisten,
iSeitit die Menge zaiernd schloci ;
Zi1e5 kann der trble leisten.
Ter versieht urd rasch crgrei. .
Goethe, ffaust. 2 Theil.
Hoch das Bauner! Schwen.'. die Hüte.
Stolz geeint in Nciiz' und Elicd.
Und dcn schönsten GruZz trUnett
Weithin schallend euer lieb
Muthig ist die Brust gehoben
Und der Arm von rast gcschwe'".
Eilt's doch, siegreich zu erprobe.
ZLc:s als höchstes Jiil ihr stellt.
Glücken, die harmonisch klinge.
Treffen schmeichelnd U'iser Chr.
Und in solchem E'.iiklai'g schwinge
Eure örke sich empor.
Mit dem Wehen wurz'ger Liifte.
Mit dcr Lerche reihttslicd.
Jubelnd haucht ihr ein die Tüste:
Seht die Rrsc. Ivi sie glüht!
Veilchen lispelte ga,iz stille:
..Lauscht, der Frühling kehret ein!"
lind scuo lacht der Blumen ffülle.
Schmückt den Eartcn. zieit den Rainj
Und die zaitckte d,-r Blillheu.
lr! dem Lubdach Kalb vernilllt,
53iII zum stcü iiit'3 tuoM entbiete.
!hia die frucht Pn Siewet füllt . ,
Kommt von dco Mislouri Quelle.
Komm: von dem almrtv'Land.
Sh, den Niagara fallen.
S'on des Stillen Weltmeer'? Strar').
Bringt von der üantis Wogen
Susz Erinnern. LeveZgrud.
Tort ja sind wir eingezogen
Mit Eermania' Adlchiedskasj.
Teut!c!ie IHotkrit. deutsche Treue
fingen den Tun eibuiid,
Und es gebe hier cut's ?leue
5ure Minnheit recht sich kund.
Ziclgcandt wiljt ihr zu üben,
9i)a den örpcr eit und liämtj
fUibt ist in den Sund geschrieben.
V?a so cdcl euch bcleclt.
Ereilet euch i Ingcndglanze.
Ringet, ivv ein Preis euch winkt
In des ffricdclis Wiss,'Inze.
Ter dcn irgezloilke- bringt,
Nirgends flicht raar. lÄvn're'ttranzc
l'S die hier 'ikrbicnit euch reicht
Unk t,r pfliirkt die ffrucht im Lenze!
Gutt s ein '.xeft. b is diese gleicht
Bli.kl empor z den Her.en.
Tie des e,stes Werk gelda!
löte ein läuternd iZeuei lohen,
üiaicnb ber l,eba!ll Uicbn--ll)re
Zorlchung. t:jr Prk'inie.i.
..inft'icr tuinvsvnn, dunkler Uahn.
'Iled'n. tvo eure i eucdlin brennen.
:cigt zur ULahiheit euch hinn!
Wandelt krei a'is ihren Wegen,
Tah ihr vauch sie niederenk:
Auch ant euchikir ?.iiaiensegen
?ucr erz eiquielend tränkt.
!Htc der Jttüiper icud die Seele
Tunn zum Kamps geiiittct lein,
Tad dcs Zvegs sie n'icht verscdle
S'A des LicvtqueliS heiligem Schrei,,.
a& kein machl'ger Tturm kuch beuze.
Wach! geireu a enreni Herd;
kuer Sinn sur's Recht bezeuge,
T ak, ihr jeder Ehre werlk.
Tay idr anftredi, es bcg.ücke
Teiilsctiianbü Töline scr und nah
Aus des Zi'ri'cr, Silken vlicle
ficbcvvll i!l)Zumv!a!
ZZcrufsivahl.
Zum Studiren sollen nur wirklich
gut begabte, fleißige junge Leute zu-
gelassen werden deren Eltern auf
Jahre hinaus die nöthigen Mittel
anwenden können, mau bedenke aber
aß alle gelehrten Berufe überfüllt
ind und nur hervorragende Leistung-
u Gewähr für eine gute Carriere
geben können, mangelhafte Begab
ung aber die bitterste Enttäuschung
iir das ganze Leben bringt.
Wer Lust zu irgend einer Kunst und
Anlage dazu hat, der möge sick, zu
nächst cinerPrnsnng bcwährterMcister
unterwerfen, ehe er einen Beruf er
greift, der nur den Auserwählten
Lorbeeren rcid)t bei mangelnder Be
gabung aber wie kein anderer die
traurigste Zukunft bringt; auch hier
müssen die nothwendigen Mittel vor-
landen sein, da es im günstigsten
)-alle viele Jtyrc dauert, ehe ein
Künstler von seiner Arbeit leben
aun. Ter ttausmannsstand ist in
allen Zweigen überfüllt, Tausende
von Comlnis sind in großen Städten
stellenlos; auf diesem Gebiete hat
heute nur Tcr Erfolg, welcher eine
gute Sd)ulbildung genossen hat,
tZ. .im M - n Y i 4. .tuk V. ni a .
OlJtuujiciuuuiiii; uc ii uuu uuci ciy-
cnes Kapital verfitzt.
Tagcgcu ist auf tedimsdjcm Ge
biete mehr Aussicht auf gesidjerteLeb
ensstellung. Tcr Masd)ienenbauer,
der gute Zcidsnuugen sur technische
Zwecke liesern kann, ferner Thätig-
eit und guteKeuntnissc auf elektrisch-
cm Gebiet und den damit zusammen-
hängenden Industriezweigen, bieten
die meiste Aussicht auf günstigen Er
werd.
Für alle diejenigen Knaben, weldz?
schon mit 14 Jahren die Schule ver-
lasten, ist die Erlernung emeö Hand-
werkö stets das Beste. Ein 'fleißiger,
in seinem Fach geschickter Handwerk-
er, welcher die - Fortbildungsschulen
bcsud)t, hat heute noch ein gutesAus
kommen.
Gefährlich ist es, einen ganz un-
reifen Knaben alsLaufburchen zu ver-
miethen, damit er gleich etwas ver I
dient. Laufbursdzen find jeder Ge
fahr der Verführung ausgefetzt und
werden durck) den steten Aufenthalt
aus den Stranen lctdzt zu Verbrechern
herangebildet.
Auch viele Töchter bedürfen heute,
wo fo manche Familie, auch des
Mittelstandes, kaum das Nöthigste
hat, zur Versorgung sür die Zukunft
irgend eines Berufes, denn eS ist un
würdig, daß sie auf einen Gatten
warten sollen, der sie ernähren muß.
Auch hier sind die einfachsten
Wege die besten. Das Stu
diren, welches die Damen so lei
denschaftlich erstreben, darf nur als
seltenste Ausnahme gelten, da, wo
ganz befondere Begabung und vor
allem die nöthigen, fehr bedeutenden
Mittel vorhanden sind. Erzieherin
oder Lehrerin sollen nur die
werden, welche Lust und Liehe zum
Lernen haben, gute Jaytgretten besitz
en. außerdem kinderlos sind: aber
dieser Beruf ist überfüllt und deshalb
eine Anstellung schwer zu finden.
Viel besser, gesunder und angeneh
mer ist jede gewerbliche Thätigkeit.
Schneiderinnen, künstlerisch vorge
bildet, haben brillante Einnahmen.
Von der Kunst läßt sich dasselbe sagen
was sur den Knaben gut. Gärtne
rei und Milchwirthschaft, praktisch in
großen Anstalten gelernt, sind sehr
ansprechende Thätigkeiten für junge
erwerbsbedürftige Mädchen und stel-
ien ihre Zukunft sicher. Die Zahn-
arzttn rn sehr verbreitet, aber der
Beruf einer Krankenpflegerin scheint
uns ganz besonders geeignet, entwe
der in geschlossenen Anstalten oder
privatim, nur muß die Pflege ordent
lich gelernt werden. Auf diesem Ge
biete, namentlich auch der Kleinkin
derpflee. fehlt es so sehr an passen
den Damen und doch scheint uns diese
Thäigkeit viel ansprechender, als ein
mühsam erworbener Doktorhut, der
an sich schon keinen Erwerb sichert.
Eines aber gdarf beim Beruf der
Töchter nicht übersehen werden, näm
lich sie zur guten Hausfrau auszu
bilden, was heute leider oft ganz ver
gessen wird und sich später in der Ehe
bitter rächt. Jede Frau und jede
Mädchen, das in einen Berufe thätig
ist, muß kochen und einem Haushalt
führen können, das ist unbedingt zu
fordern.
V u verkaufe: Die beiden Wohnhäuser deS der
& Jakob Baer. an der östl. 3. Straße sind zu ver
kaufen.
Wegen des Naheren wende rnoi ch ai
an
Robert Wal
1 1 r er.
Verwalter.
Bekanntmachung' ES wird hiermit bekannt ge
J macht, datz Unterzeichnetem die Cacl Steisstick
ffarm an der ii-oM Creek zum Verlause bbertragen
wurde. Betreffende ffarm. besteht au lk. Ackerte
besten Llandes. wovon 8 der unter Cultur
sinb unb das Uebrige besteht aus erster Klaffe Wald
land, worauf viel lasterholz geschlagen und zu Markt
gebracht werden kann. EbensaUS befinden sich auf ge,
anuter Farm ein gutes Wohnhaus mit gutem Wein
keller und guter Scheune, und allen nöthigen Sieben
gebilude, nebst unversiegbaren Quelle, sowie 3 Acker
der besten Sorten tragbaren Weinreben und 75 bi
der besten Sorten Aepscl und Birnenbüume. Be
treffende ffarm liegt 4i, Meilen südwestlich von Her
mann und 3 Meilen östlich von SaSconade Eith an
der 5oles Ereck Coiinlq St ad, in GaSconade Eounty,
Mo Tie Vcrkaussbediagungen sind folgende: der
Kaufsumme muf, baar bezahlt werden, unl, das Uebri
ge unter günstigen Terminen mit 6 Prozent Zinse
unter ersten Hypotliek. Wer sich eine guie Heimath
sichern will, der sollte es nicht versäumen und genann
te Iarm anzusehen, ehe eszu fpSt ist. uter Besitz
eitel wird zugesichert. Briefliche Anfragen sollten
an Unterzeichneten nach Hermann, Mo . adressirt
werben. Christian D a n u f r.
Probate Court Docket. I
Docket of cases in which settlernents are
to bernaJe by e.xecutors and adrninistrators, j
and guardians and curators, at the ensuing
term of the Probate ccurt of Gasconade
county to bi held at the court house in
said countv, connnencinii on the Third
Monday of May A. U. 1397.
Monday, May 17. 1S97.
l. E. Carolina Hartmeister, Admr'x est.
John F. Hartmeister, final settlement.
2: James L. & Isaac W. Souders, Admr's
est. of Jacob Souders, final settlement.
3. Joseph H, Barbarick, Adm. est. of
Fred J. Barbarick, final settlement.
4. Carolina Stollmeyer, Adm x est. of
Fritz Stollmeyer, final settlement.
5. Emil Konow, Admr. est. of Henry Bis
mark Holt, final settlement.
Tl'ESDAY, MAY 18, 1897.
6. Christ Nolte. Executor est. of Louis
Nolte, annual settlement.
7. T. J. McMillan g. c. Fred Wacker et.
al., annual settlement.
S. Louis Steinbeck Adm r. est. Aug. 11.
Steinbeck, final settlement.
y. Wm. Obenhaus G. and C. Wilhelmine
Behm et. al., annual settlement.
10. Rosie Schneeberger Adm r. est. A.
SChneeberiier Jr., lirst settlement.
11. G. A. Spreckelmeyer Adm'r. of Rudolph
Lange, deceased, sirst setilement.
WEDNtSDAY, MAY 19 1897.
12. Henry Ebker G. and C. AnnaHesemann,
annual settlement.
13. Andrew McWilliam, G. & C. Wilson.
Mc Williams, annual settlement.
14. Otto Gramer curator Alvin Gramer,
annual settlement.
15. August Wacker Adm'r. est. of Henry
Wacker deceased. annual settlement.
16. A. J. Brinkmann Curator Clara Hese
mann et. al., annual settlement.
17. Henry Meyer G. and O. Henry Diek
grafe, annual settlement.
IS. Thomas Cuthbertsen G. and C Wm.
AI . Gammant. final settlement.
V). James L. Tayloe G. and C Ruth D.
Tayloe, annual settlement.
2o. Wm. J. Vaughan G. and C. Lewe
mma E. Vaughan et. al.. annual settle
ment. Thuksday may 2o. 1897.
-21. Wm. Backer G. and C. Frank B.
Baeker,, annual settlement.
22 Frank Steinheck G. and C. Ida Stein
beck, et. al., annual settlement.
23. August .Meyer Curator Eliza Fritz
emeyer. Insane, annual settlement.
25. Louis Baecker, tj. aud C, Chas. Beck
er et. al., aunual settlement.
25. QswaU Strassner G. and C. Emily
Strasiner et. al., annual settlement.
26. Mary Giliig Curatrix Christ and John
Gillitf. annual settlement.
27. Marie Scherer G. and C. Alma Scherer
.tivi j'I settlenirnt.
?S. '.:. :! Sutj-, G. and C. Stroth Wood
ruil tt. al , annual settlement.
ik.tuy, MA.Y 21
2" -Ivri Walker. Adm'r. est. Adam Faer-
ber. deceased, first settlement.
30. Auu?t C. Leisner, est. Kate Guttmann
d.'cased, tlrst settlement.
3t. Theo. Graf Executor est. Joseph Scha
bel deceased., lirst settlement.
Satckday, may 22. 1897.
Miscellaneous.
A true copy.
FRED L. WENSEL,
Judge.
wöchentlicher MarMcricht.
Getreide, Mehl, usw.
Jeden Freitag corrigirt von der
BERMÄNKT STAR MILLS
Weizen, 2. Qualität 86
Weizen, 3. Qualität 82
Mehl, per Sack, I. Qualität... 2.to
Mehl, per Sack. 2. Qualität... 2.40
ornrnekl. ver 100 Vsund 80
Kleie, per 100 Pfund 50
Shipstusf. Per 100 Pfund 60
Produkte, i
Corrigirt von
JOHN H. HELMERS, Grocer.
Die angegebenen Preise werden von
den Händlern (meistens im Tausche)
veziaklt.
Butter, ver Vrnnd 1015
Eier, per Dutzend 7
öübner. per Pfund
Svrina Cbickens. per Pfund 1517
Sckinken 710
Schmalz, per Pfund 5
Zwiebeln per Bushel, . . , . . 75
Wolle per Pfund 1018
Kartoffeln 3040
TurkeuS
!nn!n!f!?n!!!!!!!!!!mf!!!n!!Wn!?!!!nn!n!fl!!!!f!!!!!!!!!!!t!!n!f!!
Neines Leinsamen-Oel,
Bestes Blei-Weib,
Firniß, fertig gemischte Farben,
Farben in Oel und Trocken,
nebst einer vollständigen Auswahl Pinsel zum Anstreichen zu
haben im
EAGLE DRUG STORE.
iülliiliüiiliüHiiiillliüiüiiiUlUIiiüillüiiililUiiiliüUiiiüiüili
Ein Dollar gespart ist
ein Dollar berdicnt ,"
A : : J I
Jd0
juiro
INarktstraße,
Bei mir findet
sondern alle meine
preisen verkauft.
AUG. MEYER, Präsident.
E. F. RIPPSTEIN, affirer.
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Ijcnnaimi 8ttomni 3jans?,
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HERMANN, - MO.
Kapital 830,000. Ueberschuß 20,000.
Betreibt ein allaemeines Lank. und !ved?sel'aes.4,Z , r.i ?.r.
auf zeitweilige Depositen. Wechsel auf alle
-K-E-C-T-O-K-E-IM :
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beim Benfing unsere Schuhe;
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und Dry Goods Schuhen und 10 bis
15 Procent mehr dasur bezahlt al
wie man sie bei Bensing kaufen kann.
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4. Straße, - Hermann, Mo.
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Ul.
FnoJfcS;
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Avonnwt auf imö--
Hermanner volksölM.
MsMMN,MMss,MMMMIssMSMMMl,sMMslssM,N!lINs
und wer jetzt Geld sparen will, der mache
seine Einkäufe an : : :
fertigen Mcidern-7
Garderobartikel, Unterzeug,
Hemden, Hüte oder Kappen
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S.
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die m sehr mäßigen preisen verkauft
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ungen ist auch bei Julius (vncken in Stolpe,
aufgestellt. Agent für die
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