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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, January 21, 1898, Image 3

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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iiiiuiiiiiiiiuiiiuiiiiiiiiiiiiiüiiiiaiiiiuiuiuiaiiiiaiuiiiii
(21. Fortsetzung ) ,
Was!" rief Godfrey Gretilock. Ist
es absolut nothwendig, daß Sie schon
morgen New Fork verlassen?"
..Ja." antwortete der Baronet
ruhig. Zögerungen sind immer ge
fährlich. Ich bin jetzt schon seit Mo
naten von England abwesend, verschie
deue wichtige Gründe machen meine so
fortige Rückkehr nothwendig."
Jedermann vermied, von Etlels
Krankheit zu reden. Den Alten war
nicht minder darum zu !!)un als (Ztbel
selbst, daß Gervase in völlioer Unkunde
über die nach seiner Abreise vorgefallen
neu ureignlne dielden sollte. Glück
licherweise stellte der Baronet keine
fragen; sein Benehmen war tadellos.
& er seine Enttäuschung verschmerzt
hatte oder nicht, vermochte Niemand zu
sagen, sein Betragen gegen (5thel war
höflich, ruhig und unbefangen.
In fieberhafter lufreauna begab
sich die junge Erbin nach ihrem Zim-
mer. um ,onene sur oas iner zu
machen.
Fünf Uhr!" sagte sie zu sich selbst.
Indem sie einen Blick auf die Uhr warf;
.und um neun Uhr geht der Expreß
zug von Blackport nach New York ab!
Bier Stunden! In diese kurze Spanne
Zeit mufz ich alles Glück drängen, das
mir noch bleibt. Ich habe nur noch
210 Minuten zu leben. Dann mag
kommen, was da will!"
Sie wählte ein Nleid aus schwarzem
Atlas, mit Spihen garnirt und eine
brause von gelben Spitzen, aus der
ihr schneeweißer Hals und ihr blasses
Gesicht sich wie eine Lilie aus ihren
Blättern erhoben. Ihr goldgelbes
Haar bildete einen eigenthümlichen
Eontratt zu diesem dunklen ttostüm.
Ruhig und gefaßt begab sie sich in den
Speifesaal hinab: nur ihre leuchten
den Augen verrietben ihre innere Erre
gung. Das Diner verlief wie jede gewöhn
lick?e Äablzeit. Wir essen, trinken,
lacken und sprechen von gewöhnlichen :
Tinaen. selbst wenn unsere .herzen zu !
brechen drohen und jeder Augenblick
da- Ende unseres irdischen Glückes !
inneres ttoiichcn Glückes
bringen mag. j
Erblich erhob sich die kleine Gesell-!
sckiisl vom Hische und begab sich nach!
Vodsrey Greplocks Bibliothek. Wie!
s,i!?ll die Augenblicke verrannen!'
Ekbc bätte aufschreien mögen üer
diese erbarmungslose Flucht der ?x'ü. '
59a!& sollte die Kutfche vor der bür!
k'.iNcn. und dann liiefz es für immer!
u" ? ' Absckned nclnnen. Ihr Herz '
er','..' s:"fi empört gegen das Unglück.
ic- sie über sich selbst gebracht hatte.!
Zh der entfc elidiert Noibwendigkeit. '
während dieser schrecklichen Stunde zu i
lächeln, rr.it der Geiviftbeit. daß nun
all ibre rnidc auf Erden dahin !
schwind::! würde! j
Sante Pamcla rersiel in einem der
tiefcu 5autc;;iI-7, tre der Anwesenheit ;
r:s Barcncts. in ein Schläfchen. s)ü
gleicher cit verschwandGodfrcy Grey-
lock plötzlich hinter einer Portier am !
anderen Ende des Zimmers. Ethel
befand sich jetzt mit Sir Geroase allein,
denn Miß Pamela war in ibrem g?-
genwärtigen Zuj ine nicht zu rech-
ncn.
Das junge Mädchen stand an eine j
Glasthür gelehnt, die aus die Terrasse i
ging. Der Tag schwand rasch dahin;
schon erhob sich' der Mond über den
Baumwipseln; sein silbernes Licht fiel
auf ihr schwarzes Atlaskleid und ihr
goldenes Haar. Draußen lag die
ganze Landschaft in tiefem Schatten;
drinnen verkündete das Dicken der
Alabasleruhr auf dem Kaminsims das
rastlose Dahinschwinden der Augen
blicke. Einem Drgumendcn gleich er
hob sich Sir Gervase von seinemStuhle
und näherte sich Ethel. Eine geheim
nißvolle Macht zog ihn unwiderstehlich
zu ihr hin. .
Iür alle Zeit und Ewigkeit." ,agte
er. möchte ich Ihr Bild festhalten, wie
Sie jetzt vor mir stehen!"
Skinacht? eine plötzliche Bewegung,
wobei eine Rose, die sie sich als einzi
gen Schmuck an den Busen gesteckt
hatte, auf den Boden fiel.
Sir Gervase hob sie auf.
Mit Ihrer Erlaubniß will ich diee
Rose behalten.- sui?r er
mit tveicher
Stimme fort. Konnte ich
panenderes Andenken an
Woods mitnehmen als eine
wohl ein j
Greylock
Handvoll
verwelkter Blätter.'"
Ethel fühlte ihr Herz heftig schla-
gen. .
Ich höre die Kutsche kommen.
sag?e sie. indem sie durch die Scheiben
blickte.
Sie ist noch fern." antwortete er.
Sind Sie in solcher Eile, mir Lebe
wohl zu sagend Ich zürnte Ilmen
al wir von einander schieden. Ethel.
Sie batten ungerechte Bemerkungen
fallen lassen erinnern Sie sich
uvch ?" . r. .
Ja," cntgegncte die Erbm beklom
men. lt . .
Ich zürnte Ihnen uno lnat mem
Bestes. Sie in den westlichen Wildni,.
sen zu vergessen." fuhr er fort Gott
weiß wie vergeblich meine Bemuhun
.... "fir Bild folgte mit
(ICil Il'UlVi . -v t W!
h,n nach, ich erblickte es waarend ,
der Nacht am Lagerfeuer, m den unge
heuren Einöden, in den Tiefen der rte,
sigen Schluchten, b.'im hellen Tage--licht
und im Dunken und Schroeigen
der Nacht. Und so brachte ich dieiel
bcn Dinge wieder nach dem Oten zu
rück, die ich von hiermit fortnahm:
eine Enttäuschung, für. die ich km,
Trost finden kann eine todte Hoff
nung, die mir die Zukunft leer und
dunkel erscheinen laßt."
Kamen Sie heute nach Mackport
um mir dies zu sagen. Sir Gervase
Nein " antwortete er bitter. Was
konnte mick veranlassen. Sie weiter zu
quälen? Sie haben mir diese Worte
selbst abgerungen. Ich kam nach
Blackport. weil ich es nicht vermeiden
konnte. Eine Gewalt so unwlderstch
lich wie der Tod. zog mich hierher, um
Sie noch einmal zu sehen.'
Die Kutsche kommt sie t,t h er!
keucht Ethel. als die Köpfe der Pferde
unterhalb der Terrasse im Mondltcht
lÄit seme Hand entgegen.
.Dieses Mal. sagte er mt gebroche
ner Stimme, .scheide ich wemgfien,
nicht mit Unwillen von Jh"en. ES
war nicht Ihre Schuld, sondern mem
Unglück, daß Sie mich n cht lbe
konnten. Ethel. Geben Sie nur 39
Sand nur einen Auaenblkck und
fflodb$-
nun leben C? tnnhV
Der Druck, den ibre Nerven auszu-
halten hatten, war zu stark gewesen. ;
VU5 ihre Hand tn der semigen lag.
schien die mondhelle Terrae zu ver
schwinden und das Zimmer im Kreise
vor ihe umher zu wirbeln. Sie nannte
ihn noch einmal bei seinem Namen,
dann schwand ihr das Bewußtsein.
Als sie wieder zu sich kam. fühlte sie
sich von starken Armen umschlungen;
seine Küsse glühten wie Feuer auf
ihren Wangen, und er rief:
Ethel! Ethel Ist es möglich, daß
Sie mir doch gut sind?"
Sie verbarg ihr Gesicht an feiner
Brust und schluchzte:
Ich war Ihnen vom ersten Tage
Ihrer Ankunft an gut. Aber glauben
Sie nicht, daß ich Sie aus bloßem
Muthwillen quälte. Ich will Ihnen
nichts verhehlen, ich will Ihnen die
ganze elende Wahrheit sagen, wie ich
sie meinem Großpapa sagte, und wenn
i Sie Alles wien, werden Sie mich
i verachten."
i Seine braune Wange lehnte sich an
I ihre weiße.
Wie soll ich das verstehen?" fragte
! er.
Hören Sie. Gervase." stammelte
sie. indem sie sich vergeblich aus seiner
Umarmung zu befreien suchte. Und
nun theilte sie ihm Alles mit, was der
Leser bereits weiß.
Er hörte ihr schweigend und mit
großem Ernste zu; als sie endlich
schwieg, drückte er sie noch inniger an
sein Herz und versetzte zärtlich:
Armes Kind! Wie abscheulich Du
gequält wurdest! Ach, warum theil
test Du mir Dein Geheimniß nicht
schon damals mit? Ich hätte Dir
helfen, ich hätte Dir wenigstens einen
Tbeil aller dieser schrecklichen Anfech
tungen ersparen können. Es war die
Thorheit eines Schulmädchens. Ver
giß es. Ethel; wir wollen nie wieder
davon sprechen. Und so liebtest Du
mich also schon, als Du mich weg-
r-,, ,',,1
y?' c$ Cfl 'r . fuhr
7"'"" :-.etL:l
war. w:e
er freudig
fort. letzt bin ich der alucklichue
Mensch auf Erden, denn jetzt soll uns !
nichts mehr trennen!"
Nach diesen Worten unterbrach ;
nichts das Schweigen in der Bibliothek !
als das frohe Geflüster der Liebenden.
Die Pferde draußen wurden ungcdul-
dig. i
Das Stampfen ihrer Hure weckte ;
endlich Ethel aus ibren glücklichen j
Träumen. !
Zhl" rief sie; die .Rutsche steht
noch immer draußen. Wirst Tu jetzt
gehen?" ,
Ich denke nicht," antwortete Sir ;
Gervasc lächelnd. Ich muß Deines !
Großvaters Gastfreundschaft ncci) j
etwas länger in Anspruch nebmen. j
Meine Pläne für die Zutun,? juio iciU .
ganz andere geivorden. Ich iveroe ;
nicht nach England '.nrückkehren, bb ,
ich mein Weib miinehineii taun. Du ;
schuldest mir eine Entschädigung, j
Ethel, für die Leiden, die ich in den :
beiden letzten Monaten ausgestanden !
habe; ich verlange sie in Gestalt einer ;
baldigen Trauung." !
Eine Hand zog in diesem Augenblick i
die Portiere zurück, undGodfreu Grey- '
lock trat in das Zimmer. Er wun
derte sich durchaus nickn darüber, das
junge Paar in so tra- ter Umarmung
zu finden, denn er batte seine guten
Gründe gehabt, das Zimmer so plo?
lich zu verlassen. Miß Pamela schlief
noch immer in ihrem auteuil; Sir
Gervase aber sührte Eibel ihremGroß
vater entgegen.
Sie 'hat mir Alles mitgetheilt,"
sagte :r einfach, und sie hat verspro
chen. mein Weib zu werden."
Iris Greylock kam am nächsten Tage
von der Rosen-Billa. um ihrer Tochter
zu gratuliren. Sie schlang ihre Arme
um Ethel und bed-eckte deren Antlitz
mit Küssen.
Mein liebes Kind!" rief sie.
Welch' unerwartete Wendung der
Dinge! Ich bin unaussprechlich froh,
daß Du Deinen romantischen, schür
kischen Regnault los geworden bist.
Laß Dir diese Erfahrung eine Lehre
für Dein ganzes Leben sein, thörichtes
Mädchen. Und nun, wann wirst Du
Deinen tadellosen Freier, den Baronet,
heirathen? Dein Großvater ließ mich
diesen Morgen wissen, daß Alles ar
rangirt sei."
Ethel nahm die Glückwünsche ibrer
Mutter unbefangen und ohne Errötben
hin. Ihr neues, plötzliches Glück hatte
eine feierliche Stimmung in ihr er
weckt. Sie war nahe daran gewesen,
dieses Glück für immer zu verlieren,
daß sie selbst jetzt kaum an dessen völ
lige Sicherheit zu glauben wagte.
Ich soll den Baronet in der ersten
Woche des December heiratbcn, Ma
ma." antwortete sie l?.ise. Er wünscht.
England noch vor den Wcihnachtsfcier
tagen zu erreichen. Ist es nicht son
derbar. daß ich nach Allein, was vorgc
fallen ist. doch noch Lady Greylock w
den soll?"
Du bist der Position völlig gewach
sen. mein Kind," versicherte Iris.
Diese englischen Heirathen werden
jetzt bei amerikanischen Mädchen von
guter Familie ctnias Alltägliches. In
der ersten Wche des Decembers!" fuhr
sie mit besorgter Miene fort. Ich
wollte, es wäre früher. Ich kann es
nicht erwarten. Dein Glück für immer
gesichert zu sehen."
Ethel wundert: sich im Geheimen,
was ihre Mutier diesen Morgen so
sorgenvoll und alt ausseben machte.
Nach einer Pause platzte Iris mit
der Wahrbeit heraus.
Ich habe wieder einmal eine heftige
Scene mit Hannah Johnson gehabt.
Bor einem halben Jahre verdoppelte ich
ihren Lohn; heute hatte sie die Unver
schämtheit. einen weiteren Aufschlag zu
verlangen!"
Tu bau sie doch sicherlich auf der
Stelle entlassen?" fragte Ethel tro
cken. Iris warf ihrer Tochter einen Sei
tenblick zu und antwortete dann:
Sei nicht albern, Ethel! Ich habe
Dir wiederholt erklärt, daß ich Han
nah nicht entbehren kann. Ich muß
sie behalten, ich habe wirklich keine an
dere Wahl. Du hast keinen Begriff
von meinen Anfechtungen. Das Leben
wird mir täglich mehr zur Last. Ich
beneide Dich, weil Du bald weit von
diesem Ort und von diesen Leuten sein
wirst. Und Deine Aussichten! Wcl
ches Mädchen vermöchte sich glänzen-
dere zu wünschen?' Godfrey Greylock
kann nicht mehr lange leben, und dann
fällt sein ganzes Vermögen Dir zu.
Ach. dann mußt Du auch an mich den
kn. Ethel! Tu bist sicher unter einem
glücklichen Stern geboren. Bergiß in
dessen nie. daß Du Alles, selbst Deinen
hochgeborenen englischen Gatten, mei
nen klugen Manövern zu verdanken
hast."
Ich werde es nicht vergessen. Ma-
ma. antwortete Ethel kalt. j
Nach einer Pause fuhr Iris plötzlich !
fort:
Was ist aus Regnault geworden?"
Wie sollte ich es wissen?" sagte
Ethel betroffen. j
Wie? Hast Du seit jenem Stell- j
dichein bei den Salzgruben nichts von !
ihm gekört?" j
Nicht das Geringste."
Nun, ich hoffe, er wird Dir keine ,
weiteren Unannehmlichkeiten bereiten;!
Du kannst denen übrigens nicht so
ganz sicher sein. Er ist ein Mensch !
ohne Herz oder Gewissen das heißt,
er muß es sein, nach der Art und Weise
zu schließen, wie er Dich behandelt
, hat. !
I Regnault! Nur mit Abscheu und i
; Grauen vermochte Ethel jetzt an ihn zu i
I denken. Wohin mochte er wohl geflo- j
! hen sein? Sie wußt es nicht und !
, wünschte es auch nicht zu wissen. So ;
! viel war sicher, daß er keine Macht I
j mehr belaß, ihr Schaden zuzufügen,
j seit sie sich ihrem Nächsten und Theuer
j sten anvertraut hatte. Sie war jetzt
, so von Liebe und Sorgfalt umgeben,
j daß er es sicherlich nie wagen würde,
sich ihr wieder zu nähern,
i Die Herbsttage verflossen Ethel in
I ungetrübtem Glück. Die Wälder
! prangten in so wundervoller Farben
! Pracht, wie ne nur in Amerika zu
schauen ist. Küble Winde wehten
über's Land und vom reinsten Azur
Himmel strahlte die Sonne in mildem
Glänze hernieder; ein goldiger Schim
mer verklärte die ganze Landschaft, die
Et.zel mit ihrem Geliebten nach allen
Richtungen hin durchwandelte. Er
wich nie von ihrer Seite, während im
Herrenhause Vorbereitungen zu einer
Hozeit getroffen wurden, wie in!
Blackport noch keine gefeiert toorden !
war.
Wahrlich. Ethel war glücklich in die -
sen Tagen! Jede Wolke
ipho TOnlfi nnr hrrn i
ihreinHorizont verschwunden; die Ler- !
gangenheit toar vergessen, die Gegen- j
wart schien ihr ein Paradies, die Zu-
fimrt blendete sie mit ihren goldenen !
Bei heißungen. Doch, während sie sich j
ibrem Glücke ganz hingab, zog sich ein j
Sturm, schwärzer als Tod und Gra- ,
bec-nacht. über dem Haupte der nichts !
ak,nenden Erbin von Greylock Woods j
zusammen! j
Eines Abends spät sagte Sir Ger-
Vase seiner Braut zärtlich gute Nacht
und schritt dann auf die Terrasse bin-
aus. um voe dem Schlafengehen noch j
eire d igrre zu rauchen. Es war jetzt
im November, und die Nacht war fro- :
siig und kalt. Die laublosen Kasta
nienbaume erhoben sich wie Skelette
initten unter den Tannen und Fichten. '
Das imposante Herrenhaus sah höher ;
und dunkler aus als je. Fast schien es
ihm. als ob das Haus und der Park j
dcn ir,:ten bevorstehenden Perlust abn- :
ten, und als ob sie sich darum schon je?t
in Trauer gehüllt hätten. Bald sollte 1
sie ihn nach ihrer neuen Heimath über :
dem Meere begleiten und all' den ver- !
- W V v fc.
trauten Scenen ihrer 5lindbeit
Ingen o Lebewohl sagen.
Sir Gervase Greylock!" ließ
plölich eine Stimme vernehmen.
Gestalt eines Weibes, in Hut
und
t"j-,
D:e
und
Sliawl gehüllt, erschien am Ende der
Terrasse und schritt auf den Baronet
zu. Ich habe Ihnen Etwas zu la
gen," fuhr sie mit geheimnißvoller Ge
beroe fort.
Sir Gecoase warf seine Cigarre wee?
und fragte:
Wer' sind Sie?"
Eine zxreundin, sagte die rau
Das i't gut. aber etwas
unve-
stimmt. Ich muß Sie bitten, sich deut
licher auszusprechen."
Als er sich der Gestalt näherte, trat
sie wie erschrocken einige Schritte zurüü
und stammelte:
Es thut nichts zur Sache,wr ia
bin. Es genüge Ihnen zu wiizen. daß
ich Ihnen etwas von größter Wichtig
kcit mitzutheilen habe."
Wen oder loas betrifft Ihre Mit
theilung?" Das Mädchen, das Sie zu heira
then im Begriffe sind Miß Grey
lock." Ah!" sagte d?r Baronet trocken.
Die Sache kommt mir viel zu geheim
nißvcll vor. Ueber diesen Gegenstand
kann ein Fremder mir schwerlich etwa
zu sagen baben, was ich zu köre:
wünsche."
Seien Sie dessen nicht zu sicher.
Sir."
Der Baronet wandte sich um und
schickte sich an. nach dem Hause zurück,
zukehren.
Da Weib lief ihm nach.
..kbcn Sie. Sir! Seien Sie nicht
gar zu stolz! Nun. da Sie es durch
auö lviffen wollen, wer ich bin, U will
ich Ihnen sagen. d?ft Sie mich schon
früher gesehen haben, an Boro d?s
Tamvfcrs und in der Rosen üla.
Ich aehöre zu Mrs. Greylocks Haus
halt." Wü einigem Zögern schob sie ihre
Kadutze zurück.
Ter Baronet blickte nun in Hannah
Johnsons dunkles, heimtückisches Ge
sicht. ..Ich erinnere mich." sagte er end
lich. ..Sie sind ?)!rs. Greylocks Tiene
rin."
..Ja. so nennt man mich. Ich hake
seit vielen Iahren bei Mrs. ör.'y:ock
gewohnt. Was ich über sie und ?.'iiß
Etbel weisz. ist des Wifsens wenn."
Tr Baronet blickte sie scharf an.
..Ich bin von Mutter und Tochter
schleckt behandelt worden", fuhr sie
fort; ich hasse Beide. Ueberdies sehe
ick nicht gern einen Menschen bl:.-rd-lings
in eine ZZalle gehen. Ich bin
selbst eine Engländerin und kenne d?n
Stolz solcher Männer wie Sie. Sir
Gervase Greylock. Ich weih, dast Sie
lieber sterben als schmählich Hintergan
gen und mit Schande und Schmach
überhäuft werden wollten. Neiz.nen
Sie daher meinen Rath an und ver
lassen Sie Greylock Woods gleich mor
gen! Kehren Sie mit dem ersten
Dampfer nach England zuruen
Endlich begriff er den Sinn
ii;rer
Worte.
Das ist genug," sagte er streng.
Ich will nichts weiter von Ihnen
hören."
Sir. ich babe Ihnen eine lange Ge
schichte mitzutheilen; Sie haben den
Anfang noch nicht vernommen, und die
Sach betrifft Sie näher als irgend tu
nen Menschen. Lassen Sie mich da
her fortfahren!"
Keine Silbe weiter!" rief er ener
gisch. Wagen Sie es nicht. Miß
Greylocks Nt'ir.e noch einmal in mei
ner Gegenwart zu nennen! Ich wr.de
Ihrer Herrin rathen. Ihnen etwas
schärfer auf die Finger zu sehen, denn
es ist klar, daß Sie keine Vertrauens
würdige Dienerin sind."
Hannah Johnson wurde wüthend.
.Sie wollen also keine Warnung von
mir annehmen?" zischte sie.
.Ganz bestimmt nicht," entgegnete er
mit kalter Verachtung.
So schwöre ich Ihnen, Sir Ger
vase Greylock." rief sie wild, daß die
Stunde kommen wird, da Sie mich
hören müssen, obSie wollen oder nicht!
Der Tag Ihrer Trauung ist festgesetzt
und Alles geht Ihnen nach Wunsch;
doch merken Sie meine Worte: Nie,
nie wird Ethel Greylock Ihr Weib
werden!" Mit dieser Drohung wandte
sie ihm den Rücken und verschwand.
27. Kapitel. AusPolly's Auf-Zeichnungen.
Der Winter stellte sich früh ein. ein
echter strenger Neu - England - Win
ter. Furchtbare Stürme wütheten an
der Küste. Nacht um Nacht lag ich in
meinem Zimmer in der Katzen-Her-berge"
und hörte die Dachbalken stoh
nen und die alten Fensterscheiben tl'.t
ren. Der Hasen von Blackport war
von Eis blockirt und eisbedeckte Schiffe
segelten vorüber, ohne die Einfahrt zu
versuchen. Schnee bedeckte die Sa'z-
wiesen und lag wie ein Bahrtuch über!
der Stadt, aus der seit dem Abgang
der Sommergäste alles Leben gewichen
war.
Dr. Vandine war bei jedem Wind
und Wetter auf den Beinen. Seine
Praxis hatte rasch zugenommen. Wo
nur inBlackport und in den benachbar
ten Dörfern Krankheitsfälle vork'i uen,
wurde nach ihm geschickt. Im Gast-
rt. it. , : . r.cri
iu ui;cu iuii ujii um ivrillg; ;ttui ,
wenn er ZU Hause war, ließ er sich nur j
selten blicken, da er sich dann mit sei-!
nen Büchern beschäftigte. Biell:icht
war es diese beständige, angestr'tgte
Thätigkeit, was ihm ein so ernstes i'.nd
verändertes Aussehen verlieh. Er :
! 1?" J"
der hat fast wie an
Die Berietzungen, die ich durch Reg-
naults Dolch bei den Salzgruben er
halten hatte, machten mir noch Inier zu
schassen. Ich nahm weder an Fleisch
noch an Kräften zu und ich war oft
sehr niedergeschlagen. ,
Eines Tages, während ich mit einem
Korb Kohlen die Treppe hinauftcuchte, ;
wurde ich plötzlich von Dr. Landine
eingeholt, vrr riß mir den Korb aus
der Hand, trug ihn selbst hinauf nnd 1
brachte ihn nach dem Zimmer des Ga-'
st es. für den er bestimmt war.
Thue das nicht wieder. Polly!"
sagte er streng. Willst Du denn, daß ;
dieWunde in Deiner Seite wieder auf- j
breche? Tu darfst vorderhand keine'
schwere Arbeit verrichten. Mercy
Poole versprach mir, daß sie es nicht
von Dir verlangen werde." :
Sie verlangt es auch nicht." ant- :
wertete ich. Allein ich kann nicht vol-:
lcn Lohn annehmen, ohne dafür zu ar-,
beiten." i
Mercy hatte mich für die ganze Zeit.
loährend ich in Greylock Woods krink
darnieder lag. voll bezablt nicht ei-
nen Eent hat sie mir von meinem Wo-
chenlohn abgezogen, nnd ich hielt dies
für eine außerordentliche Großmuth,
ccr.n Mercy hing sebr am Geld, und
wenn sie aiich ihre Dienstboten gütig
behandelte, so verlangte sie doch von
ihnen die volle Arbeit, für die sie be
zahlt wurden.
L'slfe gut sein. Polly." sagte der
Doktor. Du sollit mir keine schwere
Arbeit verrichten, wenn ich es verhin
dern kann. Ich habe die Sache mit
Merey abgemacht; das heiszt," verbes
serte er sich rasch, sie weiß, das; Du
der Äuhe bedarfst, bis Tu Deine
Kräfte wieder erlangt hast. Wenn
Du so umher gehst und Dolchstiche in
Empfang nimmst, die für Andere be
stimmt find, und auf diefe Weise zwei
oder drei Monate Lohn verlierst, wie
kannst Tu Dir je Geld genug ersparen,
um die Suche nach Deiner verlorenen
Schwester zu beginnen nach der
ften. von der ich Dich in der letzten
Zeit nicht mehr sprechen hörte? Hat
die Ausregung in Blackport sie endlich
aus Deinem Gedächtniß verbannt,
Polly?"
Mein Herz pochte gewaltig. Nein,
o nein!"stammelte ich.
Und Du hast Deinen Entschluß, sie
zu suchen, noch nicht aufgegeben?"
Ich antwortete nicht. Ich dachte an
das. was er über meinen Lohn gesagt
hatte. Plötzlich wurde es mir klar,
das; er die Ursache von Mercy's Gene
rosität war. und daß er. nicht sie. mir
meinen vollen Lohn für die beiden Mo
nate bezahlt hatte. Außerdem hatte er
sich absolut geweigert, für seine ärzt
lichen Dienste auch nur einen Cent von
mir anzunehmen.
Sie haben mich oft scharfsichtig ge
nannt, Doktor Vandine." sagte ich.
und ich bin e auch wenigstens
scharfsichtig genug, um zu sehen, was
S'.e gethan haben ich kann es nicht
ertragm!"
Er machte eine beleidigte Miene und
erwiderte: Rede mir keinen Unsinn.
Polly! Wies ich Dich nicht in das
Steele'sche Haus, wo Tu Dich fast zu
Tode arbeiten mußtest? Und war ich
es nicht, der Tich hierher nach Black
port brachte, wo der Tolch eines Mör
ders Dir beinahe den Garaus machte?
Sind das die Dinge, die Du nicht er
tragen kannst, Polly? Armes, thi).
rfchkes Kind! I habe noÄ nie fr
meinem Leben etwas Rechtes für Dick
gethan. Tu hast so wenig Verbindlich
lichkenen gegen mich wie gegen den
Mann im Mond. Doch warte nur!
Sein Gesicht nahm plötzlich wieder den
alten heiteren Ausdruck an. Gott
weiß es, Polly, ich hätte Dir längst
schon gern zu einem besseren Stande
verholfen; allein Thatsache ist es. daß
ich noch nie fünf Tollars in der Tasche
hatte, die ich ehrlich mein Eigen nen
nen konnte. In letzter Zeit jedochhat
sich meine Lage bedeutend verbessert.
Das wankelmuthige launische Gluck,
das sz lange Zeit nur ein sauertöpfi
ges Gesicht für mich hatte, lächelt mir
jetzt aus das Liebenswürdigste zu.
Meine Aussichten gestalten sich in der
That glänzend. Und jetzt habe ich ei
nen Plan für Dich, Polly. Nach dcn
Feiertagen, die jetzt bald herankam
men. werde ich Dich von hier wegbrin
gen und nach einer Schule schicken; ich
habe bereits die nothwendigen Schritte
gethan, um Dich im besten Damen
Seminar des Staates unterzubrin
gen.
Ich stand sprachlos vor Staunen.
Er ließ mir indessen keine Zeit zum
Antworten, sondern fuhr ; fort: .Ich
hatte dieses Projekt schon längst im
Kopfe, konnte es aber bis jetzt nicht
ausführen. Ich fühle, daß ich vollkom
men berechtigt bin. Dich einem besseren
Loose entgegenzuführen. Bis jetzt
hast Du ein hartes Leben gehabt. Du
armes Kind. Du sollst Dich nun aber
zu einer Lehrerin oder einem ähnlichen
Berufe heranbilden; um Deinen Stolz
zu beschwichtigen, von dem Du eine
übermäßige Portion besitzest, kannst
Du mir das. was ich jetzt für Dich
thun will, in zehn, zwanzig oder fünf
zig Iahen, wenn ich alt und arm bin
und Du reich und noch immer jung,
mit Zinsen zurückzahlen. Sorge nun
zunächst dafür, daß Du etwas Fleisch
auf Deine Knochen und etwas Farbe
in's Gesicht bekommst. Polly, und blicke
hoffnungsvoll den besseren Tagen der
Zukunft entgegen."
Im nächsten Augenblick hörte ich ihn
die Treppe hinabgehen. Ich sank ne
den dem leeren Korb nieder, verbarg
mein Gesicht in der Schürze und ließ
meinen Thränen freien Lauf. Ich
sollte eine Schule besuchen Lehrerin
werden! Der Ehrgeiz erwachte in
mir. Das Leben zeigte sich mir von
seiner heiteren Seite. Ach, diese Aus
.sicht war zu schön, um daran zu glau
bcn! Tage vergingen. Er sprach nicht
wieder mit mir, er war nur selten im
Gastbof und kam blos, um zu essen
und zu schlafen; allein er lieh mir Bü
cher, und Mercy fing an, mich mehr als
Gast denn als Dienerin zu behandeln.
Es war klar, daß er ihr seine Pläne
in Be,zug auf mich mitgetheilt hatte.
Mittlerweile herrschten Glück und
Freude in Greylock Woods. Wir er
fuhren im Gasthof Alles, was dort
vorging. Mit unaussprechlicher Theil
nähme vernahm ich. daß Miß Greylock
ihre Gesundheit und ihren englischen
Freier wieder erlangt hatte und daß
sie Sir Gervase heirathen und mit ihm
nach der alten Welt ziehen sollte.
Gott sei Dank!" dachte ich, als ich
Nachts in meinem Bette lag und den
Sturmwind um den Gasthof heulen
hörte. Ihr Glück ist jetzt gesichert.
Sie ist zwar die unschuldigeTheilhabe.
rin an einem großen Betrug, aber ist
sie erst dieGat:n desBaronets, so kann
ihr kein Leid mehr widerfahren, denn
er liebt sie und wird sie ihr ganzes Le
ben hindurch schützen und schirnien.
Obwohl ich sie vielleicht nie wieder
sehen darf, wird es doch meine höchste
Freude sein, zu erfahren, daß sie mit
dem Manne ihrer Wahl glücklich lebt."
Eines Morgens erschien meine
Schwester nein! so darf ich sie nicht
nennen erschien vte uroin vonvirc!?
lock Woods mit Sir Gervase in einem
prächtigen Schlitten vor dem Gaithof.
Die Beiden stiegen aus. betraten das
Haus und fragten nach mir. Ich eilte
nach dem Empfangszimmer.
Da stand Miß Grenlock. in Samme!
und kostbare Pelze gekleidet, und sah
so schön und lieblich aus. daß ich un
willkürlich auf der Schwelle stehen
blieb und sie mit stummer Bewunde
rung betrachtete. Kaum hatte sie
i!-,ich erblickt, als sie auf mich zueilte,
mich umarmte und mich auf beide
Wangen küßte.
Dann ergriff sie mich bei der Hand
und fülzrte mich mit Thränen in dcn
j Augen zu dem Baronet." Gervase'."
saate sie. ..das ilt das gute, brave
Mädchen, das sein eigenes Leben auf's
Sviel setzte, um mir das meinige zu
retten."
Daß er nickt nur ein Edelmann,
sondern in der vollsten Bedeutung des
Worte- ein edler Mann war. ersah ich
auf den ersten Blick. Er ergriff meine
beiden ände. drückte sie freundlich und
dankte mir mit einem einfachen Ernste,
der mir zu Herzen ging.
..Meine liebe Polly." sagte Ethel.
..ich komme, um Sie dringend zu bit
ten, meiner Trauung beizuwohnen.
Blicken Sie nicht so erstaunt drein!
Mein Glück würde nicht vollkommen
sein, wenn Sie bei der Ceremonie nicht
zugegen wären. Sir Gervase weiß,
wie positiv meine Wünsche in diesem
Punkte sind."
Der Baronet erklärte mit ruhigem
Lächeln: Ich weiß es und ich bin
überzeugt, daß Deine edle Freundin,
der Tudie Rettung Deines Lebens
verdankst. Dir diese Bitte nicht abs6,!a,
gen wird. Ihre Gegenwart bei unse
rer Trauung wird mich nicht lr".nde?
freuen als Dich."
(Fortsetzung folgt.)
schwache, nervöse pafcnen,
gcl'Iagt v - ,',i!!ig?Ie1g'eit i'd Zckil'li-Ie 2ni:i
,k ci ini i'f . i ra Ali fliiflrn. Anederiei he,
l'nnt-, 'KiiiiVii' in:d Kcl iitt:if Jüiinriii;c-fiill.
i ,!,' in? r-fj Wr'irr scM.tts H;tanii.
l.'laaciiMtirffn. 5 tiitill'f i flor-f" 'MiuMefnt. (rr.
v:t.'ie,i Ziiterit. Of.fu-Vfiii. '3ei litt ilifit und
Tind'üiii. tii lürm d ..Zug end freund".
eii.fj.il i:t) t' : 1, ! et sie Qan-MtU jffli n'd i"'"k
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nur ;M r r.-teinmt . ,, dies iet!. '.ü l'che Ä,-: ü.
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vp:i dem tir miiTen, Dcj er sich keiner guten G.-f:i:;:-. ii erfreut, diese ,,,'ige ein. Saenv e, miiai
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länkiert nnd verkürz: !7er!en. i? ei,k,e7 ,,! '. .. i. ...
Of '-inen werde, s in Sufnenf orini:t frei nti'i
s.-.uKfr. C-3 itt drr beste iiinel. ten nurma.ten. V'
"?sf!t. lind wir machen liier keine Annahme. fSS
, ak.".-,dk d.-!vln , fcria ififcl
giebt keine Surnii!-. die !;ic'it einen dieser 0'üriel haben feilte, da te der il
billigste und beste Sekt?r !t und man nicht cui dem aine zu qehenl'-?!
ncht. um Ihn vvlen. Er wird jahrelang vorbauen. i,l diek!
Tnf f ni-TAniliifl hrii Hi1! hm i . .. e k . ., i . j. . , I
r äZ- t r " . : .-"'".. uu- ra wiwuüc Lcuiu- r:-ii
sen. Tikie elerir:ii!:en .)!,: tei b bei, ?a,l,enste knrie!- a-. .rU
i.i n..i.. .n .u.au 1 1 hukuui iri, uns' I?er?en, ine I?ir
te I rrrirrr hiith &m nur ... 1'
- r - t . . . r m . ..i. ... i : -X- . . . bmCV
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Sie lausen Wies Gefahr, wenn Sie vo nnZ kaufen.
Wir verla.iac feine elokenduna Im uatuu v
einen dieser Gürtel w..?.Ze!:en. find wir e,eru bereit. denselien C. O D
a die Ahne näs', Ervrckkkiiee i .',:den. in WZ.
we:i dc in innre rifire vker in i,.,.'! n'.m ,,.,i
Sändi ; ,,'irrieden s,!,d. teialilen hem r.-i
i .n.il.l,li,nv..... .... . . ... I
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rief'rnr'iei! Würfeln, die ,!re riel I R-"-f
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r.ürani irren, dag der Sinket ie vi. w von uiiifcZ
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rival'.c hciaitia.cn i Venen jui süh itcn-.l tndt r
lii't . a.ui.rt'cr. o.ut unb billig
Httararbeit.
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r?'in, Haarkelten, Eilinien und nderlianrt
it t ci:iren Haararorilen f ü i, nUi i,dj unr
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Zrau IohuLeibach.
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W. & K. K1IKGER,
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iiTrf?!, Klcic, Shixstuff u. s. m
. ii:r olle Eorlen ßkrkie,
lVeizcn. Roagcil, Hern
'-itd der !iP!tiff ?.'!., rflvreis dczahtt
eid.-n rroinpt besorgt.
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L.'cs!cUi,ngkN
OI.MA.NN.
V jr-!Ä(v
..V. Ilr.rrtl!
t-'VssiO
J5sf.tf t'
Fleisch - Miirtt
vi-;t,ii'
i. "
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von
GOLIÜHNN & HflBFFNER,
(Nachsolger von John Hald.)
!Narkthaus, ' lrniann, 2lto.
Helfen stets an Hand. fnf.Z,es Fleisch aller Nrk. o,
n tt atle Sorten Ui'iirft und getäuchettrs ,.efch. ttun
Zcn werden bet uns stets auf' das ,,rkndlichfle befien t
.rei den.
I ,"vür Schlachiliklz zahlen wir stcls den kzdchflen
U.ailtpretH
Blilkerci uiiii öoiiuitorci
Vrn
A. GUENTHER,
feie Triller und :;fe Stvof;? im fuil;nei! C5e:i.
trat ,it.tcltlciiire
Hermann,
Mo.
' t'i' 2.j !ii- ?','!-!;. ttd j ein- t ikird. tt it
Ii ! ii uid r.'fii".. ? !,c!ii?!I. l'!i:iiili-.. litt'.' iul(tn
l'fl! kl, lidfiuditr. t i-l-fril titii. .-. ii filji t'llllgkn
i r, iii. VcSzciV.kutkii kiuc spezfilital .
5ee e?re,:i unlncnd drt s,'inineii,iiaie.
i.3 ?Ui!terr. iifittii uns a!lt ctucn julnii itct.S3f
i fe il c i tfctt
puekt und raucht cucr toben iiicht
uwj.
I SLenn ibr den 3tfo'Mbiadi los und ludst ab
geu runen und gti ji:n. uns. inni?iiftifd). teil ntiier
tittnsliott wrtcr n rllt. ftctrtii;a)cl ,.'Jin.io'iiuc,"
ea äi'urhctbplibrti';rr nnrt es ichivaee a'ioiiiitr tMrl
rrect. 2iflc gc nc,i nd n l- ji ;tn. Ut.
fc. r !o,uo f u rni mf't '.tu.3o-2nc imi eurem
) rilitler. uvlt i liam;i:;t tci itituii. .VK i'dtt fl.
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