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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, September 01, 1905, Image 3

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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VI ii ii w fl P a.
DasWoordors.
Noman von Max ütMt.
(6. Fortsetzung.)
Ja slliiiixr schlief seit dem ftrii!)
jähr bei Heme Icnsen cif der Ober
diele, aber er ins',!? an Ztlaus Äö
schens Liiitte vorbei. Und Woble
Dierls siiitzle den itopf ans den Arm
und horchte in die Wacht; sie hatte die
?hiir der Hütte eine Handbreit ojfen
stehen lassen.
Nicht lange nachher ajua. der Maler
leise über die Diele. i5r mahnte alle
schlafend und stieg die Leiter empor.
Wöble Dicrl hörte, wie er die Lk
im Giebel öffnete und sich aus das
knisternde Ctroh legte. ?!u war die
Zhiir zur 5iitte cicscliloffen und
wie noch immer kein Laut von dran
fze hereinging, so lange und athem
loS sie auch lauschte, dachte sie, Jan
Ziliiwer werde leiser als sonst an der
Hiitte vorbeigegangen sein, und er habe
wrhl mir gelauscht, wann der Maler
Hm Nugeu verlassen. Was Jan
iiliiwer nur einfiel!
!li.'c!h:end Wöbke Ticrks den 2chlaf
siii1,:c, rer sonst immer schon an ihrem
Veit stand und daraus ivartete. ibr
die Ängcn z schlief'en, hatte HamNu
gen a der Hiittenthiir ein Mann zu
riik in die ?kackt gerufen. Im Licdt
d Monree, der wie ein sil'.'ernes
ijuuit taiit'Cn iib.r der irle enipvr
sd,i!a!m, nin seine stille jyasirt durch
d,'ii .niminel zu bkainnen, erkannte der
Vllle an .niiiiwr.'
Hain Rügen," flüsterte der, willst
du nickt auch einmal ein paar Minu
ten mit mit reden wie mit dem
Maler?"
i5s ist Zeit, schlafen zu gehen."
Du Hai! mit dem Maler oft ge
festen bis Mitternacht."
Was willst l von mir?"
Hai Rügen schritt neben Jan Klii
wer wieder die Langseiie des HauseZ
hin.
Das MondlicI't rieselte silberne
Rinnsale über die seinen Rillen des
Rohrdachs herab.
In hast ttlas Loschen Ci:lt gege
be, Ha Riigeu?"
,,a.
Ich dachte, du solltest mir auch
welches geben?"
,.Woz,i?"
Damit ich'S mache kann wie Mai
Löschen."
Ich hab aber keins und hab auch
keinen Morgen Land mehr, der sich
bauen lirsze wie das da."
Hain Rügen deutete auf die IVIdt'i,
die nach dem Torfstich siq hinlll'er
dehnte. Sie sagen aber, du hättest och
immer Geld?"
Das lügen ste; denn was mir das
Land eintrug, steht auf den Häusern,
fllas Böschen hat auf zehn Jalire,
was ich ihm zum Bau der Hütte gab,
und was noch da ist, ist nicht mein."
Wem hast du's gegeben'"
Ich verwahr es für für Wöbte
DierkS, sie ist mein Mündel, und es ist
außer ihr Niemand da. der ein Recht
daran hat."
Wöble Dierks! Wöbke Dierls!
Und wen ich Wöbke Dierks h.'i
rathe?" So kommst du das Geld doch
nicht, weil sie es erst nach meinem Tod
erhält."
Geht das nicht zu ändern?"
Nein. Du niustt zu den Soldaten.
Tu bist neunzehn Jahr."
So! Hast du iilas Böschen nicht
mit neunzehn Jahren Wischen Böschen
nehmen heisten?"
Aber Wöbke Dierks ist sechiehn.
Wenn du von den Soldaten heim
kommst, werd ich todt sein, und baun
wirst du Wöbke Dierks nehmen, und
sie wird dir das Äeld ge.'en. wenn dn
ihr sagst, daß du was Rechtes"daiit
anzufangen iveifzt."
Das geht nicht, Ham Rügen. Dann
ist Wöble ha den schlag ich todt
todt."
Jan jtlllwer fastle den Greis an den
Annen.
Todt!" wiederholte er und starrte
Ham Rügen in die Augen wie in der
Dämmerung Wöbke Dierks. Dem
drück ich die Kehle zu so!" Er fuhr
Ham Rügen mit der Hand an den
Hals.
Willst du den alten Mann loslas
sen," rief Hai Rügen und schlug Jan
Zlliiwer mit der freien Zvaust ins Öt
ficht. Der prallte zrük.
Nicht dich. Ham Rüge:,, den Ma
ler." Warum?"
Ha. der läuft um Wöbke Dierks!"
Du bist toll, JrnV Ham Rügen
wendete sich, in die Hülle zu gehen.'
Ham Rügen." rief ihm der Junge
nach. Der schaute nicht zurück.
Wirst du mir das Geld geben oder
nicht?"
Der Alte verschwand, ohne zu ant
Worten, hinter der Thür. Jan Klü
wer hörte, wie der Riegel klirrte. Da
tging er langsam zu Heme Jensens
Haus.
Und in den Stechpalmbüschen schlu
gen die Nachtigallen.
Ham Rügen sah auf der Kante sei
neZ Bettkastens. Der Mond warf
silberne Kringeln auf die Diele. Der
Alte sann in den blanken, spinnenden
Glanz und sagte: Vier Dächer sind
da und drei Höhlen ... Aber filr die
Liede und den Haß ist doch schonRaum
nua. . .
VznUWogyl
Dein n. Dier Saloon,
Ekllkal Aokl - Vkbiioik,
an bei Wax ttfl rafc,
ii Uebnml)iiu Ot (Seidiciilc omltüha.
teil tvesiger, fwt. L. Koch, habe ich bari i
üliu'l)iii hDoii groe ttiortullj an besten
(icitniilcii uiiu. och Dttmthci und lade be
sonders mciue Zarinersremide in ihi
iüliiclulubarl bei mir au fouiui.
Feuer Staxxbl
Fite Dust!
ist ein leicht anwendbar und
uusehlbace Mittel um
Feuer : zu : löschen
Es sollte in keinem IHauie
und in keiner Fabrik fehlen.
F1RE DUST 'st billig und
luicht sofort abiolut jedes Feuer ohne
Sch (Den anzurichten. Die besten lfm
pschlungcn zur Einsicht bet
August wo Hit, Agent.
Eeufzend streifte Harn Rügen die
Hol,ischuhe von den lüften und lehnte
ten Stock an die Bettwand. Dann
legte er sich um und zog die Bein
nach.
..Armuth. 5tmi,!h;it, Mühe und
lrocit Liebe und Hast," murmelte
er, und ist doch nur eine Handvoll
Mensche."
Wie der Torfstich um die Einhauser
allmählich leer geworden und der Bor
rath gebootct und verlauft war, tlan
gen die Dreschflegel in der Scheune
itla Böschens.
(,'tliche der Leute standen in den
!ra nicbcln Ur Tage und warfen die
i."i'r.'i, noch tiefer aus, die zur Ent
l'.'ä! ,rng jene? tl'cländes dienten, auf
dac ttlas Böschens steinernes Wohn
Haus zu stelln kommen sollte.
Ami) um die Wiesen, die erst im
Spätsommer gesät, aber doch einen
gleichiiiästigen dichten Graewuchs zeig
ten, wurden noch andere Wasserläufe
gestochen, in denen alsbald das braune
Torfwaffer sich sammelte.
Heme Jensen und Klag Böschen
dachten, ste wollten alle niedriger lie
acndcn Stellen, die ste im Dränge der
mancherlei Arbeiten noch nicht auezu
füllen vermocht hatten, doch nicht von
Absang an der (!fahr aussetzen, saue
ren WKseuiviichs tragen zu müssen.
Dann kamen die Tage, da die
Siiirrne über das Moor fegte und die
Nebel wie nasse fliegende Linnen um
die Dächer und Bäuuie schlugen, tne
sende Linnen, die ihre tfnden im kleb
rigen, schwarzen Grund schmutzig
schleppten lind an t:m sparrigen Ge
strüpp der Moorrnnrthe in Fetzen zer
rissen. Ans den Nebeln schlichen Gicht und
Fieber z Ham Rügens Lager. Der
Greis sast manchmal auf dem Rande
des Bettes, vor dem das Torffeuer
glomm, und siarrte tiefgesenlteiiHaup
tes in den spinnenden Rauch.
Das alte Hiittenhans wird morsch,
und im Späiberbstivind wird'S noch
zusammenbreche. Ich werde Sie nicht
wiedersehen," sagte Hain Rügen zu
dem Maler, als der eines Tages bei
ihm erschien, un Abschied zu nehmen.
..Wenn die Tage der Stürme und
fliegen vorbei sind, wird es wieder des
ser mit uch werden, tröstete der
Maler. Und wenn ich im neuen
Frühling wieder in die EinHäuser
komme, will ich recht oft mit Euch
durch da segnende Lübt der frohen
Maiensonne schreiten. Hain Rügen."
So gedenken Sie noch einmal in
den Einhäusein zu wohnen?"
Noch oft ja. vielleicht bleibe ich
immer im Moor "
Immer i den EinHäusern?" fragte
Ham Rügen und sah den Maler for
schend an. So haben Sie doch ge
funden, was Sie suchten?"
Ich habe Euch das schon einmal
gesagt, Hain Ru',en. und ich hoffe, die
Landschaft, die hier ist, wird mir noch
mehr gebe können, wenn ich sie erst
besser verstehe "
Besser verstehe das mag wohl
sein. Da ist's also mit Ihrer Sache,
ich meine mit der jtunst, gerade so wi
mit dem Mann, der die Scholle stürzt
und nun mir fällt das Sprechen
dock rccht schwer "
Es ist so. Harn Rügen, wie Ihr
sagt. ES ist viel unverbrauchte straft
für mich und Euch in dieserLandschast,
aber wir müssen alle erst den Weg sin
den, ans dem wir zu ihr gelangen, und
die Mittel, durch die sie sich willig in
unsere Dienste stellt."
So ist das, und so hab ich's auch
gemeint."
Und deshalb bleibt für Euch und
mich noch viel zu thun übrig. Ich
glaube, ich bin meinem Ziel noch ferner
als die Leute in den Einhäusern. Da
rum werd ich auch zuriicklehren. Harn
Rügen ich werde ganz bestimmt
kommen, was Jkr daraus erkennen
könnt, da st ich mit Klas Böschen ver
abredet habe, er solle mir auf der
Oberdiele seines neuen Hauses einen
Raum bauen, den wir Atelier" hei
sten, und der nach ?1!ittrnacht hin ein
sehr grostcs Fenster erhalten must. Ich
habe ftlas Böschen die Zeichnung ge
macht, und wir haben auch festgesetzt,
wie viel ich iT.m jährlich an Miethe da
für zahlen will."
Woll, woll!" sagte Ham Rügen.
Ich werde mir auch manches von
draußen mit in die Einkäufer bringen,
was mir bis jetzt gefehlt hat, und
we:re daran denken, daß ich iin näch
sten Jahr alles besitze, was den Aufent
halt für mich hier och angenehmer
macht."
Das Fieber schüttelte Hain Rügen.
Ich dank Euch auch für alles, was
Ihr mir iilcr vaS Land, das mir ganz
fremd war. ivie ich hereinzog, erzählt
hat't. Ich hab Euch manches zu dan
ken. davon Ihr keine Ahnung haben
mögt, dast es mir von grostem Nutzen
gewesen sei. Ich hätte nicht so rasch
durch eigenes Denken herausgefunden,
wie dieses oder jenes in einem Berhält
nist zu den Menschen der EinHäuser
und ihrem Leben stehe. Und wenn
man diese Fäden nicht kennt, die sich
aus dem Leben und den Herzen der
Menschen hinüberschlagen in die Um
gebung und die Scholle, aus der sie
stehen, so wird man leicht ungerecht,
oder man bleibt ei Fremder in einer
fremden Welt.
So ist mir'S in den Tagen gegan
gn, da ich den Fuh zuerst aus die
Land setzte. Nun ist das alles ander?
geworden, und ich freu mich an jedem
AM O. Mu
J)rrnann
iiiarajt'-ßrflnilDftfr
i
Schlich Bros.
Odt bei 4ln und HiarttlKoh,
fcarmorni, , Mo.
Iterlertiaen Diominieiile, Orablleine ufio.
u CBianil und 1larrnor; bcnfalul (Sin
Innungen fu iahet der amilienplake.
Elel ein gritze AulivaHl serliger tUlonu
menl an Jlur da beji JJintenal
wirb gebrauch!. Preis niedriz und Mutci.
deh,I garamirt.
.
Achtung amer vd Vbstzichter.
Wen ihr Obslbämiie Irgend einer Hn
ilnnzen ruoUl, bann kommt zu un ode
aiiai uno eure eliellunaen. Unsere aunie
jub illlaiueii lind gut neiuadrien, traitia
und wurden in lidoiounbc iSouiuii qeioaen,
jo da sie besser uedeihen iverden als solche
die int ho ii ausiuun bczet,t.
V i) o n i r Sl u 1 1 1 1 n,
iUooUain, Klo.
not) 11 (Saoeonabe i&o
Schritt, den wir vorwärts thun, und
freue mich über jeden Spatenstich Lan
des, den wir dem zal.'n Moor ab
ringe:,.
Aber nun lebt wchl und wartet ge
duldig. bis der Winter in das Heide
moor zieht. W.nn die Einhäuser ganz
verschneit liefen und die unfreundliche
Nässe und der Nebel nicht mehr im Ge
lände sind, wird es wieder besser mit
Euch werden."
Ich hätte dein Leben gern noch ein
Weilchen zugesehen. .Herr? doch ich
denke, e-: wird nicht gehen. Leben Sie
wobl! Und sollten wir uns nicht mehr
griisten, iknn Sie wiederkommen, so
lassen Sie es sich immer wohl gehen."
Lebt wohl." sagte der Maler und
schüttelte dem Gieis die Hand.
Er verabschiedete sich auch von Hin
mk und Gesche Stelljes und sagte
ihnen einige frohe Worte, zu denen
Hinnett grinsend uicki. während Ge
stlie sie zu iibethöien schien. Sie dachte
daran, wie viel Geld ihr v'rloren ge
gangen sei, weil Roth die Nächte auf
der Oberdiele von 5ilas Böfch'ns Hiitte
geschlafen hale; und der N.'id preßte
ihr das Herz.
Hubert Roth ging auch zu Heme
Jenfen und feinem Weib und schüttelte
ilir.en die Hand.
Als Jan liiiwr sah. dast der Ma
ler komme, von ihnen Abschied zu neh
inen, schlich er heimlich aus der Thür
und lief durch Nelel und Regen zu ei
ii r der abseits liegenden Erdhütten,
als h.',le er dort eine wichtige Berrich
!ung, Wöbke Dierks standen die Thränen
in den Augen, als sie ihre Hand in
die Hubert Rotks legte, und Wischen
und Klas Böschen standen dabei, und
Menne Böschen legte die kleine Hand
an des Malers Stock und wollte mit
fiekvn. Wöbke Dierks lachte, aber um den
Mund flog ibr ein heimlich Zucken,
und in ihren Augen rannen die Thrä
nen zusammen, und das Laclxn. hinter
dem ihr die Wangen bleich wurden, er
trank in dn Thränen.
Und wie der Maler, während er mit
i!as Böschen redete, die Hand des
Mädebens in der seinen hielt, legte sie
bie linke 5und vor die Augen und
senkte die Stirn auf Wischen Böschens
Achlel.
Ich hatte mich so daran gewöhnt,
dan alle, die in den Einhäusern sind,
auch darin bleiben. Und nun gehen
Sie doch fort "
Der Maler streichelte Wö' ke Dierks
golden Haar: und als er aus der
Hütte oing. schnob ihn de Wind an,
und die triefenden Nebel f'gen ihm
kalt um Wangen und Stirn. Er
driiikte den Hut fester auf sein braunes
Haar und schritt in den grauen ver
stürmten Tag.
Die Leute in Böschens Hüne stau
den hinter den Fenstern und sal:-,: ibm
nach. Dann wälzten sich die
zwischen den Wandernden und die
Einhäuser.
Wöbke Dierks aber trat an ihre
braune Lade, in der sie die Studien
Hubert Roth bewahrte, und dachte, sie
woll die Blätter und Pappen so eifrig
hüten, als s ihr möglich fei, damit er
wenn r die Einhäuser doch nicht
vergesse aus ihrer Hand alles in
dem Zustand wieder empfange, in dem
er es ihr zur Aufbewahrung übergeben
habe. Dann werde er schon am ersten
Tage feiner Rückkehr ine graste Freude
haben.
Jan Klüwer stapfte zu dieser Zeit,
ohne zurückzuschallen, über das klebrige
Moor. Das regennasse Heidekraut
spritzte feine Reiser um die Holzschuh
des rdrossenen Jungen aus. Der
Nebel umflatterte ihn in grauen Fah
nen. Jan Klüwer hatte die Hände in
den Taschen seiner blauen verwasche
nen Leinenhose, die die Spuren der
sommerlichen Arbeit im Klipp und!n
den Gräben trug.
Oha," rief ihm der Tagelöhner
entgegen, als Jan zu ihm in die Erd
Hütte trat. Der Mann fast am Tors
feuer und schnitzle an einem Löffel aus
Holz.
Der Maler ist fort."
Latein."
Jan Klüwer setzte stch auf den ande
ren Schemel, der am Brand stand, und
stemmte die Holzfchut' gegen die Ziegel
des Herdes.
Das Loch im Torf hatte in der Ecke
das Lager für den Tagelöbner und
seine Frau. Dicht daneben stand der
kleine Tisch, auf dein ein Stück Brod
lag. und vor dem Tisch auf dem Boden
der Hütte, der mit Reisig belegt war,
lagen die Ziegel, aus denen der Torf
rauchte.
Ei rüstiger Kessel hing darüber.
Ham Rügen ist zäh wie Klipp,"
sagte Jan Klüwer und bist aus den
Tabak, dast die Muskeln seiner harten
braunen Wangen zu spielen begannen.
Der Hund ist geizig. Krischan,
iveistt du, wem er sein Geld vermacht
hat?"
.Nun?" fragte der andere'und hielt
einen Augenblick in feiner Arbeit
inne.
Wöbke Dierks!"
Wie stehst du mit Wöbke Dierks?"
begann der Ardeiter nach einer Weile
erstaunten SchiveicsknS.
Gar nicht. Seit jenein Abend in
der Kuhle ist sie von mir weggelau
fen." Mischen Böschen ist aber doch deine
Schwester, und du könntest so oft an
ihrem Feuer sitzen, wie du Lust hat
lest."
.Oha. Schwester! Gewiß. Aber die
Henry Mineh,
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A. GUENTHER
f d ch. mt tu trttjma
lllial Ol!ljllK)Ufc,
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3t Zag fti$ti EUtt. und 64natbro, Au4:
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Pr,.'. $ol)iiHttuajn eine 0itiulUAi.
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I-taitia niiam aut au ikii jutniiilil, "f-1
Eugen Nasse
HfWsiriYt oiolui-Cttea HS4ni4iniii ,
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illl eOuitt, (chlolt ÜMellet tnb eaitiri ulo. nl
tn(oigiaUt(aiiigiii ntctm jut unioiai)uti
tulliagtUi, gut und HiUig
teil) - Statt!
Hon.
FritzOchsner,
iltCiuji, viimuuu, Ui.
f Ciu, vuiii uie Aoru, iui uk iilluj
gimikHllinie.taa
rderbenö ,i! u.., :;ku iikh!. S:
sagen, dem lankeu sie alles, was sie ge
ivorden sind. Und ste haben auch ge
sagt, meine drei Jahre bei den Sol
baten verginge. Tann wäre Wöbke
Dierks zwanzig. Aber die wäre
dann noch da? Tic ? Wenn der Maler
wiederkommt? Uebrigens hat er da
von geredet, er wolle nicht allein in die
Einhäuser zurückkehren, und Heine
Jensen und Ja Olie haben gemeint,
der käme wohl nur wegen Wöbke
Ticrks. Tast zwischen den beiden et
was in, Gange ist Krischan, das
steht doch ein Blinder."
Weil der sie auf das Bild von der
Kuhle gemalt ha:?"
..Auch andertwegen.,,
Na, du wirst das ja wohl gesehen
Haien!"
Krischan schnitzte wieder an seinem
Löffel, und Jan Kllltoer. starrte Ivie
der in die Gluth.
Tast du die Flinte hast, hätte ich
wissen müssen
Jan Klüwer giia'ie über die rechte
Adiid ach der Tkiiir. Ueber dem
Eingang, durch den er vorhin ticige
biictt hereingekommen war, hing oas
rostrot Gewchr.
Wann gehst du wieder Schlingen
legen?" fragte Jan nach einer Weile.
Wenn die Hasentvechsel im 'Neu
schnee zum ersten Mal zu sehen sein
werden."
Tann war wieder nur das lautlose
Spinnen des Torfrauchs, das Zischen
der Tropfen, das .'Iiaien des Messers
im Fichtenholz zu hö.en.
Wenn einer ein Krüppel wäre
ich kröche weiß Gott neben dich in in
Erdloch! Was verficht's? Für das
Tüwelsmoor langt ein Krüppel zu,
und ein Has verläuft sich schon mal in
den Trakt, oder ein Reh stellt stch ei
nein einmal vor den Lauf "
Tann hast du auch och Zeit genug,
wenn du wieder raus bist. Uebrigens
's ist ja noch ein Jahr hin. vielleicht
scharren wir den Alten ein. und Wöbke
TierkS "
Ach was. Wöbke Dierks! Denkst
du, die hat hernach die 7U Thaler in
der Huiio .' Der wird wissen, wie er sie
einem au den Zähnen rückt, der da
nach schielt. Bis die nicht einuud
zwanzig ist. gibt's nichts! Und die
wer weist, woran die denkt! Klas Bö
fchen Hai ihr gesagt, sie sei schön wie
eine niizeslin in einem Märchenbuch,
das er einmal gesthen habe, und Wi
schen bürstet ihr alle Morgen die
Haare. Denk dir bloß: bürstet ihr die
Haare! Darum ist der seidige Glanz
drin. Was die mit der Deern anstel
len, das ist schon gar zum Lachen. Aber
dast die für einen andern werden soll
als für mich, das geht mir nun einmal
nicht ein."
Tu niustt noch einmal mit Hain
Rügen reden. Jan Klüwer."
IS vorbei," sagte der. Tie sechs
zehn Jahre von Wöbke Tierks werfen
alle Rechnung über den Hausen. Was
will einer mit solckn sechzehn Jahren
anfangen ?"
Nu, nu," entgegnete Krischan und
kniff die Lider zusammen. Nimm sie
dir, so hast du sie! Und wenn das Roth
von den Backen weg ist, und Jan Jtiii
wer hat's abgewischt, da kennt sie der
Maler nicht mehr, wenn er wieder
kommt." Oha." machte Jan Klüwer und
schaute den anderen an. Seine Augen
fragten ihn, was das hcisten solle.'
Und Krischan, dessen Blick der Frag
dieser Augen begegnete, sah, dast Jan
Klüwer die Antwort selbst gefunden
hatte. Darum schabte er mit der
Klingt die Rillen glatt, die noch über
die untere Wölbung des Löffels liefen.
Jan 5ilüivcr stand aus und kroch in
die fliegenden Nebel.
Der Wind rist den Torfrauch, der
aus dein Hiittendach stieg, in Fetzen
und warf ihn in das versturinte Ried.
Als Jan Kliiwer in die Hiitte Klas
Bösäns trat, fast Wöbke Tierks am
Herd und setzte den Wocken am Spinn
rad instand, auf dem noch ein halber
Knoten Flachs hing. Ueber Sommer
war er fitzig geworden, und Staub lag
daraus. Wisch.' Böfch.'n stand hoch,
..'schüret in : Holzsa'übc an einein
Spiilsast und wusch Hansgerätd. In
der Scheune klangen die Treschslegel.
Si suchen dich. Jan," sagte Wi'
scheu Böschen.
Wollte der Herr auch von mir Ab
schied nehmen.'" fragte Jan Klüwer
höhnisch.
Nein, du solltest drcs.l en helfen."
.Was da!" et.-,.v,'!."!e Jan Klüwer
und lehnte sich mit ver der Brust ge
kreuzten Armen gegen r n Tisch. Ich
must ja doch Soldat :erben."
Da solltest du verdientes Eield wohl
brauchen können."
Jan lachte kurz und hart. Mir
wird's nicht so ivohl wie anderen Leu
ten." Kann wer dafür?"
Tu!" rief Jan Kllliver der
Schlivster 1. Er trat dicht vor sie
bin: .T'" irr warf ihr das Wort
hart in's Gesicht.
Wöbke Dierks dachte: so bat Jan
Klüwer an jenem Spätsommeratvnd
in der Toiilulne auig.'icli.'ii. Seit je
nein Tage ist das hästliM' Licht in fei
nen Augen. Ach habe il:n auch nie
mehr lachen boren wie früher. Da
pfiff er manchmal leise und sroh bei
der Arbeit. Taz ist nun alles fort.
Wischen Bösck'e'i fah ihren Bruder
erschrocken an. .Was willst du mit
mir?" fragte sie betroffen.
Aber Jan Klüwer ging hinaus und
warf die Thür heftig hinter sich zu.
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Den schneien 2Ma? th.'.t i.:!.;:e:
Jan i.liinvrs Flegel.
So r.dete Ion Mliiwet a,ich n:ch
ans der Scheune herüber. Und die u
der Hütte verstanden ihn.
Wisch: Bojchen sah r.nt Wöble
Dierls. und sie begegnn. i: :ei: ZKi '.ca.
Ja? fürchte mich ocr Jan," .:y.i
sie. Ich weist, er ist i::inr: re.icu so
irntzig i:e!rotdcn."
Und Wöbke Die:!:- vZ'- - '.".-
schichte, die in der C?t !.:;:::: t:-:-:::
f:.ng gciiottimkn la::e
Noch 2ii;e:t i!."en ti: Dr.il''i?-i-cl
nicht n:t!;t cui i'.: Z: ':::.
Nasch wie ti: Stb.'e ii. :r-::: :n
3ch".::.u : Irt, die .'..? 5-: f.; a
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noch ni.fct aegeten. was ' e an ch:reif.
lü'd Mitten, cci::r.er S.'nne und
silberne: Regen gct;.i t!e:t.
Da: Land ist rert.:..t,-''et!. ie die
':tlt.-:i:, die es trägt," p'lezte r:r.n
tÄtu '!; f.:.tet!, und i-er nie! ! ?;r
steb.!. der t'tog's nicht leiten oder e.n
für tat.b b.'.lten."
?.'er Böschen. Hi,:t:e Jett'e::
und Je.t C :tc:i wnstteitt e-; gibt n.'.b,
nvr. üiid irenn atich der t'i-.i.b ;!:::::;
an AÜ;;:-em nicht schüttete", r:e sie er
w.-r.'t !;i::c'i. sie auistten doch den
Weg. der in t:e'e 2 .feile fiibrt. und
iv.tsttet: rer a!:tn Tit'.'itt. detst Biet' ttt
die Ein !'::;?-.: mnstte, Grcstrted. Ale:
i'.te K.id lol.ct acht-ig Tk,tl::. Ie.
bi.st a langsam selten, n'cnti
.'i (ie't itti: in 'Vfennigett uttd
Nie:!n attö der trüben M'oerlrn:::
tratzte.
Uttd die 2 iitt-' trieben '.iiee.en nttd
2'tce Übe: das H.iden'cor.
In den .üiteit stt.'.teti die !'!äter.
i:e V-ienner tv.:..t
ie.e t.-.eiet!
.le.r Hin
tte e.it et er baut
t.e.t.,,-.
Stelile
elijes las; iteee,: deut -."ttttttal
. cke it.td v.iie.e an da bleuen
e.i;.
.t.u au.tttt bette den Weg eue t.-tr
v'..tt . f'ui.tet) nttd f nun e.t' te
?;eu;t: i.e:e, tu tee te: Helveu::.
.it.; it-st. Et rifit d,c zittert
,tu e ::; ti. t:uiner.de ielu tu
iltie be: ib. ittt e.t e tie fe,e .t
t:n Tage ni.b: übe: die Weite !:f.
;'i.:f Hattt "tuteti na,', tettt 2:ock. der
etn .::!ete:i l.l'ute. tt.td tuute btt
ketice . i c : 1 1 3 ett-. be: v'.t,.t,e.!e. Ha u
.ü:.a-..t l ettt XtH:'., :;: et borte:., ge
tdetn bette.
et te.-.- euch Htrttet 2te'.l:ts ttt
::i: ea. :,' .lei'etteti De.it itud c;
biil: i.t :.;,.: tier Helzralttneit bet -i",
t;c a f.: fi;i?er ter Meettttttetb:
-e itattet.-tt e
,
'.eatit! oe;.:ct de: Zitgettstel! m ::
entlich die tteite Zettttnnt erbel,-.n.
J-t'i wer l:. Wand 1
ittt! TitrV
recken atte-eeietti. 2;.i sje
;:'.i':f::r lV':v''"r,t,:1' lv';n:l :tt -t:'-
'"V."'-.;" : ..,
...... iiiiM iii;i i'... .,i u . 1 1 .'Ui.l,
den Stock abermals, schritt zur Ifii:
i'!''-.:z und iile: den Steg. Der Alt:
sel l;'te die Holzfck ttte übe: dett
. . . . r .
ttewn w.'.7..-t ' -d eina so ttti.de.
oe: M civ im.i::: t:a: er ein. e. te
p,t!.t:ader C:...t;.c. je:- Leisen
iteed: etu:,! '"te vttitert et- ü es. ttttt
e.tt.e trtr'-e.-e te::i alten Mann ent
e-eet: legte wie te. .0 te.ite Ge.vobtt
,': teer, s-ine ltitlc eand an
üeck Hern Rutens und itutierte tut.
ilnti gegen den B:and. Webke e.te:!t
,ch.-b ibtt, etnen Schemel bin.
Ick, baiie Sorge um diesen Herbst
- - tu - .vto.er - und die flicht und
die Ja!-:.' ti: J.e.'. te. sie tragen ttfe
s.'.w.t.-t. als einer gedacht bätte. ibr
Leutel t'.un be.o i.,, mich doch noch ein
mal ans dem Streb bereue-... fun
.-!"-
Wälircnddem frreug Jen Kliiwer
eit" der '.ttteiti-iir von e.n ',üens,
He.,:?. Die klert'eendeu Hel'.'chu!'. !
o,tie,t'.!.n ist Sf.inee. Er lief tu '
2 tel! je Hütte. !
''''..nickt da.'" negte er.
Nee! leot as en l'Ieei'.-.t'.t!
'ao.te Hin" :! Stell' ned
Justitivi; b leen?" fnlir er fort und
'titu'e Jan Mliitoer an.
. .Oka." eniaegnete der, .tänw en
beten!"
Sie schwiegen. Das Spinnrad lief.
Der Torf knisterte. Der gelbgrau.
Herdrauch foann. Die Fle.ftteiscr
brache in der Hand Hitiner! Sielij.s.
Wistt i!,r auch, dast Ham Rügen
n Sirump voll Zbaler bat?"
Hinnerk Stellje? lie"? den Ralttt'ett
fall ,t. Geiätes Fttst teieest tu i:;:ctt.
.Hat er!" fuhr Ja .'iltiwer ge
dämpft seit und dliiüe dutch's Fen
s'er. .Hat er. Aber er gidt's ni.l t
raus. Nicht eine Grossen. Weil e-.
Wöbke Dierks geböet."
Die A.--!i' yen 'Mann und Frau
ivurdeu atöster. Hinnerk liest den
Mund offen (eV'i: da :! ilnn da.
Rö! !'! ;'.. ! ü di:
ye: (e'e? lit-d vea uns lüstt ei
sich fil!tn Un uui ?"
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im ich run 111 s:'..y iZ:
itn lUn eul sal ''! ;:i j'ii;tit jit-r'.r.t
null emfnt ant Äi::bi'.i,c:j:cLiSi Viu
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ll jj'ptiifl et'id.
ial. tireigr
jlilli
t, UUUIUUJ 1
Berger, Mo.
Siiir liciintl'tichiiiicii Ijuniiu iin'crc Xlin
treu, bni; rbir nun liniere 1'liiMe nnie
jii'ii lliniicr ciimeticiini liaben. Vlucf ;eii1i
luics l'iclil sviruiiiirt. i:undc:i '.'.'ui!)lui
jtkk ,?uiis.ii, 11110 2ii!ii;:,-i.v
.'jödiiii't J.'iiHlipicia bc:al)li für Hijcr,cn.
!l,lc i'epiemiu nuMmui.
Siltet, tJi'l - iJoeit fitslinC'p. hat im.
ittc 'lodusti' in Vtrnuimi.
Jefcpb Ratbgcb, L'JInnn.-jcc.
34 i
Gesche 2tell;es dachte an jenen Tag,
da sie gesunden he.ite. der Alte kontte
aus weniger Stroh fd: lasen tntna.'j
war Wöble Dierts roll Angst herbei.
gelaufen. Das war f-sn le.n.te. Aiu:
mü'?tit)i 3. (Crnyflinon's slnllcn -$iirni).
dfchzitt Webte Dierks wer w ' ' '
Geiätk steüjes
darum ge'.f!.-.,i
Bormun
zu Wifcken Löscher. e,e:o.-!-!!n.
Wte ein litzstretki. der das Tunkel
der Nach.: ton l.n .tere.fr erhellt, fiel es
über das, nee. sich damais eieiaret.
Und tiii 2:t'.:y.3 f:ür;te sich sttk
das Bett Hetttt uteter.;, 'ttbr ttttt den
blosten Armen in das ztiinmen.te'.e
ctene Streb, iriiklte. wiillte. !t,ültlte
I ibtett Atteen tr.t: ein 'tceb.entcs
it, um. il-rcn Mtint sieg eine alles
pergenente iSier. 'üttt des ivt wer
ane., in den Au.te Ja.t llütwrs.
Das war's! An cic'e;;; Geiz btttz
des Gliie! feines Lebens!
&vi Stelljes wühlte mit allen
Fingern in den Thelern !li::en
ittustten ste, ZÜrren! ie tes durch eile
Adern lief!
Aber Jen Klüwer 'e:.k e.ti den
Schemel an. Tit.f, stützt den Artn e.jf
die unsaubere 'i-;e::e uttt ste::: .tttf
des Silber. Hinnettt lief über tie
Diele und traute stch bittter tot; 21 :".
Da trat Hettt Reeen in :e Hütte.
Gestfe 2:cll-es !ee:c leite H'tntc
mit esnnizlen Fineern über des Gf.s
und scheine über die Schulter nee, der
plötzlich stch ö'ittetttett Tbi.:. Httttetl
2:cll:es tee:f Htti ttt tie ei.:'el
schneide und wer elsb.tld eiirte tet tr
Arbeit.
He::: Rügen schlürfte btr.-.u. Auch
in feinen blttecn, tiivr teren itutttc:
der leise 2ch!e:er !.:.-, t: e:::- tetn
Reitch des Ter'btantcs bt!te:t:ee'e:7.
ntett t stiti schien, stent nun te
steinte Luft,
Hem Rügens Hals testete sich, seit!
Tbx:!örrer :ue:e sich t:e?er ttnt tic'er.
Es teer, eis wolle d: reiche: t:r
wärts, als die motfchett Leittees litten.
Wie eine Hoäne. die sich zuttt 2::unee
auf ein rettdendce Tbier et:t Westen
rattd anschickt, kroch te: A!:e deren.
Er schlug feuteti Stock über die ee
spreizte Finger des Weibes.
He!" Des teer He::: Rttecn.
He!" Des wer Ge'che 2te'.lies.
Aus ibren Attecn stech des ftttt-e
Leucktten. Der !ei:.tx::: Atbettt. der
von ibten Liefen breed. flefz tut! dem
des Alten z'.t'entitten.
Des ist des nteiniee!" kreischte
Hatt: Rtteten. Geb: ibr ttteufctt .' Und
du. Jen Klüse, und du?"
Hetn Ritzen drückte Gesche die linle
Feust rer die Brust.
' Willst du tie .et:d deeenle"cn."
schrie er, willst du.' Soll ich dich eitt
seerren leisen, West ?"
GeschO 2:eU;es ,og irre klebende
Hände zurück. Sie strick, dabei ztrei
Tbelerstticke lten der Irchple. der
unter, die rollten bin, rollten gegen die
Wend. nettrden still.
Während der Al:c mit der Linken
das Weib ette die Lebne drückte, tast
der Sttib! in allen Fugen kner::e.
kren:tf:e 'ich 'eine Re.f:e u,:: den Be.i
tel. Der Stock,, der einmal eine junge
Eickte int Meer eeeee'en wer, nee: oetn
Tisch gefallen.
Ham Rügen wankte zum Bettkesteu
I . ..',f ..fT.'TT
, (Ts:. nj.,;,.. f,. .,,..,.. !k. U....
. I . ,i !u....n.v;t u .... vl.l'
! tel. von der ynr.d lltttfchlifen ttatid
j auf feinem linken Knie: mit Mit ende
! ren Artn stützte e: stch. neck! Atdei
rinecnd, aus des Lager,
Jan Kliiirer last troxig in der Ecke
zwischen Fensterwand und Tisch und
starrie den Alten an. Der schnürte
M ft1.MT V'rM V! "t itinf
, im luuivn nuiuit . ii w ä a;iL,'i
unt, ÜMie -xU'Uk in das Bettstroh.
Sf;n oCM Kat n y.:t,
, nn0 dranften fielen die Flecken,
, Wie die ttüde Dämmerutte, berein
ixajb un5 an ;Xfr in.jKet ncc5
; sie.end an seinem Pleite eeblieben
uic("r'::i
, M sg:ve!eenden Zotfrattches ekelet
, .-.ren. stand der Alte auf und' bückte
' tA mil im iin?:?d. der nech ne
j ,-. dem Tischbein leg. Er wü?l:e den
Beutel wieder aus 'dem Stroh und
' schritt hinaus,
! Die drei. Hinnet! und i.'!e'che Stell-
es tewte o.tn .H.uwc:, leben ttel; ttttt
beredten Blicken en und nehmen eine
2 teile auf der Diele ein, ren de: ans
sie dttech des Fenster Hetn Reaens
'eg verfolgen kennten. Der Alte
ging zu Klas Böschens Hütte. Er
schlürfte an den Herd, setzie sich unt
stellte den Geldbeutel zwischen seine
, Füste Menne Bö'chen kroch unter
dem Sckcmcl bindur, steckte den Uw"
zwitche yem Rügens 'tectr.e und be
tastete den Beutel.
Wöbke Dierks zog das Kind keroor.
Sie schaute Ham Rügen betroffen an.
Der Alte hatte das Zitiern in den
Arme und das Zucken um denMund;
das to.tr wie Weinen.
.Ja, warum ick) gekommen bin:
Klas Böschen oder Heme Jensen sollen
gebe und mit die Zbaler wechseln zu
Gold und zu Papier. Ich kann das
Geld nicht inebr im Beii'ire!, bergen
und kenn es nicht hüten."
Er erzählte, was sieb in der Hiitte
ereignet, und wie er Geicke Sielljes
und )an Klüwer über dem Beutel ge
funden. Aber nur Gesche Sielljes
hebe ihre diebischen Hände i: demGeld
gehabt.
Fortsetzung folg'.)
S l b st d k w u st t. Der klein
Karl: .Papa. nr ist eigentlich
Amor?" Heirathsvert,.'!tlrt ' .Ein
Lekussgenosst von mir."
XG6S
ist
In allen potilekett
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"iJiÄ ' vHVlV
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tut ras a , , locin. or aad will send ör7 , k..,. t,.ll...Z ir.i
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'T I ri u. r I T ir . - A l
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"'"T'""' .',,.-,,M7,, l.llUlllfflWM,)tMfeWa
Sold
L ü r K e uchh tt steu
,l jbiZ,kr das ciiijig sichkre, geisiffk ftt.c&e kilitttt.
i..-' ,.:, l;ejt!i jj.tn ,-;eugi:i(j c: bl!i, ct n,:.iitaicr!: y. md Zd,
: y cen c.tic beiruvri de tttantnt'i, und gegen
iri;:r.f, liaftn, ErköllnVg. .zchg aai tllr fytätUbmhi
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Xarpets, vergäll ze, jaoerraljuien, lliijmi.
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....i,i, ,M.Jt(ulu )t;
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EDW. WALZJ
j-c.Kiiiit'i-i dir tViiilile,
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