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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, July 05, 1907, Image 1

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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Graf printing Co., Herausgeber.
preis: $2.00 per )ahr. S.Stt bei Vorausbezahlung.
Vffice: Ecke"der Vierlen und Schiller i?trae.
Jalirgang 51
Dermann. Mo.. Freitag, den 0. Jnlu 19Ü7,
Nnmmer 86
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"-Jj 1
1 ES I E 9 I r IBlIEi I I II
WHWK.
W VÜAAWU
Erinnerungen aus IM ffouri.
Unter obigen Titel schreibt der
greise Herr John B. HaaS früher in
Colifornia, Mo., seit Jahren aber
in LoS Angeles, Cal. wohnhaft, ei
nen Beitrag in der unS soeben zuge
gangenen JubiläumSnummer des
S e d-a l i a Journal, welcher
für das gesammte Deutschthum die
ses Staates, aber für die noch alten
Ansiedler von besonderem Interesse
sein wird. Herr HyaS schreibt wie
folgt:
Ter Mississippi fließt noch immer
an Lt. LouiS vorbei, doch ist er nicht
mehr derselbe alte Fluß. Er ist
durch die Berbiildung von Bloody
Island" mit seinem östlichen Ufer
bedeute) eingeengt worden. Tas
westliche Ufer, die St. LouiS Levee,
war für eine lange Strecke gedrängt
voller grossen Dampfboote, wahre
Palasiüauten, um) ein überansreges
Leben herrschte dort. Eisenbahnen
g.u vi och nicht nd der ganze be
deutende Handel ntit dem Süden bis
nach New Orleans, mit allen an den
v.vichiedcnen Nebenflüssen des Mif
si,'iipt liegenden Städten und Land'
minen, niit eine! großen Theil von
Illinois und auf dein Misiouri-.Zlu
wi'.rde per Tampfboote betrieben.
Ter Berkekir mit dem gegenübcrlie
gid.'n Illinois wurde durch die
' Tainpffähren von WigginS und einer
solchen zwischen Nord 2t. Louis und
Beiiice fahrenden unterhalt?. , S.
Ct. Charles, Augusta, Hermann,
Wailnnqton. Boonville, Jndepen
dcnce, Weston, Tl. Joseph, Hannibal
w.'.ren mit die bedeutendsten Städte;
Jesserso City, die Hauptstadt, nicht
zu vergessen. Alle diese Städte im
, t,''li'k.":' einen U'Kt.p' htu!jc
mit 3t. i'ouis. Ebenso auch die Far
iner von Illinois. ' zwanzig bis fünf
zig 'Keilen weit, kamen mit ihren
Wazei, ach St. LouiS. ihre Produkte
zu verkanten und Waaren einzuban'
bei. Beiläufig cnvähnt, war da,
hübsche großenteils deutsche Belle-'
ville in Illinois' ein HanptverkchrS'
pi.i für St.' LouiS. NatiieU j war
2:. 2-jnU noch nicht zur Mctropvliö
geworden. Ich erinnere mich, eine
lvliillk von ans Vaumsiäminen ge
hänfnen EnnnvcS nf dem Flnfj gt'
selien ?u haben. Eine Deputation
vul Indianern waren den Missouri
liniiine- gekommen, der Stabs einen
Besuch abzustatten. ES war .gcrcide
niclits Seltenes, Indianer, in ihre
blauen und rochen Decken eingehüllt,
aus den St reißen der Stadt zu sehen,
ftiilie und Schweine waren i"e
conMion r-u, d. h. sie hatten das
Recht der freien Weide-'. Man Hal
le mcht weit zu gehe, itin in d?n
Wald zn gelangen und in mancher
lebt dicht btbauten Strns,e standen
noch die Bauinstninpen.
St. LouiS hatte zu jener Zeit schon
eine große Anziehungskraft für die
deuischc Einwanderung und- von da
ausbreitete sich dieselbe über Ms.
sonri und einen großen Theil von Jl
lmviS aus St. Charles, Augusta.
Herinanu und andere Orte waren
arvßtentheil von deutschen Einwnn
derer besiedelt und mit Recht kann
man behaupten, daß Missouri seine
rösie ganz insbesondere denselben
Zu verdanken hat. In St. LoniS
waren die granklin Avemie. die Bid
dle und Carr Straße, Neu Bremen.
V"den. .Frenchtown" fast ausschließ
lich deutsche Stadttheile.
Und daß die Deutschen von Missou.
ri nute Patrioten waren, bewiesen sie
schon in 8W ,md 1847, Zwei beut
fche Eompanien in St. Louis angc.
worden. Kapitän Fischer' und itapi
ttn DeCortionay's, bewiesen sich als
nie tapfere Soldaten im Krieg mit
Micv. Es war mir vergönnt, sie
mit cc-n erbeuteten mexikanischen
Rounoncn als Sieger , in St. Louis
k'"psange zu sehen.
St. Louis hatte in jener Zeit schon
.viele tsche Bereine. Der Turn;
-verein wurde 1X..5 gegründet. Bor
dem Freien Männer Verein" hielt
Prof. Gottfried Kinkel einen Vortrag.
An politischen Rednern fehlte es
nicht. Doch der bedeutendste war
ThomaS Hart Benton. Deutsche
Zeitungen gab es mehrere; die be
deutendste war der , Anzeiger d?S
Westens", unter Leitung von Hein
rich Börnstein, der nicht wenig von
der Gehässigkeit einer Anzahl von
verbissenen Fanatikern und Nativi.
sten zu dulden hatte, aber getrost dem
alten deutschen Grundsatz huldigte:
Bange machen gilt nicht!-.
1849 war das schreckliche Cholera
Jahr. Am 17. Mai 184S brach Feu
er aus in einem Dampfboot am nörd
liehen Ende der Levee und in kurzer
Zeit waren 28 Tampfboote ein Raub
der Flammen. Er war zur Zeit des
großen ExilemetU', folgend der (int
deckung von Gold in California, und
taufende waren in St. LouiS, ihre
Vorbereitungen treffend zur langen
Fahrt über die PlainS. Westlich
vom Mifsouri-Fluß war noch keine
weiße Ansiedlung. Salt Lake ausgc
nommcn. Der Fluß bei St. Lvnis
war sehr hoch, der Platz zwischen,
demselben und den Hänsern schmal
und dicht mit Waaren aller Art angc
füllt. Alles verbrannte.
Geld wirkliches Silber oder
Golö war sehr rar. Daaeaen aab
" v'
es taufende von Staats und Privat
! ba'lkcn, welche alle ihre mehr oder
mtnoerwertnen eajciue tn iiraianr
setzten, ES war eine wahre Schind-
, lu?erwtrtti,chait. Man kounte me,
i sil,er sein ob die hart erworbenen i
j paar Dollars ain nächsten Tag noch
seinen rothen Cent werth waren.
I Am
,erikanikck,?A (Sinlh nhnr l?.!Ik'r ts,
" . '"v.jviu i.n uver inaume ucnuaura una
-Sr. t :.-Hi-Ic ' niöcik,i5?,.5..l... k... "
! auSläudiWeil Münzen waren imv
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j "Miaut, -l vornt ntr gwoy,tl,che
Der Lobn für n-rniifmslrsu'
).vim tue g ivvi)itnn)c
Arbeiter war von
5 Cents bis 81.00
ver Taa. .arn,arbitrr prhipstin
" ' ' i
Mnsi&fciU Dollars per Moat.i
Doch Land war noch vollauf vorhan
den und billig. oM selbst bei die-
! ,em geringen Lohn manch spars- .er .
! Arbeiter zn einer, guten Farm lam
und nach Harte, Kaipf, unter MuH.
en und Entbehrungen .aller Art. sich
, !, ..j(v ll . UHV.
j und den Seinigen eine gute Zukunft
j gründe konnte.
Wenige der alten Ansiedler sind
i i . . n k. . . s ' " Vv v VH4llli) , wnuui im
.mehr unter de Lebende, doch dieie.l.vird. .eil si. i,-s,.., ..:..s.,,...
nige. welche sich noch der alten Zeit!
llklltllll4t ttl, 4 VI.. .... C ' ' . .
erinnern, mögen in dieiem aedräna-
len Aufsatz eine getn'e Schilderung,
wenn auch iinuvllkvmnlcn, erblicke.
j I o h B. H a a i: ,
j Los Angeles, Cal.
Das billigste Mittel, Sommerspros
se zu vertreiben sie kehren aber
leicht wieder ist Pctersilicnwasser.
Man lege Abends vor dem Zubette
gehen in das am andere Morgen
zu, Waschen bestimmte, Wasser eine
Hand voll Petersilienkraut, lasse eS
über Nacht darin, nehme Morgens
diS Kraut wieder heraus und wasche
sich mit dem Wasser. ' Nicht, minder
empfehlenswert!) find Nachts über
Einreibungen mit grüner Seife oder
Senfspirituö. Die oft angepriesenen
Patentinittel enthalten meist schäd
liche Quccksilbcrpräparatc.
- Die Staats.Ackerbaubehörde wird
sich am G. Juli'tst St. Lonis versam.
meln, um gemeinsam mit dem Gou
vcrneur eine StaatS-Straßrningen-ieur
zu ernennen. Bei dieser Gele,
genlicit wird der Gouverneur einen
Plan in Vorschlag ', bringen, dahin
lautend, daß eine gute Land- oder
Heerstraße quer durch den Staat von
St, LouiS nach Kausas City gebaut
werde. Die Kosten wären natürlich
zum Theil von den verschiedenen
ConntieS und Bürgern zu tragen.
Zu Gunsten dieses Planes wird her
vvrgchoben, daß dann andere Chans
see in diese Straße einmünden könn.
v ..i V . w .
iu. unu i,ay, nuciijnupi oum oen 'OslU
. A . .
emer.olchcn, tcae umer ganzes
traßenwefcn einen Aufs.liivuug n.l,.
tuen würde. - - " ,
Der werth der College- yilduna
Wie gewöhnlich um diese JahreS
zeit, wird auch, diesmal beim Schluß
der Schulen vielfach die Frage disfa
tirt, ob es sich lohne, die jungen Leu
te, die jetzt gesetzlich nicht mehr zu
weiterem Schulbesuch verpflichtet
sind, noch auk ein College zu schicken,
oder ob es besser sei, sie sofort eine
praktische Berufsthätigkeit ergreifen
zu lassen. Während die Anhänger
der CollegeBidung daraus bestehen,
daß Wissen Macht bedeutet", weisen
ieDegner mit Vorliebe auf Männer
hin, die es im Leben zn etwas ge
bracht haben und viel Geld verdie
nen, obwohl sie nur mit den clemen
tarsten Kenntnissen ausgerüstet in's
praktische Leben traten und einem
College nie nahe gekommen sind.
Beide haben Recht. Bon diesem
GesitSpunkte aus läßt sich die Frage
überhaupt nicht beantworten. Es
ist im Allgemeinen richtig, daß dic'lellung an einer großen großstädti.
wissenschaftlichen Kenntnisse, die Ei. schen Zeitung; der College von der
t w fr . . . . . ttt1stt,..tf O:,.fWluAiWA Ifkta
er aus vem ucuicge tcq aneigner, !M
p . s . . .
späteren Leben wenig nutzbringende
Verwendung finden, sofern sich der
Nutzen in Tollars und Cents aus,
drückt. Aber sind wir denn schließ
lich nur auf der Welt, um Geld zu
verdienen? Wer glücklich genug war,
ein College absolviren zu können,
i , i, s,, oua !rv!. ..
mihh If'LttVfckll Vbll VllUtlVljl lVll
ck nltn nM-hn
chrn. die der Rost und die Motten
fressen, aber er wird bis zu einem
wissen Grade Mitbesitzer der geisti
Reichthümer, die der Besten über
mtter i.nh n oflitlfn .t ..,
der Menschheit hinterlassen haben.
?'in Weiss llii'h riifir i'in nnX . r
.w r. i. , ... . , . .
,, - M x
0' vv1jvvt""H VHUU V - WIKV I
j wx Allem, wenn er, wie eS
. m' . . .
, M,', venn er. wie es intim
Um t.rr '., .-:,r, .... .
L i'u ... tJ ' . .
.VVltl ULl 1IU 11. U 1 II I I I I I 1 I I 1 II I I I ?
Utii'iqni lll lilliucvcil stnnoen
z,vst ,.d wchl Mich köstlichen Genus,
mi mdtm fj,,.,. die iveniger
gl,,lichen Sterblichen durch das
?met bw Uuwissenbeit ' verschlossen
mbe nh UUUWu-u kn,n...
lliAt verslessen. baß eb die .Gebidi'.
ten eineSLivlkes ,'i!V, ti, fis.
tur Miaifcn. :
Die Tha.-sache.
daß eine College
TiiSirn a i,nfl.i (i
! Bildung hier so
bietet möglicherweise eine Erklärnng
71
dafür, daß wir hier bei einer weit
vorgeschrittenen Civilisation kaum die
Ansätze einer eigenen Kultur aufwei
sen können.
Dies ist die Zeit der Schlußfeier,
lichkeitem der Hoch-, und anderen
Schulen. Mehr oder weniger aus,
gerüstet mit den Waffen der Wissen
'l schaft besteigen die Jünglinie und
Mädchen bei den Schlußfeierlichkeiten
das Trapez der Oesfcntlichkeit und
erzählen den aufmerksam lauschenden
Verwandten. Bekannten und Frem.
den, wie die großen Fragen der Welt
spielend gelöst werden können. Und
männiglich wundert sich über so viel
Weisheit. Und etwa ein Jahr da.
rauf kann man derselben Mund der
bei genannter Feier von Weisheit
überfloß. Kartoffeln anpreisen hören,
oder der Jüngling, der sich bei der
Feierlichkeit auszeichnete, sitzt ans ei.
nein Ablieferungwagen als Fuhr
mann und die graziöse junge Dame,
der Stolz dec Familie, ist Sckircik,.
mamicl bei irgend einem Anwalt
Ja. so geht'S.
Nachdem Du , omel tf5clöaiiöge
geben hast, als Tu für genügend
haltst und doch nicht gesund geworden
bist, sollte eS 'Zeit lein. ;WniV 911,
! verkräutcr zu versuchen. . Jede Fla
I irlii, hii'W Ml? h i .(n iii Hi,.rti,.nit -m..
. . ..11,1111 ii ivHuyi'u. Vlv
ersten Tosen werden dies beweisen.
Tn kannst sie nicht in Apotheke kau.
sen. Sie wird nur direkt an die Leu
te durch die Fabrilauttn. Dr. Peter
Fahrnr Si,s Co. 112lis Su
UUlie, V vus 11). N2 -II Äll
Unill, -
!'iV "- 'i'i"Hui 11 UilUil.
j .
. Abonnirt' auf daS Hev.iian.ler
ihnan."
Anknüpfend an, die Bemerkung ei
na patriotischen 4. Juli Redners:
ZLir sind ein unruhiges, unzufriede
ves , Volk schreibt die Chicago
Abendpost" in einem eiwas humoris
tisch angehauchten Artikel: Das ist
die lauterste Wahrheit, die je r
zapft wurde. Jede etwas magere
Frau sehnt sich nach üppiger Rimd
ungj jede etwa völlig" gerathene
möchte gern dünn sein. Jeder Stab
ter verzehrt sich in Sehnsucht nach
der Stille des Landlebens, und sehnt
mit Ungeduld die Zeit herbei, wenn
er sich vom Geschäft zurückziehen und
aus dem Lande ein kleines Anwesen
erwerben kann, um seinen eigenen
Kohl zu ziehen: jeder Farmer hofft,
eines Tages die Farmarbeit aufgeben
und in die Stadt ziehen zu können,
wo er das Leben leicht" nehmen
mag. Ter ZeitungSmenschen auf
dem Lande Hoffnungsziel ist eine An-
"lssc cuunuiuuwu ii ti
I ... 5 5. ' ! r
mal ans dem Lande eine kleine Zei
tung, und sei's nur ein Wochenblatt,
ihr eigen nennen zu dürfen. In der
Jugend wünschen wir uns das reife
Alter; im Alter sehnen wir uns nach
der Jugend zurück:. Wir sind ruhe
loS und unzufrieden; darüber kann
nicht der geringste Zweifel bestehen.
Und es ist gut. daß wir's sind

ren wir s nicht, dann , wären wir zu
frieden, dann würden wir aufhören,
zu streben, und im selben Augenblick
würden wir anfangen, zurück zu ge
hen. , Tas aber wollen und dürfen
wir nicht.
lie Staatslckrrbauhvrde (Geo.
... ,. .
- -retar. uolumbia. '.o.,)
: mstlt Bienenzüchter darauf ausinerk.
am falls nch unker lyren Bienen
. ' , .. ,
i Umtcr" mucnic Krankheiten zei
I , . . .
! cn, ,,e ,,ch der lenile des nenen
! cn, !c ,,ch
Bienen Inspektors M. E. Darbn von
Springsield, Mo., versichern können,
der allen an ihn gestellte Rufen
promt entspricht. Da der Inspektor
ei!'. Staats - Angestellter ist und seine
Anklagen von der Äckelbanbehörde
bezahlt werden ist sein Dienst für die
Be 'enziichler frei. Nebenbei sei be
merkt, dau der taat Missouri der!
t. i Bezug auf Honig-Produktion ist ,
nnd nur von den Staaten Texas,
California und New Z)ork überlrosfen
wird.
Der Werth von Honig und Wachs,
die in Mifsourl jährlich erzeugt wer
den, beträgt zwischen einer halbe
nnd dreiviertel Million Dollars.,
eneralanwalt Herbert 2. Had'leh
hat die Eisenbahnen von Missouri
aufgefordert, ihre Staatöpässe einzn
ziehe. Taö Gesetz für zwischeiistaat.
liche Handel verbietet die Ausfiel
tuiifl von zwischenstaatlichen Pässen,
aber Zausende von Staatspässen sind
in Handen von Personen, die nicht.
oe, oen ,'enoannen angenettt 'md.'irilt jubelnd, hinaus da", wieder
Ter Geldbetrag, der den Banne ' . Wind.'
durch Päne verloren geht wird ver Hinaus auf die festlickien StraKrn: '
schiedenilich. zu h ud mehr Prozent.
geschätzt und dabei sind ni'ch nicht
einmal die Pässe für Angestellte ans.
gestellt. Offenbar , benbiich'igt der
Generalanwalt., daß der Besuch,
welcher gegenwärtig mit dem Gesetz
für die L-Ccnt-Fahrt gemacht wird,
nicht durch solche Pässe beeinflußt
werde. -
-. , .. -.
Ter große Erfolg der Mail Or
der Häuser" ist ihrem systematischen
Anzeigen zuzuschreiben. Mancher
Mann findet in denselben diesen oder
jenen Artikel verzeichnet, tcn er sich
wünscht nnd bestellt denselben. Spä.
ter vielleicht findet er ans, daß er
denselben Artikel bei seine, beimi
schen Geschäftsmann : bätle haben
! können, dieser es jedoch nicht d-r
jMiihc werth erachtete,
' vnwywm,
h ll rfi ninn !
wen anckl nvil, n kl.'in- ys..'i i
, ' , ,,,
lder beimisckcneitna .k ty,
! renlaaer aufmerksam, maih
i ?. , ?is.' ,.,,-,,.i .,!.. .
..., ,,t
jh '
YwWS
s ,( MA . '
CÖ' Yfß
. l$s
fcVSrSt.. 'ii. 7 tZrl
g2
Eis! Eis! Eis,
einmalige
10 Pfund oder weniger 50 Cents per 100 Pfund.'
100 bis 500 Pfund 40 Cents per 100 Pfund.
JULIUS MOEBUS, Agent.
Hermann, Mo.
ts war am . Iu'i
'
Es war ein Morgen so wunderbar,
Es glänzte der Himmel so blau und
klar
j Mit silbernen Wolkenreifen
Wie dllinpfigerDvilner es fern erschallt
Und ringsum es knattert nnd zischt
und knallt,
Es flattern die Sterne und Streifen.
Es war am i. Juli.
Ein Krabe mit Locken so blond und
licht
Voll Ilgednld,z den Eltern spricht:
Nun bitte, nun laNt micki aeben!
Es knattert und zischt schon ringS
umher,
Ich habe gefreut darauf mich sehr,
Ich möcht' die Parade sehen."
Es war am -1. Juli,
Die Mutter ihm streichelt die, KZange
leiS'
Und spricht: MeinLiebling, ich weis',
ich veiz,
j Doch bin ich voll Angst und Sorgen,
j Da Dir etwas
si
chlimmes passiren
könnt,
Wo alles da , draußen knallt
und
brennt.
, Und manche Gefahr' verborgen".
Es war nni J"li.
Der
Vater doch lacht nun
und
spricht Ach was,
Laß habe., den. Jungen seines. Spaß.
.V) t ni -t t .., .
Was füllt ihm den wohl paire?
Es ist doch nun einmal hent' so der
' Brauch
Hier, Freddie, nimm diesen Starter
auch,
Doch thue ihn nicht vertieren".
ES war am 4. Juli.
Uud Freddie küßt seine Eltern ge
schwind,
Welch Launenwclch' fröhliches Fest
j . gctvs'.
' Und Freddie, er sinket m k,ns
Dies Knallen und Knattern und Bla
sen.
Es war am 4. Juli.
Tort steht eine Schaar von K naben
' zn Hanf, - .
Und Fred erreicht sie in raschem Lauf;
Was los sei. er wollte wissen. daß es sich für sie nicht bezahle, das
Sprach einer: Paß auf. das , wird Geschäft weiter zu betreiben, wenn
, hier ein Spaß. sie eine Stadtlizcns von ö4,000, eine
Wir haben in diesem kleinen Faß Couiitizlizens von 5800, eine Staats
Biel' Crackers, die wir zerrissen". ! lizcnS von 5200, eine RegicrnngSli '
ES war am 4. Jvli. ! zenS von und eine Advalvrem
Ein anderer spricht: .Hier dieser ', ." '"vringen hätten.
. . 5ltb' , gründlichen, tyresitischet,
.Vat nicht die Courage, daS ich wett' . 1
Z t feuern dies auf der Stette-l L ."ksche
D.e andern lachen. Doch Fred h j '
t jl ' richt ertheilt Pros Ernst Buddemeyer.
Ein Streichholz greu ans derTasch',''" O'ge.stimme wird bei io .
ia ...i, . r n u l.'-ar EliaK'tlng ,n dem Fc.ct!e
Und tritt zn dem Fastchen schnelle. - j l9XUm mit Garal.t.e beiorol.
ES ,var am 4. Juli. . . I Lecktivn S0ce:.lS.
!SV
Ablieferung
Es knistert daS Streichholz, ein
Funke sprüht
Die Schaar der übrigen'Knaben flieht
Ein donnerndes Knallen, Drohnen.
Und als dann der Rauch und der
Staub verfliegt,
Ein blutender blonder Knabe liegt
Im Staub mit leisem Stöhnen.
Es war ant 4. Juli.
: r, KK!., frrt r.
rig schrill,
" ' ' '
Die Mutter es nimmer glauben will
Daß sie ihren Liebling verloren;
Daß ihn. der kürzlich noch blühend,
! nesund.
Mit hellen Augen, lachendem Mund,
-cii limiui!ii' iuy tiiuu'ii.
Es war am -t. Juli.
K a r l
Reuter
B e rg c r.
Ach die Armen
Des urökie,, deulschcn
Dichter
Gretcken.
&ö ,pe ,ngur. F tust 's
k.ag ; A n Goin,' h,i,t doch AllcS.
ad), wii Arme !" 2i sucht rs in der
We'.l Ms tirrinut naA dem Erwerb
,00h Grld uno ul uno Gut MO be
üenkt nie, ii'U dabei oic (nfmithcit
ciniurt wird. Niemand denti a diese
unaiisbirtblichi' vlge eeer, als bis
die Z riü!tg fi gebieterisch ontuel.
bet; iuuet) Ki'p'ichi'erz, Ue',".!keil,
i;.1j,l,jni?1.'1. ;Q Ognmachisuusalle,'
Ct'tii:aut'uif Aililloße. V islcpf.iug.
Nückensch tschp,, Leber llüd N '.(',,
I JXi Vl M ' ' "
UHCi'Ml'i.t, Vul'tt u"v !TUI)r, II. I '"
xa9 gnliche G;aurt bei
der tollen Xiüb nach dem Ginck '.
man Ucl) ein löblich. L.iden Holu
Gegr,, Dni in solch r Q'ial droherden
Xtl ist aber doli ei Kiaut g,,vach,en;
oder.' besser gesagt, r? s,d mehrere
Krauter, aus de," h, ilkraftige Zaf
t n die dzrüh'wen Zt Beinard Krau.
. Pllr,' nach dem alt,' benährten
.'1iz p! der gelehrirn Mö .che von St.
Bi' narv zu'ierriiet werden! und sie
werden Euch iicherlich helfen, Ihr
?hme, die Ins auf der Jagk ach
dem vermeintlichen Glück, in dem
ruckslchti'li'ie Stieben nach Reich,
lbum lcigtäglich Eure Gesundheit mehr
z -rruteri i dam d' wahtr L ben
kglück n,figcw! J allen Ägoitieken
fli u', ii
Ter Stadtrath in Fulton 'hat die
LizenS für Wirthe auf 54,000 festge
setzt. Die beiden SnloonS dort wer
den am I. Juli ihre Thüren schließ-
e., da die Eigenthümer behaupten,

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