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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, May 31, 1912, Image 8

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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I G bnh Mlearaimge ZMZ!
So minner Mipeir' : j
Less
and also all the Mrs. Koeller Stock still on hand. consisting of
DRY GOODS, NOTIONS, ETC., ETC
will be
, ' . '' V.
Closed out f or 1-2 Price and
Sale now on and will continue until further notice
;' . , ,.
WE make it a fixed rule never to carry over goods from one season to another
that a price will seil, so come along, gentle reader, and if our price. don't suit
you we'll take yours. Now that's tair, and if you need anything now or expect to need
it in the future BUY NOW during this SLAUGHTER SALE. Space will not permit giving
prices here, but come and see how'we have slashed former prices all over the house
for this B'O SALE. ,.
ALL TRIMMED HATS NOW HALF PRICE,
All XJntrimmed Shapes 1-2, Price.
And this means what it says just half our former marked prices and every article is marked in
plain figures so you can figure the saving yourself. All $2.00 hats now $1.00; our $3.00 hats now $1.50;
our $5.00 hats now $2.50 and so on through the stock. At these prices you can afford to throw your old
hat away and buy a new one. But if you want your old hat fixed up. bring it in this week and have our
designer, Miss Hermann, retrim it.
And Now Listen a Miiite
We are going to close out all the Mrs. Koeller stock still in the house and former prices will not cut
any ice. Her prices have been cut half in two and if you don't think that is cheap enough name your
price and take it along. We are going to seil all the stock we bought of Mrs. Koeller not because it is not
good, for she always bought good goods, but because we have made up our mind to clear the störe of every
dollars worth of this stock at once.
Room is Needed for New Fall Goods and these
Sale Prices Ought to make Room O. K..
NOTICE -On all purchases of $5.00 or over. we will allow boat or railroad fare to out-of-town customers
Come and see our bargains heed economys call make money now saving it.' Don't wait Come
take your pick while the picking is good. Come today. ' "
, . -
.Yours for business
MRS. J. W. HESKETT
Mrs. Koeller's Old Stand.
HERMANN, MO.
n,.,.,'v,U...kr??
Neue Aiizeigeu
Danksagung.
Unjctn Iierzlichsien Dank nietmi, allen
SJeriuonblcii, Siachbar, und iZreuiiden rotl
che uuonlafjlich der Krankheit und tö
Tode unsere innigst geliebten !Uair ,,k
Sctviegerv'ierO I onan Dcucn, Iuli,
re.ch zr Teile standen und ihre Theilnah
nie bewiese. ere, niiir de Iirlnch.
trägern sowie au... siik die zahlreichen hüd.
ichen Vlumenspenden und vor nlirni Herrn
Pastor ctrcbct. iür die iroitreiche Jrarede
welme er dem Andenken d 'Verstorbenen
zvid,kt hat.
, Frau Maria BruenS und Kinder.
Verlangt.
Mann, unsähig hü schiverer. körperlicher
?lrbelt. der inneilio üiisteninien sucht, zur
Uebernahm der alleinigen ?Ielr aran
lirt reeller. gutcl,ek.er. scicdcnsteUender.
Zlrilkel.
' Adressir : 1114 St. Cl.,ir Av e
Cleoeland, Q
Schumachcr 'Arbeit.
Alle. Auslräge für ?l!ckarbeit werden
pünkilich besorgt. Dalbsohle von 5) b&ß
Cents; Hall'sohlen aus Danienschuhe von
.Jlö b 5 Cent. . fimdctM'iiliiohleii von 25
di 30 en. . : A G. 3t a u J ch.
f. 17-12 .
picinc u. ZZall
gegeben von der
Flrat Crcek Jr. Brass Band
Samstag den 8. Jnni
' in
Oswald Straffer Grove
lvahrend de T ,ge ,vd die Bra
Band oie ,iil utt ,,'id ain i'ludi wd
ein guleö Streichorchester z,n Tanz aus.
. Für Erir'schur'nen alle, ?lr, ist bcste,, ae,
sorgt. Jtdrr,.,,,,, ist ired,ia,st r,ieladen
,r,i ureek r, ra VxtX.
Zu verkauf
Zu ZZerkaufen !
da Loctsct,l lciiäude. oder f ri'Ijrrc 2i.
(ihctl Ijalle, m Vlachlosi der Ueiii.'Du
fifiiniitütf.ift schöre, d. ist zu ml.tiiK.
yjstchjiiirajvn bei
!tt o b I 'Walker.
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Ein junger vollbliitli Abeideen NnguS
'Zkchtsiirr sowie eine srschnel!cde sluh der
selben Jtfisc bei
R. I. P o es che!
Zu lu-rtuusc. oocr zu verinielhen:
i-iiic (V'i e'i,;rrichlrie ?nri 6Vi !VIeile von
Her',: in z vertäuten oder zu verniir.
he, oder ohne Viehbestand und ?.'ta
schiuerie. , Jiurni sosail 'üefitj nehmen,
i4 u 'c,' o ajl d ,v i ll e r
4n ' Herwann, VIo. N. 2
'V seiner Brandy
Der Zride,lnlee t'ruii iinft Apsel
Vrandh ist d iesea Jahr m,rt,tyfid'0 stera
ihen und zu aunek,barew ,ii halten
locht jcjjt eure Vehellun -
Gottlob Sckueh,
ßermann, l'lo.
Ta osihau. srie auch da WohnliauS
des vernarbe, .n thao ,,'nqet. In !vlorrüo
VIo . beitehend , -Jh Z,.,r,l,en, einen
H" "t 1 Zimmer,,. ,ischliebl,ch Kuaie.
gute, trdki.'i,l's ihasementj ,!d volllo,,,.
me ctV flirr iin höch'i ji-iirdoi
Vlap liir r ,. kr',r,',,r .iunii.
:r Veii.i',iau,, ic,'ie jiic weiter In.
lorinniioii ,ve:,be man sich nn,
Sa:. Cpreckelnicyer,
l'ior-iso. !o
Achtung Farmer.
Vieui seiner Mengst atolund wird mit dem
neue au ?1Io,l,,o,neri, Coun,,, bezogenen
v,ell r e,k, j,. ,jen, a0j,r;rich
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Die Spielleidenschaft des .
Deutschen.
' .Welche Suniinen dle Teutschen'
Spielbanken verlieren, ist, wie, eine
Zuschrift, des Berliner Lokal An
zeiyer" ausführt, geradezu unglanb
lich. Die größte Anzahl sol
cher Banken gemeint sind staatl.
erlaubte öffentliche Banken besitzt
Frankreich, sogenannte Casino muni
cipal, in welchem Bakkarat gespielt
wird. Das Einkommen, d. h. der Ge
winn dieser Banken aus dem Spiele,
ist genau nachweisbar, da sie 25 vom
Hundert des Bruttogewinnes cln den
Staat bezw. die Ortsgcmeinde abzu
führen haben. Hier interessieren uns
nur die Banken der französischen Ri
viera. weil in ihnen der Prozentsasz
der deutschen Spieler so ziemlich ge
nau berechnet werden kann, waS hin
sichtlick der Pariser und der nord
französischen Banken nicht möglich ist.
Die franzosischen Kasinos an der
Niviera. wie Nizza. Cannes u. a er
zielten im Jahre 101 1 einen Brutto
gewinn von 25 Millionen Franks,
sie führten , nachweisbar 25 vom
Hundert hiervon an den Staat und
die Gemeinde ab. Die Deutschen bil
den in diesen Orten nach den offiziel
len ?lusweiscn 50 bis 55 vom Hun
dert der Saisongäste.
Der Teutsche spielt mit kleinem
Kapital. Solche Spieler verlieren in
der Regel. Man geht daher gcwig
nicht fehl, wenn mau annimmt, , das
die Deutschen an de- französischen Ri
viera jährlich 12 Millionen verlieren.
Monte Carlos jährlicher Bruttoge
winn schwankt zwischen 45 und 55
Millionen Franks. Die Deutschen
stellen 70 bis 75 vom Hundert der
Spieler. Sie verlieren somit jedes
Jahr etwa 30 bis 35 Millionen Jks.
Dieses Zuströmen der Teutschen
nach Monte Carlo ist um so uube
greiflicher, als sie, dort als ..lctztklas'
sige" 9,'ation betrachtet und behandelt
werden. ES gibt mehrere deutsche
Angestellte, darunter auch Coupiers.
Diesen ist es geradezu verboten, auf
deutsche Fragen zu reagieren. gc
schweige denn deutsch zu antworten,
wogegen dem Ftanzosen. Engländer
und Italiener in seiner Sprache crwi
dert wird. Das wird von den Teut
schen allgenicin wahrgenommen, die
einzig richtige Antwort darauf, näm
lich das Fortbleiben, fällt ihnen je
doch nicht ein.
Italien duldet neuerdings das
Spiel in den Fremdenzcntren. Die
italienische Niviera hat mehrereSpiel
danken. Von den Deutschen ist Sat
Ncmo am meisten besucht. Diese Ban
ken gewinnen zusammen 12 Millio
ncn Franks fährlich. Von den Besu
cher sind etwa 70 vom Hundert
Teutsche. Daß die Deutschen eine be
sondere Besucherzahl stellen, geht
schon daraus hervor, das. in San Ne
mo bei jedem Spieltische der leitende
Beamte des Teutschen mächtig ist. Die
Annahme, dak die Teutschen in diesem
Theile der Niviera alljährlich sieben
Millionen verlieren, ist ganz gcwib
nicht übertrieben.
Ganz deutsch sind die Banken an
den oberitalicnischen Seen. Das geht
so weit, daß in Gardonc am Gardasee
und in Como bei der Roulette die
Zahlen in deutscher Sprache ausgeru
fen ' werden. Reichsdeutsche und
Teutsch . Oestcrreicher sind nahezu die
alleinigen Spieler. Hier verlieren die
Teutschen Jahr für Jahr etwa 5 Mil.
lionen. '
, Nach diesen der Mirttic5fk!r imfi.
dingt sehr nahe kommenden Ziffern
verlieren die Dc'utsclii'n infirlisfi ri
Millionen in ausländischen Spielban
ken. st d,e,e freiwillige Steuer, zu
dem in fremde Taschen, wirklich noth,
wendig?
Es ist füglich Sache des cinzelin?n.
ob er fein tteld verlieren will. Tie
Sache hat aber in allerfüngster Ver
gangenhcit Folgen gezeitigt, die nach,
drücklichst bekämpft ,' werden sollten
Der Name des derzeitigen Inhabers
eines unserer höchsten Aemter, das im
Auslande an, meisten genannt wird,
und der Name seines Amtsvorgän.
gcrs werden dazu minbraucht, um die
Bewilligung zur Eröffnung von
Spielbanken zu erschwindeln. Tie be
treffenden Unternehmer sichln sich
eine Persönlichkeit, die den betreffen
den Namen führt, stellen sie an die
?p'vo ihrer Gcsellschaft. Ter Name
des Würdenträgers wird schon seine
Schuldigkeit thun und viele Teutsche
ms Land ziehen. Die Namensgleich
bcit und gelegentliche Betonung der
Verwaudt,chaft verfehlt bei der be-
rettenden Regierung ihre Wirkung
ncht Zwei solcher Fälle sind nach.
0rt. Namen und Verhält
ms e werden mit den erforderlichen
la?9n'a
inUl?-C,f,,U1,,3,cIIcinmö die mo
5""cheu ,lgen ungezügelter Spiel
leidenschaft. Möchte iirf, h,-, LL
Lösche il'rer erinnern. we,m er im
Bejmnc l!Udm,lt 5lt, j ; s
hohle zu setzen." : 1
Gebliard J. Gaiis,
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