OCR Interpretation


Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, August 30, 1918, Image 6

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn93060116/1918-08-30/ed-1/seq-6/

What is OCR?


Thumbnail for

--i-
George Sohns
Agent für
Portland
Cement,
PfUftn Cement,
AbzgsrShren, . s. w
Phone 68 Hermann, Mo
E.UIAFFNER.M.D.
HERMANN, MO.
F. J. Koeller,
Schmied u. Wagcnmachci
Hermann, Mo.
Ich werde bestrebt sein nur die
besten Arbeiten u. Waaren zu liefern
Ich habe lange Erfahrung im Pferde,
beschlagen sowohl wie im Schmiede
und Wagenhandwcrk.
Jarmwaaen, Buggies, Manur-
Sprcadcrs und Farm-Maschinen cm
Hand oder aus Bestellung zu gunsti
gen Bedingungen und zu annchniba
ren Preisen geliefert.
Tchkckt Euren
Weizen
nach der
Eggers Milling Co.
Hermann Mo.
Wir bezahlen den höchsten Markt
preis und haben hinreichend leere
Säcke an Hand. Wir können alle
Sorten Weizen, guten oder minder
guten, gebrauchen.
Administrator's Notice.
Notice ia hereby given, That Letten
os Administration upon the Estate os
LOUISA ROTH,
deceased have been granted to the
undersigned, by the Probate Court os
Gasconade County, Missouri, bearing
date the 6th day os August 1918.
All persons having claims against
said Estate are required to exhibit
them to him for allowance within six
months from date of said Letters, or
they may be precluded from any bene
ftt of, said Estate; and if such claims
be not exhibited within one year from
the date of said Letters, they will be
f orever barred.
PHILLIP ROTH, Administrator.
Dated August 6, 1918
Attest: L. G. Graf, Clerk of Probate.
fi-7-'18 (61)
Administrator' Notice.
Notice is hereby given, that Letters
of Administration upon the Estate of
AUGUST SCHREIMANN,
deceased, have been granted to the
undersigned, by the Probate Court of
Gasconade County, Missouri, bearing
date the 15th day of August 1918.
All persons having claims against
said Estate are required to exhibit
them to him for allowance within six
months from the date of said Letters,
or they may be precluded from any
benefit of said Estate; and if such
Claims be not exhibited within one
year from the date af said Letters,
they will be forever barred.
H. L. KARSTEDT, Administrator.
Dated August 15, 1918.
Attest: Theo. Graf, Judge of Probate.
8-21-18 (1)
' Administrator' Notice.
Notice is hereby given, that Letten
of Administration upon the Estate of
ANNA M. GLASER,
deceased, have been granted t uhe
nndersigned, by the Probate Corot of
Gasconade County, Missouri, bearing
.-date the 24th day of August 1918.
All persons having claims against
said Estate are required to exhibit
them to him for allowance within ix
months from the date of said Letters,
r they may be precluded from any
benefit of said Estate; and if auch
clainu be not exhibited within one
year from the date of said Letters,
they will be forever barred.
Dated August 24, 1918.
. RICHARD GLASER,
Attest: Administrator.
i Theo. Graf, Judge of Probate
--18 (2)
'Wa----:':-
'coioj -Mk
VHEAT-'7
it -
13&&
Jur Farm und Garten
CtimtYttt.ttmrAiM Jurist ?i.fl!n..
lmi44ltllJlM VHMIf WlUIIWty( 0
vermehren.
Das Verfahren dürfte für viele
Leser interessant sein, sodab sich eine
etwaö ausführliche Anleitung lohnt,
da aus diese Weise die oft wunder
schon blühenden Arten vermehrt wer
den können, die aus Samenzucht nie
treu wiederkommen.
Stiefmütterchen-Stecklinae bewur
zeln sich leicht und entwickeln sich zu
kräftigen Pflanzen. Die beste Ver-
mehrunaszeit ist der Juni, die Stief
Mütterchen sind dann ausgewachsen
und liesern die meisten Stecklinge, be-
sondni solche Exemplare, du einige
male entspitzt wurden, wodurch die
Pflanzen viele Seiten und Wurzel
triebe bilden. Den Pflanzen, von
denen man Stecklinge machen will,
sott man auch die Blüten nehmen,
damit sie keinen Samenaniati ma
che? tonnen, wodurch die Pflanzen
geschwächt werden.
Am leichtesten machen dünne Trie
be ihre Wurzeln, während starke,
schon innen hohl gewordene Triebe
sich in der Negel nicht mehr zur Be
wurzeluna bequemen.
Die Stecklinge werden etwa 2 Zoll
lang qescknitten, und zwar unmütel
bar unter einem Blattknoten; bleibt
hier ein längeres Stengelstuck stehen,
tritt nur schwer eine Wurzelbildung
ein. Bis sie eintritt, sind die Steck-
lmge schattig m geschlossener Luft
zu halten, weshalb am besten ein ab
geernietes Mistbeet zum Stecken be
nutzt wird. Hier erhält die Erde
eine etwa Zoll hohe Sandschicht
und in diese werden die Stecklinge
so dicht gesteckt, daß sie sich gegen
seitlg gerade berühren. Nach dem
Stecken wird das Beet gut durchae
braust, mit den Fenstern bedeckt und
nach Bedarf schattig gehalten. Da
mit die Stecklinge nicht welken, be
spritzt man sie öfters am Tage; welk
gewordene Stecklinge bewurzeln sich
fast nie mehr. Nach der Bewurze
lung gewöhnt man die Stecklings
pflanzen nach und nach an die frische
Luft.
Will man nur wenige Stecklinge
machen, benutzt man dazu Kästen
oder tiefe Schalen, die schattig im
Garten aufgestellt werden und eine
Bedeckung durch eine Glasscheibe er
halten, sonst aber wie die Stecklinge
im Mistbeete behandelt werden.
Birnbaum.
Der Birnbaum bedarf znr Erzeu
gung und rechten Ausbildung seiner
Früchte einen tiefgründigen, durch
lassenden, srnchtbaren und mit genü
gender ffeuchtiareit durchsetzten Bo,
den. dessen Kulturtiefe wenigstens
drei Fuß betragen soll. Eine südliche
und südwestliche Lage sagt dein
Baum am meisten zu. Unfruchtbar,
keit hat in den weitaus meisten Fäl
len seine Ursache in ungeeigneter
Sortenwahl. die für das Klima nicht
paßt oder in verkehrter Pnanzung
oder unrichtiger Pflege, oder unge
eigncter Unterlage. Es läszt sich daae
gen absolut nichts sicheres ausrichten.
Die Düngung der Luzerne.
Die Erzielung großer Mengen
eiweibhaltigen Luzerneheueö kann
angesichts der ungeheuer hoben ut
termittelpreise gar nicht hoch genug
veranschlag: werden. Nun aber kann
man von seiner Luzerne (Alfolfa,
auf nicht allzureichem Boden niemals
ohne eine angemessene Düngung ei.
nen roiriiim yoyen rirag erwarten.
Ja. ohne die richtige Verwendung
von Stall oder Kunstdünger kann
auf pichen Boden nicht einmal ein
oefrleoigender Luzernestand erzielt
werden. Jin allgemeinen ist der
Stallmist die beste Düngung für Lu
zerne. Man gibt davon zehn, zwölf
und bis zu fünfzehn Tonnen pro
Acre, je nach der Beschaffenheit des
ooens uns öem Borrat an Dünger,
Hat man nur wenig Stallmist, so
sollte neben demselben auch noch
Kunstdünger Verwendung finden.
Fast auf allen Böden ist diö Luzerne
sehr dankbar dafür, wenn die Stall.
miiioungung noch durch eine beson
dere Phosphatdüngung ergänzt
wird. Gaben von 300 bis 400 Pfund
.Arid Phosphate" oder von 200 bis
300 Pfund Knochenmehl haben sich
im allgemeinen gut bezahlt. Zu einer
solchen Pbok-phatdungung kommt
man im allgemeinen mit sechs oder
acht Tonnen Stallmist dann pro
Acre aus.
1000 Pfund feingemahlenen Fel
senphosphates (Raw Rock Phos
phate) neben einer Stallmistdiingilna
haben gleichfalls sich sehr gut als
rganzungsdüngung ermiesen. Das
Felscnphosphat wirkt aber erst sehr
langsam, und deshalb empfiehlt eS
sich, außerdem noch 200 Pfund Arid
Phosphate' zu geben, die entweder
zusammen mit dem Stallmist in den
Boden gebracht oder aber tief mit
dem ungerdrill eingedrillt werden.
Im 2? 811 beachten, dab auf
vielen Boden eine Düngung über
haupt nichts nüdt. mnil ,,
i- an.. - iu
UN Boden mnn.nnl cns: c.
is i "". vturtt,uus iii
also uch zu kalke. Enkli, in ,..
trA "tKxrsr,
(ff
r fjßHrjS
kv.r
SaHm!- 1 1
. 'rim.ii
ttttfQ'
tf
, . "i'JZ2 - &
.Vj
jv ..c? sa&rj -i
st i'Zvvi
lWV?ZZt'r
I 1 .
tu:
u jsi2trr.f,rA k'Giv :&i&i9VtSfjß
ffJsLiSS' --"fWi --Via'jSdSÖf-. i
UM
ldi5
imym
i
r&
!?rfr. fi T
Beweine i'cOiitifiiHii von jungen,
bedeuten, dasj die Vn.jerne nicht ge
dcihen kann, wenn es im Boden a
den ihr eiaeiitiiiiilichi,'!! Unöllchenbat
tc'rieii nangelt, die ihr ja erst die
Berwertnng des nftstickilosses er
möglichen. ttegebenenfalleS ist bei
der Lilzerncsaat also auch die uip
siiug nicht zu vergelten.
Vi!luI)ltUlii.
?er Boden für Knoblauch soll
leicht lind ivaii lein, in fouchteiu
.lind ichiveiein i'odeit faulen die
llu'idniii. Tiefe dürfen bei der Ans
saat auch nur wenig mit lirac bedeckt
werden. Zmii Pflanzen benutzt man
die an der Stengelspitze sich dilden
den sogen. Luftziviebcln, da nob
auch keinen ainen erzeugt, werden
die noblanchzwiebeln in den Voden
gelegt, so erfolgt hier die Berieh
rmig durch Teilung der sich iii der
lrde bildenden Zwiebeln, sogi,'n. He
lm, die zur Fortpflanzung sketS mit
einem Teil des nrzelbodens abge
trennt werden müssen. Diese werden
n Ävril iii Neilien von enva neun
,uu ;'iuiuiiu geiegi, nur orei e
.1.11 ift-T V l . ä. a fc. .
lifn oder Zwiebeln av den Fnsz. Die
Zlviebeln lind zr dritte reif, wenn
da Laub ansangt gelb zu werden.
Die Zeit der Schafschur.
Die alte Ansicht, das; die Schafe
ihr Wollkleid bis in die warine Iah
reszeit hinein tragen müszten, ist irr
tiimlich. Die Schafe sollen vielmehr
gezchoren werdeii, obald die Witte
rung warm geworden ist, dafz eine
Gefahr "der Erkältung infolge des
Verlustes des dicken Wollkleides für
die Schafe nicht mehr vorliegt. Läkt
man die Schafe langer und bis in
die richtige Heike Jahreszeit hinein
ihr Wollkleid tragen, so leiden die
Tiere in vielen Fällen sehr stark
dann unter der Hitze. Es gibt aber
chaser, die das deshalb nicht berück
sichtigen, weil sie mehr Fett in der
Wolle liaben wollen. Dielen sei ge
lagt, dasz der Verlust au Gewicht bei
den Schafen viel größer ist als der
geringe Zuwachs an Fettwolle.
Jedes Schaf sollte wenigstens ein
mal im Jahr ein gutes Bad bekorn
inen; die Schafe schätzen diese Wohl
tat auderordentlich hoch. Wird da
durch doch nicht nur ihre Gesundheit,
sondern ebenso gut auch da3 Wachs
tuin der Wolle gefördert, was beides
Ichliekllch wieder in einem erhöhten
Profit für den Schaszüchter resul
tiert. Schafe, die mit Zecken oder
Läufen behaftet find, machen kein
normales Wachstum, und für solche
ist ein desinfizierendes Bad, Dip",
wie wir es kurz in der Landessprache
nennen, absolut notwendig. Die beste
jeit hierfür ist etwa eine Woche nach
der Schur. Man wähle einen war
men, sonnigen Tag dafür aus, und
man bade die Schafe am Morgen,
damit sie den ganzen Tag über in
der Sonne Zeit zum Trocknen haben
und ain Abend wieder trocken sind.
vrgendeins der bekannten Kohlen
seerbäder sollte gegeben werden.
Es soien hier auch noch ein paar
Worte über das Kastrieren der jun
gen Lämmer gesagt. Das Kastrieren
sollte beim noch jungen Lamme und
in der richtigen Weife geschehen, an
dernfalls leiden die Lämmer sehr
darunter und können niemals den
sonst möglichen großen Prosit mehr
bringen. Man nehme die Operation
an einem schönen, klaren Tage vor;
wenn die Lämmer etwa ein bis zwei
Wochen alt sind, und kastriere alle
Bocklämmer, die sür die Zucht unge
eignet sind.
;
Mangold (Swiß Chard) ist
em guter Ersatz für Spinat. Auch
Salat, der in Blüte schicken will,
ist in der Küche als Spinat zu ge
brauchen. Er schmeckt vorzüglich.
Wenn bei Trockenheit ein Wäs
sern nötig ist, ist durchdringend zu
giebcn. Obcrslächlichcs Sprengen hat
keinen Wert.
Wo sich Blattläuse auf Pflan
zen angesiedelt haben, ist nicht nur
mit Ouassiabruhe m svriken. so.
dem die Pflanzen sind auch reichlich
stark zu gießen.
Tomaten müssen den sonnia
sten und wärmsten Platz im Garten
erhalten. Sie wollen kein zu fettes,
stickstosfrciches Land, auf solchem er-
zeugen sie viel Kraut, leben aber ,
f&hib
3. V-f.W
wenig Früchte an.
MkMMJWWM
r
Pr ;n
ltml f.Stt
2r?Ph
"M"""?
airw.j vnFAvffi wwrjrr".ywiiri iTOi
n-aat-: -, 'rrwfiwicft? xa&i
t- ii ' . iiniiM ä. -rvj
-NMM ffrm
. AC-v r F.1J n:-i' I
' lssmh
XTT L .- mi s :r.
Lirn s I -x-1''"''' j f.
UÜJh Ys-tM
Lr r,i mn-m 17 m. -w .
, . ' W ,,1
Tt0VZ
- . ev .
..ZkWß.
fc'fcwx
der
Klucke entwöhnten Hühnern.
Ei ttkbelstand von Konkrttböden.
Selbstverständlich hat auch Kon
kret oder Beton, das vielgepriesene
moderne Baumaterial, nicht lauter
Vorzüge ohne irgendwelche Nachteile
auszuweisen. Schon manche haben
darüber geklagt, daß Oberflachen von
Beton, besonders Fußböden, leicht
!U)e bekamen.
Daran ist. wie ein Fachmann er-
klart, hauptsächlich Feuchtigkeit in
der umgebenden Atmosphäre schuld.
Konkret nimmt diese Feuchtigkeit gern
aus, und in den warmen Monaten
hat dieselbe weiter keine schädlichen
Wirkungen. im Winter jedoch
samelt sie sich in den Poren des Kon-'
krets an und gefriert. Bekanntlich
dehnt sich das Wasser beim Ge
frieren aus. und durch den Druck
auf die umgebende Masse entstehen
Ritzen, zunächst nur kleine. Diese
füllen sich mit Feuchtigkeit erst recht,
und die Sache wird immer schlim
mer. Durch dieses Splittern und
Aufspringen leidet die Masse in ih
rem Aussehen und auch in ihrer
Stärke.
Am besten kann diese zerstörende
Tätigkeit verhütet werden, wenn man
die Konkret-Fläche mit einer erstklas
sigen Boden-Anstrichfarbe verkleidet.
Diese bewahrt die Tertur des Stei
nes und verhindert von vorneweg,
daß Feuchtigkeit in die Oberfläche
eindringt. Wenn neue Konkret-Bö
den zweimal mit solcher Farbe über
strichen werden und dann wiederum
in Zeitabständen von sechs Monaten.
1 rann man pcher sein, daß die
oeriiache des Betons niemals Rar
ben oder Risse bekommt, so wenig
wie ein guter Holz-Fußboden. der
ebenfalls gestrichen ist.
'
Haltet "den Kultivator im Gange.
Reichlicher Regen in Verbindung
mit hohen Temperaturen fördert das
Kornwachstum. Unglücklicher Weise
aber ist dieses Wetter ebenso günstig
für das Unkraut wie für das Korn
und letzteres wird überwuchert, wenn
nicht frühzeitig und häufig kultiviert
wird. Jetzt ist die beste Zeit das Un
kraut auszuroden und das Korn zu
ziehen.
Versuche, in der Ohio Ackerbau
Versuchsstation zeigen, daß seichtes
Kultivieren ebenso wirksam ist wie
tiefes. Durch Kultivieren tiefer als
ein oder zwei Zoll wird nichts ge
Wonnen. Unkraut wird durch seichtes
Kultievieren wirksam zerstört und
Verletzung der Kornwurzeln dadurch
vermieden. ,
Die Kultivierung sollte so eben wie
möglich sein, das, Furchen der Erde
erhöht den Verlust an Feuchtigkeit
und vermindert den Ernteertrag.
Die rote und grüne Kartoffel
Blattlaus. Kartoffeln und Tomaten, sowic
ändere Gartenfrüchte sollten sehr
sorgfältig überwacht werden, um zu
verhüten, daß die rosa und grüne
Blattlaus wieder solche Verheerung
anrichtet, wie im letzten Jahre. Er
soigreich kann der Pest nur entgegen
gewirkt werden, erstens durch ihre
Entdeckung ehe sie sich vollständig ein
nisten konnte und zweitens durch die
richtige Anwendung der Besprenk
lungsmittel. Sobald man 20 bis 30 Lause an
einer Pflanze findet, iprenkle man
mit Schwefel-Nikotin-Losung (nico
tin sulphate solution). Löse vierfllnf
tel Pint Schweselnlkotln in 50 Gal
lonen Wasser, oder, wcnn man nur
eine ' kleine Quantität braucht. V2
bis 2 Teelöffel in einer Gallone
Wasser. In beiden Fällen füge genü
gend Seife hinzu, um eine Lauge zu
machen. Das Schwetelnlkotm kann
in der gleichen Proportion in Bor
deaux-Mischung ' benutzt werden,
dann braucht es keinen Seifenzusatz.
Da d,e Lause unter den . Blattern
sitzen und nur getötet werden, wenn
sie von dem Sprühregen Übergossen
werden, muß man die Spritze so Hai
ten. daß die Sprühstrahlen nach auf
wärts gehen. -
- Wegen der großen Transport
schwierigkeiten sollten Bestellungen
von Phosphorsäure für die nächste
Septembersaat sofort gemacht wer
den. ' , ' '.
Radieschen und Endiviensalat
ollte alle 2 bis 3 Wochen gesät wer-
den. Erstere gedeihen am betten im
l
4W
Mistbeete.
The Diary of
July 1 Thls Is tbe day when sugar
ratloning beginn. Tbe Food Adminis
tration bas announced everyone must
go on strict ratlons on aecount os
sbortage. That doesn't assect mo any
I'm prepared for lt. I was wlae and
bougbt a supply a couple. os weeki is),
as I eaw thls Kortags coming. Limit-
lng ub to two-pound purchaaes doesn'
deter me from Kaving plenty. I went
to six Stores and bought two pounds
at each place. I tbought that was rath
er clever. Thls buslness of asklng os
to llmlt ourselves to three pounds
month is all Nonsense z I can't be both
ered. When we are put on sugar cards
will be Urne enough to worry about
how much we are eatlng.
Tbe Oermans are still golng strong,
the papers say. I wlsh there was some-
thlng I could do to help.
- July 4 Independence Day. I hall
show my independence by having Ellen
make a good old apple ple. The Food
Administration is still harplng on the
necessity of saving sugar. I don't see
vby. There ts plenty of sugar to be
bad; I know that Food offlcials teil
us there Is no danger of a saxnlne if we
limit ouraelvea to three pounds
month. 111 let tbe other fellows do
that. I've got plenty, so what's the
use in my deprlving myeelf. I've got
to have lots of sugar; my System
craves it.
The war Situation lookg a llttle
brighter. We'U win yet, but lt is go-
ing to mean a lot of sacrifices. I'm
glad I'm too old to fight. I wish I
could help 1 i some other way here at
Korne.
July 10 I bought 25 pounds of sugar
today by signing a certlficate I would
use it for canning and preservlng. I've
got it put away in tbe basement. There
is danger of a real famlne, I believe,
so it is best to be prepared. I'm golng
to grab all I can. These rules and reg
ulatlons are only for tkose who will
follow them. There is notblng com
pulnory about them.
Submarines are busy agaln. Thls
war is a terrible thlng.
July 15 Ellen wants to put up some
fruit, wlth that 26 pounds of sugar I
bought; says I bought it for that pur-
pose and it must be used for that. She
is strong for llving up to the rules;
that's Just like a woman She says if
we have moro than our share someon
eise will suffer. I should worry about
that; I've got mine. I've qult buying
candy for the chlldren; that is suffi-
cient sacrlfice for one family.
I see the Belgians have only one
pound of sugar a month. That is a ter
rible condiUon. I don't see why some
thing isn't done to give them more.
War is even worse than I had imag
ined. July 25 Now we are being asked to
limit our sogar consumption to two
pounds a month, beginn ing Aug. 1.
That caa't be done. I wonder what is
the matter with the Food Administra
tion, any way. that lt can't keep us sup
plied with sugar. I told Ellen not to
put any more sugar on tbe children's
cereal. We've got to make more sac
rifices, I guess. in these times
I dope tbe Kaiser is whipped soon.
I'd do anythlng to help win thls war.
July 30 I was in a restaurant today
and asked for sugar for my ice ta
It's a bore to have to ask for sugar, but
the Food Administration has put a ban
!on sugar bowls. The waitress would
let me have only two teaspoons. As
that wasn't enough, I took a llttle bag
out of my pocket and put in two more.
A man sitting at the same table looked
at me and said:
"You're a sine patriot, yeu are."
"What's tbe matter with youT" I
asked.
"Do you think carrylng your own
sogar around with you to add to your
allowance here is golng to help mat
ters any?"
"It is none of your buslness." I re-
,plled. "There is plenty of sugar; if
tbe Food Administration knew what it
was dolng there would be no sugar
sbortage. Thls ls a free country. any
how." SAVE SVSAIt Two pounds per
month is the American honor-ratlon.
Try to eat less and add to the national
surplus for canning. Do thls that the
Hghting forces may be kept fully sup-
plled, and that England, France and
Itaiy may receive tneir greatiy re
stricted requlrements.
SAVE BEEF. Food for ghtlng
men. Save the large carcasses for
them by restricting yourself to small
cuts. by products and trlmmings:
hearts, tongues, llvers. We have
enough increase supply of pork thls
summer to permlt economlcal expan
sion in its use to relieve the pressure
of , beef .
SAVE WHEAT. Keep on saving,
though the harvest is large. Build up
war reserves by persistent conserra
tion. Without American wheat saved
from the last harvest the Allled cause
would have been lost The margin
next year must not be so narrow.
. a! ;
WASTE NOTHING.
Three times each day every American has opportunity to b of direct.
practical help to the men on the bettle front rnx'mx w oe ox oirecc,
Our efforts during the fiscal year Itl7-18 sent the Alllee 11.144 fioAaoa '
pounds more meat anl fats and 80.900.000 bJhe" nSrelll than' ÄS
- Itl6-17. From American uiiirwi , . .
augar was shipped than tbe prekär unul aVera.7 '
HOW MANY POUNDS WILL YOU
....... SAVE FOR THEM IM m$JSf
a Sugar Hog j
"Don't blame lt on the Food Adml' Vl
Istration; blame it on the Germaa sub
marines; they're responsible. And yxn
and other sugar hogs are dolng mre
damage than the submarines by eafag
all you want"
Another man had sat down at the
table and heard part of our converea
tlon. He was rather a belligerent
looking person.
. "So you think you can use all the
sugar you want, do you? You won't
deny yourself a llttle while my two
sons are facing death on the froat in
France to protect you and other blooro
lng slackers." And he called a
waitress, bad her take out tbe tea I
had sweetened , and ordered her t
bring me some without any sugar.
I protested. .
"Shut up." he thundered. "I am go
lng to teach you right now to do with
out sugar.
Not wishlng to cause a scene, I lest
tbe restaurant I believe I heard some
people hlss at me as I went out. War
seems to bar changed condltions cort
siderably. Aug. 6 A man came to my hous
today and asked me how muck, sugar I
bad. I told him three pounds for house-
hold use. He had records sbowing
Via1 ItmicrHi anrav af savanol atnMa ntt Y
bad 25 pounds for preservlng purposes
which had not been used. He asked
ms if I knew tbe penalty for boarding
food. I told bim I dld not and did not
care to know. He lest. No one can
meddle in my affalrs.
Aug. 7 The Food Administrator for
thls county was in to see me today.
He asked me if I would glve up tbe
excesa sugar I have on band. I told
him I most certainly would not; that
the sugar I had bought was mine and I
intended to keep it I'd like to see tbe
government take it away from me.
Aug. 13 I gave $300 to the Red
Cross today. And I have let all my
sugar go. That 800 was given in Ileu
of proaecutlon of a Charge against me .
of boarding sugar. I seem to have lost
most of my friends since lt berame
known that I had more sugar than was
coming to me. No one speaks to me
any more. Business ls very bad. y
störe ls deserted. The women seem to
prefer to buy dry goods elsewbere
now. I have been asked to resigo
from my lodge. They say they want
no slackers and sugar hogs with them.
Ellen ls beart-broken; her friends are
treatlng her so coldly.
(Here the diary end abruptly. Tbe
writer lest town suddenly for an ex-
tended Taxation becauae of poor health.
Thls diary was found among bis es
fectal
STOP THE GRUMBLING.
Some disaatisfaction has been
caused by the recent regulatlon
concerning the consumption es
of sugar. The discontented
should remember that the Food
Administration is not to blame;
they should direct tbeir crlti-
4 cisra at the Oerman Junkers and
not at the Food Administration.
The shortage of sugar has been
caused by the U-boats. There ls
sufficient sugar in the world,
4 but the lack of shipplng and the
sinking of sugar cargoes has
caused all the trouble.
It is a small sacrifice that has
been asked of the people, and
there is no doubt it will be com- 4
plied wlth, although there wiU
be some grumbling. But let the
grumbler think of the men at
the front who are givüig all for 4;
their country, who are endnring
cheerfully great hardships and
extreme danger, and then look ;
at himsclf In the mirror when 4
he complains of being deprived j
of the second teaspoons 1 of 4;
sugar. One look should be
enough.
MISSOURI DIVISION, U. S.
FOOD ADMINISTRATION.
USE FRÜIT8. Take advantage of
the natural sugar in truits. Can
without sugar. or wlth llttle sugar.!
Add sugar later. when it will be more
plentlful. Drled frulta, such as rais-'
ins, datea and flgs have much sugar
in them. Use honey, maple products!
and syrups when avallable.
USE VEOETABLES. Make locat
vegetablee nll as large a place as pos
slble in your dlet thue conserving not:
only meat and wheat but transporta
tion and labor. Dont use cannedl
goods now. while the fresh are avall
able. USE DAIRY PRODUCTS. Alwaya
give the chlldren plenty of milk, milk
products and eggs. Use them your-
weeiy now, ana tnus conservw w
meat kor export XV
USB FI8H. New iinaclM mrm htnm 1
popularixed and suvvUea lncreasad.
Eat thls nutrltlons but perlahabie kaock
several Omas a week and let the
perlahabie shablea go abroad.
t
z

xml | txt