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Hermanner Volksblatt. [volume] (Hermann, Mo.) 1875-1928, November 11, 1921, Image 6

Image and text provided by State Historical Society of Missouri; Columbia, MO

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i5öhno und Schokolade.
Ciud grgrnwärtig in Triltschlind
brlics l'iknnßmittcl.
(yiiif akiiierifaiiisdie Legende bc
richtet, der Mafao stamme gerade?
ivea dein Himmel, der brave
göttliche Gärtner Ciiafealcaiilt habe
ilin von dort mir die Erde gebracht, i
so iilmlich, li'ic der grtechiiche Pro !
U'.etlieii c mit dein Junior getan
r;nboii soll, Cb der iros-.ineister der
Pflanzenkunde in Europa, Ünmfi.
diese legende gekannt bat? Sicher
lich. Aber sein Urteil über den a
kao stimmt mit dem der A zteken
merkwürdig überein: er nannte ihn
Tbeobrorna, d. h. Götterspeise l
Adi ja. Götterspeise! Man braucht
kein uaschsüchtigeS Vackfischlein zu
sein, um in den gemeinsamen Ruf
der Untertanen Monteznmac und
deö bochgelelirlen Schweden ein zu
sliimnen, wenige Menschen wird es
eben, die gleich dem im 16. Jahr
lmudert lobenden Venezianer siou
zeui erklären möchten. Schokolade
sei ein Getränk für Schweine, oder
die mit GutzkowS Uricl Äkosta da-;
Kakaogetränk als eine Geschmacks,
verirrung" ansehen.
freilich: in der ursprünglichen
Zubereitung dürste auch rns der la
iao nicht munden. Eortez, der Er.
oberer Mexikos, berichtet darüber:
Tie Eingeborenen reinigten die Boh
;iu'ii, nachdem sie sie nuö der frucht
,gclösk, nur ganz flüchtig, buddelten
'sie dann in die Erde, holten sie dar
, aus wieder hervor, wenn das Frucht
fleisch abgefault sei, rösteten sie. zer
stießen sie. mischten das Pulver mit
Maismehl, Vanille und namentlich
mit Pfeffer, verrührten es mit kal
tein Wasser und tränke dann den
l'rei. Es gehört schon eine india
ische Kehle dazu, um beim Schlür
fen dieses Göttertrankes" nicht in
Stramine zu verfallen. ?lber über
die Gcschmäcker ist bekanntlich nicht
zu disputieren. Tas hätte auch Uricl
Akosta oder vielmehr Gutzkow wis
sen müssen. Tas Pfeffern in Mexiko
hing übrigens damit zusammen, daß
man dort den Kakao fast uncntölt
genicszen mußte; er wurde diirch den
Pfeffer verdaulicher gemacht.
Tie europäische Zuocreitungsweise
geht auf den Florentiner Carletti
zurück, der etwas später als Bcn
.zom lebte. Doch war von einem
Eiegeszuge des Kakaos so lange sei
ne Rede, wie seine natürliche Er
gänzung. der Zucker, für gewöhn
liche Menschen nahezu unerschwing.
lich hoch im Preis stand. Noch im
Fahre 1850 kam auf den Kopf der
deutschen Bevölkerung ein Jahres,
verbrauch von nur 10 Gramm Ka
kaobohnen. Um 1900 waren es
schon 250 Gramm, kurz vor den,
-Weltkrieg aber 750. Mit dieser
Steigerung um 7500 Prozent sonn
te die des Kaffees nicht int minde
rten Schritt halten, sie betrug nur
275 'Prozent. Allerdings bedeutet
das absolut immer noch ein Mehr,
da es einem Verbrauch von 2'i Ki
logramm pro Kopf und Jahr cnt
sprach .
Zu bemerken ut dabei, da die
Teutschen vor dem Krieg ivie :n midie Xuruswarcii. uai a, oei
manchem andern so auch im iakao- i Tresdner Gaslwirteucrband bei
gcuufz alle andern Völker überrag- ! spiclswcise bereit erklärt, ansländi
teil ; während sie sich 50 Millionen ! sche Getränke so zu verkaufen, das-,
Kilogramm zu Gemüte führten, bc- j der deutschen Wirtschaft kein Scha
anüaten sich die Engländer und den entsteht und den darüber bin.
Franzosen mit etwa je 25 Millionen
Kilogramm, die CcsterrciaVr sogar
mit sechs.
Hat man darin ein Anzeichen
beginnender Verweichlichung in
Teutschlaud zu erblicken? dcr viel
mehr eine teils bewußte, teils unbe
wußte Verbindung des Angenehmen
mit dem Nützlichen ? Toch wohl das
lebtere. Schokolade ist ganz außer
ordentlich nahrhaft: es wurde seil
jeher Rekouvaleszenten zur Stär
tung verordnet. Eine Tafel Scho
kolade", sagte uns unser Turnlehrer.
..hilft die größten Strapazen sieg
reich überwinden", und viele unserer
Krieger-Helden sangen ständige Lob
lieder auf die Götterspeise", so
lange sie da war.
Und darum kann man cS auch
nicht in Bausch und Bogen verurtei
I,u. daß jetzt alt und jung, Frauen
und Männer nci'i Schokolade gera-
dez lechzen und ie kauten, wo w
f...i- I..C.".... .
pe nur im'i.iiuui.u'iiiivn, nuutmm-
inert um die unselige Valuta, die
durch soldie .Lurlis",täii'e noch wei
ter zu llugunsien Teutschlands ge
drückt zu werden droht. Tie Scho
tolade hilft zum körperlichen Wieder
aufbau, und schließlickz ist dieser noch
wichtiger als der staatliche: besser
immer uoch ein bankerotter Staat
mit relativ gesunden Bewohnern als
ein relativ gesunder Staat mit leib
lich bankerotten, rettungslos ausge
mergelten Bürgern.
Außerdem gibt es ja auch neben
den guten ausländischen, hauptsäch
lich Schweizer Schokoladen, ebenso
gute deutsche Erzeugnisse. Vor dem
Krieg war Deutschlands Kakao und
Schokolade-Induftrie so weit gedie
hen, daß sie mit ihren Erzeugnissen
deii ganzen Inlandsbedarf hätte Kek
sen können. Jetzt kann sie dies wohl
nicht. Aber nuzweifelhast wird sie
ihren alten Stand in verhältnismä
ßig kurze Zeit wieder erreichen.
Der schöne Traum freilich, alle nöti
gen Rohstoffe aus den eigenen Ko
lonien zu beziehen, ist in nichts zer
rönnen: das Geld sür sie muk nack
der englischen (Soldküsie. die sich in
ganz kurzer eit an die spitze aller
Ziakaolaiidc vorgearbeitet bat, nach
(j-enador, Sao Tlwin,"', Brasilien,
Trinidad usw. schicken und wie
viel OVld da ist, da kann man sich
leicht finalen. .
8e.ll hier etiraö über die einzelnen
(itaiwcii auf dein Wege der Makao
Minen ane- der guikensorniigen roi-
gelben frucht des bis zu zwölf Me
ter Höbe emporstrebenden Kakaoban
nies bis in die Meißener Porzellan
taste gejagt werden? Es ist ein be
schwerliche? Weg. Aber man kann
sich darüber aus dem iionverfations'
lenken belehren. Sollen mir auf die
..beliebtesten" Persälschungsarteii
hinweisen ? Erwähnen wir nur, das;
man Stärkeinehlzusatz durch Jod
tinktur feststellen kann, die das Star
tVmelil lief blau stirbt. Sollen wir
ant die Perdächiigkeit grünlich be
schlagoner und tiefscl'warzer Tafel
liimveisen? Nun gut :die grünlich
beschlagenen enthalten Tupfer, das
von den Mörsern herrührt, und sind
also giftig: die tiesschivarzen sind
meist ans verdorbenen lohnen her
gestellt. Auch das Hauptabfallprodukt der
Kakao Industrie, die Kakaobutter",
ist sehr wertvoll. Sie hat vor allem
den Vorteil, nie ranzig zu werden.
Sie wird auf medizinische Salben,
ans weisen, Pomaden und dergl.
verarbeitet. Tie schönen Kreolinnen
vereliren sie als ihr Haupttoiletten.
geheimiiis; sie hält ihre Haut go-
; fchneioig.
Tod) das nur nebenbei. Hier hau
! delt es nch nicht um die Butter, so.
, delrn um das Vrot. Es ist noch im
; wer recht teuer, dieses himmlische
j Vrot. aber es scheint doch im Gegen-
salz zu dem aus Roggen und Weizen
I eine Neigung zum Villigcrivcrden z
besitzen. Tas ist ein Lichtblick in der
Finsternis. Wenn erst das Pfund
Schokolade weniger kostet, als das
Pfund Getreidegebäck, daiin ist es
erreicht, dann haben wir einen au
genfälligen Beweis dafür, das; wir
in einer verkehrten Welt" leben.
Sie wäre süsz, diese Welt, und würde
uns doch bitter schmecken.
(Teutsche Warte)
Million? in überflüssigem Luxus.
Tiescr Tage haben die Ueberwa
chungsorgane eine Nachsuchung nach
ausländischen Luxuswaren in in den
einschlägigen Geschäften Dresdens
und Leipzigs vorgenommen. Es
wurden hierbei Werte von rund
1,100.000 Mark festgestellt. Ter
Gesamtbetrag ist nicht voll erfasst
worden. Es hat sich herausgestellt,
das: für Eognac 150. für Liköre
210 und für Sektmarken '200 Mark
im Einkaufspreis gezahlt worden
ind. Winzige Täschchen französi'
dien ParfümS find bis zu -lO
Mark verkauft worden. Es ist zu
; bemerken, daß die Verkäufer über
' wiegend das Eingreifen frendig be
grüßt haben, Ter Handel macht
! jetzt energisch jront gegen ausläu
aus erzielten Gewinn wohltätige
Zwecken zuzuleiten. Außerdem wird
für die Zukunft jede ausländische
Lurusware von den Karten gcstri
chen werden.
Ein königlicher Prinz als Grün
krainlnindler. Man bort so oft in jüngster Zeit
' davon sprechen, daß Großfnrsien
, und andere hervorragende Personen
j des zaristischen Nußland nun Trosch
j kenkutscher oder Zeituugsverkäu'er
: wurden, nm wenigstens ihr Leben
zu fristen. Tas ist in Anbetracht der
! gewaltigen Umwälzung, die in vwv-,-!
land vor sich ging, nickt weiter ver
wunderlidz. Aber selbst in den sieg
i reichen Ländern Europas finden sick,
! ähnliche bespiele, vioä) ieoen in
England die achkominen des alten
iönigshauses der Planiagenet: und
, . .. . ......
; cjj ,lcl)t ,1'IieiI ,0 KtlTOU. MV, IR'
teilweise sogar Arbeitslosenunter
ilükung belieben. Und in der Stadi
Saint Etienne in Frankreich kann
jede vans'ran. die da.', Lnu hat,
ihre Kartoffeln oder ihren Spinat
von einem iemüsehäudler mit a
men Prinz von Bourbon. einem db
tett Nachkommen des altiranzösi'
schon Königsbaufe?. abwöge lassen
Schwäbisches Bruckiicr rst.
Aus Anlas; von Bruaners 2.iiah.
ligem Todestag (Bruckner starb 11,
Oktober JS!)i;i veranstaltet der Ban-
reuther Bund im September in
Stuttgart. ein mehrtägiges Bruckner
Fest, ivosiir aus'.er kirchenmufikali
scheu Werken vier Stimphonien (4.,
. n, li.) geplant lind unter Lei
tung von Generalmuiildirelter
jrilz Busch. Für das Kirchenkonzert
ist Kapellmeister Erich Band. Leiter
des Vereins sür klatsche Kirchen
musik bestimmt worden; u. a. wir.
die gros-.e Messe in s.inoll" ansg
1
Community's Archives
....... ----""
"Can yu teil ine the Uute the Bap
tist cliurch biiriicü I ineau, of cuurse,
the sainotis fire ttiat all the old luhab
itants talk aboiit?"
The librariu loktd up sroin her
work. "Xo, I can'l teil you the -act
(late, bnt I think I can lind 1t sor
you quioUly, sor ve liave the tlles o4
the loi-al paper since 1t was started.
My iiiipressioi) is tiiat the tire the big
tlre, a y call il was aboiit 1S73,
nml lt ,,,,'t be a very lon Job to look
tt ."
Sin- weiit to the Stacks in the rear
of tli library, pulled out a dusty
bound vcilimie marked "Herald, 1S73,"
nnd spread lt i'i, on the table. "Ah,
here lt is," she said, aster a Minute
spent in tiiriiinjs over the ye'.low leaves.
The person wl had inipiired sor
tbe daie, a laeniber of the wotnan's
club nf ihe town. sat down and read
the article. "Tbis Ives ine exactly
the iiifniiiiatioii 1 wanted." she said.
'1 thtuiL'ltt it woubl," sahl the Ilbra
rifin. "I fear inost people ,lo not ap
preciaie bow val nable 1s tbe looal
newspaper froin tbe viewpoint of lo
cal blstory. In fast, lt seeins to ine
that It is about our only souree. Only
wben an event irets inlo print Is it
olllcially reeurded and tiled sor refer
enoe. l'liins. as it is. tbe printed
wonl of today is tbe counterpart of
he ancient slone Ins riptio that give
us our rerords of a long-ago yesterday.
1 consider tbe bound voluines of our
looal paper, perhaps the inost valu
able possession of this library."
Thcre's at least one librarlan who
is Kivlni; ".Subscribe sor Your Home
Town Vayer Week." which will he ob
aerved November 7-12, the uiost hearty
backlng she can xive.
FOUND HOME PAPER IN
HEART OF THE ROCKIES
And Througn It Peddler Learned That
Family He Had Known sor Fif
teen Years Were Hi, Relatives.
'Publishing a eountry uewspaper re
minds ine of tossing a pebble lnto
the ocean. We never know how für
the clrcle9 whlch it sets In motioh will
reach," said WUlitson Manley, publlsh
er of The Tlalndealer of Canton, N.
Y., the other day, in speaklng of "Sub
strlbe sor Your Home Town Paper
Week." whlch Is to be observed the
eountry over the week of November
7-12. "I had a good reralnder of this
not long a'gö," he went öu.
"One day there appeared in the
Plaliulealer offtee a short, stubby, ro
bust man of prohably slxty. I knew
the ininute I saw hlm that he had
conie In from the big outdoors in some
8ectlon. lle told nie that he had taken
the paper for many years, probably
forly, ever slnce he had lest Canton,
where be was born. He told me her
I would find the paper going, and I
found It. HIs post ofslee was in a
II, tie town way out Tn the Ttockies. He
said he had conie back to the old town
to live. He paid what he owed and
a year over for good ineasure, and then
tyi fii f1oW11 n,,,J I knew sometbing was
comlng.
Forty Years in the Mountains.
'Say,' said he. 'newspapers are
great things. ou cn never teil what
thev are going to do for you. I have
been a peddler out In the nioiintalns
for forty years, making iny trips, me
and ihe little burro, about once in
sis iinuitbs. There were a I"t of long
junips between bouses. Kor lifteen
vears I had been going out of my
trail, about live in II es to one side, to
seil to a fainlly that had nioved in.
You get rather we'l acquainted with
people lf you see .bei once in six
inontbs for that long, so wben I got
therp one afternoo?' and didn't find
anvone hoine just tbe door unlocked
as all doors were there 1 went in and
made myself comfo-table. and wben
pupper tinie carne I didn't hesitate
about bunting around for grub. Ana
whiie I was doing lt I found a copy
of the l'laindealer on the kiteben shelf,
and one or two moro around the
ihouse the l'laindealer, mlnd you, the
paper I was taking ngnt rrom tn
old hoine town ! And I wondered who
these firti-en-year-old friends of mine
were. I suddenly reallzed we had
never talked over our pedlgrees nny
" 'Wben the fatnily got hoine that
evenlng I asked questions, and what
do von think? that wife was a sort
of grandnlece of mine. She hailn't
heard of her old uncle off stubbing
around in the rocks of ibe Uockies,
and I hadn't ever heard that any
one related to ine had ever mar
ried and was out there llvlng under
nother name. Your paper Intrmiucea
us to each other. I just thoiight you
might Ilke to know about It.' "
T EXAS RED CR0SS WORKER
AIDS THE MEXICANS
Ihe mcrlcan Tied Cros ha extendV
cd its work heyond the icxlcan bor
der. accordlnsr to Information rcccntly
recetvoa at ne n-amiuarn-r ui
Southwestern Division.1 American Itod
Cross. at St. Louis. Nlnc Mexlcan
civillan samillcs lest destltuU In a re-
cent cloudt)urst ncar Lajtle l'ass, Tox..
u-pre asslsted by a volunteer ttc
Cross worker bclonnln to the Eapie
I'asa Ited Croxs Cbaptcr. This volun-
teer worker was able, thron!, her in-
tlmnte knowlede of Spanlsh to renaer
material and worthwhile nsslstance to
,nany who were ,n mre neu.
Hed Cross Fifth Annunl Itoll Call.
rnl- . . I d .
Armistic Day to the eve of Thanka-
i...........----
ü
. is-jU A I I
f ' . . cH
OpyHrt .
t b n tt o n-3 cdcrn Ameriltas.
Einige follcu fiiiiftaiisrud Jal,rc alt
iciii.
An einigen wenigen Stellen der
:r. Staaten von Amerika kann
man unter anderen zerzausten und
ve, witterten, aber der völligen Zer-
Itorung yartnackig trotzenden, ural-
ten Bäumen auch urwüchsige Li
vanoil-edern" so echt, wie nur
irgendwelche im Heiligen Lande
vorkommen, aber zugleich echt ame-
rikantiche kennen lernen.
Eine gewisse Berühmtheit bei unö
genteizen namentlich die Libanon
Zedern", welche an dem Siebzehn
weilen Fahrweg um die herrliche
Bai von Earmel, Kalifornien, her-
um zu vewnnoern nno. '.'cicht oie
grünen Ueberbleibscl dieser Zedern
lind bcionders gemeint obwohl
sie unter allen Umständen schön und
bemerkenswerte Gewächse sind
sondern sozusagen ihre gebleichten
Gebeine, die so geisterhaft-phantastisch
aussehen nnd vom Wetter zu
allen möglichen seltsamen Formen
zerrissen und verzwirbelt worden
Itnd. Schon in mildem Zwielicht
können solche gespensterhafte Erschei
nungen mit ihren langen weifzen
Armen." die im Winde zittern,
mehr oder minder Gruseln erwecken:
und manche mögen sich an den
Erlkönig und seine Töchter am dü
steren Ört" erinnert fühlen . . . .
Tie gruselige Wirkung wird mit
unter uoch gesteigert, wenn die Ge
spenster direkt ans dem elsgestein
hervorzutreten scheinen, ohne dar,
ein Erdboden sie trägt.
Fast durchweg sind die Bäume
dieses Gespeiislerforstes längst ohne
Laub und ohne Rinde. Hin und
wieder jedoch hält ein solches wei-
s;es Skelett einen einzigen üppig
grünen Zweig hoch empor, wie eine
Tmb Herausforderung an den od!
Tas gewährt dann einen ganz merk,
würdigen Anblick.
Man :.,ill festgestellt haben, dasz
manche dieser amerikanischen Liba
,ion-.',edei n " nngesähr .,''( Jahre
alt sind!
Alle federn dieser Gattung wer
oen für änsterst empfindlich erklärt
Sie richten ihre Aeslc oder Zweige
empor, wenn es fchneit. und laneu
sie iiiederhäiigen. wenn der Schnee
ichnültt. oder wenn ihegei, tallt
Tas wird als eine weise Vorsehung
der N'atur angesehen, daraus berech
et. dast die bedürfte Feuchtigkeit
nahe den Wurzeln geliefert wird
' Naturgelehrte erblicken eine der
Ursachen für die Langlebigkeit der
eder darin, das; daö Herz von die-
sein Baume aiiszerordentlich bitter
-.st. weshalb sei Wurm oder
irgend ein Infekt jemals die Rinde
-wer die Blatter angreiii.
su Kalifornien, wie auch in Pa
läflina wird heute diese Zeder nicht
über 50 Fiil'i hoch, soweit ' man
weist. Auf Lang Island kann man
jedoch eine Ausnahme rinoe, mw
sie soll die einzige echte Libanon--Zeder
sein, welche überhaupt och
im Osten unseres Landes erisliert:
i,'t s-.? 7,uiz hoch, bat einen
l '..z :... I'.mi Ist Ctiiü nnd
-----... af;i- v.,.1
weit OUSflCbratC C flfl UC Ae we
che einen recht stattlichen Baum Nla
rnrn ni".- ii uou wu
chen.
. vir. M,l,.r,jics
Auch CIN tlidtuttt. A. .. UW.
rod) studiert deiitt
j . w JU fctlUMU
I,.,,. vorläufig studiert
m cr cmc reiche Braut her
I H t
bekommt!
Helping Hand
Humoristisches
iil Modesalon. 0ch werde doch
diesen Hut nehmen, aber Sie müssen
die Rechnung nm :", Tollar höher
stellen, denn dann gefällt er meinem
Manu besser, weitn er sieht, das? ich
5 Tollar herunter gehandelt habe.
Uebertriebcn. Die Lehrerin
wollte den Kindent den Begriff der
Bruchzahlen klarmachen :
Also denkt euch, .Kinder, das Tiu
tenfasz hier wäre ein Stück Fleisch,
das schneide ich in zwei Teile. Was
.habe ich dann?
Zwei Hälften, sagte die Klasse im
Chor.
Wenn ich jedes Stück uochuial
eile?
Viertel!
Und nun teile ich's nochmal?
Achtel!
Und jetzt teile ich jedrs Fleisch-
stiickcheu nochmal. was habe ich
dann?
Sechzehntel!
Und wem, ich alles uochmal teile?
Tie Klasse schwieg, nur ganz hin
eu hob sich eine Hand.
Nun. Fritz, was habe ich dann?
Gehacktes. Fräulein!
Ter Ungeschickte . Besucher:
Der Einige ist ja noch immer am er
sie est seiner Biolinschule.
Mutter seufzend: Ja. ja. aber die
dritte Violine bat er schon!
Tiefsinnige Betrachtung. Städ
er (einem weidenden Ochsen zu
schauend): Hat der 'o schön, wenn 's
Schlachten et wär', möcht' i lieber a
Ochs sein!
ttebernititvelititg
Nachtwächter: Herr Tiickmami, ich
möchte Ihnen nur mitteilen, dar,
Ihre Frau mit dein Il-llhr Zuge
heimgekommen ist: ich habe ihr das
Hau aufschlieszen uiuilen.
Heiliger Bambizarus! Nachtrat.
Have you been too busy to take
a Vacation this Summer?
Special Winter Tourist Fares
(Octobar lt, 1921, lo April 30t h, 1,22, raturn limit May 31,!, 1922)
To many Rasort Point in the South and Southaaat
eipecially attractiva for Wintar Sojourn
AH -Year Tourist Fares
(REDUCED RATES)
to aavaral daatinatlon in California and tha Northwest, also to tn Hot
Spring of Arfcansas, all ranowned for thelr qualitie so anticlng and
plaasurabl to tha Wintar Tourist. Sufficlent stopovars whara dasirad.
The Missouri Pacific Way Will Please!
Datalied Information obtainabla of any Tickat Aganti or
C. L. STONE
Patteniet TrafRc Manager
MISSOURI PACIFIC RAILROAD COMPANY
St. Louis, Mo.
er
D
borgen Sie mir mal bk
'lin' Harpune!
morgen
Enttäuschung, achtivächter: Was
fällt Ihnen ein, mit Steinen ach
der Straßenlaterne zu werfen?
Stromer: Ich hab' ka Obdach und
will eingefpuiiut werden.
Nachtwächter: Nachen Se sich ka
Hoffnungen um zehn Uhr in der
Arrest geschlossen, nacha gibt's a
Watschen als Straf' ?
Wörtlich gknontmen
Wollen Sie zum Herrn Toktor?
Eigentlich ja. aber wenn ich von
acht bis um zwölf kliingeln soll
dazu habe ich keine Zeit!
Zeitgemäster Stoszseufzer. Tourist
Schulze ist von einem. Ränder in
dessen Höhle verschleppt worden. Als
er die Höhe des Lösegeldes hört,
schreit er entseht: Aber das ist ja das
reine Nepplokal!
Unüberlegt
Beste Freundin. Sie haben sich
aber während der zehn Jahre, seit
ich Sie nicht gesehen, gar nicht ein
bicchen verändert.
O, das ist aber sehr bedauerlich
dasz ich schon vor zehn Jahren !o
ausgesehen habe wie heute!
STATE BANK
OF BAY, MISSOURI
'begründet 1911.
Kapital $10,000. Ueberschusz $12,000
Guthaben über $200.000.
betreibt rin cillgetncmcs Bankgeschäfts
Befahlt 4 Prozent aus Zeit-Tepositcn.
Bezahlt :i Prozent aus Spar'Tcpositen.
Hat Sichcrl,cits'?cposit.ästcn zuvermie
then. Und bittet freundlichst um eure und
schast. Direktoren:
ZimonBocnrr, E. A. Vcycr,
(5.l5i,kirllnccht. . N. Morllcr.
Theo. Buschmann, Chas. W. Owcn
Henry .'anqcnberg.
führt.
givlng.

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