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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, May 02, 1915, Image 14

Image and text provided by Central Michigan University, Clark Historical Library

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What is OCR?


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I
14
Detroit er Abeudpofi, Sonntag, den 2. Mai 1915.
Krsparnisse bei
Weerdigungen.
Tie Teutschen sind in der Regel sehr sparsam; sie
können deshalb nichts besseres tun. als
30 Prozent oder mehr ersparen
?ln den flofien von Beerdigungen zu spa
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Marke gestempelt ist. Cti allen Händlern m haben. v
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Lngros-perkäufer. - . ;
Ich fasse und Halte Dich Engel
land!")
28. 9. 1066 ? 1914.)
Wld rauschrt daS nordische Meer an dem Bug
Empor der tausend Galeeren:
tai ist von stormcrnrn ein retsifli-t Lug.
Wohl sechzig uusend an 2DC?t:n!
Ticht füllet der fchmaItchen Se:!.-r Siimtf
Ter Ritter Schar samt dem Troüe:
Wie klirrt eS dom Er,,e. wie stuhltet c4 dumf
Pum Huf der stampsendcn fteife!.
Von Frankreich der nabt auf aelchnl'eitem Axt'.,
Der Herzog Wilhelm der Zweite.
Britannien ftütte erkor er zum Zicl:
Ter Minstrel singt ihm zur Seite.
Hoch ragt ein geweihte Banner hervor.
?m Winde lassen fie'S fliegen.
Und ringsum erbraust ti im machtigen Chor:
Wir sterben oder wir siegen!'
Xa knirschen die Kiele,aIS erster, entsteigt
Ter ffürit dem Schiffe im Tvrunge,
Toch strauchelt sein Futz. dafz zum Fall er sich
neigt.
Voll allzumächtigem Tchmunge.
SS stutzen die Ritter, die Knechte ringsum
Ersaht ein bängliches Ahnen.
Tie blicken sich an. und daS Auge fragt stumm:
Droht Unheil unseren Fahnen?
Toch jauchzend rast Wilhelm, sich stützend im
Sand :
Tief greift die nervige Rechte
Ich fasse und halte dich, englisches Land!
Ich schwor'S, ihr himmlischen Mächte!"
Da jubeln die Mannen, es lodert ihr Mut.
Er führt die charen zum Eiege.
Und HastingS Gefilde, gerötet vom Blut.
Ward Grotzbritanniens Wiege.
Germanische Straft und der keltische Trug
Und gallischer Witz hat erschaifen
Den Briten", der treulos die Schwachen er
schlug.
Wenn'S galt. daS Sold zu erraffen.
Wo immer die Erde am herrlichsten blüht,
Ta gräbt er ein seine FSnge,
Machtgierig, verrucht, ohne Herz und Gemüt!
Fast ward die Welt ihm zu engcl ,
Und jetzt bat der Arge, zum Hunnen gelellt.
Sein Ttammvolk schändlich verraten.
Trum tönt die Voiaune deS Richters der Welt:
Empsang' den Lohn deiner Taten!
Ein neuer Fiirt Wilhelm der Zweite, er mag
Dir nab'n, zu rächen den Frevel:
SodoM'Gomorray einst straf dich ein Tag
Mit Eisen. Feuer und kchwefel!"
Paul Z i l l i n g, Wandsbek.
) Eingeschickt von Herrn Emil Ttoye.
Ter praktische Balkon.
Fräulein Julia:
Es war die Nachtigall und nicht die
Lerche,
Tie eben jetzt dein banges Ohr
dnrchdranz:
Sie singt des Nachtö auf dem vra
natbaum dort.
Privatdozent Romeo: Tie Lerche?
schade, daß ich meine Schrotflintc,
nicht da habe? Jedenfalls werde
in meinem nächsten Portrag über dn
praktische Kricgsküchc gebratene Lcr
chen empfehlen. Ucbrigens, liebe Ju
lia, du solltest deine poetische Neigung
für diese unnützen Singvögel zügeln
und unter deinem Balkon lieber eine
lebhafte Kaninchenzucht einrichten ?
Und dann Granatbaum, Punica gra
irntbaum! So was reift doch hier gar
nicht.' Gurken, liebes Kind, Gurken
muht du ziehen. Cucumis sativus!
Fräulein Julia:
(5s tagt, es tagt! Auf! Fort von
hier!
Privatozen Romeo: Nicht so ha
stig. holdes Wesen! Vorerst sehe ich
zu meinem Vergnügen, daß du Son
nenseite haft. Da. werde ich dir also
das. nächste Male statt der ungenieß
baren Veilchen ein Tuyend Tomaten-
pflanzen mitbringen, Lycopcrsicum
escillenNim. die geben einen Ertrag
von hundert bis hundertfünf zigFrüch
tcn. Im Anfang mußt dil stark
düngen, mein trautes Lieb, und die
Pflänzchcn durch Papicrbeutel vor
Nachtfrost schützen. . Hnd vergiß ja
nicht, reichlich zu gießen! Tann pflan
ze noch Schnittlauch ein, . Allium
Schoenoprasum. Mit . weißem Käse
genossen, giebt es' ein vorzügliches,
nahrhaftes und billiges Gericht. Zwt
schcndurch empfehle ich dir selbstgezs'
genen Salat. Den säst du in eine
mit Mislbcctcerdc gefüllte Bückling
kiste. Sollte der Salat etwas nach
Räucherfisch schmecken ...
Fräulein Julia:
O Gott! ich hab' ein Unglück ah
ncnd Herz!
(Die Mutter erscheint.)
Privatdozent Romeo : Ta haben
wir den Salat! (Springt vom Bal
kon) (E. K. im Ulk.,.)
Yin tapferer Tambour.
am 5. November der dritte
-Zug der 9. Kompagnie eines Reserve
Infanterie Regiments das franzv
jifchc Torf f). angriff, fließ er im
oicfcchtsfclde auf zahlreiche vom
Gegner gcschi kt verftärktc Traht
zäilnc. Tiefe waren nicht nur dem
Vorgeben der ganzen Schiltzcnli?lic
sehr hinderlich, fondern drohten auch.
i sie schräg zur Angriffslinic lagen,
ic Front zu verwerfen. Ohne bcfon
leren Befehl sprang der Wchrmann,
Tambour Boßnmnn aus Puttlingcn.
trei? Saarbrücken, allein vor und
'chnitt mit seiner Drahtschcere Lücken
:t die Zäune, so daß seine Kamera
vn ungehindert vorgehen konnten,
vi jedem Trahtzaun, den der Zug
i durckichre'.ten hatte, handelte er
: gleicher Weise, jedesmal mehrere
"ickeu vor der Front des Zuges
.lmcidcnd. Das heftige Feuer dcs
Gegners, das uch gegen ihn richtete.
'Änderte ihn evensowcnig wie das
Weiten der Geschosse der hinter ihm
icgendcn eigenen Schützen, die sogar
uf feine besondere Ausforderurg hin
iinittelbar über ihn weg schössen,
er glatte Verlauf des Angriffes ist
dein unerschrockenen und opfcrmuti.
gen Verhalten dcs Tambours Boß
mann wesentlich zu verdanken.
Hinter der feindlichen Postenkette.
Es sollte eine Schleuse hinter der
fcindlichenPostenlinie gesprengt wer
den.- Unteroffizier Rhode aus Lehm,
Wasser, Kreis Waldenburg, Schlesien,
von der 6. Kompagnie eines Rc'erve
Infanterie' Regiments mit 2 Pio
nieren, Gefreiten Ärzig und Pionier
Mehner von der i. Kompagni : eine)
Pionier . Bataillons hatte den Ans.
trag auszuführen. Tcn Bahndamm
als Teckung benutzend, umging die
Patrouille den feindlichen Posten.
Größte Aufmcrkfamkeit und Vorsicht
war notwendig, um nicht abgeschnit
ten zu werden. Kriccheud wurden
200 Meter in sumpfigem Gelände
zurückgelegt und so glücklich die
Schleuse erreicht. Schnell machten
die Pioniere die Ladung fettig, befe
stigten sie am Maucrwcrk, und im
Lauffchritt ging es nun zurück, denn
jeden Augenblick konnte die Explosion
erfolgen. Nach wenigen Sekunden
ertönte ein starker Knall der Auf
trag war erfüllt. Nun aber hieß es,
durch die feindlichen Posten hindurch
zukommen, die durch die Sprengung
aufmerksam geworden sein mußten.
Schon sieht die Patrouille den Feind,
schleudert ihm zwei Handgranaten
entgegen und mit Geschrei flüchten
die Franzosen, ihren Posten verlas
send. Von allen Seiten heftig be
sassen,, zieht sich die tapfere Pa
trouille langfam zurück und erreicht
glücklich die Kompagnie. Im näch
sten Korpsbefchl wurde diePairouille
durch den kommandierenden General
belobt, der Führer zum Feldwebel
befördert.
Ter Tatendrang eiueS Fünfzehnjäh
rigen. Eine kübue Fahrt unternai".n
kürzlich der 15-jährige Sohn eines
Landsturmmanes aus Eibau lnach
sen. Angetan mit seiner Pfadfin
derun!form und ve.fehen mit einigen
Lebensmitteln, machte er sich von
Zittau aus mit dem Rad auf den
Weg nach Kalifch in R'ißl..!d, wo
sein Vater beim Landitnrm sieht.
Nach drcieinbalbt'ügr Fahrt lani
er zur größten Ub.'crasch .ng des
Vet ls glüchlich in statisch an, Nacht
iihs.tier bezog er uuteri-.zeg? das er
ierna! in Licgni- auf der Poliz.'iwa
che, dann bei einem Pfarrer in einem
Torfe unweit Oels und zuletzt in
Oftrowo in 'der Kaserne. Ucbcrall
fand er gute, aufmerksame und ko
stenlose Verpflegung. Sein beschei
denes Reisegeld von einer Mark war
bis auf vier Pfennig aufgebraucht.
Tie Grcnzübcrschreitung' wurde ihm
auf Grund eines Grenzausweises
für Oesterreich mit Rückficht auf sein
Reiseziel gestattet. Nach einem Auf
enthalt von anderhalb Wochen, den
er zu allerlei Besichtigungen, auch
von Schützengräben benutzte, kehrte
der junge ..Held" mit dem beur
laubten Vater jetzt in die Heimat zu-rück.
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Einschließlich jeder Rolle Taveten in unserem
ganzen Vorrat mit einer einzigen Ausnahme,
wird verkauft werden -
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Preis
Tiefer Verkauf wurde notwendig, da wir das ausschlicßlicke Ver
kcmisrecht der Robert Griffin Tapeten erlangt babcn.
Ein Teil unseres Uebcrcinkommcns war, daß wir ausschließlich
das Griffin-Fabrikat verkaufen und unseren anderen Vorrat innerhalb
weniger Wochen ausverkaufen müssen.
Dieses ist der erste nnd letzte Bcrkans,
welcher von uns geleitet wird
Trotzdem wir eine alte Firma find (17 Jahre im I. L, Hudson
adcn), so ist unser gegenwärtiger Laden doch neu, wie unser Vorrat.
Ties ist unser erster Verkauf, und es wird auch der letzte sein, da wir
mit den Robert Griffin Tapeten keinen veranstalten können.
Bringen Sie das Matz
Ihres Zimmers
Wrnn Tapeten der benen Qualität zur Hälfte ibrer frütierer! Preise vcr
kauft ivcrdcn, so werden nch sicher Tausende von Pcn'oncn diese Gelegenheit
zunutze macken wollkn. weshalb wir Zie der Bcauemlichekn wegen ersuchen,
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eit fünfzehn Jahren mit dem Tapctcn-Tept. von I. L. Hudson.
Ein paar Randbemerkun
gen zu der neuen deutschenKriegslnrik
machte eine Leitung. Tie ncucKricgs
lyrik hat eine Reihe ganz neuer Rei
me gebracht, da plötzlich eine Menge
neuer Namen auftauchte und eine
Menge a lter Namen neuen Wert
erhielt. Unter den neuen Reime'.:
finden fich reine und unreine sogar
sehr unreine; es finden sich da schöne
und häßliche, gute und schlechlcReime,
aber einen Vorzug haben sie alle: sie
sind durchweg recht bezeichnend. Eins
der ersten Kriegsgedichtc war der
Spottvers, in welchem Stoß und
kZranzos, Schuß und Rüst", Tritt und
Brit, Klaps und Japs gereimt wur
de. Tamit fing die große Reimflut
an. Albion und bedroh'n kehrt bei
den Kriegsdichtern ebenso oft wieder
wie England und Gängelband, Gren
und Weh, French und Mensch . . . .
French war den Dichtern geradezu ei
ne Gottesgabe, weil es auf Mensch
überhaupt keinen Reim gab. (Schon
Grabbc jammert: Warum sind
Mensch und Jungfrau ungereimte
Worte?!" Ein Spaßvogel könnte ihm
antworten: Weil ein vernünftiger
Dichter fich keinen Vers darauf ma
chen kann. Franzosen und rote Ho
sen sind schon seit 1870 unzertrennli
che Begriffe und haben aucl' .
Kriege ihre Berechtigung behalten;
an die Stelle der iia..ui V1......
auf die es sich so schau reimen ließ,
sind die Feldgrauen" getreten, wo
rauf fich auch unschwer ein Reim
finden läßt. Auf Joffre fand man
den Reim Koffer (ein Glück, daß er
nicht Jaffrc heißt!), auf Pau reimte
nian Au oder auch Wo (wobei nian
fich an die französische Aussprache des
Namens Poh hielt) . . . lauter
wenig empfehlenswerte Reime, faft
ebenso schlecht wie der Keimversuch
Renncnkampf kccnen Dampf.
Treffend reimte man auf Serben ster
ben, auf 'Türken wirken (etwas un
rein), auf Gocbcn leben, auf U 0"
klein, fein, mein, auf Polen versoh
len, aufGoltz Holz. Am wirksam
sten wenn auch nicht immer ganz
tadellos sind die Reime auf die
drei volkstümlichsten deutschen Gc-
!neralc: Kluck und Ruck, Emmich und
jnemm ick. Hindenburg . . . der haut
jsie vorn und hinten dnrch. Das find
!nur die geläufigsten Proben neuer
! Reimkunst: die Liste ließe sich aber
noch wesentlich erweitern und wird
sicherlich noch fortgesetzt werden, denn
der Krieg ist noch nicht zu Ende . . .
es wird weiter gedroschen: auf dem
Schlachtfelde und in den Tichterstüb
chen. Jeder Tag kann neue Helden
bringen, und dann bringt er ganz ge
wiß auch nnie Reime
Geradewie in Rußland.
Man schreibt aus Wien: Dje Militär-
IC
A
'ilj
li ! Irin! , ? 1 1111115 .
M MMMMM
mW n&i W v l II 1 H
' 1s
1
m l,
für
wirk-
ichen Genuß!
Lassen Sie nns in dieser Beziehung offen sein! Begehen Sie keinen Fehler betreffs der Qualität! An
deres Bier ist vielleicht ebenso gut wie Pale Select" aber Sie können es nicht für denselben Preis
kaufen! Kein Bier kann besser sein wie viel Sie dafür auch bezahlen. Können wir Ihnen deshalb
vorschlagen, daß Sie
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für eine Probckiste 24 Flaschen für einen Tollar! Wir werden dafür sorgen, daß es prompt und
sorgfältig abgeliefert wird und ein freier Tinner-Set Coupon ist ebenfalls eingeschlossen.
Th KoBoitz - elchers ir
III5-II35 Gratiot vonuo.
B Oön
m
KM
anwaltschmt der Landwehr und das
Landwehrdivisionsgericht in 'Wen be-
i sz-äftigen sich gegenwärtig mit einer
!-eilw von Strasiällen, welche beirii
' gerische Vorgänge bei Militärlie'c-
rungen betreffen. Es handelt sich
linsbesondere um die Erzeugung und
Weiterveräußcrung von für Militär
zwecke bestimmten Schuhen, welche in
einzelnen Bestandteilen ans wertlosen
Papierabfällen und sonstigen Levcr
surrogatcn hergestellt sind. Es wur
den bereits zahlreiche Verhaftungen
sowsfil in -Wien al5 auch in der Pro
vinz vorgenommen und die diesfälli-
gen Erhebungen werden gegenwärtig
feiten? der Militärbehörden im Etn
vernehmen mit dem Sickierbeitsvu.
rcau der Wiener Polizeidirektion den
eminenten Wichtigkeit des Falles ent
sprechend mit . größter ' Energie uno
strenge fortgesetzt.
Ein Geschenk von Offiziere der Ar
mee an ein Museum.
Ein interessantes Zeugnis dafür,
daß kunstsinnige Offiziere auch im
Felde cm die Museen der Heimat den
ken, erhielt das bayerische National-
muscum. Bäuerische, auf dem westli
chen Kriegsschauplätze stehende Onp
ziere machten der Sammlung eine
sehr hübsche kleine Steiumadonna
zum Geschenk. Es ist eine charakteri
stische Lothringer Arbeit aus der Zeit
um UöO bis 14;0. Die Rechtmäßig
keit dieser Kriegserwcrbung beweist
die am Sockel angebrachte Kaufurkunde.
Wertvolles Material für an
gehende Friedenövermittler: die Aus
fuhrswtistik der amerikanischen Was.
fen- und Munitionsfabriken.

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