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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, February 20, 1916, Image 13

Image and text provided by Central Michigan University, Clark Historical Library

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What is OCR?


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Detroiter Aiendpofi, Sonntag, d en 20. Febrnar 131.
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Detroits schönster Verguügungsplatz.
j Woche beginnend, Montag, den 21. Feb.
Xic rziigliche Sifiaafpitlrrin
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unck "BLUES" Quintette
Sigerlen, TSzrnnr nd JKrmrtalifte.
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fure-plffle Syrning vitiite
W Andere hervorragende Akte tt
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Immer die beste Wandelbilder
1-2.30 bis 2.30.
Frei !
v Q!tffITitttAtt itt Matinees 1
auiUUUugui JlUlU Abends 7.30 nnd 9.15. W
Tamstag nnd Tonntag Matinees um 2.00 und 3.30.
1000 Matinee -irze, 10c.
Preise: löc, 2c und 30c 1
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etroit Opera House
Woche vom 21. Februar 3 Populäre Matinees 3 Dienstag
Washington's Gevtkrtstag) Mittwoch und stmstag. 25c bis $1.50
A. H. Woods präsentiert
JULIAN
.In seinem besten musikalischen Stuck".
-New ?JorI Times.
"Cousin Luey"
Bon Chas. Klein.
, Ein 3-Ring AirkuS von Humor und Mode, Musik, Mädchen und Pracht.
Creignis am EröffnungS Abend: Tas erste Erscheinen der Entzückenden
neuen Garderoben im Werte von $10,000.
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XartfeUunn,
berühmter
Triangle
Bilder
ountag, Montag, Ticnstag,
Douglas Fairhanks
In einem prächtig en und interessanten Drama
"His Picture in tlie Papcrs"
William 5i(icr nd M B f i einer dkbichrn eystone Zlimödie
"Better Laie Then siever"
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Mittwch. Trrstag
Gin Metro Drama
Haniilto Rcville nd Barbar Te.
ant in
The Princc of Malice"
Edens
Eine ausgewählte Komödie
Freitag. Zamftag
Bessie Barriscale
?n dem Gcfellschatt Travia
Hono'rs Altar"
Ebenso
Eine iienswne Komödie
Auto Nuination"
Kommend B illy Burke in Peggy"
Matinees 2 bis 5 nachmittag. Sine. 10c, 15. Voxes 25c
bendO 7 bis ll. Eir. 10c, l.ji. 15c, 23c. Bores, 36c
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Woche beg. Tonnt, mit Mat. Zweimal täglich. Erstklassige Burleske.
tiaüi Sie ., einer Organisation gehören ammrrUaler, gesellichakter, volitische? der it
;ioir Tendenz nd wenn Sie Jdre Bvrnrtlrnqen rnchtig aussuchen s wer
en Sie ganz qewiß die uiiiiyrnnq vrinSen von !l,e
Million Dollar 1)0
Lew Hilton und Lesier Allen
n welcher Schaikrltnng Sie die denen lividende rrualte in Sornobic, Schanheit, e.
aqe. lamen nd Munk glne Birftellung von ZZ.'edche. " .
Tau:en au ll'tarineeä. lOc. :'iud)'te SSedw ,ÄalSS of lmerica .
S,-- ' . . fr-L
Englische Bühne.
Cadillac Theater. Eine
dcr unterhaltenöstcn Burleskcnvor
stellungen dieser Saison kündigt die
Leitung des CadillacThcaters als
nächste Attraktion an. Beginnend
mit heute nachmittag wird nämlich
während der ganzen Woche zweimal
täglich Jack Reid und seine Record
Breakers"Gesellschaft dort gastieren.
Jack Reid ist als irischer Liomiker all
gemein bekannt. Ihm zur Seite steht
Nat. Aoung, dcr in der Darstellung
jüdischer Charakterrollen einen Rus
genießt. Ella Reid Wildert, eine
vorzügliche Gesangsschauspieleritt,
Babe La Belle, eil" kegabte Soub
rette, und Lillian ipman, Lieder
sängerin und Tänzerin, sind in den
Hauptrollen der Posie beschäftigt.
Oarry Richardson, ein Balladen
sänger, und die Geschwister Escher.
Ballet- und Ballsaaltänzer, vervoll,
ständigen die Kräfte dcr Gesellschaft.
Die Posse ist reich an Vaudeville und
Gesangsoinlagcn, die den Zuschauer
vortrefflich unterhalten. Der auS
jungen, hübschen Damen bestehende
Chor bringt eine Reihe neuer Lieder
zum Vortrage und führt wunder
schöne Tänze auf. Die Posse schließt
die September Morn, Garden of
Allah-, Boll and Jack and Bale of
Cotton und andere Spezialnum
mcrn ein.
Broadwaystrand.Thea
tcr. Im beliebten Broadway
Strand . Theater gelangt in dieser
Woche das neue Wandelbild The
ighting Blood", mit William ffar
num und Willard Louis in den
Hauptrollen, zur Abwicklung und
seitens der Fox FilmKorporation
r.'ird geltend gemacht, daß der Faust
kämpf zwischen Farnum und Louis
in diesem Bilde viel realistischer sei,
als der stampf in The Spoilers",
in welchem Stücke Farnum vor etwa
zwei Jahren verherrlicht wurde. Die
Erzählung ,.Tbe fighting Blood"
wurde durch das Lied Mn Old Ken
tucky Home" inspiriert und spielt in
den Bergen des BlaugrasStaates:
Farnum tritt in der Rolle cinesMan
nes auf, der grundlos ins Gefängnis
geschickt wird. Tort kommt er unter
den Einfluß des Kaplans und wird
für die evangelistischc Sache gewon
nen ilnd als er die Freiheit wiederer
langt, tritt er in den rauhen Tistrik
ton des Wilden Westens als Evan
iirlist auf. Hier gerät er mit Big
Bill, dem Bully" von Red Dog, zu
sanmlen, als er die Goldgräber zu
veranlas'en sucht, dem Glücksspiel zu
entsagen und zwischen den beiden
Männern' kommt es zu einem furcht
baren Faustkampf, in dem der
Preacher" Sieger bleibt. Eine al
ler liebste Herzen sgescknchte ist ge
schickt in dem Stücke vcrwoben. das
an spannenden wie lustigen Szenen
keinen Mangel hat. Tas übliche
Broadwan-Programm, ans Konzert,
Liedcrvorrrägcn und lustigen Wan
delbildern bestehend, wird ebenfalls
abgewickelt.
HHlilMllllllillliUIIMliliil
Gegenüber Hotel Cadillac j
.(MUH,
fiSiirlesque
Woche anfangend heute Matinee jeden Tag
VV!!!!!!!!!!!!
W Die erfolgreichste, interessanteste und beste Vorstellung von 1916"
H , Jack eid&
Record ßreakers
i Mit dem M
W Jüngsten, schönsten und entzückendsten Mädchen-Chor dcr Burleske. M
W Nächste Woche: Th? Winners".
piiiiiiiiiiiiiiiia
Vom Büchcrtisch.
Wilhelm Conrad Gomoll, Im
Kampf gegen Rußland. Leipzig. F.
öl. Brockhaus. 1916. 180 Seiten sin
Format und Ausstattung der Solda.
tenausgaben von Hcdins Volk in
Waffen" und Wcgencrs Wall von
Eisen und Feuer") mit '42 Bildern.
1 Mark. Her Bewegungskrieg im
Osten beschert dem Kriegsberichter
stattcr. als dcr Wilhelm Conrad Go
moll. der Berliner Lyriker und Ro
manschristttcllcr, seit Herbst 1914 im
Osten weilt, ganz andere Erlebnisse
als der starre Vcrtcidigungskampf
im Westen. Die von heute auf mor
gen unberechenbare Welle der Ercig
nisse wirft ihn hierhin und dorthin,
überrascht ihn in denn Schützengrä
den und Unterständen, wirbelt ihn
mitten hinein in die gefährliche
Brandung, wo das Knattern der
Maschinengewehre und das Heulen
und Krachen der Granaten fast die
Besinnung erstickt, und setzt ihn wie
der aus in die elenden Quartiere in
einem vorsintflutlichen, aber keines
wegs Paradiesischen Lande, das , mit
den Worten russischer Winter" und
russischer Dreck" vollauf charakteri
siert ist. Der Mann der Feder ist
hier im wahren Sinne des Wortes
im Kampf gegen Rußland", er ist
überall mit dabei". Er liegt mit
deil Soldaten in den fchauderhafte
stcn Baracken. Ställen und Erd
lockern auf ein und derselben Streu,
er ist mit ihnen Gast der Feldküche,
mit ihnen im Artillerieseuer und
beim Sturmangriff: beim Schanzen
graben und bei d?r Kaiserparade lei
stet er ihnen Gesellschaft. Alarmfig
nal oder Telephon reißen
ihn wie sie aus dem Schlaf. Der
Zusainmenhang mit derTruvpe wird
dadurch so eng wie nur denkbar, der
erschütternde Ernst des Krieges wie
sein Gcgcnbild. der unverwüstliche
Humor, der gerade an der Ostfront
groteske Blüten treibt, stehen ihm
uninitelbar vor Augen, und, selbst
ein Kind des Volkes, steht dcr Herr
Kriegsberichtersratter" mit dem Sol
daten auf Du und Tu. ohne dabei die
enge Fühlung mit der obersten Hee.
rcölcitung zu verlieren. So leidet
und frohlockt er mit unsern Feld
grauen, ficht er aus nächster Nähe
ihre übermenschlichen Leistungen auf
grundlosen Marschwegen, in Frost
und Schnee. Morast und Regen, ihr
zähes. unbeugsamesTurchhaltcn.' ihre
vorbildliche Manneszucht und ihr sie
gcsgcwisses Draufgehen. So erlebt
er mit ihnen die stolzen Tag? von
Lodz und Lowicz, an der Rawka und
Bzura. von Gorlice Tarnow und
Jaroslau. von Przemysl und Lem
berg, und schließlich von Warschau
und Nowo Georgiewsk. . Beim
Heere Hindenburgs ist er in Polen,
bei den Truppen Mackensens in Ga
lizicn und bei dcr Heeresgruppe des
Prinzen Leopold von Bayern vor
Warschau. Deutsche, Oesterreich??
und Ungarn find seine täglichen und
nächtlichen Feldkumpane, und die
deutsch österreichifch-ungarischeWaf
fenbrüderschaft ist ein leuchtendes
Symbol seines Buches. Gomoll hat
hier ein urdeutsches Soldatcnbuch gc
schaffen, dcts nicht nur bei den deilt
schen Kriegern im Feld und ihren
Angehörigen daheim, sondern ebenso
auch in ganz Oesterreich . Ungarn
mit heller Freude gelesen werden
wird. Eine stattliche Reihe vom
Verfasser aufgenommener, abwcchs
lungsvoller und fesselnder Abbildun
gen vermehrt den. Wert des Buches.
Wilhelm Conrad Gomoll.
Russisches Nachtbild.
AuS: Gomoll, Im Kampf gegen Ruß
land. Feldvostausaabe 1 M.
(Leipzig, Brockyans). ,
Das schnelle Tenipo, das wir auf
den deutschen Landstraßen eingeschla
gen hatten, mußte der Kraftwagen
aufgeben; denn es wurde, je mehr
wir wieder nach Polen hineinkamen,
mit den Straßen immer schliminer.
Die alte Napoleonische Heerstraße,
die für die Fahrt gewählt worden
war, bestach anfangs: doch jetzt lern
ten wir kennen, was es heißt, einmal
richtig durchgeschaukelt zu werden.
Von Sieradz übcrZdunska-Wola und
Pabianice wurde die Landstraße so
schlimm, daß wir von Minute zu
Minute mit einem Achselbnich rech
ncten, und der Wagen wurde derart
hin und her geworfen, daß jede Hoff
nung in uns schwand, unser Ziel
überhaupt noch mit gesunden Glic
dern zu erreichen.
Die große Heerstraße, über die wir
fuhren, durchschnitt das Land der
neuen Kämpfe. Bald nach dem
Grenzübergang wurde Kalisch er
reicht. Zum großen Teil lagg die
Stadt in Schutt und Trümmern.
Vor dein Kriegs unter den schönen
Städten Polens genannt, - war nun
allcr Glanz der Gouverncmcntsstadt
dahin, seitdem durch Frcischärler, die
aus dcn Häusern auf die durchmar
fchicrcnden dcutfchen Truppen fchos
scn, ein Strafgericht hcraufbcschwo
rcn worden war. ,
Auf dcr breiten Napoleonischen
Straße schoben sich deutsche Parkko
lonnen durcheinander: Sanitätsnach
schube Verpflegung, Munition und
Feldpost. Es waren malerische Bil
der: Dezember! Die ersten weißen
Schafpelze waren ausgegeben wor
den. Die Fahrer, die sich schon in sie
einhüllen konnten, saßen wie plumpe
Mehlsäckc dick auf ihren Böcken. Ihre
Pfeifen, die kurzen Nasenwärmer",
aualmten, und so zog dcr Troß, end
los lang, unablässig vorwärts.
In Sieradz sollte Rast gemacht
werden, aber die kleine Stadt war
mit deutschen Truppen so voll, daß
man knapp auf dcn Straßcn vor
warts kam. Endlich fanden wir
ein Gasthaus: das Offizicrskasino!
Ob wir wohl etwas zu essen bckom
men wcrdcn? Eine große, vcr
qualmte Stube nahm nus auf. Kcr
zenlicht flackerte. Menschen schoben
sich durcheinander. Wer eine Citzge
legenhcit ergatcrt hatte, dachte nicht
mehr daran, sie auszugeben. Vor ei
nem Billard stand, inmittcn dcs wo.
gcndeu Gedränges, wie festgenagelt
ein Landwchrmani,. Er sollte etwas
besorgen, cinc Handreichung machen,
aber er hörte nicht, er ging nicht.
Kerl, was springen Sie nicht!"
Zu Befehl! Es ist mir verboten,
dcn Platz zu verlassen."
Von wem? Warum?"
. Ich soll das Bett für unsern
Herrn Oberstleutnant bewachen!"
Na, Mensch, dann stehen Sie doch
hier nickt im Wege!"
Zu Befehl! Tas Billard!....
Es wollte sich schon wer anders
drauflegen!"
Ach sooo! " Allgemeines Ge
lächter Warum haben Sie
denn dcn Platz darunter nicht ange
boten?"
Zu Befehl! Dort schläft schon un
ser 5kompagnieführer!"
Wir fuhren durch die sternenklare
Nacht weiter. Vorwärts mit den
noch immer marschierenden Truppen,
mit den rollend: Wagcnreihen. Das
Auto warf lange Lichtstrcifen auf die
entsetzliche Straße. Bald nachdem
wir aus der Stadt heraus waren,
sperrten Doppelposten den Weg;
denn wir harten dicWartheniederung
vor uns, und die Brücken, die über
die Flußarme führten, waren von
unsern Pionieren auf dem Rückzug
so gut gesprengt worden, daß die
Russen sie nicht wieder herstellen
konnten.
Sprengen, so hieß es damals im
Befehl, daß der Feind zum Aufbau
drei Moilate braucht. Nun hatte fich
die Lage geändert, und cinc neue An
ordnimg verlangte, daß die Brücke in
längstens drei Wochen fertig zu ste
hen hätte. Tas eine war besorgt
worden: bis auf die Pfeiler im Was
ser erstreckte sich die Vernichtung,
und nun arbeiteten durch Tag und
Nacht die Pioniere wieder am Auf
bau. In der Flußmitte, rechts und
links im Bruchland, standen schon die
neuen, tief eingerammten Joche, so
daß der Bau mit fabelhafter Schnel
ligkeit voranging.
Aber in jener Nacht mußten alle
Wagm und Truppen noch auf einer
schnell errichteten Kriegsbrücke über
dcn Fklß. Anfahrt und Abfahrt
über das sumpfige Vorland und
durch einen trocken liegenden Fluß
arm waren aus Balken und Brettern
zusammengeschlagen worden. Die
Warthewasser selbst überbrückte ein
auf Pontons gebauter Steg, und !
rund um die Brückcnanfahrten
brannten riesige Holzstöße, die dasj
ganze Gelände -mit einen: rötlich '
flackernden Licht Übergossen. Auf
beiden Ufersciten waren Schcinwer
fer aufgefahren worden, die aus rie
sigen Blcndtrommeln die Baustelle
tagkell beleuchteten. Hunderte von
Soldaten waren am Werk: im Vor
land arbeiteten sie, cm den Notstcgm
gab es zu tun, auf den großen Vor
bcreitungsplätzen krabbelten die Pio
nicrc wie die Anreisen durcheinander.
Laternen in allen Größen flammten.
zuckten, wurden in Signalzcichen ge
fchwungcn: denn es umbrauste ein
ohrenbetäubender Lärm den Bau
platz. Ratternde Motoren, schreien
de Fahrer, die , Brückenwachen und
bei der großen Brücke über dem Was
ser das Gejchnauze der Unterosfizie
rc oenn oyne ernen grunoucycn
Radau kann ein fo wichtiges Bau
werk gar nicht gut gelingen ! , al
les das fuhr als wildes stimmen
chaos mit dein Tczembcrwinde da
von, bis es auch von den dumpf nie
dersansendcn Schlägen dcr Rammbä
rcn erdrückt wurde.
Es war ein grandioses Nachtbild.
Vierfach bespannt kamen Mumrtons.
kolonnenwagen vom jenseitigen Ufer.
Tic Brücke bebte unter dem Stam
pfcn der Tiere, die vor den brennen
den Holzstößen unruhig wurden. Und
nun fuhren wir an. Langsam. Rot
züngelnde, von hohen Rauchwolken
übcrbraute Flammenbcrge beleuchte
ten den sich schlangelnden Weg. Ge
spcnstig war die Fahrt: denn nun
sahen wir auch, warum es so gewun
den durch den Warthegrund ging: er
war mit Granatentrichtcrn wie ge
spickt! Um diesen Uebergang hatte
ein heftiger Kampf stattgefunden.
ehe es gelang, die Russen zurückzu
drängen. Als wir auf die Brücke ka
men, drang durch dcn Lärm der Le
bcnsgesang der arbcitcndcnPionicrc:
Sagen schncn, es war ein unablässi
ges Hacken und Hämmcrn, und zwi
schcndurch stampften die Rammbä
rcn. die immer neue riesige Pfähle
in dcn Grund hineintrieben. Noch
lange, nachdem wir das jenseitige
Ufer erreicht hatten, schrillte dcr
Lärin in dcn Ohrcn nach, und wir
konnten, da die Augen von der Helle
gebleiidet waren, im Nachtdunkcl
nur niühsam die Straße erkennen.
In Zdnnska-Wola kamen wir an
diesen! Abend zur Ruhe. Ein freund
licher Ortskommandant, ' ein schlcsi
scher Landwchrhauptmann, legte uns
in Flüchtlingswohnnngcn hinein!
Tas Jahr und Adreßbuch amerika
. . nischcr Zeitungen.
Die 1916er Ausgabe des Ameri
can Ncwspaper Annual and Tircc
tory", das im Umsange von 1200
Seiten zum Preise von im Ver
lage der Anzcigen-Agcntur N. W.
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nen ist, gibt einen umfassenden
Ucberblick über das amerikanische
Zeitung- und Magazinc-Fcld. Das
Buch enthält, für alle, dic mit Publi
kationcn jcder Art Geschäfte zu ma
chen haben, wertvolle Informatio
nen. Es führt 24,589 Tages und
periodische Zeitschriften an, über
deren Auflage, Format. Tendenz etc.
es ansfuyriiazc Äusrunst crrclir.
Spczicll dcn Zirkulationszahlcn
wurde größte Aufmerksamkeit ge
schenkt. Tcr Anhang bildct eine klassist
zierte Liste der Publikationen, dic in
232 Gruppen eingeteilt sind. Nebst
deil täglichen Zeitungen sindcn sich
Gruppen der verschiedensten Fach
zeitschriften, und um nur einige
Gruppen auszuzählen, seien er
wähnt: Zeitschriften für Acronautik,
Kinos, Esperanto, Sasetq First",
Anti-Tuberkulose, Fraucnstimmrecht,
Anti-Suffragcttcn,Blindcnwcscn etc.
Ganz besondere Aufmerksamkeit
wird den Zeitungen in fremden
Sprachen geschenkt, die unter 36
separaten Gruppen geführt werden.
Die deutschen Zeitungen nehmen na
türlich an Zahl dcn erste Platz ein,
aber in alphabetischer Grdnuiig fin
dct man Zeitungen in fremden Spra
chcn von Arabisch bis Aiddifch.
Ferner enthält das Jahrbuch aii
dere Information, die für die Ge
schäftswclt von hohem Interesse ist.
Statistiken über Bevölkerung. Bank
wesen, etc. dcr 11.692 Ortschaften,
in denen Zeitungen erscheinen, wer
den angeführt.
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