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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, March 17, 1916, Image 15

Image and text provided by Central Michigan University, Clark Historical Library

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D e t r o i t e r A b e nl, p o st, Freitag, den 17. März 1916.
15
Unangenehme Erlebnisse.
Tie Jnternie?ngSznt eine Münchener
NniveksitätSirfess,rk.
In englischen Kolonien und auf
lern Jnselreiche hat der Münchner
Iwiversitatsprofessor Dr. Otto MaaZ
die ersten Kriegsmonate unfreiwillig
AugebriZcht. Er erzählte unlängst
einer Zuhörerschaft seine Erlebnisse.
Professor Maas war, ebenso wie
andere deutsche Gelehrte, z. B. Prof.
Fefir von Lufchan und Prof. Penk
cu Berlin, zu einem wissenschaftli
c,en Kongreß in Australien eingela
den, und wurde lurz vor dem Reise
ziel von der 5!achricht der Kriegs
klärung überrascht. Tie Forscher
tagung fand gleichwohl statt. Die
Belästigungen waren nicht groß, ob
tech! Australien überaus englano
sceundlich gesinnt ist. Beinahe hu
moristisch ist auch, daß der deutsche
Konsul in Sidney zugleich italieni
scher Konsul war, und bei Beginn
tti Krieges sein deutsches Kousula!
;;;efc legte.
Tie deutschen Teilnehmer am
Kongreß standen unter dem Schutze
X cr englischen Regierung und er
kieltin auch Pässe. Einige Herren
die es vorzogen, auf neutrale (Ge
ltet zu gehen. baten von liier aus
trinrn Anschluß mehr erreicht. Pro
s:ssor Maas und ein .College besa
iten Pässe nach London und sichren
lv.lt mit einem englischen Schisse
ii. Die Route entsprach keineswegs
der gewöhnlichen. Sie ginz iiier
Ceylon, Bombay und dann verficht
tig zur arabischen Küste, Aden, Port
Said. MUrr, (Gibraltar, Bonden,
Der Reoner berichtete unterh.ills.m
über das Leoen an Bord. Ungemin-
derie Festesfreuden. oie schon in Sid
umorisiischegjf
Zeikrtig.
j
Sie: .Erinnern Sie sich, daß Sie
mir einst vor vielen Jahren einen
Heiratsantrag gemacht und daß ich
Ihnen einen Korb gegeben habe?"
Er: Gewiß. Das ist ja eine der
schönsten Erinnerungen meines Le-vens
Ausdauernd.
Ein Beamter wurde ans Aippel
gerbst nach einem anderen Städtchens
versetzt. Als nun seine Frau nach!
zehn Jahren einmal wieder in Zippe!- j
zerbst weilte, ließ sie es sich nicht neh- j
rnen, in das Kaffeekränzchen, dem sie !
ehemals angehörte, wie eine Bomoe
hineinzuplatzen.
Tie Damen waren Anfangs verle-!
gen, dann aber sagte die Frau vom i
Hause liebenswürdi.i: Ach. meine!
liebe Frau Administrator, soeben fpra- j
chen wir von dem hellblauen, mit ro
ten Band qarnierten Kostüm, das Sie
beim Abschiede trugen . . . !"
I F ü h l' dich nicht von kleinlichem Neide
I ungebärdig beleidigt. j
ner! BäUe und Aeranüaun.ien. irie C0B l,r man, wer gegen oie '.'caoei nuj
Damen ricrktcii Äftuben für B:r l l dem Schwert verteidigt, j
lorndete ein, in Ermangelung deZ 1 . . , . .. , e
tlanfenen Teckpersonals" wuschen. , 3 . kanadi ien Provinz Al-,
Ufcfen und arbeiteten die Passaai-re tfeigi tarn Äehen des Chmoo
erster Kl 'sie (Fohn) die Temperatur m kurzer Zeit,
j manchmal von dreißig auf vier .
Von den durch die Engländer an- j Grad Celsius. i
kündigten enaiischen Kreuzern er- j' !
schien kein einziger, nur ein iapani-- j Man darf wohl eine Bitie abwei-!
scher. Dagegen wurde das Schiff sen. aber nimmermehr darf man einen j
rifderholi von der Emden" ante!?- I Dank abweisen oder, was dasselbe ist, j
c.raphierk. der Kapitän erkannte je- ! ihn kalt und konventionell annehmen.!
doch rechtzeitig die Falle.' Tie Hoff- Dies beleidigt tief. i
i'.ung der beiden Forscher, in Porl
Said auf ein neutrales Schiff um- ! W e i ch e s Herz und weicher Kopf:
steigen zu tonnen, erwies sich als j Ein braver Mann, ein guter Zu f.1
trügerisch, weil wegen ausgedroche- Harter Kopf und hartes Herz j
i:cr Aufstände kein Ausländer das j Macht die Weit voll Kampf und i
Schiff verlassen durfte. Nachdem j Schmerz. j
den Herren auch in Malta ein Um- , Weicher Kopf, das Herze hat. ' i
steigen nicht erlaubt wurde, mußten ! Das ist schlimme, böse Art. j
sie wohl oder übel nach London. Be- Harte Köpfe, die Herzen weich: I
per sie englischen Boden betraten, Auf solchen ruht das Deutsche Reich. j
waren si: bereits in den Händen der j Haus Thoma.
Geheimpolizei, die sie mit ebenso j i
winnender Freundlichkeit ein Das Haus Paulinenstraße 17 zu,
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einer icherkeit. aus der es lein . "iijuu. cmcia uu, ici tnisuc ,
Entrinnen gab. festhielt. Durch die j Göttinger Universitätsbibliothek aufge i
Fürsprache enalischer Kolleaen wurde ! suyrren eiazasrsneuoau zum pser
lterhielt sich sogar über deut- öttinzen. in dem Gottfried August
lsik und Literatur als mit j Bürger am 8. Juni. 1794. starb, ist
sicherbeit. aus der es kein kürzlich einem auf der Ostseite der
:en gab. festhielt. Durch die j Göttinger Univerntätsbibliothek aufge
ht enaliscker KciTrslfn wiirdt i führten Geschäftsneubau zum Opfer
üide's den Gefangenen" das Leben gefallen. Im selben Hause lag auch
in London so angenehm wie möglich SchlözerZ Wohnung- es gehörte Bür.
cemackt.
Es würde zu weit führen, alle
die interessanten crnsttn und auch
die heiteren der .Redner hatte ei
nen sonnigen Humor Einzelepi
soden wiederzugeben, mit denen Pro
sessor Maas seine Ausführungen
schmückte. So stand beispielsweise
auf dem Londoner Polizeiausweis.
nlaber dürfe kein Flugzeug und
Uin Motorboot besitzen. Im No
vemöer endlich wurde dem Forscher
die Rückkehr in die Heimat erlaubt,
wobei ihm die Engländer das Ge
päct bis nach Deutschland zollfrei
lefördern ließen. Professor Maas
ist ton dem Bestreben erfüllt, auckz
den Feinden gerecht zu werden. Er
sagt, die Konzentrationslager in
England seien wohl unterschiedlich,
kaum aber so schlecht gewesen, wie
deutsche Blätter es darstellten. Trotz
der Zepelinangriffe geben heute noch
deutsche Staatsangehörige in Lon
dcn frei umher. Recht bemerken?
wcrt waren auch die kurzen politi
schen Streiflichter, die Charakteristik
der Minister und der englischen MeZ
'!t?ng über den Krieg.
, oers freund und Berleaer ?lobann
! Christian Dietrich. In &esem Hause. !
das seit langem eine Gedenktafel trug. !
bat sich Bürgers Eheskandal mit dem !
Schwabenmadchen ElkZe Hahn abge- j
spielt. Manche berühmten Männer.!
wie Matthison oder Jens Baggesen.
haben als des Dichters Gäste hier ge-
weilt.
Verschiedene Gesichtspunkte.
Kameradschaft. Der
ungediente Landsturm bis zu 43 Jah
ii ist eingezogen. Längst stecken sie
im Königsrock. Der Appell mit ge
schmierten Stiefeln in der Hand ist
beendet. Die Landsturmretrnten ste
hen erzählend in zwanglosen Grup-
pen auf den unteren Fluren der Ka-
ferne. Da tritt eine t:efverschleierte
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I Alte Jungfer: Es gibt Leute, die
alten Marssöhne räuspert und wirft
sich in die Brust. Die Dame wendet
sich an den nächsten Soldaten, einen
strammen Bauernsohn eines Harz
dörfckens. .Sie verzeihen, könnte ich
vielleicht meinen Mann. Herrn
Rechtsanwatt Dr. Z. sprechen?"
Hab'n rner nicht, nee hab'n mer
nicht", poltert der und besinnt sich.
Oder meenen Se vielleicht '.nsern
dicken Karl?" Verlegen bestätigt das
die Dame. Und hilfsbereit stürzt der
Harzsohn an die Stube der betreffen
den Korporalfchaft, reißt die Tür auf
und ruft mit kräftiger Lunze: Karl,
Ticker. kumma mal rut. diene Olle
i druten." Nickt der .Ollen" zu
und stopft sich ein Pfeifchen.
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deutet, da tau es kauft.
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Zwischen Randolph
nnd Brnsh-Straße
In bet Mitte Dom Block.
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Gratiot
oit der Glitte vom Block.
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vornehme Dame ein. Mancher der .en mti "nb Papageien mcht
leiceu ur.u vaun loirvrr giui ca
Leute, die können die Leute nicht aus
stehen die Hunde und .Papageien nicht j
lieben !" j
Erkannt. ;
Es war kurz vor Monatschlug. als !
ich. keinen Pfennia Geld mehr in der j
Tasche. Herrn Maier iiv.f. Lieber j
Freund, sagte ich zu ihm. .ich binj
total schwarz." i
.Schwarz?" fragte er. .was heiht
das?" ,
.Nun." sagte ich. .hm ich meine j
also könnten Sie mir nicht ..." ,'
.Ach so. was leihen V unterbricht er i
micn; .icioer nein, roqicn vcic, iq
hab' selber tiefste Trauer!"
Zweifelhafte Sehnsucht.
Madame: .Hat mein Mann große,'
Sehnsucht na mir gehabt, wahrend'
Kl) VCllClJl .
Dienstmädchen: .0 ja. besonders in
den letzten Tagen, gnädige Frau . , .
da hab ich 'n häufig seufzen hören."
Auf der Schneekoppe sinkt daS
Thermometer nur an 61 Tagen im
Jahr nicht unter den Gefrierpunkt.
Im letzten Regierungsjahre des
puten König Heinrich IV. wurden
ijber 000 baskische Hexen verbrannt.
Mehr Erdkunde in der Schule!
?cr ftriea, logt unerbittlich den
Finger in Wunden und Schäden, die
vorher kaum beachtet oder als gering
wertig angesehen wurden. Auch bei
uns muß und wird manches anders
und besser werden, und schon spricht
man von einer gründlichen Reform
unseres Nliterrichtswesens. Welchen
Weg sie einschlagen wird, darüber
geben die Ansichten noch weit auseiii'
ander, aber drüben berrscht ziemlich
Einigkeit, das; ein Fach, da? bisher
immer mehr oder weniger als Aschen
brödel unter den andern Unterricht?'
gegenständen gegolten hat, bei dieser
Reform nicht wieder zu kurz komme,
die Erdkunde. Tie Volksschule zwar
hat mit ibrer knavv bemessenen Seit
auch dieses Gebiet nach Möglichkeit
gründlich beacktert. aber auf der bö
bern Schule mit ibrer unvermeidli
chen Zersplitterung hat man gerade
da der Erdkunde die Rolle des Aschen
brödels zuerteilt, wo dieses Fach
überhaupt erst in seiner Vielseitigkeit
und Bedeutung erkannt und gewür
digt werden kann, in den obern Klas
sen. Teils fristete es ein unwürdiges
Dasein. als Anhängsel des GeschMs
Unterrichts, teils war die ihm Zuge
wiesene Stundenzahl so gering, das)
von einem Eindringen in das Riesen
i gebiet überhaupt nicht die Rede sein
konnte. Umsonst haben bisher die
! Inhaber der geographischen Lehr
lstüble an unsern Hochschulen, der
i gebens haben Volkswirtschaitler und
! andere daraus hingewiesen, das; diese
l Zurücksetzung angesichts der Beden
!tung der Erdkunde für die Erziehung
! unserer fugend nicht nur ungerecht.
sonder geradezu unverzeihlich fei.
j Es war eben seine Zeit für das Jach
da. Der Unterricht selbst liegt in den
höheren Schulen meist in der Hand
des Historikers oder des Nawrwis
senschaitlers . Ersterer ist naturge
masz nur zu gern, geneigt, die Er
scheinungen der Erdoberfläche als et
was Gegebenes zu betrachten, als et
was, was die Völker vorfanden und
an das sie sich nach Möglichkeit an
passten. Aber gerade das Gegenteil
ist der Fall: die Erde mit ihren Ober
flächenformen ist etwas Gewordenes
und hat im Laufe ihrer Entwicklung
die Völker gemodelt und geformt:
Bergland und Ebene. Bodeii und
Klima, Tier und Pflanzenwelt hat
vonUrbeginn Einfluf; auf die mansch
lichen Bewohner ausgeübt, auf ihr
Leben und Treiben, ihre Wandlun
, gen uud ihre Geschicke. Das; es um
I die geographische Bildung bei unsern
j Nachbarvölkern, besonders bei unsern
Feinden, noch viel, viel schlimmer
stellt als bei uns, soll uns nicht trö
isten, sondern im Gegenteil ein An-
sporn sein, diesem Mangel unserer
deutschen Bolksbild'.mg nach Krallen
abzubelien. Mciic als je zuvor wird
es für uiis nach dem Kriege ücüjni:
die Augen auf! Tesvalv mufz lieben
der reiii naturwis'ensi.lx'tftiichett und
historischen Seite der Erdkunde auch
ihre Bedeutung für die Volkswirt
schart, für Wirtschaits-. Handels-- und
.?Zolonialpolitik der nachwachsenden
fugend nach Möglichkeit nahe ge
bramt werden. Der Sa?: ..Wisten
ist Macht" gilt nicht nur für den Ein
zelnen, nein auch für die Völker!
Verkauf von Titel zur Deckung der
Kriegskosten.
Der englische Schriftsteller Ra'.i
niond Radcline kommt in englischen
Zeitungen mit einenl eigentümlichen
Borschlage. Dieser läuft daraus
hinaus, daß die 'eute iu England,
die mit Titein gesegnet sind, eine be
sondere Steuer zur Deckiing der
Kriegskosten zahlen sollen. Er er
klärt. 'wie geeignet es sein würde,
Titel an jeden, den es danach gelüste,
zu verkaufen. Er erinnert daran,
das; dieses schon früher in Englands
Geschichte seine Verwirklichung ge--fi:nden
hat. Der Titel eines Barons
wurde nämlich von anies I. aus'
schlieszlich gegründet, nin Geld zu
schaffen, lind dieser Titel wird jeyt kn
England ganz besonders hoch ge
schätzt, weil er zu den ältesten gehört.
Mr. Radeliffe liebt bereits vor sei
nein geistigen Auge die mnenfaui
scheu. Millionäre als Titelsvelulan
teii. Er ist der Meimmg, dasz das
Vergnügen, sich Herzog zu neniien.
mit jährlich '2W),U()0 Mark nicht
zu hoch bezahlt sei. während das
kleine Wort ..honourable" vor dem
Namen wohl 20U Mark im abre
wert ist. Tie Mitglieder der Aristo
kratie, die auch in Zukunft den Vor
teil, ihre Titel zu fuhren, geniefzen
wollen, sollen für die nächsten fü.lf
Jahre mit hohen Steuern belegt wer
den. Und der reiche Mami, der wil
lig ist, für seinen Patriotismus Geld
zu opfern, soll die Erlaubnis erbal
tm? dem Staate jährlich eine beson.
dere Steuer zu zahlen, und dafi'r
einen Titel erhalten, den er so lange
tragen darf, wie er bezahlt. Tenn
Titel sind Lurus, und noch dazu ein
begehrter Lurus. Grosbritan
nien gibt es sicher r0,OüO Männer,
die gerne eine höbe Kriegssteuer be
zableu würden, wenn sie dafür einen
Titel erhielten. Wenn man als Norm
die ungeheuren Summen nimmt, die
die Amerikanerinnen, die in die
englische Aristokratie einheiraten, als
Mitgift mitbringen, kann man sich
einen Anhaltspnnkt für die Höhe der
Tare bilden. Tie Amerikanerinnen
würden dann in Zukunft sich ihre
Titel kamen können, obue einen
Mann dabei in tauf nehmen zu
müsien. Radcliifc stellt sesk, wie viel
neue Herzöge. Marquis. Earls. Bis
counts und Barone in die englische
Aristokratie aufgenommeii werden
könnten und welche Riesensummen sie
einbringen würden. Er kommt
schli estlich m dem Resultat, das'.
Turchführnng einer so einfachen R
form, wie die hier aeichildcrte.
, England ein Einkommen von über
..., Milliarden Mark bedeuten
-würde. Und hiermit wäre das Pro
blcm, wer eigentlich die öiriegst'osl
dezablen wll. goloii
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