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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, May 31, 1916, Image 3

Image and text provided by Central Michigan University, Clark Historical Library

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Detroiter Äb end V o st, Mittwoch, den 31. inax 1916.
Das Nationale Deutsch
amerikanische Lehrer
scminar. An hie Vehrer des Teutschen und
freunde bc deutsch. Unterrichts!
Dac- 'ationle Dentschamerikanische
Learerseniinar steht ani Schlüsse des
de ::s. akres seier Wirksamkeit.Mit
der Alinjiiflima. der (Geschäfte des al
ich Satire? fallen die Vorbereitungen
siir du kommende zusammen, und
wie früher schon, so wenden wir uns
auch diesmal wieder an unsere reun
de mit der Bitte in ihre llnterstüt
zu ini. dainit auch das neue ahr mög
lichik ersvrieszlich für die Anstalt selbst
und für die Sarfic des deutschen Un
terrichts werde.
In der offiziellen Änerkennnng sei
ner Arbeit bat das Seminar im Laufe
der-legten Iabre stetig Fortschritte ge
nrneM. Smiikniidicu, die sich der
Müne unterzogen, sich mit seinen Lei
Nnngen vertraut zu machen, schaden
seine Arbeit, llniversitäten, wie die
der Staaten Wisconsin. Illinois. n
diana und New ?Jorf (State Board of
Reaent bewerten seinen, regelmäfzi
gen Kursus mit zwei College-Iabren.
Tie rziebungsbebörde von Wiscon
sin gewährt seinen Abiturienten nach
zweijabrigem praktischem Schuldienst
das unbeschränkte Lebrerzeugnis auf
Lebenszeit innlimited life certiiicate).
oni Staat Ohio sind sie znm Srezial
Zeugnis auf Lebenszeit berechtigt.
Lehrer, die im Seminar ibrc Ansbil
düng erhielten, sind gesucht und bürs
ten in der Negel einer baldigen und
auch einträglichen Anstellung sicher
sein.
?as Seminar macht es sich zur be
sonderen Aufgabe. Lebrer des Teilt
fetten iür die öffentlichen Schulen des
Jetzt lobt sicPlant
Jmcc.
Frau Hcrnian Woclk von
Sto. 020 Parkcr
Strnßc,
?ckaurtet von der neuen Medizin ku
riert worden zu sein.
oit dieser modernen -Zeit wünschen
Manner und grauen etwas Neues
kennen zu lernen: etwas, das weitver
breitete Aufmerksamkeit und Unteres'
se erregt.
Fmu Herman Woelk.
Dechalv finden wir taglich neue
?timnt an Stras'.enecken und Aus
izängeschildern angeschlagen. Aus die.
se Weise soll Interesse hervorgerufen
werden, und in vielen Fällen werden
dadurch falsche .deen erzeugt betreffs
des wirklichen Wertes der angepriese
neu Waren. Tasselbe trifft auch zu
bei den verschiedenen Zusammen'
sevungen von Medizinen. (Getränken
und anderen Artikeln, welche durch
solche '.'lnkündignngen auf den Markt
gebraäit werden.
llnter den wenigen vovnlären Ar
tischt, die gerade jetzt bei dem Publi
kuni eingefübrt werden und deren
wirklicher Wert anerkannt werden
muft, ist Plant .nice zu finden, das
neue Kräuter Heilmittel gegen Ma
genleiden. Ter Name Plant uicc"
allein erläutert schon die genaue Zu
sainrnensevung des Heilmittels. Es
bestell! aus dem 8aTt von Pflanzen,
dem Ertrakt von medizinischen Kräu
tern und dieses ist eine der Hauvtur'
fachen warnm Plant .uice in kurzer
,'eit eine solche Verbreitung unter
dem amerikanischen Publikum gefun
den bat.
Seit der Einnibrung dieses Heil
mittels in Detroit gingen taglich von
vielen Leuten Berichte ein über die
Vorteile, die sie durch dasselbe erbiel
ten. Eines der nenesten Schreiben ist
das von !rau Herman Woelk, die in
No. lüO Parker Str. wolmt. viele
freunde bat und ein populäre Tarne
dieser Stadt ist. Sie berichtet:
Csch litt für abre lang an mei
nem Magen, batte Kovischmerzen und
jede Nabrung erzeugte (as in mei
nein Magen, .ch war nervös, konnte
nachts kaum schlafen, batte Clm
machtsanfälle u. konnte kaum auf den
üszen stoben, um meine Hausfrauen'
pflichten zu erfüllen, ä, glaubte schon
nicht kuriert werden zu können, als ei
ne Freundin mit den Rat gab es mit
Plan uice zu versuchen. Tieser Rat
wurde befolgt und die Resultate wa
ren die besten: mein Magen ist icfct
in bestem -Znstande, ich kann nachts
schlaien und Hn wieder vollständig
fälng meine eigenen Hausarbeiten zu
verrichten. Plant mee kann ich nur
loben als bestes Heilmittel.."
Ter Plant Juice-Mann ist in der
Cunningbam-Äpotbeke. No. 155
157 Woodward.Avenue (neben Sie
gel's). woselbst er täglich das Tetroi
ter Publikum von der Güte dieses
Heilmittels überzeugt. (Anz.)
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M. Si.
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tKvx s-x-fiy,
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Luy " mm Ä
s giebt Dinge, die wir erst lie.
ben lernen müssen wie Bli'
ven und schwere Arbeit. Und an
dere Aachen wied.r gefallen uns so
fort wie Baseballspiele
und Vcl v et.
3C
Landes vorzubilden, n der Art und
Weife, wie die Anstalt dieser Aufgabe
durch günstige Umstände und Plan
nachzukommen imstande ist. stellt sie
wobl einzig da unter den Lebrerbil
dungsschulcn des Landes. Kurz seien
lner die (Ärundzüge unserer Arbeit
aufgeführt:
1. Tie Zöglinge des Seminars er
balten eine abgerundeteSchulbildnng.
die sie den Klassenlebrern gleichstellt
und gleichzeitig als Vorbedingung für
die spätere Spezialisation im Teut
schen dient.
2. Tie Kenntnis der Literatur
und der Sprachwissenschaft beider
j Sprachen, der deutschen und der eng-
lochen, gibt den schillern einen wei
teren Gesichtskreis. Sie sieben bei
den mit viel größerem Verständnis
gegenüber und gewinnen unendlich
für ihre eigene geistige (introicflinia.
o. Ter aeaenwärtia feststellen den
'Forderung der Veberrschung der
Fremdsprache seitens ihres Lebrers
kommt die Anstalt in dem Grade nach,
daiz sie mit Recht zweisprachig" ge
nannt werden kann.
4. Groszer Wert wird auf die väda
gogische und methodische- Seite der
Lebrervorbildung gelegt. v den
Fortschritten, die der fremdsprach
liche Unterricht in dem letzten abr
zehnt nach der Richtung einer Metbo
de. die auf gesunden pädagogischen
Grundiäven beruht, gemacht bat. bat
das Seminar nicht unwesentlich beige
tragen. 5. TieVerdindung mit der Teutsch
Englifcken Akademie, einer Prioat
schnle. die den Traditionen ihrer
Gründer treu geblieben ist. und dii
dem Seminar als Mnsierschule dient,
und mit den öffentlichen Schulen Mil
waukees gibt den Zöglingen Gelegen
beit. ihre theoretischen Kenntnisse in
die Praris nmzuseden. Aufzerdern
werden sie mit den Vedingnngen. un
ter denen sie späterhin in der Schule
selbst ihre Arbeit auszuführen haben,
bekannt.
si. Ter wichtigsten Forderung an
den fremdsprachlichen Lehrer. Kennt
nis von Land und Leuten, deren
Sprache er unterrichtet, ihrer Ge
schichte, ihrer Sitten und Gebräuche,
Vertiefen in ihre Tenkart und ihr Ge
fiihlsleben dürfte, soweit der deutsche
Lehrer in Vetracht kommt, in keiner
anderen Stadt Amerikas in gleichem
Mafte nachgekommen werden können
als in Milwankee, der deutschesten
Stadt des Landes". Sie erleichtert
es. dafz deni Seminar eine durchaus
deutsche Atmosphäre gegeben werden
kann, die sich im Unterricht und im
ganzen Verkehr zwischen Lehrern und
Schülern offenbart. Selbstverständ
lich ist der Lehrplatt so festgelegt, dafz
er in snstematischer Weife die notwen
dige Kenntnisse auch in dieser Nich
tung vermittelt.
Während der letzten ahre hat das
Seminar sein Arbeitsfeld geordnet
und erweitert, so das; es nunme.hr in
solgende streng von einander abgeson
derte Kurse geteilt wird:
a. Ter Vorbereitungskursus (Prä
parandenknrsus!. n ihm finden die
mit dein Tiplom . des ackten Grades
entlassenen Schüler Aufnahme. Sie
erhalten eine volle High School - Bil
dung mit besonderer Hervorhebung
des Teutschen, die sie sich leisz und
Vegabung vorausgesetzt in drei
fahren erwerben können. Sie be
rechtigt sie znm Eintritt in den Semi
narsknrsns. b. Ter regelniäfzige zweijährige
Serninarskursus. Tas Tiplom die
ses Kursus gibt seinem Inhaber die
Anerkennung seitens der Anstalt, dafz
er zur Uebernahme einer Klas
senlebrerstelle an den öffentlichen
Schulen oder einer Stelle als
Lehrer des Teutschen befähigt ist.
Tie Eintrittsbedingung für denselben
ist die erfolgreiche Absolvierung
einer vierjährigen High School und
eine Kenntnis im Teutschen, die die
Schüler dekähigt. die deutsche Arbeit
in diesem Kursus aufzunehmen.
c Ter fünfwöchentlicke Sommer,
kurfus.
d) Ter einjährige Kursus für Leh.
rer des Teutschen.
Tie beiden letztgenannten Kurse
srnd nammtlich für solche eingerich
tet, die die rein wissenschaftliche ÄuS
2
inc
iz
bildung. wie sie die amerikanische
Schule durchschnittlich zu bieten ver
mag, bereits erkalten haben, denen
aber die Beherrschung der Sprache,
vielleicht anch die methodische Vorbil
dung zur Ausführung ihres Berufes
fehlt. Alle Mittel, die dem Scminar
in seiner regelmäßigen Arbeit für die
Ausbildung seiner Zöglinge zu deut,
scheu Sprachlehrern zur Verfügung
flehen, werden auch in den Tienst die
ser Kurse gestellt.
Unsere freunde und alle die. denen
die Förderung des deutschen Sprach
unterrichts durch Anführung von
zweckentsprechend vorgebildeten Leh
rern am Herzen liegt, bitten wir, in
ihren Kreisen hinzuwirken, das; dem
Seiuinar solche junge Männer und
Mädchen zugeführt werden, die be
fähigt sind und in sich die Neigung
zum Lehrerberuf fühlen. Wir tr
suchen sie weiterhin, solche, die eine
berufliche Weiterbildung in der Rich
tung der Kurse c und d suchen, ans
das Seminar anfmertfam zu machen.
Alle weitere Auskunft soll gern vom
Unterzeichneten erteilt werden. Auch
steht der Prospekt der Anstalt srei zur
Verfügung.
Milwankee, im Mai inisi.
Tas Nationale Tentschamcrikanische
Lehrerseminar.
(The National German-American
Teachers Seminarq.)
M a r G r i e b s ch, Direktor.
Vaucrlaubnisschkine.
Hanncs ?l. N. (5larkc. -?' Kcnilworth.
ein zweistöckig? yiainclimt-3 No. 2."i3 MC
nilworlk,. für $20 in.
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stöckiaes Brickven. Haus an der Nordscite
der Whitnen. zwischen Lawton und Wil
demcre: Eigentümer Mcrt Cook, Ban
Citv. für $300.
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stöckiges Brickven. Haus an der Südseite
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Benster Bros.. 15 West Fort. zwei,
stockiger Brick und Tile Store an der st
seile der Hastinqs. zwischen Catherine
und Mnllett: Eiaentümerin Lena Ttine.
355 Meddury, für $6000
Feldpostbriefe.
Sie feinten den Italienerinnen als
Ersatz für Romane.
Ein wißbegieriger Mitarbeiter des
.Secolo" fuhr vor kurzem in den
Frühstunden auf der Straßenbahn
RomS, um Studien über die Art zu
machen, wie man im Kriege die Zei
tung liest. Die Lte. die frühmor
gens die Straßenbahn benutzen, sind
fast ausnahmslos in ihre Zeitungen
vertieft und haben für nichts anderes
Sinn und Interesse. Das. was er
gesehen hat, verrät der italienische
Journalist in folgender Plauderei:
Die Arbeiter begnügen sich bei der
Lektüre des politischen Teils zumeist
mit fettgedruckten Ueberschriften, die
ihnen genügen, um sich einen Ueberblick
über die Kriegschronik und die poli-tisch-diplomatische
Lage zu verschaffen.
Nach dieser flüchtigen Uebersicht der
Titel der Hauptseiten wenden sie sich
eifrig den kleinen Nachrichten über die
Soldaten im Felde und den lokalen
! Notizen zu. besonders denen, die sich
mit wirtschaftlichen Dingen und Lohn
Verhältnissen beschäftigen. Die jungen
Mädchen die ins Geschäft fahren, ha
ben eine besondere Vorliebe für die
Feldpostbriefe, die in den Blättern zur?
Abdruck gelangen. Sie e'en ibnen
vollständig den sonst fo beliebten Ro-
! man und den Bericht über die Skan
i dalprozesse. Und wenn sie diese
! Briefe gelesen haben, dann werfen sie
! rasch noch einen flüchtigen Blick auf
j die Anzeigen der letzten Seite, die Jn
serate von Ausverkäufen. Modeschauen
und dergleichen. Die Bürger des Mit
telstandes lesen die Auslandsberichte
mit viel Aufmerksamkeit und murren
dabei über die Unfähigkeit der Diplo
maten. Ihre Zeitunqslektüre gibt
! ihnen weiterhin anregenden Stoff zur
! ausgiebigen Unterhaltung mit den
; Nachbarn über das Wehrpflichtgesetz
Z in England und über die Hungersnot
! in Deutschland (?) (dieses Fragezeichen
j stammt übrigens von dem italienischen
Berichterstatter selbst), über die parla
', mentarischen Kämpfe, die Liebknecht
j im Reichstag ausführt. Die Militär
' Personen, ganz gleich, ob höheren Gra
i des oder einfache Soldaten, wenden sich
sofort den Bekanntmachungen militari
schen Chraakters zu. der Verlnstlist?.
' den Personalveränderungen in der Ar-
mee und den Verfügungen über Ur
i laubsgesuche und anderes. .Und die
j offiziellen Berichte von der Front?"
! wird man mich fragen. Die liest heute
! keiner mehr'. Man weih von vornhe
! rein, was Cadorna zu melden hat, und
es interessiert keinen Menschen mehr.
! ob an der Jsonzofront die Artillerie
j tätigkeit in mehr oder weniger schwa
i chem Grade stattfindet, oder ob Ca
' dornas Soldaten im Nebel weiter
! ihren Weg suchen."
3u schweigsam.
j Ueber einen eigenartigen Prozeß
, wird soeben, wie die Vossische Zei
! tung" mitteilt, in Acton. London, ver-
handelt. Eine jung verheiratete Frau
i hat die Scheidungeklage gegen ihren
j Mann eingeleitet, weil er von grau-
samer Schweiasamkeit" sei. Wenn er
mittags und abends von seiner Arbeit!
nach Hause komme, so spreche er kein!
Wort, sondern vertiefe sich stumm in
die Lektüre der Zeitungen. In den!
legten neoen Wocyen yane er mazi
ein einziges Mal mit seiner jungen
Frau gesprochen. Die .Daily Mail."
die über diesen seltsamen Fall bericht
tet. erklärt, daß einer ihrer Vertreter
unter einer Anzahl von Ehemännern
eine Umfrage in dieser Angelegenheit
veranstaltete mit dem Ergebnis, daß
i zahlreiche englische Frauen die gleiche
Anklage der .cruelty by silcnce" gegen
ihre Männer erheben. Viele Man
ner erklärten übereinstimmend, daß
sie abends beim Nachhausekommen das
Bedürfnis hätten, zu schweigen, ein
I Bedürfnis, für das die Frauen im all
! gemeinen wenig Verständnis besitzen.
Einer der Gefragten erwiderte, er habe
! schon oft darüber nachgedacht, welche
! glückliche Ehe doch die Stummen und
I Tauben schließen könnten. Am nette
! sien aber ist die Antwort, eines Man-
neS. der fein Schweigen gegenüber fei
ner Frau nicht als Grausamkeit, son
j dern als Wunsch zur Selbsterhaltun?
j erklärte. .Lesen ist die einzige Zu
i flucht, selbst dann, wenn ich zum Le
! sen tatsächlich zu müde bin. Manch
i mal habe ich, als Defensivmaßregel,
j die Abendzeitung fünf- bis sechsmal
! hintereinander zu lesen. Vielleicht ists
! deshalb, daß ich in unserem Geschäft
i der einzige war, der Przemysl ausspre
chen konnte . .
JedeS Lebensalter hat einen an
deren Lebensglauben.
Betrachtung.
Will man ein reiches Mädchen hei'
raten, dann hats einen Haken, will
man eine Ferienreise machen, dann
hats sicher wieder einen Haken. ge
winnt man in d?r Lotterie immer
hats einen Haken! Bloß, wenn man
seine Kleider aufhängen will, dann
hats gewiß keinen Haken!
Hciratsscheine.
Tan Tokna. 22 I.. und Lena Lo
vito, 23 I.. beide von Detroit.
Jobn Appenl. 23 I.. von Detroit,
und Edith M. Loomis. 20 I.. von
Grand Ravids.
Hiram 5choomaker. 30 und El
sie Oerlick. 23 beide von Detroit.
Arthur N. Watkins, 45 I., und
da M. Miner. 39 I.. beide von Te
troit. 3n Russell, 22 I., und EmmaAb
leser, 18 I.. beide von Detroit.
Mädchen in Washington, D. beim
r:f .TOjrj M . , hfi t
!v X i VN
. . ', . tj
i?,0WM:y sZMWi
-tt K iivt? ! l i
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b Jh vl& m itjf rJlA Zi tf l V, K
??"P L ff Mss. SfH Hf f ;
?sM 5? Ifl'eL M srsi z: ' 55 . .
& r.kF L-sFI : .A' itnii 'J f-h t
n 'Xwz? f4 iT' ,,vW'4'i Tti M&JltJ p-f t ti ur ? . i f 'j 4 ,( C )
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