OCR Interpretation


Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, August 28, 1916, Image 12

Image and text provided by Central Michigan University, Clark Historical Library

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn96076572/1916-08-28/ed-1/seq-12/

What is OCR?


Thumbnail for 12

13
Detroiter A b e n d p o st, Montag, den 28. August 1918.
.
I M2x ! Mf i
HVW" MrWicr
, : -
i ,j -: .: '
i - ''J7,$ Republikanischer Kandidat
I -: - . " - 0 v'-'-rr' S - - '.
. ; . j- . w;: , c-
i "V'vy sur
-1V'' ' j
M Friedensrichter !
r !
' '.. i---'S!Ä'Wz''1
KMM Primäwahlen Dienstag, den
l "'' ' 29: August.
Schmachvoll.
Teutsche Gefangene in Frankreich
furchtbar mißhandelt.
Uft etz Httit rn XHttf
r,chO v,letzt.
. ' ;?v;iv
V;?14,
' . -JT. '
y-
-y;i.::
vF5""s"5';. Y
y5? -v Mi
ift C-
T V -i,
, ' v '
;-v J-; '' ';;2&S5
-''-1 "wfv' - .
'C-i ' 1
P-H;;-J ; - ?D -ft.
MM s ? 'MMB
" . v ! ' - " ' v 1 '
X'-V ;
i 'A ' i I v. ' -
:-':.-'A 1 I
V l
,V Vf - "
V. -r'-'
;- PV-s.
aljcöüore t
3M)(cr
Ncpllblikallischcr
Kandidat für
FlikdkN5Nchtcr
primärwablen Dienstag, den
29. August
li i Sii
Republikanischer
Kandidat für
JtosijCbÄidjlcr
Primärwablen Tienstag, den 29. August.
,,, ,ilitm iiiiii.j .ii.i
VNv
jr t -U- (
' '
i - ' .
, w!!jj
''"J 9" Sl
, U 5' 1 VV
U
- ? ,
1?4
- - ' ck
x :
V
" J 1 2
. v -u
.
LXXu,?
V5VJ1
-vz&l
Tf
'';
Flvc
i. 5 l
fic-'i
jrn-
O'i
Vf;
Srv,-.'X
L .lllCllll
iier
Kandidat für Wiedcrnomination für
daß Amt eines
0O()!!L
von Wayne County.
Primärwahleu am Dienstag, 29. August.
Unsere Wahl für
Drain Commissioner
QUAMDT
grüftercr Landstrafzm - Kommissär. Zivil-Ingonieur der Trai
nagelrbttt des County. Cin passcnder Mann für die Office. Crine
Stimme, welche Ihnen Steuern spart.
Primarwahlcn Dienstag, den 29. ?lngust.
' ,--i
1' I
Primärwaylen 29. August 1916.
Theodore C.
BETZ0LDT
Rkpnblikanischcr Kandidat für
Staats - eqislatur
Unter unerhörten Mühsalen und
Gefahren ist es fünf tapferen Feld
grauen, die für diese Leistung alle mit
dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet
worden sind, gelungen, aus den Hän
den der sie mißhandelnden Franzosen
zu entrinnen und zu ihren Truppen
teilen zurückzukehren. Es sind dies
der Infanterist Heinrich Klug aus
Nudolfstein in Bayern, der Gefreite
Orschel auS Kuhlflädt. der Kriegsfrei,
willige Albert Behn aus Lintzel (Han.
nover), der Ersatzrekrut Ferdinand
Hormann aus Sapelow (Hannover)
und der Ersatzrekrut Schuster aus
Groß-Waldeck (Ostpreußens die von
der französischen Uebermacht bei der
Herbstoffensive Joffres in ihren halb
verschütteten Unterständen gefangen
genommen worden waren, und dar
nach vollauf Gelegenheit dritten, zu er
fahren, wie ritterlich sich die Franzosen
gegen wehrlose Gefangene benehmen.
Man ließ sie zunächst von nachmit
tags halb drei Uhr bis am folgenden
Mittag ohne jede Nahrung, dann ka
men sie in das sogenannte Joffrelager,
wo sie tagelang in Erdlöchern ohne
Dach und Lagerstroh trotz des Ein
spruches der französischen Militär
arzte hausen mußten, bis man sie in
ein nur acht Kilometer von den deut
schen Stellungen entferntes Baracken
lager brachte, wo man ihnen als
Schlafstatt nasses, verfaultes, von Un
geziefer wimmelndes Stroh gab.
Französische Soldaten, die ihnen aus
Mitleid Nahrung. Decken und beson
ders den den Deutschen streng verbo
tenen Tabak zukommen lassen woll
ten. setzten sich den schwersten Straf
androhungen seitens ihrer Offiziere
auö. Während sich die Mannschaften
gut, die Militärärzte untadelhaft ver
hielten, hatten es die Offiziere darauf
abgesehen, daß die deutschen Gesänge
nen so schwer und demütigend wie
möglich behandelt würden.
Ein höherer Pionieroffizier sagte zu
ihnen: .Ihr sollt solange arbeiten und
Hunger leiden, bis täglich zwei von
euch kaput gehen!" Auf eine Be
schwerde, daß man ihnen böswillig
Seife in ihre dünne Wassersuppe ge
mischt habe, wurde ihnen die höhnische
Antwort zuteil, das sei Joffres Arz
nei für die Boches." Der Gipfel der
Mißhandlungen wurde schließlich da
mit erreicht, daß die deutschen Gesänge
nen gegen alles Völkerrecht in die vor
dersten französischen Stellungen ge
bracht wurden und hier im Angesicht
ihrer Kameraden gegen diese Befesti
gungen anlegen mußten, wobei sie wie
derholt in das Feuer der deutschen Ar
tillerie gerieten, die mehrere von ihnen
verwundete, darunter einen schwer.
Aber hier, in Sehweite der Kameraden,
fanden sie schließlich, unter fast unmög
lichen Umständen, die Gelegenheit zur
Flucht. Es gelang ihnen, jedem auf
eigene Weise, die französischen Schlei
ergräben zu überspringen und sich im
Schutze der Dunkelheit an den vorder
sten Posten vorbeizuschleichen. dann
aber wurden sie infolge des aufgehen
den Mondes bemerkt, und die Franzo
sen sandten ihnen einen Hagel von Ge
schössen nach, sodaß sie in Granatlö
chern, teilweise zwischen gefallenen
Franzosen. Deckung nehmen und dort
verbleiben mußten, bis am nächsten
Abend die hereinbrechende Dunkelheit
ihnen gestattete, bis an die deutschen
Drahtverhaue hinanzukriechen, aber
aber auch dort kamen sie durch die Ku
geln wachsamer Posten in neue, schwere
Gefahr, sodaß sie abermals in Granat
löchern Unterschlupf suchen mußten,
bis es ihnen gelang, sich durch Zurufe
zu erkennen zu geben und sie. nun von
ihren Kameraden mit unendlichem Ju
bel wieder in die Arme geschlossen
wurden. Hier konnten sie nun berich
ten, wie die Franzosen dei? ritterlichen
Sinn vergelten, mit dem die gefange
nen französischen Krieger bei den Deut
schen überall, von der Front bis zum
Gefangenenlager in der Heimat. be
handelt werden. Die fünf tapferen
Männer haben ihre ganz überein stim
menden Erfahrungen unabhängig von
einander bekundet, und die völlige
Richtigkeit ihrer Angaben ist vom zu
ständigen Armee-Oberkommando ge
prüft und leider als ganz wahrheitsge
mäß befunden worden.
Inr Kstimator-
yte Ward
. Hillebrand
Demokratischer Kandidat.
x
Teuere Heringe.
Aus Lübeck Mitte Mai schreibt
man:
Bei den ungeheuren Heringsfängen,
die in den Monaten März und April
!von deutschen Fischern an den Küsten
!Schleswig-Holsteins und in den da-nisch-schwedischen
Gewässern gemacht
j worden sind und bei der großen Lie
ferung der schwedischen Fangplätze an
lden deutschen Markt, zum Beispiel
nach Kiel, ist es eine auffallende Er
!scheinung, daß Heringe und Sprotten
! fortgesetzt im Preise noch immer stei-
gen. Auch die andauernd gute Zufuhr
der großen Heringe aus Norwegen hat
die Preisbildung nicht beeinflußt.
Anfang März sind im Skagerrak von
Herings fischern ungeheure Herings
züge gefangen worden, deren Wert an
einem einzigen Tage beinahe dreivier
tel Millionen . Mark bettua. .Jetzt ist
die Märzfischerei im Skagerrak been
det, die Fischer sind heimgekehrt. Es
wird bekannt gegeben, daß ein jedes
Boot in vier Wochen einen Ertrag von
über 25.000 Mark erzielte und daß
janz junge, eben ausgemusterte Fischer
im Monat März 3500 ausgezahlt er
halten haben! Es wird weiter berich
tet, daß die Fange alle Erwarwngen j
übertrafen, daß der. März den He !
ringsfischern einen sonstigen vollen'
Jahresverdienst gebracht habe und daß
in früheren Jahren ein Zehntel des
jetzigen Gewinns schon einen flotte!
Umsatz bedeutete. Und trotz alledem!
die unverständlich hohen Herings und j
Sprottenpreise. Bor dem Kriege wa I
ren' Zeiten, in denen von den Fischern!
für das Pfund Heringe 5 Pfennig und i
darunter gefordert wurden; waren
lhrer gar zu viele gefangen, dann wur
den sie wagenweise zu Dungzwecken
fast umsonst abgegeben. Heute kostet
das Pfund Hering an vielen norddeut
schen Verkaufsplätzen, z. B. in Lübeck,
trotz aller ergiebigen Fänge 60 und 65
Pfennig, kleine, mittelmäßige Ware.
Mitunter werden sie billiger, aber 65
Pfennig ist meistens der Durchschnitts
preis. In Kiel werden bis 55 Pfen
nig gefordert; die Preise an den ande
ren Haupthandelsplätzen Apenrade,
Flensburg und Eckernförde sind oft
nicht viel niedriger. Selbst kleine He
ringe, die für Räucherzwecke und den
Versand nicht in Betracht kommen'
müssen sehr hoch bezahlt werden. Auch
die schwedischen Fangplätze fordern
trotz überreicher Heringsfänge sehr
hohe Preise, zum Beispiel für minder
wertige Trawlheringe 70 Mark für
die Kiste und darüber. Für Sprot
ten werden in Kiel oft über 40 Mark
gefordert. Das sind alles Preise, die
sich durch die Mühen und Unkosten
der Heringsfischerei nicht rechtfertigen
lassen und die das so notwendige
Volksnahrungsmittel, das zum Glück
meistens reichlich vorhanden ist, ganz
ungerecht verteuern. Die Schwankun
gen in der Preisbildung sind wohl zu
verstehen, denn es kommen auch Tage,
an denen die Netze nur geringe Beute
liefern; es sieht aber fest, daß trotz
wiederholter Riesenfänge von Herin
gen von den hohen Preisen nicht we
sentlich abgegangen wurde. Der Ver
dienst von 3500 Mark für einen halb
wüchsigen Fischer in vier Wochen be
sagt genug. Die Festsetzung von
Höchstpreisen für Heringe und Sprot
ten würde hier vielleicht der Allgemein
heit gute. Dienste leisten.
ItfriG, frau, gemalM.
In den hinterlassenen Pap'.crer des
bedeutenden theologischen Schriftstel
lers David Friedrich Strauß, dessen
Hauptwerk Das Leben Jesu" einst
eine so mächtige literarische und kirch
liche Bewegung hervorrief, finden sich
auch interessante Bei.iungen über
das weibliche Geschlecht. Ueber die
Nomenklatur Weib. Frau. Gemnh
Im" hat er folgende Aufzeichnungen
gemacht: Wenn man aus Liebe hei
ratet, wird man Mann und Weib,
wenn man aus Bequemlichkeit heirate!.
Herr und Frau, und wer aus Verhalt'
nissen heiratet, Gemahl und Gemah-
lin. Man wird geliebt von seinem'
Weibe, geschont von seiner Frau, ge-j
duloet von seiner Gemahlin. Man hat!
für. sich allein ein Weib, für feine
Hausfreunde eine Frau und für di:
Welt eine Gemahlin. Die Wirtschaft'.
besorgt das Weib, das Haus die Frau,
den Ton die Gemahlin. Den kranken
Mann pflegt das Weib, ihn besucht die
Frau und nach seinem Befinden er
: kündigt sich die Gemahlin. Man geht
spazieren mit seinem Weibe, fahrt aus
mit seiner Frau und macht Partien
mit seiner Gemahlin. Unseren Kum
mer teilt das Weib, unser Geld dir
Frau und unsere Schulden die Gemahl
lin. Sind wir todt, so beweint uns
, unser Weib, beklagt uns unsere Frau
I und geht in Trauer unsere Gemahlin.
! Da Strauß mit seiner Frau, der
Sängerin Agnese Schebest, in einer
wenig glücklichen Ehe lebte und sich
deshalb nach einigen Jahren wieder
scheiden ließ, kann man wohl annet
men. daß er persönlich seine Frau
mehr als Gemahlin, denn als Weil'
und Frau betrachten lernte.
Verliebt.
Braut: Artbur. nickt wabr. ick
habe eine schöne Hand?"
Bräutigam: Gewiß, mein Engel
chen! Entzückend! Es ist jammer
schade, daß du nur zwei davon hast!"
Kleiner Irrtum.
Angeklagter: Herr Richter, ich ging
ganz harmlos die Straße lang, die
j Zigarre im Munde und die Hände m
den Taschen:
Richter: Ganz recht. Aber, nicht
in den eigenen!"
I
Auch ein Geschäft.
Waö willst denn du in der Schule?
Du gehörst ja noch gar nicht herein!"
Ja, ich komm' für meinen großen
Bruder, der heut' Prügel kriegen soll.
Die sollen S' mir geben. Ich hab'
dafür einen Nickel gekriegt!"
Daö bessere Los.
Schulze: Na. alteS HauS, wie hat
dich deine Frau gestern Nacht nach dem
Bummel empfangen?"
Müller: .Schrecklich, sie hat gar
nicht mit mir sprechen wollen!"
Schulze: Na. so was von Schwein!
Meine Frau hat geredetl"
Eine kritische Zeit, Herr Bürger!
fünfzig bekannte Republikaner und frühere pro
gressive richten diesen offenen Brief an um ihre
feste Ueberzeugung auszudrücken von der Wichtigkeit
der N)iedernomination von
Ver. Staaten Senator Charles E. Townsend
Werter Herr !
Die Republikaner, deren Namen unten gedruckt sind, repräsentieren beide Zweige
der wiedervereinigten republikanischen Partei.
Dieselben bezahlen und veröffentlichen diese Anzeige teilweise wegen persönlicher
Freundschaft, aber meistens wegen patriotischen Interesses für die Wohlfahrt des
Staates und der Nation.
Der ?enat wird von größter Wichtigkeit im nächsten Kongreß sein; von höchster
Wichtigkeit auch sogar bei einem republikanischen Siege.
Kritische Jahre der Neueinteilung werden unbedingt dem europäischen Kriege fol
gen; die bellte werden ihre stärksten Männer im Senat brauchen, Männer von Erfah
rung lind erwieseiier Fähigkeit, Männer von starker Ueberzeugungskraft und dem
Mut, dieselbe auch zum Ausdruck zu bringen.
Charles E. Townsend war der erste Ver. Staaten Senator, welcher direkt von
den Bürgern Michigans nominiert wurde'. Er hat das in ihn gesetzte Vertrauen voll
auf gerechtfertigt, und wenn wiedergewählt, wird er der erste sein, der von dem Pu
blikuni erwählt wurde.
Er war der bewährte freund zwei berühmter republikanischer Präsidenten und
verteidigte stets die wichtigsten fortschrittlichsten Maßnahmen.
In einem Termin wurde er Führer der republikanischen Minorität des Senats
und erwarb sich dadurch nationale Berühmtheit.
Er kämpfte fortwährend für eine wissenschaftliche Lösung des Prinzips der Be
schützung von Kapital uiid Arbeit.
Er war gegen Extravaganz und PorkBarrel" Machinationen.
Er half bei der Ausarbeitung des Panamakanal-Gesetzes.
Mit seinem drohenden Filibuster wurde die Llutomobilsteuer aus der Krieg?
steuer.Bill ferngehalten.
Seine Untersuchung sparte der Regierung Tausende von Dollars im Teparte
ment des Einkaufs von Vorräten.
Er half an der Dilrchführung des Gesetzes für gute Landstraßen.
Er reichte die Gesetzvorlage ein. welche die Untersuchung von Streitigkeiten zwi
schen Kapital und Arbeit vorschreibt.
Er kritisierte die diplomatischen Fehler der Administration.
Er deckte die Schäden der Kinderarbeit und Vernachlässigung im Süden auf.
Mit Hinblick auf die Zukunft hat das Projekt für internationale Wasserwege in
Gang gebracht.
Er wohnte stets seinen Komite-Sitzungen bei und erfüllte alle seine Pflichten.
Er war stet? den Bürgern behilflich, welche mit der Regierung Geschäfte taten
oder die Unterstützung der Regierung verlangten.
Er hat niemals eine Stimmenabgabe umgangen.
. Michigan und das Land brauchen seine Fähigkeit, Erfahrung und staatsmänuische
Kenntnis in den folgenden Jahren der Krists.
B. I .Onen. Bottle Creek
William T. Tust. Tetroit
Richter Nelson Tbarpe,
West Branch
Venj. 2. .(-'anchett,
rand Rapids
Mayor Therman T. Hand
dk. To
JameS H. Kinnane,
Towagiae
Milo T. Lampbell,
(zoldmater
Albert (f. Peterman,
Houghton
Leon ft. Miner. Owofso
lirbrcm 6. Nichols.
Battle Creek
tteorge W. Tample, Ann
Ardor
R. I. McTonald,
Muokegon
Harrev H. Lowrey,
Jonia
M. $. TeJoe. Charlotte
Texter M. errv. Tetroit
Tr. . T. Hadley,
Coldwater
W. I. Hunsaker, Taginam
Ltias. (f. Kirby, Monroe
Achtungsvoll,
John 3. Haggerty, Tetroit
A. I. Mills. Kalamazoo
William I. Smith,
Battle Ereek
Richter Matthem Bush,
öorunna
Charles H. ffarrell, '
Kalamazoo
rant M. Morse, Portland
B. B. Gorman, Coldwater
A. P. Loomis, .
Grand Rapids
Herbert W. Smith, Lapeer
ftranf 3. Neal, Rorthville
M. H. Moriarty,
Crystal Falls
L. B. Mason, Kalamazoo
Ck-ouv. Fred. M. War.
ner, Farmington
James H. Russell,
Marauette
Ek-Cong. A. B. Tarragh,
3t. Louis
Fred E. Lee, Towagiae
H. . Prettyman,
- Ann Arbor
Jacob lerum,
Grand Haven
Geo. W. Cook. Jlint
Homer H. Quay,
Cheboygan
Gilbert A. Currie, Midland
A. L. Teuel. Harbor
3pringS
W. H. Frankhauser,
Hillsdale
Herbert S. Powell, Jonia
"Charles C. 3imnS,
Tetroit
Levi H. Barbour, Tetroit
Ck'Lieutn. Gov. John Q.
Roß, MuSkego
Arthur H. Bandenberg,
Grand Rapids
Burt T. Cad. Port Huron
Jos. E. Bayliß, Midland
Brinton F.'Hall, Bcldin
H. Clair Jackson,
Kalamazoo
Frank W. Wait, 3turgi
R. W. Paddock,
Charlevoix
Tr. A. W. 3cidmorr.
hree RivcrS
W. H. Porter. Lansina
Homer C. Buck. B City
Wm. M. Palmer. Jackson
Tatsachen gegen Verspreckzen
Appelliert nicht der Rekord eines solchen Staatsmannes an die denkenden Bürger
in einer Zeit der nationalen Krisis?
Die Primärwahl ist nächsten Dienstag, den 20. August.
. Anzeige.
Senator Townsend ist von der Abendpost indossiert.
Eine neue Eidesformel.
Die Formel, unter welcher die Be
aniten de siamesischen Reiches den
Eid der Treue und Gewisscnhaftig.
seit zu leisten haben, lautet nach den,
Ostasiatischen Lloyd folgendermaßen:
Das Blut soll aus jeder Ader mei
nes Körpers weichen, der Blitz mich
in zwei Teile zerspalten; Krokodile
sollen mich fressen: ich soll verdammt
sein, Wasser in bodenlosen Körben
durch die Flaminen der Hölle zu tra
gen; nach meinem Tode soll ich in den
Körper eines Sklaven wandern, der
die härteste Behandlung so viele
Jahre zu erdulden hat. als Sand
köriicr in der Wüste und Tropfen im
Meere sind. Dies alles soll mir ge
schchcn, wenn ich gegen meinen Eid
ven'toke."
Daß dieser Eid kolossal wirkt, läßt
sich denken. In ähnlich wirkungs
voller Weise würde cr, für curo
päische Anschauungsweise umrcdi
giert, etwa folgendermaßett lauten:
Italien soll mich zu meinem Bun
desgenossen machen, England mich
beschütze, Essad Pascha mir Treue
schwöre. Ich soll verdammt sein,
Gabriele d'Annunzios sämtliche Re
den auswendig zu lernen. Noch vor
meinem Tode soll ich zum Finanz
minister in Ruhlaiid emannt wer
den. Reuters Bureau soll mich auf
fordcrii, die Lügen in seinen Berich
ten zu zählen, die Serben sollen mich
Kultur lcbren. die Kosaken Fort
schritt, die Gurkhas Freiheit und die
Seiiegalcser Zivilisation. Ich soll
ium o n a d
fWll
4.v. Jl 111
l -1 'Wr i
;
vkv
tfy't I
a a a a a n
, H. ta, jr.
Republikanischer Kandidat für
County - Schatzmeister
Zehn Jahre Chef-Clerk in der Countr,
Auditoren Office.
Treue Dienste verdienen Beförderung".
&m.Ui'w:M2 x.aiH'ü vm mm:- am i. n.i. n
mit Sir Edward Grey tausch: müs
sen, wenn die Abrechnung kommt,
und in Herrn Poinrarcs Haut stecken,
noch bevor sie kommt. Ties alles soll
mir geschehen, wenn ich gegen meinen
Eid verstoße! Ob dann noch gegen
einen Eid verstoßen werden wird?
Wir glauben kaum.
Uebers Ohr gehauen.
Graf Michael Karolyi, der, von
Frankreich zurückgekehrt, sein Buda
pcstcr Palais wieder bezogen hat, be
gegnet auf der Treppe einem feiner
alten Ticner, der zu Beginn des
Krieges eingerückt war und wegen
einer Verletzung auf dem südlichen
Kriegsschauplatz einige Wochen Ur
laub erhalten hat. No, mein söhn",
redete ihn der Graf an, ..ich habe ge
hört, daß du dich hldenhast benom
hört, daß du dich heldenhaft benom-
Stimmen Lie für
Alexander E.
- Hß. o o r c
Republikanischer Kandidat
für
Staats Legislatnre.
Was wünschest du dir?" AIK
Euer Hochwohlgeboren, so viele .sm
nen, wie von einem Ohr zum ande
ren Platz haben!: Wird dir das
nicht zu wenig sein?: Ich begnü
ge mich fchon damit!" Graf 5ia
rolm' willigt in die Sache ein und
will gerade die Entfernung zwischen
den beiden Ohren seines TienerS ab
messen, als es sich herausstellt, das;
dieser nur ein Ohr hat. Wo ist denn
dein zweites Ohr?" Tas. Euer
Hochwohlgeboren, das habe ich bei
Schabatz gelasfenl" '

xml | txt