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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, February 24, 1917, Image 3

Image and text provided by Central Michigan University, Clark Historical Library

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Detroiter Aiendpost, Samstag, den 24. Februar 1917.
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Sprecher von nationalem Rufe werden Einsprachen halten.
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Versammlung abgehalten unter den Auspizien des ' 1 - M
Velroilcr Zuieiges Her Amerikanischen Union gegen Militarismus
Eintritt frei. Jedermann willkommen.
7k, Tk- s - n -
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Tauchboot wird mehr und
mehr der Cchrcllcn '
der Mccrc.
lorts'vn, von Seite l.)
sehr ,;wisc1ion Holland und England
l?at Incr craillassuna Qcgebcit, mit
(."ronbritnimien darüber 311 vcrhan
dein, toie die holländische Gazcttö
schreibt.
Ta: Blatt sagt: ..Wir können ux
Ing bleiben, wäbrcnd Deutschland
solche Vorteile dllrch ungesetzliche Mit
tel auf der See erringt. Großbritali'
ien bat (Gegenforderungen gemacht,
in welchen es Wiederaufnabme des
Schiffc-verkebrs mit uns fordert. Tie
Vage kann nur temporär sein. Tie
holländische Schiffahrt muß wieder
hergeitellt werden, da das ieben der
Nation davon abbängt." -VasKington
erfährt vom Tod eines
amerikanifchrn Missionars.
W a s b i n g t 0 n . 2 1. Feb. Ter
hierher berichtete Tod des amerikani'
scheu Missionars Robert Allen Ha
den. der mit dem von einem Tauch
boot torredierten Trausportdampfer
:'ltbos zugrunde ging, erregte in
auttlichen Kreisen eine gewisse ' Auf
regung.
Tie Meldung ging dem Staatsdc
rartement vom 5konsul Wilbur Keb
linger in Malta zu. Ter Bericht be
sagt, dasz das Tauchboot keine flagge
-eigte und den Transport ohne jede
Warnung versenkte.
Irgend eine Auffassung, daß diese
Versenkung eine feindliche Handlung
zu bedeuten haben und zum Kriege
mit d.'u Ver. Staaten führen könnte,
wurde jedoch durch später eingetrof
fen e Preszdepeschen aus dem Wege
geräumt, welche meldeten, daß das
Schiff ein Kriegsschiff gewesen und
von zwei Zerstörern begleitet gewesen
Xer Konsul berichtete ferner, dan
Haden sich hätte retten können, aber
daß er sein Leben bei dem Versuche
verlor, einigen Chinesen zu Hilfe zu
kommen.
Tauchboot angeblich an Küste Hol
lands gestrandet.
L e n d 0 n. -4. ebr. Vom Haag
berichtet Reuter, daß ein deutsches
Tauchboot an der Küste der Hollands'
scheu Insel Walcheren gestrandet sei.
Eine andere Tevesche von lilshing
den Erchange Telegraph meldet,
taß das Tauchboot 11 .0 hierher ac
schleppt worden sei. geringfügig bc
schädigt. ?as Tauäiboot bat ".0
Tonnen und -5 Mann an Bord.
Die "xrage der Internieri'ng der
.'annfä'aft 'sl noch nicht entschieden
worden.
Das Tauchboot bewährt sich im See
kämpf.
Buenos Aires, 24. Febr.
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..:. i-:., r:...-, ,M..
Meldungen per Kabel von Barcelona
an die h.esige Zeiwng La Pensa in
Spanien beschreiben einen Seekamvf
zwischen drei Tauchbooten und sechs
bestückten Handelssahrern in der nach
sten Nähe von Tarragonge in Spa
nie am Montag.
Der Kampf begann um 8 Uhr des
Morgens, acht Meilen von der spa
nischen 5i iiite. Die Bewohner von
Tarragonga beobachteten den Kampf
von den Dächern ihrer Häuser aus mit
Hilfe von Ferngläsern. Man schätzt
daß wenigstens 600 Schüsse gewech
selt wurden.
Tauchboot blieb Tieger.
Der schwedische Tamvser Skogland
war der erste, welcher von den h
Booten in den Grund gebohrt wurde.
Gleich darauf kaum der italienische
Dampfer Gnisepve an die Reihe. Tie
Tauchboote konzentrierten dann ihren
Angriff auf den britischen Dampfer
Ianeta. Der letztere wuroe wahr
scheinlich auch versenkt worden sein,
wenn nicht plötzlich fünf oder sechs bri
tifche erftifrer auf der Schlachtfzene
crschienen wären. Die Tauchboote
feuerten etwa 20 Schüsse auf die Zcr
störer ab. ehe sie untertauchten und
nicht mehr gesehen wurden.
Es wird gesagt, daß man glaubt,
lin Tauchboot sei versenkt worden.
Alle die Handelsfahrer, welche sich
außer den zwei versenkten an dem
Kamps beteiligten, wurden mehr oder
weniger beschädigt.
Wols heult vor dcnTorcn
dcr alliierten Mächte.
(öorttktzung dvn Leite I.)
die Flotte, die Stärke dcr Flotte auf
4itt.000 Mann erhöhend.
Auch in Frankreich greift die Not
um sich.
Paris, 24. Febr. Alle Schul
knabcn sind von der Regierung er
sucht worden, fich an dcr Bebauung
von leeren Bauplätzen und sonstigem
brach liegendem Land zwecks Gemüse
Produktion zu beteiligen. Eingeschlos
sen sind alle Schüler der Hochschulen
und höheren Lehranstalten.
Unter der Aufficht der Regierung
werden diese Schüler Torf für Torf
und Gemeinde für Gemeinde land
wirtschaftlich zu bearbeiten haben.
Washington. 24. Feb.
Franreich hat für Farmer, um die
größere Produktion von Weizen wäh
rend des Krieges zu ermutigen, den
Landwirten Prämien angeboten. Te
pcschen besagen, daß das Handels
departemcnt einen Bonus von 15
Cents per Büschel für Weizenbauer
und einen weiteren Betrag von
$1.56 für einen Acker für die Ver
mehrung der Wcizcnernte seit letztem
(eftsP 2Tlsl Mtltfiftf
M liylillli
SeseW Sie feil I
w Her MeHeUs'
fit
Leute, den 24.
- Ji M.,M M.M.
. LU, ,
Jahr ausgesetzt habe. Weizen kostet
jetzt in Frankreich '$.73 dcr Büschel.
Verhaftungen von Iren mehren sich.
London, 21. Febr. Noch mehr
Verhaftungen von Mitgliedern der
Gaelic League, welche im Verdacht
stehen, sich an der neulichen irischen
Erhebung beteiligt zu haben, stehen
bevor, wie die Central News Agency
aus Dublin berichtet.
Mehrere der Verhafteten find in
Dublin angekominen und in den Mi
litärbaracken von Arbour Hill unter
gebracht worden.
Heute erwartet man noch weitere
Verhaftungen.
Nichts von Bedeutung an allen Fron
ten. Berlin, 24. Febr. Nichts von
Bedeutung gebt an den Fronten vor.
Das wichtigste Ereignis war eine hef
tige Attacke der Deutschen in Galizien.
wo die Teutschen die russischen Linien
durchstachen und nachher dem russi
schen Gegenangriff wieder weichen
mußten.
Tas deutsche Haiiptauartier bericht
tet: Front des Prinzen Leopold: In
der Näbe von Smorgen, westlich von
Lutsk. und zwischen dein Jlota Lipa-
.lnd dem Narayuvkafluß. wurde der
Kampf mit Artillerie und Minsnwer-ft-r
wieder lebhafter.
In der Nähe von Zwyzin, östlich
von Zlochoff, drangen unsere angrei
fenden Truppen in russische Stelliln
gen ein und nachdem sie vier Minen
schäfte in die Luft gesprengt hatten,
kehrten sie mit 250 Gesangenen .drei
Offiziere eingeschlossen, und mit zwei
Maschinengewehren wieder in ihre
frühere Stellung zurück.
Der russische Kriegsbericht. '
Petrograd. 24. Febr. Nach
dem die Teutschen unsere Stellungen
bei Svisshen. 13 Meilen von Zlochosf.
eine Stunde lang mit Artillerie be
schossen hatten, machten sie drei In
fantericangriffe und drangen in unfe
re Gräben ein.' Unsere Gegenangrif
fe trieben sie wieder in ibre ursprüng
lichen Stellungen zurück.
Der britische Kriegsbericht.
London, 24. Febr. Wir derbes
serten unsere Position nördlich von
Gueudecourt, (Somme), wo wir ei
nen Teil der feindlichen Gräben nah
men uiid 30 Gefangene einbrachten.
Wir gewannen auch an Boden süd
lich von Petit Miraumont (südlich
von der Ancre), wo wir eine Vorpo
penftellung des Feindes nahmen.
Deutschland ist auch mit dabei.
A m st e r d a m. 24. Febr. Wcnn
die Entente-Mächte nach dem Kriege
von Teutschland Entschädigung ver
langen, so wird Deutschland seine An
sprüche stellen, und die erden nicht
nur auf dem Papier stehen", erklärte
Wohnen
Wegs - DemoMmtuR in der
ty
äszmi?&
Jebruar, 8
M: M.,
Gras von Rödern vom deutschen!
Schatzamt im Reichstag.
Tcr Reichstagsabgeordnete Lede
bour sprach gegen die inaugurierte
Tauchbootkampagne, aber man lachte
ihn im ganzen Hause aus. Auch
sprach Ledebour gegen die vonTeutsch
land gemachte Friedensosferte. Er
sagte, daß sie ganz ohne Wert gewesen
sei.
Tagegen Graf von Rödern vom
Schatzamt, der Krieg gehe seinem En
de nahe. Tas Tauchboot werde ihn
beendigen.
Nahrungsmangel in allen Ländern.
Bern. 24. Febr.. über Paris.
Der Bundesrat hat gestern nachmit
tag die langerwarteten Beschränkun
gen betreffs Nabrungsmittelvertei
lung angekündigt, denen zufolge die
Schweiz jetzt zwei fleischlose ge ,n
der Woche und sich mich auf Rahm
und Eier täglich nach Vorschrift einzu-
schranken hat.
An zwei Tagen in der Woche ist
der Fleischkonsum von Rindfleisch.
j . -; -rjt. n: ir.:;. x
ccoirenicueiicn, öu-yi'iimuuj, vum-
melfleisch und Pferdefleisch in allen
Hotels, Restaurants und Privathäu
sern verboten.
Es wird damit bei niemanden eine
Ausnahme gemacht, aber den Restau
rants ist es gestattet. Leber. Nieren.
Gehirn. Lungen und Würste zu ser
vieren. Cier und Fischmangezn derSchweiz.
Ta der Eier- und Fischvorrat in
der Schweiz sehr beschränkt ist. ist das
Publikum von der Regierung er
mähnt worden, alle von derselben nie-
dergelegten Regulationen auf das
Strengste zu befolgen.
Schlagsahne ist verboten.
om Interesse der Erhaltung des
Milchvorrates in es serner verboten
worden. Schlagsahne in ösfentlichen
Restaurants und Eßplätzen zu servie
ren. Nickt mehr wie 15 Gramm
Zucker darf ferner dem Gast verab
reicht werden. Butter darf nur beini
Frühstück serviert werden, oder an
Tagen,an welchen keine Fleischkon
verabreicht werden darf. Mit dem
Genuß von Käse darf der Butterkon
sum gar nicht mehr zusammengehen.
Ter Bundesrat erklärt, diese Regu
lationen seien notwendig geworden,
um die Lage durch ein direktes Ver
bot zu klären.
Ledermangel führt in England zu
Holzschuhen.
Washington. 24. Febr. Le
dermangel in England bat , London
genötigt. Schuhe aus Leder seitens
der Schulkinder mit Holzschuhen zu
ersetzen. Sie werden für 73 Cents
da5 Paar verkauft und die Schulju
gend begibt sich mit diesen nach ihren
Schulen.
Die Nachfrage nach Holzschuhen ist
Sie der großen
Mßr aöend,
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so groß, wird gesagt, daß eine briti
sche Fabrik gerade einen Auftrag für
100.000 davon ablehnen mußte.
London erhebt seine Hetzsrimme wie
der. London, 21. Febr. Nachrich
ten gemäß, welche hiesige Griechenbe
Horden erhielten, ist unter den 8000
Griechen, welche sich den Bulgaren
und den Teutschen in Kavala überga
ben und die sich' jetzt in Görlitz.
Teutschland, befinden, ernster Trubel
ausgebrocken.
Nahrungsmangel, heißt es. und
die Nichterfüllung der deutschen Ver
sprechungen, die Truppen wieder zu
repartieren, sollen die Ursache sein.
Tie Haltung der griechischen TruLben
hat eine Anzahl griechischer Osfiziere.
darunter der Kommandeur. General
Hatzovoulos. veranlaßt. Görlitz zu
verladen.
Bulgaren und Teutsche drangen im
August 1010 in Kavala ein. vom 4.
griechischen Armeekorps besetzt. Ein
Teil der Garnison wurde auf alliierte
Kriegsschiffe gebracht, aber der Rest
ergab sich den Teutschen und den Bul
garen. Griechenland protemerte und
es wurde versprochen, die Truppen
wieder zurückzuschicken. Ties ist nickt
geschehen.
Bon wenig Wichtigkeit.
Paris. 24 .Febr. Eine franzö
fische Abteilung drang gestern Nacht
in den Pogesen in deutsche Linien ein,
beiaat das heutige Bulletin des
Kriegsamtes.
Teutsche, welche beute morgen in
der Nähe von Weißenbach eine Razzia
ausführen wollten, wurden zurückge
wiesen.
Griechknarmec transferiert.
A t b e n. 24. Febr.. über London.
Es wird liier amtlich bekannt gemacht,
daß die Transferierung der griechi
schen Armee vom Kontinent Griechen
lands nach dem Pelevonnesus erfolgt
ist. Ties iii Gemäßheit der Forde
rungen der Entente-Mäckte. -
Der griechische Generalstab kündigt
an, daß bis zum 10. Februar 15.000
Mann. 4200 Pferde und Maulesel,
313 Geschütze. 155 Maschinengeweh
re, 1 40.000 7nfanteriegcwehre.
105.000 Kisten mit Munition. 333,
000 Artillerievrojektile und 133.
000.000 Patronen nach dem Pele
ponnesus gebracht worden sind. Eben
so werden jetzt auf dem Virätls die
im .Balkan von den Griechen erober
ten 107 türkischen Geschütze trans
feriert. Sturz verursacht Tod.
S a n d u s k v. Mich.. 24. Febr.
Ter 60 Jahre alte Adam Gerow. ein
früherer Farmer, stürzte gestern, auf
dcm Heimwege begriffen, auf dem
Eis und schlug mit solcher Wucht auf
den Kopf, daß ein Blutgefäß barst
AMOtWW
bei.
- K
.. k: M M,
und abends ist er gestorben, ohne die
Besinnung wiedererlangt zu haben.
Car umgestürzt.
Ungefähr 50 Arbeiter erlitten Ver
letzungen.
Toledo. 24. Febr. Ein
schnell fahrender Straßenbahnwagen,
:,i welchem fich über 100 Arbeiter
der WillisOverland Automobils
brik befanden, stürzte heute morgen
um '-2 Uhr um und es wird gesagt,
daß etwa 50 verletzt wurden, mehrere
vielleicht tödlich.
Durch den Unfall wurde die Türe
der Ear zugeschlagen und die Passa
giere konnten nicht heraus. S5e
kämpften miteinander, um einenAus
gang zu erreichen, während Feiler
wehrleute aus einer benachbarten
Station verfuchteu. die Türen zu
öffnen. Schließlich wurden Löcher
ins Tach geschlagen und die Leute
herausgezogen, von denen viele infol
ge Mangels an Lutt der Odnnlacht
nahe waren. Tie am schwersten Ver
letzte wurden in Hospitälern unter
gebracht. Frau Schumann Heink
verletzt.
Erlitt bei Autounfall Bruch von zwei
Rippen.
St. Louis. 24. Febr. Tie be
rühmte Altsängerin. Mme. Schu-
mann-Heink wurde gestern Abend
hier von einem Automobil geworfen
und erlitt den Bruch von zwei Rip
pen und Armverlctzungen. Ihr Arzt
sagt, daß sie ihre Konzerttour nicht
vor drei Wochen fortsetzen könne.
Frau Schumann-Heink hatte in
Begleitung einer Freundin ein Bil
dertheater besucht und auf dem Heim
wege wurde ihr Automobil von einem
Straßenbahnwagen angerannt. Bei
de Tamen wurden auf die Straße ge
schleudert, doch entkam die Begleite
rin der Sängerin mit leichten Ver
letzungen. Die letzten Ehren er
wiesen. Leiche des Gen. Funfton zur Nuhe
bestattet.
San F r a n c i s c 0. 24. Febr.
Das Leichenbegängnis des General
majors Frcderick Fnnston hat beute
morgen stattgefunden, nachdem die
La'che während der Nacht unter mili
tärischer Wache in der City Hall auf
gebahrt gelegen hatte.
Zwei Regimenter Küstenartillerie,
eine Abteilung Marinesoldaten, Tele
m
r,- :
k' , :; A
x..M:,-a
aationeit der verschiedenen militäri
schen Vereinigungen, sowie viele Zi-
vilbeamten bildeten die Eskorte nach
dem Ntionalfriedhof in Presidio.
AIs der Leichenzug den Friedhof er
reichte, wurde ein Salut von 13
Schüssen gefeuert, dem ein weiterer
Salut von 13 Schüssen folgte, als
der Sara ins Grab gesenkt wurde.
Alle Gerichte und städtische Bureaus
waren während des Leichenbegäng
nisses geschlossen und auf allen öffent
lichcn und vielen Privatgcbauden
webten die Fahnen auf Halbmast.
Tausende Bürger, die sich der Dienste
o -- i . " 1 V V OQ S.i .
,5unilviis lvuiircuv vki jcmunirnu-
strophe in 1906 erinnerten, folgten
dem Sarg nach dcm Friedhofe.
Explosion verletzt dreizehn.
Toledo. 24. Febr. Durch die
Explosion eines Emaillierofens in
der WyU.ß-Overland.Automobilfa
brik wurden gestern abend 13 Arbei
ter verletzt, zwei vielleicht tödlich.
Sieden mußten in Hospitälern unter
gebracht werden. Der Materialscha
den wird auf $25,000 geschätzt.
llrberschwemmuvg droht.
Portland. Mich., 24. Febr.
Besorgnisie herrschen über den Grand
River, durch die plötzliche Witte
rungsänderung schmilzt der Schnee
so schnell, daß große Wassernlengen
in den Strom strömen und falls nicht
kälteres Wetter eintritt, mag großer
Schaden angerichtet werden.
Wertvolle Juwelen verschwunden.
Chicago. 24. Febr. Die Poli.
zei sorscht nach den Dieben, die ein
Paket Juwelen, die einen Wert von
$15.000 haben sollen, gestohlen haben
sollen. Das Packet war per Expreß
von einem Juweliergeschäft in New
Aork nach hier gesandt worden, aber
alle Expreßbeamten, durch deren
Hände es gegangen waren, sind der
Verantwortung für den Verlust ent
hoben worden.
Fakultätsmitglieder resignieren.
Ann Arbor. Mich,. 24. Feb.
Die Univerntäts-Regenten haben in
ihrer gestrigen Sitzung die Resi'gna
tionen von R. R. Lounsbury, der
Oekonomie unterrichtete, und Prof.
O. L. Spouster. von der Forstschule,
akzeptiert. Frl. Eunice Wead von
Washington wurde zum Kurator der
raren Bücher in der Universitäts
bibliothek ernannt. Eine Menge
Routinegeschäste wurden erledigt.
Opfer der Bahn.
BattlcCreek. Mich.. 24. Feb.
Der 50 Jahre alte Harvcq Jucketta
wurde gestern abend von einem Zug
der Grand Trunk-Bahn getötet, als
er eine Straße kreuzen wollt.

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