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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, February 26, 1917, Image 1

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IMmWe AVttcki
isrr
DaS Wetter:
Heute abend klares Wette? und
kälter; morgen schönes Wetter u.
kälter, scharfe Nordwest'Windc.
Eigentümer und Herausgeber: A u g u st M a r x h a u s e n.
Jedem das Seine.
Office: Mendpost-Sebäude.
19 Jahrgang.
Detroit, Montag, den 2. Februar 1917.
' " Nummer I827.
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lieritoiier
ni! Bwd.
Nenc Pliinc für Obstruk
tion bei Republi
kaner. Bill für Einkünfte nach wie vor
der Zankapfel.
Präsident beginnt seine Rede vor dem Kon-
grcß.
W a s b i n g t o n. 20. Febr. Tie
rciuiMifQittfdcn Führer legen inre
Pläne für einen neuen Kurs der üb
struktion, um den Präsidenten zu der
Bewilligung einer LNrasession für
da? nationale Abgeordnetenhaus zu
veranlassen.
Sie babeu bereits heute erklärt,
ihre Aufgabe der Obslruttion gegen
die (tinlünitebill Habe nichts mit ib
rer Sinesänderung über eine Extra
Zession des Kongresses nach dem 3.
März zu tun. Sie sind vielmehr der
Ansicht, dafz der Kongreß nach dem 3.
März in Sitzung bleiben sollte, um
als Beirat des Präsidenten zu wal
te, wenn es sich darum Handelt, end
gültige Beschlüsse zu fassen, die die
Angelegenheiten des Landes leiten
sollen, bis die Wollen des Krieges
verscheucht sind.
Revenuenbill noch der Zankapfel.
Tie Revenuenbill schwebt heute
noch vor dein .Kongref; und wird die
ganze ;it des Senats bis zum Mitt
woch abend in Anspruch nehmen. Von
da ab wird die Regel, die aus Veran
lassung der Republikaner am letzten
Freitag inbezug auf alle noch verblei
benden Vorlagen angenonnnen wur
de. die noch verbleibende Gesetzge
l'ung beeinflussen.
Alle Maßregeln, die sich ans Be
reitschaft beziehen und die eine Be
willigung von annähernd $800,000,'
000 involvieren. harren noch der Be
schluf'assnng durch den Senat. Sie
müssen noch während dieser Woche er
ledigt werden. Temokratische Füh
rer glauben zuversichtlich, das; die Re
publikaner nicht den Versuch machen
werden, diese Maßregeln zum Falle
zu bringen.
jviir Vrbensmittclcrleichtcrung.
Tie Republikaner sind bereit, den
Bcreitschaft-'Maßregcln ihrellnterstüt'
zung zn gewähren, aber die Friedens
anhänge? innerhalb der Partei, denen
die neuerlichen Brotunruhcn erhebli
che Beunruhigung verursacht haben,
sind der Ansicht, das; der Kongreß zu
erst eine gewisse Summe für die L'in
derung der Rot ausgeben sollte, ehe
er daran denkt, weitere Mittel auf Ve
Allgemeine Bereitschaft zn verwenden.
Tie republikanifäien Senatoren glau
ben anch nach wie vor an eine Ertra
session des Kongresses, allerdings aus
verschiedenen Gründen. Sie wollen
in Washington als c'ne Wache des
Präsidenten bleiben. Sie können,
wenn Sie wollen, eine örtrasession
herbeiführen, besonders wenn sie eine
Obstruktion betreffs der Vorlagen für
die Bedürfnisse des Heeres und der
Flotte inszenieren.
Stonc bei Präsidenten.
(5s ist fetzt klar, daß die Admini
siration keine weitere -jeit verlieren
wird, um eine Klärung der Lage
hcrbeizuiührcil. Tas gebt schon a::
dein Befuwe hervor, deu der Sena
tor Stone beute im Weißen Haus"
abgestattet bat. Er hatte eine iir
tiauliche Konferenz mit den, Präsi
denten Willen und erörterte mit h.
die ganze Lage, insbesondere mit
Rücksicht auf die Haltung eine? gro
ßen Teils des Kongresses.
Tie Rede des Präsidenten.
Präsident Wilson erschien heute
Mittag 1 Uhr pünktlich vor dem Kon
nun und hielt die folgende Ansprache,
ttttn Tetf, soweit nicht der Lchlu
des Blattes erfolgen mnfi, hier wört
lich wiedergegeben wnd:
Meine Herren vom Kongreß:
Ich habe wieder um den Vorzug
nachgesucht, vor Ihnen zu reden, weil
wir uns in einer kritischen Zeit bewe
gen, während deren es meine Pflicht
zu fein scheint, in enger Berührung
mit den Häusern des Kongresies zu
bleiben, damit weder Ratschläge noch
Handlungen zwischen uns einander
widersprechen. -;
Am 3. Februar gab ich Ihnen
amtlich Notiz von einer plötzlichen
und unerwartete Handlung der deut
schen Regierung, die ihre Absicht er
klarte, früher, dieser Regierung gege
bene Versprechen nutzer Acht lassen zu
wollen und sofort Tauchboot'Opera
tionen zu beginnen, die sich gegen den
allgemeinen Handel richten, sei er
kriegerisch oder neutral. Tiefe p?
rationen sollten sich auf die Küste von
(Großbritannien und Irland, auf die
atlantische Küste (Europas, wie auf die
Häfen des östlichen Mittelmeers er
strecken und durchgeführt werden oh
ne Rücksicht auf die bestehenden Be
schränkungen der völkerrechtlichen
Praxis, ohne Rücksichten auf die
Menschlichkeit, die bei diesem Ziele in
Frage kommen sollte. Ticse Politik
wurde anch sofort in die Tat umgc
setzt. Sie befindet sich jetzt fast vier
Wochen lang in Kraft.
Ihr Praktischer Wert ist jetzt nicht
völlig klar dargelegt worden. Ter
Handel anderer neutraler Nationen
leidet schwer, aber wahrscheinlich
nicht schwerer, als er schon vor dem
I. Februar zu leiden gehabt hatte,
als die neue Politik der kaiserlichen
Regierung in die Tat umgesetzt
wurde
Wir haben die Mitwirkung andc
rer neuttaler Regierungen nachge
sucht, um weitere Schädigungen zu
verhüten, aber ich fürchte, daß keine
von ihnen es als angebracht angesehen
hat, sich uns in einem gemeinsamen
Vorgehen anzuschließen. Unser eige
ner Handel hat gelitten und
er leidet noch in Voraus
setzung der Tatsache, weil, so
viele Schiffe unseres Landes sich
furchtsam in ihren heimischen Häfen
zurückhalten, weil andere amerikani
fchc Schiffe versenkt wurdeu.
Zwei amerikanische Schiffe sind
versenkt worden, die Housatonic und
der Lnman Law. Ter Fall der Hou
satonic, die Lebensrnittel, an eine
Londoner Firma gerichtet, überbrach
tc, die ebenso, wie es beim Falle der
Frne zuttaf, die deutsche Regierung
zu dem Zugeständniß der Vcrant
wortlichkeit für Schadenersatz und den
Verlust von amerikanischen Leben im
(befolge hatte.
Ter Fall der Law, die Zitronen
Kisten Stäbe nach Palermo brachte,
enthüllte eine Rücksichtslosigkeit der
Methode, die entschiedene Verdat'
mung verdient, aber sie war von
keinen Umständen begleitet, die ni.'.jt
jeden Augenblick in Verbindung mit
Vorgängen zn erwarten gewesen wä
rc, iu Verbindung mit der Benutzung
der Tauchboote, wie sie die deutsqe
Regierung für gut befand.
Wenn ich darum die Lage aufsum
mierc, iu der wir uns befinden, dann
sind wir in einem Kriege gegen die
deutschen Tauchboote begriffen und
gegen eiueu Handel, der sich gegen un
ser Volk richtet, und die Lage ist die
iS:setzun, aus CtUt S.1
GeUMMm)t
feste
ilsSV Versagt WeweN.
Präsident rechtfertigt Berlnngcn
mit Prözcdenzsall.
Will anscheinend nicht auf sofortige Krieg mit
Deutschland driiugc.
.Washington, 26. Febr. Prä-
ttvent Äniton ertönen eure Nacnlmr
tag vor dem Kongreß und ersuchte
ihn um die Vollmacht, die Streitkraf
tc des Landes zum Schntze des Le
bcns und Eigentums amerikanifcher
Bürger wie des Handels des Lau
des. benutzen zu dürfen.
Eine nähere Erklärung fehlt noch,
aber es heißt, daß, wie anch zu er
warten war, der Präsident in seiner
Ansprache seine Gründe für den
Bruch mit Teutschland nochmals dar
legen wird. Sollte er so weit gehen,
die Vollmacht für den Gebrauch der
Truppen zur See und zu Lande für
den Schutz des Landes zu vorlangen,
so würde, wie dargelegt wird, daraus
nicht hervorgehen, das; dieses VerlaN'
gen eine unbedingte Befugniß für die
Kriegserklärung bedeuten müßte. Es
würde sich lediglich darum handeln,
unscrLand auf einen Zustand desKric.
ges vorzubereiten, der von einer an
deren Seite beabsichtigt sein möchte.
Alles in Allem läßt sich soweit die
Haltung des Präsidenten dahin auf
fassen, daß er für bewaffnete Neu
tralität" eintreten wird. Hand in
Hand damit müßten Vorbereitungen
gehen, die vollständige Pläne für
amerikanische- Schiffe einschließen, die
in die deutsche Tauchhoot-Kriegszone
eintreten.
Schutz vor Friede.
In seiner Ansprach ? wird der Prä
sidcnt wiederholt darlegen, daß er an
dauernd den Frieden wünscht, aber
vereint mit den Recht" der Amerika
ner aus Schutz und die unbestrittenen
Rechte amerikanischer Schiffe, die See
unbehelligt durch eine fremde Macht
zu befahren. Tie Mitglieder des
Hauses und des Senats beider Par
teien sind vollständig damit einver
standen, in diesem Sinne die Anspra
che des Präsidenten aufzunehmen.
Wilsons Ansicht.
Es heißt, daß der Präsident die fe
stc Zuversicht hegt, der Kongreß wer
de sich beeilen, ihm die verlangte Voll,
macht zu geben. Er will, wie schon
erwähnt wurde, den Krieg mit
Teutschland vermeiden, gleichzeitig
aber die amerikanischen Rechte schützen
und ebenso glaubt er. daß eine Son
derscsfion des Kongresses unnötig
sein würde. Vom Kongreß wird er
die von ihn: nachgesuchte Befugnis
ohne Widerstand erlangen. Er wird
also, wie man aus seinen Aeußerun
gen und denen seiner Anhänger schlie
ßen kann, auf Grund früherer Vor
gängc bewaffnete Neutralität ner
langen, ohne aber den Kriegszustand
zu erzwingen. Er wird damit auf
den Zustand hinweisen., der gegenüber
Frankreich herrschte, als amerikani
sche Schiffe durch dieses Land ange
griffen wurden, und dem amerikani
schen Handel schwerer Säaden er
wuchs.
Teutschlands Antwort an Brasilien.
Rio d e Janeiro, 26. Febr.
Brasilien? Erklärung Teutschland ge
genüber, daß ersteres Land die Tauch
bootblockade nicht anerkennt und
Teutschland die , Verantwortung für
alle feindlichen Handlungen Brasilien
gegenüber zur Last legt, hat eine Er
klärung deutscherseits zur Folge .ge
habt, in der gesagt wird, datz diese
Blockade nicht ausgegeben werden
wird.
Nach einer amtlichen Erklärung
hat die deutsche Regierung dargelegt,
sie bedaure zwar sehr, daß die neu
tralen Interessen durch diese Kriegs
Maßregel leiden müssen, aber Teutsch'
land stebe aus dem unverrückbaren
Standpunkte, daß von einer Aufhe
bung der Blockade nicht die Rede sein
könne, zumal sie das eiuzigc Mittel
gegen die nationale Vernichtung bil
de. Tollten Verluste brasilianischer
Schiffe in Frage kommen, so müsse in
dieser Beziehung auf die diplomatu
schen Unterhandlungen verwiesen
werden.
Schweden deutet Krisis an.
London, 20. Febr. Während
der jüngsten Tebatte im schwedischen
Parlaincnt hat der Anslandsminister
Wallenberg erklärt, in den letzten Ta
gen habe sich ein Vorsoll ereignet, der
die strengsten Maßregeln znr Ans
rechtcrhaltung strikter Neutralität zur I
Notwendigkeit mache.
Ticse Erklärung hat einen tiefen
Eindruck' im Lande zurückgelassen
und gipfelte in der Weigerung der
zweiten Kammer, eine Bewilligung
vou 0,000,000 Kronen für militä
rische Zwecke gutzuheißen.
TaS Oberhaus hatte die Vorlage
angenommen, aber in der zweiten i
Kammer stieß sie mit 104 Stimmen
auf Widerstand. Wenn sich nichts Un
erwartetes ereignet, wird die Bewil
ligung mit 10,000,000 Kronen ihr
Bewenden finden.
Tie Regierung hatte große An
strengungen gemacht, in die Bewil
ligung der größeren Summe herhei'
zuführen, und verschiedene Minister
griffen in die Tebatte ein. Ter Op
position wurde damit nahegelegt, daß
die Lage für Schweden bald ernster
sein dürfte als je zuvor.
Hiesige Zeitungen melden, daß die
Erklärung des Auslandsministers die
größte Erregung hervorrief. Wie die
Politiken in Kopenhagen meldet, wird
sich die Regierung bemühen, im:er
halb der nächsten Tag? eine Aende
rung herbeizuführen, die beiden Kam
mern Gelegenheit giebt, sich über die
Vorlage definitiv schlüssig zu werden.
Vorher jedoch soll eine geKeime
Sitzung stattfinden, in der weitere
Erklärungen, über die Ansprache des
Auslandsministers gegeben werden
mögen.
Japaner errichten für
Mefikaner Mnni
tionsfabril. Landeten Maschinerie und werden die
Werke leiten.
Furcht vor Villa treibt Tausende von
Juarez über die Grenze.
Laconia, 18,099 Tanncn
gehalt, hatte 1t) Amerikancr
an Bord.
278 Gerettete sollen heute abend
gelandet werden.
Bcrscnktcr" deutscher Bcntcjügcr noch immer
an der Arbeit.
Angst vor Tcporticrung.
Frau verübt Selbstmord, nachdem sie
Kind getötet.
Chicago, Febr. Seit ein
Bruch zwischen diesem Laiide und Oe
sterreich droht, hat Frau ölizabeth
Mahnke ihrem Gatten gegenüber die
Befürchtung ausgesprochen, daß die
Familie deportiert werden möchte.
Als ihr Gatte heute morgen nach kur
zcr Abwesenheit in seine Wohnung
zurückkehrte, fand er die Gattin und
sein siebenjähriges Töchtcrchcn tot
vor. Tie Frau fott? letzteres erschos
sen, dann Selbstmord verübt.
Teutsche auf der Westseite,
kommt heute, Montag, btd $ Uhr
zum Barbareu'Buud in Ort'ö Halle,
Spriugwells und Fort Str. 23,26fb
M c r i c o , 2s. Febr. nner
halb einigen Wochen wird Me'.ieo
unabhängig betreffs Munition:'li
ferung und kleineren Waffen vom
Auslande sein. Es wurde hier heute
gefaxt, daß die von einem japanischen
Schiff bei Manzanillo an der West
küste gelandete Maschinerie sofort
cufgesiellt werden und dann in Be
tiieb gesetzt werden würde. Tie Fa
bris wird von 200 geschulten Mu
nitionsarbeitern von apan geleitet
werden.
Wenn die Werke erst einmal im
Gange find, erwartet man. 700,000
bis i, 000,000 Patronen täglich her
stellen zu können. Tie Mission,
diese Kriegsmaschinerie von iapan
zu erlangen, wurde von Major Jose
Earpio unter Mithilfe des japani
schen Kriegsminifteriumo ausgeführt.
Wieder mal eine Villa Schlacht.
P r e s i d i o , Ter., 27,. Febr.
T reißig Meilen westlich von Ojina
ga fand zwischen Villa und Ear
ranza Truppen eine Schlacht"
siatt, wobei 17 Earranzistcn und
zehn. Villistas getötet wurden. Man
glaubt, daß Villa aus iinaga los
nkarschiert.
Tausende verlassen Juarez.
E l P a s o , Ter., 2."). Febr. Tau
sende von Bewohnern juarez, eine
Attacke durch Villa auf die Stadt le.
fürchtend, verlassen die Stadt und
kommen herüber nach El Paso. Tie
Einwanderungsbeamten wurden
förmlich von den aufgeregten Mei
innern überrannt.
Beinahe die ganze Garnison von
der mexikanischen Grenzstadt hat. sich
nach deni Süden begeben.
(l u c c tt s t o w tt . 2lZ.
Zcbr. Der Cunard
Aampfcr Laconia. 18.
99 Tottttengehalt. ist
versenkt worden.
Der Dampfer hatte
tttttpassagicre anVord.
darunter ungefähr l
Amerikaner. Die Se
retteten. 278 an Zahl,
werden heule nacht gc
landet werden.
War einer der größten.
9! c w o r k. 20. Febr. Tie Laco
nia fuhr am 18. Febrimr von hier
ab: sie hatte 100 Passagiere, darun.
ter l0 oder mehr Amerikaner, an
Bnrd Tor Tamvfer war eines der.
großen schisse oer unaro vimc Staatsdepartement wurde heute von
und bis jetzt das größte, das seit Be- Botschafter Page in London mitge
ginn des nelien Tauchbootkricges teilt, daß di'c zwei amerikanischen See
versenkt wurde. Es war r00 Fuß leute an Bord de versenkten briti
i lang, 40 Fuß tief und wurde in 10il .frflcn Schiffes Centurion iu Lebenc-.
gebaut. ! rettungsbooten , entkommen snen.
Nachricht iu Washington. (fcnturioit wurde am 10. Fe
. bruar von einem Tauchboot verienkt.
W a s h t n g t o n. 20. evr. c Xc Mannschaft wurde genügend ge
Nachricht vom Versenken des am jnt und alle bestiegen die Schiffs
pfers Lacoiiia tras hier ein. als der hte.
Präsident sich auf dein Wege zum Tie zei ' Amerikaner waren Ed
Kongreß befand. Obzwar Einzelhe,. lI)slr0 (vstj n0 lm Handle,,. M t
ten fehlten, verlieh die Meldnng den öcn deren der Bemannung besän
Worten des Präsidenten gronere PCIl fic sich stunden lang in os?e.
Wirkilng. nen Booten, ehe sie in Fallmouth ge
Gestern versenkte Schiffe. : lander werden konnten.
London, 25. Febr. Llovd be-'. (, -
richtet, dafz drei britische Schiffe Heu-! ;V; ,
Ter Pcrseus war ein Stahldam
pfer von 6738 Tonnen u. der Worce
stcrshirc ebenfalls ein Stahldampfer
von 7175 Tonnen. Beide gehörte
nach Liverpool.
U'3 versenkte angeblich die holländi
schen Schiffe.
Aus holländischen Oucllen erfährt
die Reuter Telegramm Co., daß es
das Tauchboot 114 gewesen,' welches
die sieben holländischen Schiffe vcr
senkte. Tra! wurden torpediert ,wo
rauf deutsche Seeleute die anderen
vier bestiegen und Bomben dort leg
ten, die sie nachher zur Erplosion
brachten. So weit man weiß, sind
diese vier Schiffe nicht gefunkelt, aber
man hat ihre Position im Ozean nicht
ermitteln können, mit Ausnahme des
Menado, der von einem britischen
Fischdampfer in den Hafen geschleppt
wurde. Tie Bemannuiig der hollän
dischen Schiffe ruderten nach den
Scilln Inseln, im Glaiiben, daß all
ihre Schiffe gesunken seien.
Keine Amerikaner umgekommen.
W a s h i n g t o n, 20. Febr. Tcm
Aus der Jagd getötet.
Edwin Gould fr. findet unzcitiges
Ende.
Brunswick, Ga., 2. Febr.
Ter 22 Jahre alte Edwin Gould ir.,
Sohn des gleichnamigen Präsidenten
iur St. Louis Southwestern Bahn,
wurk gestern nahe ekul Island ge
tctet. Tc junge Mann befand sich a'.'.f
der Jagd, sein Gewehr entlud sich
zufällig und er wurde so schmor ve?.
letzt, daß er nach 10 Minuten starb.
Ter Getötete und fein Bruder,
Frank M. Gould waren die einzigen
Kinder Edmund Goulds und er wä'
re einer der Erben des aus über $30,.
000,000 geschätzten Vermögens fit'
:n's Vaters gewesen, der ein Sohn
des verstorbenen Eisenbabnniagnttten
.an Gould i?t. Tie Leiche wiirde im
Privatwaggon der Goulds nach New
;i)ork gesandt.
te von Tauchbooten versenkt wurden.
bgn sind hier gestern von St. Vincent
Es sind dies die Tampfer:
)zer, 2160 Tonneu.
Torotkm, 3806 Tonnen und
nfrnit. 313 Tnnnfrt.
Eine Tcpeschc von Amsterdam, die!
lkren Ursprung ,n 'erliu hatte, mel trrdl'vk'sck? an .lnsbin brinnt. das?
dct, da Tauchboote, welche nach ihrer t0 Mannschart desTauchbootcs 11-30,
Basis zurückkehrten, berichte, i welches au der holländischen. Küste
Tampfer, zwei Segelschiffe und acht strandete, entwaffnet und interniert
Flschdampfer ver,enkt zu habcu. .werden wird. , Tas U-Bc
angekommen.
Tauchboot und Mannschaft werden
interniert.
London, 26. Febr. Erne Reu
Unter gestern versenkten Schiffe.
Tokio. 26. Febr. Tie britischen
Tampfer Perscus und Worccstershire
sind in der Nähe vou Colombo vcr
senkt worden, wie heute bekauut ge
macht wlrd. Es sind keme EinzelhN'
oot ging bei
der Insel Walchcren in der Nordsee
auf den Strand. Auch das Tauchboot
felbst wird interniert.
Anfgcpafzt, deutsches Tauchboot!
New A o rk, 26. Febr. Sieben
tYLUUUUUllU'HI. imuill UIIUIII l'Ull
ten erhältlich, aber es wird berichtet, diesem Hafen nach der Gcfahrzone
dafz auf beide Schiffen Explosionen , des dcutfchcu Tauchbootes ab. Sie
stattfanden, welche man aus die Teut ; hatten eine Gcsamtladung von 30,.
scheu zurückführt. '000 Tonnen, die einen Wert von
415,000 Tollars repräsentieren.
Ter Perseus wurde brereits von Zwei der Frachter find Neutrale, die
London am 23. Februar als versenkt anderen gehören den kriegführenden
gemeldet. Man nahm dann an, daß Mächten an und befördern, mit einer
ein deutsches Tauchboot der Täter Ausnahme, alle Munitton für die Al
war. Tie Tepeschc von Tokio aber ist ' liierten
der erste Bericht, daß die Schiffe in ei
ner Zone zugrunde gingen, in welcher
mehrfach von dem Treiben eines deut
schen Beutejagers die Rede gewesen
ist. Tie japanische Regierung hat eine
strenge Zensur über chnssuachrich
ten uud es scheint, daß die Explosiv
Vigilavcia mußte wieder zurück
kehren.
N e w I o r k. 28. Febr. Tas ame
rikanischc. Tampfschitf Vigilaneia.
welches gestern nach Havre klar mach
tc. befindet sich wieder hier am Tock,
nen" an Bord beider Fahrzeuge eiu' da Bcmannungsmangel die Fahrt
k ? Kitsch Bkuteiäaer i unmöglich machte. Nachdem das
rückzuführeu sind. ' Fahrzeug sein Tock verlassen, bega-
Eolombo ist die hauptsächlichste Ha bcn sich 35 von der 45 Mann starken
fenstadt vou Ceylon, eine englische Be Besatzung in ein Schleppboot, weil
sugg. ihnen die Tchisfseigentümer eine

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