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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, September 25, 1917, Image 2

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Detroiter Abendvost. D i c n st a g , den 25. September 1917.
Arbeiter und Soldaten erschossen
wurden, weil sie sich weigerten, bei
der Konstruktion von Militärwerken
zu helfen.
Lügner und Verrückte werden nicht
alle.
Amsterdam. 2.',. Sept. (I.
N. S.) Die all deutsche Liga hat an
das deutsche Volk ein Pamphlet erlas
sen. in welchem gesagt wird, daß die
kaiserliche Regierung auf eine Kriegs
cntschädigung von $87,500,000,000
bestehen würde, welche die Alliierten
bezahlen müssen, nachdem der Krieg
gewonnen ist." Eine Kopie deS
Pamphlets, welches eben hier eintraf,
sagt ferner, das; Teutschland die sor
genden Gebiete annektieren werde:
Den größeren Teil von Belgien, ei
nen großen Tistrikt des nördlichen
Frankreichs, die Städte Calais und
Voulogne, den 3itcj Kanal, den
belgischen Kongo, die kanarische
Inseln, Tllnis, Morocco. die Azoren.
Made:ra, Gibraltar und einen Teil
der französischen britischen Kolonien
in Afrika. (Warum Kanada weglas
sen?)
Nur immer hübsch neutral bleiben.
Mexiko. 25. Sept. Zwei Bliit
ter hier in der Stadt Meriko, der El
Universal und der Cuarto Poder, bc
schweren sich, dasz das pro deutsche
Blatt El Temocratc Pressen und Ma
ichineric hat. welche der Regierung
gehören. Das erstgenannte Blatt
bringt heute einen Brief von Rafacl
'Zubikran, welcher bezeugt, das; die
Regierung durch ihn 20 des Betra
ges zahlte, welcher au die National
Tnpe and Paper Co. von der Temo
crata zu entrichten war. Tic Maschi
nerie. erklärt das Blatt, wurde von
der Madero Regierung gekauft und
verwendet, mehrere Blätter in der
Republik während der Revolution zu
drucken.
Beide Blätter erklären, daß durch
feine pro . deutsche Haltung der Cl
Tedokrata die strenge Neutralität
der Regierung verletze."
Es wurde heute gemeldet, daß der
(General . Prokurator die Unter
drückung mehrerer Zeitungen darun
ter zweier prodeutfcher Blätter angc
ordnet habe weil sie sich unmorali
scher Sprache" bedienen.
Ist das nicht eine schandbare Behand
lung? London 25. Sept. Einzelhei
ten über die Behandlung britischer
Gefangener der Teutschen in Ost
Afrika befinden sich in einem Weiß'
buch und enthalten eine Masse vonBe
wcismatcrial. das von Gefangenen u.
anderen, darunter Frauen, stammt.
Diesem Material gemäß, taten die
Teutschen alles, um die Briten in den
Augen der Eingeborenen zu erniedri
gen, sie zwingend, aller Hand ernie
drigende Arbeit zu verrichten und oh
ne sie mit genügender Nahrung. Klei
dung und Obdach zu versehen. B e 1 1
linnen wurde den Gefan
genen gegeben, aber sie wur
den gezwungen, in den Hütten der
Eingeborenen zu schlafen, d'e alle
feucht waren und darum wurden al
le krank. Ter Kommandant erklärte,
den Aussagen der Zeugen gemäß,
daß die Gefangenen keine Rechte be
saßen und daß irgend etwas gut ge
nug für Briten sei.
Noch kein besonderer Schaden gemel
det. L o n d o n, 25. Sept. Berichte von
einer Stadt in Kent County besagen,
daß die deutschen Flieger gestern
Abend etwa acht Bomben dort fallen
ließen. Nach einer Tcpesche von ei
ner Küstenstadt in Esser erscholl der
erste Alarm um y2H Uhr abends, als
die Abwehrkanonen zu feuern bcqan
nen und man das Surren der Motore
der Luftmaschinen boren konnte. Tic
Bombardienlng dieser Küstenstadt
hielt mit Pausen etwa zwei Stunden
lang an. aber so weit ist nur da-:
Werfen von drei Bomben zu ermit
teln gewesen. Kein großer Sachscha
den ist zu berichten.
Berichte aus lortslüre deuten an.
daß die Zeppeline, welche beute Mor
gen an der Lincolnsbire und j)ork'
finre Küste ersäiienen. Bomben wie
Lufttorpedoes fallen ließen. Ter
Sachschaden ist noch nicht berechnet
worden. Tas Signal, daß alles wie
der sicher sei. wurde beute Morgen
um 5 llhr gegeben.
Belgier wegen Spionage hingerichtet.
A m st e r d a m. 25. Sept. Mel
dungen von der Grenze gemäß, wel
che der Telegraas (ein holländisches
Blatt erhalten baben will, sind 30
Bewohner von Ghent in Belgien we
gen Spionage zum Tode verurteilt
und in den letzten drei Wochen stand
rechtlich erschossen worden.
Ostküstc Englands und London wie
der überfallen.
London. 25. Sept. England er
hielt gestern Abend und rnih heute
Morgen Bcfuch von einer Flotte Zep
peline und Aeroplane. Es wird be
richtet, daß sechs Personen getötet
worden find und 20 verletzt, als diese
Flotte die südöstlichen und östlichen
Küstenstädte keimsuchte.
Britische Flieger griffen die Ein
dringlinge an. aber mit welchem Er
folg, ist nicht bekannt. Tie Teutschen
bedienten sich einer Anzahl von Luft
torpedos. London. 25. Sept. Kurz nach
acht Mir gestern Abend ertönte in den
Vorstädten Londons Gcschützfeuer
und die Metropole erlebte eine Wie
derholung der Erfahrungen, an wel
che sie sich bereits gewöhnt bat.
Kanonendonner dauerte eine Stunde
lang an.
Zwischen 8 und 9 Uhr war der
i
Lärm der Schlacht in der ganzen
Stadt hörbar. Abwehrkanonen wur
den von zahlreichen Punkten ab
gefeuert und die Explosionen der fal
lenden Bomben erklangen dazwi
schcn. Scheinwerfer schweiften über die
Stadt und Leuchtracketcn platzten,
während Kartätschenhagcl nieder
prasselte. Ter Zweck der Teutschen
war offenbar nichts- anderes, als daß
unterschiedslose Gemetzel der zivilen
Bevölkerung. Soweit es der Unter
suchung der Ass. Presse möglich war.
bis heute Morgen festzustellen, wa
ren die Verluste nur einige wenige.
Tie Teutschen griffen keine Punkte
von militärischer Bedeutung an. son
dern ließen ihre Bomben, wie üblich,
auf die bewohnten Stadtviertel fal
len, meistens nur von den ärmeren
Klassen bewohnt.
Wenn man eine Panik während
der Bombardierung der Stadt hätte
erwarten können, so wäre sie jeden
falls in den dichtbcsetztcn Theatern
am ehesten verständlich gewesen, aber
hier nahmen die Vorstellungen ganz
ruhig ihren Fortgang. In Drurq
Lane war die zweite Woche der
Opernsaison begonnen worden und
das Programm wurde bis zum Ende
eingehalten. Nur einige ganz weni
ge Opernhausbcsuchcr verließen die
Theater.
In einem Theater wurde der As
bestovorhang heruntergelassen, nach
dem der erste Akt vorbei war. Ter
Regisseur kam vor die Rampe und er
klärte, die Pause werde diesmal et
was langer dauern und ersuchte das
Publikum, sich der Sicherheit wegen
so lange in die Korridore und Aus
gänge zu begeben. Eine halbe Stun
de darauf kehrte jedermann auf sei
nen Platz zurück.
Viele Leute, welche in der Nähe
von Untergrundbahnftationen wohn
ten, flüchteten bei Beginn der Razzia
dorthin. Tie Tätigkeit der Polizei,
der Feuerwehr, der Ambulanzen, des
Roten Kreilzes war eine kompetente
und prompte.
Tic letzten Berichte besagen, daß
die Teutschen in drei Geschwadern
erschienen. Ter erste Alarm ertönte
in den Vorstädten um 7 Uhr 20 Mi
nuten und 20 Minuten nach l0 Uhr
machte die Polizei bekannt, daß alles
wieder sicher sei. Nachdem die frem
den Besucher weg waren, füllten fich
die Straßen mit vielen Tausenden
Neugierigen. Erst nach Mitternacht
nahm London wieder sein normales
Aussehen an.
Argentinien macht Flotte mobil.
Buenos Aire s, 25. Sept. Tic
argentinische Flotte hat Order erhal
ten, mobil zu machen und sich an ei
nem Punkte nur 37 Kilometer von
der Hauptstadt zu versammeln. In
der ganzen Republik herrscht unge
wöhnliche militärische Tätigkeit. Ob
gleich dies augenscheinlich im Zusam
menhange mit der Strciksituation ge
schieht, so hat der Generalstab, wie
heute ein hoher Staatsbeamter er
klärte, ein offenes Angc auch für an
dere Notwendigkeiten".
Ter Generalstreik von 11 argenti
nischen Eisenbahnen begann um Mit
ternacht des 23 . September. Der
Verkehr ist auf sämtlichen Linien, mit
Ausnahme von einigen kleinen Re
giernngsbabnen. völlig gelähmt wor
den. Kein Rad dreht sich auf irgend
einer der Bahnen, welche in Buenos
Aires einlaufen.
Tentsche sind wieder daran schuld.
Kriegsschiffe befördern die Post
nach den Fluß- und Hafenstädten.
Alle anderen Plätze find ohne Post
verkehr. Man glaubt, daß der deutsche Ein
sluß flilß hinter dem Bahnstrcik steckt.
Während des Tages, so behaupten
Behörden, offerierten Agitatoren den
Streikern Zahlungsanweisungen an
eine ocut?azc elektrische Gesellschaft,
um damit die Groceristcn- und Metz-
oerrechnungen zu bezahlen.
Bladimir Lvoff zum Sündenbock ge
macht. W a s h i n g t o n, 25. Sept. Ter
russische Botschafter hier erließ ge
ilern eine amtliche Erklärung, welche
die Petrograder Berichte über die
neuliche Revolte zu bestätigen berech
net ist. nämlich, daß Bladimir Lvoff.
ein früheres Tuma Mitglied, wel
cher die Korniloff'sche Botschaft an
Premier 5kerenskn, ihm. dem Gene
ral, die Tiktatur zu übertragen, über
reichte, für die ganze Revolte verant
wortlich sei.
Seit die Revolte niedergeschlagen
worden ist, ist eine Reorganisation in
der Armee nötig geworden, wie der
Botschafter sagt, da die Soldaten
vielfach in ihre Kommandeure kein
Vertrauen mehr hatten. Auch werden
Veränderungen in der Armeeverwal
tttng in anderer Weise vorgenommen'
weroen munen.
Ob das wahr ist?
London. 25. Sept. Ter Korre
spondent der E xchanae Tclc-
.-. U (T vW r v
klär? dL k.ni 1?? -7'
klarte, da,; bayerl,che sozialull che
Blätter gegen das Gebühren des beut-
W,rn Kronprinz Mllnckon O.'. Sft " b Tnkcl iu
ä ääiäi?hw( r
u-.l. . r, "ur18 hor über Means eröffnet, der des
darur anzubieten. Protest pr&nh
hätten.
Die Zeitungen nennen dies Gcbah
rcn skandalös. Nicht einmal Nah
rungsmittel könnten auf den überla
denen Babnen befördert werden und
da bestelle fich der Kronprinz noch ei
nen Ertrizng.
Zwei der Blätter, heißt es. find we
gen Angriffs auf den Kronprinzen
unterdrückt worden. s
Konservative forzieren Bruch mit
Deutschland.
Buenos Aires, 25. Sept.
Tie Konservativen, welche die Depu
tiertcnkammcr kontrollieren, haben
sich geeinigt, heute Abend für einen
Bruch mit Deutschland zu stimmen.
Allen Anzeichen nach werden sie eine
Mehrheit von 80 Stimmen haben,
damit die öiegicrung zwingend, mit
Teutschland zu brcchen-
Tic Regicnlng wünscht, die For
mulierung ihrer Politik zu verschie
ben, bis sie von Botschafter Naon in
Washington die Übersetzung von den I
415 Telegrammen, von der hiesigen j
schwedischen Gesandtschaft erhalten
oder verschickt, erhalten hat. Diese j
Botschaften wurden dem Botschafter
Naon telegraphiert mit der Instruk
tion, Übersetzungen zu senden.
Streike? haben die Telegraphenli
nie nach Valparaiso in Chile durch
schnitten, so die direkte Kabelverbin
diing mit den Der. Staaten läbmend.
Später. (I. N. S.) Die Tc
pntierteukammer hat die Resolution
des Senates, mit Deutschland zu bre
chen, angenommen.
Noch später. Der diplomatische
Bruch mit Teutschland hängt vom
Präsidenten der Republik ab.
Nach eiuer Sitzung von 24 Stun
den stimmte die Tcputiertenkammer
dem Beschluß des Senates, die Be
zichungcu zu Teutschland abzubre
chen, zu. Ehe aber diese Resolution
gesetzliche Kraft hat, muß sie vom
Präsidenten bestätigt werden. Bon
ihm weih man, daß er friedlich ge
sinnt ist und es dürfte nicht überra
schen, wenn er dc Beschluß vetiert.
Home Rulc-Agitatiou derbreitet sich
nach Indien.
London, 25. Sept. (I. N. 3.)
Der Kamps für Home Nule, welcher
Irland so lange in Aufregung crhal-
ten hat. hat sich nach Indien verbrei
tet. Um diese Agitation aufzilhalten.
während er die Reformen expliziert.
welch? die Regierung in London in
petto für Indien hat. ist eine der
Hauptaufgaben des neuen Sekretärs
für Indien. Edwin Montag, welcher
fich nach Bombay im Spätherbst ein
schiffen wird.
Neuer Gesandter für China.
Peking. 25. Sept. A. Boppc.
früherer Gesandter in Serbien, ist
als Nachfolger des Alexander N.
Conty in Peking ernannt worden.
Fliegt von Italien
England.
nach
Kapitän macht die Meilern einer Mi
nute ohne anzuhalten.
London. 25. Sept. Kapitän
Lauriat. einer der kühnsten italieni
schen Flieger, der zweimal wegen
Kühnheit militärisch ausgezeichnet
wurde, machte heilte mit einem Beob
achter den ersten Flug von Italien
nach England, das Unternehmen des
verstorbenen George Chavez wieder
holend, der 1910 über die Alpen
flog. Kapitän Lauriat legte die 700
Meilen nach England in 722 Minu
ten zurück. Seine Maschine, welche
ein nener Typ ist. flog heute Morgen
von Turin ab. Er stieg bis zu einer
Höhe von 10,500 Fnß auf. Er be
gegnete heftigen Luftströmungen. Ne
belfchichten, Regenwettern und Wol
ke auf seiner Fahrroute, welche über
Modane irnd Culoz im südöstlichen
Frankreich, dann über die franzö
sische Schlachtlinie nach Kap Gris
Nep und dann über den englischen
Kanal ging- Er brachte Post für den
italienischen Botschafter mit.
Am 30. Mai dieses Jahres traf ein
britischer Doppeldecker mit fünf Per
sonen an Bord direkt von London in
Rom ein. Er hatte Stops" in Paris.
Turin und Plsa gemacht.
Bcsurwortcn Euthanasie.
Aerzte stimmen auf einem Konvent in
Chicago dafür.
Chicago. 25. Sept . Die Ame
rican Association of Progressive Me
dicin?, die zurzeit hier einen Kon
vent abhält, bat sich zugunsten der
Bewegung erklärt, d'e Legalisierung
durch die staatliche Legislatiir der
Tötung Unheilbarer fordert.
Gestern abend wurde mit einem
Votum von 37 zu 24 dieEntscheidung
zugunsten des Vorschlags gefällt, nach
dem ein Komite damit beauftragt
werden soll, die Legislatur jedes
Staates zu Schritten in der Angele
genheit aufzufordern.
Das erste Verhör iibcr
Means.
Concord, N. C., 25. Sept.
Frank I. Osborne. der führende Ver-
U,:x;,..- rurtt rn ftnsu
lUIVUlU, OT U'li sj. iiuu 15
l beute in Abrede, daß er in Gaitonia.
i c n: : ni-..
rr n- ; . 1 j'.l fcr.-
körs über Means eröffnet, der des
Mordes an Frau Maude A. King an
geklagt h.
Ter Bericht, daß Means um ein
Habeas - Corpus-Verfahren nachge
sucht habe, traf hier gestern abend
ein. als E. T. Canslcr, einer von
Means Anwälten, mit Obcrrichtcr
Wcbb in Gastonia konferierte. Richter
Webb weigerte sich später, über die
Konferenz zu reden, und Canslcr
stihr schnell iiach Chanotte zurück.
Der Staat war hnitc bereit, die
Behauptung, Frau King sei von
Means Hand gefallen, und nicht in-
folge eines Unfalls, wie die hiesigen
Geschworenen festgestellt hatten, auf
die Probe zu stellen.
Bei dem gestrigen Verhör erklärte
der Chicagoer Coroncrsarzt Dr. Bur
meister, daß cs für Frau King eine
physische Unmöglichkeit gewesen sei,
sich selbst an der Stelle in den Hinter
köpf zil schießen, wo er die Wunde ge
sunden hatte. Neben den Sachver
ständigen wurden noch fünf andere
Zeilgen vcrnomnien. Der Verwal
tung des King'fchcn Vermögens durch
Means und lerne? angeblichen Ver-
bindung mit deutschen Agenten wur-1
de gestern nicht Erwähnung getan.
Nach Schluß des Verhörs hielten die
acht Verteidiger Means' lange Kon
ferenzen ab.
Stoßen ans eine Natnr-
gasadcr.
(v i c n n ,?W nnrnnm. I
bohrer stießen gestern auf dem Anwe-j
sen von A. Watfon Amonr in der
Nähe von Lake Forest auf eine Na
wrgasader, die, als sie sich entzünde
te, eine, riesige Flamme aussprühte,
die weithin sichtbar war.
Die Sachverständigen sind der An
sicht, daß es sich nur um eine Tasche"
handele und daß diese bald erschöpft
sein werde.
Gouverneur ohne Bcsng
nissk. Kaun keine Entscheidungen treffen
über Tienstbefrciungs-Gcsuch.
L a n s i n g. Mich.. 25. Sept.
Ledtwöchigen Berichten zuwider, r
gestern angekündigt worden, daß nicht
an den Gouverneur appelliert werden i
kann gegen Entscheidungen von Mu
stcrungsbehörden. Wo eine offenba
re Mißdeutung des Gesetzes stattge
funden hat, kann der Gouverneur
zwar eine Wiedcruntersuchung des
betr. Falles anordnen, aber er kann
selbst keine Entscheidiingen treffen
betr. Tatsachen oder Stichhaltigkeit
von Applikationen um Dienstbe
freiung. Gestern kamen eine Anzahl Gesu
che um Umstoßung der Entscheidun
gen von Lokalbchördcn dcm Gouver
neur zu, aber Generaladjntant Bersey
sagt, daß der Gouverneur keine Be
fugnisse besitze, die Einzelheiten sol
cher Fälle zu prüfen.
Rooscvclt greift La
Follcttc an.
Würde ihn aus dcm Bundcsscnat
ausstoßen.
K a n s a s City, Mo., 25. Sep-
pmhnr "Vrrt ??vs,,s ntnnr WnSn
4itivvt. vi vvituti k null iiviftr y .rn
r rci rtrtf.m-T 0fr,,.,x soll Neumoir
iVllllll Wl. ilVlMll'lll U.ULlll IVk 1IU
1 I U I
hier bei einem Bankett zil Ehren von
ihm selbst und Generalmazors Leo
nard Wood hielt, machte er einen hes
tigen Angriff auf Bundessenator La
Follcttc von Wisconsin. Er erklärte,
daß er, wenn er Mitglied des Senats
wäre, sich schämen würde, ein solches
zu sein, bis er eine Methode gefunden
hätte, um La Follette seines Sitzes zu
entheben.
Nachdem er alles Friedensgerede
verpönt hatte, erklärte der Cönid",
daß wir Österreich und der Türkei
deii Krieg erklären sollten- Nach Be
cndigung seiner Rede wurde ihm eine
Goldfeder präfentiert mit der Andeu
tung, daß die Feder mächtiger sei,
als das Schwert, was Roosevelt zu
der Bemerkung veranlaßte: Ich
möchte meinerseits lieber ein Schwert
tragen. Dies ist einsehr exklusiver
Krieg, insofern, als ich in Betracht
komme, denn das Aufnahmekoniite
hat mir die Aufnahme verweigert."
General Wood fagte im Verlaufe
seiner Rede, daß es Unsinn wäre, zil
sagen, daß Amerika den Krieg mit
Flugzeugen 'oder chemischen Dingen
l ?V o .
gewinnen tonne, er ameg ronnc
nur niit Soldaten und Opfern ge
Wonnen werden.
Bingham-Flill noch immer
ein Nittscl.
N e w ?1 o r k, 25. Sept. Ueber die
chemische Änalyfe der aus der Leiche
Frau Robert Worth Binghams "ent
fernten Organe wird Stillfchwcigcn
bewahrt. Die Tote wurde am vori
gen Donnerstag in Wilmington, N.
C., auf Antrag von Mitgliedern der
Familie exhiuniert. da Gerüchte über
das rätselhafte Ableben der Frau in
Ilmlanf gesetzt wurden. Die Orga
ne der Frau sind im Bellevue Kran
kcnhause einer gründlichen llntersu
chung in den patholoais'-l'en Labora
torien unterworfen worden.
Tie Untersuchung sou oen Zweck
haben, mit allen bekannten Mitteln
in Erfahrung zu bringen, ob irgend
ein unnatürlicher Zustand vorliegt
und wird mehrere Tage in Anspruch
nehmen. Sie erfolgt auf Betreiben
der Familie Kenan in Wilmington,
den Verwandten Frau Bing
hams, der früheren Frau Henry M
,lagler. der Witwe des
bekannten
Oelkönigs. der ihr ein Vermögen von
$70,000,000 hinterlassen hat.
Auf dem Wege nach dem Süden.
G r a y l i n g. Mich., 25. Sept.
Das 31. Regiment befindet fich auf
dem Wege nach Waco, Ter. Die Ab
fahrt von hier begann um elf Uhr!
gestern vormittag und nur wenige
Zivilisten waren bei der Verabschie
dung anwesend. In vier Bahnzügcn,
bestehend aus Schlafwaggons, Gepäck
und Frachtwaggons, wurden die 1800
Mann und Offiziere befördert. Es
bleiben im hiesigen Camp jetzt nur die
Feldartillerie und Ambulanz-Kom-pagnie
No. 2 u. cs wird erwartet, daß
diese morgen ebenfalls die Reife nach
dem Süden antreten werde.
Sturm in Jamaika.
'Soll
bedeutenden Cigcntumsschaden
verursaazt haben.
Washington, 25. Septem
ber. Durch einen Wirbelsturm, wel
cher die Insel am Sonntag heimsuch
te, hat Jamaika großen Eigentums
schaden erlitten- Heute eingetroffene
Depeschen vom amerikanischen Konsul
in Port Antonio sagen, daß der
turn, oer ncttlfl tC eil 15HM gerne-
sen sei und daß die Obsternte im u
strikt von Port Antonio ruiniert sei.
Er berichtet nichts über Verluste von
Menschenleben.
Ter Tropensturm wütete heute
morgen, wie das Wetterbureau mel
det, eine kurze Distanz südlich vom
westlichen Ende von Kuba.
Konvent amerikanischer
Banlicre.
Atlantic City. N. I., 25.
September. Bankiere aus allen Tei
len des Landes wohnten heute derEr
öffnungsfibung d?s. Kriegskonvents
der American Bankers Association
bei. Außer dem Anteil, den die Bank
lente an dem Gewinnen des Krieges
nehmen sollten, wurden noch andere
wichtige Finanzfrage erörtert.
Einer von den hauptsächlichen Ge
genstände der Diskussion bildet das
Verhältnis der ..Trust"-Gesellschaf-teii
zu dem Bundesreservesystem.
Amerikaner in Japan
verurteilt.
Militärmusikcr hatte einen Japaner
totlich vcrlctzt.
Nagasaki, Japan, 5. Sept.
(Per Post.) Manuel Nemoir, ein
zimi 13. amerikanischen Bundesin
santerieregiment gehöriger Musiker,
ist zu dreijähriger Zuchthanshaft und
einer Geldstrafe von dreitausend 5)en
verurteilt worden, nachdem er über
fuhrt worden war, einem japanischen
Kaufmann totliche Verletzungen bei
gebracht zu haben.
In der Anklageschrift wird zugege
ben, daß das Verbrechen nicht beab
sichtigt war und daß es in trunkenem
Zustande von dem Täter verübt wur
de. Bei der Flucht vor der Polizei
einen Toiletteupttder-
, k L f t V
TaIi.iFa4hh . .... hrthilfi
Tui'i iiuiiii n uimiiiuuiu iiui'iu, uii
dabei so schwere Verlebungen erlitt.
daß er fünf Stunden später starb-
Der öffentliche Ankläger empfahl!
eine zehnjährige Haftstrafe. Tie Vev
urteilung bildete den Abschluß eines
von den Verwandte des Getöten ein
geleiteten Zivilrechtsprozesses.
Wird Mitchrll Sicgcr
lilcilik?
Nachzählung der bei der Primärwahl
abgegebenen Stimmen.
9! e w ?) o r k , 25. Sept. Eine
Nachzählung aller bei der republika
nischen Primärwahl abgegebenen
Stimmen wird heute Nachmittag ver
anstaltet werden. Bürgermeistrohn
Purroy Mitchel hatte den früheren
Staatssenator W. M. Bennett ge
schlagen. Die Nachzählung wird min
destcns zwei Wochen in Anspruch neh
men. Tie amtliche Zahlung des
außerhalb von Manhattan nbgegebe-
I fl rnSiinnr Ultl,1(fmiM(r
iien Votums reduziert Bürgermeister
Mitchels Mehrheit auf 392 Stim
men. Heilte wird die amtliche Fest
stellung des Votums in Manhattan
vorgenommen werden.
Daniel F. Cohalan, Richter des
staatlichen Obergerichts, unterzeich
nete gestern die von Mitchel erlangte
Nachzählniigsordre.
Geschäftsmann gestorben.
F l i n t. Mich., 25. Sept. Nach
mehrwöchentlicher Krankheit ist ge
stern Henry A. Liebner, seit acht Jah
ren Maiiager des Anstellungsbureaus
der Bilick Motor Co., im Alter von 3
Jahren gestoeben. Er war in Cheboy
gan geboren iind hatte, ehe er nach
Fliiit kam, zwei Jahre in Detroit ge
wohnt. Zivei Soldaten gestorben.
Ba t t l c Creek, Mich.. 25. Sep.
Im CampCustcr sind gestern wieder 2
Sterbesällc vorgekommen. Peter A.
Niescr. ein Mitglied der Supplq
Co." des 32. Feldartilleric - Regi
ments und ein Bewohner von Wanne
County, iind John A. Strauß von
Newport. Mich., sind gestorben. In
beiden Fällen war die Todesursache
eine natürliche.
Bei einer kürzlich abgehaltenen
Rotes Kreuz" - Versammlung wies
Theodore Roosevelt auf die Wichtig
keit hin, auch für in Gefangenschaft
geratene amerikanische Soldaten Sor
ge zu tragen, sicherlich eine weise
Voraussicht.
e Xriejs-nstrijridjtcn.
m
Berlin, 25. Sept. Die baue
rische Regierung hat eine individuelle
Antivort auf des Papstes Friedens
offerte an den Vatikan abgesandt, wie
eine Spezialdepcsche aus München an
die Zeitung am Mittag" meldet-
Es wird als sclbstrerftändlich an
genommen, dasz die deutsche kaiser
liche Regierung völlig in Kenntnis
vom Inhalt der Note war, welche Kö
nig Ludwig au deu Papst absandte.
Das Verfahren, welchem zufolge
zwei Noten aus Deutschland au den
Papst gesandt wurdeu, wird durch
internationale und diplomatische
Satzungen erklärt. Da der deutsche
päpstliche Telcgat an Bayern beglau
bigt ist, so wurde die päpstliche Note
an König Ludwig abgeliefert, dessen
Antwort den Papst erreicht haben soll.
Tie Veröffentlichung wird in Bälde
erfolgen.
Zwei Rcichsdcntschc wur
den interniert.
Schlegel und Henschcl finden im Fort
Wahne Unterkunft.
Carl Schlegel und Alexander Hen
schcl, die unter dem Verdacht stehen,
mit Fritz Neff und Albert Kaltschmidt
in Verbindung gestanden zu haben,
wurden gestern auf Anordnung des
Bundesrichters Tuttlc bis nach Frie
deusschlilß interniert und werden
temporär in den Soldatenbaracken
des Fort Wanne untergebracht wer
den. Henschel hatte, trotz widerhol
ter Aufforderung, unterlassen, sich
einen sogenannten Permit zu besor
gen und beide wurden schon vor ge
ranmer Zeit in Hast genommen.
Es ist nicht unwahrscheinlich, daß
in Zukunft alle Reichsdeutsche, die
hier interniert werden, im Fort Wan
ne untergebracht werden, obgleich
nichts definitives darüber von Wash
ington aus berichtet wurde. Marschall
Behrendt
idt hatte der Bnndesbehörde j Kriegsjahren wird sie aus 450 Mit
Vorschlag kürzlich gemacht, sich j liarden Mark gestiegen sein. Wollte
diesen
darauf Nutzens, San oas ountyge-
fängnis zil klein sei und nicht noch
mehr in Anspruch genommen werden
könne.
Schlegel und Henschell sind die er
sten Reichsdeutsche, die in Detroit in
terniert wurden.
Wo ist Martin Walzrr?
Wird von Gattin und Töchterchcn ge
sucht. Frau Martin Walzer erschien heute
vormittag mit einem zwei Jahre al
ten Töchterchen im Polizeihauptguar-
, tier und teilte mit, daß sie ihren Gat-
ten nicht finden köne, der vor zwei
Woche von Cleveland nach Detroit
gekommen sei und ihr kürzlich ge
schrieben habe, ihm nachzukommen.
Es war verabredet wordeii, sich zil
einer gewissen Zeit am Bahnhof zu
treffen, doch ihr Zug kam gestern mit
mehrstündiger Verspätung hier an
und als nach stundenlangem Warten
der Gatte nicht erschien, suchte sie in
einem nahen otet Unterkunft sur
die Nacht- Die Frau ist in höchsten
Nöten und wer etwas über den Ver
bleib Martin Walzers, eines Teut
schen, weiß, der sollte die Polizei be
nachrichtigen. Geschäftsreisender ge
wölinlichcr Dieb.
Hatte eine wollene Decke der T. & B.
Co. ausgespannt."
Wurde von Richter Scllers in
Geldstrafe genommen.
$25
Clark Knapp, ein Geschäftsreisen
der einer Großfirma in Nochester ,N.
?)., wurde heute vormittag von Poli-
zeiriazier -euer.- in eine lonnne :
von 25 genommen weil er r-oii : öcm
Tampser Western tates der T. &
B. Navigation Eo. eine wollene .ecke
genoklen hate. er Reisende gab als
Entschuldigung an dan cv bxc Tcde
als ..Souvemer" seiner Gattin habe,
heimbringen wollen und der Richter j
teilte dem Manne mit. dajz er von ;
Glück jagen könne, "lcht am sechzig j
Tage ins Arbeitshaus geschickt zu wer-,
oen, oenn ein ann, oer an.- an
Souveniers zum xkdc weroe, havc
keine Milde verdient.
Knapp wurde von Privatdetektiv
Fritz Heßler der D. & B. Co. abgefaßt
und dem Polizisten Russell Schouw
übergeben.
SrNffsiVß Ner!lär gn -
l. ()tUU; l VlllJUV HU
gesetzt.
Das Verhör soll heute nachmittag vor
Richter Hcston beginnen.
! verbände, hier einen Kanal, zöge.
Heute nachmittag soll vor Polizei-; dort noch einen das wäre doch un
richter Heston das Verhör des Dr. serer Fürsten würdig, denn so hätte
George Fritch beginnen, der des Tod- mau Teutschland durch eine herrliche
schlags an Frau Gordon angeklagt iit, Eisbahn vereinigt."
an oer er eine rnmniciic p itcuipii ,
vorgenommen haben sott, die den Tod j
der jungen ,,rau nach sich zog.
Frau Gordon war die Tochter des
Obmannes der Geschworenen, von
denen Dr. Fritch bei seinein zweiten
Prozeß, als er der Tötung der Man
belle Millman angeklagt war, freige
sprochen wurde. Beim ersten Prozeß
war Dr. Fritch schuldig gesprochen
und vom verstorbenen Richter Haines
Phelan zu 15jähriger Zuchthaus
ftrafe verurteilt worden. An Frl.
Millman folltc Dr. Fritch ebenfalls
eine kriminelle Operation vorgenom
men und den Leichnam des jungen
Mädchens zerschnitten und in Sack
tuch vernäht in den Ecorse Creek ge--schleudert
haben, als das Mädchen in
der Narkose den Geist aufgab.
Stcrblichkeitsbcricht.
Leona Kunach, 37 Lcssing Ave., 3
Jahre.
Edward Dettloff. 1553 Ost Forest
Ave.. 1( Jahre.
Alexander L. Hanna. 208 Concord
Ave., 54 Jahre.
August Gieschke, 95 Huntstraße.
45 Jahre.
Bonnic Mary Lyons, 200 Ficld
Ave.. 10 Monate.
Mary Dunnigan. 744 Scneca
Ave., ungefähr 78 Jahre.
William Schward850 18. Str.,
22 Jahre.
Dana Strcvcl, 1308 Wabash Ave,
1 Jalir.
El-za Jane Tittmar, 159 15.
Straße, 7( Jahre.
24 Millionen tot oder verwundet.
Aus einer Broschüre von Parvus
,.Dic soziale Bilanz des Krieges",
entnehmen wir folgendes:
Wenn sich die ersten drei Kriegs
jähre vollenden werden, dürften sich
die Weltkosten des Krieges folgender
maßen gestalten: Kricgsanleihen 350
Milliarden Mark. Tote und Verwun
dete 24 Millionen Männer. Tote
allein 7 Millionen Männer. Jnva
liden 5 Millionen.
Die Goldgewinnung der Welt seit
500 Iahren beziffert sich auf auf 02
Milliarden Mark, also noch nicht ein
mal ein Fünftel der Kriegsanleihen!
Wollte man die 350 Milliarden
auszahlen, so könnte man davon ei
nen neunfachen Gürtel um den Ae
quator legen. Die gefamte Staats
schuld Europas betrug vor dem Krieg
104 Milliarden
Mark. Nack drei
man die 7 Millionen (Getöteten zil
einem Leichenzug formieren, würde
er von Paris bis Wladiwoüock rei
chen. Die gesamte eiigli-sche Handels
flotte vor dem Kriege hatte einen
Wert von höchstens drei Milliarden
Mark, also weniger wie die Zinsen
deckung der Kriegsanleihe, die Eng
land jetzt schon zu zahlen hat. Die
gesamte deutsche Warenausfuhr nach
den englischen Kolonien betrug rund
450 Millionen Mark jährlich. Ge
lingt es England wirNlch. sie restlos
zu vernichten, braucht es 200 .ahre,
um sie dem Betrag seiner Kriegsko
sten gleichzustellen. Deutschland hätte
für -seine Kriegkoften sämtliche Baum
wollfclder und Kupferbergwerke der
Vereinigten Staaten und ihre ge
famtc Petroleumindustrie aufkaufen
können. Frankreich hat fchon jetzt
über die doppelte Anzahl Männer
verloren, als die gefamte männliche
Bevölkerung Elsaß - Lothringens be
trägt. Rußland hätte sich für die
Kriegskosten ein Eisenbahnnetz dichter
als Belgien bauen können. Ganz
Europa wäre mit dem Gelde der
5lrieg-5au?gaben in ein hochkultivier,
tes Treibhaus, in einen paradiesischen
Garten verwandelt worden.
Klopstock als Eislaufer.
Bekanntlich hat Klopstock mit gro
ßer Begeisterung das Schlittschuh
laufen, den Eislauf", befunden. Er
liebte den Winter, die Zeit, wenn
der Nachthailch glänzt auf dem
stehenden Strom". Während seines
Aufenthaltes in Kopenhagen huldigte
er dem geliebten Sport mit un
müdlichem Eiier. Helferich Peter
Sturz ber'chtet über ihn in feinen
Erinnerungen: Teil Eislauf pre
digte Klopstock mit der Salbung eines
Heidenbekehrers. Kanin nahte der
Winter, so spürte er schon einer Bahn
nach. All Teiche um Kopenhagen
waren ihm bekannt, und er liebte sie
nad) 0cr Ordnung, wie sie später oder
friilicr 3Ufrorcn. die Verächter
-mct ftimft faI) cr mit 3tül3 ncrob.
ciuc Mondnacht aus den. Eise war
cinc c1-tnad)t bcr Gter. In
j,cm G!sIcuf deckte fcilt 3d)Qtf.
fi,. Qllc Geheimnisse der Schönheit:
Schlangenlinien, gefälliger als die
.aarths: Schwebungen, wie die des
Mischen Apollo: schöner als der
Liqöttin Locken nahet ihm Bra-
aa5 slOrscnc5 .5aar. Die fSaüZnbcr
schävt er gleich nach den Teutschen,
weil sie ihre Tyrannen verjagten (die
oranische Köll!gsfamilie war durch
die Revolution aus Holland vertrie-
i ven woroen uno naaz ngtano ge-
flüchtet) und die besten Eisläufer
isind. Einst fand ich ihn bei einer
ittarte in tiefem Nachdenken: er zog
::-., mf, ,,X Wii-h r
iwohl ein Tcilnngstraktat oder das
! System e'ncr besseren staatlichen
Gleichgewichts?" fragte ich. Nein,
I i4t lUlllllf V .
! seh Sie", rief
! einigt Meere: r
er endlich, man ver-
wenn man die lnsie
Ein Prunkgewand kann wohl ei
nen reinen Körper, aber nie eine
schmutzige Seele verdecken.

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