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Detroiter Abend-Post. (Detroit [Mich.]) 18??-19??, May 14, 1918, Image 3

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Letroiter Aievdpost, Dienstag, den 14. M a ! 1318.
Sie Wildsrnchtgejellkchast.
Tal csnmtlri ber Waldfrüch:, sysiema
tisch 'iktnkbkn.
TaS Berliner 3'..'.-.:t" vcm
0. :br;:cr rdreict: Tas Sammeln
fcc-n Wilfcmichtcit, ds lrUlier in
uicnricßcnbern Masse dem Eifer der
3cf;::Iii;.jc::ö i":3crlavci; ar. soll
nun int grom Maizuabe in die
i?cße geleitet werben. Alles, real
tvilb aus Feld und Flur, int W.ilde
cbec int Mcor tra?!, ber Erncih
r:i::z und ber heimischen Industrie
dienstlich sein sann, Zoll im Wege
einer großen Crganijation geernlcl
und an bestimmte Sslm;i:clj:cliei:
cozelieiert werden: Pilze. Leeren.
Ebere'chen, Kräuter usm. ie Cr
garnjalion ist chcj wie die &t"tcr
sassung gedacht. Hosfenllich zeitigt
sie nicht das gleiche Resultat: daß
nun die Wildfrüchte unb pflanzen
ebenso verschwinden wie das Obst.
Tic Nachricht hat in vielen .t reisen
die Befürchtung erweckt, das; nun
das Tamme.'n von Beeren und Vil
len in den Wäldern ganz verboten
werden dürste. Ties ist ober nicht
der Fall. Auf eine Anfräße teilt
dir Wildfruchtgenossenschast mit:
ES liegt lein Oinind zu irgend
einer Beunruhigung nach der R'ich
li'.ng vor. das; ciiua von nun ob
das' Sammeln van Kräutern. Bee
ren usw. durch Privatpersonen zum
persönlichen Welmiuch verl'oten irer
dni so!!. Tara wird vorläufig
üicht gedacht. Tie Organisation i'"t
vielmehr so gebacht, das; in ganz
Telil'chland in den einzelnen Bezir
ken Hauptkammelslellen eingerichtet
werden. Tiefe senden bezahlte oder
freiwillige Sammler, die natürlich
üöer den Gebrauchswert der einzu
sammelnden Früchte und pflanzen
unterrichtet find, aus. Tie Mcn
gen. die auf diese Weife cinlomüten
dürsten, werden zweifellos nufcer
vrdentlich gross fein. Es wird Der
fucht werden, auf diese Weise die
ganzen Waldfrüchte, die vielfach in
den Wäldern nichloS verwildern, zu
erfassen. Tie auf diese Weife ein
gebrachte Ernte wird in der Haupt
fache je nach ihrer 'erwendung'-fü-higkeit
den Marmelade, Tee, Ta
bakfabrilen usw., die in der 9'älie
der jeweiligen HaupifammelsZel!
liegen, zur Verarbeitung übergeben,
und die fertigen Fabrikate werden
dann nach Maßgabe des Bedürfnis
feö in ganz Teutschland verteilt.
Es ist Vorsorge getroffen worden,
dafj die leicht verderblichen Früchte
im schnellsten Wege ihrer Bestim
mung zugeführt werden."
Tie Tätigkeit der Wildfruchtge
noifenschaft wird schon im Frühling
im vollen Umfange einsetzen.
Vcrbrrchkr in Berlin. .
Aus Deutschland in Amerika ein
getroffene Zeitungen sagen, das) in
der Neichshauptsadt die Verbrechen
in erschreckender Weise zunehmen,
und das; Tag für Tag mehr als Ü00
Einbrüche und Naubansälle gemeldet
werden. Tas Berliner Tageblatt
veröffentlichte am März ein In
tervicw mit dem Direktor einer gro
ssen Versicherungsgesellschaft. der
obige Angaben machte mit dem Bei
fügen, in Wirklichkeit fei die Zahl
der Verbrechen gegen die Sicherheit
des Eigentums viel höher, da viele
Haushaltungen und Geschäfte, die
nicht versichert sind, ihre Verluste
nicht anmelden können. Seit Herbst
1915 nehmen die Tiebstähle bestän
dig zu. so dasz die Versichcrungs
Gesellschaften finanziell geschwächt
wurden und sich gezwungen sahen,
die Prämien zu erhöhen.
Kein Stadtteil ist vor dem Gesin
del sicher, selbst in der Wohnung des
.Kriegsministers und in der des iorn
mandierenden GciterlS der Mark
Brandenburg drangen die Spilzbu
bcn ein. Ein grobes Warenhaus
wurde um Sachen im Werte von
$150,000 bestellen. Viele Tiebstähle
werden von Teserteuren ausgeführt,
aus solchen und Ex.Zuchthäuslern
haben sich ganze Räuberbanden gc
bildet, und Flüchtlinge aus der es
kupierten polnischen Provinz stellen
ein starkes Kontingent znr Tiebs
zucht. Tie Polizei ist numerisch zu
schwach, um dem Unwesen ein Ende
zu macken. Tie schleckte Belenchtung
der Strassen und die Verwahrte
sung der fugend tragen wesentlich
zur Verschlimmerung der Zustände
frei.
Zweierlei Mah.
Grihrr Tkkisuntkrschlkd de- LkbrnSmit
trl in Tel,'chlknd.
Alls d?m Berliner Tageblatt vom
7. Februar. Tie bancrische Fleisch
rersergungsstelle hat die Preise für
aninchenwurslwaren nachgeprüft
und ist zu einem Resultat gekommen,
das den GroL'crliner Preisprii
funzcitellen zu denken geben follte.
Tie Bauern haben feügeüeüt. dag
als 5!lei:chande!vpr.'is für die aller
beste Kaninchenwurfk. die lediglich
unter Verivcndunz von Kaninchen
fleisch hergestellt wurde. 4,50 Mark
für das Pfund als angemessen er
scheint. In GroB-Bcrlin beträgt der
Höchstpreis, für die ähnliche Ware
8.40 Mark; dies bedeutet eine Tif
icreuz von beinahe 100' Prozent.
Auch die Saatkrähen, die in Ber
lin für 2.7)0 Mark verkauft wer
den, koficn in Bauern das Stück nur
eine Mark. Ta die Preisunterschiede
zwischen Bayern und Grotz-Berlin
derart grob sind, wäre eine Nackz
Prüfung der Höchstpreise für JTanin
chenwurüund xxtikühvL durch .die
roszBerlin?r vrcisprusungsltelle
wohl angebracht. Auch über das Zie
gmsleisch laufen aus unserem Leser
kreis Beschwerden ein, da die Klein
Händler das Fleisch mit Knochen zu
Ci.80 Mark das Pfund verkaufen.
Hier wäre jedenfalls ein Höchstpreis
fehr angebracht. Ein weiterer Fall:
In Berlin wird der wenige, gele
gentlich auftauchende Roienkobl zu
l.feO bis 2 Mark, der Grünkohl zu
40 bis 45 Pfennig verkauft. In
Tortmnnd zahlt man für dieselben
Gemüse 1 Mark und 20 Pfennig,
ähnliche Preise verzeichnen Wiesba
deil und 5!önigsberg. In Grofz
Berlin ist das Gemüse aller Art. bis
auf Teltower Rüben, vollständig
vom Markt verschwunden, andere
Städte hingegen sind, wie ans den
Marktberichten des Amtsblattes der
Neichsslelle für Gemüse und Obst
hervorgeht, mit Gemüse und Obst
reichlich versehen. So war in Tort
mund ein großes Angebot in Weii
kohl, Grünkohl, Rosenkohl, Sellerie
und Feldsalat, auch in Tüsseldorf
war der Markt gut beschick. In
Jena gab es viel Wirsing und Spi
nat. i Nürnberg Zwiebeln zu 25
Pfennig, grosse Posten Meerrettich
zu 40 Pfennig und Aepfel zu 05
Pfennig. In Wiesbaden war die Ge
lüsezufuhr so reichlich, das; sich für
einzelne Sorten, die keinem Höchst
preis unterlagen, ein erheblicher
Preisrückgang bemerkbar machte: so
siel Rosenkohl auf 1.10 Mark. Obst
war gut vertreten. Es ist schwer zu
verstehen, warum gerade GrokBer
lin in der Gemüseversorgung so
stiefmütterlich behandelt wird, das;
nicht einmal Kohlrüben zu haben
sind.
Banknoten mit hebräischem Aufdruck.
Anfang Januar wurden in Kiew,
wie fchon kurz gemeldet, die ersten
ukrainischen Banknoten ausgegeben:
zunächst find Hundertrubclnoten in
Umlauf gesetzt, später sollen Ein
rubelfcheine folgen. Ter russische Rit
bei wird dem '.'Nominalwerte nach
beibehalten, heiszt aber Kardowanez.
Tie Noten werden in russischen Blät
tern folgendermaßen beschrieben: Auf
weitem, stark satiniertem Papier im
Format von 171 auf 105 Millimeter
ist der Text in brauner Farbe anfge
druckt. Oben steht in einem Halb
kreis .Ukrainische Volksrepublik",
darunter in sieben Zeilen in einem
Achteck: Staatskreditbillett Hunbert
Karbowanez." Ein Karbowanez ent
spricht 17,424 Lot reinem Golbe.
Tie Ontamente, die der Ttalct Par
but entworfen hat. find im ukraini
fchen Barokstil gehalten. Tie alten
Wappen von Wladimir und Kiew
bilden den Hauptschmuck. Ter Text
ist auf der Vorderseite in ukrainischer
Sprache: auf der Rückseite ist er auf
russisch, polnisch und yiddisch wie
derholt. Tic ukrainischen Noten
dürften wohl die ersten papiernen
Geldzeichen sein, auf denen hebräische
Lettern erscheinen. Auf der Rückseite
steht der Vermerk, dass die Noten
durch den Nationalreichtum der
Volksrepublik gedeckt sind, besonders
durch Bergwerke. Wälder und For
ste, sowie durch die Staatseinkünfte,
worunter daS Zuckermonopol aus
drücklich erwähnt wird.
Holjc Summen für Gummlrrifcn.
Nach den Statistiken eines Fach
manns warf die Welt während des
Jahres 101 183,000 Tonnen
Automobil'Radreifen zu dem Ab
fall. Wenn man noch die groc Zahl
von VieycleReifcn, welch? jedes
Jahr von ihren Eigentümern fort
geworfen werden, hinzufügt, dann
kann man sich leicht vorstellen, dafe
die Welt jedes Jahr mindestens
?(!00.000.000 für pneumatische
Radreifen ausgibt. Während der
jüngsten Atttomobil.Ausstellung in
New ?)ort wurde darauf hingewie
sen, dak jetzt nahezu 5.000.000
Automobile in den Vereinigten
Staaten im Gebrauch sind, lim diese
mit Radreifen zu verfchen. sind jedes
Jahr 80.000 Tonne Gummi benö
tigt, und die amerikanischen Auto
mobil'Eigentümer müsse jedes
Jahr an ?200,00.000 für ihre
Radreisen zahlen.
Aas lkbcn der Möoen.
Macken sich um Rkinigung fkhr rrdien
und rinnen recht zahm werden.
Es ist ein Irrtum vieler, wenn sie
gnlls" oder Mören erwähnen hören,
nur an Seemöven zu den'en, welche
sich auf das Meer und benachbarte
Kästen beschränken: und es ist auch
ein Irrtum, die ganze Familie der
Mören zu den kleinen Vögeln zu rech
ren. Manche sind von stattlicher
Größe und majestätischer Erscheinung.
In den Ver. Staaten gibt es etwa
20 Gattungen oder Un!:rgattunzen
dieses Vogels. Wohl gehen die mei
sten derselben mit Vorliebe auf die
S5?; aber selbst diese kommen zu Zei
ten weit in das Binnenland, dem
allmächtigen Trieb der Nahrungssuche
gehorchend. Und manche Gattungen
können mit vollem Recht zu den Bin
nenland Vögeln gezählt werden.
Solche Möven verbringen die ganze
Tageszeit auf binnenländischen Far
men. fressen Heupferde. Grillen. Feld
mäuse usw.. und erst Nachts fliegen
sie nach der See zurück, nur um zu
baden und zu schlafen.
Von allen Gattungen und Spielar
ten aber kan man sagen, daß sie i
gendwohin gehen, um Nahrung zu
fmden; und es sind richtige Vielfraße,
obgleich ihre Nahrung größtenteils
cui. .Artikeln besteht, von denen M
der Mensch nur zu gern trennt. So
leisten Seemöven oft sehr schätzenswer
ten Dienst. Es sind tüchtige, wohler
fahren? Abräumer und Reiniger, und
sie folgen Fahrzeugen ziemlich weit
auf die See und machen mit allen
Abfalls - Nahrungsmitteln reinen
Tisch. Natürlich btlten sich Seemö
ren a liebsten an Fische und aller
!e: Abfälle des Meerlebens: dabei be
tätigen sie sich auch mitunter als
Rabnge! an anderem Federvieh,
und ihre große Flugkraft nnd athle
tische Tüchtigkeit in der Luft macht
es ihnen ziemlich leicht, langsameren
Vögeln ihre Beute abzun:hmen!
Besonders häufig wird der Peli
kan zu ihrem Opfer. Dieser taucht
nach Fischen: und im selben Augen
blick, in welchem er die Oberfläche
des Wassers erreicht, und ehe er seine
Richtung nehmen kann, packt oft so
eine niederträchtige Möve die Beute
und entkommt raZch damit. Noch be
merkenswerter ist ein Trick der Möv?.
sich das Flcisch von .Elams" oder
VenuSmuscheln zugänglich zu machen:
ihr Schnabel ist nicht stark genug, die
Muschelschale zu zerbrechen aber
sie trägt die Schale hoch in die Luft
und wirft sie dann auf irgend einen
Felsslein herab. Wird die Muschel
nicht sogleich dabei gebrochen, so wie
derholt der Vogel geduldig den Ver
such, bis er seinen Zweck erreich! hat.
In einem Fall stellte ein Beobachter
fest. daß. dieser Prozeß fünfzehnmal
wiederholt wurde!
An den Küsten entlang können die
Möven überraschend zahm werden;
die Staaten Washington, Orezon und
Kalifornien bieten besonders zahlreiche
Beispiele hierfür. Während der Pa
nama-Pacific - Ausstellung interes
siertcn sich Besucher von Binnenstädten
lebhaft für das weißgeflüzelte Luft
cschwader"; als die Ausstellung
schloß, vermißten die Möven offen
bar sehr die empfangenen Aufmerk
samkeiten. und sie kamen weit in das
SanFrancisko'erWeichbild hinein, nach
ihren Freunden fpähend. Sie wurden
aber auch hier so gütig behandelt, daß
sie immer mehr ein Teil der Attraktiv
nen der Stadt werden.
Bis vor wenigen Jahren wäre übri
oens eine solche Anfreundunz unmöz
lich gewesen; denn es gab kein Gesetz
zum Schutz der Möven, denen von
Gefieder - Jägern eifrig nachgestellt
wurde. Heute aber haben so ziemlich
alle Staaten ein solches Gesetz, und
viele verbieten sogar die Benutzung
der Federn, einerlei wie dieselben er
langt worden waren!
Möven haben in schlimmen Tagen
die Ernten Utahs von ungeheuren
Massen schwarzer Grillen gerettet, und
nie wird ihnen dies vergessen wer
den! EekimoFrsuengleichrecht.
Bei den Eskimos, den braunen
Ur-Amerikanern des hohen Nordens,
wird wohl niemals ein Boden für
eine Frauenrechte-Bewegung im mo
dernen Sinne vorhanden sein; denn
das Weib hat hier schon längst alles,
was es haben kann.
Die starkzahnige Es!imoFrau be
sitzt die Wohnhütte (Jgloo") stets
gemeinschaftlich mit dem Gatten, des
sen kräftige und geschickte Mithelferin
sie in allen Dingen ist auch z. B.
auf der Jagd und dem Fischfang
und hat eine gleiche Stimme
mit ihm in den Ratö-Versammlun-gen.
Verflixte Fragen über Eigentums
Rechte gibt es aber niemals zu schlich
ten, aus dem einfachen Grunde, weil
es außer dem Jgloo und der beweg
lichen Habe kein Eigentum gibt!
Diese biederen Naturmenschen tön
nen sich gar nicht vorstellen, daß
Land irgend einer einzelnen Person
gehören sollte. Als man einer
Gruppe Eskimos von privatem Land
besitz in den .Staaten" erzählte, wa
ren sie höchst überrascht, und ein al
ter Mann fragte: .T?il?n denn
die Weißen auch die Mette
s o "
Deutsche Zutzugrie
Handklsdkpartemrnt deriffentllcht wis
senSmrrte Taten.
In den vom Handelsöevartement
zu Washington herausgegebenen
täglichen Eommere? Reports" wur
de vor kurzem eine dem .Britifh
Board oi Trode Journal" entuom
mette Uebersicht, über die Lage der
deutschen Bergwerks und Hütten
industrie veröffentlicht. Tie briti
sche Zeitschrift legte ihrem Artikel
wiederum Berichte der Frankfurter
Zeitung" zu Grunde, und da dieses
Blatt nicht blos im Besiv des ein
schlägigen Materials, sondern auch
in der Lage ist. die .Verhältnisse
richtig zu beurteilen, so verdienen
seine diesbezüglichen Ausführungen
liniges Interesse. Freilich darf man
dabei nicht außer Acht lassen, daß
Frankfurt der Sitz weitverzweigter
Finanzinteressen ist und diese sich
in der Frankfurter Vres'e, vielfach
widerspiegeln.
Tanack arbeiten alle Betriebe je
ner Industriezweige im ganzen
Lande mit voller Kraft. Tie Frank
furter Zeitung sieht bereits Aitzei
chen dafür, daß auch die normalen
Bedürfnisse wieder Berücksichtigung
zu erfahren beginnen. e weilt
ober .auch darauf hin. daß fite
Transportschwierigketten groß sind:
fönst würde die Produltion viel
leicht eine noch größere sein. Dazu
kommt noch die Tatsack, daß sich
gerade in der Schwerindustrie der
Arbeitermangel recht fühlbar macht.
Denn wäbrcnd in .der Leichtindustrie
die männlichen Arbeiter unschwer
durch weibliche ersetzt werden kön
nen. ist das in den Schmelzwerken.'
Hüttenbetrieben und Bergwerken
nicht gut angängig, weil die Arbeit
dort zu große Anforderungen an
die physischen Kräfte . der Arbeiter
stellt.
Trotz dieser Nachteile haben die
meisten Betriebe außerordentlich
gut? Geschäfte gemacht. Erwägt
man. welche ungeheuren Mehraus
gaben ihnen in Gejtdt von Ertra
steuern und erhöhten Materialvrei
sen und Lohnerhöhungen auferlegt
worden find, so müssen die riesigen
Ueberichüsse der industriellen Unter
nebinungen berechtigtes Erstaunen
hervorrufen. Tabei ist der Netto
profit in beinahe allen Fällen durch
i.ngewölntlich hohe Abschreibungen
noch beträchtlich verringert worden,
und es siebt auch nicht über allen
Zweifel erhaben, wie die Frankfur
ter Zeitung meint, daß die von den
Werken veröffentlichten Einnahme
Ziffern wirklich sämtliche Einnahmen
enthalten.
Ter Uebersicht liegen die (c
ichänsausweise von der größten
Jnduslriegesell schatten zugrunde, und
von diesen ".7 Betrieben setzten nur
zwei im Jahre 1010 eine geringere
Dividende als im Vorjahre sest. Bei
einigen war der Gewinn sehr be
merkenswert. Tie höchste Dividende
weist der Köln 'euessener Bergwerk
verein mit 40 Prozent (gegenüber
:!. Prozent im Jahre 1 U auf.
Ihm kommt am nächsten die Ilse
Bergbau A.-G. mit :; Prozent
Dividende Prozent). Ihr schlie
ßen sich an die Bisntarck-Hütte mit
".0 Prozent (27). der Bochumer
Verein für Bergbau und Gußstahl
fabrikation mit 23 Prozent (23
Prozent), die Vereinigten Stahl
werke van der Zypen mit 23 Pro
Z'.mt (23 Prozent), die Friedrichs
Hütte ntit 23 Prozent (20 Prozent).
Eisen und Stahlwerke Hoesch A.-G.
mit 21 Prozent (20 Prozent). Eon
solidation mit 22 Prozent (18 Pro
zent). A.-G. Lauchhammer mit 20
Prozent ' (15 Prozent). Gutehoff
nungShütte mit 20 Prozent (20
Prozent), der Phöuir. mit 20 Pro
zent (20 Prozent). Eigentümlich
berührt der Umstand, daß Krupps
Dividende sich gegen 1915 um zwei
Prozent verringerte und nur 10
Prozent betrug. Das erklärt sich
wobl am ebenen durch die komvie
ligen Vergrößerungen der Krupp
schen Betriebe. Einzelne Unterneh
mungen haben ihre Dividende bin
neu Jakressri't verdoppelt, so z. B.
die Georg Marien Bergwerke. Im
Durchschnitt zahlten die Betriebe
im Jahre 1910 13.9 Prozent Divi
dende gegen 11.9 Prozent im Jahre
vorher. Im allgemeinen erwiesen
sich die Betriebe int Rbcinlande. in
Westfalen und Oberschlesien nutz
bringender als die in anderen Ge
genden gelegenen, was wohl darauf
zurückzuführen sein wird, daß sich
in jenen Revieren ausgedehnte Koh
lenlager befinden, die Kohlenversor
gung mithin leichter war, anderer
seits aber auch die dort zu Tage ae
förderten Erze von besserer, ergie
bigerer Cudüät als anderswo sind.
Zwei Uraufführungen.
Bei der Uraufführung am Stadt
theater in Bremen erwies sich die
Tragödie Saul" 'des jungen Leip
ziger Schriftstellers Friedr. Seebrecht
als ein interessantes Bühnenwerk.
Am Hoftheater in Kassel errang sich
das dreiaktige Schauspiel Sigurd
Braa" des Norwegers Johann Bojer
bei der ersten deutschen Ausführung
einen starken Erfolg.
Fälschte aus Not.
Die Frankfurter Zeitung" vom
13. Februar berichtet: Ter 48jäh
rige Lithograph Friedrich Bach hat
im August 1917 Brotscheine nachge
macht, um seiner Familie mehr Brot
zu verschaffen. Kürzlich stand er vor
dem Schwurgericht; die Oeffentlich
keit wurde bei der Verhandlung aus
geschlossen. Ter Angeklagte, ein un
bescholtener Mann, gab die Fälschung
':nd auch das Eebrauchmachen zu, so
'zaß es sich, da der Brot schein vom
'.skeichsgericht als öffentliche Urkunde
anerkannt ist. im wesentlichen um
die Frage drehte, ob ein Vermögens
vorteil erstrebt worden sei. Die Ge
schworenen verneinten die Frage. Das
Urteil lautete auf sechs Monate Ge
sängnis. wobei mildernd berücksichtigt
wurde, daß im August vorigen Iah
res für Familien mit halbwüchsigen
Kindern, wie die des Angeklagten,
tatsächlich eine Not bestanden hab?
Befangene Richter.
So geschehen in Bad Oetmhausen:
Mehrere Hoteliers hatten Fleisch aus
heimlichen Schlachtungen erworben
und ohne Marken an ihre Gäste ab
gegeben. Als die Angelegenbeit vor
dem Schösfengcrickit verhandelt wer
den sollte, erklärten sich sämtliche
Richter für befangen! Sie hätten in
den betreffenden Hotels, verkehrt und
sich selbst Fleischspeisen ohne Marken
zu Leibe geführt
Den Gemeindehäuptern, schreibt
der Vorwärts", die in nächster Zeit
massenhaft die Gefängnisse bevöl
kern, winkt ein Lichtstrahl. Wenn sich
die Richter im Reiche mit ihren
Oeynhausener Kollegen solidarisch
erklären, so wird wohl Herr von
Waldow die Bestrafung der Misse
täter , der himmlischen Gerechtigkeit
iMrlaüeV müssenl
-4r
.sfy
f 'ir äleAiicbe.
Kotelette aus e i ß e m
Käse als Gemüsebeilage (anstatt
Fleisch). 200 Gramm weißer Käse
(Quark). 80 Gramm Maisgries.
zwei ganze Eier, zwei Eßlöffel Lut
termilch. Diese Zutaten werden zu
einem festen Teig durchgearbeitet. Auf
einem Holzbrett wird er zur Finger
dicke ausgerollt: mit einem Glase wer
den runde Küchlein ausgestochtrvnd
dann gebraten.
H a m m e l f l e i s ch r a g o u t.
Pfund Hammelfleisch zu Ragout ge
schnitten. 23 Eßlöffel Mehl, zwei
feingeschnittene Zwieb?ln. ein paar
Pfefferkörner. Salz. Die Fleischstücke
werden in Mehl umgedreht, im Fett
angebraten, die Zwiebeln. Pfefferkör
ner und Salz zugefügt, das nötiae
Wasser aufgefüllt, einige Minuten j
auslochen lassen, in die Kochkiste ge
stellt.
Schäfer Pastete (für 6 Per
fönen). 2J2 Pfund Kartoffeln ge
schält, in Salzwasser abgekocht. 1
Pfund beliebiges Fleisch (am besten
fettes Suppenfleisch, und zwar Ham
mel). gekocht und würflig geschnitten.
1 Pfund Tomaten gehäutet, entkernt
uno in Scheiben geschnitten. Das
gewürfelte Fleisch würzen (Salz.
Pfeffer, nach Belieben gehackte Peter
silie oder Schnittlauch). Kartoffeln in
Scheiben schneiden. Eine gefettete
Form erst mit Kartoffeln, dann mit
Fleisch und Tomatenscheiben ausfül
len. bis die Form gefüllt ist. Den
Schluß müssen Kartoffeln bilden.
Flöckchen von Kunstbutter, nach Belie
den geriebenen Käse darauf tun. In
Dunst kochen (VA Stunde) oder
43 50 Minuten im Ofen backen.
Hafermehl Brot. Schnell
herzustellen. 1 Tasse Hafermehl. 1
Tasse gewöhnliches Mehl. 2 Teelöff?!
Backpulver. 1,2 Teelöffel Salz. U
Tasse Sirup oder Molasses. 1 Tasse
Milch. Siebe Mehl..Backpulper und
Salz, verarbeite Mehl und Flüssig
keilen damit und fülle den Teig in
eine gefettete Brctform. Lasse ihn 10
Minuten stehen und backe ihn dann
50 bis 60 Minuten in sehr mäßiger
Hiße. Tasse gehackte Rosinen kann
nach Belieben dem Teig zugefügt wer
den.
Fricandeaux. Man schneide
Kalbfleisch in vier Stücke und spicke
dieselben. Tann beträufele man die
selben mit Zitronensaft, bestäube sie
mit Mehl, gebe sie in heiße Butter,
und lasse sie darin y$ Stunde lang
sam braten. Alsdann gieße man ein
Pint kochendes Wasser hinzu und lasse
das Ganze mit dem nötigen Salz un
ter öfterem Bezießen 'S Stunde ko
chen. Man geben beim Anrichten et
was saure Sahne zur Sauce.
Kartoffelsalat auf ho!"
st ei nische Art. Man bringt 1
Pint Milch zum Kochen, rührt sie mit
etwas Kornstarte sämig, läßt sie aus
kühlen und gibt an die laue Stiuce
Salz, gestoßenen Pfeffer und gehackte
Petersilie. Damit übergießt man die
Kartoffelscheiben. Kurz vor dem
Aufgehen schmeckt man den Salat mit
Zitronensaft ab. Man kann ihn so
wohl warm, als kalt genießen.
Apfelsinenauflauf. Zwölf
Unzen altbackenes Weißbrod reibt man
ab, schneidet es in Würfel und weicht
es in z Quart Apfelsinensaft und
ebensoviel Apfelwein auf. worauf man
es glatt rührt und zu sechs mit i
Pfund feinem Zucker schaumig gerühr
ten Eigelb gibt. Die Masse muß
glatt gerührt werden, man gibt eine
Prise Salz, etwas abgeriebene Ap
felsinenschale und den steifen Schnee
der Eiweiß zu dem Teig, füllt ihn in
eine vorgerichtete Form und bäckt den
Auflauf bei mäßiger Hitze eine
Stunde.
Bauernfrüh st ück. Zu die
sem Gericht, das sich auch gut sür den
Abend eignet, finden etwaige Fleifch
reste gute Verwendung. Man brät
Kartoffeln, schneidet das Fleisch in
kleine Würfel, hackt einen gut gewäs
serten Hering mit einer kleinen Zwie
bel fein, mifcht beides unter die Kar
toffeln und übergießt das Ganze mit
zwei zerquirlten Eiern, wonach daS
Gericht gleich dem Feuer genommen
und angerichtet werden muß.
Kuchen von trockener Sem
mel. Man rührt einen Stich Butter
mit 4 Eigelb und 2 Löffeln Zucker
eine Weile, fügt eine kleine Tasse voll
geriebene Mandeln, eine Tasse Korin
then. etwas Zitronenschale und den
Saft einer Zitrone dazu, sowie soviel
geriebene Semmel, daß es mit km
Eierschnee einen lockeren Teig gibt,
und backt den Kuchen in einer gebut
terten Form Stunde bei ziemlicher
Hitze. Warm mit einer ziemlich dik
ken Weinsauce gegessen, schmeckt er
ebenso gut wie kalt. Schneidet man
ihn kalt in fingerdicke Scheiben, die
man in einer Krystallschale aufhängt,
eingemachte, gut abgetropfte Früchte
(Reineclauden. Aprikosen. Birnen)
darüber legt, eine Weincreme darauf
gießt und das Ganze sehr kalt ser
viert, so hat man eine vorzügliche
Speise.
Der Selbstmord ist unter den
islamitischen Völkern so gut wie un
bekannt.
Nicht sein Wort, nur seine
Vrägung bringt manchen Menschen
in Kurs.
fftf3PSS23a
CNe&Vs
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Sparen Sie
indem Sie alte Sa
chen emaillieren
Ein schäbiger und schlecht aussehender Anklciöeschrank
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(Lmaillen
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netts. Gußfteinen, Badewannen, Holzarbeitzan Furnaces,
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fach die Oberfläche abgetragen und wenn diefelbe überpo .
liert wird, so sehen diese Gegenstände wie neu ans-und ge "
den auf Iabre hinaus vorzügliche Dienste.
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hcn mit Acnic Qualität Enamel5.
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Raldirlii. 197 J. J. Kenners
i hcoe, 1319 Joa. KupJIcki
Cbene. 149 Fuery-Michaeto Hdw.
Davidson Dequindre F. J. Meyer
Duboia, 129 Lawrence Tbiede
Kerndile, :40 Nss Hdw. Co.
Kort W.. 111S Bullork tireen Hdw.
Kort W.. 1432 Bullork Oreen Hdw.
Kort W., IMG U. Nagle-Son s Co.
Kort W.. 2695 Berger Bros Hdw.
Korest. I75i Korest Ave. Hdwe. Co.
Kranktin. 7S9-W. K. Webb
;raod Kiver. 4S3 Pic kard 4 P Irkard
Crand Kiver. 97 l'ba. A. Volker
Orand liiver, 1342 Flckard Hdwe
Orand Rlver. 1851 Fraier Füller
iraodv, 574 John Polmanskt
Oratiot. 420 Adam JrU-el
Ciratiot, 426 John Hornburg
iratiot, 622 Fred Kirnerer
tiraüoi. 817 John uleee.
Uratiol. 970 Smjtb-Dill Hdw.
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Flieger erliegt Verletzungen.
H o u ft o n. Xcr., den 1 4. Mai.
Leutnant Vmjamin V. Mairico von
New ?)ork erlag aefl?rn auf dem (5l
lingtonfeld bei Houston den Ver
letzungen, die er sich zugezogen Karte.
1 fein Flugzeug am V. Avril ab
stürzte. Sein Vater, der an dem Ster
bebette feines Soline? weilte, wird die
Leiche feines Solmes mit sich zurück'
nehmen zur Bestattung.
Dis übliche Resultat.
Jackson, Mich.. 14. Mai.
Während er mit einem ungelade
nen" Revolver wielte. schos; sich der
elf Jahre alte Frank Dentin? in die
Brust und starb auf dem Wege nach
dem Hospital.
E i n c T a m e in Wicdcnbruck
machte sich auf der Fahrt auf einer
Nebenbahn besonders auffällig, so
daß ein Polizeibcarnter auf sie auf
merksam wurde. Er stieg zu ihr in
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erhielten und dadurch entmutig wurden. so,soHlea
Sie desbnlv doch nicht verziociseln. fondern kicr
vorsprechen, sich frei untersuchen und meineÄnsicht
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Leiden Sie nicht länger, verschleudern S
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dasselbe Abteil und sah zu seinem
Erftauuen. das; die Frau beim Sitzen
nicht die Haltung normaler Menschen
einnahm, sondern sich beim wieder
setzen zunächst einmal halb die ttli?
der verrenkte, und dann eine mehr
liegende als sitzende Stellung ei,i
nahm. Auf Veranlassung des Be
amtcil wurde die Tame an ihren:
Reiseziele durch eine Angestellte tör
perlich durchsucht. Dabei nellle es
sich zur allgemeinen llebcrrasämiig
heraus, dafz die Tame in ihren Bein
kleidern nicht weniger als 9:i iSicr
verborgen Kalte, die fein säuberlich
in Papier eingepackt waren. Weiter
versteckt fanden fich noch zwei Mett
würstc ohne jede Einhüllung. Ter
Beamte bcfchlagnahmte die U?, Eier,
konnte den Würsten aber, wie wir
ihm gern nachempfinden, keinen 0e
fchmack abgewinnen und beließ sie
der bisherigen Besitzerin.
Was zum Haushalte genüge,
möchte eine unserer Leserinnen wissen.

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