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Deutscher herold. [volume] (Sioux Falls, Süd-Dakota) 1907-1918, September 05, 1907, Image 13

Image and text provided by South Dakota State Historical Society – State Archives

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a s a a n a
llUlffiiN Auftände in «arot»--»««»tO»
lung»i äbtger Handclshafe«».
Der Schauplatz des mörderischen
Blutvergießens in Marokko, Casa
blanca (arabisch: Dar el-Beida). liegt
an der Nordtvestküste des afrikanischen
Kontinents in ziemlich öder Gegend,
aber mit fruchtbarem und reichem Hin
terland. Es ist der bedeutendste Hafen
der marokkanischen Küste, und seine
Aus-und Einfuhr übertrifft selbst die
jenige von Tanger. Es hat eine ziem
Itch weit ill's Meer hinausgerückte,
allerdings tiefe Rhede, und das Ver-
."ä-
f*2
'-46ü*ei
Hafeil von Eawblanca.
ladegeschäft geschieht ausschließlich ver
mittelst schwerer Ruderboote, so daß
der Handelsverkehr beträchtliche Ein
büßen an Zeit erleidet und seine Kosten
sich unverhältnißmäßig hoch stellen.
Eine französische Kapitalistengruppe
hat daher mit dem Bau eines rationed
ten Hafens begonnen, und gerade diese
Arbeiten scheinen den Zorn der Einge
borenen gereizt und zu dem unvermu
theten Ueberfall vom 30. Juli geführt
zu haben.
Casablanca zählte bisher ungefähr
6500 Einwohner, darunter etwa 6600
Mauren. 1800 Juden und 100 Euro
päer es ist der Sitz eines deutschen,
französischen, englischen und spanischen
Konsulats und verschiedener Vizekon
sulate. Ausgeführt werden besonders
Wachs, Bohnen, Wolle und Ziegen
feile die Einfuhr umfaßt zumeist
Baumwolle, Zucker. Thee und Eisen
tvaaren.
Auf der Mensur.
W» «ltt«panischer Schwerlkampf «K Bwi
»e» Wremer» ,,$futu6a."
Das unter dem Befehl des Vizead
mirals Goro Jjuin stehende japanische
Geschwader, welches gelegentlich der
Eröffnung der Jamestown-Ausstellung
den Ver. Staaten einen offiziellen Be
such abstattete, hat auf der Heimreise
auch französische Häfen angelaufen und
dort enthusiastische Aufnahme gefun
den. Namentlich in dem französischen
Krieyshafen Brest wurden die flinken
Blaujacken des Mikado ausgiebig ge
feiert, und ihr Kommandeur hat sich
dafür in ebenso liebenswürdiger als
origineller Weise revanchirt.
Man kennt die Anhänglichkeit der
Japaner an ihre nationalen Traditio
nett, ihre Vorliebe für Spiele und
Inl.l/'
//hK
il
Pltjapantsche Kampfmethode.
Maskeraden, welche sie an die Ver
gangenheit erinnern. In dem Feld
zug gegen Rußland bildeten ihre be
qtiemett Kimonos einen festen Bestand
ihres Gepäcks, und für die Unterhal
tung in den Mußestunden hatte die
Intendantur durch Mitnahme von al
lerlei Spielzeug und Paraphernalien
weitgehend gesorgt. Gar mancher Sieg
wurde so durch fröhliche Laternmum
züge, Vermummungen und alle
Schwertspiele gefeiert.
Am Taae vor der Abfahrt von Brest
veranstaltete nun der Geschwaderchef
an Bord seines Flaggschiffs „Tfuku
6a" ein glänzendes
Fest,
bei welchem
den zahlreich geladenen Gästen eine
Reihe altjapanischer Gebräuche vorge
führt wurde, darunter der hochinteres
sante Zweikampf mit dem Katana, dem
zweihändigen Schwert der alten Krie
gerkaste der Samurai.
Da der Samurai fast stets zu Fuß
kämpfte, durfte die Rüstung seine Be
wegungen nicht beeinträchtigen und
mußte daher leichter und schmiegsamer
fein als die der alten europäischen Rit
ter. Man verwandte deshalb, außer
einem starren Stück für die Brust und
eventuell den Rücken, nur Theile aus
starken Seiden- oder Baumwollstoffen,
die mit kleinen Stahlplättchen, Stahl
ringen und Ketten besetzt waren, so
daß ein noch so scharfes Schwert eine
solche Rüstung nur schwer zu durch
schlagen vermochte.
Auch Helme wurden getragen, doch
werden diese, wie wir-sehen, beim
Spiel durch solide Kopfmasken ersetzt,
welche ziemlich lebhaft an die unförm
lichen Paukkörbe der deutschen Studen
ten erinnern.
I»teressante Persönlichkeit.
St»# Javanerin »l« «»mzert» tm»
Öpernsüugeri«.
Eine durch ihre Erscheinung wie
durch ihre Kunst interessante Person
lichkeit, die Sängerin Renal) Ninah
Kamajoeh, eine Vollblut-Javanerin,
hat in letzter Zeit die Aufmerksamkeit
der Kunstkenner und Kunstliebhaber
auf sich gezogen. Geboren ist sie als
Tochter eines Hotelbesitzers in Band
icrniafm auf Borneo. Ihrem sehr früh
sich äußernden musikalischen Talent
folgend, kam Kamajoeh noch als Kinv
nach Holland, wo sie in allen Fächern
der praktischen und theoretischen Ton­
kunst unterrichtet wurde. Als Ge
sangskünstlerin wurde sie von dem hol
ländischen Komponisten Coster entdeckt.
Bald wandten ihr die Königin der
Niederlande und deren Mutter ihr In
teresse zu und ermöglichten der jungen
Künstlerin das Studium in 'Frank
reich. Italien und Deutschland. In
Berlin wurde Kamajoeh zuerst von
Frau Etelka Gerster im Konzertge
sang, dann in der Meistergesangsschule
Muschler-Solbrig im Opernfach un
terrichtet. Hier fand eine völliae Um
werthung ihrer tonlichen Mittel statt,
und aus der ursprünglich schönen, aber
schwachen Stimme entwickelte sich jenes
machtvoll große und edle Organ, das
man heute an ihr bewundert.
In der Gestaltung und Belebung des
gesungenen Wortes wird Kamajoeh
wobl nur von wenigen übertreffen.
im i iiiUrnni "Iii
55
teNdenten einer Poststation' kurze Zeit
darauf wurde er zur Reorganising
einer anderen Station berufen, toobet
er Gelegenheit fand, in alle Zweige des
Postwesens Einblick zu gewinnen.
Morgan wurde 1899 General-Supe
rintendent für die städtische Postablie
ferung und später Hilfspostmeister.
Eine Anzahl Verbesserungen im New
Aorker Postdienste sind Morgans Jni
tiative zu danken, z. B. die Einrich
tung von Verkaufsstellen von Post
werthzeichen in Apotheken, sowie die
Abholung von Postsachen aus den gro*
|en Office-Gebäuden durch Wagen.
^Frankreichs (ßciicraliflimu».
Di« »efiientffe des «riegAminifter» u«
oderften «riegeretbe#.
Eigenartige Verhältnisse existiren
in Frankreich hinsichtlich des Ober
kommandos der Armee. In ^riedens
zeiten ist der Kriegsminister mit der
Ausübung der obersten Kommandoge
walt betraut er ist für diese wie für
die Verwaltung dem Präsidenten der
Republik und der Volksvertretung ver
antwortlich. In Kriegszeiten kann der
Kriegsminister das Kommando nur
dann behalten, wenn er auf feine Ver
w^ltungstbätigkeit verzichtet, d. h.
wenn er als Minister demissionirt.
Dem Kriegsminister stehen verschie
dene Körperschaften zur Seite, die ihn
bei der Ausübung femer Doppelstel
Iung unterstützen sollen. Für die Kom
mandogewalt sind dies die Generalität
und der oberste Kriegsrath, für die
Verwaltungsangelegenheiten verschie
dene Direktionen. Der oberste Kriegs
rath besteht aus zehn Mitgliedern, die
aus denjenigen Generalen gewählt
werden, die das Kvmamndo über die
Armeekorps abgegeben haben. Er darf
nur über ganz bestimmte, ttim Dorn
vorzulegende Fragen
w |y-f"
y*-0.
jut-»•
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i
Monah Stinah Kamajtth.
Be? atTtr: jugendlich-feurigen Begeiste
rung und oft überquellenden Empfin
dung, deren in diesem Maße nur ein
südländisches Temperament fähig ist,
bleibt sie gleichwohl immer in den
Grenzen des Schönen dabei beherrscht
sie den ruhig dramatischen Ausdruck
ebensogut wie den Koloraturgesang.
Mit großem Erfolg hat sie schon in
den Bädern der Ostsee und namentlich
an der italienischen Riviera gesungen
und ihren Namen dadurch in alle Welt
getragen.
New Wto Tttttrr PvsimMcr.
VtM etnfttger Briefträger und stufenweise
ausgestiegener Kachmann.
Edward M. Morgan, der neue Post
meister von New Uork, ist ein Fach
mann, der von der Pike auf gedient
hat. Im Postdienste Gothams hat er
bislang 34 Jahre gestanden.
Morgan erblickte 1855 in Marshall,
Mich., das Licht der Welt und wurde
Briefträger, noch ehe er sein 16. Le
bensjahr vollendet hatte. Damals ar
beiteten die Briefträger von 12 bis 14
Stunden im Tage. Nach fünfjährigem
Dienste wurde Morgan in Nero Aork.
dem heutigen Borough Manhattan von
Greater New 2)cr f, Chef clerk eines
Zweig-Postbureaus. Sein Pflichteifer
und seine Fähigkeiten lenkten die Auf
merksamkcit auf ihn. Im Jahre 1883
erfolgte seine Pmi-mumn mm Superin-
5®' i-'
berathen, und es ist dem Kriegsmmi
ster ganz und gar überlassen, die ge-
faßten Beschlüsse zur Ausführung zu
bringen oder sie ohne Folgen zu lassen.
Zeitweilig bestimmt man eine be
sonders geeignete Persönlichkeit aus
den Reihen der den obersten Kriegs
rath bildenden Generale als Oberbe
fehlshaber für den Kriegsfall. Bis
zum Jahre 1898 galtGeneralSaufsier,
von da an General Jamont als Ober
befehlshaber fämmtlicher in's Feld
rückenden Streitkräfte. Es blieb bann
die Stelle eines Generalissimus eine
HM
V
»rif* 'f'J'
".H'V
m&fx
General
de
-#_y' ifcportDoppelboot ui Fahrt.
Lacroix.
Zeitlang unbesetzt. Erst 1904 wurde
General Brugere als Oberbefehlshaber
für den Krieg ernannt, nicht aber für
fämmtliche im Felde stehenden Trup
Pen, sondern lediglich für die „Armee
gruppe des Ostens." Ter Nachfolger
Brugeres als Oberbefehlshaber der
„Armeegruppe des Ostens" wurde im
vorigen Jahre General Hagron, der
unlängst auf fein Ersuchen aus dieser
Stellung entlassen und in ihr durch
General de Lacroix ersetzt worden ist.
General de Lacroir ist bisher selten
an die Öffentlichkeit getreten. Erst
seit kurzem ist er Mitglied des obersten
Kriegsraths bis 1906 war er kom
mandirender General des 14. Armee
korps und Militärgouverneur von
Lyon. Aber der Umstand, daß er lange
Jahre in innigster Berührung mit dem
Generalstab und dem Generalstabs
dienst gestanden hat, spricht dafür, daß
er ein reichbegabter Offizier ist. Au
ßer an dem Krieg von 1870—1871, in
dem er bei Sedan in Gefangenschast
gerieth, hat de Lacroix im Generalstab
des Expeditionskorps von Tongking
an mehreren Operationen desselben
theilgenommen.
Sportdoppelboot.
Ci|fN«rii|( Neutruna im Wassersport—Gr»
st«du«G eine» Hamburger».
Ein originelles „Sportdoppelboot"
ist von einem Hamburger konstruirt
worden. Es besteht aus zwei einzelnen
Bootskörpern, welche durch Querträ
ger miteinander verbunden und deren
innere Wände abgeplattet sind. Der
tT Ii
Zwischenraum ist der Arbeitsraum deS
Ruder Werks. Dieses ist vorn und hin
ten auf den Querträgern montirt und
wird durch Scheiben mit Kettenüber?
tragung und Hebel in Bewegung ge
fetzt. Das Ruderwerk läßt sich nach
allen Seiten umsteuern und lenkt das
Boot ohne Steuerruder seitwärts, rück
wärts und um seine eigene Achse.
Kit
erste „drahtlose Depesche."
Stt Präsident der Western Union Telegraph
vompan»» ei« ä«leren.
Colonel Robert (I. Clowry, der in
folge des Telegraphenstrikes in der letz
ten Zeit besonders häufig genannte
Präsident der Western Union Tele
graph Company, wurde 1839 in Will
County, III., geboren und trat 1852
in die Office der Illinois and Missis
sippi Telegraph Company zu Joliet,
III., als Botenjunge ein. Nebenher
besuchte er. die öffentliche Schule.
Clowry wurde Telegraphist und 1859
bereits Manager der Office der Gesell
schaft zu Springfield, III. Er machte
in der Unions-Armee den Bürgerkrieg
mit. Präsident Lincoln ernannte ihn
ifv,
1}M
'Stfonel Robert £. Clowrtz» vVrsl
1862. zum Kanitän und Hilfsquartier-
meister und übergab ihm' Ne Aussicht
über das Bundes-Telegraphenwesen im
Südwesten mit dem Hauptquartier zu«
nächst in Little Rock. Ark., und dann
in St. Louis. Nach dem Bürgerkriege
begab sich Clowry in die Dienste der
Western Union Telegraph Company,
bei welcher Gesellschaft er von Stufe
zu Stufe aufrückte und 1902 Präsident
wurde. Er darf in gewisser Weise den
Anspruch erheben, der Erste gewesen zu
sein, der „drahtlose Telegraphic" be
nutzte.
Clowry hatte während des Bürger
krieges die Aufsicht über eine Telegra
phenlinie in Missouri, konnte aber mit
den am jenseitigen Ufer des Mississippi
liegenden Bundestruppen sich nicht ver
ständigen, weil der Feind die Drähte
zerschnitten hatte. Es galt, in Pech
rabenschwarzer Nacht, bei strömendem
Regen und heftigem Wind eine höchst
wichtige Depesche ohne Verzögerung zu
befördern. Da hörte Clowry vom jen
seitigen Ufer das Pfeifen einer Loko
motive. Schnell bestieg er eine in der
Nähe befindliche Lokomotive und ließ
ihre Pfeife in bizarrer Weise ertönen.
Schließlich antwortete ebenso die an
dere Lokomotive: der Te!egraphist des
Hauptquartiers hatte den Lärm gehört
und verstanden, daß da an Stelle von
Telegraphen-Schlüsseln Lokomotiven
pfiffe gebraucht wurden.
Zum Andenken der Pilgrimväler.
$U Gr«ndsteineg«ng für ein imposante#
Monument in Province!»««.
Das in Provmcelown auf Cape
Cod, Mass., zur Aufstellung gelangte
Pilgrim-Denkmal, bei dessen Grund
steinlegung kürzlich Präsident Roose
velt eine seitdem viel kommentirte Rede
w
'////,
humoristische«
4li*tr Hartnäckig».
a e (zu ihrem Retter, der sie
den Wellen entreißen will): „Sie treu
gen ja schon einen TraukWHj. Mit
lassen's mi aus!"
Gzetrern.
„Ist denn Ihre Frau so abergläu
bisch»" „Ich sage Ihnen, die läßt
sogar bei jedem Zeitungsroman die
dreizehnte Fortsetzung aus!"
Dem dicken Bankier Meyer sallt sein
Hut hin. Sein Freund ruft: „Aber
heben Sie ihn doch auf!"—„Fällt mer
nich ein," erwidert Meyer, „denken Se,
ich will'iner ausbilden zum (Schlangen*
menschen?*
Utrbrt.
a u s a u z u K ö i n i n a
Sie müssen mir noch fünfzig Mark
borgen, Ihren Monatslohn können Sie
selbstverständlich gleich davon abzie
hen!"
©algttthttmor.
a u e e e i e i n e a u e e i
blutig geschlagen wurde, zum Bader):
„Dös wann i' g'wußt hätt'. Hütt' V
mir's Aderlassen Heut' früh ersparen
könnet!"
„Was sang man Ihnen denn, Herr
Backermeister, daß Sie sich so über das
Ständchen ärgern mußten?" „Fe
derleicht ist mein Ge backe und mein
Blut ist jung und frisch!"
r* v :fS'
^Deutscher Herold", Drmmrstay, dm 5. Gepwnvt? W.
'f.
H'h
A
v
"Wi/It,.'////ft iij 'w'/
mM
Ii
Das Pilgnmdkiikma! in Provincelowu.
hielt, soll «zur Erinnerung an die am
16. November 1620 erfolgte Landung
der Pilgrimväter tm Hafen des heuti
gen Provincetown dienen.
Das Denkmal erhält die Form eines
Campanile. Es wird 250 Fuß hoch
und aus Granit erbaut. Als Platz
für das Denkmal hat man die Spitze
eines Hiigcls erwählt, der bei Fluth
90 Fuß über dem Meeresspiegel em
porragt. Die Kosten des Monuments
sind auf $100,000 veranschlagt, wozu
die Bundesregierung $40,000, der
Staat Massachusetts $25,000 und die
Stadt Provincetown $5000 beisteuern.
Der Fehlbetrag wird durch freiwillige
Beiträge aufgebracht.
NSW
^üdtftdjtetioU.
i e W e n n S i e e n e ö s e
Absichten in jenem Hause hatten, wes
halb gingen Sie bann auf den Strüm
pfen?" Dieb: „Weil ich gehön
hatte, daß der Hausherr nervös ist!"
Fallet» aufgefaßt.
u e S a S u n o i
hast Du denn für dieses Semester be
e S u n E i n s w e i e n
sechs Stühle für unseren offizieller
Frühschoppen beim Franziskaner
Bräu!"
Der Retter in der $toit|.
»Mein Herr, ich bin der Vertreter
der Unfall- und Lebens-Verstcherung—
hier »ft ßin Aufnahmeexemplar."
Hukrieden.
A v o k a z u a u e n a
Geduld, der Prozeß dauert immer noch
feine vier bis fünf Monate!"
Bauer: »Das macht nix, ich Hab'
ja so wie so noch keinen neuen!"
Unüberlegt.
u e a u v o s e e I
kann Sie nicht länger beschäftigen,
Meyer, Sie erweisen ftch als zu dumm
für den Posten. So wie Sie die Ar
beit machen, kann ich Sie auch selbst
machen."
Gin Uorfchlag.
Professor 3E. ist eine Berühmtheit
auf dem Gebiete der Chirurgie. Er
verdankt diesen Ruhm seinen kühnen
und schneidigen Operationen, die
zwar für die Patienten nicht immer
angenehm, für die Wissenschaft aber
meistens nützlich sind. Seit Monaten
schon lag nun ein mit einem Darmlei
den behafteter Philosoph in seiner Kli
nik. Schon fünfmal hatte Professor
3E. ihm die SSauchdede geöffnet, die
Därme sauber ausgebürstet, und dann
den Bauch wieder zugenäht. Trotzdem
war der Mann noch nicht geheilt. Man
mußte den Bauch zum sechsten Male
aufschneiden. Als die Nadeln eingelegt
I wurden, erwachte der Patient aus der
Narkose. Kein Schmerzenslaui kam
über seine Lippen. Ein mildes Lächeln
verklärt seine Züge und mit matter
Stimme sagte er: „Vitt' schön, Herr
Professor, wollen Sie nicht meinen
Bauch gleich zum Auf- und Zuknöpfenz
einrichten?"
e o a u e s s e
der Erde 1st um nahezu 30 Meile» tut*
her alt der Aequatvrdurchmefser.
IN
of
"PREFERRED STOCK"
Sioux
Es
v
x*i x. :4
Eröffnung am 10» September
Brnzehn Lehrer, Spezialisten in ihren Fächern, roerten
den Unterricht ertheilen. Dieselben haben Ehren auf den
Staats Universitäten von Nebraska und Wisconsin, sowi
auf dem Grand Island College, in Vassar und Oxford
England, gewonnen.
giebl drei Suirfe, welche zum Bachelors-Grad führen
nämlich:
Der klasstsche Kursus,
Der philosophische Kursus
Der tviflftiiditiftlidic Kursus.
Die übrigen zugänglichen Kurse sind folgende
Der Normal-Kursus, Der afaDcmifd)* «ursuS,
Der Geschäfts-«ursuS. Der Musit-^ursus.
Die Gebühren sind sehr mäßig. Gelegenheiten für Selbsthils.
find zahlreich. Schreiben Sie an uvS um nähere Auftlärun« und
Catalog unter der Adresse:
"fcf f^aiiiutc ioUtc uii /V!cjchc
gutes Linement für den Notfall im
Hause haben. Bon allen Ltnements
ist das zuverlässiqe Dean's King
Cactus Oel das beste. Seit dem J.
1888 wurde es von taufenden Fami
lien gebraucht und feine Güte hat
ihm den großen Berkauf verschafft.
King Cactus Oel heilt Schnit
te, Brandwunden, Quetschungen,
Verstauchungen, Bruchwunden, Frost
bisse, rauhe Hände, und es bringt so
fortige Erleichterung bei Rheumatis
mus und Lumbago.
Als Tierarzuelmiltel hot t§ nicht semeS
bleich««. Es heilt Zauudrahtschnitte,
Kummet-Wunden, Gatls jeder Ar», furirt
Krätze, „caked udder ', UUÖ alle
scheren Krankheiten.
Verkaust in 15c, 50c u. Flaschen.
Verfertigt von
Olney & McDaid, Clinton, Ia.
»ENGEL BROS.
407 Cst 8. Straße.
Feine Liquöre. Weine
und Eigarren.
«Wh
F. JORDEN, Presiden
Z
Heimsuchet-
Siiduiesttn
'4 &
nach dem
AweimG» «»»atUch.
S, |tii8 20. «Uflttft,
S. und l7. CeptembsU,
t. tzt»v R5. Oktober.
Machen Sie eine Reise dutch dt* -.
großen Südwesten und sehen Sie dtz!^:
reiche Ernte. Die Rock Island
Frisco Linien durchdringen die bestes
I Gegenden. Verschiedene Routen. Ab-.
siecher und Aufenthalt-Vergünstigm,.
I gen. Ie tz ist die (Gelegenheit in dem
i wachsenden Lande. Schreibt um nahe«
Aufklärungen über irgend eine 'Sektion
.• '.o.'Ä K As-
an
Iöhk Se^astlän/
Auskunft über Raten erteilt
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Edward M. Morgan.
INCREASE
Sales is the Surest "Test of Quality
The increase in the sales^of^Hamins.Beer for
1906 over the preceding .year \wa$ [1 8-r-%
Hamm s Beer is absolutely pure. We guarantee
Hamm's under the National Pure.Food Law and
also the Food Laws
guarantee label on every bottle.
Leads Them All."
Call for the
•bestellt DC Vejlie Alulia^Cl OIUUX
Branch Theo. Hamm Brewing Co., St. Paul, Minn,
Sioux Falls College
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.' ^iuin Falls, SSL

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