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Süd=Dakota Nachrichten und Herold. (Sioux Falls, Süd=Dakota) 1900-1901, August 15, 1901, Image 2

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Tüd»?akota
Nachrichten it. Herold
Hans Dcmittli, §S7,Ä
»tr im»
Biour Ritus, Tüo Dakota.
Dem „Indianapolis Telegraph" ge
bührt der Credit, den Vorschlag des
Dr. Ricbter für Abhaltung einer
Deutsch-Amerikanischen Ausstellung
in Verbindung mit der St. Louiser
Weltausstellung zuerst zurBesprechung
gebracht" zu haben.
Die St. Louis'er Strayenbahnge
sellschaft hat in ihren sämmtlichen
„Cars" eine Bekanntmachung ange
schlagen, daß sie während 'Mt obwal
tenden Hitzeperiode tranken Kindern
cius 'bedürftiger Familie und einem
erwachsenen Mitgliede 'der letzteren
freie Fahrt nach und von den Erho
lungsorten in der Umgebung der
Tt^ot gewähren werde. Rachahmens
Werth.
Der Leiter des Streik gegen den
Stahltrust. Präsident Shaffer, ist
von Hause aus ein Geistlicher und
tout de merkwürdiger Weise aus Ge
sundheitsrücksichten ein Metallarbei
ter. Seiner Intelligenz verdankte er,
dah er eine gut besoldete Anstellung
erhielt und vermittelst der aus seinem
alten Berufe mitgebrachten Redner
gäbe schwang er sich zum Präsidenten
der Uyion empor.
l£,
Tie Censusarbeiten sind, wie aus
Washington berichtet wird, gegenwär
tig um fünfzehn Monate weiter fort
geschritten. als sie unter Porter im
August 1891 waren, und ähnlich stellt
sich der Vergleich mit den Censusauf
Nahmen von 1880 und 1870. In jener
Periode dauerte es fünf bis sechs
Satire, che die vollständigen Berichte
über Bevölkerung, Industrie und
Landwirthschaft vorlagen. Die Heu
rigen Censusarbeiten sind so weit vor
geschritten, daß Censusdirektor Mer
riam hofft, jene Statistiken innerhalb
Deines Jahres fertig stellen zu können,
v Der jährliche Briefaustausch bet
'«Erde beträgt gegen 12,000,000,000
Stuck, wovon zwei Drittel Briese in
englischer Sprache sein sollen: 1,200,=
000,000 entfallen auf solche in deut
scher Sprache, 1,000,000,000 in fran
höfischer, 220,000,000 in italienischer,
120,000,000 in spanischer. 100,000,
000 in holländischer, 80,000,000 in
russischer und 24,000,000 in portugie
sischer Sprache.
?in nazistisches ©ericfit in Phila
delphia hatte die Benennung des
deutschamerikanischen Volksfestvereins,
'weil sie deutsch sei, beanstandet und
von diesem blödsinnigen Gesichts
punkte aus den Freibrief des Vereins
für ungültig erklärt. Doch der Verein
appellirte bis an das pennsylvanische
oberste Gericht und dieses hat jetzt ent
schieden, daß die deutsche Benennung
völlig Zulässig und juristisch gültig und
keine Englisirung derselben nöthig sei.
Wie verworren das Streikrecht und
einer Kodificirung bedürftig ist, geht
aus den Entscheidungen von zwei Ma
"yors in der Eisen-Region von Penn-
Mbanicn hervor. Während der Ma
yor von Wellsville erklärt, daß er den
Unionisten nicht gestatten werde. Nicht
Unionisten zu belästigen, erklärt der
Mayor von McKeesport, daß er alle
Nicht-Unionisten, die zur Stadt kom
men, verhasten lassen und ihnen die
Wahl an Heimstetten werde, wieder*zur
Stadt hinaus- ober in's Arbeitshaus
zu gehen.
Mit der Civildienstreform I# de»
Verwaltungszweigen der Bundesre
gierung ist es, dem Jahresbericht der
Liga zufolge, übel bestellt. Bei einer
Anzahl von Anstellungen sind die vor
geschriebenen Prüfungen nicht beobach
tet worden und bezüglich anderer Aem
jer, die neu geschaffen wurden, war das
Gesetz so Iar abgefaßt, daß die Be
setzung ohne Rücksicht aus die Bestim
mungen der Cinildienstordnung ge
schehen konnte. Wenn der Congreß
oder der Präsident, sagt der Bericht,
der Nichtbeachtung des Gesetzes kein
Ende macht, so wird es mit der Re
form bald vorbei sein und das bisher
Erreichte vergebene Mühe gewesen fem.
Die Plätze für die in Cuba zu er
richtenden Marine- und Kohlenstatio
nen sind nunmehr definitiv ausge
sucht worden, und zwar werden deren
vier geplant, eine in der Bay von Nipe,
an der Nordostküste, eine zweite in
Guantanamo, nahe Santiago, die
dritte in Cienfuegos, und die vierte in
Havana selbst. Außerdem wird noch
in der Nähe von Kap Sap Antonio,
ier äußersten Westspitze der Insel ein
Depot errichtet werden, in welchem an
lausende Kriegsschiffe Vorräthe ein
nehmen können. Die Stationen in
der Bay von Nipe und Guantanamo
werden die Windward Passage beHerr
schen, Havana und Cienfuegos mit
Hülfe des Depots am Kap San An
tonio die Straße von Aucatan.
Von einer Arbeiter-Colonie, welche
net englische Chokoladen-Fabrikant
Cadbury bei Birmingham angelegt
..hat, wird berichtet: Cadbury kam zu
der Einsicht, daß, zusammengepfercht,
ifie die Arbeiter in Miethskasernen Ie=
,ben, ein ebensolch moralisches, wie
.physisches Verkommen unausbleiblich
fei. Diesem Uebelstand abzuhelfen,
erwarb er einen Landkomplex von 330
Ackern, auf dem er 370 Wohnhäuser
et richtete. Auf einen Acker entfallen
nicht medals sechs Häuser, so daß
Raum für einen ansehnlichen Garten
übrig bleibt. Dazu ist noch ein Zehn
tel des Terrains für Parkanlagen vor
behalten. Das ist sicherlich ein ver-
htiie^ener Znslnnd Den der iMrmo
sphäre, in welcher die Arbeiter bisher
lebten. In dieser Luft fühlen sie sich
als freie Männer und erwerben auch
jenen Grad von Sittlichkeit, der nur
in der Freiheit zu erreichen ist.
Anlätzlich des offenbare« groben
Mißbrauchs, welcher neuerlich vieler
orts in den Ver. Staaten von Rich
tern mit der Einhaltsbefehlgewalt in
Fällen von Arbeiter Ausständen ge
Hieben worden, wird in der Presse
otel erörtert und den Ricktern ^Mäßi
gung empfohlen. Von Empfehlung
des ^gesetzmäßigen Mittels zum Ein
schreiten gegen jenen Mißbrauch und
dessen Verüber ist jedoch in den Erör
terungen nichts zu bemerken. Un't)
'doch ist, wenn dieses Mittel, „Im
peachment" 'durch die eLgislatur, nicht
«bald einmal in Anwendung gebracht
und ein Beispiel statuirt wird, Ge
fahr, -daß die von Den betreffenden
Ridbtern gestreute Windsaat eine
Sturmernte zeitigen 'wird. Die Volks
gevuld mit Amtsmißbrauch hat
Grenzen. (N. A. Fr. Z.)
Wnt fchtfmmer, als die ersten Mit
theihingen ersehen ließen, soll es mit
der Sicherheit der BrooUyner Briiäe
stehn. Der an dem Brückenbau be
schäftigt gewesene Ingenieur Gustav E.
Hennig hat den jetzt schadhaft gewor
denen 2heil der Brücke gebaut und er
klärt, in dem ihm trotz seines Protestes
aufgezwungenen schlechten Material sei
in erster Linie die Ursache der Defekte
zu suchen', er schließt leine längere Er
klärung mit dem Satz: „Im Uebrigcri
muß die Brücke vollständig umgebaut
werden, und falls dies nicht geschieht,
falls sie nicht den modernen Verkehrs
bedürfnissen in jeder Weife angepaßt
wird, so kann eines Tages eine fürch
terliche Katastropbe eintreten." Die
Notwendigkeit des Umbaues bezieht
sich jedoch nur auf die Eisen- und
Stahltbeile der Brücke, und nicht auf
die beiden Thürme. Trotzdem steht
Groß New Aork vor einer ebenso un
erwarteten als dringenden, hoch in die
Millionen gehenden Ausgabe.
Im April laufenden Jahres über
schritten die Goldvorräthe des Schatz
amtes zum ersten Male die Grenze
von 500 Millionen Dollars. In der
Folge fand aber eine Verminderung
statt, welche sich vornehmlich aus den
Bondsankäufen des Schatzamtsfekre
lärs für den Amortisationsfonds er
klärte. Der Bundesschatzmeister stellte
zu derselben Zeit in Aussicht, daß
schon" im Herbst gegenwärtigen Iah
res jene Grenze werde wieder erreicht
werden. Aber schon am 19. Juli be
liefen sich die Goldvorräthe im Bun
destresor abermals auf mehr als eine
halbe Milliarde Dollars und am
Mittwoch voriger Woche erreichte der
Werth des im Schatzamt aufgefpei
eher ten gelben Metalls sogar eine noch
höhere Ziffer, als im April, d. h.
$502,267,807. Diese außerordent
liche Zunahme ist eine Folge früher
Eingänge alaskanischen Goldes und
wird das Schatzamt den nächsten
Tagen weitere große Beträge gleichen
Goldes, deren Äbsendung bereits an-
gemeldet ist, erhalten.
Entschieden der interessanteste Na
tionalpark seiner Art wird der söge
nannte Mesa Verde in Colorado wer
den, die Region vorzeitlicher Klippen
höhlen Bewohner oder dessen, was
sie der geschichtlichen Welt hinterlassen
hbaen. Im vergangenen März hat der
Congreß schließlich ein Gesetz angenoin
men, welches diese, etwa 700 Quadrat
meilen große Stätte zu einem Natio
nalpark macht, und zugleich beschlossen,
dem hanbelsaefchäftlichen Mandaten
thum, das fttii!) in diesen einzigartigen
Ruinen breit macht, Halt zu gebieten.
Man hofft, daß diese Beschlüsse kein
todter Buchstabe bleiben. Es war
nämlich die höchste Zeit, daß etwas die
Ter Art geschah. Vor 25 Jahren ent
deckt, gingen die Ruinen der Mesa
Verde („grünen Hochebene") mit Al
lem, was sie bergen, einer schnöden
Vernichtung entgegen! Fünfzehn Jahre
waren sie ungestört geblieben in den
letzten zehn Jahren jedoch kamen Vieh
züchter der Nachbarschaft dahinter,
daß diese Alterthümer einen großen ge
schichtlichen Werth hatten, und nun
mehr begann eine unheimlich rasche
Verwüstung und Zerstörung. Hoffent
lich wird dieses Treiben jetzt bald vol-
Itq aufhören. Gewisse Eigentümlich
keiten jener rätselhaften Vorzeit
Menschen können nirgends so gut stu
dirt werden, wie in der Mesa Verde,
namentlich ihre Baukünste Entwicke
lullg.
Aus dem vorläufigen Bericht des
Binnenfteuer Commissars Aerkes ist
ersichtlich, daß in dem mit dem 30.
Juni 1901 zu Ende gegangenen Fis
tat jähr an Binnensteuern die Total
summe von $::106,871,669 einging,
oder um $11,555,561 mehr als im
Jahre vorher. Die Hauptzunahme er»
giebt sich für Spirituosen mit $6,*
159,164 Tabak mit $3,126,822 und
Bier mit $2,119,153. Abnahmen des
Ertragnisses ergaben Oleomargarin,
Gefüllter Käse, Gemischtes Mebl und
Patentmedizinen. Die Erbschafts
steuer brachte eine Mehreinnahme von
$2,327,407. Den höchsten Steuer
betrag bezahlte der Staat Illinois mit
$55,407,024. Dann kommt New
2)orf mit $49,789,698 Pennsylva«
nien mit $26,062,959 Kentucky mit
.$25,181,305 Indiana mit $23,466,
882 Ohio mit $22,429,914 Missou
ri mit $17,556,648, bis herab zu New
Mexico und Arizona, die zusammen
nur $120,308 zahlten. Die Kollek
tionskosten betrugen 1,55 Prozent ge
gen 1,58 im Vorjahre. Die starke Zu
nähme des 'Steuererträgnisses für
Spirituosen, Tabak und Bier ist ein
untrüglicher Beweis für Besserung der
Verhältnisse im allgemeinen, denn
wenn man diese Artikel auch nicht ge
rade als Luxusartikel bezeichnen kann,
so sind sie es doch, deren Konsum bei
abnehmender Kaufkraft des Volkes am
schnellsten zurückgeht.
1. Marckwortl»,
82
tm» 534 Vinc-Ttrake,
Cincinnati, Ohio»
Deatfftcr Rechtsanwalt
und llotar,
vertritt Deutsche in amerikanifche«
und deutschen Gerichten.
Zur Erhebung von
Erbschaften
werden von ihm
Uollmad)teü
ausgefertigt und beglaubigt und Erb»
schaften prompt und billig erhoben.
5tic naciitvlavnbf iitbic citv.ifi* List»
vermißter Erben
Sie wird wöchentlich erneuert und
enthält die Namen aller gerichtlich
aufgeforderten Personen.
AntHes, Anna Maria cm§ Heppen
heim. Albanus, Ernst Ottomar aus
Morgenröthe, angeblich in New Or
leans. Beck, Margaretha, L. A. aus
Würzburg. Beutel, Georg A., Joh.
Chr. und Johann Adam aus Beeden
kirchen. Bauer, Andreas aus Bür
stadt. Blumenschein. Philipp aus
Lorsch. Bay, Karl Friedr. u. Louise
Gottliebin verw. Stolz aus Murr
Hardt. Boeing, Hermann Wilhelm
Adolph aus Berlin. Bröcking, Fried
rich Otto aus Chemnitz. Beihl, Fr.
aus Asperg. Burkhardt, Gottlieb
Friedrich aus Asperg. Dunnstädter,
Elisabetha, Barbara, Margaretha u.
Slcitharine aus Heppenheim. Dorst,
Adam aus Lampertheim. Dobler,
Friedrich aus Hegnach. Eisenhardtt
Marie Louise u. Gottl. Friedr. aus
Schwieberdingen. Eppler, Marie Do
rothea Friederike aus Markgrönin
gen. Fahrig, August Louis Gustav
aus Erfurt. Fiechtner, Wilhelm aus
Wattenweiler. Göhring, gen. Stritt
matter, Maria K. aus Sternenfels.
Graber, Johannes aus Heppenheim.
Goß, Elisabetha und Johannes aus
Heppenheim. Götz, Adam, aus Hof
heim. Gottschalk, Johann aus Lam
pertheim. Grieser, David aus Lorsch.
Glanzner. Ludwig, Appolonia geb.
Grieser und Magdalena aus Klein
hausen. Gutthier, Martin aus Hep
penheim. Gutscher, Christoph David
aus Flacht. Gestier, Katharina aus
Thaleischweiler. Gerstle, Jakob aus
Asperg. Griesbach, Friedrich aus
Sobernheim. Heim, Johann Adam
aus Zell. Hagedorn, Emilie Hulda
Marie H. aus Saalfeld ang. in Phi
ladephia. Horschler, Andreas aus
Heppenheim. Herweck. Johannes und
Heinrich aus Lampertheim. Hertz,
geb. Bauer, Dorothea aus Asperg.
Jung, Peter aus Ockstadt. Johann
knecht, Heinrich Ludwig Wilhelm aus
Berlin. Katharinus, geb. Stumpf,
Barbara aus Heppenheim. Käser.
Wilhelm Friedrich aus Monrepos.
Kurz. Johann Jakob aus Asperg.
Müller' Karl, Marie und Wilbelmine
aus Mommerheim. May, Katharine
aus Heppenheim. Müller, Johann
aus Heppenheim. Mandel Johannes
aus Viernheim. Müller oder Möller,
Johann Heinrich und Joh. Wilh. aus
Heckershausen. Nees, Jakob, aus
Frankfurt a. A. Ohnewald, Bern
Harb, aus Oberbettringen. Oestrei
cher, Ernst aus Asperg. Reber, Eli
sabetha, aus Trauzenbach. Rebstod,
Marie Magdalena aus Lingolsheim.
Riihl, Nicolaus, Jakob, Anna K. und
Adam aus Staffel. Roßmann, Jo
hann Georg, Johann Konrad, Joh.
Wilh. Ludw., Joh. Georg und Theo
dor August aus Ernsthofen. Salz
mann, Peter aus Bad-Nauheim ang.
in Chicago. Schwarz, Johannes aus
Oberopsingen. Schmalzried, Georg
Wilhelm und Kars G. aus Leuten
bach. Schmidt, Johann und Philipp
aus Heppenheim. Schaper, Ernst aus
Offensen. Schröder, Johannes aus
Lampertheim. Schuel auch Schiel,
Wilhelm aus Lampertheim. Schuh
machet, Johann aus Lampertheim.
Stephan, geb. Appel, Anna-M., Hart
mann, Anna M., Elisabetha, Barba
ra und Jakob, aus Lampertheim.
Schiffel, Melchior aus Lorsch. Söhn
lc, Karl, aus Murrhardt. Scheib,
Georg Friedrich aus Oppenweiler.
Stihl, Philippine aus Stommingen.
Schmitmann, Friedrich Heinrich Au
gust aus Denkiehausen. Stegmaier,
Gottl. und Friedrich aus Murrhardt.
Tunnemann, Jobann Joachim C. aus
Loitz. Traub, Friederike aus Murr
Hardt. Wieland, Gottlieb aus Sie
gelsberg. Weinsheimer, Philipp aus
Eisenbach. Wintersheimer, Jakob u.
Franz aus Lampertheim. Wagner,
geb. Bock, Margaretha genannt Bar
bara aus Hambach. Weiß, geb. Stig
nitz, Johanna. Witt, Heinrich Jo
Hann Joachim Franz aus Malt, an
geblich in St. James, Iowa.
Man wende sich direct an
Bern. Ittarckwortb,
532 Ii. 534 Vine-St., Cincinnati, O.,
welcher gerne weiteren Aufschluß er
heilt.
Aus dem Leben eines Spielers.
Zur Zeit des Wiener Kongresses
erregte der berufsmäßige englische
Spieler Raily, der schon in allen grö
ßeren Städten Europas und auch in
Kalkutta mit wechselndem Erfolge
sein Glück versucht hatte, in den vor
nehmen Kreisen der österreichischen
Hauptstadt durch seinen beispiellosen,
mehr als fürstlichen Aufwand das
größte Aufsehen. Er hatte das präch
tige Palais des Grasen Rosenberg ge
miethet und veranstaltete hier die
glänzendsten Festlichkeiten, an denen
sehr hochgestellte Personen, auch solche
von fürstlichem Range, theilnahmen.
Man wußte, daß er für sich von Mos-
fau aus, von wo er das Feld seiner
Thätigkeit nach Wien verlegt hatte, bei
dem Bankier Arnstein eine Million
Gulden hatte anweisen lassen, und
doch wurde allgemein bezweifelt, daß
diese ungeheure Summe für die Dauer
des Congresses ausreichen würde,
wenn er sich in seiner maßlosen Ver
schwendung keine Beschränkung aufer
legte.
Auf welche Weise war ihm cm so ge
waltiger Goldstrom zugeflossen? Die
Annahme lag nahe, daß die Glücksgöt
tin sich ihm in der alten russischen
Hauptstadt ganz besonders günstig er
wiesen habe, aber tatsächlich war et
nicht allein durch das Spiel, sonyern
in weit höherem Grade durch eins der
merkwürdigsten Abenteuer zu einem
sehr reichen Manne geworden. Der
Graf de la Garde-Chambanos, dessen
„Souvenirs du Congres de Vienne"
Vor kurzem vom Grafen Ffeury her
ausgegeben sind, erfuhr darüber aus
angeblich zuverlässiger Quelle Folgen
des:
Eines Tages fuhr vor dem Hotel,
das Raily in Moskau bewohnte, eine
prächtige, mit vier herrlichen Pferden
bespannte Eupipage vor. Es entstieg
ihr ein Mann von etwa dreißig Iah
ren, der sich bei dem Engländer an
melden ließ und sich ihm als ein Kauf
mann „erster Klasse", Namens Swer
kow, vorstellte. Er beglückwünschte
den Fremden zu seinen Erfolgen im
Spiel, von denen er gehört hatte, und
offenbarte ihm schließlich, daß er sein
Glück für einen außerordentlichen
Zweck, nämlich sur seine Befreiung
aus den Fesseln der Leibeigenschaft in
Anspruch zu nehmen wünsche.
Man kann sich die Verblüffung des
englischen Spielers bei diesem seltsa
men Ansinnen vorstellen. Er gab sei
ner Ueberraschung lebhaften Ausdruck,
und auf feine Frage, was er dazu thun
könne, entgegnete der russische Groß
kauf mann:
„In der vornehmen Welt werden
Sie ohne Zweifel den Grafen K.,
Fähnrich in der Leibwache, kennen
lernen. Er gehört zu den bekanntesten
jungen Leuten im englischen Club und
setzt alle Welt durch feine Waghalsig
keit im Spiel, durch seinen Aufwand
und durch seine Anmaßung in (5rstau
nen."
Hier bemerkte Raily, daß er mit
dem Grafen schon genau Befartnf ge
worden fei, aber durch dieses Gesiand
niß ließ sich Swerkow nicht abhalten,
seinen Charakter in den schwärzesten
Farben zu schildern, indem er mit tief
erregter Stimme hinzufügte:
„Mit dem Brandmal der Schande
auf der Stirn muß ich Ihnen verra
ten, daß ich der Sklave dieses Man
n e s i n a e e i n e i s
Der Vater des jetzigen Grasen be
wohnte eines feiner Giiier in der Nähe
von Orel. Mein Vater, der sein
Spielgenosse gewesen war, gewann
sein Vertrauen, diente ihm ireu und
erbte vom Grasen nach uessen Tode
eine ziemlich bedeutende Summe, ohne
jedoch die Freiheit zu erhalten. Er
blieb ein Leibeigener der Familie.
Mit dem Gelde, das ihm sein Herr
vermacht hatte, begann er einen Leder
und Pelzhandel und wurde dabei so
vorn Glücke begünstigt, daß er bald aus
großem Fuße leben konnte. Während
meiner Kindheit nahm mein Vater ei
nen französischen Emigranten bei sich
auf, der mich auf die sorgfältigste
Weise erzog. Da er die Sklavenftel
lung unserer Familie kannte, machte
er mir den Vorschlag, ihm in die
Fremde zu folgen, aber wenn ich mein
Vaterland heimlich verlassen hätte,
würde mart meinen Vater dafür zur
Verantwortung gezogen haben. Und
noch ein anderes Band, stärker als das
der Vernunft, knüpfte mich an diese
schändlich^ Knechtschaft: das der Liebe,
mein Herr.
Ich liebte und wurde totebergeliefif.
Wohl wies ich den Gedanken weit zu
rück, an mein Schicksal ein junges
Mädchen von guter Herkunft zu fes
seln, das aufhören würde, frei zu fein,
wenn es sich mir fürs Leben anschlösse,
aber ich wiegte jnick) in die Hossnung
ein, daß Kaiser Alexander in kurzer
Zeit unsere Ketten zerbrechen und uns
den Bauern an den Küsten der Ostsee
und den Leibeigenen einiger der kai
serlichen Domänen gleichstellen werde.
Ich hoffte, daß ich dann als freier
Mann Eudoxia vor den Altar führen
könnte, nicht mit dem ernidrigenden
wollenen Band der Sklavin, sondern
strahlend unter der weißen und reinen
Krone- die das Haupt der freien Gat
tin ziert.
Bis zum heutigen Tage habe ich
vergeben? gehofft. Mein Vater starb:
ich setzte seinen Handel sort, dehnte ihn
bis in den Orient aus und verdoppelte
in wenigen Jahren durch glückliche
Spekulationen das schon sehr bedeu
tende Vermögen, dos tt angehäuft
hatte."
„Aber weshalb machen Sie denn
nicht dem Grasen den Vorschlag, Sie
gegen Lösegeld freizulassen?" fiel hier
der englische Spieler dem russischen
Croßkaufrnann ins Wort.
„Er würde unter keinen Umständen
auf diesen Vorschlag eingehen," ent
gegnete Swerkow, „denn er gehört zu
denjenigen adeligen Großgrundbe
sitzern. die auch von einem vernünfti
gen System der Aufhebung der Leib
eigenschaft nichts wissen wollen. Nach
dem er dann ein düsteres Bild von der
Lage der Leigeigenen entworfen hatte,
fuhr er fort: „Ihnen, mein Herr
könnte ich alles verdanken, worauf
mein ganzes Streben und Wünschen
gerichtet ist: den Besitz eines Mäd
chens, das ich anbete, und die Frei
heit."
„Aber was soll ich denn dazu thun?
Ich bin bereit, alles in Ihrem Inter
esse zu versuchen. Erklären Sie sich."
„Sie spielen, mein Herr. Was Sie
vielleicht nur als einen Zeitvertreib
brachten, ist bei dem Grafen K. zu
einer zügellosen Leidenschaft ausge
artet." thr opfert thr alles.' ond der
Abgrund muß ihn unfehlbar ver
schlingen. Nichts wird Ihnen leichter
fein, als ihn mit sich fortzureißen.
Bringen Sic ihn so weit, daß er ein
kleines Gut, welches er an den llfern
der Wolga besitzt, aufs Spiel fetzt. Es
ist ein Dorf, das kaum 50 Wobnstät
ten zählt, aber er würde fs um keinen
Preis verkaufen, dessen bin ich sicher,
denn sonst wäre ich längst der Besitzer.
In der wahnwitzigen Leidenschaft des
Spiels könnte er es ja doch vielleicht
einsetzen und verlieren. Davon bangt
für mich alles ab. In diesem Dorf ist
mein Vater, bin ich selbst geboren, und
meine Verwandten bewohnen es noch.
Wenn der Grund und Boden mir ge
hörte, wären wir alle frei.
Mein Schicksal liegt also in Ihrer
Hand, mein Herr. Wenn Sie mir hel
fen wollen, begnüge ich mich initJhrein
Wort. Verdoppeln Sie, verHundert
fachen Sie Ihre Einsätze, siegen Sie
um jeden Preis. Ich weise Ihnen für
meine Kasse unbeschränkten Kredit an,
schöpfen Sie daraus bis zum Aeußer
sten. Wenn das Glück Ihnen auch be
ständig abhold wäre, wenn es sogar
meinen Ruin herbeiführte, so würde
ich Ihnen doch ewige Dankbarkeit da
für bewahren, daß Sie mich verstan
den, meine Bitten erhört und versucht
haben, mich glücklich und sreizu
eichen."
Raily versprach alles, und die-bei
den trennten sich dann.
Von diesem Zeitpunkt an sah man
den Engländer und den Grafen K. fast
täglich zusammen- die gemeinschaft
liche Leidenschaft schien sie eng anew
ander gefesselt zu haben. Besonders
nachdem der junge, russische Edelmann
dem fremden Berufsspieler schon mehr
als 50,000 Rubel im Spiel abgenom
men hatte, verfolgte er ihn förmlich
auf Schritt und Tritt, als ob er fein
Opfer erst dann aus den Händen las
sen wollte, wenn von ihm kein Rubel
mehr zu gewinnen wäre. Aber eines
Abends wandte das Glück sich so voll
ständig von ihm ab, daß er an den
Ausländer nicht allein fein gestimm
tes Baaroermögen, sondern auch alle
seine Kunstgegenstände und sonstigen
Werthsachen verspielte. Schon war
Raily im Begriff, alle diese Herrlich
keiten in feinen Wagen packen zu las
sen, als ihn der Gras immer von
neuem mit Bitten in flehentlichem bis
zu leidenschaftlichem Tone beschwor,
ihm Revanche zu geben. Eine^ Zeit
schiert der Spieler fest entschlossen, mit
seinem reichen Gewinn abziehen zu
wollen, aber dann warf er plötzlich
alles Gold, die Edelsteine und Bank
noten auf den Tisch und sagte:
„Graf, ich bin ein anständiger
Spieler. Ich möchte russischer Grund
besitzer sein, und wäre es auch nur we
gen der sonderbaren Thatsache. Sie
besitzen ein kleines Gut an den Ufern
der Wolga, wenn Sie damit einver
standen Pnd, jefoe ich dies alles dage
gen."
Ohne ein Wort zu erwidern, holte
der junge russische Edelmann die be
treffende Besitzurkunde aus einem
Schrank hervor.
Wieder war daS Glück dem Eng
länder hold. Wenige Minuten später
war er Herr des Gutes an der Wolga.
Indem er dies Schriftstück ergriff und
von den ungeheuren Schätzen, die vor
ihm aufgestapelt lagen, nur 50,000
Rubel, also die Summe, die er ur
sprünglich an den Grafen verloren
hatte, an sich nahm, sagte er, um die
sem noch einmal Revanche zu geben:
„Quitt oder bei Doppelte vom
Uebrigen."
Der Graf war auch hiermit einver
standen, nannte bine Farbe und ge
wann.
Die Beiden trennten sich dann als
die besten Freunde. Der eine schien
von seinem Erfolg vollkommen besrie
digt zu sein, der andere beglückwünsch
te sich, daß ihn eine Wendung des
Glückes im u^en Augenblick bor dem
Ruin bewahrt hatte.
Das Spiel hatte bis zum Morgen
gedauert. Kaum in feiner Wohnung
angekommen, sandte der glückliche
Spieler dem Großkaufmann die 50,
000 Rubel zurück und kündigte ihm
zugleichan, daß die von ihm so heiß
begehrte Besitzurkunde zu seiner Ver
sügung stehe.
Wenige Stunden später fand sich
Swerkow mit dem von ihm angebete
ten jungen Mädchen bei Raily ein. Die
beiden dankten ihm für den unermeß
lichen Dienst, den er ihnen erwiesen
batte. auf die überschwänglichste
Weise.
Nicht dem Großkaufmann, dem
Leigeigenen, der als solcher nicht Be
sitzer eines Landgutes werden konnte,
sondern der Auserwählten seinesHer
zens, der Freigeborenen, überreichte
der Fremde die Besitzurkunde. Denn
nach dem Gesetz durfte sie einen ihrer
Leibeigenen zum Range ihres Gatten
erheben und dadurch zugleich feine
Ketten sprengen.
Zum Zeichen seiner grenzenlosen
Dankbarkeit übergab der Moskauer
Kaufmann „erster Klasse", der zu den
reichsten Männern seines Landes ge
hörte, dem berufsmäßigen Spieler
beim Abschied ein Portefeuille, das
eine Anweisung auf eine Million Ru
bel mit der Ueberschrist enthielt: „Dem
freien Mann, dem ich die Freiheit ver
a n k e
Von dieser Million Rubel hatte
Raily sich, wie schon erwähnt, bei dem
Wiener Bankier Arnstein einen Kredit
von einer Million Gulden geben las
sen. Die an Wahnsinn grenzende Ver
schwendung, die er während des Con
gresses entfaltete, verschlang jedoch in
kurzer Zeit die ungeheure Summe,
Bald war von dem beispiellos groß
müthigen Geschenk des Russen nichts
mehr übrig.
Das Glück hatte stch inzfoifchen auch
von dem Spieler völlig abgewandt,
und als der Graf de la Garde Cham
bonas ihn einige Jahre später in Pa
ris wiedersah, war er schon zum Bett
ler herabgesunken. Kurze Zeit darauf
starb Raily in vollständigem Elend.
Chas. C. Gleim»
e u s e
Advokat und Rechtsberather,
Mlnnchaha-Gcbaudc. Stau Falls.
EharleS £). Bailey, yohn H. VoorheeS.
Bflitrg & Vovrhees»
Ütu'ofiitcu und £flcd)t^nntoulte.
tvm. A. Wilkes,
Rechtsanwalt,
Zimmer 304--305, Van Eps Gebäude.
Sioux Falls, S. D.
Deutscher
No, 306 Minnehaha Gebäude,
15toux Falls, £. D.
I. A. Ensstni,
Sriichle und..«
Aucker-Maaren.
Treibban?- Pf lanzen und Frühgcmüse
stcls Vorrathig.
E. M'llips Ave. Sisvx Falls, g, T.
prompte AediNMKg!
Telephon No. 30.
dxMiriTparket,
vormals H. J\. Parker,
Händler ist
(betreibe, Koljlcn,
Hol und (fifen,
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KÖW$$*Opf,®iS£!Ü!
Raucher Tollten nicht an
vorbeigehen, ohne eine gute
Wgarre, Tabak oder Pfeife
zu faufei^
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vom bifiiftUcn MiiaV.ct bis zum feilsten
türkischen.—Pfeifen für Alle. Sprecht vor.
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Sionx FalkS, @. $.
Motto: Wollt Ihr werden heiter.
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Miller & Reiter,
Hauptquartier aller durstigen
Deutschen.
flelteftc mcinbandlMng der Stadt.
Eigcnthümer der
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Sioux Falls, S. D.
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Deutscher Architekt.
vauplüne nach ben neueste« und besten 3tr«
0«ln der Baukunst, unter sorgfältiger Berück
stchtigung besonderer Wünsche der Auftraggeber
ausgeführt.
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County JIrjt,
Jeder Leser, welcher feine Adresse
tefp. Post Office geändert zu haben
wünscht, ist ersucht, uns seinen Na
men, seine neue Adresse resp. Post
o i e s o w i e s e i n e e e
anzugeben, um Jrrthiimer zu vermei
den. Ferner sind alle Leser und Aqtit*
ten ersucht, wenn sie uns Geld
s i k e n a e n a n k a s u n o
net) Orders (Postanweisungen)
nicht auf die „Nachrichten und Herold"
s o n e n a u a n s e u
Pioux Falls, S. D., ausstellen |U
lassen.
Diejenigen ßefet, welche Briese toü
unserer Collections Agentur bekom
men, thun gut, ihre Rückstände sofort
vn Hans Demuth direkt einzusenden,
damit die Quittung sofort dem Lc»
ser ausgestellt und zugesandt werden
kann, sowie weitere Kosten für den
Leser vermieden werden. Die Leser,
welche bereits an die Collections
Agentur bezahlt haben, sind ebenfalls
dringend ersucht, uns per Postkarte
sofort nach erfolgter Zahlung an
die betr. Agentur davon zu benachrich
tigen. Hans Demuth.
v etmbicate Block, Tioux Sali#.
Allgemeines Bankgeschäft.
Verkauft Wcltmnrrcisunflcn nach Deutsch
land. £citmcidi, der ectyvcij und ande
ren europäischen i'änhcrn.
Kollektion Spezialität.
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Sie werden in ihrer hiesigen Office
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werden in deutscher und englischerSpracht'
in der Cffice der .Süd-Dakota Nachrich
ten" angefertigt.
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prompt ausgeführt.
Heine Peilung,
keine Be^aWuiifl!
Schwache Männer.
Em Mittel, die luoenMidir Kraft wieder her
zustellen, ift imfchatUxir. Sixtus kann demjeni
gen wcrthvoller fem, der bimlUe verloren hat.
Icrnmch fliUt es ein Mittel, welches laufende
von Männern benothigen und dvch nickt gebrau
weil sie alauben, es wurde ihnen inchtO
helfen.
Tr. McLaughlin's elcctrischer
Gürtel
fTmt AVe?. W5 för Um ripcmftrrtnflt ftttti, Tute
laufende, die ihn gebraucht 6uUen, bestatinen.
ISuvc besten freunde uri'rmnlint ibrt und wer
den gekeilt Sie erwalinen dieS nntit, weit sie
nidit (lerne bekennen wollen, Zui5 sie ein solches
oiiutcl nnivenden. ES moitit iOiatmer stark: ei
verwiicbt die Svurrn Hon frnheren Wcwoöiihc!«
teil, AuS'chweifun^en und allen Uebertretungen
der Naturaesepe, ES bilft der Natur und gibt
vollkommene ^.'lannbarleit. f:
Bezahlt, wenn geheilt.
Wenn Ihr gehellt seid, könnt Ihr mich 6e»t
zahlen und dann wird der Preis nur bteMIftc»1
von dem fein, welches der altmodische Gürtel'
kostet und dieser brennt den Rucken das Trä»f
gets, fett den letten 30 Jahren.
Schreibt mir heute*
Schreibt für mein hübsch illustrirtes. 80 Sei-,
ten Buch. wird frei, versiegelt, versandt'«
und ist voller Wahrheiten sur fthteache Männer^
Dr. B. U. ÜReüottffhfiit^
Wenn auch in schlechtem Deutsch,
schreibt dennoch, wir werden alle Cor
respondenM gern corrigiren und Euch'
belohnen.
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Gottesdienst icbcn Sonntag Morgen,
halb elf Uhr tn der deutsch conar. Kirche
an Walts Ave. SonntagSschule von 12*
bis 1 Uhr. »Christian Endeavor" Ber«^
sammlnng der jungen Leute ASent» TT*'
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gionsunterricht. I. Lüh. Pastor-
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