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Süd=Dakota Nachrichten und Herold. (Sioux Falls, Süd=Dakota) 1900-1901, August 22, 1901, Image 2

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Nachrichten u. Herold
Han? Dcmuch, Si"«Ä"
fclouv Fall«. sitbiZjtfete.
W0OOO«K3OOvKK«K
Selbst in Kansas kommt man lang
fam zu det Erkenntnis, daß die Pro
hibition ein ungeheurer Schwindel ist.
der dem Staat seit mehr als zweiIahr
zehnten den unermeßlichen Schaden
zugefügt hat. In Fort Scott haben
gegen 250U Leute in einer Massenver
sammlung gegen das Treiben zugerei
fter Prohibitionsfanatiker protestirt,
welche in jener Stadt die Durchfüh
rung des Prohibtionsgesetzes erzwin
gen wollen. Tie Maiienoersammlung
ernannte ein handfesie-? Eomite von
Fünfzig, um die zugereisten Prohibi
tions Agitatoren zu veranlassen, die
Stadls mit dem nächsten Bahnzug zu
verlassen. Einer derartigen dringli
chen Aufforderung werden sic ivv
derstehen können.
Es wird berichtet, daß Rockefeller
den? Stahltrust, speziell seinem Freun
de Morgan, einen Streich spielen will,
indem er große Massen seiner Stahl
trust-Aktien, von denen er 75 Millio
nen besitzen soll, auf den Markt wirst.
Dadurch würde Morgan gezwungen
sein, um ein großes Sinken der Curse
zu verhindern, zu kaufen und dafür
große Summen auszuwenden. Der
Curs der Aktien ist die Achillesferse des
Trust. Es könnte fein, daß derselbe,
von der eine Seite bedrängt, auf der
anderen nachgeben müßte, so daß die
Amalgamated doch ihre Forderungen
bewilligt erhielte. Aber was ist das
für ein Zustand, wo das Schicksal der
Arbeiterbewegung und die wirth
fcbafiliche Schädigung, die der Gene
ralftretf mit sich bringen muß, vom
Würfelspiel zweier Crösusse abhängig
ist.
Die Unternehmer der direkten Dam
pferlinie von Chicago nach Europa ha
den den Versuch aufgegeben. Sie ge
en nicht zu, daß derselbe verfehlt war,
weil _bie_ Fahrten der ausgesandten
Schiffe viel zu lange gedauert haben,
sondern sagen, daß die hohen Versiche
rungsprämien ihnen das Geschäft ver
leiden. Während die Rate für Frach
ten bis Montreal 20 Cents vom Hun
dert des Wertbes der Ladung beträgt
und von Montreal nach europäischen
Häfen 50 Cents, sind der Northwestern
Steamship Company $1-50 bis $1.75
angerechnet worden, wobei allerdings
kein Prosit übrig bleibt. Die Mitglie
der derGeiellschaft beschweren sich, daß
e? auswärtige Versicherunasgesell
schasten, die durch Llond's »rtreten
sind, waren, die ihnen das Geschäft
verleideten, indem sie sich zu niedrige
ren Raten nicht verstehen wollten.
Die Plätze, an welchen entlang der
Küste Sammelstationen für Torpedo
boote eingerichtet werden sollen, sind
von der Commission, welche der Flot
tenminister Long vor einigen Monaten
ernannte, bestimmt worden, und zwar
hat man vorläusia deren fünf ausge
sucht: Portsmouth Row in der Nar
raganfett Bay. Cedar Row in dem
Schiffsbaubof von Norfolk, Cbicora
Park nahe Charleston, den Schiffs
bauhof von Penfacola und dcnSchiffs
baubcf von Mare Island Lei San
Francisco. In diesen Stationen sol
len verdeckte Bassins gebaut werden,
in welchen die Torpedoboote festgelegt
werden, unbemannt, aber so gehalten,
daß sie ohne Verzug in Dienst gestellt
werden können. Nur wenn Ausbesse
rungen vorgenommen werden müssen,
sind die Boote aus den Bassins heraus
zuholen und in'5 Trockendock zu brin
gen. Einmal monatlich sollen Probe
führten unternommen werden, damit
man der Tiensttüchtigkeit derselben
stets sicher sein kann.
Die Einlösung derLandesschuld von
Hawaii, zu welcher sich die Ver. Staa
ten bei der Annerion verpflichtet hat
ten, ist setzt durch das Schatzamt er
folgt. Ter Chef der Bonds-Division,
W. F. MacLennan, war zu dem Zweck
selbst in Honolulu. Die Schuld Ha
waii's beträqt etwa vierMillionen. und
die Bonds sind eingelöst bis auf $32,=
OCK), die von den Inhabern bislang
nicht präfentirt worden waren. Ein
großer 2heil der Bonds befand sich in
Händen von Amerikanern, besonders
in den Staaten der Pacificküste, eine
Million war in England unterge
bracht, und $'i ,258,200 in Hawaii
selbst. Bemerkenswerte ist, daß in
Hawaii ein System von Post-Spar
danken bestand, und zwar waren bei
diesen nicht weniger als $764,570 de
ponirt worden. Da sich aber in der
Regierungskasse keine Fonds vorfan
den, uin.diese Guthaben abzulösen, so
mußt-.» die Ersparnisse aus der Bun
deskasse wiedererstattet werden. Was
ty\ J,
aus den Fonds geworden,
8
znläiidlsche
S.
oHnaooooa-oKKK»oocH5HXycHa
Die Santa Fe-Eisenbahn hat sich
erbeten, wenn die Maisernte in Kan
sas wirklich kaput gebt, den dortigen
Farmern Korn von auswärts zu re
Vuzirtcn Raten zu Ihfetn, damit sie
Wenigstens ihr Vieh füttern tonnen.
Wie aus Valparaiso berichtet wird,
Bereitet die Regierung einen Äesetzent
wurf vor, welcher dem Congreß oorge
legt werden soll, und der eine Verschie
Huna der Conversion und Aussamm
lung von weiteren 50 Millionen Dol
kars dinner drei Iahren für alle Even
tuaüjäten bezweckt. Es wird ferner
beabsichtigt, auf Alkohol eine Ver
drauchs-Ausgabe zu legen und andere
innere Abgaben zu erheben. Tie Ein
kunft? hieraus und das Geld, das aus
Jem Verkauf des dem Staat gehören
chert falpeterhaUigen Geländes erzielt
wird, sollen benutzt werden, um Heer
und Marine in möglichst vollkomme
»en Stand zu setzen.
Ein Bibliothekar in
verlautet
Möglichkeit zur Abwehr biete.
Nach Dr. Theobald Smith, einem
hervorragenden Bacterioloqen von
Boston, sind nicht alle Mosquitos
Trägerinnen von Malaria^Bacillen.
Tie gcwot!Ti1tch?n Mosquitos dieses
Landes gehören zur Species Culex,
und sind in dieser Hinsicht, gefahrlos.
Nur von der Species Anopheles weiß
man bisher bestimmt, tv.ß sie die Ma
laria überträgt. Malaria ist nach ge
nannter Autorität auf einen animali
fchen Organismus zurückzuführen, der
in den rothen Theilchen des Blutes
wobnt. Beim Eindringen in die Blut
zelle ist dieser Organismus sehr klein.
Er wird hier aber größer und ver
mehrt sich. Wenn die SölutjeUe zerstört
ist, suchen sich die neuen Organismen
neue Zellen, in welchen sie sicb wieder
vermehren. Saugt nun ein Mesquito
von diesem Blute, so kann er dieKrank
heit übertragen.
Eines der schlimmsten Monopole des
Landes, soweit die Ausdeutung unse
rer Gemeinwesen in Betracht kommt,
ist der Asphalt-Trust, dasselbe gewis
senlose Concern, um dessen
willcn unsere Regierung neu
lich um ein Haar in einen Krieg
mit Venezuela verwickelt worden wäre.
Wie New Uorker Blätter berichten,
hatte dieses freche Ausbeuter-Concern
die Stirn. New ?)ork und Brooklnn
von. sage und schreibe. $4.45 bis $5.69
für die Ouadratvard Asphaltpflaster
zu berechnen, während der Durch
schnittspreis in andern Städten sich
nur um $2 herum stellt. Dock trifft
der Vorwurf der Unverschämtheit die
Asphaltraubritter hier wohl nicht al
lein. Aller Wahrscheinlichkeit nach
konnten sie diese Preise nur im Ein
verständnis mit „Somebody" in der
Stadtverwaltung ankreiden, der dann
für sich und seine Mitverschworenen
den nachgerade zu einer der berühm
ten „amerikanischen Einrichtungen"
angewachsenen JRafe Off" er
hielt. (W.)
Die Erfahrungen der diesjährigen
Dürre mögen für Diejenigen eine gute
Lehre gewesen sein, die bisher den
Plänen für künstliche Bewässerung der
Oedländereien wenig bold waren: viel
licht stößt der Vorschlag, daß dzrBund
sich des Werkes annehme, in der kom
Menden Conareßsitzung auf weniger
Opposition als zuvor. Der Plan, die
Anlagen auf Regierunaskosten beizu
stellen und diese durch den Verkauf der
Ländereien zu entsprechendem Preise
zurückzuerlangen. Hat viel für sich. In
den Heimgesuchten Distrikten der älte
ren Staaten wäre man froh gewesen,
wenn Bewässerungsanlagen vorban
den gewesen wären und die Zeit mag
kommen, wo solche allgemein einge
führt werden, so daß die Saaten nicht
von jeweiliger Trockenheit abhängig
sind. In den bereits cultivirten Staa
ten des Oedlandgebietes ist dies der
Fall, dort ist der Ackerbauer sicher, daß
es für seine Ernten nicht an der nöthi
gen Feuchtigkeit fehlt.
der
Congreß-
Bibliothek, Ralph McKenzie, hat sich
der schwierigen, aber höchst interessan
ten Ausgabe unterzogen, eine Geschichte
des amerikanischen Journalismus zu
schreiben, die nächstens erscheinen wird.
Der Umsang der Ausgabe läßt sich
schon aus der einen Thatsache ersehen,
daß in diesem Lande 22,000 Zeitun
gen und Zeitschriften erscheinen und
daß jährlich tausend davon eingehen,
um durch neue Erscheinungen ersetzt
zu werden. Was den Vergleich mit
anderen Nationen betrifft, so ergibt er
die altbekannte Beobachtung/ daß
Amerika noch immer das Land ist. in
welchem die meisten Zeitungen gelesen
werden und daß die Circulation der
selben eine beständige Zunahme er
weist, die in manchen Staaten inner
halb eines Jahrzehnts bis auf 300
Prccent steigt. Tie deutsche Presse ist
in diesem Lande mit 651 Zeitungen
und Zeitschriften vertreten. Nächst
dieser kommt die norwegische Presse
mit 67. die schwedische mit 64, die
französische mit 49. die polnische mit
39 und die italienische mit 35 Zeitun
gen und Zeitschriften. Es würde nicht
überraschend sein, zu erfahren, daß in
Amerika mehr polnische Zeitungen tt
scheinen als in Polen.
In New Jork ist ein Polizist, Na
mens Bissert, wegen Erpressung von
Schweigegeldern von der Hälterin ei
ner Lasterhöhle, verurtheilt worden.
Derselbe ist natürlich, sagt die N. I.
Fr. Z., nur der vorgeschobene Sünden
bock. In Wirklichkeit trifft das Ur
iheil Tammany Hall und den Häupt
ling Croker. Deshalb ist es auch blos
beachienswzrth.^ Kein Polizist würde
es je wagen, für sich selbst von einer
Kupplerin $550 als „Anzahlung" für
schütz, und dann monatlich weitere
$50 per Jahr $600! zu fordern.
Das Gericht, die Geschworenen,
sämmtliche Zeugen und alle Welt wuß
ten vielmehr, daß Bissert nur den Auf
trag seines Vorgesetzten erfüllte, als er
die Erpressung ausführte, daß der
betr. Capitän den Sünden-Boodle
ebenfalls abzuführen hatte an eine
höhere Stelle, und daß er schließlich
mit allen anderen Erpressungsgeldern
in Croker's Händen zusammenfließt,
der über die Verwendung des Boodles
bekanntlich keine Rechenschaft abzule
gen braucht. Daher denn auch Cro
ker's Millionen. Von Strafe für die
gigantische Boodelei kann leider feine
Rede sein, weil ganz Tammann und
die gesammte Polizei von Groß-New
Aork als directe oder indirect? Theil
nehmer an den systematisch durchge
führten Erpressungen verurtheilt wer
den müßten. Aber es soll durch Auf
deckung des Systems versucht werden,
Tammany die Corruptions Quellen
abzugraben und so diese Verbrecher
bände unschädlich zu machen, denn nur
mit Geld mit viel Geld ist sie im
Stande, die Stimmen zur Aufrechter
Haltung ihrer Schandwirthschaft am
Wahltage zusammenzubrinaen. Bis
serfs Verurtheilung ist „Mittel zum
Zweck."
H. ittarrimiortlfc
182 tt*fc 534 Vinc-StraHO,
Cincinnati, DhiO»
Deutscher Rechtsanwalt
imd notar*
vertritt teuijiie in ^:.erika«ischm
und deutschen Gerichten.
Zur Erhebung von
Erb|haitcn
werden von :h:n
vollmachten
ausgefertigt und beglaubigt vnd Erd
schaften prompt und billig erhoben.
Die nachfolgende ist die chtziflc List«
Ucrmt&tcr Grbcn
Sit wird wöcheiuUch erncucil Wtl
enthält die Namen aller gerichtlich
aufgeforderten Per fernen.
Arnold, Caroline aus Mobile. Ala.
BaUage, geb. Kelting, Anna aus Al
tona. Bernauer, Christian aus Weil
heim. Brychczynska, Marianna aus
Bentschen. Bub, Georg Gust, aus
Feucrbach. Bosinger. Gottl. Joh.
He:nr. und Kath. T. aus Feuerbach.
Barthel, geb. Riesel, Wilhelmine aus
Ober-Wüstegiersdors. Bläst, Johann
Jakob aus Dettingen. Benkeser, Joh.
Gottl. aus Gaisbühl. Barihelmeß,
Gccrg Carl aus Crailsheim. Ding
woit, Friedrich Eduard Julius aus
Altona. Dangel, Katharine aus Un
terlenningen. Tenderer, Julius aus
Letnzell. Epple, Eberhard Christ, aus
Hedclfingen. Eppinger, Christ, aus
Eßlingen. Fischer, Georg Martin
aus Seligenthal. Flegmanska. alias
Lachmanska geb. Blaszynska. Rosa
lia aus Mlhnkowo. Giegold. Karl
ettt Wunsiedel. Geiger, Christ. Fried
rich aus Tettingen u. T. Gevers,
Maria Margarctba aus Harpstedt.
Grave oder Grefe. Erben von Christ.
Friedrich August. Goppelt vereh.
Brenner. Luise und Georg Jakob aus
Crailsheim. Hack, Johann Georg
aus Tettingen. Hitzer. Christian aus
Neidlingen. Haug. Margaretha aus
Tarmsheim. Heß, geb. Hcepp, Wil
belmine, Marie und Marg. ausBurg
Gräsenrode. Hartmann. Friedrich.
Wilhelm Gottl. und Katharina, vereh.
Walter aus Kirchheim. Huber, Joh.
Friedrich aus Kirchheim. Jüngert,
gen. Paul, Barbara aus Rodenbach,
angeblich in Buffalo. Kuch, Anna
Maria aus Neidlingen. Kahtz. Mich.,
Elisabeth und Friederike aus Ossowo.
Kempter, Anton aus Heiligenberg,
angeblich in Newark. N. I. Käm
merle, Johann Gottfried aus Leon
berg. Laun Jakob aus Murrhardt.
Maile geb. Münzenmaier, Rosine aus
Obcrtiirkheim. Müller. Bruno aus
Eibcnstock. Mermi, Heinrich Konrad
aus Weilheim it. T. Mößner, Fried
rich aus Feuerbach. Pafsau, Peter
Christ. Ludolph aus Altona. Rohwe
del, Joachim Carl G. aus Rostock.
Rösing, Joh. Friedr. Christ, und Carl
Ulrich WilH. aus Neverin. Reinöhc.
geb. Gumpper, Christian Beate aus
Erpfingen. Rauer, Johannes aus
Fischerbach. Schroth, Gotthilf Gottl.
aus Obeitiirkhdm. Sigloch, Johan
nes aus Zazenhausen. Schäfer, Ju
lius aus Klosterwald. Scheufele, Joh.
Friedrich aus Weilbeim u. T. Schult
beis, Balthasar aus Lichenroth.
Schmid, Johann Georg aus Scharr
Hausen. Schötpple, Philipp aus
Scharnhausen. Seiser, Gottlieb aus
Kcmnath. Schneider, Jakob, Andreas.
Thomas und Anna M. ans Tarms
fteijü, angeblich in New Avrk, New
Orleans, und Parker's Station, Mo.
Seemann, Heinrich Wilhelm Da
niel aus Lübeck. Schaufler, Johann
Michael, aus Weilheim u. Teck.
Schläbitz, geb. Gräwert, Marie, Au
guste vereh. Säwert, u. Walter, Min
na vereh. Säwert, Walter Theodor
Ainuft, Christ, und A. G. C. aus
Kalbe a. S. angeblich in Philadelphia
und Lincoln, Nebraska. Sucher, Fr.
At^on aus Fautenbach. Stetter. PH.
aus Untertcfiüpf. Stadtmüller. Adam
aus Jagstbeim. Truckses, Karl aus
Hochdorf. Veitinger, Jakob und Fried
rich aus Murr Hardt. Vogt. Katharine
aus Dorndorf. Weiß, Johannes aus
Heppenheim. Weiß, geb. Stignitz,
Johanna. Wördemann, Carl Georg
Philipp Theodor und Heinrich Wil
helm Christ, aus Altona. Weck, Ju
lius Friedrich aus Schönheide. Waide
lich. Adam aus Neuen berg. Winkler,
Ludwig aus Glciwitz. Wais, Wil
helm Eberhard Friedrich aus Ruith.
Weifchedel, Johann Karl aus Feuer
bach. Widmann, Jakob aus Feuer
bach. Wysocki, Bruno aus Pr. Star
gard. Weippert, Johannes ausWeil
heim. Wiesner geb Lcffler, Friede
rike Christiane aus Wei! i. S. ang.
in Paterson, N. I. Zaborosch, An
ton aus Thurau. Zürn, ^Muffin
aus Althütte.
Man wende sich direct
Berm. ltlarckwortb»
532 u. 534 Vine-St., Cincinnati, O.,
welcher gerne weiteren Aufschluß er
theilt.
Der raffinirteste Zucker sind
Frauenlippen!
Selbst am Kreise stößt sich der Pe
dant an Ecken.
Warum nennt man die Wettplätze
tmmer noch Rennplätze und die Gpiel»
bnden immer noch Börsen?
Ja. die Hundstage. In denen wird
manches Ei ausgebrütet, das niemals
gelegt ist. Ans New Hampshire wird
gemeldet, daß ein Todter, den der Lei
chenbestatter gerade für das Begräbniß
einrichtete, sich plötzlich erhob und ganz
gemüthlich fragte, ob es nicht bald Zeit
zum Essen sei. Das geht denn doch
noch über die Seeschlange.
Wale tn Sichi
Eine wunderbare Polarnacht war
angebrochen, so schön, wie sich das Ge
folge Seiner Majestät noch keiner ent
sann. seit dtt „Hobenzollern" ihre erste
Nordlandreise von Kiel aus nach
Norwegen angetreten- Die Dacht be
fand sich auf ihrer Rückfahrt vom
Nordcap und war nun bei den Lofoten
angelangt.
Gegen Abend des 20. Juli 1889
hatte man den engen Ftlskanal zwi
f(fieri Bjerkö und Helö. der den Namen
Synvoldtfund führt, passirt, und
zwischen 10 und 11 Nachts schoß der
Kaiser von Deck aus zwei Möven mit
der Kugel. Es war hell genug dazu,
denn man befand sich ja im Lande der
Mitternachtssonne.
Allmählich verbreitete sich dasFahr
Wasser, die Insel Sensen an Steuer
bord sowie Andö an Backbord traten
mehr und mehr zurück, und nun lag
nach Westen zu das freie Polarmeer
vor der „Hohenzollern". die jetzt einen
gewaltigen Bogen um das nördliche
Vorgebirge von Andö herum be
schrieb. um außerhalb dieser Insel ei
nen direkt südlichen Kurs auszuneh
men.
Noch immer war ein sehnlichst ge
hegter Wunsch des Kaisers nicht in
Erfüllung gegangen: obgleich die „Ho
henzollern" sich bereits auf der Heim
reife befand, hatte man noch immer
keine Wale in liefst bekommen. Jetzt,
wo man sich im offenen Polarmeer be
fand, hatte man die meiste Hoffnung,
den Wunsch des Kaisers in Erfüllung
gehen zu sehen, und lange hatte sich der
hohe Herr in dieser stillen Hoffnung
auf Teck aufgehalten. Als jedoch um
Mitternacht die Sonne den tiefsten
Punkt erreicht hatte, ohne in das Meer
zu tauchen, und nun auf dem neuen
Tagesbogen wieder begann nach dem
Zenith emporporzusteigen, da zog sich
der Monarch in seine Gemächer zurück.
Vorher schon hatte er Befehl gege
ben, daß ihm das etwaige Jnsichtko'm
men von Walen jederzeit gemeldet
werden solle, auch wenn es in der
Nacht geschähe, und es war nun selbst
verständlich, daß die gesammte Be
satzung der „Hohenzollern" vom Kom
mandanten hinunter bis zum lebten
Matrosen der Wache nach Walen Aus
schau hielt, daß ihnen die Augen über
gingen. denn jedr wollte der erste sein,
der die für Seine Majestät so erfreu
liche Kunde brächte.
Besonders der wachhabende Ofsi
zier, der Steuermannsmaat und die
Signalgäste der seit 12 Uhr begonne
nen Hundewache, welche sich auf der
Kommandobrücke aufhielten, strengten
ihre Augen an und flichten den Hori
zont nach den vermißten Meerunge
thümen ab.
Das Kaiserliche Gefolge machte sich
die Sache beauemer es hatte sich, nach
dem der Kaiser die Gesellschaft verlas
sen, in das Rauchzimmer zurückge^o
gen und wartete dort bei einer kräfti
gen Auflage von „Polarpunsch" auf
eine etwaige Meldung vom Oberdeck.
Die Herren von der Marine hatten bes
sere Augen und Gläser, würden also
ohne Zweifel die Wale eher entdecken
können. Der schwedische Punsch mun
dete ausgezeichnet, und die Gläser,
welche ihn enthielten, kamen denHerren
wesentlich interessanter vor. als dieie
niaen, mit denen man die Meereösläche
absuchen mußte.
Bei dem Punsch hatte man dieWall
sische total vergessen. Daher rief es
eine begreifliche Aufregung hervor, als
plötzlich die Thür aufgerissen wurde
und der Steuermannsmaat der Wache
in seinem zugeknöpften lieber sicher er
schien, die alarmirenden Worte zu
sprechen:
„Der wackhabende Offizier läßt den
Herren melden, es feien anscheinende
Wale in Sicht."
..Wo? Wo? Wo?" Das war die
frietfärtiae Frage, mit welcher die
feuchtfröhliche Gesellschaft den wach
habenden Offizier bestürmte, der auf
der äußersten Nock der Kommando
brücke stand und mit seinem Nachtglase
hinausstarrte auf die sanft wogende
Fläche des Eismeeres-
Der Wachhabende zeigte auf einige
schwarze Punkte, welche sich am Back
bord voraus von dem leicht schäumen
den Wasser abhoben. Bei ihrer Form
losigkeit konnte man indessen etwas
Bestimmtes noch nicht unterscheiden.
Natürlich wurde sofort die Ncth*
wendigkeit betont, Majestät zu wecken:
aber dazu mußte man erst seiner Sache
vollkommen sicher sein, denn noch hatte
man nicht mit absoluter Zweifellosig
keit feststellen können, ob man es über
haupt mit Wallfischen zu thun habe.
Allerlei Vermuthungen tauchten auf,
die zum Theil für den Fachmann et
was komisch wirkten.
Der Wachoffizier studirte mit sei
nem Nachtglase eifrig weiter, denn
angesichts der Wichtigkeit des Vor
lommnisses wollte man doch zu voll
ständiger Klarheit gelangen, ehe man
sich dafür entschied, ob Majestät geweckt
werden müsse oder nicht. Ter Offizier
wollte die Verantwortung nicht über
nehmen, denn er meinte, es sei doch
nicht festgestellt, daß man es nicht mit
gewöhnlichen Klippen zu thun habe.
Die „Hohenzollern" nahm ja ihren
Kurs zwar auf den Gegenstand der
allgemeinen Aufmerksamkeit zu vor
läufig jedoch war man noch zu weit
davon entfernt, um etwas Sicheres be
haupten zu können.
Die Stimmung des Gefolges war
infolge des Polarpunsches eine recht
animirte, und die ausgesprochenen
Muthmaßungen hatten daher zum
Theil einen humoristischen Beige
schmack.
„Vielleicht sind es „Klippfische","
äußerte einer der Herren mit Bezug
auf die Bemerkung des Wachhaben'
den, mußte es sich aber gefallen lassen,
aus gelacht zu werden, als er belehrt
"t
wurde, daß der sogenannte Klipp
fisch ein ganz gewöhnlicher Kabliau
fei, der nach dem Fange auf den
Klippen getrocknet werde und daher
seinen Namen habe durch ein anderes
Trockenverfahren entstehe noch der
Stockfisch.
Man wollte schließlich den Kom
Mandanten der „Hohenzollern" den
wichtigen Streit entscheiden lassen.
Dieser beobachtete lange die inter
essantc Stelle nrt dem Nachtglas und
äußerte sich schließlich sehr skeptisch
über die Erscheinung, die er nahezu
mit Sicherheit für Klippen bezeichnen
zu sollen erklärte.
„Also wollen Sie die Veraniwor
tung dafür übernehmen, daß wir
Maststät nicht wecken. Herr Kapitän?"
..Meine .Herren, so leid es mir thut,
dicVerantwortung kann ich nicht über
nehmen," erwiderte der Kommandant
und zog zur Bekräftigung des fürch
terlichen Zweifels, in dem er sich be
fand. seine Schultern so hoch empor,
daß seine Achselstücke fast gegen die
Ohren klappten.
„Abstimmen! Abstimmen!" riefen
jetzt mehrere Herren zugleich dies
schien in der That der einzige Weg,
aus dem Dilemma herauszukommen.
Und nun wurde nach Mitternacht an
gesichts der Polarsonne aus der Kom
mandobrücke der „Hohenzollern" eine
regelrechte Ballotage vorgenommen,
welche ergab, daß sich die Mehrzahl
(dieselbe betrug eine Stimme) für
das Wecken des Kaisers entschlossen
hatte.
Zunächst wurde mm der Kammer
diener herausgetrommelt und dieser
war dann seinem kaiserlichen Herrn in
der Stille Jöct Nacht beim Aufstehen
behilflich.
In verhältnißmäßig kurzer Zeit er
schien der Monarch an Deck, um der
Erfüllung seines lange gehegten Wun
sches theilhattig zu werden.
Mit der edlen Ritterlichkeit, welche
ihm stets eigen ist, bedankte er sich
zunächst bei den Herren seines Gefol
ges für die erwiesene Aufmerksamkeit
und fügte dann lächelnd hinzu: „Wir
hätten doch unmöglich von der Nord
landsahrt nach Kiel zurückkehren kön
nen, ohne Wale gesehen zu haben- Aber
nun, meine Herren, wo sind fie^
„Dort. Majestät, dort."
Der Kaiser nahm sein langes, schar
fes Rohr und richtete es aus den be
zeichneten Punkt mit den schwarzen
Flecken, welchem die „Hohenzollern"
inzwischen beträchtlich näher gekom
men war, so daß jetzt schon allmählich
die beleuchtete Seite sichtbar wurde.
Der Monarch beobachtete lange und
sorgfältig. Ueber dem Gefolge lag
eine eigentümliche Spannung. Die
vorher so animirten Herren wurden
still und stiller, ie länger die Pause
dauerte, und schließlich wagte kaum
noch jemand zu athmen. Es war, als
ob sich ihnen allen gleichmäßig eine
schwere Beklemmung mittheilte. Der
Kommandant und der wachhabende
Offizier richteten ihre Gläser starr
aus die strittigen Punkte, und der er
stere schüttelte immer bestimmter den
Kopf.
Endlich drehte sich der Kaiser um.
Einem scharfen Beobachter hätte es
scheinen können, als lieae ein feiner
woqucmter Zug auf seinem Antlitz.
Dann sagte er bedeutungsvoll:
„Ich glaubte, die Herren hätten mir
Wale zu zeigen: da muß sich der Kam
merdiener wohl verhört haben, denn
ich sehe nur Klippen."
Das Gefolge war ganz schweigsam
geworden und ersichtlich in Verleam
h-eit, denn der Kommandant bestätigte
mit energischem Kopfnicken die Aenße
rung des Monarchen. Aber dieser
wollte eine ernste Stimmuna nicht
auskommen lassen, denn die Absicht
war ja gut gewesen: daher aab er der
Angelegenheit eine humoristische Wen
dung und sagte mit dem Finger dro
hend:
„Oder sollte vielleicht der Polar
vunsch die Gläser der Herren getrübt
haben? Gute Nacht!"
Damit verschwand er unter Deck.
Der Kaiser ist von seiner ersten
Nordlandsahrt nach Kiel zurückge
kehrt, ohne Wale geshen zu haben-
Ei« Trivmph dcr Rcclnme für M»mhe«er
Jnicctcnpulvcr.
Der Triumph der Reclame. Ein
Münchener Blatt berichtet, daß dem
Waarenhaus Meier & Co. durch fabel
hafte Angebote noch größeres gelungen
ist: bedeutend Vertreter Jung
Deutschlands zur Abfassung von Re
clamen und Anerkennungen für ein
neues unübertreffliches Insektenpulver
„Wanzentod" zu bewegen.
Reflexion.
Hab' ich
Gestern zu tief in des Maßkrugs Ab
grund geblickt, —Oder was zieht
sonst mich am Haar? Am ganzen Kör
per ein Brennen und Prickeln,
Ich fühle mich zerschlagen und zerfto
chen .... Warum?
Hm!.
W
5£8ft8kth mordet beft Schlaf!" sagt
Shakespeare.
Respektive Possart,
Das Billet zu 4 Mark
Und
feine Spießgesellen:
Nagende Reue,
Bohrende Zweifel,
Und Wanzen!
Auch die!
Senden Sie mir gefälligst einen
F^lacon Ihres unübertrefflichen Schlaf
mördermörders .Wanzentod!"
Zwei Frauen in Mississippi gelyncht.
Wik steht's mit der Galanterie der
Südländer, von der immer so viel ge
sprochen wurde?
Nur wenige Leute sehen die Dinge
so wie sie sind. Die meisten sehen sie
so. wie sie dieselben gern haben möch
ten.
©einer rothen Nase wegen hat ein
Mann im Osten ein Mädchen geheira
tet, das farbenblind ist. Na. wenn
die Sacke nur nickt rnckfmr trnrn
V *, v
5
D. ÜJ. F. Keller,
County Jirjt,
Wnnedsda-gedäuüe. 5io«x Tails.
Jeder Leser, welcher seine Adresse
resp. Post Office geändert zu haben
wünscht, ist ersucht, uns seinen Na
men, seine neue Adresse resp. Post
o s i e s o w i e s e i n e e e
anzugeben, um Jrrtbümer zu vermei
den. Ferner sind alle Leser und Agcn
ten ersucht, wenn sie uns Geld zu
schicken haben, Bankdrafts und 0
net) Orders (Postanweisungen)
nicht auf die „Nachrichten und Herold"
s o n e n a u a n s e u
Sioux Falls, S. D.. ausstellen zu
lassen.
Diejenigen
unserer Collections Agentur bekom
men, thun gut, ihre Rückstände sofort
an Hans Demuth direkt einzusenden,
damit die Quittung sofort dem Lc«
fer ausgestellt und zugesandt werden
kann, sowie weitere Kosten für den
Leser vermieden werden. Die Leser,
welche bereits an die Collections
Agentur bezahlt haben, sind ebenfalls
dringend ersucht, uns per Postkarte
sofort nach erfolgter Zahlung an
die betr. Agentur davon zu benachrich
tigen. Hans Demuth.
E'.mhiratc Block, 2iour S^BS.
Allgemeines Bankgeschäft.
Verkauft tocldrtitmcifuntu'n nach Teutsch
land, Cciterreicti, der Schweiz und mibe*
IX« europäischen Vändcin.
(kollektisn Spezialität.
H.' H. Üiatroii, Präs. 4$. Ä. Leyje, «etc.
Nicht tlTicrTcTieii!
Wir motten alle Leser zn
unseren Knuden.
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lurlotiHiifieanzcigcn,
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werden in deutscher imb cin',lisctier5präche
in der Cfficc der „Tüd-?akora Aachrich
ten" angefertigt.
StjMiiiißeu üoii (niviuürtö
prompt auogcjührt.
Wenn auch in schlechtem Deutsch,
schreibt dennoch, wir werden alle Cor
resvondenzen gern ccrrigiren und Euch
belohnen.
Wer sein „Nachnchicn"-Abon
nement in Heu oder Korn abbezahlen
will, möge sich bald beim Herausgebcr
dieses Bla:tK melden!
Tie berühmte» Verndardinertiunde ö*»
nen jcHt telegraplmch zu Hilfe ge
rufen werde».
Ein
franHciischer Tourist,
der
kürzlich
von aus über den 3t. Bern
liard-Patz fliny, gerieth etwa eine Trunde
unterhalt) der Patzhöhe in einen dichten
Nedel. ?a es ihm nicht rattiiam erschien,
weiter zu flehe», setzte er iich aus einen
itclvliIoJ und lvüvteic auf die bciüfimtc»
Bernhardiner Glinde, die ihn auffinden
und geleiten iuilren. Indessen kam fein
Hund nach einer 2riiudc Wartens ber
zun sich der Nebel, und der Reisende er
reichte wohlbehalten das Hospiz. Dort
erkundigte er sich, weshalb keinHund aus
geschieh worden wäre, und erhielt die
Auskunft, daß die Htmde nur mehr auf
teleplwnischen Anruf austzesandt werden.
2o sonderbar das klingt, so rtutcit Grund
bat die Einrichtung in den beirebenden
Verhältnissen. Ter 2t. Bernhards-Patz.
denen.vvhemyenc während adir Moi,aten
im v'ilirc mit 2dmcc bedeckt sind, wird
jeyr aus einer lveHliicTiilu'ten und wohl
behaltenen 2rmr,c überschritten, an de
ren Kehren 2(in!tzHiittcri angebracht sind,
die selbst bei Nebel gesehen werden kön
nen, die, immer offen, gegen 2türm und
Tchnee 2chutz gewähren, ^ebe dieser
2chutzhütten ist mit dem Hospiz telepho
nisch verbunden, sodas der Wanderer oei
bedenklichem Wctrev, starker Eri'ciiöpfung
durch das Telephon um Hilfe bitten kann.
Tiese Einrichrung ist zu beiden2eiten des
Passes allgemein bekannt und wird jedem
Landfremden, der dieses Wegeo ,?ielit, in
den Thälern von Wallis und Piemont
witgetheilt. Wenn nun solcher tclephoni
scher Hilferuf kommt, so wein, man im
Hospiz anch sofort, von welcher 2chuh
Hütte aus die Hilfe erbeten wurde. Dann
trird ein Mann und ein Hund ausge
schickt. Der Hund trägt ein Vtürbchcn um
den Hals, in dem Brot, Vtäse und Wein
enthalten find er wittert schon auf zwan
zig Minuten Distanz den Menschen und
läuft nun voraus mit seiner Labung.
Diese Einrichtung erleichtert die sichere
Hilfe und erspart den Insassen des Ho-
spizes das oft mutethige planlose oder
vergebliche Absuchen des Panes, und es
war nur Leichtsinn des Franzosen, daß
er sich vorher nicht erkundigt hatte. Der
2t. Bernhards Pah ist heute noch sehr
stark frcinieiuirr. Das Hospiz belvirthet
jährlich 4—5000 Touristen. 5 —6000
Pilger und etwa 15,000 piemontesische
Arbeiter, die in der Schweiz Arbeit su
chen. 2elbst im strengsten Winter Passiren
sechs bis acht Glätte täglich das Hofpiz.
Da-5 Telephon als Rettunqsanstali be
währt sich jährlich an etlichen Tausend
Menschen.
Die Langweile strengt den Geist
Mhl «»M dss iitffkt SkspriW.
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