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Die Eureka post. (Eureka, McPherson Co., Süd=Dakota) 18??-19??, May 30, 1912, Image 3

Image and text provided by South Dakota State Historical Society – State Archives

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Nativnale Mrnte-Vcrsiclherung.
Ticlfi ni tiN« de» .Ziagen, nelche desurwonet wird von R O Aichaid», einem der
«andidatru tu, Er ha, d,ese Jrag, zirmlich du chnudlert. und glaud»,
datz zu nur wenig,n Een,« per Acker per Jahr d,e Rrgierung alle jh»r,ner gegen den Brrlust
,hrrr Ernie duich Ursachen. uder welche t,e ke,ne Aoutroll, haben, v,»nchern kaun, z. V.
tt r«ru Hagel, I une. Uederlchwemmung u l.w ,e nach der der Aapiialanlage. e,»,,
schliehlich e»ne« gerechien i'ohnes fur d,e eigene A,d«,t de§ Karmers. dehauptet. dap
eu, 'Dianii welcher ein, Ernie heroolbnngi, ein osseutl,cher Wohlthstter ist. nnd der «cker
dau, al» die allen andereu Reichihnms, sollte nnd kann adsolu, stcher gemacht
werden du,ch ein nationales Ernteoeustcherungs System.
Sollten Sie diele Jrage begimstigen, so kdnnen S,e den ersten Schlitt zu dessen
Pollstreckung lhnn, tndern S,e bei der Prunarwahl au, 4. Jun» su,.' Herru Richards st,m
men. Achtungsvoll,
Polilifcbc Hnkundiauna.
Nntkr dteler Lpiymarsr orr<>ff«'iiHt«brn tvu Mr «n
--(lnibiauufl irflcnl rtnr» Randldaien riner Par»
»ft «Ur itarnb ein «mt. Uder >vel«lik» dei drr Pnmar»
wadi a«4. Juni UMJt atflfftuiunt wird. tie fcfidf»
tenlltchuna rrfolflt lvlald aitz r ngerrich» di» zur
qadr vvm «0. Mai. rin,chl>es,l>ch. »u«d ivsiri tm Vianzrn
«.>i «y Dirle Prrrkdnung flilt otjnt* Piict, cht auf die
Aiizadl der de»dald summt sriihjeittg
und erhaltet den tLeril, eure» i^elde».
Fiir Eounty-Auditor.
Erlanbe mir hierdilrch mei>. n Jreunden,
sowie allen Stimmgebern von McPherson
Eounty die MittheiUlNg zn machen, dah ich
mich als nandidat sur Eoumy Auditor be
werde und bitte alle repnblikanische Stivnn
geder de? ihre Stimmen sur mich
bei der im Juni 1912 ftatlsindenden Pririar
wahl abzugeben.
Datiert Eureka, S. D., 27. Februar 1912.
John B. W i t t m a y e r.
Fiir Gounttj Lchatzmkistcr.
Gebe hiermit bekannt, dah .ch. aus vieles
eindringliches Bitten meiner iJrennde, ein
Kandidal snr daS Amt als c>onnty-Schatz
meister von McPherson Eounty, Srid-Do
kota. bin. Ich ersuche dre Wahler der repu
blikanischen Partei. mir rhre Unterstutzung
bei den Primarwahlen im Juni zukommen
zu lassen.
Datiert Enreka, S. D., 11. Marz 1912.
r e d G. M e h l h a f s.
Fiir Schcnff.
Ich bin ein republikanischer Kandidat fur
daS Amt als Scheriss von McPherson ooun
ty bei der Primarwahl im Juni. Die Ber
gunstlgung emes zweiten Termins in
treuen Beamten gewohnlich beschieden, rmd
wenn meine AmtSlhatigkeit Jhre Zusrieden
heit erwirkle, so ersuche ich um Jhre Unter
stiitzung sur einen zweiten Termm.
Hen r y ouit g,
2eola, Sud-Takota.
Fiir Rrgisttr os DetdS.
(Urkundet' Negistrar)
Jnsolge Aussorderung von Stimmgebern
der republikamschen Partei in McPherson
oounty, Sud Dakota, erlanbe ich mir hier
mit ergebenst meine Kandioatur fiir das Amt
d«s Register os TeedS sUrkunden Registrarj
,n genanntem oonnty und zwar ans dem
republikamschen Tickcl bekannt -n geben.
Ersuche deshalb srennolichst die Wahler,
mich bei der Borwahl am 4. Junidieies .'iah
reS unterstiltzen zu wollen. Achtungsvoll
Wilhelm W e n z e l.
Fiir Eounty Schaymtifter.
Atls vieleS eindringliches Bitten meiner
Jreunve habe ich mich entschlossen anzukun
digen, dah ich ein Kandidat sur das Amt als
bei den im Juni statt
nndenden Primarwahlen sem werde, zur 'lto
mination als Republikaner. Daher ersuche
ich hostichst meine republikanischen Jreunde,
mich nach Krasten zu unterstiltzen. no
miniert und erwahlt, werde ich :nein Bestes
versuchen, das Amt als Schatzmeister von
McPherson (Zounty treulich zu verwalten.
Datiert, S. D., I<> Marz 1912.
P e t e r S ch u ch a r d t.
Fiir (^krichtsschreibkr.
Hiermit erlaub; ich mir, meine Candidatur
'ur die Office des Gerichlsschreibers bekannt
zu geben nnd ersuche ergebenst die Stimm
geber von McPherson (Zounty, meine Be
werbung fur genanme C f fice unterstiltzen zu
wollen. Achtungsvoll
Fiir Eounty A lditor.
Ich bm Kandidat sur daS Amt als
ty-Audltor dei den Printcirwahlen, welche am
4. lum stattsiudeu. Ich bin lebenslanger
Republikaner, ein langjahriger Bewohner
dieses EountyS, nnd sallr nominiert nnd er
wahlt, so iuhle ich mich sicher, dah ich diesem
Amte eine gute Berwaltung angedeihen lassen
kann. Zur Belehrung der Stimmgeber sei
hiermit gesagt, dah ich Deutsch verstehe nnd
spreche. Um Jhre Unterstutzung ersuchend,
zeichnet, achtnngsooll der Jhrige
R a y S u t h e r l a n d.
i!eola, Sud-Dakota.
Fur StaatS-Anwalt.
An die Stimmgeber von McPhersoni^ounty:
Grklare hiermit, dah ich Kandidat der re
publtkanischen Partei fiir das Amt aIS
StaatS-Anwalt bin. Wahrend nteinem jetzi
gen Amtsternnu als StaatS-Anwalt von
McPherson (Zounty, bin ich. und war ailch
zu jeder Zeit, rmmer tin besten Jnteresse der
Stimmgeber und Steuerzahler thatig, und
wahrend des lahres 1911 habe rch dem ooun
ty-SchatzmeisterdiesescZountys über-1200.00
in Strafgeldern. versallenen BLrgschaftsgel
deru und kollektlerte Kosten aIS solcher Be
amte ilberwiesen. Wenn der von mir ge
machte Rekord Ihrer Begutachtnng zutheil
wird, so ersuch ich ergebenst um Jhre Unter
stiltzung fiir einen zweiten Dermin.
E. S. A ck e r, Leola, S. D.
1 Pol.kiithe Anzczge. \
Nichards Senatorial Koniitee.
Ulr ich Rene.
Fur Eliunty Nichtrr.
Ich bii» nandldat tur Nichler, dem
Guldunken oder dem Jndorsement der
Stimmgeber bei ber reptiblikanlschen Pri
marwatl im >u.r» nnlerworsktt. Wenn
meine ziandidaiur Jhre Begutachtung er
halt, so ersuche ich erttstlich um Jhre Unter
.lutzung. Wenn meine bishenge Thatigkeit
aIS Nichter Jhre Zustimmung Hat, so ware
der gebrauchliche zivette Ternlin von mir
hochllchst gewutdigl.
0. L i g l e r, S. D.
Fur Eouilth Nichtcr.
An die republikanischen von
McPherson oounry
Ich werde Kandidat sein sur die Nomina
tion als ?Kichter bei den Primar
wahlen im lum. und ersuche hiermit erge
benst um Jhre Unterstutzung.
A. V. Pa r tle tt.
Leola. S. Dak.. 2. April 1912.
Fur Eountli-Nichtcr.
Mache hiermit den Wahlern von McPher
son (Zounty bekannt, dah ich ein Kandldat
sur das Amt als
repnblikanischen I icfet bin. nnd werde jede
Unterslntzung, welche niau mir zur
nng der Nomination am 4. lum zu !heil
werden laht, bestens zu schatzen wissen. Die
rhatsache, dah das westliche McPherson
(<oun»y nur wenig bei der Pertheilung der
- Aeniter beansprnclit, sollte gnler
Grund sein, warilin ich Sie um dre Abgabe
Ihrer Summe sur mich ersuche.
AchtungSvoll,
D h o m a s R i n gs r u d,
oureka, Sud-Dalota.
polinsche Anliilniligungrn von
Campbell Ccunty.
Fur staats Lrnator.
An die Stimmgeber von Campbell imb Mc-
Pherson oounties:
hiermit, dah ich ein Kandidat sur
die repnblikanische Nomination sur Staals-
Senator vom 98. SenatS-Distrikt bin, wel
ches Campbell und McPherson in
sich schlietzt. Ich war wahrend der letzten
sunszehn Jahre in Campbell County wohn
hast, imb alle meine Jnteressen liegen in die
fcm Distrikt. FaUS nominiert nnd erwahlt,
werde ich un besten Interes,'e dieseS Distriktes
thatig sein, und werde meine Stimme sur
denjenigen .landidaten als Bundessenator
abqeben, welcher von dein Polke bei der Pri
marwahl im Juni hierzu nominiert ist. Ich
ersuche deshalb ergebenst um Jhre Unterstutz
ung oei der Primarwahl am 4. Juni.
Io h n H. Fisch er.
Monnd oitv. S. D.
Fur Lchul.Lupkrintendtnt.
orsuche hiermit ergebenst um die Unter
ftutzung der republikanischen Stimmgeber
von Campbell oounty fur die Nomination
als Schul- Superintendent von
Connty, bei der Primarwahl im Jllni.
Jalls nominiert und erwahlt, werde ich die
Pflichten dieseS Amtes immer pnnktlich itub
gewissenhast meiiier besten Pegabnug gemah
aussuhren.
0 d w a r d 0. S l o c u m.
Fiir Eiseubahn-Kommissar, 1. Distrikt
An daS Publikum: Da ich mich aIS Kan
didat sur das Amt als iZlsenbahn-Kommissar
erklart habe, der Begutachtung der republika
nischen Stimmgeber des Staates bei der
Primrrwahl unterworsen, so will ich jeht
kuudthun, dah ich ein Bersender und ein
Gntgegennehmer von Fracht schon seit den
letzten 35 Jahren war, nnd sollte deshalb im
Stande sein zu wissen was recht und dilliq
ist, dem Publikum und den oiseubahnen ge
genuber. Fall» ,ch erwahlt werden sollte. so
werde ich die Pstichten desrAmtes nach mei
nen besten nrasten ouSsuhren. AchtungS
voll A. W. Lavender.
'/lankton, S. D.
Pramien. la, wir geben gute
feste Eichenmobel, nicht die Sorte die
rigens zum Fortgeben gemacht wirtz.
sondern von einer der grdhten Mdbel
fabriken gemacht. vom regulctren Lager.
Emil Dierenfeldt.
A> Die reDUDlit,»iiche» Lki«»Gther
»6* KimpDrlt 2. I.
Ich t.« «a,,didat sur Kepraienlant i»r der
L«aa»«tegi»laiur von Ltrb I afoto auf dem
repndlrkautichen lidfl, und wlnde ich e» sehr
Hochichahen. wenn ich Jhre Unteruuhung bei
der Priuiarwahl ani 4 Juni erhallen wurde.
,ZaU» ««minier; und erivahlt. werde rch
ein wachsan.es Auge sur vie desten Jateressen
von Sud Takosa im aUgemernen und von
welde die Anweiiungen, wie in der Primar
wahl gegeben, besolgen.
Ich wunsche aUen ineinen Jreunden zu
danken iur d,e treugennnte
welche ne miv immer zu !herl wrrden liehen,
und gebe die Perncherung, dah ich dreses sehr
zu schapeii wisje, und werde rederzeir alle- in
meinen.ftlairen irehende thun, niemalS das
in nnch gesepte Zutrauen zn erschultern.
Por dreipig Jahre» tam ich nach biefem
Lraare und 9ounty war meine
Heimath ieir den letzten 27 Jahren; alle
meine Jnteressen liegen hier. AchtungSvoll,
G. G. T i t 1 a n d.
Jytir Ltaats-Lknator.
i flare hiermir, dah ich ein Ziandldat sur
die repnblifanische 'Nomination als StaatS-
Senator voin 9di. Senats-Dlstrikt deS Staa
tes Snd-Takola bin. BesagleS Distrikt be
stehr anS den EounUes McPherson und
Campbell. Jalls nominierr und erwahlt, so
verspreche ich, tren und un besren Jilteresse
des DistrikteS thatig zn sein. und werde
nieine Stimme sur Per. Staaten-Srnator
sur diejenige Perion abgeben, welche die No
minarion in der Primarwahl erhielt.
Jndem ich mich um die Unterstutzung sur
dieseS Amt dewerbe. verweise ich die Stimm
geber ans meinen Nekocd rn der
des LmaleS Sud Dakota im Jahre 1911,
und mochre in Erinnerung rufen, dah die
Erfahrungen dort gesainmelt, sehr werthvoU
iein wurden, sollte das Polk eS als richrig
berrachren, mich wieder»iin ars ein Mitglied
der gesetzgebenden Korperschaft zu erwahlen.
Achtungsvoll der Jhrige,
R. F. 0 r a n st o n.
Primarwahl-Brkannlmachung.
(*s wird hiernnt bcfamii gemacht, dah ge
mah Bestimmntttz des Gesetzes, eine Primar
wahl an allen regelrechren Stunmplatzen in
allen Wahldistrikten von McPherson Eoun
ty, S. T., abgehalten wird, und zwar am
vierten (4 ) Tage des Monats Juni, 1912,
zwischen achr Uhr vormitlags und fiiitf Uhr
nachmirrags, um den Mirgliedern jeder poli
tischen Partei des Staates zn
geben dnrch eigene separare Partei-Ab
stimmung die verschiedenen Kandidaten aus
znwahlen. Diese Kandidaten sind sur alle
Staats. Eongreh-, Gerrchls-,
und Eounty-Aemter, welche dnrch Wahl dei
der kommenden allgemeinen 'Wahl gesulll
werden; ebenialls zur Erwahlung ihrer ver
schiedenen SraarS- und Prezinkt-Komitee
manner und der Delegaten zu den verschiede
nen Partei-Eonvenlioncn.
Datiert. 22. April 1912.
Jacob Groh.
Eounty-Audrtor.
BekanntmachunA an Ltimmgkber.
Gemah den Bestimmungen von Sektion
15, Kapitel 297 der Staalsgesetze des lahres
1999 (ein Gesetz, welches die Abhaltung von
Primarwahlen bestimmt) so seid Jhr hiermit
benachrichtigt, dah die Jarben der ver
schiedenen osstziellen Primanvahl-Stimm
zeltel bei der kommenden Juni-Primarwahl,
welche am 4. Juni, 1912, ftartfinbet, wie
folgt sind:
Republikanisches Ticket, die Jarbe ist
EWe i h \
DeniokratlscheS iicfet, die ftatbe ist
„@<lb\
Prohibition Ticket, die Jarbe isr l a n".
Sozialisten-Ticket, die Jarbe isr „P in k"
(rosenroth).
Alle Probe-Slimmzeltel werden von riner
anderen gleichsormigen Jarbe sein.
Datiert nr Veola, S. Dak., den 29. April,
1912. Jacob G r o h,
Eounty-Andilor.
Korrespondenzen.
Temvir. Nord-Takota.
Liebe „Post" und alie Leser! 'Will
auch wieder einige Worte von unserem
Stadtle hvren lassen; es gibt zwar
nicht viel Neues, was ich aber weisi will
ich den Lesern so gut ich im Stande bin
wissen lassen. Mit dem Sllen sind die
Farmer fast alle ferng, nur haben noch
manche Korn (Mais) zu pflanzen. Tie
ses Jahr wird hier sehr viel Korn ge
pslanzt, was ein grosier Fortschritt flir
diese Gegend ist, denn nur dann ent
wickelt sich hier alles, wenn bei jedem
Landwirth Korn gepflanzt wird. Dann
fehlt es nicht mehr an Futter und das
Land wird gereinigt. Ein jeder Far
mer sollte es sich zum Vorsatz machen
und jedes Jahr wenigstenS 40 Acker
Korn pflanzen und nicht davon ablassen
bis die Saat sich an das Klima ge
wvhnt Hat, dann ist allem ausgeholfen
und daS Kornpflanzen ist eine sichere
Sache.
Auch sollte mit dem zahmen Heu an
gesangen werden, denn mit dem Prllrie
heu hdrt eS bald auf die Prcirie wird
jedes Jahr weniger. ES werden auch
dieseS Jahr wieder Tausende Acker auf
gebrochen und mit FlachS befat. AlleS
it! am Brechen. unt manche lasten §wm»; “
lich viel neue» Land umdrehen. Philipp
Lchenkenderaer lakt mi! Peter Aelson - \
Xampfrr 100 Udet brechen und fdt J
in Daftflbe. Ties ist ein ziem
liches Stttd und wenn alles aut
zutristt, bringt eL einen Haufen Geld,
besonderS dann, wenn sich der Flachs
preis Über $2.00 per Buschel HUlt. Al
tem Anschein nach kann eS diese» Jahr
sehr gut werden, denn die Witterung ist
ciuberft stllnftig; besonderS der Mai war
bis jept aut, kuhl und naft. TaS alte
Sprllchwort saqt ja: ..Kllhler Mai,
bringt dem Bauer viel Frucht und
Heu." Wir wollen eS hoften, wenn
(ftott seinen Segen dazu aibt. denn an
(ftottes Seqen ist alleS aeleaen. Feuch
tifttcit haben wir qenua. es Hat heute
wieder herzhaft qereanet und duS Bre
chen qeht wie geschmiert.
Wlll auch einiqe politi'che Punkte er
wabnen. Alle Zeitungen sind voll von
dem Streite, welchen die drei republika
nischen Prasidentschasts-Kandidaten un»
ter sich haben; welche davon werfen auch
ziemlich viel Dreck auf Theodor Roose
velt, und bei all dem qewinnt Teddy
einen Staat nach dem anderen und es
besteht kein mehr, dah Roosevelt
nicht unser ncichster Prasident sein wird.
Und wir konnen ja auch keinen besseren
Mann aufzeiaen, warum sollte er dem
nach das grofte Amt nicht haben? Er
soli fruher einmal gesaqt haben, die
Einwanderer, wenn hier, sollen Ameri
kaner werden. Liebe Leser, sollten wir
das vielleicht nicht sein? Derjenige. wel
cher es nicht ist, ist auch kein rechter
Amerikaner. Was er hieruber in einer
vor Jahren einmal aeschrieben
haben mag. so Hat er es doch nicht qe
rade qeaen die Teutschen aeschrieben
und auch nicht aesagt, dah er aegen die
Teutschen ist. Meiner Ansicht nach
sollten dieses die Zeitunqen dem Polke
klar machen, was eiaentlich damit qe
meint war. was Theodor Roosevelt ae«
schrieben haben soll. Es sind ja unr
' die Zeitungen hierzulande, nach welchen
I sich das Bolk richten kann, und wenn
! kein klarer Ton gegeben wird, wie soll
sich dann zum Streite rusten?
Zulept wird die Menschheit irre und
weitz gar nichts. Bieles kommt auch
von Horensaaen, worauf man sich nicht
verlassen kann. sondern soll alles selbst
auSforschen. Tenn vor dieser Wahl,
welche jetzt vor der Thure steht, sollte
jeder wissen was er thut. Es handelt
sich um einen LandeSvater, welchem un
ser aanzes arostes Land anvertraut
wird. Und jeder Mensch, oder besser
gesagt, jeder Stirnmgeber, sollte doch
die Freiheit haben und stimmen durfen
fur wen er will; und ich hoste, ein jeder
sieht es ein und stimmt flit den rechten
Mann naturlich wird es Teddy sein.
Auch den Teutschen von Em mons
Eounty rufe ich zu: Macht euch auf und
kommt zur Wahl im Juni und stellt
mehrere gute deutsche Miinner auf sllr
die Eounty-Aemter. Tas enqlische und
norwegische Bolk Hat die Aemter lanqe
aenuq verwaltet. Kann denn das
deutsche Bolk kein Amt versehen? !
Weil mein Areund Wilhelm Hieb in
Kalispell, Mont., mich austorderte, wie
der zu berichten, warum die Hahne in
Ealifornien die qanze Nacht krahen —
und weil in meinem Bericht an die liebe
„Eureka Post" diese Stelle so verwischt
war, dah sie nicht gedruckt werden konn
te, so will ich es hier wieder folaen las
sen: Tie Hahne krllhen in Ealifornien
desweqen die ganze Nacht, weil in dem
qelobten Ealifornien Leute aus allen
Himmelsqeaenden zusammenstromten
und nun dort wohnen; und um einen
jeden richtig zu behandeln krahen sie
die qanze Aacht (naturlich nichl in
einem sort!) Tiese Erklarung machte
uns unser Fiihrer als wir im schonen
Los Anqeles verweilten, und was
Fremdenfuhrer nicht wissen und nicht
erklaren kdnnen, das kdnnen die Herren
Politiker auch nicht.
Auf Wiedersehen
21. Mai 1912.
Franz Tempel.
An die Ttimmgeber von McPherson
Eounty.
Ich bin Kandidat fiir die Nomina
tion um das Amt des County-Auditors
von diesem Eounty. Da ich jedoch vie
len Wllhlern nicht persdnlich bekannt
bin, so nehme ich diese Gelegenheit
wahr, liber mich zu sagen.
Ich bin in diesem Staate geboren und
ein Sohn von Peter Wittmayer. Im
Jahre 1885 kam ich nach McPherson
Eounty und besuchte in Eureka die
Schule. Seit meiner Schulzeit bin ich
immer Farmer gewesen.
Alle meine Landsleute um ihre Un
terstutzung bei der Primcirwahl am 4.
Juni bittend, zeichne ich, achtungsvoll
I ohann B. Wittmayer.
An die Stimmgeber
Wie Jhnen ja schon bekannt sein wird, so bin ich Kandidat
fur das Schatzmeister-Amt in diesem Eounty, und bitte ich deh
halb um Unterstutzung in der Vorwahl am 4ten Juni. Da es
mir unmoglich ist einen jeden personlich zu sehen und zu spre
cheu, so will ich hier eiuiges bemerken.
Ich bin seit dem Jahre 1885 in McPherson Couwty wohn
haft, die letzten zwolf Jahre in Eureka. Ehe ich nach Eureka
kam war ich Farmer. In Eureka bin ich in verschiedenen Ge
schaften betheiligt gewesen. Ich bin der deutschen und engli
scken Sprache in Wort und Schrift machtig, kann also den
Deutschen sowohl wie den Amerikaner in seiner Muttersprache
bedienen.
Ich war stets ein treuer Republikaner, und wer mich nicht
personlich kennt, und über mich sich erkundigen will, so wird ein
jeder in Eureka bereit sein, solche Erkundigung zu beantworten.
Solite ich nominiert und erwahlt werden, so werde ich
Leola mein Heim machen und dem Schatzmeisteramt personlich
vorstehen und dasselbe getreu verwalten. So bitte ich nochmals
um Jhre Unterstutzung, indem Sie ein X (Kreuz) vor meinem
stamen auf dem Ttimmzettel machen.
Mit freundlichem Grus;, Jhr ergebene»
politische AnzkigeJ
Ttimmt fur A. W. Lavender.
Einige Grunde warum die Stimm
geber von Slld-Takota fiir A. W. La
vender als Eisenbahn Kommissvr stim
men sollten.
Erstens. Er ist und war ein Ein
wohner dieses Territorium- und Staates
seit langer als vierzig Jahren. Den
grdstten Theil dieser Zeit war er ein
Bersender von lebendem Schlachtvieh
und Getreide, und erhielt austerdem alle
Arten Frachtsachen und solite somit des.
ser im Stande sein die Nechte. welche
dem Bersender und Empftlnger von
Fracht zustehen, als irgend jemand an
ders zu beurtheilen, welche jemals Ge
schaste m:t der Eisenbahn gethan.
ZweitenS. Nachdem der Bertrag mit
den Siour-Jndianern im Jahre 1876
zu Stande kam, wonach die Black Hilis
der Besiedelung ervfsnet wurden, wurde
er zu einem der Kommissare ernannt,
welche die Qrganisation von Lawrence
Eounty unter sich hatten, wo er hochst
wahrscheinlich verblieben ware, hcltten
ihn seine Geschaftsinteressen in Bankton
nicht gezwungen, diese Stelle niederzu
legen. nachdem daS Eounty organisiert
war.
Trittens. Er wurde als Mitglied
zur ersten Staatsgesetzgebung erwahlt
An die Stimmgeber
von Mcfkerson Lounty.
Wie ja scho» bekannt, s? b:n ich jtandidat fiir das Wai
sen-Richter-Amt in McPherson Eounty, und denke ich, das; es
nicht mehr wie recht ist, wenn ich solgende Erklarungen inache:
Ich bin ein RechtSanwall und absolvierte die Staats-
Universitat von Liid-Takota. Ich bin in Eureka wohnhaft.
Tas Amt eines Waisenrichters ist nicht leicht zu nehnien,
und ich verspreche, das; wenn ich das Amt bekomme, dast ich
meinen Pflichten getreu nachkommen will.
Ich bin der deutschen und englischen Sprache machtig,
nnd kann dehhalb den Bewohnern dieses County's in beiden
Sprache» dienen.
Ich bitte um Unterstutzung bei der Vorwahl am 4. Juni,
indem Sie ein X (Kreuz) vor meinem Namen machen.
Mit sreundlichem Grutz,
Jhr ergebener
Thomas Ringsrud,
Eureka, Sud-Dakota.
von mcPberfoii CcMNty.
F. G.
Mrhlhass.
Eureka, Sud-Dakota.
und zum Borsitzenden des Eisenbahn-
Komitees ernannt. Es war seine Ge
setzesvorlage, welche die Eisenbahnen
zwang eine Bulletin-Wandtafel in je
dem Bahnhof anzubringen, welche die
Zeit der Ankunft und Abfahrt aller
Ziige angibt, ebensalls die Berspiltung'
eines zu erwartenden Zuges. Wenn
dieseS Gesetz nicht buchstablich befolgt
wird, so ist es nicht seine Echuld.
Biertens. Nach Bertagung der Ge
setzgebung (Legislatur) wurde er zum
SchatzamtS-Agenten ernannt,wobei ihm
die Seehundsfischereien in Alaska un
terstellt waren. Tort verblieb er dei.
nahe fiinf Jahre bis er von Herrn Ele
veland seines Amtes enthoben wurde^
Er war einer der Jnkorporatoren deS
ersten artesischen Brunnens, welcher in
Sud-Dakota gebohrt tvurde. Er nahm
thatkrllstigen Antheil wahrend Ver yro
hen Ueberschwemmung im Jahre 1881,
rettete Leden und Eigenthum, uud die
guten Leute in Aankton und Elay
Eounties werden dieses nie vergessen.
FunftenS. Nach Ausdruch des Krie
geS mit Spanien ofserierte er seine
Dienste und wurde zu einem Offizier in
der Flotte ernannt. Nachdem der Frie
den erklart war, kehrte er nach Hause
zuriick und ist seither dei der Excelsior
Mill Eo. von Pankton, S. D., als
Berkaufsleiter und Einkaussagent an
gestellt, welche Stelle er auch jetzt noch
bekleidet.

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